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Iran greift Golfstaaten an – USA und Teheran verschärfen Konflikt weiter


In Kürze:

  • Iranische Drohnen und Raketen treffen Ziele in Bahrain und Kuwait.
  • USA greifen weiterhin iranische Militär- und Infrastrukturziele an.
  • Die Spannungen um die Straße von Hormus verschärfen sich.

 
Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA weitet sich weiter aus. In der Nacht zum Samstag griff der Iran erneut mehrere Golfstaaten an, während die US-Streitkräfte ihre Angriffe auf iranische Ziele fortsetzten. Betroffen waren unter anderem Bahrain und Kuwait, wo militärische Einrichtungen und wichtige Energieanlagen getroffen wurden.

Iran greift US-Stützpunkt in Bahrain an

Nach Angaben der iranischen Armee richteten sich Drohnenangriffe gegen den von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt Issa im Süden Bahrains. Der Iran erklärte, Ziel der Angriffe seien Flugzeugunterstände, Abstellflächen, Treibstofflager des US-Militärs sowie mehrere Verbindungsbrücken gewesen.
Die iranische Armee bezeichnete den Stützpunkt als „eines der wichtigsten operativen und logistischen Zentren“ der USA in der Region.
Das bahrainische Innenministerium bestätigte die Angriffe und erklärte, wegen der Bedrohung seien Luftschutzsirenen ausgelöst worden. Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten lagen zunächst nicht vor.
Der Iran steht schon seit langem in der Kritik, Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine auch mit Waffen zu unterstützen. (Archivbild)

Iranische Raketen. (Archivbild)

Foto: Iranische Armee/Zuma Press/dpa

Kuwait meldet Schäden an Kraftwerksanlage

Auch Kuwait wurde erneut Ziel iranischer Angriffe. Nach Angaben des kuwaitischen Strom- und Wasserministeriums traf ein Angriff eine zweite Kraftwerksanlage mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage.
Durch den Einschlag sei ein Brand in einem Teil der Anlage entstanden. Mehrere Produktionseinheiten seien vorübergehend außer Betrieb genommen worden. Zusätzlich seien vorsorgliche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet worden.
Bereits am Freitag hatte der Iran in Kuwait eine weitere Kraftwerks- und Meerwasserentsalzungsanlage sowie mehrere Militäreinrichtungen angegriffen. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mehrere kuwaitische Soldaten verletzt.

USA setzen Angriffe auf Iran fort

Die neuen iranischen Angriffe erfolgten in der siebten Nacht gegenseitiger Attacken zwischen Teheran und Washington.
Das US-Militär führte in derselben Nacht erneut eine Angriffswelle gegen iranische Ziele durch. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) wurden unter anderem iranische Überwachungsanlagen, militärische Logistikeinrichtungen, unterirdische Waffenlager und maritime Fähigkeiten angegriffen.
Die USA verstärkten zudem ihre militärische Präsenz in der Region und entsandten weitere Kampfflugzeuge, Drohnen und Kriegsschiffe.
Das US-Zentralkommando erklärte, mehr als 50.000 amerikanische Soldaten seien derzeit im Nahen Osten stationiert und weiterhin „wachsam, kampfbereit und einsatzfähig“.
Am Montag ist es wieder soweit: Die Nato beginnt ihre jährliche Atomwaffenübung. (Archivbild)

F35-Kampfflugzeuge des Rüstungsherstellers Lockheed Martin. (Archivbild)

Foto: Tom Reynolds/Lockheed Martin Aeronautics/EPA/dpa

Kämpfe um Straße von Hormus verschärfen sich

Ein weiterer Schwerpunkt des Konflikts ist die strategisch wichtige Straße von Hormus. Die Wasserstraße ist eine der wichtigsten Handelsrouten für weltweite Öl- und Gaslieferungen.
Der Iran hatte zuvor mehrere Handelsschiffe angegriffen. Die USA reagierten mit einer erneuten Seeblockade gegen iranische Häfen. Nach Angaben des US-Militärs wurden in den ersten Tagen nach Wiederaufnahme der Blockade mehrere Handelsschiffe umgeleitet. Zudem hätten US-Kräfte ein Schiff außer Gefecht gesetzt und ein weiteres kontrolliert.
Die iranische Armee meldete unterdessen, zwei Öltanker seien beim Versuch, eine verminte Route in der Straße von Hormus zu passieren, explodiert und in Brand geraten. Das US-Militär wies diese Darstellung zurück und bezeichnete sie als falsch.

Drohungen mit weiterer Eskalation

Die Spannungen verschärften sich weiter, nachdem ein hochrangiger Militärberater des iranischen Religionsführers Modschtaba Chamenei mit „großangelegten Offensiveinsätzen“ gedroht hatte. Voraussetzung dafür sei, dass die US-Angriffe noch zwei oder drei Tage andauerten.
Seit seiner Ernennung zum obersten Führer hat sich Modschtaba Chamenei nie öffentlich gezeigt. (Archivbild)

Modschtaba Chamenei. (Archivbild)

Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Bei US-Angriffen auf die südiranische Provinz Hormusgan wurden nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA drei Menschen getötet und acht weitere verletzt.
Iranische Medien berichteten außerdem, US-Angriffe hätten mehrere Brücken und Tunnel in der Provinz Hormusgan getroffen.

Trump droht Angriffen auf kritische Infrastruktur

US-Präsident Donald Trump erklärte, die militärischen Aktionen gegen den Iran würden so lange fortgesetzt, bis er sie für beendet erkläre. Sollte Teheran nicht zu Verhandlungen über ein Abkommen zurückkehren, könnten auch wichtige Infrastrukturziele angegriffen werden.
Trump sagte, mögliche Angriffe auf Energieanlagen würden zunächst zurückgehalten. „Nächste Woche kommen die Kraftwerke. Danach kommen die Brücken“, erklärte der US-Präsident.
Washington fordert weiterhin, dass ein mögliches Abkommen mit dem Iran sicherstellt, dass Teheran keine Atomwaffen entwickeln kann.
Mit Material der Nachrichtenagenturen sowie der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times  
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Iran greift erneut mehrere Golfstaaten an – Kraftwerk in Kuwait getroffen

Der Iran hat am Samstag erneut mehrere Golfstaaten angegriffen. Bahrain erklärte, eine weitere iranische Angriffswelle abgewehrt zu haben. Kuwait meldete den Treffer auf ein zweites Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage.
Nach Angaben der iranischen Armee griffen Drohnen den von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt Issa im Süden Bahrains an. Ziel seien Flugzeugunterstände, Abstellflächen und Treibstofflager des US-Militärs sowie mehrere Verbindungsbrücken gewesen. Der Stützpunkt sei „eines der wichtigsten operativen und logistischen Zentren“ der USA in der Region.
Das bahrainische Innenministerium erklärte, wegen der neuen Angriffe seien Luftschutzsirenen ausgelöst worden. Angaben zu Schäden oder Verletzten lagen zunächst nicht vor.
Der Iran steht schon seit langem in der Kritik, Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine auch mit Waffen zu unterstützen. (Archivbild)

Iranische Raketen. (Archivbild)

Foto: Iranische Armee/Zuma Press/dpa

Schäden an Energieanlagen

In Kuwait verursachte der Angriff auf die zweite Anlage nach Angaben des Strom- und Wasserministeriums einen Brand in einem Bestandteil des Kraftwerks. Mehrere Produktionseinheiten seien daraufhin außer Betrieb genommen worden. Zudem seien vorsorgliche Maßnahmen eingeleitet worden.
Bereits am Freitag waren in Kuwait eine weitere Kraftwerks- und Meerwasserentsalzungsanlage sowie mehrere Militäreinrichtungen getroffen worden. Dabei wurden mehrere kuwaitische Soldaten verletzt.
Die neuen iranischen Angriffe erfolgten in der siebten Nacht gegenseitiger Attacken. Bei US-Angriffen auf die südliche iranische Provinz Hormusgan wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna drei Menschen getötet und acht verletzt.
Ein hochrangiger Militärberater des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei hatte zuvor mit „großangelegten Offensiveinsätzen“ gedroht, sollten die US-Angriffe noch zwei oder drei Tage andauern. (afp/red)
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Sorge vor Ausweitung des Konflikts um die Straße von Hormus

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Straße von Hormus droht außer Kontrolle zu geraten. In der nunmehr siebten Angriffsnacht in Folge bombardierten die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben iranische Überwachungsanlagen, unterirdische Waffenlager und andere militärische Infrastruktur. Iranische Medien sprachen dagegen erneut von Angriffen auf zivile Infrastruktur.
Teheran holte wie schon in den vorherigen Nächten zu Vergeltungsschlägen aus. Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain gerieten dabei erneut unter Beschuss. Es gab zudem Berichte über Explosionen in Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Die Länder beherbergen US-Militärstützpunkte.
Während das US-Militär keine Angaben dazu machte, wo genau es attackierte, meldete der iranische Staatssender Irib Detonationen in der Umgebung von Sirik nahe der Straße von Hormus sowie der Küstenstadt Bandar Abbas. Laut der Nachrichtenagentur Fars gab es zudem in der Provinz Hormusgan im Süden erneut Angriffe auf Brücken. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV wurden dort mindestens drei Zivilisten getötet und acht weitere verletzt.
Bevor das US-Militär die jüngste Angriffswelle am frühen Morgen deutscher Zeit für beendet erklärte, hatte der iranische Sender Press TV unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden den Abschuss einer US-Drohne im Bereich der Stadt Buschehr gemeldet. Zudem stünden zwei Öltanker im Süden der Straße von Hormus in Brand. Das US-Militärkommando Centcom schrieb auf X, Behauptungen der Garden, zwei Öltanker seien dort explodiert, seien falsch.
In der Nacht hat das US-Militär wieder Ziele im Süden des Irans und im Landesinnern angegriffen. (Archivbild)

In der Nacht hat das US-Militär wieder Ziele im Süden des Irans und im Landesinnern angegriffen. (Archivbild)

Foto: Razieh Poudat/ISNA via AP/dpa

Teheran warnt seine Feinde

Nach iranischen Angaben hatte das US-Militär bereits in der vorherigen Nacht Brücken und andere zivile Infrastruktur attackiert. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb auf X, das iranische Volk sei jetzt noch entschlossener, seine Feinde die „verbrecherische Aggression bitter bereuen zu lassen“.
Das US-Militär greife inzwischen eine größere Bandbreite an Zielen in der Islamischen Republik an und verlege Kampfflugzeuge aus Europa in den Nahen Osten, berichtete das „Wall Street Journal“. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals „Axios“ informierte die US-Regierung den Verbündeten Israel darüber, im Vorfeld einer möglichen Ausweitung der Militäreinsätze gegen den Iran Dutzende weiterer Tankflugzeuge in das Land zu entsenden. Das Portal berief sich dabei auf drei US- und israelische Regierungsbeamte.

Experte warnt vor totalem Krieg

Die USA wollten durch Angriffe auf Brücken sowie andere Ziele im Landesinneren den Druck im ganzen Land erhöhen und ein Ende der iranischen Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus erzwingen, berichtete das „Wall Street Journal“. Der Iran reagiere darauf mit umfassenderen Gegenangriffen. „Diese Eskalation verschärft sich rapide und gerät außer Kontrolle“, sagte Saeid Golkar, Experte für iranische Sicherheitsfragen an der University of Tennessee, der Zeitung. Es bestehe die Gefahr, „dass wir in einen totalen Krieg zurückfallen, auch wenn keine der beiden Seiten dies will.“
Die Straße von Hormus sollte eigentlich im Zuge eines vor einem Monat unterzeichnete Rahmenabkommens wieder für die internationale Schifffahrt geöffnet werden. Der Iran vertritt die Ansicht, dass ihm die Vereinbarung das Recht einräumt, den Verkehr durch die Meerenge zu kontrollieren. Teheran fordert, dass Schiffe eine nördliche Route entlang der iranischen Küste nutzen. Mit erneuten Angriffen auf Schiffe will Teheran unterbinden, dass die USA den Schiffsverkehr entlang der Küste Omans durch die Meerenge geleiten.

Kaum noch Schiffsverkehr in Straße von Hormus

Nach den nun wieder aufgenommenen gegenseitigen Attacken zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Meerenge fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler vom Freitag zufolge passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Straße von Hormus. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf X.
Derweil wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen warnte das mit Washington verbündete Nachbarland Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“. Man sei bereit, das Prinzip „Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen“ anzuwenden, zitierte die jemenitische Nachrichtenagentur Saba den Verteidigungsminister der Miliz, Mohammed al-Atafi. Er bezog sich offenbar auf einen Luftangriff zu Wochenbeginn auf den Flughafen der Hauptstadt Sanaa, für den die Miliz das Königreich Saudi-Arabien verantwortlich gemacht hatte.
Der Konflikt um die Straße von Hormus eskaliert weiter. (Archivbild)

Der Konflikt um die Straße von Hormus eskaliert weiter. (Archivbild)

Foto: Wen Xinnian/Xinhua/dpa

Pakistan: Gefahr überregionaler Eskalation

Die Miliz gilt als einer der wichtigsten nicht staatlichen Verbündeten des Irans. Sollte es zu einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran kommen, könnte die Huthi-Miliz wieder mit Drohungen und Angriffen am Eingang zum Roten Meer den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen. Das hätte nicht nur Folgen für den internationalen Handel.
Sollte es auch zu neuen Kämpfen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi kommen und sich der Iran-Krieg damit auf das saudische Königreich ausweiten, könnte dies nach Angaben pakistanischer Diplomatenkreise zu Problemen bei den Vermittlungsbemühungen Pakistans im Krieg zwischen Washington und Teheran führen. Pakistan, das seit vergangenem Jahr mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis unterhält, könnte in dem Fall „gezwungen sein in den Konflikt einzusteigen“, sagte ein pakistanischer Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. (dpa/red)
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USA und Iran liefern sich schwerste Angriffe seit Wiederaufflammen des Kriegs

Die USA und der Iran haben sich am Freitag die bislang schwersten gegenseitigen Angriffe seit dem Wiederaufflammen des Kriegs geliefert.
Nach Angaben iranischer Staatsmedien wurden bei den US-Angriffen im Iran acht Menschen getötet und 20 verletzt, bei iranischen Angriffen in der autonomen Kurdenregion im Irak starben laut einer iranisch-kurdischen Exil-Oppositionsgruppe neun ihrer Mitglieder.
Teheran griff zudem Ziele in Kuwait, Bahrain und Katar an. Die iranischen Revolutionsgarden kündigten an, ihre Angriffe fortzusetzen, bis die USA ihre Attacken an der Südküste des Iran und in der Straße von Hormus beendeten.
Die USA griffen die Islamische Republik in der Nacht zum Freitag am sechsten Tag in Folge an. Das US-Regionalkommando Centcom schrieb von Angriffen auf „dutzende iranische militärische Ziele“, darunter Küstenüberwachungs- und Luftabwehrstellungen sowie Logistik- und Marineanlagen.
Iranische Staatsmedien berichteten von Angriffen auf Brücken, einen Bahnhof, einen Hafen, einen Flughafen und Telekommunikationseinrichtungen sowie von Schäden am Stromnetz im Süden.
Das iranische Energieministerium rief die Bevölkerung infolge der Schäden an der Energieinfrastruktur zum Stromsparen auf. Seit Wiederaufnahme der Kämpfe wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 38 Menschen getötet und mehr als 400 verletzt.
Der Kommandeur der Luftwaffe der Revolutionsgarden, Madschid Musawi, erklärte, „effektive und gezielte Angriffe aus dem ganzen Iran gegen den Feind“ würden fortgesetzt, „bis an der südlichen Küste und der Straße von Hormus wieder Ruhe eingekehrt ist“.
In Kuwait wurden nach Behördenangaben Militäreinrichtungen und ein Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage getroffen. Der Angriff löste einen Brand aus und beeinträchtigte mehrere Produktionseinheiten. Mehrere Soldaten wurden bei Drohnenangriffen auf Militärlager und Stützpunkte verletzt.
Das Golfemirat Katar erklärte, einen Raketenangriff abgewehrt zu haben. In der Hauptstadt Doha waren Explosionen zu hören, ein Kind wurde durch herabstürzende Trümmerteile verletzt. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, US-Radarsysteme und Militärflugzeuge angegriffen zu haben, um „den Aggressor zu bestrafen“.
In Bahrain meldete das Militär, es habe „mehrere iranische Luftangriffe abgewehrt“. Iranischen Staatsmedien zufolge galten die Angriffe US-Hubschraubern und -Flugzeugen auf einem Luftwaffenstützpunkt. Jordanien schoss nach eigenen Angaben drei iranische Raketen ab.
In der autonomen Kurdenregion im Irak wurden laut der Exil-Oppositionsgruppe Komala neun ihrer Mitglieder getötet. Die US-geführte Koalition gegen die Dschihadistenmiliz IS fing nach kurdischen Angaben acht Drohnen über der Regionalhauptstadt Erbil ab. Die Regionalregierung sprach von einer „eklatanten Verletzung der irakischen Souveränität“.
Die Revolutionsgarden meldeten zudem Angriffe auf zwei US-Radaranlagen im Oman und den Stützpunkt Al-Tanf in Syrien. Aus syrischen Militärkreisen wurde ein Angriff auf Al-Tanf dementiert. Vor der Küste des Oman wurde ein Tanker nach Angaben der britischen Behörde UKMTO von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen und leicht beschädigt.
Die USA hatten in den vergangenen Tagen erneut eine Blockade gegen iranische Häfen verhängt. Der Iran beansprucht die Kontrolle über die Straße von Hormus, durch die vor dem Krieg etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verlief. Der Schiffsverkehr ging zurück.
China und Pakistan riefen beide Seiten zur Einstellung der Kämpfe und zur Wiederaufnahme der Verhandlungen auf. Das Weiße Haus erklärte, US-Präsident Donald Trump bleibe offen für Diplomatie und Washington stehe weiter mit Teheran in Kontakt. Die Bundesregierung forderte Iran „dringend“ zum Ende der Angriffe auf.
Der Krieg begann am 28. Februar mit Angriffen Israels und der USA auf den Iran. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel und US-Ziele sowie der faktischen Schließung der Straße von Hormus.
Seit Anfang April galt eine brüchige Waffenruhe. Mitte Juni unterzeichneten beide Seiten eine Absichtserklärung, die binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte; seit dem 7. Juli eskalieren die Kämpfe erneut.
Nach Einschätzung des Iran-Experten Hamidresa Asisi von der Stiftung Wissenschaft und Politik zielen die USA diesmal offenbar darauf, Irans Kontrolle über die Straße von Hormus zu schwächen und letztlich zu beenden.
Der Nahost-Experte David Khalfa von der Jean-Jaurès-Stiftung warnte, die Meerenge werde für beide Seiten zur Falle. Die Eskalationslogik entgleite ihnen zunehmend und berge das Risiko einer breiteren regionalen Konfrontation.(afp/red)
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16. Juli: Steuerbetrüger im Visier | Komplizierter Waldbrand | Widerstand gegen Regierungsumbau

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Steuerbetrüger im Visier

Künftig will die Regierung härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. Geplant ist unter anderem, die Straffreiheit bei einer Selbstanzeige abzuschaffen. Es wird ein bundesweites Datenanalysezentrum eingerichtet. Die Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege wird auf 15 Jahre erhöht. Zudem sollen Unternehmen künftig steuerlich relevante Daten auf Spiegelservern in Deutschland speichern.

Komplizierter Waldbrand

Seit drei Tagen brennt es im Nationalpark Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem teilweise munitionsbelasteten Gelände stehen mittlerweile rund 320 Hektar in Flammen. Wegen Detonationsgefahr muss die Feuerwehr 1.000 Meter Abstand halten. Im Boden liegen noch panzerbrechende Geschosse aus dem 2. Weltkrieg. Die Behörden sind überzeugt, die Lage im Griff zu haben – sie setzen auf Regen und nachlassenden Wind.

Widerstand gegen Regierungsumbau

In mehreren ukrainischen Städten haben Hunderte Menschen gegen die Regierungsumbildung von Präsident Wolodymyr Selenskyj protestiert. Auslöser ist der Rücktritt des Verteidigungsministers Mychailo Fedorow. Das Parlament bestätigte derweil Serhij Korezkyj, den bisherigen Chef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, als neuen Regierungschef. Er soll die Nachfolge von Julia Swyrydenko antreten.

Rubios Anti-Linksterror-Gipfel

US-Außenminister Marco Rubio hat zu einer internationalen Konferenz zum Thema „linksextremer politischer Terrorismus“ eingeladen. Laut „Reuters“ sollen heute Vertreter aus mindestens 65 Staaten daran teilnehmen und über Antiterrorismusmaßnahmen beraten. Die US-Regierung sieht linkstextremen Terrorismus als eine weltweit wachsende Bedrohung an.
 
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USA wollen Druck auf Iran erhöhen was will Teheran?

Nach neuen Angriffen der USA gegen den Iran sendet die Führung in Teheran gemischte Signale über mögliche weitere Verhandlungen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf ließ die Tür dafür offen, mahnte aber zugleich, dass man keine Angst davor haben dürfe, kriegerisch eigene Interessen durchzusetzen.
In der Stellungnahme von Mittwoch, die teilweise im Fernsehen verlesen wurde, betonte er zudem, dass der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus beanspruche. Wegen des Streits um die für den globalen Energiehandel wichtige Meerenge ist der Konflikt wieder eskaliert.
Das US-Militär hatte am Mittwoch erneut und in zwei Wellen Ziele im Iran angegriffen. Der Iran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran.

Botschaft an die Hardliner im Land?

Im Krieg wie in Verhandlungen müsse man realistisch sein und mit Weitsicht agieren, hatte Ghalibaf in seiner Stellungnahme erklärt. Gregory Brew, Iran-Analyst der Eurasia Group, sagte dazu der Zeitung „New York Times“:
„Wie in der Vergangenheit versucht Ghalibaf das Schlachtfeld und den Verhandlungstisch miteinander zu vereinen: Er befürwortet fortgesetzten Widerstand gegen die USA, während er gleichzeitig argumentiert, dass langfristig eine Lösung des Konflikts Dialog erfordert.“
Als Verhandlungsführer gilt Ghalibaf als zentrale Figur, die im sogenannten Rahmenabkommen mit den Vereinigten Staaten Erfolge verbuchen konnte.
Somit kann seine Stellungnahme auch als eine Nachricht an Hardlinerfraktionen – zum Beispiel in den Reihen der mächtigen Revolutionsgarden – gesehen werden, die gerade nach der Beerdigung des Staatsoberhauptes Ali Chamenei auf Vergeltung aus sind. Am Ende stellt sich aber die Frage, wer im Iran wirklich über den Fortgang im Krieg bestimmt – und ob es die Verhandler um Ghalibaf sind.
Denn Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus hatten die Erfolge des Rahmenabkommens ins Wanken gebracht.

Zwei Angriffswellen an einem Tag

Die militärischen wie auch verbalen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran haben sich zuletzt wieder deutlich verschärft. Am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken im Iran gedroht.
Am Donnerstag, 16. Juli, folgte prompt die Retourkutsche aus Teheran: Im Falle solcher Angriffe werde man sämtliche noch verbleibende Infrastruktur in der Region dem Erdboden gleichmachen, hieß es in einer Stellungnahme des militärischen Hauptquartiers Chatam al-Anbjia, die die Nachrichtenagentur Fars verbreitete.
Bei den zwei US-Angriffswellen am Mittwoch wurden Kommandozentren, Flugabwehrstellungen und andere militärische Ziele attackiert, wie das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs mitteilte. Mit den Angriffen sei die Fähigkeit des Irans eingeschränkt worden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen.
Aus dem Iran wurden mehrere Angriffe im Süden des Landes gemeldet. Ein Angriff soll sich zudem im Nordosten des Landes ereignet haben. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Zuletzt hatten sich Angriffe auf den Süden des Landes beschränkt – auf Ziele in der Nähe des Persischen Golfs.

Experte: „Iranische Führung wird kaum kapitulieren“

Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf US-Beamte, dass Trump zu einer Ausweitung des militärischen Vorgehens gegen den Iran tendiere, aber noch keine endgültige Entscheidung über die nächsten Schritte getroffen habe.
Optionen sind demnach, die Luftangriffe auszuweiten, Bodentruppen zur Eroberung iranischer Inseln nahe der Straße von Hormus einzusetzen sowie die Bombardierung einer iranischen Atomeinrichtung, die als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist. Trump hatte jüngst mit einem Angriff auf den Komplex gedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt.
Laut dem israelischen Iran-Experte Danny Citrinowicz ist eine solche Eskalation jedoch kaum aussichtsreich: „Egal wie viel Druck die (US-)Regierung anwendet oder wie oft sie droht. Die iranische Führung wird kaum kapitulieren. Wenn Präsident Trump die militärischen Ziele ausweitet, wird Teheran das Gleiche tun und eher weitere Eskalation riskieren als Zugeständnisse machen“, schrieb er auf X.
Einige Beobachter warnen daher auch vor einer Ausweitung des Konflikts. Laut Citrinowicz könnten etwa zunehmende Spannungen zwischen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen und dem Königreich Saudi-Arabien zu weiterer Eskalation führen. Am Montag war es zwischen den beiden Konfliktparteien zu erneuten schweren gegenseitigen Angriffen gekommen. (dpa/red)
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16.07.2026 | Mann legt Feuer in Behörde in Brandenburg | Rubio lädt zu Treffen gegen linksextremen Terrorismus

HEUTE12:45 Uhr

Neuseeland: Tsunami-Alarm wieder aufgehoben

Nach einem Erdbeben der Stärke 5,9 haben die Behörden in Neuseeland einen Tsunami-Alarm ausgerufen. Die Menschen sollten sich „sofort“ in höher gelegene Gebiete begeben oder „so weit ins Landesinnere wie möglich“, erklärte die Nationale Katastrophenschutzbehörde. Das Beben ereignete sich an der Westküste von Neuseelands Südinsel. Kurz darauf informierte die Behörde über „eine Herabstufung der Warnung“.

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HEUTE12:41 Uhr

BGH-Urteil zu Fitnessstudio-Kündigung

Wer seinen Vertrag im Fitnessstudio online kündigen will, soll ohne Umwege ans Ziel kommen. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Seite, auf die Kunden zur Bestätigung einer Kündigung geleitet werden, keine Informationen zu Alternativen wie einer Pause des Vertrags enthalten darf (Az. I ZR 200/25). Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die Fitnessstudiokette FitX aus Essen.

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HEUTE12:12 Uhr

Mann legt Feuer in Behörde

Im Süden Brandenburgs hat ein Mann in einem Büro der Ortsstelle des Landratsamts Finsterwalde ein Feuer gelegt. Vier Menschen seien mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei mit. Ein Verdächtiger im Alter von 35 Jahren sei gefasst worden.

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HEUTE11:56 Uhr

RKI-Analyse: Etwa jedes zehnte Vorschulkind ist übergewichtig

In Deutschland ist etwa jedes zehnte Vorschulkind zu dick. Nach einer aktuellen RKI-Analyse lag der Anteil der übergewichtigen oder fettleibigen 4-7-jährigen Kinder zwischen 2006 und 2024 im Durchschnitt bei 10,3 Prozent. In städtischen Kreisen war der Anteil übergewichtiger Kinder geringer als etwa in ländlichen Kreisen. Während der Pandemiejahre war der Anteil übergewichtiger Kinder höher als sonst.

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HEUTE11:51 Uhr

Starkregen und Hagel: Gewitter bringen Wetterumschwung

Kräftige Gewitter leiten zum Wochenende einen Wetterumschwung ein: über dem Norden und Nordosten und in der Südhälfte Deutschlands. Der Wetterdienst warnt vor abendlichen Gewittern im südlichen Rheinland-Pfalz bis zum Schwarzwald. Am Abend steigt das Risiko in ganz Baden-Württemberg und bis nach Bayern. In der zweiten Nachthälfte ziehen die Gewitter ostwärts ab.

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HEUTE11:16 Uhr

Umweltschutzbranche verliert erstmals seit sechs Jahren an Umsatz

Der Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz ist 2024 erstmals gesunken. Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungssektor setzten mit Umweltschutzprodukten 117,5 Milliarden Euro um. Die Zahl der „Green Jobs“, also der Beschäftigten, die Güter und Leistungen für den Umweltschutz herstellen und erbringen, nahm um 300 Jobs auf rund 404.900 ab.

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HEUTE10:50 Uhr

Großbritannien verstaatlicht Stahlkonzern British Steel

Die britische Regierung hat die Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel angekündigt – um „die Zukunft der Stahlproduktion im Vereinigten Königreich zu sichern“. London übernahm bereits im April 2025 die Kontrolle über das Unternehmen, das der chinesische Konzern Jingye 2020 aufgekauft hatte. Jingye wollte die letzten beiden Hochöfen des Landes mit rund 2.700 Arbeitsplätzen aus Rentabilitätsgründen stilllegen.

Das Stahlwerk von British Steel in Scunthorpe in der englischen Grafschaft Lincolnshire.

Foto: Danny Lawson/PA Wire/dpa

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HEUTE10:41 Uhr

Wohnungsbestand wächst schneller als Bevölkerung

Von 2015 bis 2025 sind in Deutschland rund 2,5 Millionen Wohnungen hinzugekommen, zum Jahresende gab es etwa 44 Millionen. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Im gleichen Zeitraum wuchst die Bevölkerung um 1,6 Prozent auf 83,5 Millionen Menschen. Die Wohnungen wurden im Durchschnitt etwas größer: 94,0 Quadratmeter (+2,2 Prozent).

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HEUTE10:28 Uhr

Proteste in der Ukraine

Aus Protest gegen den Rücktritt des beliebten ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow im Zuge einer Regierungsumbildung sind in mehreren ukrainischen Städten Menschen auf die Straße gegangen. Neben Fedorow soll auch Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko ausgetauscht werden. 

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HEUTE10:00 Uhr

Rubio lädt zu Treffen gegen linksextremen Terrorismus

US-Außenminister Marco Rubio hat für heute zu einer internationalen Konferenz zum Thema „linksextremer politischer Terrorismus“ eingeladen. Laut „Reuters“ sollen Vertreter aus mindestens 65 Staaten daran teilnehmen und über Antiterrorismusmaßnahmen beraten. Die US-Regierung sieht linkstextremen Terrorismus als eine weltweit wachsende Bedrohung.

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HEUTE9:51 Uhr

Ölteppich auf Mosel

Nach einem technischen Defekt an einem Fahrgastschiff haben sich mehr als 100 Liter Diesel auf der Mosel ausgebreitet. Der Ölteppich bildete sich in Höhe der Schleuse Detzem und erstreckt sich über die gesamte Breite des Flusses sowie rund 500 Meter flussabwärts. Die Feuerwehr kann den Kraftstoff wegen der Strömung nicht abschöpfen oder absaugen. Die 124 Passagiere an Bord sind nicht in Gefahr.
Nach einem Defekt an einem Fahrgastschiff fließen mehr als 100 Liter Diesel in die Mosel. (Symbolbild)

Nach einem Defekt an einem Fahrgastschiff fließen mehr als 100 Liter Diesel in die Mosel. (Symbolbild)

Foto: Sascha Ditscher/dpa

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HEUTE9:41 Uhr

„Jurassic-Park“-Star Sam Neill starb an Lungenentzündung

Wenige Tage nach dem Tod des Schauspielers Sam Neill machte sein Agent in Neuseeland die Todesursache öffentlich – um Spekulationen entgegenzutreten. Der Neuseeländer war am 13. Juli im Alter von 78 Jahren gestorben. Er wurde seit 2023 erfolgreich gegen Leukämie behandelt und starb nun an einer Lungenentzündung. Neill soll im Rahmen einer privaten Trauerfeier in Neuseeland beigesetzt werden.
Er wolle nicht allein sterben, hatte Sam Neill nach seiner Krebsdiagnose gesagt. Wie seine Familie mitteilte, war sie in seinen letzten Stunden bei ihm.

Er wolle nicht allein sterben, hatte Sam Neill nach seiner Krebsdiagnose gesagt. Wie seine Familie mitteilte, war sie in seinen letzten Stunden bei ihm.

Foto: Daniel Leal-Olivas/PA Wire/dpa

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HEUTE8:55 Uhr

Liebich in Männergefängnis verlegt

Obwohl Marla Svenja Liebich offiziell als Frau gilt, soll sie ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer verbüßen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis in Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit. Noch am selben Tag sei sie in die Justizvollzugsanstalt Zeithain im Landkreis Meißen verlegt worden, hieß es. Es sei auch um die Sicherheit der Frauen im Justizvollzug in Chemnitz gegangen.

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HEUTE8:54 Uhr

Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote

Die Polizei registrierte 2025 etwa 16.500 E-Scooter-Unfälle, laut dem Statistischen Bundesamt knapp 40 Prozent mehr als 2024. 38 Menschen starben bei den Unfällen (2024: 27). Etwa 1.900 wurden Menschen schwer und rund 16.200 Menschen leicht verletzt. 82 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, darunter 33 der 38 Todesopfer.

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HEUTE8:35 Uhr

Essen auf Rädern: Uber übernimmt Delivery Hero

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt. Uber hat sich verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen.

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HEUTE8:27 Uhr

Gewinn von Chiphersteller TSMC steigt um 77,4 Prozent

Der KI-Boom hat dem Chiphersteller TSMC im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 77,4 Prozent beschert. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf einen neuen Rekordstand von 706,6 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (19,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Prognosen von Analysten.

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HEUTE8:09 Uhr

KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Kernkaftwerks Saporischschja, Alexander Jakowlow, mit einem Drohnenangriff getötet zu haben. Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom mit. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall, er sprach von einem „inakzeptablen“ Vorfall, der die nukleare Sicherheit gefährde. Das KKW Saporischschja ist das größte Europas. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand.

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HEUTE7:48 Uhr

Toronto hat aktuell die schlechteste Luftqualität weltweit

Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist. Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. „Die Gesundheit aller ist in Gefahr“, teilte der Wetterdienst mit. „Begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien. Sagen Sie sportliche Aktivitäten ab.“ Auch sonstige Veranstaltungen im Freien sollten überdacht werden, hieß es weiter.

Menschen in der Innenstadt von Toronto: Der Rauch von Waldbränden im Norden Ontarios (Kanada) sorgt am 15. Juli 2026 für schlechte Luftqualität in der Stadt.

Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images

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HEUTE7:19 Uhr

EU-Kommissar will Abbau deutscher Grenzkontrollen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert erneut das Ende deutscher Grenzkontrollen. Die EU-Außengrenzen würden besser geschützt, die illegalen Grenzübertritte seien zurückgegangen. Er verteidigte das neue digitale Verfahren zur Ein- und Ausreise für Menschen, die weder aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen. Das Verfahren führte zu langen Wartezeiten an Flughäfen, etwa in Griechenland oder Portugal.

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HEUTE6:56 Uhr

Zwei Schiffsunglücke vor Myanmar – viele Tote erwartet

Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küste Myanmars befürchtet die UN über 500 Tote. Beide Schiffe seien Ende Juni im Bundesstaat Rakhine aufgebrochen. Zu einem Schiff mit rund 250 Menschen brach kurz nach dem Ablegen der Kontakt ab. Das zweite mit etwa 280 Menschen sank vermutlich am 8. Juli. An Bord seien vorwiegend Angehörige der Rohingya gewesen.

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HEUTE6:32 Uhr

Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“
HEUTE6:23 Uhr

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, über die „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.
Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Foto: XinHua/dpa

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HEUTE5:47 Uhr

Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.

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HEUTE5:04 Uhr

Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune wird heute mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Villa Borsig empfangen. Später ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt vorgesehen. Dabei soll es um die bilateralen Beziehungen sowie energie- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Was zuvor passierte: 15. Juli 2026

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16.07.2026 | Rubio lädt zu Treffen gegen linksextremen Terrorismus | Großbritannien verstaatlicht Stahlkonzern

HEUTE10:50 Uhr

Großbritannien verstaatlicht Stahlkonzern British Steel

Die britische Regierung hat die Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel angekündigt – um „die Zukunft der Stahlproduktion im Vereinigten Königreich zu sichern“. London übernahm bereits im April 2025 die Kontrolle über das Unternehmen, das der chinesische Konzern Jingye 2020 aufgekauft hatte. Jingye wollte die letzten beiden Hochöfen des Landes mit rund 2.700 Arbeitsplätzen aus Rentabilitätsgründen stilllegen.

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HEUTE10:41 Uhr

Wohnungsbestand wächst schneller als Bevölkerung

Von 2015 bis 2025 sind in Deutschland rund 2,5 Millionen Wohnungen hinzugekommen, zum Jahresende gab es etwa 44 Millionen. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Im gleichen Zeitraum wuchst die Bevölkerung um 1,6 Prozent auf 83,5 Millionen Menschen. Die Wohnungen wurden im Durchschnitt etwas größer: 94,0 Quadratmeter (+2,2 Prozent).

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HEUTE10:28 Uhr

Proteste in der Ukraine

Aus Protest gegen den Rücktritt des beliebten ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow im Zuge einer Regierungsumbildung sind in mehreren ukrainischen Städten Menschen auf die Straße gegangen. Neben Fedorow soll auch Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko ausgetauscht werden. 

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HEUTE10:00 Uhr

Rubio lädt zu Treffen gegen linksextremen Terrorismus

US-Außenminister Marco Rubio hat für heute zu einer internationalen Konferenz zum Thema „linksextremer politischer Terrorismus“ eingeladen. Laut „Reuters“ sollen Vertreter aus mindestens 65 Staaten daran teilnehmen und über Antiterrorismusmaßnahmen beraten. Die US-Regierung sieht linkstextremen Terrorismus als eine weltweit wachsende Bedrohung.

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HEUTE9:51 Uhr

Ölteppich auf Mosel

Nach einem technischen Defekt an einem Fahrgastschiff haben sich mehr als 100 Liter Diesel auf der Mosel ausgebreitet. Der Ölteppich bildete sich in Höhe der Schleuse Detzem und erstreckt sich über die gesamte Breite des Flusses sowie rund 500 Meter flussabwärts. Die Feuerwehr kann den Kraftstoff wegen der Strömung nicht abschöpfen oder absaugen. Die 124 Passagiere an Bord sind nicht in Gefahr.
Nach einem Defekt an einem Fahrgastschiff fließen mehr als 100 Liter Diesel in die Mosel. (Symbolbild)

Nach einem Defekt an einem Fahrgastschiff fließen mehr als 100 Liter Diesel in die Mosel. (Symbolbild)

Foto: Sascha Ditscher/dpa

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HEUTE9:41 Uhr

„Jurassic-Park“-Star Sam Neill starb an Lungenentzündung

Wenige Tage nach dem Tod des Schauspielers Sam Neill machte sein Agent in Neuseeland die Todesursache öffentlich – um Spekulationen entgegenzutreten. Der Neuseeländer war am 13. Juli im Alter von 78 Jahren gestorben. Er wurde seit 2023 erfolgreich gegen Leukämie behandelt und starb nun an einer Lungenentzündung. Neill soll im Rahmen einer privaten Trauerfeier in Neuseeland beigesetzt werden.
Er wolle nicht allein sterben, hatte Sam Neill nach seiner Krebsdiagnose gesagt. Wie seine Familie mitteilte, war sie in seinen letzten Stunden bei ihm.

Er wolle nicht allein sterben, hatte Sam Neill nach seiner Krebsdiagnose gesagt. Wie seine Familie mitteilte, war sie in seinen letzten Stunden bei ihm.

Foto: Daniel Leal-Olivas/PA Wire/dpa

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HEUTE8:55 Uhr

Liebich in Männergefängnis verlegt

Obwohl Marla Svenja Liebich offiziell als Frau gilt, soll sie ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer verbüßen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis in Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit. Noch am selben Tag sei sie in die Justizvollzugsanstalt Zeithain im Landkreis Meißen verlegt worden, hieß es. Es sei auch um die Sicherheit der Frauen im Justizvollzug in Chemnitz gegangen.

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HEUTE8:54 Uhr

Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote

Die Polizei registrierte 2025 etwa 16.500 E-Scooter-Unfälle, laut dem Statistischen Bundesamt knapp 40 Prozent mehr als 2024. 38 Menschen starben bei den Unfällen (2024: 27). Etwa 1.900 wurden Menschen schwer und rund 16.200 Menschen leicht verletzt. 82 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, darunter 33 der 38 Todesopfer.

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HEUTE8:35 Uhr

Essen auf Rädern: Uber übernimmt Delivery Hero

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt. Uber hat sich verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen.

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HEUTE8:27 Uhr

Gewinn von Chiphersteller TSMC steigt um 77,4 Prozent

Der KI-Boom hat dem Chiphersteller TSMC im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 77,4 Prozent beschert. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf einen neuen Rekordstand von 706,6 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (19,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Prognosen von Analysten.

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HEUTE8:09 Uhr

KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Kernkaftwerks Saporischschja, Alexander Jakowlow, mit einem Drohnenangriff getötet zu haben. Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom mit. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall, er sprach von einem „inakzeptablen“ Vorfall, der die nukleare Sicherheit gefährde. Das KKW Saporischschja ist das größte Europas. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand.

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HEUTE7:48 Uhr

Toronto hat aktuell die schlechteste Luftqualität weltweit

Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist. Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. „Die Gesundheit aller ist in Gefahr“, teilte der Wetterdienst mit. „Begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien. Sagen Sie sportliche Aktivitäten ab.“ Auch sonstige Veranstaltungen im Freien sollten überdacht werden, hieß es weiter.

Menschen in der Innenstadt von Toronto: Der Rauch von Waldbränden im Norden Ontarios (Kanada) sorgt am 15. Juli 2026 für schlechte Luftqualität in der Stadt.

Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images

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HEUTE7:19 Uhr

EU-Kommissar will Abbau deutscher Grenzkontrollen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert erneut das Ende deutscher Grenzkontrollen. Die EU-Außengrenzen würden besser geschützt, die illegalen Grenzübertritte seien zurückgegangen. Er verteidigte das neue digitale Verfahren zur Ein- und Ausreise für Menschen, die weder aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen. Das Verfahren führte zu langen Wartezeiten an Flughäfen, etwa in Griechenland oder Portugal.

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HEUTE6:56 Uhr

Zwei Schiffsunglücke vor Myanmar – viele Tote erwartet

Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küste Myanmars befürchtet die UN über 500 Tote. Beide Schiffe seien Ende Juni im Bundesstaat Rakhine aufgebrochen. Zu einem Schiff mit rund 250 Menschen brach kurz nach dem Ablegen der Kontakt ab. Das zweite mit etwa 280 Menschen sank vermutlich am 8. Juli. An Bord seien vorwiegend Angehörige der Rohingya gewesen.

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HEUTE6:32 Uhr

Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“
Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Foto: Jens Büttner/dpa

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HEUTE6:23 Uhr

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, über die „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.
Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Foto: XinHua/dpa

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HEUTE5:47 Uhr

Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.

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HEUTE5:04 Uhr

Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune wird heute mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Villa Borsig empfangen. Später ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt vorgesehen. Dabei soll es um die bilateralen Beziehungen sowie energie- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Was zuvor passierte: 15. Juli 2026

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16.07.2026 | Rubio lädt zu Treffen gegen linksextremen Terrorismus | Liebich in Männergefängnis verlegt

HEUTE10:00 Uhr

Rubio lädt zu Treffen gegen linksextremen Terrorismus

US-Außenminister Marco Rubio hat für den Donnerstag zu einer internationalen Konferenz zum Thema „linksextremer politischer Terrorismus“ eingeladen. Laut „Reuters“ sollen Vertreter aus mindestens 65 Staaten daran teilnehmen und über Antiterrorismusmaßnahmen beraten. Die US-Regierung sieht linkstextremen Terrorismus als eine weltweit wachsende Bedrohung.

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HEUTE9:51 Uhr

Ölteppich auf Mosel

Nach einem technischen Defekt an einem Fahrgastschiff haben sich mehr als 100 Liter Diesel auf der Mosel ausgebreitet. Der Ölteppich bildete sich in Höhe der Schleuse Detzem und erstreckt sich über die gesamte Breite des Flusses sowie rund 500 Meter flussabwärts. Die Feuerwehr kann den Kraftstoff wegen der Strömung nicht abschöpfen oder absaugen. Die 124 Passagiere an Bord sind nicht in Gefahr.

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HEUTE9:41 Uhr

„Jurassic-Park“-Star Sam Neill starb an Lungenentzündung

Wenige Tage nach dem Tod des Schauspielers Sam Neill machte sein Agent in Neuseeland die Todesursache öffentlich – um Spekulationen entgegenzutreten. Der Neuseeländer war am 13. Juli im Alter von 78 Jahren gestorben. Er wurde seit 2023 erfolgreich gegen Leukämie behandelt und starb nun an einer Lungenentzündung. Neill soll im Rahmen einer privaten Trauerfeier in Neuseeland beigesetzt werden.
Er wolle nicht allein sterben, hatte Sam Neill nach seiner Krebsdiagnose gesagt. Wie seine Familie mitteilte, war sie in seinen letzten Stunden bei ihm.

Er wolle nicht allein sterben, hatte Sam Neill nach seiner Krebsdiagnose gesagt. Wie seine Familie mitteilte, war sie in seinen letzten Stunden bei ihm.

Foto: Daniel Leal-Olivas/PA Wire/dpa

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HEUTE8:55 Uhr

Liebich in Männergefängnis verlegt

Obwohl Marla Svenja Liebich offiziell als Frau gilt, soll sie ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer verbüßen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis in Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit. Noch am selben Tag sei sie in die Justizvollzugsanstalt Zeithain im Landkreis Meißen verlegt worden, hieß es. Es sei auch um die Sicherheit der Frauen im Justizvollzug in Chemnitz gegangen.

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HEUTE8:54 Uhr

Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote

Die Polizei registrierte 2025 etwa 16.500 E-Scooter-Unfälle, laut dem Statistischen Bundesamt knapp 40 Prozent mehr als 2024. 38 Menschen starben bei den Unfällen (2024: 27). Etwa 1.900 wurden Menschen schwer und rund 16.200 Menschen leicht verletzt. 82 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, darunter 33 der 38 Todesopfer.

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HEUTE8:35 Uhr

Essen auf Rädern: Uber übernimmt Delivery Hero

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt. Uber hat sich verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen.

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HEUTE8:27 Uhr

Gewinn von Chiphersteller TSMC steigt um 77,4 Prozent

Der KI-Boom hat dem Chiphersteller TSMC im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 77,4 Prozent beschert. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf einen neuen Rekordstand von 706,6 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (19,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Prognosen von Analysten.

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HEUTE8:09 Uhr

KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Kernkaftwerks Saporischschja, Alexander Jakowlow, mit einem Drohnenangriff getötet zu haben. Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom mit. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall, er sprach von einem „inakzeptablen“ Vorfall, der die nukleare Sicherheit gefährde. Das KKW Saporischschja ist das größte Europas. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand.

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HEUTE7:48 Uhr

Toronto hat aktuell die schlechteste Luftqualität weltweit

Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist. Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. „Die Gesundheit aller ist in Gefahr“, teilte der Wetterdienst mit. „Begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien. Sagen Sie sportliche Aktivitäten ab.“ Auch sonstige Veranstaltungen im Freien sollten überdacht werden, hieß es weiter.

Menschen in der Innenstadt von Toronto: Der Rauch von Waldbränden im Norden Ontarios (Kanada) sorgt am 15. Juli 2026 für schlechte Luftqualität in der Stadt.

Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images

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HEUTE7:19 Uhr

EU-Kommissar will Abbau deutscher Grenzkontrollen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert erneut das Ende deutscher Grenzkontrollen. Die EU-Außengrenzen würden besser geschützt, die illegalen Grenzübertritte seien zurückgegangen. Er verteidigte das neue digitale Verfahren zur Ein- und Ausreise für Menschen, die weder aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen. Das Verfahren führte zu langen Wartezeiten an Flughäfen, etwa in Griechenland oder Portugal.

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HEUTE6:56 Uhr

Zwei Schiffsunglücke vor Myanmar – viele Tote erwartet

Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küste Myanmars befürchtet die UN über 500 Tote. Beide Schiffe seien Ende Juni im Bundesstaat Rakhine aufgebrochen. Zu einem Schiff mit rund 250 Menschen brach kurz nach dem Ablegen der Kontakt ab. Das zweite mit etwa 280 Menschen sank vermutlich am 8. Juli. An Bord seien vorwiegend Angehörige der Rohingya gewesen.

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HEUTE6:32 Uhr

Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“
Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Foto: Jens Büttner/dpa

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HEUTE6:23 Uhr

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, über die „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.
Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Foto: XinHua/dpa

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HEUTE5:47 Uhr

Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.

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HEUTE5:04 Uhr

Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune wird heute mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Villa Borsig empfangen. Später ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt vorgesehen. Dabei soll es um die bilateralen Beziehungen sowie energie- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.
 
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16.07.2026 | Liebich in Männergefängnis verlegt | Uber übernimmt Delivery Hero | Waldbrand bei Müritz wächst

HEUTE8:55 Uhr

Liebich in Männergefängnis verlegt

Obwohl Marla Svenja Liebich offiziell als Frau gilt, soll sie ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer verbüßen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis in Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit. Noch am selben Tag sei sie in die Justizvollzugsanstalt Zeithain im Landkreis Meißen verlegt worden, hieß es. Es sei auch um die Sicherheit der Frauen im Justizvollzug in Chemnitz gegangen.

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Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote

Die Polizei registrierte 2025 etwa 16.500 E-Scooter-Unfälle, laut dem Statistischen Bundesamt knapp 40 Prozent mehr als 2024. 38 Menschen starben bei den Unfällen (2024: 27). Etwa 1.900 wurden Menschen schwer und rund 16.200 Menschen leicht verletzt. 82 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, darunter 33 der 38 Todesopfer.

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Essen auf Rädern: Uber übernimmt Delivery Hero

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt. Uber hat sich verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen.

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Gewinn von Chiphersteller TSMC steigt um 77,4 Prozent

Der KI-Boom hat dem Chiphersteller TSMC im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 77,4 Prozent beschert. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf einen neuen Rekordstand von 706,6 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (19,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Prognosen von Analysten.

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KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Kernkaftwerks Saporischschja, Alexander Jakowlow, mit einem Drohnenangriff getötet zu haben. Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom mit. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall, er sprach von einem „inakzeptablen“ Vorfall, der die nukleare Sicherheit gefährde. Das KKW Saporischschja ist das größte Europas. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand.

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Toronto hat aktuell die schlechteste Luftqualität weltweit

Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist. Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. „Die Gesundheit aller ist in Gefahr“, teilte der Wetterdienst mit. „Begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien. Sagen Sie sportliche Aktivitäten ab.“ Auch sonstige Veranstaltungen im Freien sollten überdacht werden, hieß es weiter.

Menschen in der Innenstadt von Toronto: Der Rauch von Waldbränden im Norden Ontarios (Kanada) sorgt am 15. Juli 2026 für schlechte Luftqualität in der Stadt.

Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images

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EU-Kommissar will Abbau deutscher Grenzkontrollen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert erneut das Ende deutscher Grenzkontrollen. Die EU-Außengrenzen würden besser geschützt, die illegalen Grenzübertritte seien zurückgegangen. Er verteidigte das neue digitale Verfahren zur Ein- und Ausreise für Menschen, die weder aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen. Das Verfahren führte zu langen Wartezeiten an Flughäfen, etwa in Griechenland oder Portugal.

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HEUTE6:56 Uhr

Zwei Schiffsunglücke vor Myanmar – viele Tote erwartet

Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küste Myanmars befürchtet die UN über 500 Tote. Beide Schiffe seien Ende Juni im Bundesstaat Rakhine aufgebrochen. Zu einem Schiff mit rund 250 Menschen brach kurz nach dem Ablegen der Kontakt ab. Das zweite mit etwa 280 Menschen sank vermutlich am 8. Juli. An Bord seien vorwiegend Angehörige der Rohingya gewesen.

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Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“
Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Foto: Jens Büttner/dpa

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USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, über die „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.
Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Foto: XinHua/dpa

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Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.

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HEUTE5:04 Uhr

Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune wird heute mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Villa Borsig empfangen. Später ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt vorgesehen. Dabei soll es um die bilateralen Beziehungen sowie energie- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Was zuvor passierte: 15. Juli 2026

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16.07.2026 | Liebich in Männergefängnis verlegt | Waldbrand im Müritz-Nationalpark wächst | KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

HEUTE8:55 Uhr

Liebich in Männergefängnis verlegt

Obwohl Marla Svenja Liebich offiziell als Frau gilt, soll sie ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer verbüßen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis in Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit. Noch am selben Tag sei sie in die Justizvollzugsanstalt Zeithain im Landkreis Meißen verlegt worden, hieß es. Es sei auch um die Sicherheit der Frauen im Justizvollzug in Chemnitz gegangen.

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HEUTE8:54 Uhr

Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote

Die Polizei registrierte 2025 etwa 16.500 E-Scooter-Unfälle, laut dem Statistischen Bundesamt knapp 40 Prozent mehr als 2024. 38 Menschen starben bei den Unfällen (2024: 27). Etwa 1.900 wurden Menschen schwer und rund 16.200 Menschen leicht verletzt. 82 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, darunter 33 der 38 Todesopfer.

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HEUTE8:35 Uhr

Essen auf Rädern: Uber übernimmt Delivery Hero

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt. Uber hat sich verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen.

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HEUTE8:27 Uhr

Gewinn von Chiphersteller TSMC steigt um 77,4 Prozent

Der KI-Boom hat dem Chiphersteller TSMC im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 77,4 Prozent beschert. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf einen neuen Rekordstand von 706,6 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (19,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Prognosen von Analysten.

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HEUTE8:09 Uhr

KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Kernkaftwerks Saporischschja, Alexander Jakowlow, mit einem Drohnenangriff getötet zu haben. Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom mit. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall, er sprach von einem „inakzeptablen“ Vorfall, der die nukleare Sicherheit gefährde. Das KKW Saporischschja ist das größte Europas. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand.

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HEUTE7:48 Uhr

Toronto hat aktuell die schlechteste Luftqualität weltweit

Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist. Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. „Die Gesundheit aller ist in Gefahr“, teilte der Wetterdienst mit. „Begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien. Sagen Sie sportliche Aktivitäten ab.“ Auch sonstige Veranstaltungen im Freien sollten überdacht werden, hieß es weiter.

Menschen in der Innenstadt von Toronto: Der Rauch von Waldbränden im Norden Ontarios (Kanada) sorgt am 15. Juli 2026 für schlechte Luftqualität in der Stadt.

Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images

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HEUTE7:19 Uhr

EU-Kommissar will Abbau deutscher Grenzkontrollen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert erneut das Ende deutscher Grenzkontrollen. Die EU-Außengrenzen würden besser geschützt, die illegalen Grenzübertritte seien zurückgegangen. Er verteidigte das neue digitale Verfahren zur Ein- und Ausreise für Menschen, die weder aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen. Das Verfahren führte zu langen Wartezeiten an Flughäfen, etwa in Griechenland oder Portugal.

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HEUTE6:56 Uhr

Zwei Schiffsunglücke vor Myanmar – viele Tote erwartet

Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küste Myanmars befürchtet die UN über 500 Tote. Beide Schiffe seien Ende Juni im Bundesstaat Rakhine aufgebrochen. Zu einem Schiff mit rund 250 Menschen brach kurz nach dem Ablegen der Kontakt ab. Das zweite mit etwa 280 Menschen sank vermutlich am 8. Juli. An Bord seien vorwiegend Angehörige der Rohingya gewesen.

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HEUTE6:32 Uhr

Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“
Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Rauchwolken bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark.

Foto: Jens Büttner/dpa

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HEUTE6:23 Uhr

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, über die „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.
Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Foto: XinHua/dpa

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HEUTE5:47 Uhr

Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.

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HEUTE5:04 Uhr

Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune wird heute mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Villa Borsig empfangen. Später ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt vorgesehen. Dabei soll es um die bilateralen Beziehungen sowie energie- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Was zuvor passierte: 15. Juli 2026

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16.07.2026 | Waldbrand im Müritz-Nationalpark wächst | KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet | Bis zu 726.000 Jobs in EU-Autoproduktion bedroht

HEUTE8:09 Uhr

KKW-Chefingenieur von Saporischschja getötet

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Kernkaftwerks Saporischschja, Alexander Jakowlow, bei einem Drohnenangriff getötet zu haben. Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom mit. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall, er sprach von einem „inakzeptablen“ Vorfall, der die nukleare Sicherheit gefährde. Das KKW Saporischschja ist das größte Europas. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand.

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HEUTE7:48 Uhr

Toronto hat aktuell die schlechteste Luftqualität weltweit

Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist. Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. „Die Gesundheit aller ist in Gefahr“, teilte der Wetterdienst mit. „Begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien. Sagen Sie sportliche Aktivitäten ab.“ Auch sonstige Veranstaltungen im Freien sollten überdacht werden, hieß es weiter.

Menschen in der Innenstadt von Toronto: Der Rauch von Waldbränden im Norden Ontarios (Kanada) sorgt am 15. Juli 2026 für schlechte Luftqualität in der Stadt.

Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images

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HEUTE7:19 Uhr

EU-Kommissar will Abbau deutscher Grenzkontrollen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert erneut das Ende deutscher Grenzkontrollen. Die EU-Außengrenzen würden besser geschützt, die illegalen Grenzübertritte seien zurückgegangen. Er verteidigte das neue digitale Verfahren zur Ein- und Ausreise für Menschen, die weder aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen. Das Verfahren führte zu langen Wartezeiten an Flughäfen, etwa in Griechenland oder Portugal.

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HEUTE6:56 Uhr

Zwei Schiffsunglücke vor Myanmar – viele Tote erwartet

Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küste Myanmars befürchtet die UN über 500 Tote. Beide Schiffe seien Ende Juni im Bundesstaat Rakhine aufgebrochen. Zu einem Schiff mit rund 250 Menschen brach kurz nach dem Ablegen der Kontakt ab. Das zweite mit etwa 280 Menschen sank vermutlich am 8. Juli. An Bord seien vorwiegend Angehörige der Rohingya gewesen.

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HEUTE6:32 Uhr

Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“

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HEUTE6:23 Uhr

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, über die „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.
Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Chinas Exporte nach Deutschland sind im Juni erneut kräftig gestiegen. (Archivbild)

Foto: XinHua/dpa

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HEUTE5:47 Uhr

Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.

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HEUTE5:04 Uhr

Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune wird heute mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Villa Borsig empfangen. Später ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt vorgesehen. Dabei soll es um die bilateralen Beziehungen sowie energie- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Was zuvor passierte: 15. Juli 2026

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16.07.2026 | Waldbrand im Müritz-Nationapark wächst | USA kündigen Zölle für Brasilien an | Bis zu 726.000 Jobs in EU-Autoproduktion bedroht

HEUTE6:32 Uhr

Waldbrand bei Müritz breitet sich aus

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf 269 Hektar ausgeweitet. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde erhöht. Es explodiert nach offiziellen Angaben „beständig“ alte Munition. „Aufgrund möglicher giftiger Gase“ sind Kampfmittel-Fachleute vor Ort. Der Landkreis versichert: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“

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HEUTE6:23 Uhr

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zoll von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab dem 22. Juli.

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HEUTE6:14 Uhr

Studie: Bis zu 726.000 Jobs in Europas Autoproduktion bedroht

Bis 2040 könnten in der europäischen Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation im Auftrag des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall zeigen, über die das Nachrichtenmagazin „Politico“ berichtet. Bis 2030 droht ein Wegfall von 375.000 Stellen. Für die Berechnungen wurden vier politische Szenarien und deren Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung modelliert.

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HEUTE5:47 Uhr

Angriffe im Nahen Osten

Das US-Militär hat erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, die iranische Armee flog weitere Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Zudem hinderte die USA einen unbeladenen Öltanker daran, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen – ein US-Kampfjet habe dazu „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte CENTCOM mit. Teheran ließ eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

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HEUTE5:30 Uhr

Trump kündigt TV-Ansprache an

Der US-Präsident will am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Was zuvor passierte: 15. Juli 2026

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15.07.2026 | 177.000 Industriearbeitsplätze verloren | Verurteilte Rechtsextremistin Liebich ausgeliefert | Sechs Soldaten bei Blitzeinschlag verletzt

HEUTE12:26 Uhr

177.000 Industriearbeitsplätze in einem Jahr weg

Die deutsche Industrie hat 2025 rund 177.000 Arbeitsplätze verloren, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Im Dezember 2025 seien noch 6,5 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe SV-pflichtig beschäftigt gewesen. In der Autoindustrie und bei ihren Zulieferern gingen 52.000 Jobs verloren, in der übrigen Metallindustrie 24.000 Arbeitsplätze, im Maschinenbau 28.000. Der Jobabbau dauert weiterhin an.

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HEUTE11:54 Uhr

Sechs Soldaten bei Blitzeinschlag verletzt

Bei einem Blitzeinschlag im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind sechs Soldaten der Bundeswehr verletzt worden. Die Soldaten im Alter von 18 bis 26 Jahren befanden sich am frühen Morgen während eines Gewitters in einem Biwak am Hohen Brendten. Fünf von ihnen erlitten leichte Verletzungen, ein weiterer wurde mittelschwer verletzt.
HEUTE11:34 Uhr

Genossenschaftsbanken verbessern Sicherungssystem

Nach riskanten Geschäften einiger Mitglieder hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sein Sicherungssystem reformiert. Zugleich wurde ein neuer Vorstands- und Aufsichtsrat-Kodex, der „Geno Next Level“, auf den Weg gebracht. Die Finanzgruppe erwirtschaftete 2025 einen Gewinn von 11,6 Milliarden Euro vor Steuern. Zur Gruppe gehören 646 Banken und Spezialinstitute, die mehr als 30 Millionen Kunden betreuen.

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HEUTE11:31 Uhr

Verurteilte Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland ausgeliefert

Die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich ist von Tschechien nach Deutschland gebracht worden. Das teilte die tschechische Polizei am Vormittag auf der Plattform X mit. Liebich soll nach Justizangaben in das Frauengefängnis im sächsischen Chemnitz gebracht werden.
Schon in Deutschland trag Liebich als Frau gekleidet vor Gericht auf. (Archivbild)

Marla Svenja Liebich (Archivbild)

Foto: Sebastian Willnow/dpa

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HEUTE10:57 Uhr

Waldbrand südlich von Paris eingedämmt

Der seit Sonntag wütende Waldbrand südlich von Paris ist eingedämmt. Etwa 800 Feuerwehrleute sind weiter im Einsatz, wie die Behörden mitteilen. Der Brand werde an der Ausbreitung gehindert, aber sei noch nicht gelöscht. Den Brandbekämpfern standen noch drei Löschflugzeuge vom Typ Canadair zur Verfügung, eines weniger als am Vortag.

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HEUTE10:40 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern wächst, zuletzt waren rund 150 Hektar betroffen. Die Ortschaft Granzin mit knapp 400 Einwohnern bleibt vorerst evakuiert, rund 200 Einsatzkräfte sind vor Ort. Der Landkreis sucht bundesweit nach 150 „Kreisregnern“, mit denen eine weitere Ausdehnung verhindert werden soll. Die Brandursache ist unklar. Da sich in dem Gebiet alte Munition befindet, sind Spezialisten dafür vor Ort.
HEUTE10:29 Uhr

Bolivianer im Ukrainekrieg? Behörden kündigen Untersuchung an

Bolivien kündigt Untersuchungen an, nachdem Aufnahmen von Bolivianern in russischen Uniformen aufgetaucht waren. Der TV-Sender „Red Uno“ zitierte einen 29-jährigen Bolivianer – ihm seien umgerechnet knapp 14.000 Euro angeboten worden, wenn er nach Russland reise. Auch die Behörden in Peru und Kolumbien untersuchen das Thema. Laut der russischen Botschaft in Lima hätten Peruaner Verträge zum Dienst in der russischen Armee unterschrieben – freiwillig und im Rahmen der Gesetze.

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HEUTE9:53 Uhr

Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme

Die US-Gewerkschaft der Drehbuchautoren hat Klage eingereicht, um die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery – einschließlich CNN – durch Paramount Skydance zu stoppen.

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HEUTE9:35 Uhr

Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens

Studenten mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus – ihre Wohnkosten sind damit mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.
Das Bild zeigt ein mit Graffiti verunreinigtes Eckhaus im „Nauwieser Viertel“, dem Studenten- und Szenetreff von Saarbrücken. Foto: Epoch Times/Patrick Reitler

Das Bild zeigt ein mit Graffiti verunreinigtes Eckhaus im „Nauwieser Viertel“, dem Studenten- und Szenetreff von Saarbrücken.

Foto: Epoch Times/Patrick Reitler

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HEUTE9:12 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Irans Ölsektor aus

Die USA legen neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor auf und zielen insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani. Das US-Finanzministerium fror Vermögenswerte in Höhe von 130 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) ein. Washington wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über „Scheinfirmen“ zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

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HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

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HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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HEUTE8:13 Uhr

4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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15.07.2026 | Verurteilte Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland ausgeliefert | Bolivianer im Ukrainekrieg? | Waldbrand südlich von Paris eingedämmt

HEUTE11:34 Uhr

Genossenschaftsbanken verbessern Sicherungssystem

Nach riskanten Geschäften einiger Mitglieder hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sein Sicherungssystem reformiert. Zugleich wurde ein neuer Vorstands- und Aufsichtsrat-Kodex, der „Geno Next Level“, auf den Weg gebracht. Die Finanzgruppe erwirtschaftete 2025 einen Gewinn von 11,6 Milliarden Euro vor Steuern. Zur Gruppe gehören 646 Banken und Spezialinstitute, die mehr als 30 Millionen Kunden betreuen.

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HEUTE11:31 Uhr

Verurteilte Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland ausgeliefert

Die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich ist von Tschechien nach Deutschland gebracht worden. Das teilte die tschechische Polizei am Vormittag auf der Plattform X mit. Liebich soll nach Justizangaben in das Frauengefängnis im sächsischen Chemnitz gebracht werden.

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HEUTE10:57 Uhr

Waldbrand südlich von Paris eingedämmt

Der seit Sonntag wütende Waldbrand südlich von Paris ist eingedämmt. Etwa 800 Feuerwehrleute sind weiter im Einsatz, wie die Behörden mitteilen. Der Brand werde an der Ausbreitung gehindert, aber sei noch nicht gelöscht. Den Brandbekämpfern standen noch drei Löschflugzeuge vom Typ Canadair zur Verfügung, eines weniger als am Vortag.

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HEUTE10:40 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern wächst, zuletzt waren rund 150 Hektar betroffen. Die Ortschaft Granzin mit knapp 400 Einwohnern bleibt vorerst evakuiert, rund 200 Einsatzkräfte sind vor Ort. Der Landkreis sucht bundesweit nach 150 „Kreisregnern“, mit denen eine weitere Ausdehnung verhindert werden soll. Die Brandursache ist unklar. Da sich in dem Gebiet alte Munition befindet, sind Spezialisten dafür vor Ort.
HEUTE10:29 Uhr

Bolivianer im Ukrainekrieg? Behörden kündigen Untersuchung an

Bolivien kündigt Untersuchungen an, nachdem Aufnahmen von Bolivianern in russischen Uniformen aufgetaucht waren. Der TV-Sender „Red Uno“ zitierte einen 29-jährigen Bolivianer – ihm seien umgerechnet knapp 14.000 Euro angeboten worden, wenn er nach Russland reise. Auch die Behörden in Peru und Kolumbien untersuchen das Thema. Laut der russischen Botschaft in Lima hätten Peruaner Verträge zum Dienst in der russischen Armee unterschrieben – freiwillig und im Rahmen der Gesetze.

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Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme

Die US-Gewerkschaft der Drehbuchautoren hat Klage eingereicht, um die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery – einschließlich CNN – durch Paramount Skydance zu stoppen.

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Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens

Studenten mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus – ihre Wohnkosten sind damit mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.

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HEUTE9:12 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Irans Ölsektor aus

Die USA legen neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor auf und zielen insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani. Das US-Finanzministerium fror Vermögenswerte in Höhe von 130 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) ein. Washington wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über „Scheinfirmen“ zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

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HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

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HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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HEUTE8:13 Uhr

4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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15.07.2026 | Bolivianer im Ukrainekrieg? | USA erheben neue Sanktionen gegen Irans Ölsektor | Preise für Lebensmittel um ein Drittel gestiegen

HEUTE10:29 Uhr

Bolivianer im Ukrainekrieg? Behörden kündigen Untersuchung an

Bolivien kündigt Untersuchungen an, nachdem Aufnahmen von Bolivianern in russischen Uniformen aufgetaucht waren. Der TV-Sender „Red Uno“ zitierte einen 29-jährigen Bolivianer – ihm seien umgerechnet knapp 14.000 Euro angeboten worden, wenn er nach Russland reise. Auch die Behörden in Peru und Kolumbien untersuchen das Thema. Laut der russischen Botschaft in Lima hätten Peruaner Verträge zum Dienst in der russischen Armee unterschrieben – freiwillig und im Rahmen der Gesetze.

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HEUTE9:53 Uhr

Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme

Die US-Gewerkschaft der Drehbuchautoren hat Klage eingereicht, um die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery – einschließlich CNN – durch Paramount Skydance zu stoppen.

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HEUTE9:35 Uhr

Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens

Studenten mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus – ihre Wohnkosten sind damit mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.

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HEUTE9:12 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Irans Ölsektor aus

Die USA legen neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor auf und zielen insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani. Das US-Finanzministerium fror Vermögenswerte in Höhe von 130 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) ein. Washington wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über „Scheinfirmen“ zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

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HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

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HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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HEUTE8:13 Uhr

4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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US-Militär greift erneut Ziele im Iran an – Vergeltungsangriffe von Teheran

Die neuerlichen US-Luftangriffe sollten „die iranischen Fähigkeiten weiter schwächen, die für Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus eingesetzt werden“, erklärte das zuständige Regionalkommando CENTCOM im Onlinedienst X. Befehlshaber Brad Cooper warf dem Iran vor, in der vergangenen Woche „absichtlich Zivilisten in der gesamten Region“ angegriffen zu haben. Bei iranischen Attacken auf sieben Handelsschiffe habe es mehrere Tote, Verletzte und Vermisste gegeben.
Wie angekündigt nahm das US-Militär am Dienstag die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder auf. Der Einsatz habe um 16.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.00 Uhr MESZ) begonnen, teilte CENTCOM mit. Derzeit seien „mehr als 20 Kriegsschiffe der US-Marine und hunderte Militärflugzeuge im gesamten Nahen Osten im Einsatz“. Die amerikanischen Streitkräfte seien „wachsam, schlagkräftig und einsatzbereit“, erklärte das Regionalkommando.
Trump hatte die erneute Seeblockade im Machtkampf mit Teheran um die strategisch wichtige Straße von Hormus verkündet. In einer überraschenden Kehrtwende verzichtete Trump am Dienstag allerdings auf eine 20-prozentige US-Gebühr auf solche Schiffsfracht. Stattdessen wollen die Golfstaaten in die USA investieren, erklärte er.
Später drohte er mit einer Ausweitung der Angriffe auf den Iran, falls die Verhandlungen mit Teheran scheitern sollten. „Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran“, sagte Trump dem US-Sender Fox News. „Wir werden alle ihre Kraftwerke ausschalten. Wir werden alle ihre Brücken ausschalten, es sei denn, sie setzen sich an den Tisch und verhandeln.“
Die USA und der Iran hatten Mitte Juni unter pakistanischer Vermittlung ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte. Teil der Einigung war eine „sichere und unentgeltliche Durchfahrt“ durch die Straße von Hormus. Während kurz darauf mehr Schiffe die Meerenge durchquerten, kam es später zu Angriffen auf Frachtschiffe, die die USA dem Iran zuschreiben.
Der Iran hatte die für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel immens wichtige Meerenge bereits kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels Ende Februar de facto gesperrt. In der Folge waren die weltweiten Energiepreise in die Höhe geschnellt.
Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi warf den USA am Dienstag vor, mit der neuerlichen Seeblockade das zwischen den beiden Ländern ausgehandelten Rahmenabkommen „demontiert“ zu haben.
Die Revolutionsgarden bekräftigten, dass die Straße von Hormus gesperrt bleibe, „bis die Vereinigten Staaten ihre Aggressionen beenden“. Als Reaktion auf die neuen US-Luftangriffe nahm der Iran erneut Einrichtungen der US-Armee in der Golfregion ins Visier. Die iranische Armee erklärte am Mittwochmorgen nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders Irib, sie habe vom US-Militär genutzte Hangars auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak in Jordanien mit Drohnen angegriffen.
Die iranischen Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben Marschflugkörper auf ein Logistikzentrum der US-Armee in Kuwait ab. Zudem meldeten sie einen Angriff auf Einrichtungen der fünften Flotte der US-Marine in Bahrain, darunter ein Kommandozentrum, Lagerhallen und Treibstofflager. (afp/red)
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14. Juli: Parade im Zeichen der Aufrüstung | Milliarden für Halbleiterindustrie | 5 Jahre nach der Ahrtal-Flut

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Parade im Zeichen der Aufrüstung

Frankreichs Präsident lädt zur größten Militärparade seiner Amtszeit. Das Land wolle auf diese Weise die „strategische Aufrüstung Frankreichs“ sowie das „strategische Erwachen Europas“ würdigen, erklärte das Präsidialamt. An der Spitze der Parade marschierten 500 Soldaten aus den Mitgliedsländern der Koalition der Willigen – darunter auch deutsche Soldaten. Zu den Ehrengästen gehörte auch Bundeskanzler Friedrich Merz.

Milliarden für Halbleiterindustrie

Die EU-Kommission hat weitere deutsche Staatshilfen für die Halbleiterproduktion genehmigt. Bund und Länder dürfen vier Standorte mit insgesamt 659 Millionen Euro fördern. Ziel ist der Ausbau der europäischen Chipindustrie. Gehen die Profite der neuen Produktion über aktuelle Erwartungen hinaus, soll Geld zurück an den Staat fließen.

5 Jahre nach der Ahrtal-Flut

Menschen an zahlreichen Orten haben heute der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den großen Zusammenhalt und die Solidarität der Bevölkerung. Bei Privatleuten ist der Wiederaufbau größtenteils abgeschlossen – bei Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden gibt es dagegen noch viel zu tun.

Schwerer Hagel

Heftige Unwetter mit zentimetergroßen Hagelkörnern haben in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern schwere Schäden verursacht. Dächer, Autos und Häuser wurden dabei teils schwer beschädigt. In der Nacht sind deswegen rund 250 Notrufe eingegangen. Die Feuerwehr musste sogar über 600 Mal ausrücken. Laut Wetterdienst seien weitere Unwetter mit Starkregen und Hagel von Mittel- bis nach Süddeutschland möglich.

100 Euro pro Liter Saft

Das Nahrungsergänzungsmittel LaVita ist von Foodwatch zur „dreistesten Werbelüge“ des Jahres gewählt worden. Nach Angaben der Organisation besteht das Produkt größtenteils aus Fruchtsaftkonzentrat und kostet dennoch umgerechnet 100 Euro pro Liter.
 
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14.07.2026 | Trump nimmt doch keine 20-Prozent-Gebühr in der Straße von Hormus | Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern

HEUTE17:41 Uhr

Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor teils schweren Gewittern in vielen Regionen Deutschlands. Betroffen seien Teile der Bundesländer Niedersachsen, Hessen, Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern, teilten die Meteorologen mit. Die aktuellen Warnungen gelten für die Zeit von Dienstag 17 Uhr bis in die Nacht zum Mittwoch.

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HEUTE17:21 Uhr

Trump nimmt doch keine 20-Prozent-Gebühr in der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat beschlossen, doch keine 20-prozentige Erstattungsgebühr für den Warenverkehr durch die Straße von Hormus zu verlangen. Auf der Grundlage „äußerst fruchtbarer Gespräche mit führenden Vertretern des Nahen Ostens“ habe er beschlossen, diese durch „Handels- und Investitionsabkommen“ zu ersetzen, die verschiedene Golfstaaten mit den USA abschließen würden, teilte Trump mit.

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HEUTE17:15 Uhr

Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar

An der Grenze zwischen Spanien und dem britischen Gebiet Gibraltar gelten ab morgen die Schengen-Regeln – Grenzkontrollen bei der Ein- und Ausreise in das seit dem Brexit nicht mehr zur EU gehörende Gebiet entfallen. Die Grenzkontrollen galten als das letzte große ungelöste Problem des Brexits vor sechseinhalb Jahren.

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HEUTE17:12 Uhr

Evakuierung von Ortschaft nahe der Müritz aufgehoben – Feuer lodert weiter

Die Evakuierung der Ortschaft Granzin wegen eines Waldbrands im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist aufgehoben. Das Feuer brennt am Boden weiter, etwa 25 Hektar sind mittlerweile verbrannt. Heute drehte der Wind und bewegt das Feuer nun in Richtung der Ortschaft Speck. Rund 200 Einsatzkräfte sind vor Ort. Da sich in dem Gebiet noch alte Munition befindet, war auch ein Munitionsbergungsdienst im Einsatz.

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HEUTE16:59 Uhr

Artemis-Crew dankt europäischen Ingenieuren

Die Crew der Mondmission „Artemis 2“ bedankte sich persönlich bei den Ingenieuren in Deutschland und Europa. Ihrer Arbeit habe man sein Leben anvertraut, sagte der US-Amerikaner Victor Glover bei einem Besuch bei Airbus in Bremen. Das an die „Orion“-Kapsel angedockte Servicemodul ESM (European Service Module) war für die Versorgung mit Sauerstoff, Wasser sowie Strom zuständig, auch für den Antrieb der Raumkapsel, und wird im Bremer Werk gebaut.

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HEUTE16:55 Uhr

München verbietet Rasenbewässerung

München senkt den Wasserverbrauch: ab sofort dürfen keine privaten Pools mehr befüllt oder Rasen bewässert werden. Auch das Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen ist untersagt. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Verboten ist beispielsweise auch das Gießen und die Beregnung von privat genutzten Haus- und Kleingärten oder Schrebergärten in der Zeit von 9:00 bis 19:00 Uhr.

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HEUTE16:32 Uhr

Unwetterschäden im Norden: Hagel und Starkregen sorgen für hunderte Einsätze

Starke Unwetter haben im Norden Deutschlands für erhebliche Schäden gesorgt. In Mecklenburg-Vorpommern (Ludwigslust-Parchim) fielen enorme Hagelmengen und Regen. Es gab über 160 Feuerwehreinsätze wegen beschädigter Dächer, überfluteter Keller und umgestürzter Bäume. Auch in der Region Hannover (ca. 1.000 Einsätze), Heidenau, Celle und Elmshorn kam es zu Hagel, Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen.

Überflutete Wege in Elmshorn/Schleswig-Holstein (Symbolbild).

Foto: Alexander Koerner/Getty Images

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HEUTE16:29 Uhr

Guatemala: Archäologen entschlüsseln Namen eines Maya-Astronomen

Archäologen haben in Guatemala erstmals den vollständigen Namen eines Maya-Astronomen und Mathematikers entschlüsselt: Sak Tahn Waax („Fuchs mit weißer Brust“). In der Stätte San Bartolo-Xultún entdeckten sie eine vollständige mathematische und astronomische Formel sowie über 50 Mikrotexte. Es ist die einzige bekannte Arbeit eines Mathematikers aus der klassischen Maya-Zeit (250–900 n. Chr.).

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HEUTE16:12 Uhr

Auto gerät in Oberbayern in Gegenverkehr – drei Tote

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge bei Stammham (Landkreis Eichstätt) sind am Montagnachmittag drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Auto geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Der 32-jährige Autofahrer und der 48-jährige Transporterfahrer starben noch an der Unfallstelle. Ein 27-jähriger Beifahrer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Straße war sechs Stunden gesperrt.

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HEUTE16:09 Uhr

Høiby wird in den Hausarrest entlassen

Marius Borg Høiby (29), ältester Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, wird aus der Untersuchungshaft in den Hausarrest entlassen. Die Staatsanwaltschaft zog ihre Berufung gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Oslo zurück, meldete NRK. Høiby wurde im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt (noch nicht rechtskräftig) wegen zweier Vergewaltigungen und Gewalt gegen eine Ex-Freundin. Trotz Wiederholungsgefahr entschied das Gericht auf Hausarrest mit Fußfessel.
Marius Borg Høiby (l) hat mehrfach versucht, aus der U-Haft freizukommen, um bei seiner kranken Mutter Mette-Marit (r) zu sein. (Archivbild)

Marius Borg Høiby (l) hat mehrfach versucht, aus der U-Haft freizukommen, um bei seiner kranken Mutter Mette-Marit (r) zu sein. (Archivbild)

Foto: Lise Aserud/NTB/dpa

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HEUTE16:03 Uhr

Bayern: 16-Jähriger unter Extremismusverdacht

Ein 16-Jähriger hat in Schongau zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer verletzt. Es gibt Hinweise auf ein extremistisches Motiv. Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegen versuchten Mordes. Der Täter war bereits bekannt und sitzt in U-Haft.

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HEUTE15:43 Uhr

Bundespräsident legt Kranz für Ahrtal-Flutopfer nieder

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal der Opfer gedacht. Bei seinem Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler erinnerte er an das Leid der Betroffenen und würdigte zugleich die große Solidarität nach der Katastrophe. Bei der Flut im Juli 2021 starben 184 Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

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HEUTE15:23 Uhr

Mehrere Tote bei Gebäudebrand in Brüssel gefunden

Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. In einem Aufzug des sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden demnach mehrere leblose Menschen entdeckt.

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HEUTE15:19 Uhr

JVA-Mitarbeiter sollen Häftlinge mit Drogen versorgt haben

In Nordrhein-Westfalen wird gegen acht Justizbeamte der JVA Rheinbach ermittelt. Sie stehen im Verdacht, Gefangene gegen Bezahlung mit Handys und Drogen versorgt zu haben. Am Dienstag wurden Wohnungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie die JVA durchsucht. Die Ermittlungen begannen nach Anzeigen der Gefängnisleitung.

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HEUTE14:38 Uhr

Streeck: Meinetwegen kann die Tabaksteuer noch höher gehen

Der Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), unterstützt die geplante Anhebung der Tabaksteuer. Eine Zigarettenschachtel könnte dadurch bis 2030 im Schnitt 11,78 Euro kosten. Streeck sieht darin einen Anreiz, mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen. Die Tabakbranche warnt hingegen vor einem wachsenden Schwarzmarkt und sinkenden Steuereinnahmen.

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HEUTE14:30 Uhr

Prien verteidigt geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verteidigt die geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss. Künftig soll die Leistung nur noch bis zum 16. statt bis zum 18. Lebensjahr gezahlt werden. Prien begründet dies mit stark gestiegenen Kosten und fordert mehr Druck auf säumige Unterhaltszahler. Kritik kommt unter anderem von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

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HEUTE14:27 Uhr

57 Verletzte beim Stiertreiben in Pamplona

Beim Stiertreiben im nordspanischen Pamplona sind in diesem Jahr 57 Menschen verletzt worden. Vier Teilnehmer wurden von Stieren aufgespießt, darunter ein Deutscher. Beim San-Fermín-Fest rennen jedes Jahr Tausende Menschen auf einer 848 Meter langen Strecke vor den Tieren her. Die Tradition lockt Touristen aus aller Welt an, fordert aber immer wieder Verletzte und Todesopfer.

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HEUTE12:36 Uhr

Medienaufsicht: KI-Nachrichtenangebote fallen unter Regeln für Medien

KI-generierte Nachrichtenüberblicke von Google und Perplexity fallen in Deutschland nach Einschätzung der Medienaufsicht unter das Medienrecht. Die ZAK sieht die Angebote als Medienintermediäre und will künftig prüfen, ob sie journalistische Vielfalt und Transparenz gewährleisten. Gegen die Einstufung können die Anbieter vorgehen.

Smartphone mit Facebook- und Meta-KI-Logo: Symbol für die zunehmende Verbindung von sozialen Medien und künstlicher Intelligenz. (Symbolbild).

Foto: Imen Ben Youssef / Hans Lucas / AFP via Getty Images

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HEUTE12:12 Uhr

Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 68-jährigen Mann wegen 22 mutmaßlicher Vergewaltigungen an 14 Frauen erhoben. Der Verdächtige soll Frauen über Datingplattformen kennengelernt, mit Schlafmittel und Alkohol sediert und die Taten gefilmt haben. Die Ermittler gehen von insgesamt 58 möglichen Opfern aus.

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HEUTE11:57 Uhr

Gedenken an Flutkatastrophe: Versicherer warnen vor Extremwetterlagen

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal warnt der Versichererverband GDV vor weiteren Extremwetterlagen. Deutschland müsse schneller in Hochwasserschutz und Klimaanpassung investieren. Allein Elementarschäden verursachten seit 2002 im Schnitt rund zwei Milliarden Euro pro Jahr.
Die Flutkatastrophe hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto)

Die Flutkatastrophe hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto)

Foto: Boris Roessler/dpa

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HEUTE11:53 Uhr

„Qualifizierungsgeld“ für Umschulung im Betrieb wird kaum genutzt

Das 2024 eingeführte Qualifizierungsgeld wird kaum genutzt: Bis Ende 2025 profitierten weniger als 400 Beschäftigte von der Förderung, abgerufen wurden nur rund 550.000 Euro statt der eingeplanten Hunderte Millionen. Kritiker sehen den Grund vor allem im hohen bürokratischen Aufwand für Unternehmen.

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HEUTE11:26 Uhr

Madonna über Album-Erfolg

Madonna feiert den Erfolg ihres neuen Albums „Confessions on a Dance Floor II“. Die 67-jährige Pop-Ikone dankte ihren Fans für den großen Zuspruch. Das am 3. Juli erschienene Album erreichte Platz eins der US-Charts und führte weltweit in 13 Ländern die Hitlisten an.

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HEUTE10:13 Uhr

Schleswig-Holstein: Baby kommt auf Autobahnrastplatz zur Welt

In Schleswig-Holstein ist auf einem Rastplatz an der Autobahn 7 ein kleiner Junge zur Welt gekommen. Die werdende Mutter war am Freitag gemeinsam mit ihrem Mann auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Geburt überraschend auf dem Rastplatz Brokenlande einsetzte, wie die Polizei in Neumünster am Dienstag berichtete. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erblickte das Baby das Licht der Welt. Ein Rettungshubschrauber landet am Rastplatz – Mutter und Sohn sind wohlauf.

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HEUTE8:56 Uhr

Reeder kritisieren Idee einer Schutzgebühr für Hormus

Die deutschen Reeder kritisieren die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump scharf, künftig eine Art Schutzgebühr für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Laut dem Verband Deutscher Reeder sind derzeit etwa 20 Schiffe in deutschem Eigentum oder unter deutschem Management in der Region unterwegs. Ursprünglich saßen rund 50 Schiffe mit deutschem Bezug im Persischen Golf fest – drei dieser Schiffe seien seither angegriffen worden.

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HEUTE8:49 Uhr

Mutmaßlicher Brandanschlag legt Zugverkehr lahm

Nach einem Brand an der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Cuxhaven ruht der Zugverkehr. Bei Neu Wulmstorf brannte in der Nacht laut Polizei ein Verteilerkasten, es wird von Brandstiftung ausgegangen. Das Feuer beschädigte laut Bahn die Schieneninfrastruktur, Zugfahrten im Abschnitt zwischen Hamburg-Neugraben und Buxtehude in Richtung Stade seien derzeit nicht möglich, eine Prognose zur Dauer der Sperrung auch nicht. Der Schienenersatzverkehr ist angelaufen.

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HEUTE8:45 Uhr

Südkorea profitiert vom Chip-Boom

Die südkoreanische Wirtschaft profitiert vom Erfolg der Chip-Hersteller des Landes. Das Finanzministerium in Seoul hob seine Wachstumsprognose für 2026 um einen Prozentpunkt auf drei Prozent. Vor allem Samsung und SK Hynix bedienen die weltweit stark gestiegene Nachfrage. Die Regierung startete einen „Zukunftsfonds“, um mit zusätzlichen Steuereinnahmen Investitionen auch in regionale Entwicklung und Bildung anzukurbeln.

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HEUTE8:08 Uhr

US-Regierung zahlt Zollgebühren an Unternehmen zurück

Im bisherigen US-Steuerjahr mit Beginn im Oktober 2025 zahlte die US-Regierung 81 Milliarden Dollar (ca. 71 Milliarden Euro) an Unternehmen wegen der Zollpolitik Trumps zurück. Das teilte das Finanzministerium mit. Im gesamten Vorjahr waren es fünf Milliarden Dollar. Ein Ministeriumsvertreter bestätigte, dass die meisten Rückzahlungen auf das Urteil des Supreme Court im Februar zurückgehen.

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HEUTE7:19 Uhr

USA will Seeblockade gegen Iran wieder aufnehmen

Washington kündigte an, die Seeblockade gegen iranische Häfen am Abend wieder aufzunehmen. US-Militär werde „die Schiffe des Iran oder dessen Kunden daran hindern, ein- oder auszulaufen“, schrieb US-Präsident Trump. Für alle anderen Frachtschiffe würden die USA ab sofort eine Abgabe von „20 Prozent auf alle transportierten Güter“ erheben.
HEUTE7:00 Uhr

Weitere nächtliche Angriffe im Nahen Osten

Die US-Armee hat die dritte Nacht in Folge Ziele im Iran bombardiert. Der Einsatz dauerte laut CENTCOM rund fünf Stunden. Der Iran griff nach eigenen Angaben Ziele in Bahrain an, es sei mit Raketen und Drohnen ein Militärstützpunkt ins Visier genommen worden. Die VAE warfen dem Iran vor, zwei ihrer Öltanker in der Straße von Hormus angegriffen zu haben.

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HEUTE6:37 Uhr

Großbrand nahe Paris: Ermittler nehmen zwei Verdächtige fest

Nach dem Ausbruch eines Großbrandes im Wald von Fontainebleau südlich von Paris sind zwei Verdächtige wegen „vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung“ festgenommen worden. Das sagte Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez. Mehr als 1.300 Hektar des Waldes sind abgebrannt. Rund tausend Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. 600 Feuerwehrleute waren vor Ort, auch Löschflugzeuge kamen zum Einsatz.

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HEUTE6:33 Uhr

Merz und weitere Staatschefs bei Militärparade in Paris

Bundeskanzler Friedrich Merz und zwei Dutzend weitere Staats- und Regierungschefs sollen heute in Paris der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag beiwohnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Vertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zu den Feierlichkeiten am 14. Juli eingeladen. Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur „Koalition der Willigen“ zählen, sollen bei der Parade mitmarschieren – auch einige Bundeswehrsoldaten.
HEUTE6:13 Uhr

YouGov: Deutschland entwickelt sich in eine falsche Richtung

Die AfD kommt in der aktuellen Umfrage des Instituts YouGov auf 27 Prozent, CDU/CSU bleiben bei 20 Prozent, die Grünen bei 14 Prozent, SPD und Linke je 12 Prozent, FDP 5 Prozent, das BSW 4 Prozent. Drei von vier Bundesbürger (74 Prozent) denken, dass sich Deutschland generell in die falsche Richtung entwickelt.

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HEUTE5:20 Uhr

Waldbrand in Andalusien: Neun Ausländer unter den Opfern

Nach dem folgenschweren Waldbrand in Andalusien haben die spanischen Behörden bisher mehrere Todesopfer identifiziert. Fünf Briten, drei Belgier, eine Französin und einen Spanier seien bei dem Feuer ums Leben gekommen, teilte das für die Koordinierung der gerichtsmedizinischen Arbeiten zuständige Gremium mit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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14.07.2026 | Trump nimmt doch keine 20-Prozent-Gebühr in der Straße von Hormus | München verbietet Rasenbewässerung

HEUTE17:21 Uhr

Trump nimmt doch keine 20-Prozent-Gebühr in der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat beschlossen, doch keine 20-prozentige Erstattungsgebühr für den Warenverkehr durch die Straße von Hormus zu verlangen. Auf der Grundlage „äußerst fruchtbarer Gespräche mit führenden Vertretern des Nahen Ostens“ habe er beschlossen, diese durch „Handels- und Investitionsabkommen“ zu ersetzen, die verschiedene Golfstaaten mit den USA abschließen würden, teilte Trump mit.

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HEUTE17:15 Uhr

Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar

An der Grenze zwischen Spanien und dem britischen Gebiet Gibraltar gelten ab morgen die Schengen-Regeln – Grenzkontrollen bei der Ein- und Ausreise in das seit dem Brexit nicht mehr zur EU gehörende Gebiet entfallen. Die Grenzkontrollen galten als das letzte große ungelöste Problem des Brexits vor sechseinhalb Jahren.

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HEUTE17:12 Uhr

Evakuierung von Ortschaft nahe der Müritz aufgehoben – Feuer lodert weiter

Die Evakuierung der Ortschaft Granzin wegen eines Waldbrands im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist aufgehoben. Das Feuer brennt am Boden weiter, etwa 25 Hektar sind mittlerweile verbrannt. Heute drehte der Wind und bewegt das Feuer nun in Richtung der Ortschaft Speck. Rund 200 Einsatzkräfte sind vor Ort. Da sich in dem Gebiet noch alte Munition befindet, war auch ein Munitionsbergungsdienst im Einsatz.

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HEUTE16:59 Uhr

Artemis-Crew dankt europäischen Ingenieuren

Die Crew der Mondmission „Artemis 2“ bedankte sich persönlich bei den Ingenieuren in Deutschland und Europa. Ihrer Arbeit habe man sein Leben anvertraut, sagte der US-Amerikaner Victor Glover bei einem Besuch bei Airbus in Bremen. Das an die „Orion“-Kapsel angedockte Servicemodul ESM (European Service Module) war für die Versorgung mit Sauerstoff, Wasser sowie Strom zuständig, auch für den Antrieb der Raumkapsel, und wird im Bremer Werk gebaut.

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HEUTE16:55 Uhr

München verbietet Rasenbewässerung

München senkt den Wasserverbrauch: ab sofort dürfen keine privaten Pools mehr befüllt oder Rasen bewässert werden. Auch das Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen ist untersagt. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Verboten ist beispielsweise auch das Gießen und die Beregnung von privat genutzten Haus- und Kleingärten oder Schrebergärten in der Zeit von 9:00 bis 19:00 Uhr.

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HEUTE16:32 Uhr

Unwetterschäden im Norden: Hagel und Starkregen sorgen für hunderte Einsätze

Starke Unwetter haben im Norden Deutschlands für erhebliche Schäden gesorgt. In Mecklenburg-Vorpommern (Ludwigslust-Parchim) fielen enorme Hagelmengen und Regen. Es gab über 160 Feuerwehreinsätze wegen beschädigter Dächer, überfluteter Keller und umgestürzter Bäume. Auch in der Region Hannover (ca. 1.000 Einsätze), Heidenau, Celle und Elmshorn kam es zu Hagel, Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen.

Überflutete Wege in Elmshorn/Schleswig-Holstein (Symbolbild).

Foto: Alexander Koerner/Getty Images

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HEUTE16:29 Uhr

Guatemala: Archäologen entschlüsseln Namen eines Maya-Astronomen

Archäologen haben in Guatemala erstmals den vollständigen Namen eines Maya-Astronomen und Mathematikers entschlüsselt: Sak Tahn Waax („Fuchs mit weißer Brust“). In der Stätte San Bartolo-Xultún entdeckten sie eine vollständige mathematische und astronomische Formel sowie über 50 Mikrotexte. Es ist die einzige bekannte Arbeit eines Mathematikers aus der klassischen Maya-Zeit (250–900 n. Chr.).

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HEUTE16:12 Uhr

Auto gerät in Oberbayern in Gegenverkehr – drei Tote

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge bei Stammham (Landkreis Eichstätt) sind am Montagnachmittag drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Auto geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Der 32-jährige Autofahrer und der 48-jährige Transporterfahrer starben noch an der Unfallstelle. Ein 27-jähriger Beifahrer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Straße war sechs Stunden gesperrt.

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HEUTE16:09 Uhr

Høiby wird in den Hausarrest entlassen

Marius Borg Høiby (29), ältester Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, wird aus der Untersuchungshaft in den Hausarrest entlassen. Die Staatsanwaltschaft zog ihre Berufung gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Oslo zurück, meldete NRK. Høiby wurde im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt (noch nicht rechtskräftig) wegen zweier Vergewaltigungen und Gewalt gegen eine Ex-Freundin. Trotz Wiederholungsgefahr entschied das Gericht auf Hausarrest mit Fußfessel.
Marius Borg Høiby (l) hat mehrfach versucht, aus der U-Haft freizukommen, um bei seiner kranken Mutter Mette-Marit (r) zu sein. (Archivbild)

Marius Borg Høiby (l) hat mehrfach versucht, aus der U-Haft freizukommen, um bei seiner kranken Mutter Mette-Marit (r) zu sein. (Archivbild)

Foto: Lise Aserud/NTB/dpa

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HEUTE16:03 Uhr

Bayern: 16-Jähriger unter Extremismusverdacht

Ein 16-Jähriger hat in Schongau zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer verletzt. Es gibt Hinweise auf ein extremistisches Motiv. Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegen versuchten Mordes. Der Täter war bereits bekannt und sitzt in U-Haft.

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HEUTE15:43 Uhr

Bundespräsident legt Kranz für Ahrtal-Flutopfer nieder

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal der Opfer gedacht. Bei seinem Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler erinnerte er an das Leid der Betroffenen und würdigte zugleich die große Solidarität nach der Katastrophe. Bei der Flut im Juli 2021 starben 184 Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

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HEUTE15:23 Uhr

Mehrere Tote bei Gebäudebrand in Brüssel gefunden

Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. In einem Aufzug des sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden demnach mehrere leblose Menschen entdeckt.

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HEUTE15:19 Uhr

JVA-Mitarbeiter sollen Häftlinge mit Drogen versorgt haben

In Nordrhein-Westfalen wird gegen acht Justizbeamte der JVA Rheinbach ermittelt. Sie stehen im Verdacht, Gefangene gegen Bezahlung mit Handys und Drogen versorgt zu haben. Am Dienstag wurden Wohnungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie die JVA durchsucht. Die Ermittlungen begannen nach Anzeigen der Gefängnisleitung.

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HEUTE14:38 Uhr

Streeck: Meinetwegen kann die Tabaksteuer noch höher gehen

Der Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), unterstützt die geplante Anhebung der Tabaksteuer. Eine Zigarettenschachtel könnte dadurch bis 2030 im Schnitt 11,78 Euro kosten. Streeck sieht darin einen Anreiz, mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen. Die Tabakbranche warnt hingegen vor einem wachsenden Schwarzmarkt und sinkenden Steuereinnahmen.

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HEUTE14:30 Uhr

Prien verteidigt geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verteidigt die geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss. Künftig soll die Leistung nur noch bis zum 16. statt bis zum 18. Lebensjahr gezahlt werden. Prien begründet dies mit stark gestiegenen Kosten und fordert mehr Druck auf säumige Unterhaltszahler. Kritik kommt unter anderem von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

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HEUTE14:27 Uhr

57 Verletzte beim Stiertreiben in Pamplona

Beim Stiertreiben im nordspanischen Pamplona sind in diesem Jahr 57 Menschen verletzt worden. Vier Teilnehmer wurden von Stieren aufgespießt, darunter ein Deutscher. Beim San-Fermín-Fest rennen jedes Jahr Tausende Menschen auf einer 848 Meter langen Strecke vor den Tieren her. Die Tradition lockt Touristen aus aller Welt an, fordert aber immer wieder Verletzte und Todesopfer.

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HEUTE12:36 Uhr

Medienaufsicht: KI-Nachrichtenangebote fallen unter Regeln für Medien

KI-generierte Nachrichtenüberblicke von Google und Perplexity fallen in Deutschland nach Einschätzung der Medienaufsicht unter das Medienrecht. Die ZAK sieht die Angebote als Medienintermediäre und will künftig prüfen, ob sie journalistische Vielfalt und Transparenz gewährleisten. Gegen die Einstufung können die Anbieter vorgehen.

Smartphone mit Facebook- und Meta-KI-Logo: Symbol für die zunehmende Verbindung von sozialen Medien und künstlicher Intelligenz. (Symbolbild).

Foto: Imen Ben Youssef / Hans Lucas / AFP via Getty Images

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HEUTE12:12 Uhr

Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 68-jährigen Mann wegen 22 mutmaßlicher Vergewaltigungen an 14 Frauen erhoben. Der Verdächtige soll Frauen über Datingplattformen kennengelernt, mit Schlafmittel und Alkohol sediert und die Taten gefilmt haben. Die Ermittler gehen von insgesamt 58 möglichen Opfern aus.

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HEUTE11:57 Uhr

Gedenken an Flutkatastrophe: Versicherer warnen vor Extremwetterlagen

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal warnt der Versichererverband GDV vor weiteren Extremwetterlagen. Deutschland müsse schneller in Hochwasserschutz und Klimaanpassung investieren. Allein Elementarschäden verursachten seit 2002 im Schnitt rund zwei Milliarden Euro pro Jahr.
Die Flutkatastrophe hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto)

Die Flutkatastrophe hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto)

Foto: Boris Roessler/dpa

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HEUTE11:53 Uhr

„Qualifizierungsgeld“ für Umschulung im Betrieb wird kaum genutzt

Das 2024 eingeführte Qualifizierungsgeld wird kaum genutzt: Bis Ende 2025 profitierten weniger als 400 Beschäftigte von der Förderung, abgerufen wurden nur rund 550.000 Euro statt der eingeplanten Hunderte Millionen. Kritiker sehen den Grund vor allem im hohen bürokratischen Aufwand für Unternehmen.

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Madonna über Album-Erfolg

Madonna feiert den Erfolg ihres neuen Albums „Confessions on a Dance Floor II“. Die 67-jährige Pop-Ikone dankte ihren Fans für den großen Zuspruch. Das am 3. Juli erschienene Album erreichte Platz eins der US-Charts und führte weltweit in 13 Ländern die Hitlisten an.

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Schleswig-Holstein: Baby kommt auf Autobahnrastplatz zur Welt

In Schleswig-Holstein ist auf einem Rastplatz an der Autobahn 7 ein kleiner Junge zur Welt gekommen. Die werdende Mutter war am Freitag gemeinsam mit ihrem Mann auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Geburt überraschend auf dem Rastplatz Brokenlande einsetzte, wie die Polizei in Neumünster am Dienstag berichtete. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erblickte das Baby das Licht der Welt. Ein Rettungshubschrauber landet am Rastplatz – Mutter und Sohn sind wohlauf.

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HEUTE8:56 Uhr

Reeder kritisieren Idee einer Schutzgebühr für Hormus

Die deutschen Reeder kritisieren die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump scharf, künftig eine Art Schutzgebühr für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Laut dem Verband Deutscher Reeder sind derzeit etwa 20 Schiffe in deutschem Eigentum oder unter deutschem Management in der Region unterwegs. Ursprünglich saßen rund 50 Schiffe mit deutschem Bezug im Persischen Golf fest – drei dieser Schiffe seien seither angegriffen worden.

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HEUTE8:49 Uhr

Mutmaßlicher Brandanschlag legt Zugverkehr lahm

Nach einem Brand an der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Cuxhaven ruht der Zugverkehr. Bei Neu Wulmstorf brannte in der Nacht laut Polizei ein Verteilerkasten, es wird von Brandstiftung ausgegangen. Das Feuer beschädigte laut Bahn die Schieneninfrastruktur, Zugfahrten im Abschnitt zwischen Hamburg-Neugraben und Buxtehude in Richtung Stade seien derzeit nicht möglich, eine Prognose zur Dauer der Sperrung auch nicht. Der Schienenersatzverkehr ist angelaufen.

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Südkorea profitiert vom Chip-Boom

Die südkoreanische Wirtschaft profitiert vom Erfolg der Chip-Hersteller des Landes. Das Finanzministerium in Seoul hob seine Wachstumsprognose für 2026 um einen Prozentpunkt auf drei Prozent. Vor allem Samsung und SK Hynix bedienen die weltweit stark gestiegene Nachfrage. Die Regierung startete einen „Zukunftsfonds“, um mit zusätzlichen Steuereinnahmen Investitionen auch in regionale Entwicklung und Bildung anzukurbeln.

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US-Regierung zahlt Zollgebühren an Unternehmen zurück

Im bisherigen US-Steuerjahr mit Beginn im Oktober 2025 zahlte die US-Regierung 81 Milliarden Dollar (ca. 71 Milliarden Euro) an Unternehmen wegen der Zollpolitik Trumps zurück. Das teilte das Finanzministerium mit. Im gesamten Vorjahr waren es fünf Milliarden Dollar. Ein Ministeriumsvertreter bestätigte, dass die meisten Rückzahlungen auf das Urteil des Supreme Court im Februar zurückgehen.

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USA will Seeblockade gegen Iran wieder aufnehmen

Washington kündigte an, die Seeblockade gegen iranische Häfen am Abend wieder aufzunehmen. US-Militär werde „die Schiffe des Iran oder dessen Kunden daran hindern, ein- oder auszulaufen“, schrieb US-Präsident Trump. Für alle anderen Frachtschiffe würden die USA ab sofort eine Abgabe von „20 Prozent auf alle transportierten Güter“ erheben.
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Die US-Armee hat die dritte Nacht in Folge Ziele im Iran bombardiert. Der Einsatz dauerte laut CENTCOM rund fünf Stunden. Der Iran griff nach eigenen Angaben Ziele in Bahrain an, es sei mit Raketen und Drohnen ein Militärstützpunkt ins Visier genommen worden. Die VAE warfen dem Iran vor, zwei ihrer Öltanker in der Straße von Hormus angegriffen zu haben.

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Großbrand nahe Paris: Ermittler nehmen zwei Verdächtige fest

Nach dem Ausbruch eines Großbrandes im Wald von Fontainebleau südlich von Paris sind zwei Verdächtige wegen „vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung“ festgenommen worden. Das sagte Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez. Mehr als 1.300 Hektar des Waldes sind abgebrannt. Rund tausend Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. 600 Feuerwehrleute waren vor Ort, auch Löschflugzeuge kamen zum Einsatz.

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Merz und weitere Staatschefs bei Militärparade in Paris

Bundeskanzler Friedrich Merz und zwei Dutzend weitere Staats- und Regierungschefs sollen heute in Paris der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag beiwohnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Vertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zu den Feierlichkeiten am 14. Juli eingeladen. Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur „Koalition der Willigen“ zählen, sollen bei der Parade mitmarschieren – auch einige Bundeswehrsoldaten.
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YouGov: Deutschland entwickelt sich in eine falsche Richtung

Die AfD kommt in der aktuellen Umfrage des Instituts YouGov auf 27 Prozent, CDU/CSU bleiben bei 20 Prozent, die Grünen bei 14 Prozent, SPD und Linke je 12 Prozent, FDP 5 Prozent, das BSW 4 Prozent. Drei von vier Bundesbürger (74 Prozent) denken, dass sich Deutschland generell in die falsche Richtung entwickelt.

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Waldbrand in Andalusien: Neun Ausländer unter den Opfern

Nach dem folgenschweren Waldbrand in Andalusien haben die spanischen Behörden bisher mehrere Todesopfer identifiziert. Fünf Briten, drei Belgier, eine Französin und einen Spanier seien bei dem Feuer ums Leben gekommen, teilte das für die Koordinierung der gerichtsmedizinischen Arbeiten zuständige Gremium mit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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