US-Kriegsminister Pete Hegseth. - Foto: Alex Brandon/AP/dpa
HEUTE6:52 Uhr
Menschen flüchten vor rasendem Waldbrand in Südfrankreich
Ein sich rasend schnell ausbreitender Waldbrand hat im Süden Frankreichs rund 400 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Laut den Behörden im Département Var waren fast 1.000 Feuerwehrleute und acht Löschflugzeuge im Einsatz. Die Flammen fraßen sich mit sehr großer Geschwindigkeit durch bewaldete Hügel in der Nähe von Cotignac. Binnen weniger Stunden verbrannten bereits 1.700 Hektar Land.
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HEUTE6:38 Uhr
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau wird eröffnet
Im Geburtshaus von Adolf Hitler im österreichischen Braunau am Inn wird heute ein neues Polizeizentrum eröffnet. Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) wird bei dem offiziellen Termin dabei sein. Österreich will das Haus langfristig in den regulären Verwaltungs- und Sicherheitsbetrieb des Landes integrieren.
Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn – hier der Zustand vor dem Umbau – ist jetzt eine Polizeistation.
Foto: Matthias Röder/dpa
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HEUTE6:32 Uhr
„Rosaroter Panther“-Saxophonist Plas Johnson mit 94 Jahren gestorben
Plas Johnson machte die weltberühmte Titelmusik vom „Rosaroten Panther“ zu einem Ohrwurm – nun ist der Jazzmusiker mit 94 Jahren gestorben. Johnson arbeitete als Live- und Studiomusiker mit vielen Stars zusammen. Unter anderem begleitete er Frank Sinatra, Nat „King“ Cole, Ella Fitzgerald und Barbra Streisand.
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HEUTE6:28 Uhr
Start-ups: Investoren scheuen höheres Risiko
Start-up-Unternehmen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 rund 5,3 Milliarden Euro an Wagniskapital eingesammelt – rund 14 Prozent mehr als im 1. HJ 2025. Am meisten fließt nach Berlin (1,7 Milliarden Euro), auf dem zweiten Platz folgt Baden-Württemberg mit knapp 1,6 Milliarden Euro. Investoren setzen zunehmend auf wenige große Start-ups und weniger kleine.
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HEUTE6:15 Uhr
Irankrieg: Hegseth schätzt Kosten auf 37,5 Milliarden Dollar
US-Kriegsminister Pete Hegseth schätzt die bisherigen Kosten des Irankrieges auf 37,5 Milliarden Dollar (rund 33 Milliarden Euro) und beantragte neue Mittel in Höhe von rund 67 Milliarden Dollar. Trump drohte mit neuen Angriffen – Geheimdienste vermuten, dass der Iran in der tief unter der Erde gelegenen Nuklearanlage von Pickaxe Mountain eine geheime Urananreicherungsanlage errichtet.
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HEUTE6:03 Uhr
Nach Tour-Sturz: Saison für Lipowitz quasi gelaufen
Der deutsche Radsportler Florian Lipowitz hat sich bei seinem schweren Sturz bei der Tour de France einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Das bestätigte das Team Red Bull. Neben der Verletzung an der rechten Schulter erlitt der 25-Jährige mehrere Schürfwunden. Damit dürfte die Saison für ihn beendet sein.
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HEUTE5:41 Uhr
Weitere Angriffe im Iran
In der Nacht gab es weitere Angriffe der USA auf den Iran, dabei wurde kurzzeitig auch in der Hauptstadt Teheran die Flugabwehr aktiviert. Zu den Zielen der gut einstündigen Angriffe gehörten laut CENTCOM militärische Kommandozentren, die iranische Marine und Standorte der Luftwaffe. Mit den Attacken sollten die Möglichkeiten des Irans geschwächt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen.
US-Kriegsminister Pete Hegseth. - Foto: Alex Brandon/AP/dpa
HEUTE6:38 Uhr
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau wird eröffnet
Im Geburtshaus von Adolf Hitler im österreichischen Braunau am Inn wird heute ein neues Polizeizentrum eröffnet. Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) wird bei dem offiziellen Termin dabei sein. Österreich will das Haus langfristig in den regulären Verwaltungs- und Sicherheitsbetrieb des Landes integrieren.
Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn – hier der Zustand vor dem Umbau – ist jetzt eine Polizeistation.
Foto: Matthias Röder/dpa
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HEUTE6:32 Uhr
„Rosaroter Panther“-Saxophonist Plas Johnson mit 94 Jahren gestorben
Plas Johnson machte die weltberühmte Titelmusik vom „Rosaroten Panther“ zu einem Ohrwurm – nun ist der Jazzmusiker mit 94 Jahren gestorben. Johnson arbeitete als Live- und Studiomusiker mit vielen Stars zusammen. Unter anderem begleitete er Frank Sinatra, Nat „King“ Cole, Ella Fitzgerald und Barbra Streisand.
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Start-ups: Investoren scheuen höheres Risiko
Start-up-Unternehmen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 rund 5,3 Milliarden Euro an Wagniskapital eingesammelt – rund 14 Prozent mehr als im 1. HJ 2025. Am meisten fließt nach Berlin (1,7 Milliarden Euro), auf dem zweiten Platz folgt Baden-Württemberg mit knapp 1,6 Milliarden Euro. Investoren setzen zunehmend auf wenige große Start-ups und weniger kleine.
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HEUTE6:15 Uhr
Irankrieg: Hegseth schätzt Kosten auf 37,5 Milliarden Dollar
US-Kriegsminister Pete Hegseth schätzt die bisherigen Kosten des Irankrieges auf 37,5 Milliarden Dollar (rund 33 Milliarden Euro) und beantragte neue Mittel in Höhe von rund 67 Milliarden Dollar. Trump drohte mit neuen Angriffen – Geheimdienste vermuten, dass der Iran in der tief unter der Erde gelegenen Nuklearanlage von Pickaxe Mountain eine geheime Urananreicherungsanlage errichtet.
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HEUTE6:03 Uhr
Nach Tour-Sturz: Saison für Lipowitz quasi gelaufen
Der deutsche Radsportler Florian Lipowitz hat sich bei seinem schweren Sturz bei der Tour de France einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Das bestätigte das Team Red Bull. Neben der Verletzung an der rechten Schulter erlitt der 25-Jährige mehrere Schürfwunden. Damit dürfte die Saison für ihn beendet sein.
Microsoft und Mistral AI bauen mit ihrer Vereinbarung die KI-Rechenkapazitäten in Europa aus. (Archivbild) - Foto: Martin Lelievre / AFP via Getty Images
Der US-Technologiekonzern Microsoft und das französische KI-Start-up Mistral AI bauen ihre strategische Allianz erheblich aus.
Mit einer neuen Vereinbarung im Umfang von mehreren Milliarden Euro wollen die Partner die europäischen Infrastrukturkapazitäten für Künstliche Intelligenz spürbar erweitern und hochmoderne KI-Modelle in sensiblen Unternehmen sowie Behörden verankern. Eine exakte Summe nannten die beiden Tech-Unternehmen nicht.
Im Zentrum des Abkommens stehe eine erhebliche Ausweitung der Rechenkapazitäten in Europa, teilten die beiden Unternehmen mit. Microsoft verpflichtet sich, Teile der von Mistral ausgebauten europäischen Hardware-Infrastruktur direkt zu nutzen.
Damit will der US-Konzern die enorm steigende Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten auf dem Kontinent bedienen und zugleich seine im Jahr 2025 abgegebenen Versprechen zur europäischen Digitalisierung einlösen.
Warum kooperiert Microsoft mit einem europäischen KI-Anbieter?
Sowohl europäische Unternehmen als auch öffentliche Institutionen stehen beim Einsatz US-amerikanischer KI-Lösungen häufig vor rechtlichen und regulatorischen Hürden.
Die erweiterte Partnerschaft setzt genau an dieser Schwachstelle an: Durch die Integration von Mistrals europäischen KI-Modellen in Microsofts Produktportfolio erhalten Kunden flexible Bereitstellungsoptionen.
Microsoft und Mistral haben am 21. Juli 2026 in Paris eine Vereinbarung im Wert von mehreren Milliarden Dollar geschlossen, durch die Microsoft Zugang zur europäischen KI-Recheninfrastruktur des französischen Entwicklers erhält.
Foto: Xavier Galiana / AFP via Getty Images
Anwendungen können künftig wahlweise in der öffentlichen Cloud, in lokal angebundenen Infrastrukturen oder völlig autark in physisch isolierten Systemen („fully disconnected“) betrieben werden.
Dies richtet sich insbesondere an Betreiber kritischer Infrastrukturen, Banken, den Gesundheitssektor sowie die Fertigungsindustrie, in denen Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse und Ausfallsicherheit oberste Priorität besitzen.
Neben der Infrastruktur ebnen die Partner auch auf Softwareebene den Weg für einen breiteren Einsatz in Unternehmen.
Die neuen Flaggschiff-Modelle Mistral Medium 3.5 für kosteneffiziente Unternehmens-Anwendungen sowie OCR 4 für automatisierte Dokumentenverarbeitung stehen ab sofort in Microsofts Entwicklungsplattform bereit.
Zudem hält Mistral Medium 3.5 Einzug in das Automatisierungswerkzeug Microsoft Copilot Studio. Die Lösungen wollen Mistral und Microsoft gemeinsam vermarkten.
Abhängigkeit von OpenAI reduzieren
Der Milliarden-Deal unterstreicht die Strategie von Microsoft, sich im Bereich der generativen KI nicht allein auf den US-Partner OpenAI zu verlassen, sondern auch andere Schlüsselspieler im globalen Ökosystem frühzeitig einzubinden.
Für das Pariser KI-Aushängeschild Mistral wiederum bedeutet die Vertiefung der Allianz den direkten Zugang zum weltweiten Vertriebsnetzwerk von Microsoft, während der KI-Standort Europa nachhaltig gestärkt wird. (dpa/red)
Während der Parade der Trophäe der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 am 20. Juli 2026 in Madrid, Spanien. - Foto: Diego Souto/Getty Images
Den Weltmeistertitel der spanischen Fußball-Nationalelf haben nach offiziellen Angaben rund zwei Millionen Menschen auf den Straßen der Hauptstadt Madrid gefeiert.
Bei der Parade im offenen Bus durch das Zentrum der Metropole jubelten die begeisterten Menschen den frisch gekrönten Weltmeistern um Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu.
Auf Wolke sieben
„Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben“, sagte Ferran Torres, der Schütze des 1:0-Siegtores im Finale gegen Argentinien, kurz vor Beginn des Korsos.
Die Regierung schätzte die Zahl der Menschen entlang der Busfahrt und bei der Riesenparty am Cibeles-Platz auf insgesamt rund zwei Millionen. Das wären noch mehr als beim Besuch von Papst Leo dem IV. im Juni.
Menschenmengen bei der Parade des FIFA-Weltmeisterschaftspokals 2026 am 20. Juli 2026 in Madrid, Spanien. Das Endspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 fand im New York New Jersey Stadium zwischen Spanien und Argentinien statt.
Foto: Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images
Die Spieler tanzten, sangen und stellten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal zur Schau. Allein am Cibeles-Platz, wo der Höhepunkt der Riesenparty war, warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120.000 Menschen – meist in roten Hemden – auf den Bus mit „La furia roja“ (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird.
Klare Botschaft von de la Fuente
Nacheinander betraten dort die 26 Spieler des Nationalteams von Trainer Luis de la Fuente die Bühne, tanzten, umarmten sich, winkten der Menge zu und reckten den WM-Pokal in die Höhe.
Als die Moderatoren den Namen Yamals aufriefen, donnerte noch vor seinem Erscheinen schon Applaus los, wie die Zeitung „El País“ schrieb. Auch der Torschütze vom Vortag, Ferran Torres, bekam Riesenapplaus. De la Fuente hatte eine ebenso einfache wie wuchtige Botschaft: „Gemeinsam sind wir stärker“, rief er den Menschen zu.
Die spanischen Spieler feiern oben auf dem Bus, als dieser während der Trophäenparade zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 am 20. Juli 2026 in Madrid, Spanien, an den Fans vorbeifährt.
Foto: Chris McGrath/Getty Images
Die Fans hatten den zweiten WM-Titel Spaniens nach 2010 schon seit dem frühen Abend bei Live-Musik und einer Show gefeiert. Hochsommerliche Temperaturen von weit über 30 Grad auch am Abend hielten sie nicht davon ab, ihren Fußball-Helden so nahe wie möglich zu kommen.
Der Europameister hatte Argentinien mit 1:0 niedergerungen. Der Titelverteidiger um Superstar Lionel Messi verzeichnete erst in den Schlussminuten der Verlängerung seinen ersten Torschuss.
Der 39-jährige Messi ließ seine Zukunft zunächst offen. „Der Schmerz ist unermesslich, und diese Wunde braucht Zeit zum Heilen“, schrieb der langjährige Profi des FC Barcelona in einem Post bei Instagram.
Empfänge beim König und beim Regierungschef
Nach ihrer Rückkehr aus den USA am frühen Nachmittag waren die Mitglieder der spanischen Auswahl zunächst von König Felipe VI., seiner Frau, Königin Letizia, sowie ihren beiden Töchtern, der Prinzessin Leonor und der Infantin Sofía, empfangen worden.
König Felipe VI. von Spanien unterhält sich mit der spanischen Nationalmannschaft im Beisein von Kronprinzessin Leonor von Spanien, Königin Letizia von Spanien und Prinzessin Sofia von Spanien, als die spanische Mannschaft am 20. Juli 2026 in Madrid den Zarzuela-Palast besucht.
Foto: Carlos Alvarez/Getty Images
Die Königsfamilie war schon beim Finale im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York dabei und hatte an der Siegerehrung auf dem Rasen teilgenommen.
Anschließend stattete die Mannschaft Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Höflichkeitsbesuch ab. „WIR SIND WELTMEISTER!!“, hatte er in Großbuchstaben auf der Plattform X geschrieben. „Unsere Nationalmannschaft ist einfach großartig! Danke, Team.“, fügte Sánchez hinzu.
Nach dem Feier-Marathon in Madrid verabschieden sich die Nationalspieler in einen mehrwöchigen Sommerurlaub. Beliebte Ziele der spanischen Profis sind traditionell Ibiza, Mallorca oder private Urlaubsdomizile in Übersee. (dpa/red)
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Union berät Spahn-Nachfolge
Die Unionsfraktion will am 29. Juli über die Nachfolge des zurückgetretenen Fraktionschefs Jens Spahn abstimmen. CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz will die Personalie zügig klären. Als Favorit gilt Kanzleramtschef Thorsten Frei. Sollte er den Fraktionsvorsitz übernehmen, wäre eine Kabinettsumbildung erforderlich. Auch weitere Kandidaten werden gehandelt.
Am 20. Juli jährt sich der Beginn der Verfolgung von Falun Gong in China zum 27. Mal. Weltweit finden Gedenkveranstaltungen statt, darunter am Brandenburger Tor in Berlin. Die Exilchinesin Liu Wei berichtete dort von ihrer Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren, Folter und Zwangsmaßnahmen. Die Aktionen machen auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen durch die Kommunistische Partei Chinas aufmerksam.
Der Ausbau von Solarenergie in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 stärker gewachsen als im Vorjahr. Der Bundesverband Solarwirtschaft nennt Energiekrisen und politische Rahmenbedingungen als Gründe. Gleichzeitig warnt der Verband jedoch vor einer Verlangsamung des Ausbaus. Netzbetreiber weisen zudem auf begrenzte Kapazitäten der Stromnetze hin.
Die EU belegt den Online-Marktplatz AliExpress mit einer Strafe von 550 Millionen Euro. Nach Angaben der EU-Kommission wurden gefälschte und gefährliche Produkte häufig nicht rechtzeitig entfernt. Illegale Händler hätten ihre Geschäfte vielfach fortsetzen können. Zudem seien rechtswidrige Produkte teilweise sogar beworben worden. Die EU wirft AliExpress unlauteren Wettbewerb zulasten seriöser Unternehmen vor.
Die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran dauern an. In der neunten Nacht in Folge griffen sich beide Seiten gegenseitig an. Der Iran setzt die strategisch wichtige Straße von Hormus als Druckmittel gegen die internationale Schifffahrt ein. US-Außenminister Marco Rubio fordert deshalb andere Staaten auf, die Sicherheit der wichtigen Handelsroute zu unterstützen.
Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen
Nach ihrem Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die spanische Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Ihre Maschine aus den USA landete am frühen Montagnachmittag auf dem Flughafen Barajas von Madrid – mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.
Nach einem Essen an geheimem Ort sollen die Spieler gegen 17:30 Uhr vom spanischen König Felipe VI. im Zarzuela-Palast vor den Toren von Madrid empfangen werden. Anschließend werden sie gegen 18:00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez im Regierungssitz, dem Moncloa-Palast, begrüßt.
Von dort aus wird die ruhmreiche Fußballmannschaft in einem offenen Bus durch die Madrider Innenstadt fahren. Ziel ist der Cibeles-Platz vor dem Rathaus von Madrid, wo das Team gegen 21:00 Uhr eintreffen soll. Auf den Straßen von Madrid werden rund eine Million Menschen erwartet. Nach Behördenangaben werden mehr als 2.000 Polizisten sowie 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil vor Ort sein.
HEUTE0:03 Uhr
Die Bilder der Ehrungen
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Schiedsrichter Slavko Vincic und sein Team erhielten die ersten Auszeichnungen.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Pau Cubarsi (#22, bester Nachwuchsspieler des Turniers), Rodri (#16, bester Spieler) and Unai Simon (#23, bester Torhüter) mit ihren Auszeichnungen.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Ein Abschied mit Tränen? Lionel Messi mit seiner Silbermedaille.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Am Ende reicht ihnen ein Tor zum Weltmeistertitel: Spanien ist Fußball-Weltmeister 2026.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Darf den Pokal auch halten: König Felipe VI. von Spanien mit Familie und Spielern.
Foto: David Ramos/Getty Images
HEUTE0:03 Uhr
Europameister wird Weltmeister
Spanien ist Weltmeister. Die La Furia Roja gewann das Finale der Fußball-WM mit einem 1:0 in der Verlängerung. Das Spiel begann mit einer frühen Chance für Spanien, als Lamine Yamal nach einem Doppelpass mit Dani Olmo frei zum Abschluss kam, jedoch scheiterte. Argentinien versuchte, durch Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen, konnte jedoch keine nennenswerten Offensivakzente setzen. Die erste Halbzeit endete torlos, wobei Spanien schon deutlich mehr Ballbesitz hatte, aber keine Lücken in der argentinischen Abwehr fand.
Nach einer fast 30-minütigen Halbzeitpause mit opulenter Show erhöhte Spanien im zweiten Durchgang den Druck, während Argentinien weiterhin defensiv agierte. Argentinien konnte über weite Strecken keinen Schuss auf das spanische Tor verzeichnen und blieb offensiv blass, versuchte dies aber offenbar durch einige Fouls auszugleichen. Nach Gelb-Rot für Enzo Fernández in der 93. Minute gingen die Südamerikaner mit einem Spieler weniger in die Verlängerung.
In der 96. Minute brachte Nico Williams den Ball bereits ins argentinische Tor – doch weil Merino vorher ein Foul verübt haben soll, zählte der Treffer noch nicht. Das besorgte sein Teamkollege Ferran Torres dann in der 106. Minute. In den letzten fünf Minuten drehten die Argentinier auf, konnten aber kein Tor verbuchen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 20.7.). Spanien reicht am Ende ein Tor zum zweiten Weltmeistertitel des Landes. Argentinien ist Vizemeister und England sicherte sich Bronze.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Argentiniens Torwart verhindert weiter das erste Tor der Spanier.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Lamine Yamal (#19, Spanien) führt einen Freistoß aus. Auch die anschließenden Ecken führten nicht zu Toren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien) foult Pau Cubarsi (#22, Spanien) und sieht dafür Gelb-Rot.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien) muss in der Nachspielzeit (90+3.) das Feld nach Gelb-Rot verlassen. Argentinien spielte die letzten Minuten – und die Verlängerung nach über 100 torlosen Minuten – in Unterzahl.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Nico Williams (#17, Spanien) traf in der 96 Minute. Aufgrund eines Fouls in der Vorbereitung dessen wurde es nicht zugelassen. Spielstand weiterhin 0:0.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Ferran Torres (#7, Spanien) trifft im 20. Versuch der Spanier und bringt die Iberer zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung in Führung.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Nummer 7 aus sieben Meter: Spaniens Stürmer Ferran Torres trifft in der 106. Minute zum 1:0 für Spanien.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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In der 106. Minute netzen die Spanier erstmals ein. Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) war noch vom Ball zuvor am Boden und kam an den Schuss von Ferran Torres (#7, Spanien) nicht mehr ran.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Spanische Fans feiern in der Fanzone vor dem Anoeta Stadium in San Sebastian.
Foto: Ander Gillenea/AFP via Getty Images
GESTERN22:04 Uhr
Halbzeitshow beginnt mit Madonna
Madonna leitet die umstrittene Halbzeitshow ein, die die Halbzeitpause – regelwidrig – auf mindestens 25 Minuten verlängert. Die Muppets spielen Schlagzeug zu „Seven Nation Army“ von den White Stripes und auch die rudernden Norweger bekommen eine kurze Hommage. Außerdem traten der kanadische Sänger Justin Bieber und die kolumbianische Sängerin Shakira mit ihrem Fußball-Hit „Dai Dai“ auf.
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Ronaldinho, Madonna und Ronaldo eröffneten die Halbzeitshow – in den Katakomben des Stadions in East Rutherford, New Jersey. Ihr Auftritt wird größtenteils als Musikvideo übertragen.
Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images
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Die Muppets spielen Schlagzeug und der Rest der Musiker rudert zum Schlachtruf der Norweger.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Jung Kook und Bandmitglieder von BTS sind der dritte Akt der Halbzeitshow.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Justin Bieber bringt einen eher ruhigeren Auftritt auf den abgedeckten Rasen.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Shakira und Burna Boy bringen wieder (Hüft-)Schwung in die Halbzeitshow mit dem offiziellen WM-Hit Dai-Dai.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Den Abschluss bildet ein Kinderchor mit einer klaren Botschaft.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
GESTERN21:55 Uhr
Zur Halbzeit 0:0
Seit dieser WM besteht ein Fußballspiel aus vier Vierteln. Bis zur Halbzeitpause bleibt es beim Anfangsstand von 0:0. Die erste echte Chance hatte Lamine Yamal, doch der argentinische Torwart war zu Stelle und konnte kläre. Zwei Ecken für Spanien blieben ebenfalls ungefährlich.
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Lamine Yamal (#19, Spanien) im Zweikampf mit Nicolas Tagliafico (#3, Argentinien).
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Argentiniens Torhüter Emiliano Martinez (#23) konnte bislang alle gefähhrlichen Bälle stoppen.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Auch viele kleine Fouls entgehen dem slovenischen Unparteiischen nicht: Slavko Vincic weist Lisandro Martinez (#6, Argentinien) in die Schranken.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Lisandro Martinez (#6, Argentinien) ist umringt von den eigenen Teamkameraden und Schiedsrichter Slavko Vincic und geht vom Platz.
Foto: Carl Recine/Getty Images
GESTERN19:22 Uhr
Das Taktik-Labor: Präzisionsmaschine gegen die Unsterblichen
Es ist ein Finale der Superlative, das auch an den Seitenlinien eine wunderbare Geschichte schreibt, denn Spaniens erfahrener Coach Luis de la Fuente trifft auf seinen ehemaligen Musterschüler Lionel Scaloni, den er einst 2017 bei der Trainerausbildung in Spanien unterrichtete. Heute Abend wird der Schüler versuchen, den Meister mit taktischer Flexibilität und maximaler Leidenschaft zu überlisten. Im Mittelpunkt des weltweiten Interesses steht das faszinierende Generationen-Duell auf den Flügeln.
Auf der argentinischen Seite zieht der mittlerweile 39-jährige Lionel Messi einsam seine Kreise. Wer dachte, der König sei müde, der irrte gewaltig, denn Messi spielt ein phänomenales Turnier, strahlt eine enorme Torgefahr aus und bleibt der unbestrittene emotionale und taktische Fixpunkt der Albiceleste.
Ihm gegenüber steht mit dem erst 19-jährigen Lamine Yamal das aufregendste Gesicht der neuen Generation. Yamal hat bei dieser Weltmeisterschaft die meisten erfolgreichen Dribblings aller Akteure absolviert und seine unbeschwerte, unberechenbare Schnelligkeit wird die argentinische Hintermannschaft vor massive Probleme stellen.
Dieses Offensivspektakel wird jedoch maßgeblich im Mittelfeld entschieden, wo Spaniens Metronom Rodri die Fäden zieht. Er dirigiert das Tempo fast nach Belieben und hat in diesem Turnier bereits einen historischen Passrekord aufgestellt, während ihm auf argentinischer Seite der aggressive Enzo Fernández entgegentritt, um genau jene Räume physisch zu schließen, die Spanien für sein gefürchtetes Kombinationsspiel benötigt.
GESTERN17:23 Uhr
Rauch von Waldbränden verzieht sich: WM-Finale kann bei klarem Wetter stattfinden
Spektakel zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft: Zur Abschlussfeier im MetLife-Stadion vor den Toren New Yorks, dem anschließenden Endspiel zwischen Argentinien und Spanien (21.00 Uhr MESZ) und der Halbzeitshow wurden am Sonntag zahlreiche Stars erwartet.
Die rauchige Luft hatte zwischenzeitlich sogar Zweifel daran aufkommen lassen, dass das WM-Endspiel am Sonntag stattfinden könnte. Der Rauch verschwand am Tag des Finales aber wieder. Der gesundheitsgefährdende Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen nicht nur New York, sondern auch andere US-Millionenstädte wie Chicago erreicht.
Gesamtansicht vor dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien im New York New Jersey Stadium am 19. Juli 2026 in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Elsa/Getty Images
GESTERN12:45 Uhr
Argentinien-Fans stimmen sich am Times Square ein
Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
GESTERN8:00 Uhr
Finalspiel am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)
GESTERN1:19 Uhr
Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM
Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Nach den Nationalhymnen vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 18. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida, werden Feuerwerke gezündet.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Declan Rice (#4, England) bringt die „Drei Löwen“ in der dritten Minute in Führung.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England, nicht im Bild) traf zum 2:0, stand aber im Abseits.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Ezri Konsa (#2, England) erhöhte die Führung für England in der 18. Minute.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) setzte sich in der 37. erneut durch, stand nicht im Abseits und traf zum 3:0 für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) schoss mit dem 3:0 für England das 300. Tor der WM – und mit dem 301. das 4:0 für die Insulaner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) erzielt zu Beginn der zweiten Hälfte den Anschlusstreffer für Frankreich. Neuer Spielstand: England 4, Frankreich 1.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Bradley Barcola (#12, Frankreich) verkürzt in der 54. weiter auf 2:4 im Spiel gegen England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) verkürzt weiter. Neuer Spielstand in der 66. Minute: 3:4 (noch) mit Führung für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) verwandelt in der 87. Minute einen Elfmeter zum 5:3 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN0:38 Uhr
Mbappé zieht an Messi vorbei
Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
18. Juli19:45 Uhr
Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.
Foto: Ashley Landis/AP/dpa
18. Juli18:34 Uhr
Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien
Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
18. Juli12:43 Uhr
Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
18. Juli12:40 Uhr
Die Teams bereiten sich vor
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“
Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
18. Juli8:00 Uhr
Spiel am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
17. Juli21:04 Uhr
Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.
Foto: Ryan Murphy/FR172324 AP/AP/dpa
17. Juli8:26 Uhr
Dankert beim Finale, Milei verzichtet
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.
Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM
Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.
Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
16. Juli8:49 Uhr
Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.
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15. Juli23:05 Uhr
Argentinien schlägt England
Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
Foto: Elsa/Getty Images
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Anthony Gordon (#18, England) bringt England in der 55. Minute aus kurze Distanz in Führung. Weitere Tore musste Emiliano Martinez (#23, Argentinien) jedoch nicht rechtfertigen.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien, nicht im Bild) überrascht den englischen Torhüter Jordan Pickford (#1) und erzielt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit (85.) den Ausgleich.
Foto: Elsa/Getty Images
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Lautaro Martinez (#22, Argentinien) verhindert mit dem 2:1 in der Nachspielzeit (90+2.) die Verlängerung. Damit steht Argentinien im WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. England speilt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
15. Juli20:05 Uhr
Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“
Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
15. Juli19:45 Uhr
Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp
Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
15. Juli5:05 Uhr
Tuchel sucht Trick gegen Messi
Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
15. Juli0:05 Uhr
Spiel am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
14. Juli23:05 Uhr
Spanien gewinnt gegen Frankreich
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
14. Juli21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
14. Juli10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
14. Juli6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
14. Juli0:05 Uhr
Spiel am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
13. Juli22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Erneut gerät Kuwait unter iranischen Beschuss. - Foto: Uncredited/AP/dpa
In Kürze:
Neunte Nacht in Folge: USA und Iran greifen sich gegenseitig an, die Kämpfe im Nahen Osten halten an.
Straße von Hormus: Iran setzt die strategische Meerenge als Druckmittel gegen die internationale Schifffahrt ein.
USA fordern Hilfe: Außenminister Marco Rubio verlangt von anderen Staaten Unterstützung bei der Sicherung der Schifffahrt.
Der Iran und die USA greifen sich bereits die neunte Nacht in Folge im Nahen Osten gegenseitig an. Während die USA laut dem US-Regionalkommando CENTCOM unter anderem Kommandozentren, Luftabwehr- und Küstenüberwachungsanlagen sowie Raketen- und Drohnenabschussstellungen angreifen, richtet der Iran seine Waffen auf Schiffe – vor allem Tanker – sowie auf Einrichtungen der US-Armee in Kuwait und Bahrain.
Rubio fordert internationale Unterstützung
US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die USA würden „weiterhin tun, was nötig ist, um die weltweite Schifffahrt zu schützen“. Andere Staaten müssten jedoch „durch Ausrüstung oder Finanzmittel“ ihren Beitrag leisten. „Zumindest einige Leute im Iran“ wollten die Straße von Hormus kontrollieren und als „Druckmittel gegenüber der Welt“ einsetzen.
Zu den Angriffen in der Nacht sagte US-Präsident Donald Trump, der Iran sei „wieder sehr hart getroffen“ worden. Die Angriffe seien nach seinen Angaben eine Reaktion auf die jüngst getöteten US-Soldaten gewesen.
Vor drei Tagen kamen bei iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien zwei US-Soldaten ums Leben. Ein dritter Soldat wurde zunächst vermisst, seine Identifizierung läuft inzwischen. Zudem starb im Irak ein weiterer US-Soldat bei der Sprengung der Überreste einer iranischen Drohne. Damit stieg die Zahl der bestätigten Todesfälle in den Reihen der US-Armee auf 17.
Fahrzeuge stehen im Stau in der Nähe einer schwer beschädigten Brücke, die am 18. Juli 2026 von einem US-Angriff auf der Straße zwischen Roudan und Bandar Abbas im Süden des Iran getroffen wurde.
Foto: Amir Hossein Khorgooei/ISNA/AFP via Getty Images
Trump forderte vergangene Woche den Iran auf, wieder an Verhandlungen über ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts teilzunehmen. Zugleich sagte er, ein mögliches Abkommen müsse sicherstellen, dass Teheran keine Atomwaffen entwickeln könne und die Freiheit der Schifffahrt in der Meerenge gewährleistet werde.
Irans Druckmittel: Straße von Hormus
Hingegen ließ der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, am 18. Juli über den staatlichen Sender „PressTV“ mitteilen, das zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran unterzeichnetes Abkommen zur Beendigung der Feindseligkeiten sei „völlig wertlos und ungültig“.
„Der Feind darf keinerlei Anzeichen von Schwäche unsererseits wahrnehmen“, so Chamenei. „Solange wir diese Vorsichtsmaßnahmen strikt einhalten, wird er unweigerlich zum Rückzug und zur Niederlage gezwungen werden.“ Chamenei selbst trat seit seiner Ernennung in dieses Amt nicht öffentlich in Erscheinung.
Die Führung in Teheran hält die Straße von Hormus nach eigener Darstellung beziehungsweise nach Einschätzung von Beobachtern faktisch geschlossen. Immer wieder werden dort Schiffe angegriffen – der Iran zwingt sie dadurch, eine Route näher an der iranischen Küste zu nutzen statt eine näher an der Küste des Oman gelegene.
Vor einigen Tagen stoppten die iranischen Revolutionsgarden laut Staatsmedien zwei Öltanker. Die beiden Schiffe hätten versucht, auf „nicht genehmigte“ Weise über die Südroute in die Meerenge einzufahren beziehungsweise diese zu verlassen. Dies teilten die Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur „Tasnim“ mit. Demnach seien die Schiffe „explodiert“.
Ähnlich meldete die britische Behörde für maritime Sicherheit, die weltweit die Schifffahrt überwacht, dass in der Straße von Hormus ein Schiff in Brand geraten sei.
Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss
Neben den Angriffen auf Schiffe setzte der Iran auch Kampfdrohnen gegen Einrichtungen des US-Militärs in Kuwait ein. Die Luftabwehr reagierte darauf. Auch in Bahrain gab es Luftalarm, wie das dortige Innenministerium mitteilte.
Des Weiteren griffen die Revolutionsgarden laut staatlichen Medien „das feindliche Kommandozentrum für Spezialeinsätze in der Region Al-Tanf in Syrien“ an. Syrische Militärkreise dementierten den Angriff.
Atomenergiebehörde prüft Angriff auf iranisches Kernkraftwerk
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) prüft Berichte über einen Angriff auf ein im Bau befindliches iranisches Kernkraftwerk in Darkhovin.
„Die Anlage befindet sich in einem sehr frühen Baustadium und enthielt bei der letzten Besichtigung durch die IAEO kein nukleares Material“, schrieb die Behörde auf X. Sie fügte hinzu, der Angriff stelle „vermutlich kein radiologisches Risiko“ dar.
IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi forderte beide Seiten auf, bei Angriffen in der Nähe von Nuklearanlagen Zurückhaltung zu üben. Zudem erklärte er, seine Organisation habe den Iran wegen der Berichte über den Angriff kontaktiert.
Iranische Regierungsvertreter teilten am 19. Juli über die staatliche Nachrichtenagentur „Mehr“ mit, das US-Militär habe die Nuklearanlage wenige Stunden zuvor angegriffen. Demnach trafen mehrere Geschosse die Anlage, die der Iran als „eines der Symbole für die Würde und die wissenschaftliche Selbstständigkeit der iranischen Nation“ bezeichnete.
Die USA verlegen Medienberichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in den Nahen Osten. (Archivbild)
Foto: –/U.S. Central Command Public Affairs/DVIDS/dpa
Washington: Reisewarnung und Sanktionen gegen den Iran
Infolge der erneuten Angriffe gab das US-Außenministerium am 18. Juli eine weltweite Reisewarnung für US-Bürger heraus.
Die USA verhängen bereits umfassende Sanktionen gegen den Iran, insbesondere in den Bereichen Energie, Finanzen, Schifffahrt und Verteidigung. Aktuell wird darüber diskutiert, ob der Iran auch im Rahmen eines Gesetzentwurfs zu Sanktionen gegen Russland berücksichtigt werden soll – dem „Lindsey O. Graham Sanctioning Russia Act of 2026“. Dies hatte US-Präsident Trump vorgeschlagen.
Beispielsweise verhängte das US-Finanzministerium am 10. Juli Sanktionen gegen den iranischen Finanzier Ali Ansari und mehrere Wechselstuben. Diese hatten laut Ministerium im Auftrag sanktionierter iranischer Banken Milliarden Dollar über Scheinfirmen transferiert, um finanzielle Aktivitäten des Regimes zu verschleiern.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen und der amerikanischen Ausgabe der Epoch Times)
Im Süden Irans hat das US-Militär auch Brücken angegriffen. - Foto: Amirhosein Khorgooi/Iranian Students' News Agency/AP/dpa
Nach tagelangen US-Angriffen im Iran und Vergeltungsschlägen in der Region droht der Konflikt weiter außer Kontrolle zu geraten. Erstmals seit Monaten kamen auf einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien wieder US-Soldaten infolge von iranischem Beschuss ums Leben.
Beide Seiten verschärften daraufhin ihre Drohungen. Diplomatische Bemühungen sind unterdessen nicht erkennbar. Die Gefahr einer weiteren Eskalation wächst.
Während das US-Militär in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran bombardierte, konzentrierten sich Irans Streitkräfte auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain sowie im gut 1.000 Kilometer entfernten Jordanien. Am Wochenende heulten in den mit den USA verbündeten Ländern erneut die Sirenen.
Nach Informationen der israelischen Armee griff der Iran auch Jordaniens Küstenstadt Akaba am Roten Meer an, die nur wenige Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt liegt.
Die jüngste Eskalation des Iran-Kriegs hatte Anfang des Monats im Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus begonnen.
Irans oberster Führer, Ajatollah Modschtaba Chamenei, drohte am Samstag mit Racheakten. Chamenei, der sich seit seiner Ernennung noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten“, hieß es.
USA melden erstmals seit März nach iranischem Beschuss Tote
Die Angriffe forderten auch auf US-Seite erneut Opfer. Es war das erste Mal seit den Anfangstagen des Krieges, den die USA und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldete.
Die beiden Soldaten seien am Freitag in Jordanien ums Leben gekommen, als sich die US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte das US-Regionalkommando Centcom mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Damit steigt die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen den Iran gefallenen US-Soldaten auf 16.
Der Druck auf US-Präsident Donald Trump, der sich im eigenen Land angesichts des dort unpopulären Krieges ohnehin mit Unzufriedenheit konfrontiert sieht, dürfte mit dem Tod der US-Soldaten weiter steigen.
Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte er und bekräftigte einmal mehr, der Iran dürfe keine Atomwaffen haben.
Die USA verlegen unterdessen übereinstimmenden Medienberichten zufolge weitere Kampfjets aus Deutschland und Großbritannien in den Nahen Osten, was als Zeichen für eine Vorbereitung auf eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe verstanden werden kann.
Mindestens 50 Tote im Iran seit Anfang Juli
Im Iran kamen bei den US-Angriffen seit Anfang Juli mindestens 50 Menschen ums Leben, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, mitteilte. Mehr als 500 weitere Menschen seien verletzt worden.
Die Regierung berichtet in der Regel nur über zivile Opfer. Über Verluste unter den Streitkräften gibt es keine offiziellen Daten. Vor wenigen Tagen meldeten die Bodenstreitkräfte im Südwesten des Irans jedoch sieben Tote.
Das US-Militär greift vor allem die südlichen Küstenprovinzen des Landes an. Nach eigenen Angaben zielen die USA dabei auf Irans Fähigkeit, in der Straße von Hormus militärisch zu agieren.
Der Konflikt war vor weniger als zwei Wochen erneut ausgebrochen, nachdem Irans mächtige Revolutionsgarden Schiffe in der Meerenge attackiert hatten. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen ein Mitte Juni unterzeichnetes Rahmenabkommen vor, das eigentlich den Weg zu einem dauerhaften Ende des Krieges ebnen sollte.
In der iranischen Hauptstadt Teheran wächst in der Bevölkerung unterdessen die Sorge vor Angriffen auch in der Millionenmetropole, sollte der Krieg weiter eskalieren. Zuletzt hatte dort Israels Luftwaffe Anfang Juni angegriffen, nachdem Irans Revolutionsgarde Ziele in Israel attackiert hatte.
Kriegsparteien sehen Rahmenabkommen als hinfällig an
Beide Kriegsparteien betrachten sowohl die Anfang April vereinbarte Waffenruhe als auch das Rahmenabkommen inzwischen als hinfällig. US-Präsident Trump hatte dies bereits beim Nato-Gipfel in Ankara deutlich gemacht – allerdings die Tür für weitere Verhandlungen offen gelassen.
Am Samstag erklärte Irans Vizeaußenminister, der Interimsdeal habe keinen Bestand mehr. Sein Land fühle sich nicht länger an die darin festgehaltenen Verpflichtungen gebunden, sagte er in einem Interview. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das „völlig egal“ sei.
Unter dem Krieg leiden besonders die Zivilisten im Iran und in den Golfstaaten. Nach der Bombardierung einer Meerwasserentsalzungsanlage im Südosten Irans war die Trinkwasserversorgung für 10.000 Menschen unterbrochen.
Angesichts von Temperaturen weit über 40 Grad treffen Angriffe auf die Wasserversorgung die Bevölkerung besonders hart. Zivile Infrastruktur wurde ebenfalls Ziel von Angriffen. Auch in Kuwait wurde staatlichen Angaben zufolge eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung beschädigt.
Vermittler und Golfstaaten besorgt
Der Außenminister Pakistans, Ishaq Dar, betonte in einem Telefonat mit seinem kuwaitischen Amtskollegen am Wochenende unterdessen die „dringende Notwendigkeit zu deeskalieren“.
Er hoffe, dass sich alle Seiten zurückhielten und das Rahmenabkommen vollständig umgesetzt werde, teilte sein Ministerium mit. Pakistan hatte in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran bisher die Rolle eines Vermittlers inne.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate fordern „ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten sowie eine rasche Rückkehr an den Verhandlungstisch“.
Ohne die USA und den Iran namentlich zu erwähnen, mahnte das Außenministerium der Emirate auf der Plattform X einen „sofortigen Stopp der Eskalation“ und äußerste Zurückhaltung an, „um gefährliche Auswirkungen und ein Abgleiten der Region in ein neues Ausmaß an Gewalt und Instabilität zu verhindern“. (dpa/red)
Klopp soll neuer Bundestrainer werden. (Archivbild) - Foto: Tom Weller/dpa
Wie Sky Sport und die „Bild“ übereinstimmend berichten, besteht sowohl zwischen dem DFB und Klopp als auch zwischen dem Trainer und seinem bisherigen Arbeitgeber Red Bull eine Einigung. Dort war Klopp zuletzt als Head of Global Soccer tätig.
Den Berichten zufolge soll er am kommenden Freitag einen bis 2030 gültigen Vertrag unterschreiben und dann auch offiziell vorgestellt werden. Damit würde er der erwartete Nachfolger von Julian Nagelsmann, dessen Amtszeit nach dem enttäuschenden WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay vorzeitig endete.
Klopp konnte in der Vergangenheit als Vereinstrainer große Erfolge feiern. Nachdem er den 1. FSV Mainz 05 in die Bundesliga geführt hatte, holte er mit Borussia Dortmund zweimal die Deutsche Meisterschaft. Beim FC Liverpool gelang ihm neben dem Meistertitel auch der Gewinn der Champions League.
Klopps Rückkehr zur Final-Show
In zuletzt ungewöhnlich ruhigen Tagen hatte es in der Bundestrainer-Causa bis zur Rückkehr von Klopp als Experte auf die Bildfläche bei MagentaTV zum Finale keine Wasserstandsmeldungen von mehr oder weniger offiziellen Seiten gegeben. Im Hintergrund wurde aber das Geschäftliche geregelt.
Für Klopp war es das größte öffentliche Anliegen, per Instagram-Clip angebliche Aussagen von ihm über das englische Halbfinal-Scheitern und die Taktik von Trainer Thomas Tuchel einzufangen.
Alles nur erfunden, versicherte er von seinem Sofa aus. Doch wo stand das Sofa? Ein angeblicher Geheimflug des künftigen DFB-Cheftrainers für Gespräche in Deutschland wurde von Sky als mehr oder weniger größter Aufreger verkündet.
Unter der Hand bestätigt wurde schon der Vollzug des Männer-Gesprächs von Klopp mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff. Da ging es dann vermutlich nur noch um die Beteuerung gegenseitiger Wertschätzung und gute Wünsche.
Die vertraglichen Dinge rund um das nicht mehr zu erfüllende Engagement als Head of Global Soccer beim Brauseimperium werden zu regeln sein.
Schnappschuss von Nagelsmann
Gute Schlagzeilen kann der deutsche Fußball vertragen. Zu präsent ist noch der Zwischenrunden-K.-o. gegen Paraguay, der das schnelle Ende der Ära von Julian Nagelsmann als Bundestrainer besiegelte.
Ein Urlauberbild, das den Ex-Coach laut „Bild“-Zeitung mit seiner Frau auf Mallorca zeigt, ist ein ziemlich unscharfes Dokument der WM-Aufarbeitung.
Ansonsten wölbt sich allenfalls noch die Erzählung von den Kakerlaken im DFB-Hotel in North Carolina über alle Ereignisse. An den unangenehmen Schädlingen hat das sportliche Scheitern am wenigsten gelegen.
Klopp und Kakerlaken, auf diese verkürzende Alliteration lässt sich der Zustand des deutschen Fußballs dieser Tage dennoch sinnbildlich reduzieren. Von Messi ist man viel weiter entfernt als der Mittelkreis vom Spielfeldrand.
Klopp selbst hatte früh den Auftrag beschrieben. „Es geht um viel. Wer es auch immer machen wird, hat einen Haufen zu tun“, sagte er kurz nach dem Scheitern in Foxborough.
Da war schon klar, dass alles auf ihn zulaufen würde. So hört sich jene Formulierung wie eine Absicherung an. Der Erfolgscoach weiß natürlich, welches Wagnis er eingeht.
Experten mit harten Worten
Zur Vergewisserung des Status quo gibt es auch genügend prominente Aussagen. Jürgen Klinsmann, der Macher des Sommermärchens 2006, und Philipp Lahm, der letzte siegreiche deutsche WM-Kapitän von 2014, sind da gewichtige Stimmen in der Kakophonie der Experten.
„Wir sind jetzt absolut im Mittelmaß, ganz verloren irgendwo angekommen“, sagte Klinsmann bei Sport1. „Schämen“ müsse man sich mittlerweile. Sein Urteil über die DFB-Stars: „Sie waren zu weich, sie waren nicht fähig, zu leiden oder auch mal die Ellbogen auszufahren und sich Respekt zu verschaffen“, sagte Klinsmann dem TV-Sender Sky.
Als Vorbild in dieser Hinsicht nannte der 61-Jährige den Messi-Clan. „Was die Argentinier der ganzen Welt vorgemacht haben bei diesem Turnier ist einfach: Vielleicht sind wir nicht die beste Mannschaft, aber wir sind bereit bis an die Grenzen und darüber hinauszugehen und Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden“, sagte Klinsmann.
Dies konnte in der Vergangenheit auch die DFB-Auswahl. Den Weg dorthin zurück wird Klopp gehen müssen. „Ich wünsche es mir sehr, weil er ein Typ ist, der so einen Neuanfang starten kann, weil er die Energie hat, die positive Art, andere Leute mit ins Boot zu bringen“, erklärte Klinsmann.
Lahm will keine „Sonderwege“ mehr
Lahms Auftrag an Klopp ist auch klar. „Für mich zählen Klarheit und Ordnung“, schrieb er im Gastbeitrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Nagelsmann habe zu viele Experimente gemacht, zu viele Spieler auf falschen Positionen eingesetzt.
Stichwort: Joshua Kimmich als rechter Außenverteidiger. Statt „Sonderwege“ zu beschreiten, müsse man den Weltfußball im Blick haben. Das hatte Klopp bei seinem WM-Job immerhin schon. (dpa/dts/red)
Diese Luftaufnahme zeigt argentinische Fans, die am 18. Juli 2026, einen Tag vor dem Finale der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien, auf dem Times Square in New York City ihre Mannschaft anfeuern. - Foto: Ryan Murphy/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)
Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
HEUTE1:19 Uhr
Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM
Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Nach den Nationalhymnen vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 18. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida, werden Feuerwerke gezündet.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Declan Rice (#4, England) bringt die „Drei Löwen“ in der dritten Minute in Führung.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England, nicht im Bild) traf zum 2:0, stand aber im Abseits.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Ezri Konsa (#2, England) erhöhte die Führung für England in der 18. Minute.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) setzte sich in der 37. erneut durch, stand nicht im Abseits und traf zum 3:0 für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) schoss mit dem 3:0 für England das 300. Tor der WM – und mit dem 301. das 4:0 für die Insulaner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) erzielt zu Beginn der zweiten Hälfte den Anschlusstreffer für Frankreich. Neuer Spielstand: England 4, Frankreich 1.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Bradley Barcola (#12, Frankreich) verkürzt in der 54. weiter auf 2:4 im Spiel gegen England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) verkürzt weiter. Neuer Spielstand in der 66. Minute: 3:4 (noch) mit Führung für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) verwandelt in der 87. Minute einen Elfmeter zum 5:3 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
HEUTE0:38 Uhr
Mbappé zieht an Messi vorbei
Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
GESTERN19:45 Uhr
Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.
Foto: Ashley Landis/AP/dpa
GESTERN18:34 Uhr
Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien
Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
GESTERN12:43 Uhr
Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
GESTERN12:40 Uhr
Die Teams bereiten sich vor
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“
Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
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GESTERN8:00 Uhr
Spiel am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
17. Juli21:04 Uhr
Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.
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17. Juli8:26 Uhr
Dankert beim Finale, Milei verzichtet
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.
Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM
Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.
Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.
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16. Juli8:49 Uhr
Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.
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15. Juli23:05 Uhr
Argentinien schlägt England
Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
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Anthony Gordon (#18, England) bringt England in der 55. Minute aus kurze Distanz in Führung. Weitere Tore musste Emiliano Martinez (#23, Argentinien) jedoch nicht rechtfertigen.
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien, nicht im Bild) überrascht den englischen Torhüter Jordan Pickford (#1) und erzielt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit (85.) den Ausgleich.
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Lautaro Martinez (#22, Argentinien) verhindert mit dem 2:1 in der Nachspielzeit (90+2.) die Verlängerung. Damit steht Argentinien im WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. England speilt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.
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15. Juli20:05 Uhr
Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“
Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
15. Juli19:45 Uhr
Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp
Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)
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15. Juli5:05 Uhr
Tuchel sucht Trick gegen Messi
Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
15. Juli0:05 Uhr
Spiel am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
14. Juli23:05 Uhr
Spanien gewinnt gegen Frankreich
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
14. Juli21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
14. Juli10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
14. Juli6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
14. Juli0:05 Uhr
Spiel am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
13. Juli22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
1 / 5
1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
2 / 5
Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
3 / 5
Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
4 / 5
In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
5 / 5
Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Kabinettssitzung (Symbolbild). - Foto: via dts Nachrichtenagentur
HEUTE11:43 Uhr
Merz schließt Kabinettsumbildung nicht aus
Bundeskanzler Friedrich Merz schließt nach dem Rücktritt von Jens Spahn eine Kabinettsumbildung nicht aus. Zu Kanzleramtschef Thorsten Frei, der als möglicher Nachfolger von Spahn genannt wird, sagte Merz, dass er nicht wisse, wer Frei zum „Top-Kandidaten“ ernannt habe – er höre das „zum ersten Mal“. Merz schloss diese Personallösung auch nicht aus.
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HEUTE11:05 Uhr
SPD will im Herbst Vermögens- und Erbschaftssteuer angehen
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigt harte Debatten mit der Union nach der Sommerpause über die Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer an. Ende 2026 wird ein Urteil aus Karlsruhe zur Erbschaftsteuer. Spätestens dann werde auch die Union eingestehen müssen, „dass wir eingreifen müssen“. Die Vermögensteuer wird seit 1997 de facto nicht mehr erhoben.
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HEUTE10:45 Uhr
Italiens Gemeinden mit Millionen-Einnahmen durch Temposünder
Eine der wichtigsten Einnahmequellen für italienische Gemeinden sind Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Nach einer Analyse von Facile.it kamen die Kommunalen dabei 2025 auf 284 Millionen Euro. An der Spitze stehen Florenz (19,7 Millionen Euro), Bologna (9,2 Millionen) und Mailand (6,9 Millionen). Überraschend sei Villapiana in der Provinz Cosenza: etwas mehr als 5.600 Einwohner, fast 7 Millionen Euro Einnahmen.
Ein Supersportwagen von TS Automobili Modena in Norditalien. Die italienische Region Emilia-Romagna gilt das „Motor Valley“, ein Gebiet, das eine der höchsten Konzentrationen an Luxus-Sportwagen und -Motorrädern der Welt aufweist – und auch die Heimat von Lamborghini und Ferrari, Maserati, Ducati ist.
Foto: Marco Bertorello/AFP via Getty Images
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HEUTE10:09 Uhr
Weltweite Reisewarnung für US-Bürger
Das US-Außenministerium gab wegen den steigenden Spannungen mit dem Iran am 18. Juli eine weltweite Reisewarnung für seine Bürger heraus. US-Bürger sollten nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit „erhöhte Vorsicht walten lassen“. Außenminister Marco Rubio fügte auch an, dass iranische Proxy-Netzwerke „immer eng mit linken militanten Gruppen auf der ganzen Welt verbunden sind“.
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HEUTE10:03 Uhr
Militär in Kuwait meldet Abwehr iranischer Angriffe
Das Militär in Kuwait meldet, neue iranische „feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“ abzuwehren. In Kuwait-Stadt ertönte Sirenenalarm. Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor laut Staatsfunk gesagt, als Reaktion auf jüngste US-Attacken hätten sie US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen.
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HEUTE9:45 Uhr
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter: GDL fordert Konsequenzen
Die Lokführergewerkschaft fordert rechtliche Konsequenzen nach dem Sturz eines Bahners aus einem fahrenden Zug. Es sei kein Sicherheitsgipfel oder rund Tisch nötig, sondern „Entscheidungen der Justiz“, sagte GDL-Chef Mario Reiß. „Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“
Südkoreas Regierung will die Landeswährung langfristig zu einer „frei konvertierbaren Währung“ zu machen. Das teilte das Finanzministerium mit und stellte einen Fahrplan zur Internationalisierung des Won vor. Dieser sieht auch vor, dass Ausländer die Währung künftig im Ausland ohne größere Hürden erwerben und nutzen können.
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HEUTE8:40 Uhr
Hagel-Verletzte bei Konzert in Mailand
Wegen eines heftigen Hagelschauers ist ein Konzert des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny in Mailand abgebrochen worden. Rund 80.000 Menschen mussten das Ippodromo SNAI San Siro verlassen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Zuschauer von großen Hagelkörnern am Kopf getroffen und verletzt. Bad Bunny (32) ist für seinen Musik-Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop bekannt.
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HEUTE8:03 Uhr
TV-Legende Gottschalk ist „momentan krebsfrei“
„Wetter dass“-Legende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben „momentan krebsfrei“. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“
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HEUTE7:37 Uhr
Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.
Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.
Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.
Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images
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HEUTE6:45 Uhr
Russland greift Kiew an
Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude. Russlands Verteidigungsministerium teilte mit, Ziele seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten gewesen.
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HEUTE6:27 Uhr
Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet
Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.
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HEUTE5:45 Uhr
USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe
Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)
Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa
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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk
Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der englische Nationaltrainer Thomas Tuchel vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 18. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida. - Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Zwischen Thomas Tuchels Wandlung vom Buhmann zum Helden lagen nicht einmal zwei Stunden. Es waren allerdings spektakuläre, ja historische 100 Minuten Fußball, die Englands Nationaltrainer wieder eine Perspektive und vor allem das Wohlwollen der Öffentlichkeit verschafften.
Das Ergebnis des kleinen Finals bei dieser WM gegen Frankreich hätte auch drei Fußminuten weiter südlich auf einer Anzeigetafel stehen können. Dort, wo in Miami jedes Jahr das Tennisturnier ausgetragen wird.
Mit 6:4 besiegte das in der ersten Halbzeit entfesselt spielende England die als WM-Favorit gestarteten Franzosen. Der dritte Platz ist die größte WM-Leistung einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn 1966.
Thomas Tuchel lächelt wieder.
Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa
Buhrufe vor dem Anpfiff
„Das ist die erste Medaille seit 60 Jahren, die erste Medaille im Ausland. Ich hoffe, die Spieler sehen das“, sagte Tuchel. Vor dem Anpfiff waren noch Buhrufe durch das Stadion gehallt, als das Foto des 52-Jährigen am Ende der Mannschaftsaufstellung auf der Anzeigetafel gezeigt worden war.
Eine Halbzeit später stand es bereits 4:0. Und am Ende schrieb der „Daily Star“, dass die ganze Welt von dem Spiel gefesselt worden sei. Tuchel entschied, „den Anker zu liften, und England überrollte ein lustloses Frankreich.“
Der „Guardian“ urteilte, das Spiel „zählte zu den Höhepunkten des Turniers“ und es sei „wirklich fantastisch“ gewesen.
Doch so wenig sich Tuchel nach dem Argentinien-Spiel auf die Schwarzmalerei einlassen wollte, so sehr verweigerte er sich nun den Lobeshymnen.
„Wir erlauben es uns fast nicht, damit zufrieden zu sein, weil wir so ehrgeizig sind. Wir wollten ins Finale kommen, deshalb schmerzt es“, sagte Tuchel. „Es gibt vieles, auf das man stolz sein kann, aber dennoch werden viele von uns nicht glücklich sein.“
Die englische Nationalmannschaft posiert für ein Foto, nachdem sie nach ihrem 6:4-Sieg im Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England am 18. Juli 2026 im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida, die Bronzemedaillen entgegengenommen hat.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Hendersons Rede
Bei der Ehrung für den dritten Platz wurde noch einmal deutlich, wie richtig Tuchel mit seiner Nominierung lag. Kopfschütteln hatte er im besten Fall geerntet, als er den hochbegabten Phil Foden und Cole Palmer kein WM-Ticket gegeben hatte.
Stattdessen schaffte es der 36 Jahre alte Jordan Henderson in den Kader, der beim Mittelklasseclub Brentford spielt. An diesem schwülen Sommerabend in Miami war es dann Henderson, der den nur zu Trainingszwecken mit in die USA gereisten Torwart Jason Steele zum Podest rief und ihm seine Medaille umhängte.
Die englischen Fans hinter dem Tor feierten begeistert. Es war kein Zufall, dass Jude Bellingham nach seinem Tor zum Endstand direkt zu Henderson gelaufen war und ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte.
Marcus Rashford (#11) aus England feiert gemeinsam mit Jordan Henderson (#14) nach dem vierten Tor seiner Mannschaft im Spiel zwischen England und Kroatien im Dallas Stadium am 17. Juni 2026 in Dallas, Texas.
Foto: Michael Steele/Getty Images
Auch vor dem Anpfiff spielte der erfahrene Ex-Liverpooler eine Schlüsselrolle.
„Jordan Henderson hat eine großartige Rede im Hotel gehalten, um uns in die richtige Stimmung zu bringen“, berichtete Tuchel. „Es gibt noch eine Lücke zu den Top Drei der Welt und die wollen wir schließen. Damit haben wir heute angefangen.“
Tuchel: „Den nächsten Sieg holen“
Verteidiger Djed Spence, der auf seiner Position zu den Entdeckungen des Turniers zählt, sieht in dem dritten Platz den Beginn von etwas Großem. „Es ist das beste Ergebnis seit 1966. Ich denke, das kann ein Sprungbrett für uns sein. Und im nächsten Turnier bringen wir hoffentlich etwas nach Hause.“
Das nächste Turnier ist die EM 2028 in Großbritannien und Irland. Bis dahin dürfte Tuchel Ruhe haben, wenn die Ergebnisse stimmen.
Auf Scharmützel mit den zahlreichen und wortgewaltigen Ex-Nationalspielern wird er sich weiterhin nicht einlassen. „Das Beste, was du tun kannst, ist auf dem Platz zu reagieren und den nächsten Sieg holen“, sagte er.
„Alles andere ist nur reden und das bringt dir keine Punkte. Ich bin froh über die Reaktion und wie wir gespielt haben.“ (dpa/red)
Das Bundeskanzleramt in Berlin – der Sitz von Bundeskanzler Friedrich Merz. - Foto: via dts Nachrichtenagentur
HEUTE9:45 Uhr
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter: GDL fordert Konsequenzen
Die Lokführergewerkschaft fordert rechtliche Konsequenzen nach dem Sturz eines Bahners aus einem fahrenden Zug. Es sei kein Sicherheitsgipfel oder rund Tisch nötig, sondern „Entscheidungen der Justiz“, sagte GDL-Chef Mario Reiß. „Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“
Südkoreas Regierung will die Landeswährung langfristig zu einer „frei konvertierbaren Währung“ zu machen. Das teilte das Finanzministerium mit und stellte einen Fahrplan zur Internationalisierung des Won vor. Dieser sieht auch vor, dass Ausländer die Währung künftig im Ausland ohne größere Hürden erwerben und nutzen können.
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HEUTE8:40 Uhr
Hagel-Verletzte bei Konzert in Mailand
Wegen eines heftigen Hagelschauers ist ein Konzert des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny in Mailand abgebrochen worden. Rund 80.000 Menschen mussten das Ippodromo SNAI San Siro verlassen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Zuschauer von großen Hagelkörnern am Kopf getroffen und verletzt. Bad Bunny (32) ist für seinen Musik-Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop bekannt.
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HEUTE8:03 Uhr
TV-Legende Gottschalk ist „momentan krebsfrei“
„Wetter dass“-Legende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben „momentan krebsfrei“. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“
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HEUTE7:37 Uhr
Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.
Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.
Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.
Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images
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HEUTE6:45 Uhr
Russland greift Kiew an
Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude. Russlands Verteidigungsministerium teilte mit, Ziele seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten gewesen.
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HEUTE6:27 Uhr
Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet
Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.
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HEUTE5:45 Uhr
USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe
Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)
Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa
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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk
Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab - Foto: Jens Büttner/dpa
HEUTE7:37 Uhr
Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.
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HEUTE7:21 Uhr
Nach Brand in Bangkoker Lokal: 34 Tote
Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.
Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.
Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images
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HEUTE6:45 Uhr
Russland greift Kiew an
Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen.
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HEUTE6:27 Uhr
Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet
Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.
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HEUTE5:45 Uhr
USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe
Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)
Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa
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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk
Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Holt er sich wie 2022 in Katar wieder den Pokal? Lionel Messi. (Archivbild) - Foto: Tom Weller/dpa
Spanien gegen Argentinien. Zwei Schwergewichte kämpfen um den wichtigsten Pokal im Weltfußball. Das Finale in East Rutherford heute hat noch viel mehr zu bieten als das Duell der Superstars Lionel Messi und Lamine Yamal.
Was für den Titelverteidiger spricht – und was für den Europameister:
Das spricht für Spanien
Defensivstärke: Gerade mal ein Gegentor haben die Iberer auf dem Weg ins Endspiel kassiert – beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Zuvor war Keeper Unai Simón 649 Minuten ohne Gegentreffer geblieben und hatte damit einen WM-Rekord aufgestellt.
Vor allem Linksverteidiger Marc Cucurella ragt als unermüdlicher Kämpfer aus dem Defensivverbund heraus. Aber auch sein Pendant auf der Gegenseite, Pedro Porro, hat großen Einfluss auf das Spiel und erzielte bei dieser WM seine ersten beiden Länderspiel-Tore. Wie die Spanier im Halbfinale die Zauber-Offensive der Franzosen abkochten, war beeindruckend.
Flexibilität: Spaniens Spiel ist auf Ballbesitz und Kontrolle ausgerichtet – aber nicht nur. Wenn sein Team für etwas bekannt sei, dann dafür, dass es sich je nach Situation anpassen könne, sagte Kapitän Rodri vor dem Finale.
„Wir sind eine sehr komplette Mannschaft und deshalb sind wir hier“, betonte der Mittelfeldstar. Gegen Argentinien erwarte er ein extrem physisches Spiel, so der 30-Jährige. Ruhen die Spanier weiter so in sich wie bisher, dürften sie aber auch mögliche Provokationen der Südamerikaner nicht aus dem Tritt bringen.
Oyarzabal: Alle sprechen über Messi und Yamal. Aber die Spanier haben noch einen weiteren Trumpf. Stürmer Mikel Oyarzabal hat bei diesem Turnier bereits fünf Tore erzielt. Und er ist ein echter Final-Experte.
In jedem seiner bislang sechs Endspiele als Profi hat der 29-Jährige getroffen: mit Real Sociedad San Sebastián in zwei spanischen Pokalfinals, mit der Nationalmannschaft in zwei Nations-League-Endspielen sowie entscheidend im EM-Finale 2024, mit der Olympia-Auswahl im Endspiel von Tokio vor fünf Jahren. Eine famose Bilanz.
Messi: Zu alt? Ein Lionel Messi ist offenbar nie zu alt. Der 39-Jährige spielt eine herausragende WM, hat bereits acht Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Er trägt diese Mannschaft, er trägt die ganze Nation.
Sicher: Er nimmt sich auf dem Platz seine Auszeiten. Aber: Er ist zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Die Mitspieler schauen zu ihm auf und suchen ihn, wenn es eng wird. So dürfte es auch im Finale sein – dem mutmaßlich letzten WM-Spiel des Ausnahmekönners.
Mentalität: Das Spiel der Südamerikaner lebt von den Emotionen. Sie treten mit unglaublich viel Herz und Leidenschaft auf. Die glücklichen Gesichter auf den Tribünen oder in der Heimat würden sie beflügeln und berühren, erklärte Trainer Lionel Scaloni.
Die Unterstützung half den Argentiniern in der kniffligen K.o.-Phase, mehrere brenzlige Situationen zu überstehen. Gegen Kap Verde und die Schweiz mussten sie in die Verlängerung, gegen Ägypten und England retteten sie sich mit späten Toren.
Erfahrung: Spanien tritt mit dem Selbstbewusstsein eines Europameisters auf. Aber: In Argentiniens Kader stehen tatsächlich noch 17 Weltmeister von 2022.
Wichtige Stützen der Startelf, die im Finale von Katar damals gegen Frankreich gewann, haben auch diesmal tragende Rollen: Torhüter Emiliano Martínez etwa, Offensiv-Star Messi natürlich, aber auch Stürmer Julián Álvarez.
Trainer Scaloni ist ein echter Titelsammler: Neben dem WM-Pokal gewannen die Argentinier in seiner Amtszeit auch schon zweimal die Copa América (2021 und 2024). (dpa/red)
Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab - Foto: Jens Büttner/dpa
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Russland greift Kiew an
Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen.
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Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet
Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.
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USA und Iran schwören sich Rache – neue US-Luftangriffe
Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk
Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die US-Soldaten sind nach Angaben des US-Militärs getötet worden, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten. (Illustration) - Foto: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa
Zwei US-Soldaten kamen im Irankrieg ums Leben. Ein weiterer gilt nach den iranischen Angriffen auf Jordanien am 17. Juli als vermisst, wie das US-Zentralkommando CENTCOM mitteilte.
CENTCOM meldet, dass sich US-Streitkräfte und verbündete Truppen zu dem Zeitpunkt gegen eine Reihe von iranischen Angriffen mit ballistischen Raketen und Drohnen verteidigten. Das Militär hält die Namen der Verstorbenen noch zurück, bis deren Angehörige informiert wurden.
Vier weitere US-Soldaten seien verletzt. Sie kamen zur ersten medizinischen Versorgung in Krankenhäuser in Jordanien. Mittlerweile sind sie wieder bei der Truppe. Einige weitere Soldaten erlitten bei den iranischen Angriffen leichtere Verletzungen.
Der tödliche Angriff in Jordanien ereignete sich, während die US-Streitkräfte den Iran den siebten Tag in Folge bombardierten.
Mit diesen jüngsten Todesfällen sind seit Beginn des Konflikts mit dem Iran am 28. Februar insgesamt 16 US-Soldaten ums Leben gekommen. Über 400 US-Soldaten erlitten Verletzungen.
„Viel Glück, ihr Helden“, schrieb Kriegsminister Pete Hegseth in einem Beitrag auf X und gedachte der Opfer der jüngsten iranischen Angriffe.
„Ihr Opfer stärkt unsere Entschlossenheit nur noch mehr.“
Im April hatten Washington und Teheran einen Waffenstillstand geschlossen und im Juni eine Absichtserklärung zur Beilegung des Konflikts vereinbart. Der Waffenstillstand scheiterte jedoch, als iranische Streitkräfte wiederholt Handelsschiffe in der Straße von Hormus angriffen. Sie behaupteten, die Schiffe hätten versucht, die Seestraße auf nicht genehmigten Routen zu durchqueren.
Die Absichtserklärung sah vor, dass der Iran Vorkehrungen treffen würde, damit Handelsschiffe die Straße von Hormus 60 Tage lang sicher und gebührenfrei passieren können, und dass er sich mit Oman und anderen Nachbarstaaten abstimmen würde, um die langfristige Verwaltung der Wasserstraße zu regeln.
Am 11. Juli griffen iranische Streitkräfte ein Handelsschiff an und erklärten die Straße von Hormus für geschlossen, „bis die Vereinigten Staaten ihre Einmischung in der Region beenden”.
US-Präsident Donald Trump reagierte am selben Tag, indem er die US-Streitkräfte anwies, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen. Seitdem greifen die US-Streitkräfte täglich iranische Ziele an. Die jüngsten Angriffe richteten sich gegen iranische Brücken, Kraftwerke und andere Infrastruktureinrichtungen.
Als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe haben iranische Streitkräfte Drohnen und Raketen auf Nachbarländer abgefeuert, in denen US-Truppen stationiert sind.
Laut kuwaitischen Behörden zielen die jüngsten iranischen Angriffe nun auch auf Entsalzungsanlagen ab, die eine wichtige Trinkwasserquelle für die Region darstellen.
Am Samstag erklärte der iranische Energieminister Abbas Aliabadi, dass ein kürzlich erfolgter US-Angriff auch eine Entsalzungsanlage in der Nähe der iranischen Stadt Jask getroffen habe. Dadurch seien etwa 10.000 Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser geblieben.
Auch der DFB-Präsident wird das WM-Finale nicht im Stadion verfolgen. (Archivbild) - Foto: Christian Charisius/dpa
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und die deutschen Fußball-Spitzenfunktionäre verzichten auf einen Besuch des WM-Endspiels.
Wie der Deutsche Fußball-Bund auf dpa-Anfrage mitteilte, wird kein Verbandsvertreter und somit auch nicht Neuendorf oder dessen Stellvertreter Hans-Joachim Watzke die Partie zwischen Argentinien und Spanien in der Arena in East Rutherford verfolgen.
Neuendorf hätte als Mitglied des FIFA-Councils um Weltverbandschef Gianni Infantino einen reservierten Platz auf der Ehrentribüne. Watzke gehört als deutsches Mitglied der UEFA-Exekutive ebenfalls zum Führungszirkel der internationalen Fußball-Funktionäre.
Das Top-Event zum Abschluss der XXL-WM, das auch US-Präsident Donald Trump als Ehrengast im Stadion verfolgt, ist ein Stelldichein der wichtigste Entscheider im Weltfußball.
Bereits nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Zwischenrunde durch das 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay und der schnellen Rückkehr nach Deutschland hatte es vom DFB geheißen, dass Neuendorf keine WM-Spiele mehr besuchen werde. Dies gilt nun auch für das Finale.
Gewöhnlich saßen mehrere Council-Mitglieder bei den Partien auf den VIP-Tribünen. In dieser Woche hatte der DFB bestätigt, dass er im Gegensatz zu der überragenden Mehrheit der nationalen Fußball-Verbände bisher kein Unterstützerschreiben für die angestrebte Wiederwahl von FIFA-Boss Infantino im März 2027 unterzeichnet hat.
Neuendorf und Watzke waren in der Vorwoche nochmals nach New York geflogen – allerdings nicht um Fußball zu schauen, sondern um in einem Flughafenhotel mit Top-Kandidat Jürgen Klopp über das von allen Seiten erhoffte Engagement als Bundestrainer zu sprechen.
Klopp wird im Gegensatz zum deutschen Fußball-Führungszirkel auch beim WM-Finale live dabei sein – als Experte von „MagentaTV“.
In Per Mertesacker trifft er dort auf einen ZDF-Kollegen, der als möglicher Kandidat für einen Posten rund um die Nationalmannschaft, zum Beispiel als DFB-Geschäftsführer, gilt.
Mertesacker hatte bislang aus dem ZDF-Studio in Deutschland die WM analysiert, ist beim Finale aber mit seinem Kollegen Christoph Kramer in den USA dabei. (dpa/red)
Die französische Nationalmannschaft wärmt sich vor einer Trainingseinheit einen Tag vor dem Spiel um den dritten Platz bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England am 17. Juli 2026 in Miami, Florida, auf. - Foto: Buda Mendes/Getty Images
Das nächste Spiel (Spiel um Platz 3) findet am Samstag, den 18. Juli, um 23:00 Uhr zwischen Frankreich und England statt.
Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien
Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
HEUTE15:43 Uhr
Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“
Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
HEUTE12:43 Uhr
Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
HEUTE11:39 Uhr
Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale
Mit Fußballtaktik kennt sich Donald Trump nach eigener Aussage zwar nicht aus – und dennoch hat er Kritik an Englands Ausrichtung im verlorenen WM-Halbfinale gegen Argentinien geübt. „Sie sind in Führung gegangen und haben ihren besten Spieler genommen und ihn in die Defensive gestellt“, sagte Trump bei einem Empfang mit Fifa-Präsident Gianni Infantino in New York. Er bezog sich damit auf Englands Stürmer Harry Kane.
Trump schloss sich damit der Schar von Kritikern an, die die Mauertaktik des England-Trainers Thomas Tuchel in der letzten Phase des Halbfinal-Spiels angeprangert haben. Das englische Team war in der zweiten Halbzeit zunächst in Führung gegangen, kassierte dann aber in den Schlussminuten zwei Tore und schied aus.
„Man muss ein bisschen offensiv sein, oder?“ sagte Trump dazu. Er fügte aber sogleich hinzu: „Was weiß ich schon von der Trainerarbeit?“ Den englischen Mannschaftskapitän Kane nannte der US-Präsident „großartig“ und erinnerte daran, dass er mit Kane vor anderthalb Jahren im US-Bundesstaat Florida Golf gespielt hatte.
HEUTE14:40 Uhr
Die Teams bereiten sich vor
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“
Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:04 Uhr
Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
GESTERN8:26 Uhr
Dankert beim Finale, Milei verzichtet
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.
Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM
Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.
Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
16. Juli8:49 Uhr
Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.
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15. Juli23:05 Uhr
Argentinien schlägt England
Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
Foto: Elsa/Getty Images
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Anthony Gordon (#18, England) bringt England in der 55. Minute aus kurze Distanz in Führung. Weitere Tore musste Emiliano Martinez (#23, Argentinien) jedoch nicht rechtfertigen.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien, nicht im Bild) überrascht den englischen Torhüter Jordan Pickford (#1) und erzielt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit (85.) den Ausgleich.
Foto: Elsa/Getty Images
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Lautaro Martinez (#22, Argentinien) verhindert mit dem 2:1 in der Nachspielzeit (90+2.) die Verlängerung. Damit steht Argentinien im WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. England speilt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
15. Juli20:05 Uhr
Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“
Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
15. Juli19:45 Uhr
Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp
Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
15. Juli5:05 Uhr
Tuchel sucht Trick gegen Messi
Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
15. Juli0:05 Uhr
Spiel am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
14. Juli23:05 Uhr
Spanien gewinnt gegen Frankreich
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
14. Juli21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
14. Juli10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
14. Juli6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
14. Juli0:05 Uhr
Spiel am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
13. Juli22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
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10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
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9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
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9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Argentiniens Allstar Lionel Messi (#10) trifft im WM-Finale auf Spaniens Ausnahmetalent Lamine Yamal (#19). Yamal wurde mit 16 Jahren als jüngster Spieler in die Nationalmannschaft aufgenommen und feierte während der WM seinen 19. Geburtstag. Messi ist mit 39 Jahren doppelt so alt wie Yamal und hat bereits bei sechs Weltmeisterschaften gespielt. - Foto: ts/Epoch Times nach Roberto Schmidt, Etienne Laurent/AFP via Getty Images
In Kürze:
Das WM-Finale findet am Sonntag um 21 Uhr deutscher Zeit im MetLife Stadium in East Rutherford, nahe New York City, statt. Das ZDF berichtet bereits ab 90 Minuten vor Anpfiff live.
Um die Fußballkrone spielen zwei amtierende Meister: Argentinien, Weltmeister von 2022, und Spanien, Europameister von 2024.
Lionel Messi gilt weithin als einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte – und einer der ältesten Aktiven.
Lamine Yamal wurde bereits mit 16 Jahren in die Nationalmannschaft aufgenommen und prägt den spanischen Fußball.
Spätestens am frühen Montagmorgen wissen wir, ob Argentinien oder Spanien gewonnen hat, ob dramatischer Chaos- oder eleganter Zen-Fußball zum Sieg geführt hat.
Das MetLife Stadium ist die Heimspielstätte der beiden US-Football-Mannschaften New York Giants und New York Jets. Es wurde eigens für die Fußballweltmeisterschaft umgebaut. Mit rund 82.500 Plätzen zählt das Stadion zu den größten Arenen der diesjährigen WM. Hier verlor die deutsche Nationalelf am 26. Juni mit 1:2 gegen Ecuador. Moderiert wird die ZDF-Übertragung von Jochen Breyer und den beiden deutschen Weltmeistern von 2014, Christoph Kramer und Per Mertesacker.
Ein kleiner Trost für die Deutschen: Die DFB-Elf ist weiter als ein Drittel der Mannschaften gekommen – 16 sind nach der Vorrunde ausgeschieden. 16 Mannschaften und damit ebenfalls ein Drittel der Mannschaften sind genauso weit gekommen wie die Deutschen und im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Das übrige Drittel ist weitergekommen als die Deutschen.
Zum ersten Mal wurde dieses Jahr eine Fußballweltmeisterschaft von drei Ländern ausgerichtet: die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Mexiko, verteilt auf 16 Städte. Das Turnier begann mit 48 Mannschaften – so viele wie noch nie zuvor bei einer Weltmeisterschaft. In jeder Runde schieden weltbekannte Spitzenmannschaften aus, darunter Portugal mit Cristiano Ronaldo und Brasilien mit Neymar.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
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Das erste Mal, dass ein WM-Finale in den USA ausgetragen wurde, war im Jahr 1994, als im kalifornischen Pasadena Brasilien gegen Italien gewann.
Ob Argentiniens Starstürmer und Kapitän, Lionel Messi, am Sonntag sein letztes Spiel bei Weltmeisterschaften bestreiten wird, steht offen. Er ist zwar bereits 39 Jahre alt, hat aber noch kein Wort über einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft geäußert. Messi gilt weithin als einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte.
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Argentiniens Stürmer Lionel Messi
Foto: #10
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Lionel Messi (#10) jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Spiel der Gruppe J der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und Algerien im Kansas City Stadium am 16. Juni 2026 in Kansas City, Missouri.
Foto: Charlotte Wilson/Getty Images
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Lionel Messi (#10) aus Argentinien kämpft gegen Sidny Lopes Cabral (#13) aus Kap Verde um den Ball während des Achtelfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und Kap Verde im Miami Stadium am 3. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
Foto: Elsa/Getty Images
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Messi küsst den FIFA-WM-Pokal 2022 in Katar, während er den „adidas Golden Boot“-Preis in den Händen hält. Julian Finney/Getty Images
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Messi hat als einziger Fußballer bisher bei sechs Weltmeisterschaften gespielt (v.o.l.n.u.r): 2006 in Deutschland, 2010 in Südafrika, 2014 in Brasilien, 2018 in Russland, 2022 in Katar und 2026 in den USA.
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Lionel Messi von Inter Miami CF posiert mit seiner Frau und seinen drei Söhnen nach dem Sieg im Audi 2025 MLS Cup-Finale am 6. Dezember 2025.
Foto: Maddie Meyer/Getty Images
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Lionel Messi mit seinem Ballon d’Or am 30. Oktober 2023. Die Auszeichnung ehrt den besten Fußballer der Saison 2022.
Foto: Pascal Le Segretain/Getty Images
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Lionel Messi begrüßt die Fans seines damaligen Teams Paris Saint-Germain vor dem Spiel gegen Straßburg im Augaust 2021.
Foto: David Rogers/Getty Images
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Messi unter Druck im Dreikampf mit Gylfi Sigurdsson und Aron Gunnarsson (Island) i, Vorrundenspield er Gruppe D bei der WM in Russland 2018.
Foto: Clive Rose/Getty Images
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Der argentinische Stürmer Lionel Messi (#10) vom FC Barcelona im Dreikampf mit zwei Spielern des FC Sevilla während des UEFA-Supercup-Finales vom 11. August 2015.
Foto: Kirill Kudryavtsev/AFP via Getty Images
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WM 2014: Lionel Messi bereitet den Freistoß Argentiniens gegen Nigeria vor, der zum 2:0 führte.
Foto: Ian Walton / Getty Images
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Argentiniens damaliger Trainer Diego Maradona mit Lionel Messi.
Foto: Cameron Spencer/Getty Images
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Lionel Messi (#10) vom FC Barcelona im Zweikampf mit einem Spieler des RCD Espanyol im September 2008.
Foto: Jasper Juinen/Getty Images
Er hat als einziger Spieler bislang an sechs Weltmeisterschaften teilgenommen. Im Jahr 2022 führte er in Katar seine Mannschaft gegen Frankreich zum dritten Weltmeistertitel – nach 1978 und 1986. Bei der nächsten Weltmeisterschaft im Jahr 2030 wäre Messi 43 Jahre alt. Möglicherweise hängt seine Entscheidung an Sieg oder Niederlage an diesem Sonntag in New Jersey.
Gewinnt Argentinien, könnte die Chance groß sein, dass Messi 2030 erneut antritt, denn die nächste WM wird noch gigantischer als die jetzige: Sie wird mit bis zu 64 Mannschaften in sechs Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen, einschließlich in Argentinien, wo eines der Auftaktspiele geplant ist.
Die Verlängerungssieger
Soweit die Spekulationen um Messis Zukunft. Was ist von den (übrigen) Argentiniern jetzt zu erwarten? Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie neben Messi nicht über die besten Spieler verfügt, aber über einen herausragenden Kampfgeist.
Im Sechzehntelfinale taten sich die „Albicelestes“, nach ihren Nationalfarben die Weiß-Himmelblauen genannt, gegen den „Fußballzwerg“ Kap Verde überraschend schwer und gewannen 3:2 erst in der Verlängerung. Ein gleiches Ergebnis erzielte die Mannschaft vom Rio de La Plata gegen den totalen Außenseiter Ägypten im Viertelfinale.
Auch gegen die Schweiz drohte ein Scheitern. Ebenfalls erst in der Verlängerung gelang ein 3:1-Sieg. Und im Halbfinale lag Argentinien gegen England zunächst zurück, bis in letzter Minute (85. + 90+2.) der 2:1-Sieg gegen die englischen „Drei Löwen“ gelang. So war bei dieser WM nahezu jedes Spiel der Argentinier ein mit Spannung geladenes Drama, das sich zumeist erst im letzten Moment zu ihren Gunsten in unbändige Freude verwandelte.
Kampfgeist größer als Können
Was die Argentinier bisher also zeigten, war kein Weltklassefußball im eigentlichen Sinn, sondern ein unbändiger, kämpferischer Teamgeist. Und die Weiß-Himmelblauen scheuten sich nicht, genau das umzusetzen, was der Weltmeister Toni Kroos der deutschen Nationalelf vor dem dann verlorengegangenen Spiel gegen Paraguay empfohlen hatte:
„Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen.“
Mit ihrer Aggressivität und für den Gegner ekligen Spielzügen machten die Argentinier bisher ihr mangelndes technisches Fußballkönnen wett. Ihre Zweikämpfe sind manchmal unerträglich mit anzusehen. Sie gehen „in die Vollen“ und versuchen damit den Gegner einzuschüchtern.
Diese „Taktik“, sofern man dies so nennen kann, konnte man im Spiel gegen England deutlich und häufig erkennen, als die argentinischen Spieler die englischen Stars, die ihnen eigentlich überlegen waren, so hart attackierten, dass es gelang, deren Rhythmus zu stören.
Spaniens Eleganz-Fußball
Das spanische Team hingegen gilt als Inbegriff von Eleganz auf dem Fußballplatz. Die „La Roja“ – „die Roten“ wird genannte Mannschaft „das Spiel dominieren, versuchen, Argentinien mit Pässen zu zermürben, und darauf aus sein, jeden Konzentrationsfehler auszunutzen“, glaubt der CNN-Sportreporter Ben Church. Rodri sei „der Mann, der dies im Mittelfeld vorantreiben wird – ein Mittelfeldspieler, der so gut ist, dass er das Tempo des Spiels ganz allein bestimmen kann“, so Church.
Rodri heißt eigentlich Rodrigo Hernández Cascante und gilt als einer der weltbesten defensiven Mittelfeldspieler. Seit 2019 spielt er für Manchester City, wo er mit seiner Mannschaft 2023 die Champions-League gewann. Mit der spanischen Nationalmannschaft schaffte er zudem 2024 den EM-Titel.
Bereits jetzt Rekordhalter
Doch im spanischen Team steht ein anderer im Mittelpunkt. Was der alte, erfahrene Messi für Argentinien ist, ist der gerade erst am 17. Juli 19 Jahre alt gewordene Newcomer Lamine Yamal für „La Roja“. Er wurde mit 16 Jahren als jüngster Spieler in die spanische Nationalmannschaft aufgenommen.
Allerdings: Sein erstes Tor in dieser WM schoss er erst im Gruppenspiel gegen den schwachen Gegner Saudi-Arabien. Dennoch wird Yamal von der größten amerikanischen Sportzeitung „ESPN“ bescheinigt, er verfüge „vor allem über Beständigkeit beim Dribbeln aus engen Situationen heraus“ das „entscheidend dazu beigetragen“ habe, „dem spanischen Angriff eine neue Dimension der Torgefährlichkeit zu geben“.
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Lamine Yamal aus Spanien während einer Trainingseinheit im Juli 2026.
Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images
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Der spanische Stürmer Lamine Yamal (#19) betritt das Spielfeld vor dem Spiel der Runde der letzten 32 der Fußball-Weltmeisterschaft
Foto: Frederic J. Brown/AFP via Getty Images
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Lamine Yamal (#19) aus Spanien jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft während des Spiels der Gruppe H der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien im Atlanta Stadium am 21. Juni 2026 in Atlanta, Georgia.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Der österreichische Verteidiger Kevin Danso (#3) und der spanische Stürmer Lamine Yamal (#19) kämpfen um den Ball.
Foto: Etienne Laurent/AFP via Getty Images
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Der österreichische Mittelfeldspieler Konrad Laimer (#20) läuft mit dem Ball am spanischen Stürmer Lamine Yamal (#19) vorbei.
Foto: von Patrick T. Fallon/AFP via Getty Images
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Lamine Yamal posiert mit seiner Laureus World Sports Trophäe für den besten jungen Sportler des Jahres 2026. Der Award wurde im April 2026 das erste Mal verliehen.
Foto: Angel Martinez/Getty Images for Laureus
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Der spanische Stürmer Lamine Yamal (#10) vom FC Barcelona nach seinem Tor im Viertelfinalspiel der UEFA Champions League gegen Club Atlético de Madrid im April 2026.
Foto: Javier Soriano/AFP via Getty Images
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Lamine Yamal vom FC Barcelona jubelt über das dritte Tor seiner Mannschaft im Spiel gegen den RCD Espanyol de Barcelona am 11. April 2026.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Lamine Yamal begleitet von drei Spielern des RCD Espanyol im April 2026.
Foto: Alex Caparros/Getty Images
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Lamine Yamal (l.) vom FC Barcelona während der Erwärmung vor dem Halbfinalspiel des spanischen Supercups zwischen Barcelona und dem Athletic Club im Januar 2026.
Foto: Yasser Bakhsh/Getty Images
In der Gruppenphase starteten die Spanier schwach mit einem 0:0 gegen Kap Verde. Ihr bestes Spiel gelang ihnen im Halbfinale mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich. Allerdings sagen die Spanier über sich: Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Turniere – ihre Finalteilnahme zeigt, dass diese Taktik bislang aufging.
Tatsächlich blieb das Team in sechs der bisher sieben WM-Spiele ohne Gegentor – ein neuer WM-Rekord. Außerdem ist die spanische Nationalelf nunmehr seit 37 Länderspielen in Folge ungeschlagen. 2010 gelang es der „Roja“ erstmals, Weltmeister zu werden.
Ex-Leipziger Olmo „fußballerisches Genie“
Der NDR-Sportreporter Tobias Knaack lobte die Spanier bereits vor zwei Jahren für „ihr schnörkelloses Kurzpassspiel, technische Finesse und herausragende Spielintelligenz“. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der „Große Blonde“ – Dani Olmo – etwa führt den Ball mit besonderer Leichtigkeit. Er liefere „im Schatten von Yamal ab“ und bringe andere Spieler seines Teams „zum Leuchten“, schwärmt die Sportjournalistin Victoria Kunzmann von „Euro Sport“.
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Dani Olmo während des Achtelfinalspiels der WM 2026 zwischen Portugal und Spanien.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Dani Olmo (#10) aus Spanien beim Halbfinalspiel der WM 2026 zwischen Frankreich und Spanien in Aktion.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Der irakische Mittelfeldspieler Zaid Ismael (#24) im Zweikampf mit den spanischen Mittelfeldspieler Daniel Olmo (#10) beim WM-Spiel im Juni 2026.
Foto: Ander Gillenea/AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Daniel Olmo (#20) vom FC Barcelona während eines Spiels der spanischen Liga im Februar 2026.
Foto: Manaure Quintero/AFP via Getty Images
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Dani Olmo (#07) von RB Leipzig feierte im April 2024 den 1:0 Sieg gegen den VfL Wolfsburg.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Dani Olmo im Zweikampf mit einem Spieler aus Costa Rica während der WM 2022 in Katar.
Foto: Elsa/Getty Images
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Der spanische Fußballer Dani Olmo hält den Siegerpokal der U21-Europameisterschaft 2019 in den Händen. Spanien gewann das Endspiel gegen Deutschland.
Foto: Miguel Medina/AFP via Getty Images
Der inzwischen 28-jährige Olmo spielte von 2020 bis 2024 für den RB Leipzig. Der einstige spanische Weltklassespieler Cesc Fàbregas bezeichnete den Mittelfeldspieler Olmo nach dem Einzug ins WM-Finale gar als „Spaniens besten Spieler“. Auch das zeigte sich im bisherigen Turnierverlauf. Am 14. Juli im Halbfinale gegen Frankreich war der aus Katalonien stammende Olmo zeitweilig von vier (!) französischen Spielern förmlich umzingelt und band diese derart, dass die übrigen spanischen Spieler reichlich Raum hatten für den letztlich 2:1-Sieg gegen die Franzosen.
Folglich ist auch der spanische National-Coach Luis de la Fuente begeistert. Die katalanische Tageszeitung „ARA“ zitiert de la Fuente in einem Onlinebeitrag mit den Worten: „Er ist ein brillanter Fußballer, außergewöhnlich auf seiner Position. […] Dani ist ein fußballerisches Genie.“ Dabei saß der Hochgelobte bei der Weltmeisterschaft am Tag des schwachen Auftaktspiels gegen Kap Verde auf der Auswechselbank.
Aberglaube, Prinzessin und Chaos- gegen Zen-Fußball
Und jenseits des Feldes? Der argentinische Präsident Javier Milei hatte am 16. Juli erklärt, er werde „unter keinen Umständen“ am Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA teilnehmen, sondern lieber weiterhin von seinem Präsidentenpalast „Olivos“ aus zu Hause das Spiel der Nationalmannschaft verfolgen. Dies sagte Milei in einem Interview mit dem Radiosender „El Observador“. Er werde nicht von seinem „Glücksritual“ abweichen. Verbreitet wurde dieses Interview weltweit. Unter anderem berichtete die „Buenos Aires Times“ darüber.
Argentiniens Präsident verzichtet auf einen Finalbesuch – aus Aberglauben. (Archivbild)
Foto: Kena Betancur/AP/dpa
Seinen Aberglauben erklärte Milei damit, dass er einen Overall des staatlichen Energieunternehmens YPF als Glücksbringer für die Spiele trage. „Am Tag des Spiels gegen die Schweiz wurde mir richtig heiß. Sobald ich ihn auszog, schossen sie ein Tor gegen uns, also zog ich ihn wieder an und habe ihn seitdem während eines Spiels nicht mehr ausgezogen“, verriet er.
König Felipe VI. von Spanien wird indes laut der argentinischen Zeitung das Finale im MetLife Stadium zusammen mit Königin Letizia und ihren beiden Töchtern, Prinzessin Leonor und Infantin Sofía, vor Ort verfolgen.
König Felipe VI. von Spanien (l.) wird mit Königin Letizia (r.), Prinzessin Leonor (o.l.) und Infantin Sofía (o.l.) das WM-Finale im Stadion bei New York live sehen. (Archivbild).
Foto: Oscar Del Pozo/AFP via Getty Images
Die US-Sportzeitung ESPN kommt in der unmittelbaren Gegenüberstellung beider Nationalmannschaften zu einem ungewöhnlichen, aber treffenden Vergleich: Argentiniens Chaosspielweise werde am Sonntag durch die wie Zen-Fußball wirkende Spielweise Spaniens „auf die ultimative Probe gestellt“. Ob die Kraft zum Sieg tatsächlich in der Ruhe liegt oder sich am Ende das Chaos durchsetzen wird, wissen wir spätestens am frühen Montagmorgen. Epoch Times wird berichten.