Tag: Müdigkeit
In Kürze:
- Stress versetzt unseren Körper in einen dauerhaften Kampf-oder-Flucht-Modus.
- Dieses Nervensystem im Daueralarm wirkt sich negativ auf den ganzen Körper aus – und die Symptome lassen sich nur schwer lindern.
- Praktiken wie Atemübungen, Meditation und Zeit in der Natur beruhigen und fördern die Balance.
- Auch kleine Gewohnheiten im Alltag können helfen und das Nervensystem flexibler machen.
Wenn das Nervensystem niemals zur Ruhe kommt
- erhöhte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck,
- Schlafstörungen,
- anhaltende Müdigkeit,
- Darmprobleme,
- Konzentrationsschwierigkeiten,
- erhöhte emotionale Reaktivität,
- sozialer Rückzug, manchmal begleitet von Selbstmedikation mit stark verarbeiteten Lebensmitteln, Koffein oder Alkohol.
Jahrtausendealte Praktiken und ihr Ansatz
- Atemübungen,
- Meditation,
- Achtsamkeit,
- Singen,
- Yoga,
- Gebet,
- Zeit in der Natur,
- achtsame Bewegung.
Wie Regulierung aussehen kann
- fünf Dinge, die man sehen kann,
- vier Dinge, die man berühren kann,
- drei Dinge, die man hören kann,
- zwei Dinge, die man riechen kann,
- ein Ding, das man schmecken kann.
Für ein flexibles Nervensystem
- elektronische Geräte vor dem Schlafengehen weglegen,
- sich auf den nächsten Tag vorbereiten,
- Hautpflegeroutinen,
- beruhigende Musik,
- Lesen.
Herr Urmetzer, worum ging es in der jetzigen Verhandlung am BGH?
Sie sagen, es wurde eine Regelung geschaffen, um ärztliche Bescheinigungen auch telefonisch auszustellen. Ist das richtig?
Bei einem Großteil der beanstandeten Atteste ging es um Maskenbefreiungen für Schulkinder. Wie liefen solche Attest-Ausstellungen ab?
Das Gericht wirft ihnen vor, die Kinder nicht selbst am Telefon befragt zu haben. Aber ist das überhaupt ein übliches Prozedere?
Durch den BGH ist die Zahl der mutmaßlich unrichtig ausgestellten Atteste jetzt noch einmal geschrumpft. Wie ordnen Sie das ein?
Wie lautet die Begründung des Gerichts zum jetzt gefällten Urteil?
Welche Auswirkungen hat dieser jahrelange Prozess auf Sie?

Dr. Wolfgang Urmetzer und seine Ehefrau am 19. August 2026 im Saal des BGH in Leipzig.
Foto: privat
Vielen Dank für das Interview.
In Kürze:
- Ob Muskeln, Knochen oder Nervenzellen – Vitamin B12 ist für uns lebensnotwendig.
- Sein Mangel sorgt für Beschwerden wie Gehirnnebel, Gleichgewichtsstörungen oder Muskelschwäche.
- Da auch das Altern solche Symptome verursachen kann, verstärkt ein Mangel die Beschwerden zusätzlich, wie kürzlich in ersten Tierstudien nachgewiesen wurde.
- Gezielte Ernährung, Supplementierung und ein Blick auf die eingenommenen Medikamente können einem Mangel entgegenwirken.
Vitamin B12 und die alternde Zelle
Warum wir einen Vitamin-B12-Mangel leicht übersehen
Wir brauchen nur winzige Mengen an Vitamin B12
Symptome, auf die man achten sollte
- Kribbeln in Händen und Füßen,
- Erschöpfung und Müdigkeit,
- Gehirnnebel,
- Gedächtnisschwäche,
- belegte Zunge,
- Gleichgewichtsstörungen,
- Koordinationsstörungen,
- Schwierigkeiten beim Gehen,
- Muskelschwäche,
- Depression und Stimmungsschwankungen.
- Atemnot,
- Sehstörungen,
- Gewichtsverlust.
In Kürze:
- Osteoporose und Sarkopenie – also Knochen- und Muskelschwund – nehmen bereits in jüngeren Jahren ihren Anfang.
- Knochen und Muskeln wachsen durch Belastung. Fehlt diese, verkümmern sie.
- Auch die Biochemie von Knochen und Muskeln bestimmt, ob sie schwinden oder wachsen.
- Doch gesunde Knochen und Muskeln brauchen nicht nur Sport und eine gute Ernährung, sondern auch Energie in den Zellen.
Anatomie: Der Körper wird durch das geformt, was man von ihm verlangt
Tipps, was Sie tun können
Chemie: Was Ihr Blut Ihnen verrät
Vitamin D
Vitamin K2
Magnesium
Protein
Hormone
Tipps, was Sie tun können
- Eier,
- Geflügel,
- Rinderfleisch,
- frischer oder konservierter Thunfisch oder Lachs,
- griechischer Joghurt.
Energie: Die Kraft zum Wiederaufbau
Tipps, was Sie tun können
- Halten Sie regelmäßige Schlafenszeiten ein,
- sorgen Sie für ein dunkles und kühles Schlafzimmer,
- verzichten Sie spätabends auf Bildschirme und auf Alkohol, da beides den Tiefschlaf beeinträchtigt.
Acht Stunden Schlaf, ein gesundes Frühstück – und trotzdem fühlt sich der Kopf schon mittags an wie Watte? Bevor Sie den Griff zur dritten Tasse Kaffee mit dem Alter oder dem stressigen Job entschuldigen, lohnt es sich, einen Blick auf die unsichtbare Chemie unseres Körpers zu werfen.
Mineralstoffe sind die heimlichen Motoren unseres Körpers. Sie kurbeln jene Enzyme an, die Nahrung überhaupt erst in Energie umwandeln. Sie regulieren die Kommunikation zwischen den Zellen, wirken an der Steuerung der Genexpression – also der Aktivierung unserer Erbanlagen – mit und halten Stresshormone in Schach. Doch was passiert eigentlich, wenn unseren Zellen dieser Treibstoff ausgeht?
Wenn den zellulären Kraftwerken der Saft ausgeht
Um das zu verstehen, müssen wir tief in unsere Biologie eintauchen – genauer gesagt in die Mitochondrien. Diese winzigen Kraftwerke der Zellen wandeln Nährstoffe in ATP (Adenosintriphosphat) um, die universelle Energiewährung unseres Körpers.
Fehlen Mineralstoffe, gerät dieser Prozess ins Stocken. Das Tückische daran: Ein solcher Mangel äußert sich selten in einem einzigen, dramatischen Symptom. Er zeigt sich schleichend in verschiedenen Bereichen, was zu mehreren diffusen Beschwerden führt:
- Anhaltende Müdigkeit, die auch durch langes Ausschlafen nicht verschwindet
- Der berüchtigte „Brain Fog“ (Benommenheit und Konzentrationsschwäche)
- Schlechter Schlaf trotz tiefer Erschöpfung
- Ein träges Immunsystem, das jeden Infekt mitnimmt
- Muskelkrämpfe, Stimmungsschwankungen und eine niedrige Stresstoleranz
In der klassischen Schulmedizin werden diese Symptome meist einzeln betrachtet. Mediziner aus der funktionellen Medizin – ein Ansatz, der die Ursachen chronischer Beschwerden ganzheitlich ergründet – erkennen darin jedoch häufig ein klassisches Muster für eine unzureichende Nährstoffversorgung.
Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachmagazin „Nutrients“ bestätigt, dass Mitochondrien weit mehr sind als stumpfe Energieproduzenten: Sie steuern die gesamte zelluläre Kommunikation. Dafür sind sie zwingend auf das Zusammenspiel von Vitaminen und Mineralstoffen angewiesen.
Wer sich primär von hochverarbeiteten Lebensmitteln ernährt und frische Vollwertkost links liegen lässt, manövriert sich schnell in einen Teufelskreis: Genau dann, wenn der Körper unter Stress nach Nährstoffen schreit, bekommt er nur „leere“ Kalorien geliefert.
Die üblichen Verdächtigen: Wo es am häufigsten hakt
Zwar ist jeder Körper anders, doch in den Praxen zeigt sich eine klare Tendenz. „Wenn ich die drei oder vier wichtigsten Baustellen nennen müsste, wären das Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer“, sagt Dr. Aaron Erez, Spezialist für funktionelle Medizin.
Besonders beim Magnesium zeigt sich in der Bevölkerung eine chronische Unterversorgung. Auch wenn ein akut lebensbedrohlicher Mangel selten ist, erreichen viele Menschen nicht die optimalen Werte. Das Problem: Unser moderner, chronischer Stress frisst Magnesium regelrecht auf. Akuter Stress bringt die Nieren über Adrenalin dazu, Magnesium vermehrt auszuscheiden, während dauerhaft erhöhtes Cortisol dafür sorgt, dass die internen Speicher chronisch erschöpft werden.
Auch die anderen Mitspieler sind essenziell: Zink hält die Immunabwehr aufrecht, während Kupfer für den Eisenstoffwechsel und die zelluläre Energiegewinnung unentbehrlich ist. Fehlt es hier an Balance, läuft der gesamte Organismus im Notbetrieb.
Der Weg aus der Müdigkeitsfalle
Wer den Verdacht hat, dass die eigenen Batterien leer sind, sollte allerdings nicht blind zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.
„Ich kann den Menschen nur ans Herz legen, ihren Nährstoffstatus genau analysieren zu lassen, um echte Daten zu haben“, rät Dr. Erez. Ein umfassendes, spezielles Blutbild beim Arzt ist der sicherste Weg, um die Milligrammdefizite gezielt auszugleichen und den inneren Motor wieder zum Laufen zu bringen.
So kann die Lücke geschlossen werden

Auch bei mineralstoffreicher Ernährung nützt es wenig, wenn der Darm die Nährstoffe nicht aufnehmen kann. Magensäure, Entzündungen im Darm und Medikamente wie PPI spielen dabei eine große Rolle.
Foto: IMG visuals characters/iStock
Ernährung
„Der menschliche Körper ist eigentlich recht schlecht darin, rohe pflanzliche Strukturen aufzubrechen und die darin gebundenen Mineralstoffe aufzunehmen“, sagte Le und fügte hinzu: „Aber Fermentationsprozesse sind in der Lage, diese aufzuspalten. Wenn wir diese Lebensmittel dann konsumieren, nimmt unser Körper die freigesetzten Stoffe viel leichter auf. So schließt sich der Kreislauf.“
Aufnahme
Nahrungsergänzung
Was sind die Symptome und Frühzeichen von Blasenkrebs?
- Schmerzen, Brennen oder Reizungen beim Wasserlassen
- Plötzlicher Harndrang, auch wenn die Blase nicht voll ist
- Häufigeres Wasserlassen als gewöhnlich
- Nächtliches Aufwachen mit starkem Harndrang
Symptome einer fortgeschrittenen Erkrankung
- Flankenschmerzen (Schmerzen an der Seite des Rückens, unterhalb der Rippen und oberhalb der Taille)
- Bauchschmerzen
- Knochenschmerzen oder Druckempfindlichkeit
- Appetitlosigkeit oder unerklärlicher Gewichtsverlust
- Schwellungen in den Füßen
- Anhaltende Müdigkeit
- Unfähigkeit, Wasser zu lassen
Was verursacht Blasenkrebs?
Diese Faktoren erhöhen das Blasenkrebsrisiko
Wie wird Blasenkrebs diagnostiziert?
- Zystoskopie: Untersuchung von Blase und Harnröhre mit einem dünnen, beleuchteten Schlauch; dabei können auch Gewebeproben entnommen werden.
- Biopsie/TURBT: Entnahme und Analyse von Tumorgewebe, oft gleichzeitig erste Behandlung bei frühen Tumoren.
- CT, MRT und Ultraschall: Dienen dazu, Tumore sichtbar zu machen und eine mögliche Ausbreitung des Krebses zu beurteilen.
- Ureteroskopie: Untersuchung der oberen Harnwege, einschließlich Harnleiter und Nierenbecken.
Was bedeuten Grad und Stadium?
Was sind die möglichen Komplikationen bei Blasenkrebs?
- Anämie
- Schwellung der Harnleiter aufgrund von Harnstau
- Verengung der Harnröhre
- Verlust der Blasenkontrolle
- Erektionsstörungen bei Männern
- Sexuelle Funktionsstörungen bei Frauen
Natürliche Maßnahmen und Lebensstil bei Blasenkrebs
1. Ernährung
- Verstopfung: Magnesiumoxid, magnesiumreiches Mineralwasser oder Flohsamen.
- Muskelabbau (z. B. während einer Chemotherapie): ausreichend mageres Eiweiß.
- Ausreichend trinken: Wasser und Kräutertees; die empfohlene Trinkmenge sollte mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.
- Übelkeit und Durchfall: mehrere kleine Mahlzeiten, leicht verdauliche und ballaststoffarme Lebensmittel sowie vorübergehend der Verzicht auf Milchprodukte, fettreiche und scharf gewürzte Speisen, Zucker, Koffein und Alkohol. Bananen, Brühe und Nüsse helfen, den Elektrolythaushalt zu unterstützen.
- Ein metallischer Geschmack im Mund lässt sich oft durch Zitronen- oder Limettensaft beim Würzen der Speisen lindern.
- viel Gemüse, insbesondere Blattgemüse, Brokkoli und Paprika
- Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel
- Fisch und Kreuzblütler
- Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an den Vitaminen E, C und D
- ausreichend trinken
Lebensstil und Umwelt
- mit dem Rauchen aufhören
- ein gesundes Körpergewicht halten
- beim Umgang mit schädlichen Chemikalien Schutzkleidung und Atemschutz tragen
- Arzneimittel und pflanzliche Präparate mit Aristolochiasäure vermeiden
- auf den Konsum von Opium verzichten
- Harnwegsinfektionen frühzeitig behandeln und bei Nieren- oder Blasensteinen
- ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen
- unnötige Strahlenbelastungen möglichst vermeiden


































