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Viele Tote nach Explosion von Munitionslager in Myanmar

Nach einer Explosion an einem Munitionslager gibt es im Nordosten Myanmars viele Opfer.
Nach Angaben örtlicher Medien starben bei dem Vorfall am Sonntagmittag (Ortszeit) in Namhkam in der Shan-Region mindestens 50 Menschen. Mindestens 70 weitere wurden nach den ersten Informationen von Rettungskräften verletzt.
Den lokalen Berichten zufolge wurden bei der Explosion zahlreiche Wohnhäuser in der Umgebung beschädigt. Rettungskräfte suchten weiter nach Verschütteten unter den Trümmern. Das Krankenhaus des Ortes Namhkam meldete einen akuten Mangel an Blutreserven zur Behandlung der Verletzten.
Die Rebellengruppe TNLA bestätigte, dass es sich um ein Munitionslager in ihrem Besitz handelte. Deren Angaben zufolge enthielt das betroffene Depot gewerbliche Sprengstoffe, die für den Einsatz in einem von der Gruppe betriebenen Steinbruch vorgesehen waren.
Die TNLA drückte den Opfern der Explosion ihr Mitgefühl aus und kündigte eine umfassende Untersuchung der Ursache für die Explosion an. (dpa/red)
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Jubel in Laos: Goldsucher nach zehn Tagen aus Höhle geborgen

Riesenfreude in Laos: Der erste von fünf in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossenen Goldsucher ist geborgen worden. Zuvor sei so viel Wasser aus der Höhle abgepumpt worden, dass am Nachmittag (Ortszeit) eine sichere Rettung möglich geworden sei, teilte die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People mit.
Auf einem vom US-Sender CNN verbreiteten Video war am Abend zu sehen, wie der mit Schlamm bedeckte Mann langsam und von Helfern gestützt aus dem Berg stieg. Die anderen vier Männer sollen nun nach und nach aus ihrem klaustrophobischen Gefängnis befreit werden.
Die Gruppe saß seit zehn Tagen Hunderte Meter vom Eingang entfernt fest, nachdem heftige Regenfälle die Goldmine der abgelegenen nördlichen Provinz Xaisomboun geflutet und einen Erdrutsch ausgelöst hatten. Kollegen, die sich retten konnten, hatten Alarm geschlagen.
Obwohl die Goldsucher schon am Mittwoch lebend in einer Kammer der Höhle entdeckt worden waren, dauerte es lange, bis die eigentliche Bergung starten konnte. Die Rettungsaktion galt wegen enger Tunnel, hoher Wasserstände und akuter Einsturzgefahr als extrem riskant. Gleichzeitig gibt es mittlerweile kaum noch Hoffnung, zwei weiterhin vermisste Männer lebend zu finden.

Ablauf intensiv geübt

Vor der Bergung hatten die Rettungsteams intensiv den Ablauf der Evakuierung geprobt. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde jedes Detail durchgespielt, um sowohl die Sicherheit der Männer als auch der Taucher in den extrem engen Tunneln der Höhle zu gewährleisten. Auf veröffentlichten Fotos und Videos war ein Retter zu sehen, der während der Übung auf einer speziell entwickelten Trage befestigt war, die eigens für die extrem schmalen Passagen konstruiert wurde.
Durch ununterbrochene Pumparbeiten seien die Wasserstände zuvor deutlich gesunken, hatte die laotische Rettungsorganisation weiter mitgeteilt. Darauf hatten die Teams gehofft. Erfahrene Höhlentaucher hatten zuletzt erklärt, dass die Goldsucher kaum durch die schmalen Tunnel hätten tauchen können, weil sie keinerlei Erfahrung hätten.
Offenbar mussten sie nun aber doch zumindest zeitweise tauchen. Der malaysische Höhlentaucher Lee Kian Lie sagte der CNN, die Männer sollten jeweils das Bein eines voraus schwimmenden Tauchers festhalten, um sicher durch die überfluteten Tunnel geführt zu werden. „Es ist nicht einfach“, kommentierte ein an der Rettung beteiligter thailändischer Taucher in sozialen Netzwerken. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
Angehörige warteten derweil vor der Höhle angespannt auf positive Nachrichten. „Ich bin so froh, dass sie gekommen sind, um uns zu helfen“, zitierte der US-Sender CNN Samorn Ian, die Ehefrau eines der Männer. Sie habe seit dem Unglück nicht mehr schlafen können. „Aber zu wissen, dass mein Mann lebt, macht mich so glücklich.“

Keine Spur der zwei Vermissten

Für zwei weitere Vermisste gibt es hingegen kaum noch Chancen. Rettungskräfte hätten inzwischen rund 95 Prozent des Tunnelsystems durchsucht, bislang aber keine Spur der beiden entdeckt, sagte der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi dem Sender ThaiPBS World. „Wir haben nicht mehr viele Orte übrig, an denen wir suchen können“, erklärte er. Die Chancen seien „sehr gering“.
Paasi gilt als einer der erfahrensten Höhlentaucher weltweit und unterstützt die Koordination der Mission in Laos. Bereits bei der spektakulären Rettung eines Jugendfußballteams aus der Tham-Luang-Höhle in Thailand im Jahr 2018 spielte er eine entscheidende Rolle. Auch diesmal gehörte er zu den Spezialisten an vorderster Front.
Es gebe in den bislang unzugänglichen Bereichen der Höhle keine trockenen Stellen, an denen Menschen eine Woche lang hätten überleben können, betonte Paasi mit Blick auf die zwei als verschollen geltenden Männer. Die Suche nach ihnen soll aber fortgesetzt werden.

„Wir tasten mit Armen und Beinen“

Die Rettung galt von Anfang an als hochriskant. Nach Angaben der Taucher herrscht in den engen Tunneln praktisch keine Sicht. „Unter Wasser tasten wir mit Armen und Beinen“, sagte Paasi. Teilweise müssten Taucher sogar ausatmen, um sich durch die engen Passagen zwängen zu können. Zudem bestehe bei Regen jederzeit die Gefahr neuer Überflutungen oder Einstürze.
Die Einsatzkräfte hatten auch nach alternativen Zugängen und natürlichen Schächten im Berg gesucht, durch die eine Rettung möglich wäre. Jedoch offenbar erfolglos.
Derweil haben die Behörden mit schwerem Gerät eine Straße durch den Dschungel zur Höhle gebaut – denn die abgelegene Region ist extrem schwer zugänglich. Damit sollte unter anderem Krankenwagen die Anfahrt erleichtert werden. Zudem entstand ein Auffangbecken für das abgepumpte Wasser.

Eingeschlossene an enge Räume gewöhnt

Die fünf Überlebenden seien körperlich und mental erstaunlich stabil, hatte Paasi schon vor der Bergung erklärt. Als Bergarbeiter seien sie an enge unterirdische Räume gewöhnt und litten nicht unter Platzangst. Auch hätten sie Nahrung und Wasser dabeigehabt, weil sie ohnehin mehrere Tage in der Mine verbringen wollten. Jedoch sollen sie zuletzt extrem hungrig gewesen sein und betont haben, sie könnten nicht mehr lange durchhalten, wie Medien unter Berufung auf die Retter schrieben.
Auch weitere internationale Spezialisten waren zuletzt angefordert worden. Unter anderem erreichten Berichten zufolge mittlerweile der australische Tauchspezialist Josh Richards sowie weitere Experten unter anderem aus Japan und Frankreich die Unglücksstelle, um die Bergung zu unterstützen. (dpa/red)
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Dinslaken: Herzstillstand wohl Ursache für tödlichen Unfall

Die Autofahrerin, die am Mittwochmorgen in Dinslaken mit ihrem Wagen in eine Gruppe von Schülern gefahren ist, hatte nach Erkenntnissen der Ermittler einen 16-sekündigen Herzstillstand.
Das hat nach dpa-Informationen aus Polizeikreisen die Auswertung eines sogenannten Ereignisrekorders ergeben, den die Frau implantiert hatte. Die Polizei geht davon aus, dass der Herzstillstand ursächlich für den Unfall war. „Bild“ hatte zuvor berichtet.
Die Frau hatte laut Staatsanwaltschaft bereits im Mai vergangenen Jahres wegen eines plötzlichen Ohnmachtsanfalls am Steuer einen Unfall verursacht. Danach sei ihr das Gerät eingesetzt worden. Ein Ereignisrekorder überwacht die Herzaktivität kontinuierlich.
Zur Frage des Herzstillstands wollte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Freitag keine Angaben machen.

Führerscheinbehörde: Frau durfte ohne Auflagen Auto fahren

Die 47-Jährige war am Morgen kurz vor Schulbeginn mit ihrem Auto in eine Gruppe von drei zwölfjährigen Jungen gefahren – Schüler des Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasiums, die auf Fahrrädern auf dem Weg zum Unterricht waren.
Zwei der Zwölfjährigen wurden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starben. Der Dritte erlitt nur leichte Verletzungen und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden.
Gegen die Autofahrerin wird laut Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Laut der zuständigen Führerscheinstelle beim Kreis Wesel durfte die 47-Jährige trotz des ersten Unfalls Auto fahren.
„Nach eingehender und abschließender Auswertung der erforderlichen medizinischen Unterlagen bestand keine rechtliche Grundlage zum Entzug der Fahrerlaubnis oder zur Erteilung von Auflagen“, so eine Sprecherin. (dpa/red)
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Unfall mit toten Kindern: War Ohnmachtsanfall die Ursache?

Die 47 Jahre alte Autofahrerin, die am 27. Mai in Dinslaken am Niederrhein mit ihrem Wagen in eine Gruppe von Schülern gefahren ist, trug ein Gerät zur langfristigen Herzüberwachung, einen sogenannten Eventrecorder.
Sie hatte nach dpa-Informationen im Mai vergangenen Jahres wegen einer Ohnmacht am Steuer bereits einen Verkehrsunfall verursacht und deshalb das Gerät bekommen, das die Herzaktivität kontinuierlich überwacht. Ein Fahrverbot bestand nicht. Die „BILD“ hatte darüber zuerst berichtet.

Eventrecorder sollen Ohnmachten erkennen

Eventrecorder werden implantiert, um plötzliche Ohnmachtsanfälle oder Aussetzer der Herztätigkeit zu erkennen, die bei einem Langzeit-EKG möglicherweise nicht auffallen.
Die Frau war am Morgen kurz vor Schulbeginn mit ihrem Auto in eine Gruppe von drei zwölfjährigen Jungen gefahren – Schüler des Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasiums, die auf Fahrrädern auf dem Weg zum Unterricht waren.
Zwei der Zwölfjährigen wurden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starben. Der Dritte erlitt leichte Verletzungen. Die 47-Jährige hatte danach mit ihrem Wagen noch drei weitere Autos gerammt und beschädigt. Sie wurde selbst ebenfalls schwer verletzt.

War medizinischer Notfall die Ursache?

Bei internistischen Notfällen wie einem kurzzeitigen Aussetzen des Herzens oder einem Ohnmachtsanfall könne es durchaus passieren, dass Autofahrer verkrampften und ungewollt das Gaspedal durchdrückten, sagte der bekannte Unfallforscher Siegfried Brockmann von der Björn Steiger Stiftung.
Eine aktuelle Studie der Stiftung vom Oktober vergangenen Jahres habe ergeben, dass medizinische Notfälle weit häufiger als bisher vermutet für Seniorenunfälle verantwortlich sind. Es könne durchaus aber auch jüngere Menschen treffen, sagte Brockmann.

Unfallgutachter prüft den Ablauf

Die Frau sei am Unfalltag nicht vernehmungsfähig gewesen, sagte die zuständige Staatsanwältin. Ob man heute mit ihr sprechen könne, müsse geprüft werden. Die Behörde habe ein Unfallgutachten zum Ablauf der Kollision in Auftrag gegeben. Dabei gehe es auch darum, ob die Frau in der Tempo-30-Zone vor der Schule zu schnell unterwegs war.
Am Gymnasium der drei verunglückten Jungen, an der Grundschule, vor der der Unfall passiert war, und in der ganzen Stadt herrschte am Tag danach große Betroffenheit. Zahlreiche Menschen legten an der Unfallstelle Kerzen, Blumen und Teddybären ab, um ihre Trauer auszudrücken.
Nach dem tödlichen Unfall in Dinslaken wird bekannt: Die Fahrerin trug wegen einer früheren Ohnmacht am Steuer ein Überwachungssystem für ihr Herz

Nach dem tödlichen Unfall in Dinslaken wird bekannt: Die Fahrerin trug wegen einer früheren Ohnmacht am Steuer ein Überwachungssystem für ihr Herz

Foto: Fabian Strauch/dpa

An der Schule der Jungen seien Schulpsychologen und Notfallseelsorger im Einsatz. Besondere Zuwendung erhalte dabei die Klasse, die um ihre zwei Mitschüler trauert, sagte eine Sprecherin der Stadt. Die Dinslakener Grundschule am Unfallort gab ihren rund 350 Schülerinnen und Schülern am frühen Mittag Hitzefrei.

Große Betroffenheit

NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hatte der weiterführenden Schule sowie der Grundschule, in deren Nähe sich der Verkehrsunfall ereignete, Hilfen etwa durch Schulpsychologen zugesichert. „Wir werden die Schulen mit allem unterstützen, was uns möglich ist“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.
„Was in Dinslaken passiert ist, ist furchtbar. Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste für Eltern“, erklärte Feller. Sie trauere mit den Familien, den Freunden und Bekannten und allen Menschen an den betroffenen Schulen.
Notfallseelsorger helfen Betroffenen und Mitschülern nach dem schweren Unfall in Dinslaken

Notfallseelsorger helfen Betroffenen und Mitschülern nach dem schweren Unfall in Dinslaken

Foto: Oliver Berg/dpa

Der Bürgermeister von Dinslaken, Simon Panke (SPD), sprach der Familie ebenfalls sein Beileid aus. „Unsere Gedanken sind vor allem bei den Kindern und ihren Eltern und Familien. Für sie ist das Schlimmste eingetreten, was überhaupt passieren kann“, schrieb er bei Facebook.
Auch bei Freunden, Mitschülern und Lehrkräften seien Schock und Schmerz riesig. Die Schule brauche jetzt Zeit und Ruhe zur Aufarbeitung, so Panke. „Dies gilt speziell für die Klassenkameraden der verstorbenen Kinder.“
„Bei aller öffentlichen Aufmerksamkeit bitten wir um Verständnis dafür, dass Schule, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern jetzt Zeit benötigen, um das Geschehene zu begreifen und zu verarbeiten, da es ein sehr schwerer Tag war und noch viele weitere sehr schwere Tage folgen werden“, sagte die Stadtsprecherin. (dpa/red)
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Stadtbahnen stoßen zusammen ‒ Zweistellige Zahl Verletzter

Beim Zusammenstoß zweier Stadtbahnen in Hannover sind nach Angaben der Feuerwehr mehrere Menschen verletzt worden.
Es gebe eine zweistellige Zahl an Verletzten, die vom Rettungsdienst betreut würden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zum Schweregrad der Verletzungen konnte er zunächst nichts sagen.

Leitstelle löste Massenanfall von Verletzten aus

Die beiden Stadtbahnen waren den Angaben zufolge gegen Mittag am Allerweg aus zunächst ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Die Leitstelle löste einen sogenannten Massenanfall von Verletzten aus.
Mehrere Fahrgäste wurden vom Rettungsdienst versorgt.

Mehrere Fahrgäste wurden vom Rettungsdienst versorgt.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort, darunter auch mit einem Großraumrettungswagen. Dabei handelt es sich um einen zum Rettungswagen umfunktionierten Bus, in dem mehrere Patienten gleichzeitig versorgt werden können.
Nach Beobachtungen eines dpa-Fotografen vor Ort entgleisten beide Stadtbahnen. Eine Bahn sei gegen die Haltestelle gedrückt worden, dabei seien Betonplatten hochgedrückt worden.
An einer der Stadtbahnen war demnach eine lange Schleifspur zu sehen, zudem waren Scheiben gesplittert.
Die beiden Bahnen waren kollidiert.

Die beiden Bahnen waren kollidiert.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Einige Verletzte bereits in umliegenden Krankenhäusern

Zahlreiche Rettungswagen und Notärzte waren im Einsatz. Einige Verletzte seien bereits in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, andere würden noch vor Ort versorgt, berichtete der Fotograf.
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover war den Angaben zufolge bereits vor Ort und begann mit den Ermittlungen zur Unfallursache. (dpa/red)
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Schwerer Unfall: Zwei zwölfjährige Radfahrer in Dinslaken gestorben

Nach einem schweren Verkehrsunfall im nordrhein-westfälischen Dinslaken sind zwei zwölfjährige Radfahrer gestorben.
Eine 47-jährige Autofahrerin kam am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und erfasste drei radfahrende Kinder im Alter von jeweils zwölf Jahren, wie die Polizei in Wesel und die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilten.
Am Nachmittag berichteten die Ermittler, dass die beiden Zwölfjährigen in einem Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben sind. Das dritte Kind erlitt den Angaben zufolge leichte Verletzungen. Die Autofahrerin kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.
Mehrere Rettungswagen sowie ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam waren im Einsatz. Die umliegenden Straßen waren während der Unfallaufnahme gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an. (afp/red)
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Höhle in Laos: Sieben Goldsucher sitzen fest

Sie suchten nach Gold – jetzt kämpfen Rettungskräfte um ihr Leben: Sieben Dorfbewohner sitzen seit Tagen in einer überfluteten Höhle im Norden von Laos fest. Spezialteams aus dem Nachbarland Thailand unterstützen inzwischen die Rettungsmission, die von Wassermassen, engen Gängen und Sauerstoffmangel herausgefordert wird.
Insgesamt waren nach Behördenangaben zehn Männer bereits am 19. Mai in eine Höhle im Bezirk Longchaeng in der Provinz Xaisomboun vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Die Region ist von schroffen Bergen, steilen Tälern und dichtem Dschungel geprägt und liegt etwa 130 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Vientiane.
Während drei Arbeiter entkommen konnten, wurden sieben weitere eingeschlossen, nachdem Regenfälle die Ein- und Ausgänge der Höhle geflutet hatten, wie örtliche Medien berichteten. Teile der Höhle sollen während eines Unwetters zudem eingestürzt sein.

Hilfe aus dem Ausland

Die Regierung in Laos bat Thailand um Hilfe – auch wegen der Erfahrung thailändischer Einsatzkräfte bei der international beachteten Rettung einer Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle im Jahr 2018.
Mehrere freiwillige Rettungsteams aus Thailand seien am Wochenende am Unglücksort eingetroffen und hätten sofort mit den Arbeiten begonnen, berichtete das Portal „Thaiger“.
Auch internationale Tauchexperten unterstützen inzwischen die Mission, darunter der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi, der bereits an der Rettung in Tham Luang beteiligt war.
Nach Angaben der Retter gestaltet sich der Einsatz schwierig. Der Zugang zur Höhle führe durch einen nur rund 60 Zentimeter breiten Tunnel, durch den Einsatzkräfte etwa 100 Meter kriechen müssten, um den eigentlichen Schacht zu erreichen, zitierte der thailändische Sender „Channel 7“ beteiligte Einsatzkräfte. Steigende Wassermassen verhinderten bislang ein weiteres Vordringen.

Leben die Vermissten noch?

Zusätzliche Sorgen bereiten niedrige Sauerstoffwerte in der Höhle sowie anhaltender Regen, der die Lage weiter verschärft. Spezialisten pumpen seit Tagen Wasser aus der Höhle. Unklar ist, ob die Vermissten überhaupt noch am Leben sind.
Möglicherweise könnten sich die Arbeiter in eine große Kammer gerettet haben, die mehr als 100 Meter vom Eingang entfernt liegt, berichtete der Sender „Thai PBS World“. Über der Kammer befindet sich eine schachtartige Öffnung von etwa 50 Metern, die die Rettungskräfte ebenfalls als möglichen Zugangsweg untersuchen.
Die Familien der Eingeschlossenen warten unterdessen in provisorischen Lagern nahe der Höhle auf Nachrichten. Ein Ärzteteam, Krankenwagen und Rettungsfahrzeuge stehen nach Angaben der Zeitung „Vientiane Times“ rund um die Uhr vor der Höhle bereit.

Erinnerungen an die Rettungsaktion in Thailand

Die Rettungsaktion erinnert viele an die Tham-Luang-Höhle in Nordtthailand vor acht Jahren. Damals waren zwölf Jugendliche und ihr Fußballtrainer nach starken Regenfällen mehr als zwei Wochen lang in der überfluteten Höhle eingeschlossen.
Sie wurden in einer weltweit beachteten Rettungsmission von internationalen Höhlentauchern und Spezialkräften befreit. (dpa/red)
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Selbstfahrender Bus kracht am ersten Einsatztag in Göteborg mit Straßenbahn zusammen

Gleich am ersten Tag seines Einsatzes mit Fahrgästen ist ein autonom fahrender Bus im schwedischen Göteborg mit einer Straßenbahn zusammengekracht.

Straßenbahn fuhr auf Bus auf

Wie die Verkehrsbetriebe am Montag mitteilten, „bremste der selbstfahrende Bus mit Passagieren an Bord und von hinten fuhr eine Straßenbahn auf“. Es habe keine Verletzten gegeben.
Der Bus war zwar schon seit Ende März im Zentrum von Göteborg unterwegs, aber Montag war der erste Tag für Fahrten mit Passagieren. Ein Fahrer war mit an Bord, um eingreifen zu können. Der Bus wurde nun zur Inspektion gebracht.

Testbetrieb bis 2027 genehmigt

Die schwedische Verkehrsbehörde hatte grünes Licht für den Testbetrieb mit Passagieren bis Ende Juli 2027 gegeben.
Selbstfahrende Busse und Shuttles in Europa fahren mit lokalen Erlaubnissen, von Stadt zu Stadt, oft auch auf privaten Straßen.
Die EU hat noch keine europaweite Erlaubnis für autonom fahrenden öffentlichen Nahverkehr oder Taxis ohne Fahrer erteilt. (afp/red)
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Hängebrücke stürzt ein: Zwei Österreicher sterben auf Flores

Zwei österreichische Touristen sind auf der indonesischen Insel Flores nahe einem beliebten Wasserfall tödlich verunglückt. Die beiden Urlauber stürzten nach Behördenangaben von einer Hängebrücke, die durch den Dschungel zum Cunca-Wulang-Waterfall führt, in die Tiefe. Das Gebiet ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es liegt etwa zwei Autostunden vom bekannten Touristenort Labuan Bajo entfernt.
Die Leichen des 55-jährigen Mannes und der 57-jährigen Frau seien am Sonntag aus einem Fluss unterhalb der Brücke geborgen worden, teilte der Chef der örtlichen Such- und Rettungsbehörde, Fathur Rahman, am Morgen (Ortszeit) mit. Besucher müssen bei ihrer rund 30-minütigen Wanderung zu dem Wasserfall die etwa 50 Meter lange Hängebrücke überqueren.

Was war passiert?

Der Reiseführer des Paares sagte dem Portal „Hey Bali News“, die Brücke sei plötzlich in sich zusammengefallen. „Sie gingen nebeneinander und lächelten in die Kamera“, sagte der Guide demnach vor Reportern. „Plötzlich hörte ich ein sehr lautes Geräusch von brechendem Holz, wie von einem herabfallenden großen Ast.“
Innerhalb von Sekunden sei die Brücke eingestürzt – und die Urlauber etwa 20 Meter in die Tiefe gefallen. Woher die Opfer in Österreich genau stammen, war zunächst unklar.
Der Cunca-Wulang-Wasserfall ergießt sich in einen engen Canyon, der wie eine Miniatur-Version des Grand Canyon in den USA wirkt. Touristen können von den Felsen springen und im türkisen Wasser der Schlucht schwimmen.

Immer wieder tödliche Touristen-Unglücke

Flores gehört zu den Kleinen Sundainseln und liegt etwa 500 Kilometer östlich von Bali. Wegen ihrer Tauchreviere, Vulkanlandschaften und der Nähe zum Komodo-Nationalpark mit den seltenen Komodo-Waranen lockt die Insel Gäste aus aller Welt.
Tödliche Unglücke an abgelegenen Naturattraktionen sind in Indonesien keine Seltenheit. Schwieriges Gelände, teils veraltete Infrastruktur und lange Rettungswege erschweren Einsätze in vielen Regionen des weltgrößten Inselstaates. Erst im Dezember waren vier Mitglieder einer sechsköpfigen spanischen Familie ums Leben gekommen, als ihr Boot vor Flores kenterte. Im vergangenen Juni war eine Brasilianerin am Vulkan Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok in den Tod gestürzt. (dpa/red)
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China: Mindestens 90 Tote nach Minenunglück

In der Liushengyu-Kohlemine der Tongzhou Coal Industry Group im Kreis Qinyuan in der Stadt Changzhi in der nordchinesischen Provinz Shanxi ereignete sich am Freitagabend, dem 22. Mai, eine schwere Gasexplosion. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 90 gestiegen, während die Rettungsarbeiten weiterhin andauern.
Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte das Unglück am Samstag um 6 Uhr Pekinger Zeit. Dem Bericht zufolge schlug der Kohlenmonoxid-Sensor der Mine am 22. Mai um 19:29 Uhr Ortszeit Alarm, nachdem die zulässigen Grenzwerte überschritten worden waren. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich insgesamt 247 Bergleute unter Tage. Die Bergwerksleitung leitete umgehend Notfallmaßnahmen ein, organisierte die Evakuierung der Arbeiter und informierte die zuständigen Behörden.

Zahl der Todesopfer steigt weiter an

In einer offiziellen Mitteilung vom frühen Samstagmorgen hieß es zunächst, dass 201 Menschen sicher gerettet werden konnten, acht Bergleute ums Leben gekommen seien und weitere 38 Personen noch eingeschlossen seien. Die Ursache des Unglücks werde weiterhin untersucht.
Nach neuesten Angaben stieg die Zahl der Todesopfer im Laufe des Samstags kontinuierlich an: Zunächst wurden 50 Tote gemeldet, später 73 und schließlich bis 13 Uhr Pekinger Zeit (07:00 Uhr MESZ) bereits 82 Todesopfer. Der aktuelle Stand liegt inzwischen bei 90 Toten. Neun Personen gelten weiterhin als vermisst. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die Opferzahl weiter steigt.
Öffentlichen Informationen zufolge handelt es sich bei der Tongzhou Coal Industry Group um ein privates Unternehmen mit Sitz im Kreis Qinyuan in der Provinz Shanxi. Das Unternehmen vereint Rohkohleabbau, Kohlewäsche, Kokserzeugung sowie die Rückgewinnung chemischer Produkte. Es wurde 1983 gegründet, verfügt über ein Gesamtvermögen von rund 950 Millionen Yuan (etwa 120 Millionen Euro) und beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter. Die jährliche Produktionskapazität beträgt rund 700.000 Tonnen Kohle.

Weiteres Bergwerksunglück in Shanxi im April fordert vier Todesopfer

Dies ist nicht das einzige Unglück dieser Art, das sich in jüngster Zeit in der Provinz ereignet hat. Wie Cable News bereits berichtete, kam es am 2. April bei der Zhongmei Guanjiaya Coal Industry Company im Kreis Xing in der Stadt Lüliang zu einem schweren Grubenunglück. Während der Abbauarbeiten brach plötzlich die darüberliegende Gesteinsschicht ein und verursachte einen Deckeneinsturz.
Vier Bergleute wurden dabei unter Tage eingeschlossen. Als Rettungskräfte die Arbeiter einige Stunden später bergen konnten, wurden bei allen vier keine Lebenszeichen mehr festgestellt.
Die Provinz Shanxi zählt zu den wichtigsten Kohlefördergebieten Chinas und ist immer wieder von schweren Bergwerksunglücken betroffen. Die Ursachen sowohl des aktuellen Gasexplosionsunglücks in der Liushengyu-Mine als auch des Einsturzes vom 2. April werden derzeit noch untersucht.
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Air France und Airbus wegen Todesflug Rio-Paris verurteilt

Im Berufungsprozess um den Absturz eines Air-France-Flugs von Rio de Janeiro nach Paris im Jahr 2009 mit 228 Toten haben die Richter die Airline und den Flugzeugbauer Airbus schuldig gesprochen.
Das Berufungsgericht in Paris verurteilte beide Unternehmen wegen fahrlässiger Tötung und verhängte eine Geldstrafe von jeweils 225.000 Euro. Bei dem Absturz waren damals auch 28 Deutsche ums Leben gekommen. Das Gericht urteilte, dass ausschließlich die Airline und der Flugzeugbauer für den Absturz und den Schadenersatz verantwortlich seien.
Die Air-France-Maschine des Flugs AF 447 war am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Brasilien in die französische Hauptstadt in eine Unwetterfront geraten und von den Radarschirmen verschwunden. Der Airbus vom Typ A330 stürzte in den Atlantik. Erst im Mai 2011 wurden die letzten Leichen und der Flugdatenschreiber aus etwa 4.000 Metern Tiefe geborgen.

Vereiste Sonden und unvorbereitete Piloten

Konkret wurde Airbus in dem Prozess vorgehalten, die Folgen eines Ausfalls der für die Geschwindigkeitsmessung zuständigen Sonden unterschätzt zu haben.
Diese waren auf dem Flug vereist. Air France soll seine Piloten nicht ausreichend geschult und auf eine Extremsituation wie bei dem Unglücksflug vorbereitet haben, hatte es in der Anklage geheißen. Ein Expertengutachten hatte 2012 geurteilt, die Crew sei danach mit der eigentlich beherrschbaren Lage überfordert gewesen.
In erster Instanz waren Air France und Airbus vor zwei Jahren vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Das Gericht hatte damals geurteilt, dass sie zwar teils nachlässig oder unvorsichtig gehandelt hätten, doch ein eindeutiger Kausalzusammenhang zum Unglück sich nicht herstellen lasse.
Im Urteil hieß es dennoch, Vorfälle mit den Sonden seien von Airbus nicht ausreichend nachverfolgt worden, zudem seien Informationen zurückgehalten worden. Air France hätte seine Piloten besser auf Probleme mit den Sonden hinweisen können, hieß es.

Langes juristische Tauziehen

Das Gericht stellte außerdem eine zivilrechtliche Verantwortung der Unternehmen fest. Air France und Airbus hatten die Verantwortung für den Todesflug von sich gewiesen. Die Staatsanwaltschaft war gegen die erstinstanzliche Entscheidung in Berufung gegangen. Im Berufungsverfahren forderte sie nun eine Verurteilung.
Die juristische Aufarbeitung zog sich nach dem Absturz über lange Jahre. Dass es 2022 überhaupt zu einem Prozess kam, war für die Hinterbliebenen ein Erfolg. Denn noch 2019 hatten Ermittlungsrichter ein Verfahren abgewiesen. (dpa/red)
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Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in einem Wohngebiet südlich von Mannheim will die Polizei weitere Zeugen befragen.
Für Anwohner wurde im Albert-Schweitzer-Haus in Limburgerhof eine Anlaufstelle eingerichtet, die auch am Sonntag (10:00 Uhr bis 14:00 Uhr) geöffnet ist, wie die Polizei mitteilte. In dem Ort war es am Samstag zu dem Unglück gekommen, bei dem zwei Menschen starben.
Weiter hieß es, noch nicht alle Trümmerteile hätten dokumentiert und erfasst werden können. An Anwohner richteten die Ermittler die Bitte: „Bitte belassen Sie Trümmerteile an Ort und Stelle. Sie werden von Einsatzkräften abgeholt und sichergestellt.“

Zwei Tote, eine verletzte Anwohnerin

Bei den tödlich Verunglückten handele sich um Männer, sagte ein Sprecher. Hinweise auf verletzte Anwohner durch Trümmerteile gebe es aktuell nicht, teilte die Polizei mit. Eine 66 Jahre alte Frau habe sich leicht verletzt, als sie vor den Trümmerteilen geflüchtet und gestürzt sei.
Das Flugzeug sei am Samstagvormittag in Aachen gestartet, teilte die Polizei mit. „Die Flugroute und das Ziel des Fluges sind Gegenstand der Ermittlungen.“

Flugzeug liegt in Garten

Das Kleinflugzeug sei gegen 11:30 Uhr auf einem Grundstück am Ortsrand abgestürzt. „Im größeren Umkreis der Absturzstelle liegen zahlreiche Trümmerteile verteilt“, schrieb die Polizei. Sie beschädigten mehrere Gebäude. Die Absturzstelle sei weiträumig abgesperrt.
Ein Polizeisprecher sagte, der Hauptteil des Flugzeugs liege in einem Garten eines Wohnhauses. Laut Zeugenaussagen soll es in der Luft „einen Knall oder ein Explosionsgeräusch“ gegeben haben.
Ein Teil des Flugzeugs steckte in einem Gartenzaun, andere Teile waren auf Wegen und vor Häusern verteilt. Die Polizei dokumentiere die Absturzstelle und die Stellen der Trümmerteile und suche nach Zeugen, die den Vorfall etwa gefilmt haben, sagte der Sprecher.
Limburgerhof ist eine verbandsfreie Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis im Süden von Rheinland-Pfalz. Der Ort hat rund 11.600 Einwohner. Der Chemiekonzern BASF hat dort ein Agrarzentrum, das den Ort auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. (dpa/red)
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Soldat stirbt bei Pferde-Show in Windsor – König schockiert

Bei der traditionellen royalen Pferdeschau in Windsor ist ein Soldat nach dem Sturz von seinem Pferd gestorben. Wie die Thames Valley Police mitteilte, handelt es sich um ein Mitglied der Royal Horse Artillery.
Die Reiterin oder der Reiter sei nach dem Ende der Vorführung bei der Royal Windsor Horse Show außerhalb der Arena vom Pferd gestürzt. Trotz sofortiger Behandlung sei die Person, die schwere Verletzungen erlitten hatte, gestorben, hieß es weiter.

Charles ist „zutiefst schockiert und betrübt“

Der Vorfall werde nicht als verdächtig eingestuft, dennoch sei der Hergang ungeklärt, so die Mitteilung. Die Polizei rief die Öffentlichkeit auf, Informationen oder Material wie Bilder und Videos von dem Vorfall mit den Ermittlern zu teilen.
König Charles III. (77), der wie seine Mutter einst an dem Event im Park von Schloss Windsor stets persönlich teilnimmt, zeigte sich betroffen. Der König sei „zutiefst schockiert und betrübt“, von dem tödlichen Unfall zu hören, sagte ein Palastsprecher der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. Der Monarch werde mit den Hinterbliebenen in Kontakt treten, um seine persönlichen Beileidsbekundungen zu überbringen. (dpa/red)
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Zwei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeuges in Wohngebiet

Bei einem Absturz eines Kleinflugzeuges in einem Wohngebiet in Limburgerhof südlich von Mannheim sind zwei Insassen ums Leben gekommen. Hinweise auf verletzte Anwohner gebe es aktuell nicht, teilte die Polizei mit. Details zur Identität der Toten gab die Polizei nicht bekannt.
Das Kleinflugzeug sei gegen 11.30 Uhr auf einem Grundstück am Ortsrand abgestürzt. „Im größeren Umkreis der Absturzstelle liegen zahlreiche Trümmerteile verteilt“, schrieb die Polizei. Die Absturzstelle sei weiträumig abgesperrt.

Anlaufstelle für Anwohner

Für Anwohner wurde demnach eine Anlaufstelle eingerichtet. Die Kriminalpolizei ermittle zur Absturzursache. Auch ein Polizeihubschrauber sei vor Ort, um Luftbilder von der Absturzstelle anzufertigen, hieß es.
Limburgerhof ist eine verbandsfreie Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis im Süden von Rheinland-Pfalz. Der Ort hat rund 11.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Chemiekonzern BASF hat dort ein Agrarzentrum, das den Ort auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. (dpa/red)
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Chemieunfall in Nürnberg: Ein Toter

Nach einem Chemieunfall in einer Nürnberger Firma ist ein schwerverletzter Mann im Krankenhaus gestorben. Die Polizei ging am Freitagabend davon aus, dass sechs weitere Menschen Verletzungen der Atemwege erlitten. Zwei Mitarbeiter hatten noch am Unfallort das Bewusstsein verloren, einer von ihnen starb später in der Klinik. Das Bayerische Rote Kreuz sprach von 30 Verletzten und 17 Menschen, die zur weiteren Behandlung und Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden seien. Die gesamte Anlage wurde evakuiert. Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht, weil der giftige Stoff innerhalb des Gebäudes blieb und nicht an die Luft gelangte.
Die Kripo Nürnberg leitete Ermittlungen ein, allerdings können die Beamten das Gebäude vorerst nicht betreten. Wie ein Sprecher der Nürnberger Feuerwehr mitteilte, arbeitet das Unternehmen routinemäßig mit Chemikalien. Um welchen Stoff es sich handelte, war zunächst nicht bekannt.

Retter holten alle Verletzten aus Gebäude

Der Alarm ging laut Polizei kurz vor der Mittagszeit ein. Ein Großaufgebot der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Orten rückte aus. Die ersten Einsatzkräfte fanden demnach „eine dramatische Lage“ vor, da sie mehrere Menschen retten und ins Freie bringen mussten. Die Retter konnten den Angaben zufolge alle Verletzten zügig aus dem Gefahrenbereich bringen und medizinisch versorgen.
Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen. Außerdem waren neben Polizisten etwa 50 Kräfte des Rettungsdienstes mit mehreren Rettungswagen und Notärzten beteiligt. Insgesamt brachten die Einsatzkräfte etwa 70 Beschäftigte aus dem Gebäude.

Gebäude kann nicht betreten werden

Da das Gebäude vorerst nicht betreten werden kann, war auch unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte – ob die Chemikalie etwa aus einer defekten Maschine oder Anlage austrat oder ob ein Mensch beteiligt war. (dpa/red)
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16-Jähriger stirbt bei Autounfall in Mecklenburg-Vorpommern

Ein 16-jähriger Autofahrer ist in Mecklenburg-Vorpommern bei einer Kollision mit einem Baum ums Leben gekommen.
Wie die Polizei in Rostock am Freitag mitteilte, war der Jugendliche spät in der Nacht auf einer Kreisstraße zwischen Garlitz und Brömsenberg mit einem 15-jährigen Beifahrer unterwegs, als er aus unklarer Ursache von der Fahrbahn abkam und an den Baum fuhr. Der Fahrer starb vor Ort.
Der 15-Jährige wurde mit leichten Verletzungen per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Staatsanwaltschaft schaltete einen Sachverständigen zur Klärung der genauen Unfallursache ein. Das Auto wurde beschlagnahmt.
Die betroffene Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Ermittlungen dauerten an. Der Sachschaden wurde auf etwa 8.000 Euro geschätzt. (afp/red)
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Flugzeugabsturz: Deutsche Unternehmerfamilie in Namibia ums Leben gekommen

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Namibia sind drei deutsche Touristen sowie der Pilot der Maschine ums Leben gekommen.
Das Wrack des seit Sonntag vermissten Flugzeugs wurde am Montagmorgen in der Wüstenregion Sossusvlei gefunden, wie der Chef der Fluggesellschaft Desert Air, Willem de Wet erklärte: „Leider gibt es keine Überlebenden.“
Bei den verunglückten Passagieren handelt es einem Medienbericht zufolge um ein deutsches Unternehmerpaar und deren Sohn.
Laut „Bild“-Zeitung kamen bei dem Flugzeugabsturz die ehemalige Geschäftsführerin der Dieter-Schwarz-Stiftung, die 61-jährige Silke Lohmiller, ihr Mann, der ehemalige Kaufland-Manager Richard Lohmiller und deren gemeinsamer 19-jähriger Sohn ums Leben.
Die Stiftung bestätigte auf ihrer Website den Tod der Familie.
Das Flugzeug vom Typ Cessna 2021 war am Sonntag von einer privaten Landebahn nahe dem internationalen Flughafen Hosea Kutako in Richtung einer Touristenlodge in der Wüstenregion gestartet, dort jedoch nie angekommen.
Die hohen, ockerfarbenen Sanddünen der Wüste von Sossusvlei sind ein beliebtes Touristenziel in Namibia. Nach Angaben des Tourismusministeriums besuchten 2024 rund 110.000 deutsche Touristen das Land. Deutsche machten damit die größte Besuchergruppe aus.
Das heutige Namibia war von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg unter dem Namen Deutsch-Südwestafrika eine deutsche Kolonie. (afp/red)
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Auf US-Flughafen: Mensch auf Rollfeld von Flugzeug erfasst und getötet

Auf dem Flughafen von Denver ist ein Mensch auf dem Rollfeld von einem Flugzeug erfasst und getötet worden. Ein Fußgänger sei am Freitagabend (Ortszeit) über einen Zaun geklettert und auf der Startbahn von einer Passagiermaschine erfasst worden, teilte der Flughafen im US-Bundesstaat Texas mit.
Seine Identität sei noch ungeklärt. Es handele sich offenbar nicht um einen Mitarbeiter des Flughafens. Das Opfer sei „zumindest teilweise“ in eines der Triebwerke des Airbus A321 gesaugt worden, berichtete der Sender „ABC News“.

Passagiere über Notrutschen in Sicherheit gebracht

Das Triebwerk geriet in Brand und der Start des Flugzeugs wurde abgebrochen. Die Passagiere wurden über Notrutschen in Sicherheit gebracht. Zwölf Fluggäste wurden dabei leicht verletzt. Der Triebwerksbrand sei schnell gelöscht worden, teilte die Feuerwehr mit.
Nach Angaben der Fluggesellschaft Frontier hätte der Airbus A321 mit 224 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord in die Westküstenmetropole Los Angeles fliegen sollen. „Wir sind zutiefst traurig über den Vorfall“, teilte die Airline mit.
US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte, es seien Ermittlungen zu dem Unglück eingeleitet worden.
Der „Eindringling“ sei „beim Start mit hoher Geschwindigkeit“ von dem Flugzeug erfasst worden, schrieb er im Onlinedienst X. „Niemand sollte jemals unbefugt einen Flughafen betreten“, fügte Duffy hinzu. (afp/red)
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Unfall mit Linienbus in Hamburg: Ein Toter und drei Schwerverletzte

Bei einem Unfall zwischen einem Linienbus und einem Transporter sind am Freitag in Hamburg ein Mensch getötet und weitere teils schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr in der Hansestadt mitteilte, handelte es sich bei dem Getöteten um einen Insassen des Transporters. Zudem wurden drei Fahrgäste im Bus schwer sowie 14 weitere leicht verletzt.
Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Unfall am Freitagmorgen im Stadteil Cranz südlich der Elbe. Unter den Passagieren im Bus waren auch mehrere Kinder mit ihren Eltern. Ein Großaufgebot von rund 80 Rettungs- und Feuerwehrkräften war im Einsatz, auch zwei Rettungshubschrauber wurden entsandt. Insgesamt acht Verletzte kamen in Krankenhäuser.
Ein Insasse des Transporters wurde nach Feuerwehrangaben in seinem Wagen eingeklemmt und mit hydraulichem Rettungsgerät befreit. Trotz notärztlicher Versorgung starb er noch an der Unfallstelle.
Für zusätzliche Probleme sorgte demnach ein bei dem Unfall beschädigter Strommast, den Einsatzkräfte zunächst abschalten mussten. Genauere Angaben zum Unglückshergang und den Betroffenen lagen zunächst nicht vor. (afp/red)
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Zehnjähriger überfährt eigene Mutter mit Transporter

Ein Zehnjähriger hat in Hessen seine Mutter mit einem Transporter totgefahren. Der Unfall ereignete sich beim Rangieren des Fahrzeugs, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Darmstadt am Mittwoch mitteilten.
Demnach soll der Zehnjährige am Dienstag auf einem Privatgrundstück in Alsbach-Hähnlein versucht haben, den Transporter umzuparken. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug.
Die Mutter wollte eingreifen, wurde dabei aber von dem Wagen erfasst. Die 39-Jährige erlag ihren Verletzungen vor Ort. Der Junge durchbrach mit dem Transporter noch das Hoftor und stieß gegen ein weiteres Fahrzeug. Er blieb unverletzt. Die Ermittlungen liefen.(afp/red)