Tag: Diplomatie
Die wichtigsten Punkte der ersten Verhandlungsrunde:

Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis traf sich mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi
Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
Treffen auf dem Berg Bürgenstock
60-Tage-Diplomatie
Reaktionen auf die Äußerungen Trumps
Iran: Treffen dauert einen Tag
Vance hofft auf Fortschritte
Vermittlung durch Pakistan und Katar
Trump droht mit US-Maut in Straße von Hormus
Vance hofft auf Fortschritte
Vermittlung durch Pakistan und Katar
Vance hofft auf Fortschritte
Vermittlung durch Pakistan und Katar

Wolodymyr Selenskyj (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Eskalation im Verhältnis Polen–Ukraine

Polens Ministerpräsident Donald Tusk. (Archivbild)
Foto: Radek Pietruszka/PAP/dpa
Polen bleibt zentraler Ukraine-Partner
Rolle der UPA im Konflikt
In Kürze:
- Das Büro von EU-Ratspräsident António Costa nahm Kontakt zu russischen Spitzenvertretern auf.
- Deutschland und Frankreich fühlten sich übergangen und bezeichneten die Initiative als unkoordiniert.
- Andere EU-Länder wie Irland und Österreich zeigen Unterstützung.
- Unklar bleibt, ob die Europäische Union künftig eine Rolle in Friedensgesprächen zum Ukrainekrieg spielen kann.
Gesprächspartner von Costa auf russischer Seite unklar
Kritik aus Deutschland, Frankreich: „Kein Mandat“
Irland und Österreich stellen sich hinter Costa
USA waren treibende Kraft für Verhandlungen – bis der Irankrieg begann
Russland sieht EU nicht als Verhandlungspartner
In Kürze:
- Vance verschiebt Reise wegen ungeklärter Gesprächslogistik
- 60-Tage-Verhandlungsrahmen zwischen USA und Iran läuft weiter
- Streitpunkte bleiben Atomprogramm, Sanktionen und Umsetzung
Geplante Gespräche und Absichtserklärung
60-Tage-Verhandlungsfrist und Passage durch Hormus
Bedingungen des Abkommens

Ölfässer.
Foto: iStock
Atomprogramm und internationale Kontrolle
Unterschiede zum Abkommen von 2015

USA und Iran unterzeichnen Rahmenabkommen.
Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE/dpa
Reaktion aus dem Iran
Wadephul fordert mehr Respekt
Rund 960 Millionen Euro
Das steht im US-Iran-Abkommen
60-tägige Verhandlungsphase

Die Öffnung der Straße von Hormus ist Teil des Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran. (Archivbild)
Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpa
Iran erhält wieder Zugang zum Ölmarkt
Nukleare Kernforderungen und Eskalationsgefahr

USA und Iran unterzeichnen Rahmenabkommen.
Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE/dpa
Wiedereröffnung der Straße von Hormus soll Wirtschaft stärken

Die G7-Staaten wollen weniger abhängig von China werden.
Foto: Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa
Einfrieren von Vermögenswerten und Sanktionslockerung
300-Milliarden-Dollar-Fonds für Iran: zentrale Klausel im Deal

Eine Frau durchsucht im Stadtteil Beryanak die Trümmer ihres durch Raketen beschädigten Hauses.
Foto: Majid Saeedi/Getty Images
US-Streitkräfte bleiben in der Region
60 Tage Verhandlungen
Ende der Sanktionen
Vereinbarungen über eingefrorene Gelder
Was passiert am Freitag in der Schweiz?
60-tägige Verhandlungsperiode
Iran besteht weiterhin auf Gebühren für die Straße von Hormus
Die Atomfrage
Mindestens 260 Milliarden Euro Wiederaufbaufonds
- Ein „sofortiges und dauerhaftes Ende des Kriegs an allen Fronten, auch im Libanon“. Beide Seiten und ihre Verbündeten werden demnach ab Unterzeichnung „keine feindlichen Handlungen mehr gegeneinander unternehmen“ und von „Gewalt gegeneinander absehen“.
- Eine endgültige Vereinbarung soll ausgehandelt werden. Die Verhandlungen darüber sollen für höchstens 60 Tage andauern. Der Zeitraum ist, wenn beide Seiten zustimmen, verlängerbar.
- Umgehend nach Unterzeichnung sollen die USA ihre Seeblockade gegen iranische Häfen im Persischen Golf aufheben und den Schiffsverkehr innerhalb von 30 Tagen auf die „volle Kapazität wiederherstellen“. 30 Tage nach einer endgültigen Vereinbarung sollen die USA ihre Truppen zudem aus den „umliegenden Gebieten“ abziehen.
- Der Iran soll seinerseits nach Unterzeichnung „sofortige Schritte“ unternehmen, damit sich der Verkehr von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus in beide Richtungen innerhalb von 30 Tagen auf ein Niveau vor Kriegsbeginn normalisiert. Dabei wird auch erwähnt, dass der Iran „technische Hürden beseitigen und Minen neutralisieren“ muss.
- Die USA sollen mit Partnerländern an einem umfassenden Plan arbeiten, um den Wiederaufbau im Iran und dessen wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Die USA und Partner sollen dabei eine Finanzierung in Höhe von mindestens 300 Milliarden US-Dollar sicherstellen. Der Mechanismus zur Umsetzung soll innerhalb von 60 Tagen ausgearbeitet werden und Teil der endgültigen Vereinbarung sein.
- Die USA verpflichten sich dem Text zufolge, „alle Arten von Sanktionen“, die derzeit gegen den Iran bestehen, aufzuheben, darunter auch solche aus Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), wie auch „alle einseitigen US-Sanktionen“ gegen Teheran. Der Zeitplan für die Aufhebung dieser Sanktionen soll Teil der endgültigen Vereinbarung sein.
- „Die Islamische Republik Iran wiederholt, dass sie niemals Atomwaffen herstellen wird“, heißt es im Papier. Die USA und der Iran hätten sich darauf geeinigt, dass die Frage des hochangereicherten Urans und „aller anderen, gegenseitig vereinbarten Fragen mit Atom-Bezug, darunter auch die nuklearen Bedürfnisse des Irans“ in der endgültigen Vereinbarung „angemessen“ beantwortet werden.
- Bis zu dieser endgültigen Vereinbarung sollen beide Seiten den jetzigen „Status quo“ halten – der Iran bei seinem Atomprogramm und die USA, indem sie keine neuen Sanktionen verhängen oder ihre Truppen in der Region verstärken.
- Sofort nach Unterzeichnung erteilt das US-Finanzministerium Ausnahme-Genehmigungen für den Export von iranischem Rohöl, Erdölerzeugnissen und Derivaten. Diese Ausnahmen sollen auch für alle damit verbundenen Dienstleistungen gelten wie Banktransfers, Versicherungen und Transport.
- Die USA verpflichten sich, während der Gespräche über eine endgültige Vereinbarung „eingefrorene oder beschränkte Vermögenswerte“ des Irans freizugeben und „voll verfügbar“ zu machen für Verwendung durch die iranische Zentralbank.






























