Category: kultur

Robin Hood (Hugh Jackman) wird in „The Death of Robin Hood“ von Schwester Brigid (Jodie Comer) gepflegt.
Foto: © A24
Sich Respekt verdienen
Keine Reue, aber ein Lichtblick
Regie und Drehbuch: Michael Sarnoski
Darsteller: Hugh Jackman, Jodie Comer, Bill Skarsgård
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit: 2 Stunden, 3 Minuten
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Zwei Segel – von Conrad Ferdinand Meyer
Zwei Segel
Die tiefblaue Bucht!
Zwei Segel sich schwellend
Zu ruhiger Flucht!
Sich wölbt und bewegt,
Wird auch das Empfinden
Des anderen erregt.
Das andre geht schnell,
Verlangt eins zu rasten,
Ruht auch sein Gesell.

Die passionierten Tänzer sind schon um die ganze Welt gereist. Ihr schönstes Erlebnis war jedoch eine Reise nach Amerika, wo sie die legendären Tänzer des Films „Rock Around the Clock“ trafen.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nellia und Dietmar Ehrentraut
Eine lange Reise des Tanzes

Nellia und Dietmar Ehrentraut als junges Paar mit ihren Kindern.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nellia und Dietmar Ehrentraut

Das Paar sagt: „Tanzen ist unser Leben, und wir lieben besonders Boogie-Woogie.“
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nellia und Dietmar Ehrentraut

Das Paar in jungen Jahren vor einem Sonnenblumenfeld.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nellia und Dietmar Ehrentraut
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Das Paar wurde 2017 nach einer Rock-’n’-Roll-Tanzdarbietung in Bayern zum Tanzstar.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nellia und Dietmar Ehrentraut
Gemeinsam tanzen
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„Es ist nie zu spät“

Nellia und Dietmar Ehrentraut mit ihrer Familie.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nellia und Dietmar Ehrentraut
In Kürze:
- Weisheit lässt sich nicht durch Kraft gewinnen, das muss Herakles in seiner vorletzten Aufgabe erkennen.
- Um seine Prüfung zu meistern, muss der griechische Held einen Schritt zurücktreten und die Last der Welt schultern.
- Elternschaft, Führung, moralische Pflicht: Jeder Erwachsene stößt irgendwann auf Verantwortung, die sich nicht vermeiden lässt und einfach getragen werden muss.
- Sie lehren uns, dass die größten Schätze nicht diejenigen sind, die wir dauerhaft besitzen, sondern jene Momente, in denen wir über uns hinauswachsen.
Götter, ein Drache und die Nacht

Die Hesperiden waren je nach antiken Schriften drei, vier oder sieben Nymphen, also weibliche Naturgeister. Als möglicher Vater wird unter anderem der Titan Atlas genannt.
Foto: gemeinfrei
Parallelen zur Bibel und den nordischen Göttern

„Das irdische Paradies mit dem Sündenfall von Adam und Eva“ von Peter Paul Rubens (1577–1640) und Jan Brueghel der Ältere (1568–1625).
Foto: gemeinfrei
Weisheit erlangen als Herausforderung

Diese künstlerische Darstellung zeigt Herakles als Bogenschützen im Kampf gegen den Drachen Ladon. Je nach Schriftquelle stammt das Wesen unter anderem von den Monstern Typhon und Echidna ab.
Foto: gemeinfrei
Rätsel, Verwandlungen und Wahrheit

Künstlerische Darstellung von Nereus auf einem griechischen Tongefäß.
Foto: gemeinfrei
Zurückgehen für Fortschritt

Herakles (l.) befreit Prometheus (r.) von seiner göttlichen Strafe, indem er die Ketten sprengt und den Adler mit einem Pfeil tötet (u.).
Foto: gemeinfrei
Kosmische Last – wie sie jeder kennt

Die Kreuzigung Jesu, gemalt von Francesco Trevisani (1656–1746).
Gewinn durch Weisheit statt Gewalt

„Atlas und die Hesperiden“ von John Singer Sargent (1856–1925).
Foto: gemeinfrei
Nicht dauerhafte Vollkommenheit und Beständigkeit

„Herkules stiehlt die Äpfel aus dem Garten der Hesperiden“ von Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553).
Foto: gemeinfrei
Weisheit als höchster Preis
Stücke für Harfe und Flöte
Mozarteum bestätigt Echtheit
Parthenon-Westfront wiederhergestellt
Offener Konflikt um die Parthenon-Skulpturen

Die Parthenon-Skulpturen im British Museum in London, Vereinigtes Königreich. (Archiv).
Foto: Dimitris Kapantais / SOOC / SOOC via AFP
Sommersonnenwende – von Ludwig Uhland
Sommersonnenwende
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft’gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.
Der dauerhafte Einfluss von Aristoteles
Ethos: Seht den Sprecher an

In seiner Abschiedsrede feierte George Washington die amerikanischen Erfolge und lobte die Sache der Freiheit. „General George Washington legt sein Amt nieder“, 1783, von John Trumbull.
Foto: gemeinfrei
In Bezug auf das Ethos schrieb Aristoteles: „Die sittliche Verfassung ist wirksam, wenn die Darstellung durch die Rede von der Art ist, daß sie den Redenden glaubwürdig macht, denn dem rechtschaffenen Manne glauben wir wie überhaupt in allen Dingen leichter und eher, so insbesondere da, wo nicht absolute Gewißheit möglich ist, sondern Verschiedenheit der Meinungen ins Spiel kommt, sogar unbedingt.“ („Rhetorik“, Buch 1, Kapitel 2, S. 24)
Pathos: Appell an die Emotion

„Schule des Aristoteles“, Fresko von Gustav Adolph Spangenberg, 1883–1888.
Foto: gemeinfrei
Das heutige Dilemma
Emotionale Appelle ja, aber …
Logos: Bringen Sie einen logischen Fall vor

Der Bürgerrechtler Martin Luther King (1929–1968) spricht am 28. August 1963 während des „Marsches auf Washington“ zu der Menschenmenge am Lincoln Memorial, wo er seine berühmte „Ich habe einen Traum“-Rede hielt.
Foto: AFP via Getty Images
Das zeitlose Dreieck
Verbundenheit über Epochen hinweg
Liebe zu Natur und Heimat
Drucksachen mit großer Wirkung

Die erste Liedpostkarte der Welt in ihrer ersten Version von 1898 und der späteren Version mit Noten von 1920.
Foto: Sammlung René Röder | gemeinfrei

Die wohl meistverkaufte Liedpostkarte. Liedpostkarte Nr. 30: „Wu da Wälder hamlich rausch’n“, erschienen nach 1905.
Foto: gemeinfrei
Große Zäsur
Bist när a Mensch, kast wetter nischt sei.
Gruß oder klaa, arm oder reich,
ben Afang un ben End sei mer allezamm gleich.
über daar Olbrigkeit, wos de Leit machen,
’s tut aaner ne annern när alles zen Huh,
un in der Natur rufft jeds Dingel uns zu:
Bild dir nischt ei, bild dir nischt ei, […]
der annere is a Handwarksbursch, singt seine Lieder.
Bargleit oder Battelleit, Herr oder Knacht
zen Laabn hot a jeder, hot jeds Dingel sei Racht!
Bild dir nischt ei, […]
de Vögel, jeds Tierl, is’s Wiesel oder Haasel,
wos unnern Himmelszelt krabelt un blüht,
vo Barg un vo Tol klingt dos uralte Lied:
Bild dir nischt ei, […]
mir hobn als Menschen alle zwaa Seiten.
Die aane is gut, un die annere is schlacht,
när waar zen Guten stieht, daar behält racht!
Bild dir nischt ei, […]“
Ehrungen, Schwermut, Tod und Vertreibung

An vielen Orten im Erzgebirge und darüber hinaus kann man auch heute Gedenktafeln und -steine für Anton Günther entdecken. Hier ein Gedenkstein auf dem Borberg in Kirchberg, Sachsen.
Foto: Dor Jörsch, Eigenes Werk | CC BY-SA 4.0
Jazzikone gegen Rassismus

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa würdigte den Verstorbenen als Jazzikone und Aktivist gegen Rassismus und Apartheid. (Archivbild)
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
Südafrika „immer im Herzen“
Wahlheimat am Chiemsee
„Sunt animae rerum“
Thomas von Aquino
Und seinen Wert enthüllt dir eine Stunde:
Stets dringt dein Aug nicht nach des Meeres Grunde,
An trüben tiefer als an hellen Tagen.
Von Herzen, die in toten Dingen schlagen,
Und wenn du nur verstehest recht zu fragen,
Erfährst du manches auch aus stummem Munde.
Des Weltalls Seele dafür einzutauschen,
Laß dir des Lebens wogende Gewalten,
Und kannst du eine Melodie erlauschen,
So strebe, ihren Nachhall festzuhalten!

Das Pantheon verfügt über eine klassische Tempelfassade mit einem dreieckigen Giebel, der sich über einer Reihe von acht Säulen befindet und den Portikus bildet. Hinter dem Portikus erhebt sich die massive Betonkuppel, die von dicken, trommelförmigen Ziegel- und Betonmauern gestützt wird.
Foto: TomasSereda/iStock
Die Humanisten und die Renaissance

„Broadside of Humanist Cosmography“, 1585, von Gerard de Jode. Diese Darstellung der humanistischen Perspektive der Renaissance untersucht, wie der Mensch die Welt wahrnimmt und wie das Universum – einschließlich der Planeten und Elemente – den Menschen prägt.
Foto: gemeinfrei
Exil, Schriftstellertum und der päpstliche Hof

Porträtstatue des Leon Battista Alberti (Giovanni Lusini, 19. Jh.) im Hof der Uffizien in Florenz.
Foto: AndreyUshakov/iStock
Das Leben eines Universalgelehrten

In „Über die Malkunst“ beschrieb Alberti künstlerische Konzepte wie den „Fluchtpunkt“, der auf einer ebenen Fläche einen dreidimensionalen Effekt erzeugte.
Foto: gemeinfrei
„Über das Bauwesen“

Der Prolog der Abhandlung „De re aedificatoria“ in der Handschrift Olomouc, Státní Archiv, Domské i Kapitolní Knihovna, Cod. Lat. C. O. 330.
Foto: gemeinfrei

Harmonische Formen aus Kreisen, Rechtecken und Quadraten zu schaffen, war für Alberti von zentraler Bedeutung. In einer Ausgabe von „Über das Bauwesen“ aus dem Jahr 1565 illustrierte er eine für eine Basilika empfohlene Form.
Foto: gemeinfrei
Albertis Projekte

Versteckt in der Landschaft der Toskana liegt Pienza, eine von Alberti entworfene Planstadt. Die Piazza Pio II ist der zentrale Platz.
Foto: Rimbalzino/iStock
Santa Maria Novella

Die Fassade der Kirche Santa Maria Novella in Florenz, Italien. Leon Battista Alberti vollendete sie im Jahr 1470.
Foto: Vladislav Zolotov/iStock

Detailansicht der Fassade von Santa Maria Novella, Florenz.
Foto: Amada44/Eigenes Werk | CC BY 3.0
Einheit und Schönheit
Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit werden gatten,
Erkennt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.
Die Sagrada Família – Wahrzeichen und Touristenmagnet
Ein gläubiger Architekt als Baumeister
Die höchste Kirche der Welt
Die Kraft der Musik als Friedensbotschaft
Mutis Vision: Gemeinsam singen statt spalten
3.600 Stimmen für Freundschaft und Zusammenhalt
Magische Momente im Chorklang
Braucht Wandel Tausende Mutis?
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Goldenes Zeitalter der Zusammenarbeit
Mode als Motor des Wandels
Wenn Mode den Ehrgeiz und die berufliche Identität formt

Venedig, 7. September 2006: Die Schauspieler Meryl Streep, Stanley Tucci und Anne Hathaway (v. l. n. r.) aus „Der Teufel trägt Prada“ bei der Premiere des Films bei den 63. Filmfestspielen von Venedig.
Foto: MJ Kim/Getty Images
Von der Produktplatzierung hin zur Kreation von Trends
Wenn die Mode zur Hauptfigur wird
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Mode auf der Leinwand: Gesellschaftlicher Spiegel und Meinungsbildner
Ginkgo Biloba
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?
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Der Ursprung des Requiems

Ein Ausschnitt aus dem Manuskript von W. A. Mozarts „Requiem“ KV 626 aus dem Jahr 1791. Angeblich wurde es für seine eigene Beerdigung komponiert.
Foto: Österreichische Nationalbibliothek, gemeinfrei
Ein schauriger Hintergrund

Gemälde „Dreieinigkeit mit Krone“ von Max Fürst, 1917.
Foto: gemeinfrei
Drei Elemente der Beweisführung

„Martin Luther nagelt seine 95 Thesen an die Tür“ von Ferdinand Pauwels., 1872.
Foto: gemeinfrei

„Meditation“ von John George Brown, um 1900–1910, Öl auf Leinwand. The Metropolitan Museum of Art, New York City.
Foto: gemeinfrei
Eine beschränkte Sichtweise

„Eine Sibylle und ein Prophet“ von Andrea Mantegna, um 1495, Pigmente und Gold in Temperafarbe auf Leinwand, Cincinnati Art Museum.
Foto: gemeinfrei
Gefährliche Tendenzen

„Meditation“ von Jean-Paul Laurens, 1911.
Foto: gemeinfrei

















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