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Müde trotz Schlaf? Warum Kaffee das Problem nur noch schlimmer macht und was Sie besser machen können

Acht Stunden Schlaf, ein gesundes Frühstück – und trotzdem fühlt sich der Kopf schon mittags an wie Watte? Bevor Sie den Griff zur dritten Tasse Kaffee mit dem Alter oder dem stressigen Job entschuldigen, lohnt es sich, einen Blick auf die unsichtbare Chemie unseres Körpers zu werfen.

Mineralstoffe sind die heimlichen Motoren unseres Körpers. Sie kurbeln jene Enzyme an, die Nahrung überhaupt erst in Energie umwandeln. Sie regulieren die Kommunikation zwischen den Zellen, wirken an der Steuerung der Genexpression – also der Aktivierung unserer Erbanlagen – mit und halten Stresshormone in Schach. Doch was passiert eigentlich, wenn unseren Zellen dieser Treibstoff ausgeht?

Wenn den zellulären Kraftwerken der Saft ausgeht

Um das zu verstehen, müssen wir tief in unsere Biologie eintauchen – genauer gesagt in die Mitochondrien. Diese winzigen Kraftwerke der Zellen wandeln Nährstoffe in ATP (Adenosintriphosphat) um, die universelle Energiewährung unseres Körpers.

Fehlen Mineralstoffe, gerät dieser Prozess ins Stocken. Das Tückische daran: Ein solcher Mangel äußert sich selten in einem einzigen, dramatischen Symptom. Er zeigt sich schleichend in verschiedenen Bereichen, was zu mehreren diffusen Beschwerden führt:

  • Anhaltende Müdigkeit, die auch durch langes Ausschlafen nicht verschwindet
  • Der berüchtigte „Brain Fog“ (Benommenheit und Konzentrationsschwäche)
  • Schlechter Schlaf trotz tiefer Erschöpfung
  • Ein träges Immunsystem, das jeden Infekt mitnimmt
  • Muskelkrämpfe, Stimmungsschwankungen und eine niedrige Stresstoleranz

In der klassischen Schulmedizin werden diese Symptome meist einzeln betrachtet. Mediziner aus der funktionellen Medizin – ein Ansatz, der die Ursachen chronischer Beschwerden ganzheitlich ergründet – erkennen darin jedoch häufig ein klassisches Muster für eine unzureichende Nährstoffversorgung.

Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachmagazin „Nutrients“ bestätigt, dass Mitochondrien weit mehr sind als stumpfe Energieproduzenten: Sie steuern die gesamte zelluläre Kommunikation. Dafür sind sie zwingend auf das Zusammenspiel von Vitaminen und Mineralstoffen angewiesen.

Wer sich primär von hochverarbeiteten Lebensmitteln ernährt und frische Vollwertkost links liegen lässt, manövriert sich schnell in einen Teufelskreis: Genau dann, wenn der Körper unter Stress nach Nährstoffen schreit, bekommt er nur „leere“ Kalorien geliefert.

Die üblichen Verdächtigen: Wo es am häufigsten hakt

Zwar ist jeder Körper anders, doch in den Praxen zeigt sich eine klare Tendenz. „Wenn ich die drei oder vier wichtigsten Baustellen nennen müsste, wären das Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer“, sagt Dr. Aaron Erez, Spezialist für funktionelle Medizin.

Besonders beim Magnesium zeigt sich in der Bevölkerung eine chronische Unterversorgung. Auch wenn ein akut lebensbedrohlicher Mangel selten ist, erreichen viele Menschen nicht die optimalen Werte. Das Problem: Unser moderner, chronischer Stress frisst Magnesium regelrecht auf. Akuter Stress bringt die Nieren über Adrenalin dazu, Magnesium vermehrt auszuscheiden, während dauerhaft erhöhtes Cortisol dafür sorgt, dass die internen Speicher chronisch erschöpft werden.

Auch die anderen Mitspieler sind essenziell: Zink hält die Immunabwehr aufrecht, während Kupfer für den Eisenstoffwechsel und die zelluläre Energiegewinnung unentbehrlich ist. Fehlt es hier an Balance, läuft der gesamte Organismus im Notbetrieb.

Der Weg aus der Müdigkeitsfalle

Wer den Verdacht hat, dass die eigenen Batterien leer sind, sollte allerdings nicht blind zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

„Ich kann den Menschen nur ans Herz legen, ihren Nährstoffstatus genau analysieren zu lassen, um echte Daten zu haben“, rät Dr. Erez. Ein umfassendes, spezielles Blutbild beim Arzt ist der sicherste Weg, um die Milligrammdefizite gezielt auszugleichen und den inneren Motor wieder zum Laufen zu bringen.

So kann die Lücke geschlossen werden

Bei der ausreichenden Versorgung mit Mineralstoffen geht es nicht nur darum, was man isst. Der Körper muss sie auch aufnehmen und verwerten können. Da Mineralstoffe in Synergie zusammenwirken, bietet eine vielfältige Auswahl an vollwertigen Nahrungsmitteln das beste Spektrum.

Auch bei mineralstoffreicher Ernährung nützt es wenig, wenn der Darm die Nährstoffe nicht aufnehmen kann. Magensäure, Entzündungen im Darm und Medikamente wie PPI spielen dabei eine große Rolle.

Foto: IMG visuals characters/iStock

Ernährung

Bryan Quoc Le, der in Lebensmittelwissenschaft und -technologie promoviert hat und als Lebensmittelwissenschaftler und Berater tätig ist, empfiehlt, mehr Obst und Gemüse zu essen – „den Regenbogen zu essen“ – und vorrangig auf regionale, saisonale Produkte zu setzen. Regionale Produkte, die gerade Saison haben, werden oft erst dann geerntet, wenn sie ihren optimalen Reifegrad erreicht haben, merkte Le an. „Das ist der ideale Zeitpunkt, an dem Obst und Gemüse ihren Mineralstoffgehalt maximieren“, sagte er.
Le wies außerdem darauf hin, dass auch die Art der Zubereitung Einfluss darauf hat, wie gut die Nährstoffe für den Körper verfügbar sind.
Der Verzehr fermentierter Lebensmittel ist eine zu selten genutzte Möglichkeit, Mineralstoffe besser verfügbar zu machen. Der Fermentationsprozess hilft dabei, die pflanzlichen Strukturen aufzubrechen, die es dem Körper sonst erschweren, auf die Mineralstoffe zuzugreifen.
„Der menschliche Körper ist eigentlich recht schlecht darin, rohe pflanzliche Strukturen aufzubrechen und die darin gebundenen Mineralstoffe aufzunehmen“, sagte Le und fügte hinzu: „Aber Fermentationsprozesse sind in der Lage, diese aufzuspalten. Wenn wir diese Lebensmittel dann konsumieren, nimmt unser Körper die freigesetzten Stoffe viel leichter auf. So schließt sich der Kreislauf.“
Eine weitere, oft übersehene Mineralstoffquelle sind die Schalen und Häute von Obst und Gemüse, in denen sich die Mikronährstoffe tendenziell anreichern. „Die Schale einer Kartoffel ist beispielsweise sehr reich an Kalium“, sagte Le. Er empfiehlt, Schalen nach Möglichkeit mitzuessen – idealerweise von Bio-Produkten, da sich synthetische Pestizide ebenfalls vor allem in den äußeren Schichten anlagern.

Aufnahme

Es spielt keine Rolle, wie viele Mineralstoffe in der Nahrung enthalten sind, wenn der Darm sie nicht resorbieren kann. Dabei spielt die Magensäure eine entscheidende Rolle. Sie aktiviert die Verdauungsenzyme, die die Nahrung aufspalten und Mineralstoffe zur Aufnahme erst freisetzen.
Bei einem langfristig zu niedrigen Säuregehalt wird dieser Prozess ineffektiv. Dies gilt insbesondere für Menschen, die Protonenpumpenhemmer (PPI) einnehmen, eine weit verbreitete Klasse säurereduzierender Medikamente.
„PPI senken den Säuregehalt tatsächlich so stark, dass man jene Mineralstoffe nicht mehr richtig aufspaltet und aufnimmt, die man eigentlich bräuchte“, sagte Erez.
Er wies außerdem darauf hin, dass die Magensäureproduktion mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise abnimmt, was teilweise erklärt, warum Mineralstoffmängel bei älteren Erwachsenen häufiger auftreten.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Mineralstoffaufnahme massiv beeinträchtigen kann, sind Entzündungen im Verdauungstrakt, wie Untersuchungen zeigen. „Es ist erstaunlich, wie stark dies die Aufnahme von Mineralstoffen beeinflusst“, sagte Le.
Wenn das Darmgewebe entzündet ist, räumt der Körper der Geweberegeneration Vorrang vor der Nährstoffaufnahme ein. „Wenn Ihre Darmzellen und Ihr Darmgewebe geschwächt oder gestresst sind, haben sie kein Interesse daran, weitere Stoffe einzuschleusen“, erklärte er.
Le rät dazu, entzündungsfördernde Lebensmittel wie hochverarbeitete Produkte sowie Alkohol strikt zu reduzieren. „Alkohol verträgt sich überhaupt nicht mit der Mineralstoffaufnahme“, sagte er. „Wenn man Alkohol trinkt, werden viele Mineralstoffe beschleunigt ausgeschieden.
Es ist für Leber und Magen eine enorme Belastung, diese toxische Belastung und die Nährstoffverarbeitung gleichzeitig zu bewältigen.“ Auch Lebensstilfaktoren wie Stressbewältigung und Schlafhygiene tragen dazu bei, Entzündungen im Körper in Schach zu halten.
Ein weiterer wichtiger Faktor: Manchmal kann der Körper einen bestimmten Nährstoff nur eingeschränkt aufnehmen, wenn gleichzeitig große Mengen eines anderen Elements vorhanden sind, da diese um dieselben Transportwege im Darm konkurrieren.
Das ist selten ein Problem, wenn man seine Mineralstoffe über eine ausgewogene Vollwertkost zu sich nimmt, kann aber bei unbedacht hochdosierten Einzelpräparaten zu einem Ungleichgewicht führen.

Nahrungsergänzung

Einfach hochdosierte Mineralstoffe oder andere Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, ohne das eigene Blutbild zu kennen, kann schnell neue Probleme schaffen. Manchmal ist das für den Regelkreis des Körpers genauso ungünstig wie der ursprüngliche Mangel selbst.
Eine Kategorie, die in diesem Bereich zunehmend Beachtung findet, sind Fulvosäuren und Huminstoffe – Verbindungen, die aus zersetzter organischer Substanz im Boden stammen.
Da sie über die moderne Nahrung nur schwer in nennenswerten Mengen aufgenommen werden können, werden sie in der Regel in Form von Tropfen, Pulver oder Kapseln angeboten.
Forschungsergebnisse, die 2025 in der Fachzeitschrift „Antioxidants“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass Huminstoffe die Nährstoffaufnahme bei Pflanzen signifikant verbessern können. Doch die Belege für die Wirksamkeit und Sicherheit beim Menschen sind nach wie vor begrenzt.
Vorerst ist es am besten, auf eine solide Ernährungsgrundlage zu achten, die Darmgesundheit zu unterstützen und die Lebensstilfaktoren zu optimieren. Nahrungsergänzungsmittel sollten idealerweise nur bei nachgewiesenem Bedarf oder auf gezielte Anweisung eines Arztes eingenommen werden.
Der Schlüssel zur Zellgesundheit liegt nach wie vor in dem, was wir auf unseren Teller legen. Wenn Mineralstoffe der Motor unseres Körpers sind, dann sind nährstoffreiche Lebensmittel der Kraftstoff erster Wahl.
Wie Le es treffend formulierte: „Ein Einkauf auf dem Bauernmarkt ist ein hervorragender erster Schritt.“

 
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „How Mineral Deficiencies Can Lead to Fatigue and Brain Fog“. (deutsche Bearbeitung: vm)
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Frisch, tiefgekühlt oder aus der Dose: Nährstoffe in Obst und Gemüse


In Kürze:

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen.
  • Nicht nur frische und saisonale Lebensmittel sind nährstoffreich, auch in Tiefkühlprodukten, Konserven und Trockenware stecken gesundheitsfördernde Vitalstoffe, manchmal mehr als in frisch gekauften Früchten.
  • Welche Lebensmittel eignen sich für welche Lagerung und Verarbeitung am besten als Alternative zu frischen, saisonalen Produkten?

 
Gemüse und Obst liefern wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse wird mit einem verminderten Risiko für ernährungsmitbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Demenz und verschiedene Krebserkrankungen sowie einer frühzeitigen Sterblichkeit in Verbindung gebracht. Wer regelmäßig auf eine ausreichende Zufuhr achtet, kann damit seine Gesundheit langfristig fördern.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher im Rahmen ihrer 10 Regeln für vollwertiges Essen und Trinken, fünf Portionen Gemüse und Obst täglich zu essen. Dies entspricht rund 400 Gramm (drei Portionen) Gemüse und 250 Gramm (zwei Portionen) Obst pro Tag.
Laut Robert Koch-Institut (RKI) konsumierte im Jahr 2019 jedoch lediglich ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland überhaupt täglich Gemüse und Obst, geschweige denn in den empfohlenen Mengen.
Es stellt sich daher die Frage, wie sich diese fünf Portionen am besten in den Alltag integrieren lassen. Sollte ausschließlich frisches Obst und Gemüse verzehrt werden oder sind auch Tiefkühlprodukte, Konserven und Trockenprodukte eine sinnvolle Alternative? Und wie unterscheiden sich diese Varianten hinsichtlich ihres Nährstoffgehalts?

Obst und Gemüse – frisch, reif und saisonal am besten

Grundsätzlich gilt: Frisch, reif und saisonal geerntetes Gemüse und Obst aus ökologischem Anbau weist den höchsten Gehalt an Vitaminen, sekundären Pflanzen- und Aromastoffen auf. Ideal sind Lebensmittel aus dem eigenen Garten, der Einkauf auf einem Wochenmarkt, direkt beim Erzeuger oder im Hofladen eines Bio-Landwirtes. Oft werden die Lebensmittel am Vorabend oder am Morgen des Verkaufstags geerntet. Werden sie anschließend im Kühlschrank gelagert, bleiben die Nährstoffverluste auch nach einigen Tagen gering.
Anders sieht es häufig bei Obst und Gemüse aus dem Supermarkt aus. Durch lange Transportwege, Zwischenlagerung im Handel und zu Hause im Kühlschrank können zwischen Ernte und Verbrauch ein bis zwei Wochen vergehen. In dieser Zeit nimmt vor allem der Gehalt an licht- und sauerstoffempfindlichen Vitaminen, wie Vitamin C, B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe ab, wobei die Menge des Verlusts stark vom jeweiligen Lebensmittel selbst sowie von der Lagertemperatur und -umgebung abhängig ist.
Gut lagerfähige Lebensmittel wie Äpfel, Birnen, Wurzel- oder Kohlgemüse verlieren bei sachgerechter Lagerung deutlich weniger Nährstoffe als empfindliche Sorten wie Spinat, Blattsalate oder Beeren. So beträgt der Vitamin-C-Verlust bei Spinat nach einer Woche Lagerung im Kühlschrank bis zu 50 Prozent und bei Karotten nur etwa 10 Prozent.
Hinzu kommt, dass insbesondere exotische Früchte häufig unreif geerntet werden. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf den Geschmack, sondern auch auf den Gehalt an wertvollen Nähr- und Vitalstoffen aus.

Tiefkühlprodukte – oft eine gute Alternative

Tiefgekühltes Obst und Gemüse stellt in vielen Fällen eine gute Alternative zu Frischware aus dem Supermarkt dar – in manchen Fällen kann es sogar eine bessere Wahl sein. Der Nährstoffgehalt entspricht meist dem von frischem Gemüse oder Obst, das eine Woche im Kühlschrank gelagert wurde. Da tiefgekühlte Lebensmittel in der Regel direkt nach der Ernte verarbeitet und schockgefrostet werden, bleiben viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe weitgehend erhalten.
Vor dem Einfrieren wird Gemüse jedoch oft blanchiert, um Enzyme zu deaktivieren und die Haltbarkeit zu verbessern. Dabei gehen hitze- und wasserempfindliche Vitamine wie Vitamin C und Folat, aber auch die Vitamine B1, B5 und B6 teilweise verloren. Zudem können wasserlösliche Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium teilweise in das Blanchierwasser über- und verloren gehen.
Dennoch entspricht beispielsweise der Nährstoffgehalt von Tiefkühlspinat meist dem von frischem Spinat aus dem Supermarkt und kann ihn sogar übertreffen. Sein Vorteil besteht darin, dass die verbleibenden Nährstoffe nach dem Einfrieren über einen langen Zeitraum relativ gut erhalten bleiben, während frischer Spinat durch Transport und Lagerung kontinuierlich an Nährstoffen verliert.
Auch bei exotischen Früchten wie Mango, Maracuja und Ananas sowie bei Beeren kann das Einfrieren Vorteile bringen. Die Früchte werden reif geerntet und direkt im Ernteland schockgefrostet. Dadurch bleiben Aroma, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane, die vorwiegend in Beeren vorkommen, besser erhalten. Ein weiterer Vorteil von Tiefgekühltem ist eine lange Haltbarkeit, schnelle Verfügbarkeit und häufig auch ein günstiger Preis.
Zwar entstehen durch den Gefrierprozess höhere Energiekosten – diese können sich aber durch weniger Lebensmittelverschwendung teilweise ausgleichen. Die Lagerung duldet keine lückenhafte Kühlung und erfordert daher die ständige Verfügbarkeit von Strom.
Nachteilig beim Einfrieren wirkt sich die Bildung von Eiskristallen aus. Sie beschädigen die Zellstruktur von Lebensmitteln und lassen sie nach dem Auftauen matschig werden. Dabei können Zellsaft und darin enthaltene wasserlösliche Nährstoffe austreten, wodurch es zu gewissen Nährstoffverlusten kommen kann.

Konserven und Eingemachtes – lange haltbar und kostengünstig

Beim Einmachen werden Lebensmittel je nach Säuregehalt auf etwa 80 °C bis 120 °C erhitzt. Dabei werden insbesondere hitzeempfindliche Vitamine (C, B1, B5, B6) und sekundäre Pflanzenstoffe teilweise abgebaut. Je kürzer die Erhitzungsdauer und je niedriger die Temperatur, desto mehr dieser Stoffe bleiben erhalten, was heute bei industriellen Konservierungstechniken häufig beachtet wird.
Obst und säurehaltige Früchte können beispielsweise bereits bei Temperaturen um 80 °C sicher konserviert werden. Hülsenfrüchte und säurearmes Gemüse müssen dagegen deutlich stärker erhitzt werden, um gesundheitsschädliche oder tödliche Bakterien wie Clostridium botulinum zuverlässig abzutöten.
Der ernährungsphysiologische Wert von Hülsenfrüchten beruht vor allem auf ihrem hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt. Beide bleiben durch das Einkochen nahezu vollständig erhalten. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente sind weitgehend hitzestabil. Ein Teil kann jedoch in die Einmach- oder Kochflüssigkeit übergehen.
Abgesehen vom Verlust der hitzeempfindlichen Vitalstoffe sprechen mehrere Vorteile für Konserven: Sie sind bei Raumtemperatur für längere Zeit haltbar, preisgünstig, jederzeit verfügbar und schnell zubereitet. Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe sowie das Eiweiß von Hülsenfrüchten bleiben größtenteils erhalten. Und sie lassen sich selbst herstellen.
Beim Kauf von Obst- und Gemüsekonserven sollten einige Aspekte beachtet werden: Obstkonserven enthalten oft zugesetzten Zucker. Um diesen zu reduzieren, ist es besser, Produkte zu wählen, die im eigenen Saft und ohne Zuckerzusatz eingemacht sind. Gemüsekonserven weisen häufig einen hohen Salzgehalt auf. Auch hier ist es besser, zu Produkten ohne Salzzusatz zu greifen. Durch das Abspülen des Gemüses vor dem Essen kann der Salzgehalt ebenfalls reduziert werden.

Getrocknetes Obst- und Gemüse

Beim Trocknen geht ein Großteil des sauerstoffempfindlichen Vitamin C verloren, ebenso ein Teil der B-Vitamine und Folat sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Mineralien und Spurenelemente sowie Ballaststoffe bleiben hingegen erhalten.
Durch den Wasserentzug sind getrocknete Lebensmittel zwar sehr lange haltbar, allerdings konzentriert sich dadurch auch der Zucker- und Kaloriengehalt. Daher sollten Trockenfrüchte nur in kleinen Portionen genossen werden.
Getrocknete Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen sind getrocknet ebenso sehr lange haltbar und im Vergleich zu Konserven sehr preisgünstig. Beachtet werden sollte jedoch ihre längere Einweich- und Zubereitungszeit.

Die richtige Mischung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass nicht nur frisch geerntetes und saisonales Obst und Gemüse den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Auch Tiefkühl-, Dosen- und Trockenprodukte sowie gelagerte Lebensmittel enthalten zahlreiche Vitalstoffe, die die Gesundheit fördern.
Denn während hitze-, licht- und sauerstoffempfindliche Vitamine wie Vitamin C, Folat und einige B-Vitamine sowie ein Teil der sekundären Pflanzenstoffe zwar je nach Verarbeitung teilweise verloren gehen, bleiben Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß weitgehend erhalten. Auch fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K sowie Beta-Carotin sind vergleichsweise stabil.
Entscheidend ist vor allem, täglich eine bunte Vielfalt an Obst und Gemüse in die Ernährung zu integrieren – sowohl frisch als Rohkost als auch in schmackhaften Gerichten, die mit frischen, tiefgekühlten, konservierten oder getrockneten Zutaten zubereitet werden können.
Welche Lebensmittel sind für welche Lagerung oder Verarbeitung am besten geeignet? Die nachfolgende Aufstellung gibt einen Überblick:
Am besten frisch verzehren, nur kurz lagern:

Gurken, Blattsalate, Zucchini, Melonen

Gut geeignet für eine längere Lagerung als Frischware (Kühlschrank oder kühler Keller):

Karotten, Rote Bete, Knollensellerie, Pastinaken, Kürbis, Rotkohl, Weißkohl, Äpfel, Birnen, Kohlrabi, aber auch Zitronen und Orangen

Besser tiefgefroren als längere Zeit frisch gelagert:

Spinat, Mangold, Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, Grüne Bohnen, Paprika, Beeren, Kirschen, Aprikosen, Pflaumen, exotische Früchte wie Ananas, Maracuja, Papaya, Mango

Geeignet zum Einkochen, Fermentieren:

Hülsenfrüchte, Tomaten (die Verfügbarkeit von Lycopin erhöht sich dabei), Quitte, Beeren, Aprikosen, Pflaumen, Weißkohl (Sauerkraut)

Ideal zum Trocknen:

Hülsenfrüchte, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen, Feigen, Datteln, Weintrauben (Rosinen)

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Gesund altern: Fünf weniger bekannte Biomarker können dabei helfen


In Kürze:

  • Starke Hände sind ein Prädikator für eine gute Immunabwehr sowie ein gesundes Herz und Gehirn.
  • Auch der Ruhepuls und Cortisolspiegel sind wichtige Messwerte bei Gesundheit und Langlebigkeit.
  • Zudem lassen uns ein gutes Verhältnis von Taille zu Körpergröße und ausreichend Nährstoffe langsamer altern und verlängern unser Leben.
  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, alle Indikatoren zu messen und zu verbessern.

 
Wussten Sie, dass bestimmte Biomarker bereits Jahre vor dem Auftreten von Symptomen auf eine Erkrankung hinweisen können? Doch schon kleine, messbare Veränderungen dieser Werte können sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität entscheidend verbessern.
Hier sind fünf Werte, die es sich zu beobachten lohnt – und was Sie tun können, um sie in die richtige Richtung zu lenken.

1. Griffkraft

Die Griffkraft ist die Kraft, die Muskeln in Hand und Unterarm ausüben, wenn wir etwas festhalten.
Studien zufolge ist diese Kraft ein wichtiger Biomarker, der eine Vielzahl von Faktoren widerspiegelt. Dazu gehören der allgemeine Gesundheitszustand, kognitive Beeinträchtigungen und die Gesamtmortalität.
Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 steigt mit jedem Rückgang der Griffkraft um 5 Kilogramm
  • das allgemeine Sterberisiko um 16 Prozent,
  • das Risiko für einen kardiovaskulären Tod um 17 Prozent,
  • das Risiko für einen nicht-kardiovaskulären Tod um 17 Prozent.
Demnach erweist sich die Griffkraft als stärkerer Prädiktor für die kardiovaskuläre Mortalität als der Blutdruck.
Der Zusammenhang ist umgekehrt proportional und konsistent: Mit nachlassender Griffkraft steigt das Risiko. Eine stärkere Griffkraft ist hingegen mit einer besseren Immunfunktion, Herz-Kreislauf-Gesundheit und kognitiver Leistungsfähigkeit sowie niedrigerer Gesamtsterblichkeit verbunden.

Praktische Tipps für mehr Griffkraft

Die Griffkraft lässt sich verbessern, und zwar ganz praktisch mit passivem Hängen, im Sportjargon auch Dead Hang genannt. Dabei hängt man, solange es geht, mit gestreckten Armen und entspannten Schultern mit dem ganzen Körpergewicht an einer Stange. Das ist schwieriger, als es klingt.
Deswegen langsam anfangen, ein paar Sekunden reichen schon. Die Dauer mit der Zeit auf zwei Minuten steigern. Wie lange man hängen kann, hängt von Alter, Geschlecht und Fitnessniveau ab.
Andere Übungen, um verschiedene Griffarten und die damit verbundenen Muskeln zu trainieren, sind:
  • schwere Gegenstände beim Gehen tragen, wie zum Beispiel alle Einkaufstüten auf einmal,
  • einen Ball drücken,
  • Handmuskeltrainer verwenden,
  • Klettern,
  • Armdrücken.

2. Ruhepuls

Der Ruhepuls ist ein weiterer Messwert, der einen signifikanten Prädiktor für Gesundheit und Langlebigkeit darstellt. Er umfasst die Anzahl der Herzschläge pro Minute im Ruhezustand.
Mehrere großangelegte Langzeitstudien haben gezeigt, dass ein höherer Ruhepuls ein unabhängiger Risikofaktor für die Sterblichkeit ist, da er aus verschiedenen Gründen erhöht sein kann. Diese Gründe umfassen unter anderem Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen und viele andere chronische Erkrankungen.
„Er kann auch ein Indikator nicht nur für körperlichen, sondern auch für psychischen Stress sein“, sagte Studienautor Dr. Magnus T. Jensen gegenüber Epoch Times. Jensen ist ein dänischer Kardiologe und Professor und beschäftigt sich in seiner Forschung unter anderem mit dem Ruhepuls.
In einer Studie aus dem Jahr 2013 stellten Jensen und seine Kollegen fest, dass Männer mit einem Puls von über 90 Schlägen pro Minute im Vergleich zu Männern mit sehr niedrigem Puls – unter 50 Schlägen pro Minute – ein etwa dreimal so hohes Sterberisiko hatten. Letztlich fanden sie heraus, dass das Sterberisiko mit jedem Anstieg des Ruhepulses um 10 Schläge pro Minute um etwa 16 Prozent zunahm.
Als die Autoren die Ergebnisse um Fitness, körperliche Aktivität und andere Risikofaktoren bereinigten, blieb der Zusammenhang bestehen: Selbst unter Menschen mit dem gleichen Fitnesslevel hatten Personen mit einem höheren Ruhepuls ein höheres Risiko für einen vorzeitigen Tod.
Bei Erwachsenen liege der Ruhepuls normalerweise zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute, könne aber sehr individuell sein, so Jensen.
„Sie sind Ihr eigener Maßstab“, sagte er. „Wenn Sie also wissen, dass Ihr Ruhepuls bei 60 liegt und Ihr Puls erhöht ist, dann wissen Sie: OK, hier stimmt etwas nicht, oder?“

Leicht zugänglicher Indikator

Der Ruhepuls sei zudem ein nützlicher Indikator für Gesundheit und Langlebigkeit, da er von jedem leicht gemessen werden könne, so der Kardiologe weiter.
„Man kann ihn am Handgelenk, am Hals oder mit einem tragbaren Gerät messen – er ist also sehr leicht zugänglich“, meinte er.
Wie kann man den Ruhepuls am wirksamsten senken? „Durch Bewegung“ ist Jensens Antwort. Auch andere Lebensstilfaktoren würden eine Rolle spielen, wie Rauchen, Alkoholkonsum und Stress – sowohl körperlicher als auch psychischer Art, fügte er hinzu.

3. Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße

Jahrzehntelang war der Body-Mass-Index (BMI) in der Medizin der Standardmaßstab für die Körperzusammensetzung. Der BMI hat jedoch ein grundlegendes Manko: Er kann nicht zwischen Muskeln und Fett unterscheiden und sagt nichts darüber aus, wo sich das Fett befindet.
Diese Unterscheidung ist enorm wichtig, denn viszerales Fett – das Bauchfett, das sich um unsere inneren Organe ansammelt – ist weitaus gefährlicher als das Fett, das der Körper an anderen Stellen speichert. Es steht in engem Zusammenhang mit Entzündungen, Insulinresistenz, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Funktionsverlust und vorzeitigem Tod.
Laut einer Studie aus dem Jahr 2025 besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verhältnis von Taille zu Körpergröße und körperlicher Leistungsfähigkeit. Demnach funktionierten die körperlichen Systeme bei Personen mit höheren Werten tendenziell schlechter.
Es zeigte sich auch, dass das Verhältnis von Taille zu Körpergröße bei Männern, Frauen, allen ethnischen Gruppen und Kindern über 5 Jahren ein besserer Prädiktor für die Sterblichkeit ist als der BMI. Das ist das Forschungsergebnis der Ernährungswissenschaftlerin Margaret Ashwell, die dazu beitrug, das Verhältnis von Taille zu Körpergröße zu einem weltweit anerkannten Indikator für Gesundheit und Langlebigkeit zu machen.

Das Maßband herausholen

Um diesen Biomarker zu messen, braucht es nur ein Maßband. Dazu den Taillenumfang unterhalb der Rippen und oberhalb der Hüftknochen in Zentimetern messen und die Zahl durch die Körpergröße in Zentimetern teilen.
Idealerweise sollte der Bauchumfang weniger als die Hälfte der Körpergröße betragen. Optimal sei ein Wert zwischen 0,4 und 0,5, so Ashwell zu Epoch Times.
Wer außerhalb dieses Bereichs liege oder seinen Bauchumfang um ein paar Zentimeter reduzieren möchte, sollte genauso vorgehen wie beim Abbau jeder anderen Art von Fett, so die Ernährungswissenschaftlerin weiter.

4. Cortisol

Cortisol ist ein Steroidhormon, das der Körper als Reaktion auf körperlichen und emotionalen Stress ausschüttet. In kurzen Schüben ist es gesund und notwendig, da es die Konzentration schärft und Energie liefert, wenn wir sie am dringendsten brauchen. Wenn der Cortisolspiegel jedoch chronisch hoch oder schlecht reguliert ist, kann dies langfristig den Körper „abnutzen“ – ein Prozess, der als allostatische Belastung bezeichnet wird.
Die nachgelagerten Auswirkungen können schwerwiegend sein: Ein ständig erhöhter Cortisolspiegel kann
  • die Telomere (die Schutzkappen an den Enden unserer DNA) verkürzen und die Zellalterung beschleunigen,
  • chronische Entzündungen begünstigen,
  • die Immunfunktion unterdrücken,
  • Muskeln abbauen,
  • den Blutzucker erhöhen,
  • das viszerale Fett vermehren,
  • die Alterung des Gehirns beschleunigen, wodurch wir anfälliger für neurodegenerative Erkrankungen werden.
Neben den Cortisolspitzen sind auch die Cortisolschwankungen im Laufe des Tages wichtig. Bei einem gesunden Verlauf erreicht der Cortisolspiegel morgens seinen Höchstwert, sinkt dann allmählich ab, und erreicht gegen Mitternacht seinen Tiefpunkt. Ungesunde Cortisolwerte sind auch solche, die den ganzen Tag über niedrig bleiben oder nachts ansteigen.

Die üblichen Verdächtigen

Regulierungsstörungen treten oft schon Jahre vor einer klinischen Diagnose auf. Der Cortisolspiegel lässt sich allerdings durch Änderungen des Lebensstils beeinflussen. Wichtig dafür sind
  • Stressbewältigung,
  • ausreichend Schlaf,
  • eine gesunde Ernährung,
  • regelmäßige Bewegung,
  • positive Beziehungen,
  • ausreichend Flüssigkeit, da Flüssigkeitsmangel den Spiegel vorübergehend erhöhen kann.
Normalerweise kann ein Arzt den Cortisolspiegel über Blut, Urin oder Speichel messen lassen. Doch es gibt auch Cortisoltests für zu Hause, wobei in der Regel Speichel über den Tag verteilt entnommen wird, um den Spiegel zu verfolgen. Diese Tests können dabei helfen, einen Überblick über den Cortisolspiegel zu bekommen und zu zeigen, wann man sich an einen Arzt wenden sollte.

5. Nährstoffmangel

Ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen – darunter Vitamine, Mineralstoffe und essenzielle Fettsäuren – kann uns anfälliger für Krankheiten machen und vorzeitig altern lassen.
Dabei sollte man zwischen Mangel und Unterversorgung unterscheiden, meinte Matt Kaeberlein, Langlebigkeitsforscher und Professor für Pathologie, zu Epoch Times.
Ein echter Mangel führe zu klinisch erkennbaren Funktionsstörungen. Eine Unterversorgung hingegen – also suboptimale, aber nicht kritisch niedrige Werte – könne die Gesundheit über Jahre oder Jahrzehnte hinweg unbemerkt beeinträchtigen, ohne eine offensichtliche Diagnose auszulösen.
Ihm zufolge gebe es einige Nährstoffe, auf die wir achten sollten, sowohl wegen ihrer Auswirkungen auf die Langlebigkeit als auch weil viele von uns nicht genug davon zu sich nehmen. Dazu gehören Vitamin D, Omega-3 und Magnesium.
  • Ein Mangel an Vitamin D kann die Telomere verkürzen und altersbedingte DNA-Schäden verstärken. Außerdem erhöht er das Risiko für altersbedingte Krankheiten und einen vorzeitigen Tod.
  • Omega-3-Fettsäuren können die Langlebigkeit fördern, indem sie den biologischen Alterungsprozess verlangsamen, chronische Entzündungen senken und die kardiovaskuläre sowie kognitive Gesundheit verbessern.
  • Magnesium ist unerlässlich für die DNA-Replikation und -Reparatur. Zudem senkt es Entzündungen, unterstützt die Mitochondrienfunktion, stärkt das Herz-Kreislauf-System und fördert die Stoffwechselgesundheit, was es für ein langes, gesundes Leben entscheidend macht.

Ernährung vor Ergänzung

„Das Ziel sollte eine wohlüberlegte Nahrungsergänzung sein, die auf der Ernährung, den Risikofaktoren und – sofern möglich – geeigneten Biomarker-Tests basiert“, sagte Kaeberlein dazu.
Er empfiehlt eine abwechslungsreiche, hochwertige Ernährung. Diese reiche bei den meisten Menschen aus, um den Bedarf an den meisten Vitaminen und Mineralstoffen zu decken. „Generell sollte die Ernährung an erster Stelle stehen“, so der Langlebigkeitsforscher.
Manche Personen bedürfen einer Nahrungsergänzung. Es sei allerdings am besten, diese erst nach einer Untersuchung durchzuführen, fügte er hinzu.

Fazit

Die meisten dieser Messgrößen erfordern weder ein Labor noch teure Tests und können zu Hause erfasst werden. Sie alle reagieren auf dieselben grundlegenden Maßnahmen: regelmäßige Bewegung, guten Schlaf, eine nährstoffreiche Ernährung, Stressbewältigung und die konsequente Beobachtung, wie sich der Körper im Laufe der Zeit verändert.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „5 Lesser-Known Health Metrics That Can Help Predict Longevity“. (redaktionelle Bearbeitung: as)