Der französische Torhüter Nr. 16, Mike Maignan, wehrt einen Schuss des spanischen Mittelfeldspielers Nr. 15, Alex Baena, während des Halbfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium in Arlington am 14. Juli 2026 ab. - Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Die Tore für die Spanier erzielten Mikel Oyarzabal in der 22. Minute per Elfmeter und Pedro Porro in der 58. Minute nach einem Doppelpass mit Dani Olmo.
Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung, nachdem Lucas Digne Yamal im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute mit dem zweiten Treffer. Pedro Porro schloss einen sehenswerten Angriff nach einem Doppelpass mit Dani Olmo ab und überwand den französischen Torhüter Mike Maignan mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive.
Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen. Spanien zeigte sich bis zum Schluss als die spielbestimmende Mannschaft und ließ keine Zweifel an ihrem verdienten Einzug ins Finale aufkommen. Dort treffen die Iberer auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien.
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
HEUTE21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
HEUTE10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
HEUTE6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
GESTERN22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Der französische Torhüter Nr. 16, Mike Maignan, wehrt einen Schuss des spanischen Mittelfeldspielers Nr. 15, Alex Baena, während des Halbfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium in Arlington am 14. Juli 2026 ab. - Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
Frankreich gegen Spanien: Nach 23 Minuten geht Spanien in Führung
Im Viertelfinalspiel Frankreich gegen Spanien verwandelte Mikel Oyarzabal in der 23. Minute einen Elfmeter. Damit geht Spanien in der ersten Halbzeit in Führung. Der vorausgegangen war ein Foul an Lamine Yamal durch den Franzosen Lucas Diane im Strafraum der Spanier.
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
HEUTE21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
HEUTE10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
HEUTE6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
GESTERN22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
1 / 5
1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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HEUTE16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
HEUTE11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
GESTERN23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
2 / 6
Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
3 / 6
Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
GESTERN18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
GESTERN11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
GESTERN5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
GESTERN0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
GESTERN0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
1 / 5
1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
2 / 5
Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Klinsmann: Kap Verde brachte Argentinien „arg in Bedrängnis“
Jürgen Klinsmann gehört während der WM zur technischen Studiengruppe der FIFA. Diese analysiert alle Spiele auf neue technische Trends. In einem Zwischenfazit der FIFA sagt er: „Wir haben viele herrliche Überraschungen erlebt. Dank der insgesamt 48 Teams gab es mehr Außenseiter, die sich gut geschlagen haben.“
Konkret nannte er Kap Verde, dessen Team Argentinien „arg in Bedrängnis“ gebracht habe. Die Mannschaften seien „aus gutem Grund“ dabei. „Wenn man sich in einer Region wie Afrika durchsetzt, muss man ein gutes Team haben. Die Debütanten sorgen bei diesem Turnier für viel Freude und viele überraschende Momente. “
Auch bei den Zuschauerzahlen sei die Bilanz fantastisch. „Alle Stadien sind ausverkauft, die Atmosphäre ist gigantisch, und überall in den USA und darüber hinaus herrscht Partystimmung.“
Er sieht die WM sowohl auf als auch neben dem Spielfeld ein riesiger Erfolg. Alle aus dem Ausland angereisten Fans sind von dem, was sie erlebt und gesehen haben, zweifellos total begeistert.“
HEUTE10:17 Uhr
2014er-Weltmeister könnten Deutschland helfen
DFB-Sportdirektor Rudi Völler wünscht sich mehrere 2014er-Weltmeister in entscheidender Rolle beim Deutschen Fußball-Bund. „Da gibt es welche, die nach mir oder auch mit mir, Thema werden können“, sagte Völler in einer Medienrunde mit „Bild“, „Frankfurter Rundschau“, der „Funke Mediengruppe“, „Kicker“ und „Süddeutscher Zeitung“ in Frankfurt am Main.
„Da gibt es einige dabei, die das wollen und das wird auch so kommen“, sagte der 66-Jährige weiter und forderte: „Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen.“ Namentlich nannte der Weltmeister von 1990 Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira.
„Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Das sind Namen, die kann ich mir alle vorstellen, irgendwann mal beim DFB in irgendeiner Rolle, ob mit mir oder nach mir“, befand Völler, der seinen bis 2028 laufenden Vertrag beim DFB erfüllen will.
Mertesacker, der mehrere Jahre Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Arsenal war, hatte sich bereits für einen Posten beim DFB angeboten. Auch Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Mertesacker dem DFB schon empfohlen.
Zwei Ex-Weltmeister – aber auch zwei für den DFB? Thomas Müller (l) und Mats Hummels. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
GESTERN21:35 Uhr
Schweiz im Viertelfinale
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat die Schweiz das Achtelfinale gegen Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen gewonnen. Nach 90 und nach 120 Minuten stand es 0:0. Beide Mannschaften hatten in der regulären Spielzeit Mühe, klare Torchancen zu kreieren.
Kolumbien hatte durch Gustavo Puerta die beste Gelegenheit in der ersten Halbzeit, doch der Schweizer Torhüter Gregor Kobel parierte vorbildlich. Auf der anderen Seite scheiterte Fabian Rieder mit einem gefährlichen Schuss an Kolumbiens Keeper Camilo Vargas.
In der Verlängerung erhöhte Kolumbien den Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, doch die Schweizer Abwehr hielt stand. Im Gegenzug versuchten sie ebenfalls, zum Torerfolg zu kommen, doch die kolumbianische Defensive um Davinson Sánchez und Yerry Mina zeigte sich stabil. Im Elfmeterschießen hatten die Schweizer letztlich die besseren Nerven.
Damit trifft die Schweiz am Samstag im Viertelfinale auf Argentinien.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Daniel Munoz (#2, Kolumbien) kämpft im Achtelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen der Schweiz und Kolumbien am 7. Juli 2026 im BC Place in Vancouver um den Ball gegen Dan Ndoye (#11, Schweiz).
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Murat Yakin, Cheftrainer der Schweiz, winkt den Fans vor dem Achtelfinalspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen der Schweiz und Kolumbien im BC Place in Vancouver, British Columbia, Kanada, am 7. Juli 2026 zu.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Kolumbianischen Fan vor dem Achtelfinalspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen der Schweiz und Kolumbien im BC Place in Vancouver, British Columbia, Kanada, am 7. Juli 2026.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Gregor Kobel wurde zum Matchwinner der Schweiz.
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
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Viel Kampf, wenig Glanz zwischen Kolumbien und der Schweiz.
Foto: Abbie Parr/AP/dpa
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Diaz bekam es auf der linken Angriffsseite mit Zakaria zu tun.
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
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Wurde der Held der Schweiz: Torhüter Gregor Kobel.
Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/dpa
GESTERN19:54 Uhr
Argentinien dreht Achtelfinale gegen Ägypten
Argentinien hat im WM-Achtelfinale gegen Ägypten einen 0:2-Rückstand noch gedreht und sich mit einem 3:2-Erfolg den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Der Außenseiter erwischte am Dienstag in Atlanta den besseren Start.
Yasser Ibrahim brachte Ägypten früh per Kopf in Führung (15.). Die große Chance zum schnellen Ausgleich vergab Lionel Messi, dessen Strafstoß in der 21. Minute von Torhüter Mostafa Shoubeir gehalten wurde. Im weiteren Verlauf bestimmte der Titelverteidiger weite Strecken der Partie, scheiterte jedoch immer wieder am stark aufgelegten ägyptischen Schlussmann. Messi traf zudem mit einem Freistoß nur den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel glaubte Ägypten zunächst an das 2:0, doch ein Treffer von Mostafa Zico wurde nach Videobeweis wegen eines vorausgegangenen Fouls aberkannt. Wenige Minuten später erhöhte Zico nach einem Konter dann wirklich auf 2:0 (67.). Argentinien gab sich jedoch nicht geschlagen. Cristian Romero verkürzte nach einer Flanke von Messi per Kopf auf 1:2 (79. Minute). In der 84. Minute sorgte Messi mit seinem achten Turniertor für den Ausgleich zum 2:2.
In der Nachspielzeit gelang dem Titelverteidiger schließlich die komplette Wende: Nach einer Flanke köpfte Enzo Fernandez in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 ein. Damit spielt Argentinien im Viertelfinale gegen den Sieger der noch ausstehenden Begegnung zwischen der Schweiz und Kolumbien.
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Cristian Romero (#13, Argentinien) erzielt per Kopf das erste Tor seiner Mannschaft gegen Mostafa Shoubir (#23, Ägypten).
Foto: Elsa/Getty Images
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Der ägyptische Mittelfeldspieler Mostafa Ziko (#11) bejubelt das zweite Tor seiner Mannschaft während des Achtelfinalspiels.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
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Der ägyptische Verteidiger Yasser Ibrahim (#2) köpft den Ball und erzielt das erste Tor für seine Mannschaft gegen den argentinischen Verteidiger Lisandro Martinez (#6).
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GESTERN4:18 Uhr
Dritter Gastgeber raus
Bei der Fußball-WM hat sich Belgien mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen Gastgeber USA den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Die Roten Teufel zeigten in dem vom Skandal um die zurückgenommene Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun überschatteten Achtelfinale von Beginn an eine starke Leistung.
Bereits früh ging Belgien durch Charles De Ketelaere in Führung (9.). Die USA konnten später durch Malik Tillman ausgleichen (31.), dessen Freistoß von Vanaken unhaltbar abgefälscht wurde. Doch nur zwei Minuten später stellte De Ketelaere mit einem Kopfball nach einer Flanke von Trossard den alten Abstand wieder her.
In der zweiten Halbzeit nutzte Belgien einen Fehler von US-Keeper Freese, der zu lange zögerte, um den Ball zu klären. Hans Vanaken traf aus 30 Metern ins leere Tor und erhöhte auf 3:1 (57.). Romelu Lukaku setzte in der Nachspielzeit nach einem Ballverlust der USA den Schlusspunkt (90.+3). Mit diesem Sieg trifft Belgien im Viertelfinale am Freitag um 21:00 Uhr auf Spanien.
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Charles De Ketelaere (#17, Belgien) bringt die Europäer im Achtelfinale gegen die USA nach knapp zehn Minuten erstmals in Führung.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Malik Tillman (#17) erzielt in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit (31.) den Ausgleich. Keine zwei Minuten später trifft Ketelaere (#17, Belgien, nicht im Bild) erneut.
Foto: David Ramos/Getty Images
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US-Stürmer Folarin Balogun (#20) durfte nach einer umstrittenen Rücknahme seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale doch auf den Rasen in Seattle doch verfehlte das Tor.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Wenn zwei sich streiten … Im Zweikampf zwischen Charles De Ketelaere (#17, Belgien) und US-Torhüter Matt Freese (#24) außerhalb des Strafraums siegte Hans Vanaken (#20, Belgien), der aus rund 30 Meter das leere Tor traf.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 7.7.). Alle drei Gastgeber sind im Achtelfinale ausgeschieden, zuletzt unterlag die USA gegen Belgien. Im Favoriten-Duell Portugal-Spanien zitterte sich Spanien weiter.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
02:00 Uhr: USA gegen Belgien in Seattle, USA (Übertragung: ARD)
18:00 Uhr: Argentinien gegen Ägypten in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
22:00 Uhr: Schweiz gegen Kolumbien in Vancouver, Kanada (Übertragung: ARD)
6. Juli23:21 Uhr
Spanien lässt Ronaldos WM-Traum platzen
Spanien hat sich im WM-Achtelfinale mit 1:0 gegen Portugal durchgesetzt. Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit durch Mikel Merino (90.+1), der nach einem Steckpass von Ferran Torres die portugiesische Defensive überlistete und mit einem Flachschuss ins kurze Eck traf.
Die Partie begann intensiv, mit Chancen auf beiden Seiten während der ersten 45 Minuten. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel spannend, doch beide Teams taten sich schwer, klare Torchancen zu kreieren. Spanien erhöhte später den Druck und brachte frische Kräfte wie Ferran Torres und Mikel Merino, die letztlich den Unterschied machten. Mit diesem Sieg zieht Spanien ins Viertelfinale ein und trifft dort auf den Sieger der Partie zwischen den USA und Belgien.
Für den 41-jährigen Ronaldo bleibt der WM-Titel mit Portugal verwehrt – trotz seiner beeindruckenden Karriere. Zwar hatte der mehrfache Weltfußballer seinen Abgang aus der Nationalmannschaft bislang nicht verkündet, doch eine Rückkehr von Ronaldo bei der WM 2030 als dann 45-Jähriger gilt als nahezu ausgeschlossen.
Sicher ist dagegen der Abschied von Trainer Roberto Martínez: „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, so der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien.
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Cristiano Ronaldo (#7, Portugal) scheitert zweimal am spanischen Torwart Unai Simon (#23) und geht torlos aus seinem letzten WM-Spiel.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Ferran Torres (#7, Spanien) spielt mit Köpfchen, um sich gegen zwei zu behaupten.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Mikel Merino (#6, Spanien) trifft spät (90+1.) zum entscheidenden Treffer und sicherte Spanien den Einzug ins Viertelfinale.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Der Portugiese Cristiano Ronaldo (#7) reagiert nach dem verlorenen Achtelfinalspiel gegen Spanien.
Foto: Gareth Patterson/AP/dpa
6. Juli15:20 Uhr
Balogun darf gegen Belgien spielen
Die USA können im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Stürmer Folarin Balogun setzen. Die FIFA wies den Einspruch des belgischen Verbands gegen die ausgesetzte Rotsperre als unzulässig zurück. Damit ist der 25-Jährige für das Duell in Seattle spielberechtigt.
In 13 Absätzen erklärte der Fußball-Weltverband FIFA die umstrittene Entscheidung und die Abläufe aus ihrer Sicht. Demnach habe Baloguns Rote Karte Bestand und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte wurde damit nicht zurückgezogen. Die FIFA habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen.
Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: „Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen.“ Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die FIFA stützte, wurde nicht mitgeteilt.
Altstar Neymar hat nach Brasiliens Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende“, sagte der 34-Jährige nach der 1:2-Niederlage gegen Norwegen. „Ich habe hier angefangen, ich habe hier aufgehört.“
Für die Brasilianer endete die WM so früh wie seit 36 Jahren nicht mehr. Neymar brach nach der Niederlage im Final-Stadion von East Rutherford in Tränen aus. Der einstige Topstürmer des FC Barcelona bestritt insgesamt 130 Länderspiele für den Rekordweltmeister und ist noch vor Pelé Rekordtorschütze des Landes.
Gegen Norwegen wurde er eingewechselt und erzielte per Foulelfmeter in der Nachspielzeit sein 80. Tor für die Seleção. Sein Debüt hatte er 2010 in einem Testspiel gegen die USA (2:0) ebenfalls in East Rutherford gefeiert – und dabei auch sein erstes Tor für die brasilianische Nationalmannschaft erzielt.
Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
6. Juli5:13 Uhr
England siegt 3:2
Im WM-Achtelfinalspiel hat sich England mit 3:2 gegen Co-Gastgeber Mexiko durchgesetzt. Die Partie, die aufgrund eines Gewitters mit einstündiger Verspätung begann, bot den Zuschauern im Aztekenstadion ein spannendes Duell.
Jude Bellingham brachte die Engländer zunächst mit einem Kopfball in Führung (36.). Nur zwei Minuten später erhöhte Bellingham auf 2:0, dank Vorarbeit von Harry Kane. Doch Mexiko ließ sich nicht beirren und verkürzte noch vor der Pause (42.) durch Julian Quinones auf 1:2.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv. Die Partie wurde zudem zunehmend hitziger, was sich in mehreren Gelben Karten und einer Roten Karte für Jarell Quansah zeigte. Aber England blieb auch in Unterzahl dran und erhielt in der 58. Minute einen Elfmeter, den Kane souverän zum 3:1 verwandelte. Mexiko kämpfte auch im Anschluss weiter und kam in der 69. Minute durch einen von Raul Jimenez verwandelten Strafstoß nochmal heran.
Mit dem Sieg zieht England ins Viertelfinale ein und trifft dort am Samstag um 23:00 Uhr auf Norwegen.
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Jude Bellingham (#10, England) brachte England in Mexiko-Stadt gegen Mexiko mit einem Doppelpack (36. + 38.) in Führung.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Jude Bellinghams (#10, England) zweites Tor folgte nur Minuten später.
Foto: Michael Steele/Getty Images
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Julian Quinones (#16, Mexiko) traf noch vor der Hlabzeitpause zum 1:2-Anschlusstreffer.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Nachdem Englands Verteidiger Jarell Quansah (#26) die Rote Karte sah (54.), musste England in Unterzahl spielen. Es folgten zwei Elfmeter-Tore – erst eins für England (Harry Kane, 60.), dann für Mexiko (Raul Jimenez, 69.). .
Foto: Silvia Izquierdo/AP/dpa
Spielbaum der WM 2026 (Stand 6.7.). Mit Mexiko ist der zweite Gastgeber aus dem Turnier ausgeschieden. Publikumsliebling Norwegen hat seinerseits Brasilien ins Aus geschossen und trifft am Samstag, 11.7., auf England.
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6. Juli2:00 Uhr
Wieder Anpfiff verschoben
Wieder Regen und Gewitter. Wieder wird ein Spiel verschoben. Das Achtelfinale zwischen Mitgastgeber Mexiko und England wird wegen der Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt vorerst um eine Stunde verschoben. Neue Anstoßzeit ist damit 19:00 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr MESZ). „Die Sicherheit aller Beteiligten hat für die FIFA oberste Priorität“, hieß es im Live-Ticker des Weltverbandes.
Schon das Sechzehntelfinale gegen Ecuador im ehrwürdigen Aztekenstadion hatte aus Sicherheitsgründen wegen eines Gewitters mit 60 Minuten Verspätung begonnen. Mexiko gewann die Partie 2:0.
6. Juli1:00 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
02:00 Uhr: Mexiko gegen England in Mexiko City, Mexiko
21:00 Uhr: Portugal gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
6. Juli0:11 Uhr
Norwegen rudert ins Viertelfinale
Bei der Fußball-WM hat Norwegen im Achtelfinale Brasilien mit 2:1 besiegt. Nach Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Kroatien hat mit Norwegen nun zum sechsten Mal in Folge ein europäisches Team einen WM-Titel für Brasilien verhindert.
Das Spiel begann mit einer dominanten Anfangsphase der Norweger, die jedoch zunächst keine Tore erzielten. Brasilien hatte in der ersten Halbzeit die Gelegenheit, durch einen Elfmeter in Führung zu gehen, doch Bruno Guimaraes scheiterte am norwegischen Torhüter Nyland. Der vereitelte mehrere Chancen der Brasilianer.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Norwegen, schoss aber keine Tore. Brasilien versuchte, durch Einwechslungen wie Neymar und Endrick das Spiel zu beleben, fand jedoch keine Lücke in der norwegischen Abwehr. Erling Haaland beförderte schließlich mit geballter Wikinger-Kraft den Ball per Kopf in brasilianische Tor und holte die 1:0 Führung (79.). In der 90. Minute legte er per Linksschuss nach. Kurz vor Ende bekam Brasilien nochmal einen Elfmeter, den Neymar sicher verwandelte, doch das Spiel endete 2:1 für Norwegen.
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Der brasilianische Stürmer Matheus Cunha (#9) wird vom norwegischen Verteidiger Kristoffer Vassbakk Ajer (#3) gefoult.
Foto: Charly Triballeau/AFP via Getty Images
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Der brasilianische Mittelfeldspieler Bruno Guimarães (#8), nachdem er einen Elfmeter verschossen hat.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der norwegische Torhüter Ørjan Nyland (#1) hält den Elfmeter des brasilianischen Mittelfeldspielers Bruno Guimarães.
Foto: Timothy A. Clary/AFP via Getty Images
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Erling Haaland (#9, Norwegen) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft.
Foto: Elsa/Getty Images.
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Der norwegische Stürmer Erling Braut Haaland (#9) schießt sein zweites Tor im Spiel gegen Brasilien.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Neymar Jr. (#10) aus Brasilien verwandelt einen Elfmeter zum ersten Tor für sein Team.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
5. Juli21:08 Uhr
Das historische „Angstgegner-Phänomen“
Auf der einen Seite steht die erfolgreichste Fußballnation des Planeten, Brasilien. Auf der anderen Seite steht die skandinavische Urgewalt Norwegen, die nach 28 Jahren Abwesenheit wieder auf der größten Bühne der Welt auftrumpft.
Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, was dieses Spiel so elektrisierend macht. Norwegen ist eine der wenigen Nationalmannschaften, gegen die Brasilien noch nie gewonnen hat. In vier Begegnungen gab es zwei Unentschieden und zwei Siege für die Skandinavier. Unvergessen ist die WM 1998, als Norwegen die Seleção in der Gruppenphase sensationell mit 2:1 schlug.
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Der norwegische Stürmer Erling Braut Haaland (#9) wärmt sich vor dem Achtelfinalspiel gegen Brasilien auf.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Gesamtansicht vor dem Achtelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Brasilien und Norwegen im New York/New Jersey Stadium in East Rutherford am 5. Juli 2026.
Foto: Charly Triballeau/AFP via Getty Images
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Norwegische Fans vor dem Spiel gegen Brasilien.
Foto: Javad Parsa/NTB/AFP via Getty Images
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Fans aus Brasilien posieren auf der Tribüne für Fotos.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
5. Juli20:34 Uhr
US-Star Balogun darf nach Rot doch spielen
Beim Sieg über Bosnien-Herzegowina sah Folarin Balogun die Rote Karte nach einem Foul. Eigentlich sollte der wichtige Torjäger der USA gegen Belgien gesperrt sein. Doch nun kommt es anders.
Co-Gastgeber USA kann im Achtelfinale der Fußball-WM doch mit Folarin Balogun planen. Der 25-Jährige ist trotz seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale im Duell mit Belgien am Dienstag (2:00 Uhr/ARD) spielberechtigt, wie der Weltverband FIFA am Sonntag bestätigte.
Als Begründung nannte die FIFA Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach Baloguns Sperre für ein Jahr zu Bewährung ausgesetzt wird. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit „einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere“ erlauben, werde die Sanktion vollstreckt. Sollte sich Balogun bei dieser WM kein weiteres Vergehen leisten, steht schon jetzt fest, dass die Strafe dann zu einem Zeitpunkt folgen würde, der nicht annähernd so wichtig ist wie nun beim Achtelfinale gegen Belgien.
Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.
Foto: Jeff Chiu/AP/dpa
5. Juli2:00 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaft tritt bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Brasilien gegen Norwegen in New York, USA
5. Juli1:22 Uhr
Frankreich siegt 1:0 gegen Paraguay
Bei der Fußball-WM hat Frankreich das Achtelfinale gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay knapp mit 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Kylian Mbappé in der 70. Minute per Elfmeter.
Die Partie begann mit einem dominanten Frankreich, das von Beginn an Druck auf die Defensive Paraguays ausübte. Paraguay beschränkte sich weitgehend auf die Verteidigung und versuchte, mit gelegentlichen Kontern für Entlastung zu sorgen. Das torlose Remis zur Halbzeitpause konnten die Mittelamerikaner klar als Triumph verbuchen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Frankreich den Druck weiter. Nach einem Foul an Désiré Doué im Strafraum entschied der Schiedsrichter nach Video-Überprüfung auf Elfmeter. Mbappé verwandelte souverän und brachte die Équipe Tricolore in Führung.
Paraguay bemühte sich in der Schlussphase um den Ausgleich, erzielte jedoch keine Treffer. Damit trifft Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale auf das Team aus Marokko, das Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier gekegelt hat.
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) ist immer mittendrin statt nur dabei. Hier im Zweikampf mit Juan Jose Caceres (#4) von Paraguay.
Foto: Buda Mendes/Getty Images)
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Auch hier versucht Kylian Mbappe (#10, Frankreich) an den Ball zu kommen. Gegner: Diego Gomez (#8, Paraguay).
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Ein Moment der (Ball-)Kunst: Paraquays Mittefeldspieler Matias Galarza (#23) und der französische Stürmer Kylian Mbappe (#10) erscheinen, als ob sie eine Szene aus Michelangelos „Die Erschaffung Adams“ nachstellen, nur sind sie in Philadelphia kurz vor der Eckfahne statt an der Decke der Sixtinischen Kapelle. Der Künstler:
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Gerangel nach einem Foul an Kylian Mbappe (#10, Frankreich) durch Andres Cubas (#14, Paraguay). Die Schiedsrichter müssen eingreifen und entscheiden für Elfmeter.
Foto: Al Bello/Getty Images
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Nach dem Foul an sich geht Kylian Mbappe (#10) selbst zum Strafstoß und bringt Frankreich in der 70. Minute in Führung – und damit ins Viertelfinale.
Foto: Al Bello/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.
Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston mehr Mühe als erwartet. Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).
Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Paraguay. Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt in der 22. Minute ausgewechselt werden.
Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.
Jonathan David (#10) aus Kanada schießt im Achtelfinalspiel der WM zwischen Kanada und Marokko am 4. Juli 2026 im Houston Stadium in Texas auf das Tor von Yassine Bounou (#1) aus Marokko. Das Spiel endete 3:0 für Marokko.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
4. Juli16:22 Uhr
Fahrplan für Jürgen Klopp
Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
4. Juli11:15 Uhr
Kolumbien beeindruckt weiter
Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
4. Juli6:39 Uhr
König Charles III. hasst Fußball
Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
4. Juli6:24 Uhr
Klopp wäre bereit
Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt
Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wurde die Fußball-WM 2026 offiziell eröffnet.
Foto: Hector Vivas/Getty Images
4. Juli12:00 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
US-Stürmer Balogun, der beste Torschütze seines Teams bei der WM. - Foto: Julio Cortez/AP/dpa
Nach der Entscheidung der FIFA, die Rot-Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun für das am Montag anstehende WM-Achtelfinale gegen Belgien aufzuheben, hat der europäische Fußball-Verband scharfe Kritik am Weltverband geäußert.
Die Entscheidung, die Umsetzung der automatischen Sperre für ein Spiel nach der roten Karte für eine Probezeit von einem Jahr auszusetzen, habe „eine rote Linie überschritten“, teilte die UEFA am Montag, 6. Juli, mit.
„Der Fußball stützt sich, wie jede andere Sportart auch, auf Regeln, die die Grundlage für einen fairen, ehrlichen und transparenten Wettbewerb bilden.“ Manchmal ließen Regeln Raum für Interpretationen, in diesem Fall jedoch nicht. „Eine automatische Sperre von mindestens einem Spiel nach einer roten Karte ist keine Ermessensentscheidung und erfordert keine Entscheidung einer zuständigen Instanz, um in Kraft zu treten.“
Der belgische Fußballverband hat der Entscheidung auch widersprochen. Er hatte die Entscheidung als „direkten Widerspruch“ zu den Wettbewerbsbestimmungen bezeichnet und angekündigt, „alle Optionen“ zu prüfen. „The Athletic“ zufolge soll der Verband außerdem die vollständige Begründung für die Aussetzung der Sperre angefordert haben.
Die FIFA hatte am Vortag angekündigt, dass die Rot-Sperre für US-Stürmer Balogun aufgehoben und „auf Bewährung“ ausgesetzt wird.
„Die Vollstreckung der Spielsperre wird auf Bewährung für ein Jahr ausgesetzt“, teilte die FIFA mit. „Sollte Folarin Balogun während der Bewährungszeit einen weiteren Verstoß ähnlicher Art und Schwere begehen, wird die Aussetzung aufgehoben und die Sanktion vollstreckt, unbeschadet etwaiger zusätzlicher Sanktionen, die für den neuen Verstoß verhängt werden.“
Die FIFA berief sich bei der Entscheidung auf Artikel 27 des Disziplinarreglements.
Darin heißt es: „Das zuständige Rechtssprechungsorgan kann beschließen, die Vollstreckung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise auszusetzen. Durch die Aussetzung der Vollstreckung der Sanktion unterwirft das Disziplinargericht die sanktionierte Person einer Bewährungszeit von einem bis vier Jahren.“
Von dieser Regelung hatte auch Portugals Superstar Cristiano Ronaldo profitiert, nachdem er im November bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Irland vom Platz gestellt worden war. Ronaldo wurde von der FIFA zunächst für drei Spiele gesperrt. Er verpasste aber nur das Qualifikations-Duell gegen Armenien. Die Sperre wurde danach für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt.
USA gewann auch ohne Balogun mit 2:0
Balogun hatte im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina am 1. Juli wegen eines Fouls die rote Karte erhalten, nachdem er unabsichtlich auf dem Knöchel seines Gegners gelandet war.
Diese Entscheidung führte nicht nur zu seinem Platzverweis. Es zwang seine Mannschaft auch dazu, den Rest der Partie in Unterzahl – zehn gegen elf – zu bestreiten. Zudem schien damit automatisch eine Sperre für das nächste Spiel verbunden zu sein.
Zwar gelang den „Stars and Stripes“ auch ohne ihn ein 2:0-Sieg, doch die Fans ließen ihrem Ärger über diese Entscheidung im Internet freien Lauf.
Auch Stürmer Christian Pulisic und Cheftrainer Mauricio Pochettino kritisierten die Entscheidung in einem Interview nach dem Spiel. Es sah so aus, als müssten sie und das US-Team ihr zweites K.o.-Spiel ohne ihren besten Torschützen bestreiten.
Am Sonntag, 5. Juli, gab die FIFA jedoch bekannt, dass Balogun die Sperre für ein Spiel nicht sofort verbüßen muss. Möglicherweise muss er ein ganzes Jahr lang kein Spiel aussetzen.
Die Nachricht löste bei den Fans der US-Nationalmannschaft große Freude aus, darunter auch bei US-Präsident Donald Trump.
„Danke an die FIFA dafür, das Richtige zu tun und eine große Ungerechtigkeit rückgängig zu machen“, schrieb er auf Truth Social.
Zuvor hatte auch US-Außenminister Marco Rubio öffentlich eine Aufhebung der Sperre gefordert.
Mittlerweile gibt es auch die Medienberichte, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino im Vorfeld der Entscheidung einen Anruf von US-Präsident Donald Trump erhalten haben soll.
Balogun muss die Sperre von einem Spiel zwar weiterhin verbüßen, doch dies muss nicht während des Versuchs der US-Nationalmannschaft sein, erstmals den Weltmeistertitel zu gewinnen.
Ob Balogun für die USA bei dem Spiel gegen Belgien letztlich spielberechtigt ist oder nicht, entscheidet sich am Montag.
Die Mannschaftskapitäne Gustavo Gomez (#15, Paraguay) und Joshua Kimmich (#6, Deutschland) sind im bisherigen Turnierverlauf torlos, aber relevant auf dem Rasen. Fotos (l/r): Stu Forster/Christian Kaspar-Bartke via Getty Images
In Kürze:
Für Deutschland geht es am Montagabend um 22:30 Uhr deutscher Zeit in Boston gegen Paraguay. Das ZDF überträgt live.
Erstmals findet im Rahmen einer Fußball-WM ein Sechzehntelfinale statt. Dadurch umfasst die K.-o.-Phase maximal 5 statt 4 Spiele.
Die DFB-Elf kommt mit 6 Punkten als Gruppenerster aus der Vorrunde, schwächelte jedoch zuletzt gegen Ecuador. (1:2).
Paraguay schloss die Gruppe D mit 4 Punkten aus je einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage als Gruppendritter ab.
Laut Rudi Völler „müssen [wir] uns keine Sorgen machen“. Andere Fußballexperten warnen vor den „Weiß-Roten“ aus Südamerika.
82.500 Zuschauer fasst das für Fußball umgebaute Stadion der NFL-„Boston Gunners“ in Foxborough, einem Vorort von Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Damit ist es genauso groß wie das Westfalenstadion in Dortmund. Hier treffen am Montag um 22:30 Uhr deutscher Zeit – das ist 16:30 Uhr Ortszeit – Paraguay und Deutschland aufeinander.
Spielbaum der WM 2026 nach Ende der Gruppenphase: Gewinnt Deutschland gegen Paraguay, kommt der nächste Gegner aus einem Nachbarland.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Um es gleich vorwegzusagen: „La Albirroja“ – die Nationalelf von Paraguay – ist keine Top-Mannschaft und gilt als chancenlos für den Titel der Fußball-WM. Für ihre Verhältnisse sind die „Weiß-Roten“ genannten Nationalspieler des kleinen südamerikanischen Landes mit dem Einzug ins Sechzehntelfinale schon weit gekommen.
Wenn dennoch namhafte deutsche Fußballreporter und Fußballexperten vor diesem Team warnen, dann sagt das mehr über den Zustand der deutschen Mannschaft aus als über die Südamerikaner.
Harte Erinnerung, zarte Gegenwart
Dass die DFB-Elf Probleme hat, zeigt sich in Aussagen, die man so gar nicht über eine deutsche Nationalmannschaft kennt. So berichtete etwa die BILD, „Ein Großteil der Mannschaft habe große Probleme, gegen physisch starke Spieler in den Zweikämpfen zu bestehen“.
Doch auch international treibt die Spielweise von Kimmich und Co. ungewohnte Blüten: Die Deutsche Nationalelf wird in anderen Sprachen auch „Panzer“ – auf Deutsch – genannt, in Anlehnung an die stumpfe Wirksamkeit eines Panzers, der stur geradeaus über ein Schlachtfeld fährt, ohne sich unterwegs aufhalten zu lassen. Damit sind wir namenstechnisch nicht weit entfernt von der schottischen „Tartan Army“, der haitianischen „Grenadiere“ und den „Blauen Samurai“ aus Japan. Anders als in diesen Ländern kennt hierzulande jedoch kaum einer den Spitznamen, geschweige denn verwendet ihn.
Auf den Fußball übertragen heißt dies: Die deutschen Spieler haben generell den Ruf, mit überlegener Kraft, technischer Effizienz und hoher Disziplin auch überlegene Gegner bezwingen zu können.
Unvergessen in der Fußballgeschichte bleibt die Szene, in der Bastian „Schweini“ Schweinsteiger im WM-Finale 2014 eine blutende Platzwunde unter dem rechten Auge erlitt, am Spielfeldrand notdürftig genäht wurde, auf das Feld zurückkehrte und Deutschland zum Weltmeistertitel führte. „Schweinis“ unermüdlicher Kampfgeist mit dem blutenden Gesicht im Finale gilt bis heute als symbolisch für die Stärke deutscher Nationalmannschaften schlechthin.
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Bastian Schweinsteiger blutet unter dem rechten Auge nach einem Zusammenstoß mit Argentiniens Stürmer Sergio Aguero (nicht im Bild) im WM-Finale 2014 …
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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… Nachdem die Wunde am Feldrand notdürftig genäht wurde, ging es für Schweini wieder aufs Feld …
Foto: Fabrice Coffrini/AFP via Getty Images
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… Und für Deutschland zum Weltmeistertitel. Der verletzte Schweinsteiger prägte das internationle Bild der Deutschen Nationalmannschaft maßgeblich.
Foto: Robert Michael/AFP via Getty Images
Und jetzt? Der Bundestrainer Julian Nagelsmann jammerte nach dem verlorenen Gruppenspiel gegen Ecuador: „Körperlichkeit ist schwer zu trainieren. Wir müssen den Ball früher spielen, um Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen.“ Ungeachtet der Vieldeutigkeit von „Körperlichkeit“ meint Nagelsmann damit wohl: Die Jungs sind nicht fit genug und physisch anderen Mannschaften unterlegen. Die Zahlen unterstützen dies. Laut dem Fußballportal „90min“ hatten gegen Ecuador sieben Feldspieler eine negative Zweikampfbilanz.
„Kinder-Fußball“ statt unbändiger Siegeswille gegen Ecuador
Woran mangelt es – etwa im Vergleich zur Mannschaft von 2014? Toni Kroos, einer der Helden von damals, bemängelt: „Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht.“ Und weiter: „Wir brauchen [Stürmer Jamal] Musiala und [Mittelfeldspieler Florian] Wirtz in Topform – Das haben wir nicht.“ Wenn sich nicht beides ändere, gehe es nicht mehr lange gut, ist Kroos überzeugt, der Kraft und Kampfgeist vermisst.
Der langjährige Bundesliga-Reporter Carlos Ubina stellte in einem Beitrag „Schwächen in allen Mannschaftsteilen“ fest. „Torwart, Abwehr, Mittelfeld, Angriff – überall haperte es.“ Und er ist mit dieser Einschätzung nicht allein:
Nationalspieler Deniz Undav, Profispieler beim VfB-Stuttgart, gab nach dem verlorenen Spiel gegen Ecuador zu, dass die deutsche Mannschaft auch ein mentales Problem habe: „Ich hatte das Gefühl, dass sie [die Ecuadorianer] es mehr wollten als wir, die waren griffiger. Bei denen ging es noch um alles. Und ja, daraus müssen wir lernen“, wird Undav von der Stuttgarter Zeitung zitiert.
Deniz Undav (#26) traf gegen die Elfenbeinküste doppelt. Nach der Niederlage gegen Ecuador sprach der Stürmer des VfB Stuttgart von einem mentalen Problem in der Mannschaft.
Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
Markus Babbel, ehemaliger deutscher Nationalspieler, geht sogar so weit, der aktuellen DFB-Elf vorzuhalten: „Das ist so ein bisschen Kinder-Fußball.“ Seine Begründung: „Wir können als Mannschaft nicht verteidigen. Das liegt aber nicht an den Abwehrspielern, sondern am Kollektiv. Uns fehlt leider die Spielkontrolle und ein besseres Defensivverhalten. Wenn du jedes Mal ein, zwei Gegentore bekommst, dann hast du keine Chance, weit zu kommen.“
Paraguay für Deutschland schon immer ein starker Gegner
Nur etwa 7 Millionen Menschen wohnen in Paraguay. Kein Wunder, dass der Dschungel- und Steppenstaat eher selten an Fußballweltmeisterschaften teilnimmt. Das letzte Mal war im Jahr 2010, als die damalige Mannschaft in Südafrika den Einzug ins Viertelfinale schaffte. Nun spielt Paraguay wieder auf der großen Fußballweltbühne mit.
Als es noch kein Sechzehntelfinale gab, und das Achtelfinale direkt auf die Gruppenspiele folgte, traten Deutschland und Paraguay schon einmal bei einer WM gegeneinander an: 2002 in Südkorea. Erst zwei Minuten vor Spielende gelang damals Oliver Neuville der Siegtreffer zum 1:0. In einem Freundschaftsspiel im Jahr 2013 in Kaiserslautern lag die deutsche Mannschaft sogar früh mit 0:2 zurück. Mit Müh und Not schaffte sie es am Ende 3:3.
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Die Deutschen Nationalmannschaft spielte im WM-Achtelfinale 2002 gegen Paraguay.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
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Roberto Acuna sah nach einer Aktion gegen Ballack die Rote Karte vom guatemalischen Unparteiischen Carlos Batres.
Foto: Gary M. Prior/Getty Images
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Oliver Neuville erzielte 2 Minuten vor Schluss den Siegtreffer in Südkorea.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
DFB-Elf „klar favorisiert“
Dennoch gibt sich die ARD-Sportschau überzeugt, dass das deutsche Team dieses Mal „klar favorisiert“ sei, „zumal die Südamerikaner mit personellen Problemen zu kämpfen haben“. Aber haben wir das nicht auch?
Richtig ist, dass sich der als Profi in England unter Vertrag stehende Verteidiger Omar Alderete gegen Australien eine Verletzung zugezogen hat. Ob er am Montag antreten kann, ist noch unklar. Der 1,90 Meter große Alderete ist einer der wenigen seiner Mannschaft, der die Deutschen kennt. Von Oktober 2020 bis August 2022 stand er bei Hertha BSC unter Vertrag und trat für 17 Spiele in der Bundesliga an.
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Omar Alderete (#3, Paraguay), hier im Zweikampf mit Jordan Bos (#5, Australien) verletzte sich im Spiel gegen Australien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Alderete (#14) spielte 2020-2022 bei Hertha BSC in der Bundesliga.
Foto: Boris Streubel/Getty Images
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Auch Mittelfeldspieler Ramon Sosa (#7, Paraguay, dunkles Trikot) verletzte sich im Spiel gegen die USA. Hier zu sehen im Zweikampf mit Giovanni Reyna (#7, USA).
Foto: Frederic J. Brown/AFP via Getty Images
Auch der Einsatz von Ramón Sosa, der in England für Nottingham Forest unter Vertrag steht, ist noch unklar. Er hatte sich bereits in den ersten Minuten beim Auftaktspiel gegen die USA eine Knöchelverletzung zugezogen. Seine aktuelle körperliche Verfassung liege derzeit bei sechzig Prozent, berichtete die größte paraguayische Tageszeitung „ABC Color“.
Paraguay geschwächt aber optimistisch
Und dann noch ein „erzwungener“ Ausfall: Das Glanzlicht der „Albirroja“ ist der Mittelfeldspieler Diego Gómez. Er hat jeweils gegen die USA und gegen Australien eine Gelbe Karte kassiert. Da das Spiel gegen Australien das letzte Gruppenspiel war, bedeutet dies für Gómez laut Regeln der Internationalen Fußballorganisation FIFA, dass er für das nächste Spiel – und das ist gegen Deutschland – gesperrt ist.
Zwei andere paraguayische Spieler mit Gelber Karte wurden für das Spiel gegen Deutschland wieder freigegeben. Grund: Beide erhielten in den ersten beiden Gruppenspielen eine Gelbe Karte und waren deshalb für das letzte Gruppenspiel gegen Australien gesperrt. Nach einem gesperrten Spiel werden die Gelben Karten gelöscht.
Paraguays Spieler posieren für ein Mannschaftsfoto vor dem Gruppenspiel gegen die USA.
Foto: Patrick T. Fallon/AFP via Getty Images
Insgesamt war die Vorrunde für die Mannschaft von der Südhalbkugel nicht sonderlich erfolgreich. Paraguay schaffte es als siebtbester Drittplatzierter nur knapp, sich zu qualifizieren.
In seinen Gruppenspielen patzte es mit 1:4 gegen die mittelmäßige US-Mannschaft. Gegen das stärkere Team aus Australien, das sich Platz zwei der Gruppe D erspielte, gelang ein glanzloses 0:0-Unentschieden. Lediglich gegen die ebenbürtige Türkei setzte sich Paraguay mit einem 1:0-Sieg durch.
Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhältnisses Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.-o.-Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
„ABC Color“ gibt sich dennoch optimistisch vor dem Spiel gegen Deutschland: „Auch wenn der europäische Gigant mit seinen Toren Angst und Schrecken verbreitet, ist er nach der Niederlage gegen Ecuador angeschlagen und hat damit gezeigt, dass er nicht unbesiegbar ist.“
Rudi Völler: „Müssen uns keine Sorgen machen“
Angesprochen auf die körperliche Verfassung der deutschen Nationalelf sagte der ehemalige Nationalspieler und DFB-Sportdirektor Rudi Völler am 27. Juni in den USA vor der Presse: „Ich glaube nicht, dass wir uns darüber Sorgen machen müssen.“
Am Montag werde das Spiel gegen Paraguay „ganz anders sein“ als gegen Ecuador. „Da geht es um alles. Wir wissen auch, dass es gegen eine Mannschaft geht, die tief steht und sehr körperlich agiert. Aber wir haben auch Spieler im Kader, die das absolut gewohnt sind, wie zum Beispiel Flo[rian Wirtz] oder Kai [Havertz], die werden richtig gut dagegenhalten“, ist sich Völler sicher.
Rudi Völler wurde mit der deutschen Nationalelf 1990 Weltmeister bei der WM in Italien. Gehen wir also davon aus, dass sein Optimismus für Montag fundiert ist.
Der iranische Stürmer Nr. 09, Mehdi Taremi, der das Trikot des belgischen Mittelfeldspielers Nr. 20, Hans Vanaken, trägt, jubelt am Ende des Fußballspiels der Gruppe G der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Belgien und dem Iran im Los Angeles Stadium in Inglewood am 21. Juni 2026. - Foto: Patrick T. Fallon/AFP via Getty Images
In Kürze:
US-Heimatschutzminister Mullin erklärte, dass einer Person mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden die Einreise in die USA untersagt wurde.
Dabei könnte es sich um den Präsidenten des iranischen Fußballverbandes, Mehdi Taj, handeln.
Der iranische Fußballverband weist die Vorwürfe zurück und betont den ausschließlich offiziellen Charakter der Reise.
Die Debatte fällt in eine Phase erhöhter Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Der Auftritt der iranischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird von einer politischen Kontroverse überschattet. Hintergrund sind Vorwürfe der US-Regierung, wonach ein Funktionär aus dem Umfeld des iranischen Fußballverbands Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben soll – einer Eliteeinheit des iranischen Regimes, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird.
Nach Angaben von US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin versuchte der Mann am Samstag gemeinsam mit der iranischen WM-Mannschaft in die Vereinigten Staaten einzureisen. Der Vorfall ereignete sich demnach einen Tag vor Mullins Interview mit dem Sender „Fox News“, in dem er sagte: „Der Mann, der gestern versuchte, ins Flugzeug zu kommen, hatte definitiv Verbindungen zu den IRGC.“
Die US-Behörden hätten ihm daraufhin die Einreise verweigert.
Präsident des iranischen Fußballverbandes offenbar betroffen
Nach Darstellung Teherans soll es sich bei der betroffenen Person um den Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj, handeln, der 2022 in dieses Amt gewählt wurde.
Bereits im April hatten kanadische Behörden Taj die Einreise zu einem FIFA-Kongress in Toronto untersagt. In der Folge forderte er die Organisatoren der Weltmeisterschaft auf, sicherzustellen, dass in den USA „die iranische Armee und die Revolutionsgarden nicht beleidigt“ würden.
Die iranische Nationalmannschaft hat ihr Quartier während des Turniers im mexikanischen Tijuana bezogen. Für Spiele auf US-amerikanischem Boden reist das Team jeweils von dort an.
Verband weist sämtliche Vorwürfe zurück
Die IRGC stehen in den USA seit mehreren Jahren auf der Liste ausländischer Terrororganisationen. Die Elitetruppe gilt als Unterstützer und Organisator terroristischer Aktivitäten weltweit. Seit Beginn der Militäroperationen der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar sollen die Revolutionsgarden zudem mehrere Angriffe auf US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten verübt haben.
Mullin erklärte in diesem Zusammenhang, er habe „mehrere Gespräche“ mit FIFA-Präsident Gianni Infantino geführt. Zu den Inhalten äußerte er sich jedoch nicht näher.
Der iranische Fußballverband weist unterdessen zurück, dass eine Person mit Verbindungen zu den Revolutionsgarden an der Einreise gehindert worden sei. Eine indirekte Bezugnahme in der Stellungnahme lässt jedoch darauf schließen, dass der betroffene Funktionär tatsächlich der Verbandspräsident Mehdi Taj sein könnte, da auf seine offizielle Rolle verwiesen wird.
In der Erklärung heißt es: „Der Versuch, anderen Personen als der Erfüllung der beruflichen und offiziellen Pflichten dieser Personen zu unterstellen, ist eine falsche Behauptung und entbehrt jeglicher Grundlage oder gültiger Dokumentation.“
Weiter teilte der Verband mit, die Begleiter der iranischen Nationalmannschaft hätten „kein Interesse oder keine Motivation, persönlich im gesetzesbrecherischen Land der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein“. Sämtliche Visa-Bemühungen hätten ausschließlich dem Zweck gedient, das Team im Rahmen der Weltmeisterschaft organisatorisch zu unterstützen.
Mullin sagte gegenüber „Fox News“ zudem, es habe bereits in der Vergangenheit Versuche gegeben, bei denen Personen mit mutmaßlichen Verbindungen zu den Revolutionsgarden über die kanadische Grenze in die USA einreisen wollten.
Iran zum siebenten Mal bei einer Fußball-WM
Der iranische Nationaltrainer Amir Ghalenoei hatte zuletzt kritisiert, dass seine Mannschaft in der vergangenen Woche unmittelbar nach dem Gruppenspiel gegen Neuseeland die Rückreise antreten musste. Dadurch habe dem Team wichtige Zeit zur Erholung gefehlt.
„Es ist sehr wichtig für uns, Zeit zur Erholung zu haben. Aber man hat uns unmittelbar mitgeteilt, dass wir ins Flugzeug steigen und in unser Quartier nach Tijuana zurückkehren müssen. Wir sind darüber sehr irritiert“, sagte Ghalenoei.
Der Iran nimmt zum siebten Mal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Seine erste WM-Endrunde bestritt das Land im Jahr 1978. Bislang schied die Mannschaft jedoch jedes Mal in der Vorrunde aus. Diesmal erreichte das Team in den ersten beiden Gruppenspielen jedoch jeweils ein Unentschieden, darunter auch gegen den Gruppenfavoriten Belgien.
Derzeit belegt die Mannschaft Platz zwei der Gruppe hinter Ägypten, dem Gegner im dritten Gruppenspiel. Sollte der Iran die nächste Runde erreichen, würde das Team seine weiteren Partien voraussichtlich überwiegend in den Vereinigten Staaten austragen.
Deutschland gilt als fußballverrückte Nation – dabei hatte die Sportart einen schwierigen Start. - Foto: BrAt_PiKaChU/iStock
In Kürze:
Bereits vor mehreren Tausend Jahren spielten Menschen in Mesoamerika und im Alten China ein fußballähnliches Spiel.
Der Ballsport, wie wir ihn heute kennen, entstand erst vor rund 200 Jahren in England – mitsamt seiner charakteristischen Spielregeln.
Obwohl Deutschland heute als Fußballland gilt, hatte die Sportart hierzulande einen schweren Start und musste sich lange dem Turnen geschlagen geben.
Werden alle Podestplätze bei der Welt- und Europameisterschaft zusammengezählt, ist Deutschland die erfolgreichste Nation im Fußball.
Ein Ball, eine große freie Fläche und etwas, das als Tor definiert werden kann – fertig sind die grundlegenden Bedingungen für ein Fußballspiel. Die Stadt oder das Land spielen dabei keine Rolle, denn Fußball ist die am weitesten verbreitete Sportart der Welt und somit fast auf jedem Kontinent zu finden.
Doch wie weit reicht die Tradition vom Kicken eines Balls zurück? Welches Land gilt als Heimat des Fußballs? Warum sprühte ein Verantwortlicher kurz vor einem Spiel den Ball mit Farbe an? Und warum ist Deutschland eigentlich die erfolgreichste Fußballnation der Welt?
Drei Namen, ein Sport
Hierzulande nennen Fans ihre liebste Sportart einfach Fußball. Das erscheint nicht unlogisch, schließlich wird der Ball charakteristischerweise mit dem Fuß gespielt. Wie das Spiel selbst übernahmen die Deutschen den Namen aus England, wo der moderne Fußball vor fast 200 Jahren entstand.
Die Engländer bezeichnen ihre liebste Sportart seit jeher als „Football“ (in vollständiger Form „Association Football“). Weniger häufig ist dagegen der Name „Soccer“, der Ende des 19. Jahrhunderts von englischen Studenten eingeführt wurde. Sie verkürzten den Begriff „Association football“ in ihrer Jugendsprache zu „Soccer“.
Ungeahnt lösten die englischen Studenten dadurch ein Dilemma für die US-Amerikaner, denn diese kannten bereits eine Sportart namens „Football“. Um ihre Traditionssportart mit dem eiförmigen Ball vom europäischen Fußball abzugrenzen, nennen sie den uns geläufigen Fußball seither „Soccer“.
Doch weder die Deutschen, die Engländer noch die US-Amerikaner scheinen als Erste einen Ball mit den Füßen gekickt zu haben. Die Suche nach dem ältesten Hinweis auf ein Fußspiel des Balls führt nach Mesoamerika, wo es um 1650 v. Chr. steinerne Stadien in Form eines doppelten T gab.
Hier spielten die Azteken und Mayas ein Spiel, dessen Name und genaue Regeln nicht überliefert sind. Sicher ist nur, dass ein Ball aus Kautschuk zum Einsatz kam, der mit Hüfte, Knien, Ellenbogen oder Füßen gespielt wurde, ohne den Boden zu berühren.
Das Ziel des Spiels war es vermutlich, den Ball auf die gegnerische Seite zu bringen und ihn durch einen hoch an den Mauern angebrachten Ring zu spielen. Damit war das Ballspiel der südamerikanischen Hochkulturen eine Mischung aus Fußball und American Football. Es wurde scheinbar primär im Rahmen religiöser Zeremonien und weniger in der Freizeit gespielt.
Die Malerei aus Teotihuacán zeigt einen Mann, der einen Ball mit dem Fuß spielt.
Fußballähnlicher war dagegen „Cuju“ beziehungsweise „Tsu Chu“, das die Chinesen im 3. Jahrhundert v. Chr. spielten. Das Spiel, dessen genaue Regeln ebenfalls nicht überliefert sind, ist aus Schriftquellen bekannt.
So wissen wir, dass es Teil der Übungen im Militär der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) war. Der Ball musste, ähnlich wie in Mesoamerika, ohne auf den Boden zu fallen von Spieler zu Spieler befördert werden. Am Ende galt es, den Ball durch ein rundes Tor zu schießen. Aufgrund der überlieferten Spielweise ähnelt „Cuju“ dem modernen Fußball, Basketball und Volleyball.
Eine Zeichnung des chinesischen Malers Su Hanchen (1101–1161) zeigt vier Kinder mit einem Ball.
„Cuju“ erlangte schon bald so große Beliebtheit, dass es sich zum Nationalsport entwickelte und sowohl den Adel als auch das gewöhnliche Volk bewegte. Um Verletzungen zu verhindern, wurden rasch Richtlinien eingeführt. Der vormals mit Federn und Haaren gefüllte Lederball wurde durch einen mit Luft gefüllten ersetzt und es wurden Tore und Torhüter eingeführt.
Besonders die chinesischen Kaiser schienen große Freude am Ballspiel gehabt zu haben. So sollen sie an ihrem Hof die ersten professionellen, bezahlten Mannschaften unterhalten haben. Wie heutige Profispieler trainierten diese regelmäßig und traten in vom Kaiser veranstalteten Wettkämpfen gegen andere Mannschaften an.
Im antiken China traten professionelle „Cuju“-Mannschaften vor dem Kaiser in einem Wettbewerb gegeneinander an.
Über die Seidenstraße verbreitete sich „Cuju“ rasant in der Welt, bis um 700 n. Chr. die große Euphorie abebbte. Ähnliche Sportarten, die vermutlich aus „Cuju“ entstanden sind, sind das japanische „Kemari“ und das nordamerikanische „Pasuckuakohowog“.
Der Ball rollt nach Europa
Der älteste Erwähnung eines fußballähnlichen Spiels in Europa stammt von dem türkischen Gelehrten Mahmūd al-Kāschgharī (1008–1105). Demnach sollen Turkvölker zu dieser Zeit „Tepük“ gespielt haben, was übersetzt „Fußtritt“ heißt.
Obwohl England als Heimat des Fußballs gilt, kannte Frankreich als eines der ersten Länder Mitteleuropas eine frühe Form von Fußball. Das Spiel namens „La Soule“ beziehungsweise „Choule“ stammt aus der Normandie, wo die Franzosen im 12. Jahrhundert n. Chr. nach den sonntäglichen Gottesdiensten oder an christlichen Feiertagen den Ball rollen ließen. Dabei galt es, das Spielgerät mittels Händen, Füßen oder Stöcken ins gegnerische Tor zu befördern.
Im 12. Jahrhundert spielte man in Frankreich nach dem Sonntagsgebet oder an Feiertagen das fußballähnliche Spiel „La soule“.
Historische Quellen zeigen zudem, dass es 1363 in England bereits „Handball“, „Football“ und „Hockey“ gab. Beim britischen Football traten zwei Mannschaften aus benachbarten Ortschaften außerhalb der Stadtmauern gegeneinander an. Ziel war es, den Ball durch das Stadttor des Gegners zu kicken. Da es keine Regeln gab und es unter den Spielern rabiat zuging – einschließlich lebensgefährlicher Verletzungen –, verbot der englische König Eduard III. das Spiel. Daraufhin verlor Football an Bedeutung und geriet in Vergessenheit.
Auch in Italien kannte man im 15. Jahrhundert mit „Calcio storico fiorentino“ eine Sportart, bei dem der Ball im gegnerischen Netz versenkt werden musste. Noch heute finden Wettbewerbe dieser Art in Florenz zum Johannistag (24. Juni) statt – nur deutlich blutiger als noch vor 500 Jahren. Bei diesem Sport, der inzwischen eine Mischung aus Fußball, Ringen und Rugby ist, treten vier Teams aus den jeweiligen historischen Stadtvierteln gegeneinander an.
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Ein Gemälde von dem flämischen Maler Stradanus (1523–1605) zeigt die Florentiner beim Calcio storico fiorentino.
Doch im Fußball führten schließlich alle Wege wieder nach England, wo die Sportart im 19. Jahrhundert neu auflebte. Um 1845 entstanden die ersten Vereine, in denen zunächst ausschließlich Studenten eine Mischung aus Fußball und Rugby spielten.
Da jede Einrichtung ihre eigenen Spielregeln hatte, fanden in der Frühzeit keine Wettbewerbe zwischen den Universitäten statt. So war nach den 1848 von der Universität Cambridge festgelegten Regeln für die 15 bis 20 Mann starken Teams unter anderem das Handspiel erlaubt, nicht aber das Tragen des Balls. Das erste Fußballspiel der Geschichte fand erst im Dezember 1860 zwischen dem FC Sheffield und dem FC Hallam statt.
Aufgrund des großen Erfolgs wurde 1863 in London der englische Fußballverband „Football Association“ (kurz FA) gegründet. Mit ihrem für alle Vereine gültigen, 13 Punkte umfassenden Regelwerk taten die Verantwortlichen einen großen Schritt in Richtung des modernen Fußballs. Zum Vergleich: Das Regelwerk des Deutschen Fußball-Bundes besitzt für die Saison 2025/2026 insgesamt 17 Regeln auf 93 Seiten – plus Tipps für Schiedsrichter.
Die ältesten Fußballregeln der Welt von 1863, ausgestellt im National Football Museum in Manchester.
So kamen zwischen 1866 und 1871 zahlreiche fußballspezifische Regeln hinzu, was zur Trennung von Fußball und Rugby führte. Das erste Fußballspiel zwischen zwei Ländern fand im November 1872 zwischen England und Schottland statt (Endergebnis: 0:0).
Neben England war auch die Schweiz schnell im Fußballfieber. Ab 1870 gründeten sich dort die ersten Vereine, die neben Dänemark und Belgien eine große Rolle bei der Entwicklung des modernen Fußballs in Europa spielten.
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Seit der Aufstellung des ersten Regelwerks im Jahr 1845 werden die Fußballregeln regelmäßig verändert.
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Viele uns heute geläufige Regeln entstanden erst ab 1865.
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Deutschland: Turnen vs. Fußball
1874 erreichte der Fußball auch Deutschland – dank des Gymnasiallehrers Konrad Koch (1846–1911) aus Braunschweig. Auf ihn gehen die heute geläufigen Fußballbegriffe wie „Abseits“ und „Strafstoß“ sowie die deutschen Fußballregeln zurück. Koch erinnerte sich an diesen geschichtsträchtigen Moment und schrieb in dem Buch „Jahrbuch für Volks- und Jugendspiele“:
„Die Geschichte des Fußballspiels in Deutschland hat ihren Anfang in Braunschweig genommen. Wie weit liegen doch jene Zeiten zurück, als in Frankfurt und in Hamburg in allen Spielwarenhandlungen kein Fußball aufzutreiben war […]“
Der Lehrer Konrad Koch (1846–1911) hat den Fußball in Deutschland eingeführt und entscheidend zu seiner Entwicklung beigetragen.
Das erste Spiel nach Fußballregeln wurde 1875 in Lüneburg veranstaltet. Ab da gewann der Fußball auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieb das Turnen jedoch Sportart Nummer eins der Deutschen, während viele Kritiker den Fußball als „Fußlümmelei“ oder „englische Krankheit“ bezeichneten.
Dennoch wuchs die Anerkennung der Sportart rasant, und Fußball wurde vor allem im Militär gespielt – möglicherweise stammen die Begriffe „Angriff“, „Abwehr“ oder „Flanke“ daher. Weitere wegweisende Schritte waren die Gründung des Deutschen Fußballbundes (kurz DFB) im Jahr 1900 und die Anerkennung als olympische Sportart im selben Jahr.
Deutsche Fußballnationalmannschaft während der Olympischen Spiele 1912.
1904 folgte die Gründung des Internationalen Fußballverbandes (kurz FIFA), in dem heute 208 Staaten Mitglied sind – mehr als in den Vereinten Nationen mit 192 Mitgliedstaaten. Damit einher gingen zahlreiche weitere Regelanpassungen sowie die Ausrichtung der ersten Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1930 mit 13 Mannschaften in Uruguay.
Erster Weltmeister der Geschichte wurde Uruguay, während Deutschland aufgrund der hohen Reisekosten nicht am Wettbewerb teilnahm. Bereits vier Jahre später landete die deutsche Elf bei der WM in Italien aus dem Stand auf dem dritten Platz.
Ebenfalls in den 1930er-Jahren kam es zu einem besonderen Fußballmoment. Da frühere Bälle kein vorgeschriebenes Farbschema besaßen, kam alles zum Einsatz – unter anderem braune Lederbälle. Als ein solcher bei einem spätabendlichen Spiel in Brasilien jedoch schlecht zu sehen war, zückte ein Verantwortlicher vor dem Anpfiff des Spiels kurzerhand eine Sprühdose und färbte den Ball weiß.
Im Jahr 1954 folgte die Gründung des Europäischen Fußballverbandes (kurz UEFA). Bereits ein Jahr später richtete dieser den Europapokal-Wettbewerb aus, der 1968 in Europameisterschaft umbenannt wurde.
Dank Medien und Fernsehen stieg die Beliebtheit des Fußballs bei den Deutschen enorm. Doch für die Zuschauer zu Hause gab es oft ein Problem: Weil die meisten einen Schwarz-Weiß-Fernseher besaßen, waren Fußballfans unsicher, ob ein Spieler nun eine Gelbe oder eine Rote Karte erhielt. Um dieses Dilemma zu lösen, steckten Schiedsrichter die Gelbe Karte in ihre Brusttasche und die Rote Karte in die hintere Hosentasche. Beging ein Fußballer eine schwere Regelwidrigkeit, hatte er im Volksmund die „Arschkarte gezogen“.
Titel, Treppchen, Torrekorde
Von 1930 bis 2022 wurde die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 22 Mal ausgerichtet. Rekordweltmeister ist Brasilien mit fünf Titeln, mit je vier Titeln folgen Deutschland (1954, 1974, 1990, 2014) und Italien. Außerdem wurde die deutsche Nationalelf viermal Vizeweltmeister, bestritt also insgesamt acht Finalspiele. Den dritten Platz belegte Deutschland ebenfalls viermal.
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Deutschland gegen Ungarn im Finalspiel der Fußball-WM 1954 in der Schweiz. Deutschland gewinnt 3:2 und vollbringt das „Wunder von Bern“.
Auch im europäischen Wettbewerb schneidet Deutschland gut ab. Rekordweltmeister mit vier Titeln ist Spanien vor Deutschland mit drei Titeln (1972, 1980, 1996) sowie Frankreich und Italien mit je zwei Titeln. Hinzu kommen drei zweite Plätze und neun Halbfinalteilnahmen. Vergleicht man alle Treppchenerfolge bei Welt- und Europameisterschaften, mit den anderen Nationen, hat Deutschland mit Abstand die erfolgreichste Fußballmannschaft.
Ob in diesem Jahr mit der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko ein weiterer Titel hinzukommt, steht in spätestens sieben Wochen fest. Bis dahin ist Schwarz-Rot-Gold wieder auf zahlreichen Autos, Balkonen und Hüten zu finden, denn für Sportfans ist die Weltmeisterschaft das größte Ereignis überhaupt. Und selbst Nicht-Fußballfans werden es zumindest temporär.