Tag: Unglücke
Im Prozess um den tragischen Tod einer vierköpfigen Familie aus Deutschland in Istanbul sind am Freitag hohe Haftstrafen verhängt worden. Zwei Vertreter einer Schädlingsbekämpfungsfirma müssen für 18 Jahre ins Gefängnis, der Besitzer des Hotels, in dem die Familie durch ein Insektengift starb, muss 13 Jahre in Haft, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Die in Deutschland lebende türkische Familie hatte in Istanbul Urlaub gemacht, als am 12. November die Eltern und ihre Kinder im Alter von drei und sechs Jahren erkrankten. Die Familie wurde ins Krankenhaus gebracht, doch wenige Tage nach den Kindern Kadir und Masal sowie der Mutter starb auch der Vater.
Laut Obduktionsbericht wurde bei den Toten eine „starke Konzentration von Phosphingas“ festgestellt. Dies deutete darauf hin, dass die Familie starb, weil sie dem giftigen Insektizid ausgesetzt gewesen war. Zuvor hatte es in ihrem Hotel einen Einsatz zur Schädlingsbekämpfung gegeben.
Der Prozess hatte am 21. April vor dem Gericht in Istanbul begonnen. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen „mehrfachen Totschlags durch grobe Fahrlässigkeit“ Haftstrafen von bis zu 22 Jahren gefordert.
Nach dem Tod der Familie hatten die Ermittler zunächst eine Lebensmittelvergiftung vermutet. Dieser Verdacht wurde ausgeräumt, nachdem türkische Medien berichteten, dass das Hotel der Familie mit einem Bettwanzen-Befall zu kämpfen hatte. Das eingesetzte Insektizid gelangte mutmaßlich über einen Lüftungsschacht des Badezimmers in das Hotelzimmer der Familie.(afp/red)
Im südwestfranzösischen Badeort Biarritz ist ein großer Teil einer Steilküste abgebrochen und hat zwei Sporttaucher unter sich begraben. Eine 33-Jährige wurde nach dem Unglück am Mittwochabend tot aus dem Meer geborgen. Die Suche nach ihrem ein Jahr älteren Partner dauerte am Donnerstag an. Ein weiterer Taucher erlitt einen schweren Schock.
Große Suchaktion im Meer
Zwölf Taucher und ein Jetski waren an der Suche nach dem Vermissten beteiligt. Auch eine Unterwasserdrohne sollte zum Einsatz kommen.
Etwa 2000 Kubikmeter Felsen unterhalb eines Leuchtturms waren am Mittwochabend überraschend von der Steilküste abgebrochen und ins Meer gestürzt. „Es war ohrenbetäubend“, berichtete der 45 Jahre alte Vincent Pariset, der mit seiner Tochter einen Stand-up-Paddelausflug machte, als sich das Unglück ereignete.
Der nahegelegene Badestrand der Stadt war bei Temperaturen von mehr als 40 Grad zum Zeitpunkt des Unglücks von zahlreichen Menschen bevölkert.
Gebiet nach Unglück gesperrt
Die Stadtverwaltung von Biarritz sperrte das Gebiet um die Einsturzstelle für Taucher und Schiffe. Auch der Strand wurde vorläufig geschlossen. Das Gebiet rund um den Leuchtturm von Biarritz gilt offiziell als „Gefahrengebiet“, das Betreten ist verboten. Ein Hinweisschild warnt vor „ständigen Erdrutschen“.
Küstenerosion bedroht Atlantikküste
An der Steilküste in der Gegend von Biarritz hatte es bereits 2008 und 2018 größere Abbrüche gegeben. Durch den Anstieg des Meeresspiegels verstärkt die natürliche Erosion, die zu Felsstürzen führen kann. Tausende Häuser entlang der Atlantikküste drohen, in den kommenden Jahrzehnten abzurutschen. (afp/red)
Laut der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez sind von den Vereinten Nationen koordinierte Rettungsteams auf dem Weg in das südamerikanische Land. Die Retter „sind schon auf dem Weg in unser Land“, um bei der Suche nach Verschütteten zu helfen, sagte Rodríguez am Donnerstag in einer Fernsehansprache.
Die Bundeswehr steht nach eigenen Angaben mit bis zu sechs Militärtransportflugzeugen vom Typ A400M bereit, um schnell Hilfe zu leisten.
„Die Nachrichten vom fürchterlichen Erdbeben in Venezuela machen tief betroffen“ und „Deutschland steht an der Seite Venezuelas und wird helfen“, schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz im Onlinedienst X. „Unsere Gedanken gelten den Opfern und jenen, die ihr Hab und Gut verloren haben.“
Bundesaußenminister Johann Wadephul sagte auf X, Deutschland stehe bereit, dem venezolanischen Volk zu helfen. Er zeigte sich zutiefst betroffen über die verheerenden Zerstörungen in dem Land.
Venezuela war am Mittwochabend (Ortszeit) innerhalb einer Minute von zwei schweren Erdbeben der Stärke 7.2 und 7.5 erschüttert worden. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Rettungskräfte suchten in den Schuttmassen nach Opfern und Überlebenden. Hilfsorganisationen rechnen mit vielen Toten.
Bundeswehr steht bereit
„Die Nachricht von den vielen Tausenden Toten in Venezuela hat mich tief erschüttert“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstagmorgen. Die Unterstützung müsse nun lediglich noch angefordert werden. Selbstverständlich biete man diese Transportflüge auch den Partnern vor Ort an.
„Damit können wir zum Beispiel Personal und Material des Technischen Hilfswerks THW nach Venezuela bringen, aber auch Transportflüge innerhalb Venezuelas ermöglichen“, sagte Pistorius.
Das zuständige Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf war mit dem A400M bereits 2023 beim Transport von Hilfsgütern in das Erdbebengebiet der Türkei und 2024 sowie 2025 beim Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen beteiligt.
Die Flugzeuge können auch für den medizinischen Krankentransport ausgerüstet werden. „Ich danke allen Soldatinnen und Soldaten, die sich jetzt bereits auf diesen Einsatz vorbereiten“, sagte dazu Pistorius. Er betonte, auf die Bundeswehr sei in Notsituationen Verlass.
Schweiz schickt Rettungsteams und Spürhunde
Die Schweizer Regierung kündigte die Entsendung eines 80-köpfigen Teams von Rettungshelfern und acht Spürhunden nach Venezuela an. Zudem sollten 18 Tonnen Hilfsgüter in das Land geflogen werden, erklärte das Außenministerium in Bern.
Da Venezuelas Luftraum derzeit für die meisten europäischen Fluggesellschaften gesperrt sei, werde derzeit nach einem Weg gesucht, die Retter und ihre Ausrüstung so schnell wie möglich in das Land zu bringen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, sein Land werde „sofort“ ein Team von 85 auf Such- und Trümmerräumungseinsätze spezialisierten Helfern nach Venezuela entsenden.

Die Beben trieben die Einwohner der Hauptstadt Caracas auf die Straße.
Foto: Federico Parra/AFP via Getty Images
Copernicus aktiviert
Auch die EU hat Venezuela Hilfe angeboten. Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus sei aktiviert worden „und wir sind bereit, unsere Unterstützung weiter zu verstärken“, erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib, im Onlinedienst X. Von der EU finanzierte Partner leisteten bereits vor Ort Hilfe, fügte sie hinzu.
Das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus kann bei Naturkatastrophen schnell Satellitenaufnahmen liefern und Rettungskräften so bei der Einschätzung der Lage helfen.

Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschütterten am Abend des 24. Juni dieselbe Region in Venezuela.
Foto: Manaure Qunitero/AFP via Getty Images
Unicef Deutschland stellt Nothilfe bereit
Unicef Deutschland kündigte zudem an, 250.000 Euro als Nothilfe für von den Erdbeben betroffene Kinder zur Verfügung zu stellen. „Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Kindern und ihren Familien“, erklärte Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider. „Sie brauchen jetzt dringend Schutz und psychosoziale Hilfe.“
Mit dem Geld sollten zunächst die wichtigsten Hilfsgüter wie Trinkwasser, Hygieneartikel und Medikamente, aber auch Angebote zur psychosozialen Hilfe finanziert werden. Internationale Unicef-Teams seien vor Ort, um Bedarfe zu erfassen. (afp/dts/dpa/red)
Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela steht die Bundeswehr nach eigenen Angaben mit bis zu sechs Militärtransportflugzeugen vom Typ A400M bereit, um schnell Hilfe zu leisten.
„Die Nachrichten vom fürchterlichen Erdbeben in Venezuela machen tief betroffen“ und „Deutschland steht an der Seite Venezuelas und wird helfen“, schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz im Onlinedienst X. „Unsere Gedanken gelten den Opfern und jenen, die ihr Hab und Gut verloren haben.“
Bundesaußenminister Johann Wadephul sagte auf X, Deutschland stehe bereit, dem venezolanischen Volk zu helfen. Er zeigte sich zutiefst betroffen über die verheerenden Zerstörungen in dem Land.
Bundeswehr steht bereit
„Die Nachricht von den vielen Tausenden Toten in Venezuela hat mich tief erschüttert“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstagmorgen. Die Unterstützung müsse nun lediglich noch angefordert werden. Selbstverständlich biete man diese Transportflüge auch den Partnern vor Ort an.
„Damit können wir zum Beispiel Personal und Material des Technischen Hilfswerks THW nach Venezuela bringen, aber auch Transportflüge innerhalb Venezuelas ermöglichen“, sagte Pistorius.
Das zuständige Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf war mit dem A400M bereits 2023 beim Transport von Hilfsgütern in das Erdbebengebiet der Türkei und 2024 sowie 2025 beim Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen beteiligt.
Die Flugzeuge können auch für den medizinischen Krankentransport ausgerüstet werden. „Ich danke allen Soldatinnen und Soldaten, die sich jetzt bereits auf diesen Einsatz vorbereiten“, sagte dazu Pistorius. Er betonte, auf die Bundeswehr sei in Notsituationen Verlass.
Unicef Deutschland stellt Nothilfe bereit
Unicef Deutschland kündigte zudem an, 250.000 Euro als Nothilfe für von den Erdbeben betroffene Kinder zur Verfügung zu stellen. „Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Kindern und ihren Familien“, erklärte Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider. „Sie brauchen jetzt dringend Schutz und psychosoziale Hilfe.“
Mit dem Geld sollten zunächst die wichtigsten Hilfsgüter wie Trinkwasser, Hygieneartikel und Medikamente, aber auch Angebote zur psychosozialen Hilfe finanziert werden. Internationale Unicef-Teams seien vor Ort, um Bedarfe zu erfassen.
Copernicus aktiviert
Auch die EU hat Venezuela nach den schweren Erdbeben ihre Hilfe angeboten. Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus sei aktiviert worden „und wir sind bereit, unsere Unterstützung weiter zu verstärken“, erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib, im Onlinedienst X. Von der EU finanzierte Partner leisteten bereits vor Ort Hilfe, fügte sie hinzu.
Das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus kann bei Naturkatastrophen schnell Satellitenaufnahmen liefern und Rettungskräften so bei der Einschätzung der Lage helfen.
Venezuela war am Mittwochabend (Ortszeit) innerhalb einer Minute von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Rettungskräfte suchten in den Schuttmassen nach Opfern und Überlebenden. (afp/dts/red)
Beim Abbruch einer Klippe im südwestfranzösischen Badeort Biarritz ist eine Taucherin ums Leben gekommen. Ein Taucher wurde am Donnerstagmorgen nach Behördenangaben noch vermisst.
Etwa 2.000 Kubikmeter Felsen unterhalb des Leuchtturms waren am Mittwochabend von der Steilküste abgebrochen und ins Meer gestürzt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich laut Präfektur drei Taucher in der Nähe der Unglücksstelle.
Einer der Taucher überlebte unverletzt, erlitt aber einen Schock und wurde von Rettungskräften versorgt. Die Suche nach dem vermissten dritten Taucher wurde am Donnerstagmorgen fortgesetzt.

Rettungstaucher suchen am Morgen nach einer vermissten Person. Der Einsturz ereignete sich gegen 20:20 Uhr (18:20 Uhr GMT) in der Nähe des Miramar-Strandes.
Foto: Philippe Lopez/AFP via Getty Images
Der nahegelegene Badestrand der Stadt war zum Zeitpunkt des Unglücks von zahlreichen Menschen bevölkert.
„Es war ohrenbetäubend“, berichtete der 45 Jahre alte Vincent Pariset, der mit seiner Tochter zum Stand-up-Paddeln an den Strand gekommen war: „Wir hatten wirklich Angst, als wir gesehen haben, wie ein ganzer Abschnitt der Steilküste einstürzte.“ Als die Felsen ins Meer stürzten, habe es eine riesige Wasserfontäne gegeben.
Die Stadtverwaltung von Biarritz sperrte das Gebiet um die Einsturzstelle für Taucher und Schiffe. Auch der Strand wurde vorläufig gesperrt.
An der Steilküste in der Gegend von Biarritz hatte es 2008 und 2018 größere Abbrüche gegeben. (afp/red)
Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela steht die Bundeswehr nach eigenen Angaben mit bis zu sechs Militärtransportflugzeugen vom Typ A400M bereit, um schnell Hilfe zu leisten.
„Die Nachricht von den vielen Tausenden Toten in Venezuela hat mich tief erschüttert“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstagmorgen. Die beiden Erdbeben seien mit die schwersten des laufenden Jahres gewesen.
Die Unterstützung müsse nun lediglich noch angefordert werden. Selbstverständlich biete man diese Transportflüge auch den Partnern vor Ort an.
„Damit können wir zum Beispiel Personal und Material des Technischen Hilfswerks THW nach Venezuela bringen, aber auch Transportflüge innerhalb Venezuelas ermöglichen“, sagte Pistorius.
Das zuständige Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf war mit dem A400M bereits 2023 beim Transport von Hilfsgütern in das Erdbebengebiet der Türkei und 2024 sowie 2025 beim Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen beteiligt.
Die Flugzeuge können auch für den medizinischen Krankentransport ausgerüstet werden. „Ich danke allen Soldatinnen und Soldaten, die sich jetzt bereits auf diesen Einsatz vorbereiten“, sagte dazu Pistorius. Er betonte, auf die Bundeswehr sei in Notsituationen Verlass.
Unicef Deutschland stellt Nothilfe bereit
Unicef Deutschland kündigte zudem an, 250.000 Euro als Nothilfe für von den Erdbeben betroffene Kinder zur Verfügung zu stellen. „Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Kindern und ihren Familien“, erklärte Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider. „Sie brauchen jetzt dringend Schutz und psychosoziale Hilfe.“
Mit dem Geld sollten zunächst die wichtigsten Hilfsgüter wie Trinkwasser, Hygieneartikel und Medikamente, aber auch Angebote zur psychosozialen Hilfe finanziert werden. Internationale Unicef-Teams seien vor Ort, um Bedarfe zu erfassen.
Copernicus aktiviert
Auch die EU hat Venezuela nach den schweren Erdbeben ihre Hilfe angeboten. Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus sei aktiviert worden „und wir sind bereit, unsere Unterstützung weiter zu verstärken“, erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib, im Onlinedienst X. Von der EU finanzierte Partner leisteten bereits vor Ort Hilfe, fügte sie hinzu.
Das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus kann bei Naturkatastrophen schnell Satellitenaufnahmen liefern und Rettungskräften so bei der Einschätzung der Lage helfen.
Venezuela war am Mittwochabend (Ortszeit) innerhalb einer Minute von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Rettungskräfte suchten in den Schuttmassen nach Opfern und Überlebenden. (afp/dts/red)
Zwei Frauen starben noch an der Unfallstelle, wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte. Beide Unfälle standen demnach in Zusammenhang miteinander: Der erste Unfall auf der Autobahn zwang nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu starkem Bremsen, was dann wiederum den für die beiden Frauen tödlichen zweiten Unfall verursachte. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt.
Zunächst waren zwei Autos nach Polizeiangaben seitlich bei hoher Geschwindigkeit kollidiert, nachdem eines von ihnen den Fahrstreifen gewechselt hatte. Beide Fahrer verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und kamen schließlich auf der Fahrbahn zum Stillstand. Einer von ihnen wurde dabei schwer verletzt.
Dies zwang laut Polizei die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu starken Bremsmanövern. In diesem Kontext ereignete sich dann ein weiterer schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen. Während die Insassen von vier der fünf beteiligten Pkw unverletzt blieben, kam für zwei Frauen in einem Smart jede Hilfe zu spät. Die Nordfahrbahn der A5 wurde laut Polizei vollständig gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. (afp/red)
Bei der Kollision zweier Hubschrauber über Rio de Janeiro sind sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter der US-Musiker Oliver Tree.
Die beiden Helikopter stießen am frühen Sonntagmorgen im Westen der brasilianischen Metropole in der Luft zusammen und stürzten auf dem Gelände eines Autohändlers ab. Alle sechs Insassen kamen ums Leben. Nach dem Absturz brach Feuer aus.
Unter den Todesopfern ist nach Polizeiangaben der US-Musiker Oliver Tree, der gerade in Brasilien auf Tournee war. Der für seinen markanten Topfschnitt bekannte 32-Jährige war mit Songs wie „Alien Boy“, „Life Goes On“ und „Miss You“ gekannt geworden und kommt im Streamingdienst Spotify auf mehr als 700 Millionen Aufrufe.
Ebenfalls an Bord waren nach Polizeiangaben ein brasilianischer Musikproduzent sowie ein Video-Regisseur und ein bekannter Youtuber aus Argentinien. Die Unglücksopfer konnten zunächst nicht identifiziert werden.
Der Unfall ereignete sich im westlichen Vorort Recreio dos Bandeirantes. Bilder lokaler Fernsehsender zeigten eine dicke schwarze Rauchwolke über dem Autohaus und brennende Fahrzeuge. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
Trümmer der beiden Hubschrauber wurden nach Angaben von Feuerwehrsprecher Fabio Contreiras hunderte Meter weit geschleudert. Die Behörden setzen demnach bei der Suche nach der Unfallursache auf die Auswertung der Flugdatenschreiber sowie Videoaufnahmen.(afp/red)
Der Tropensturm „Cristina“ hat auf seinem Weg in Richtung Zentralamerika zu einem Todesopfer geführt.
Bei einem Erdrutsch in der guatemaltekischen Stadt Nahuala, der durch die Ausläufer des Sturms verursacht worden sei, sei ein Kind ums Leben gekommen, teilten die örtlichen Behörden am Mittwoch (Ortszeit) mit.
Außerdem wurden aus Guatemala und El Salvador Sachschäden durch hohe Wellen und Überflutungen gemeldet. In El Salvador wurde für Mittwoch und Donnerstag eine Schließung der Schulen und Universitäten angeordnet.
Heftige Regenfälle erwartet
Für alle Küstengebiete Zentralamerikas wurde wegen „Cristina“ mit heftigen Regenfällen gerechnet. Das US-Hurrikanzentrum (NHC) erklärte, der Tropensturm erreiche aktuell Windgeschwindigkeiten von 55 Stundenkilometern.
„Cristina“ werde voraussichtlich in der Nacht zu Donnerstag (Ortszeit) auf Land treffen und dann weiter landeinwärts ziehen.
Voraussichtlich würden heftige Regenfälle Überschwemmungen sowie in höher gelegenen Gebieten Erdrutsche verursachen, warnte das NHC. (afp/red)
Beim Absturz eines in Österreich gestarteten deutschen Kleinflugzeugs am Donnerstag, 4. Juni auf der kroatischen Halbinsel Istrien sind vier Menschen ums Leben gekommen.
Das in Deutschland registrierte Kleinflugzeug stürzte nach Angaben der Polizei in Campanoz nahe der Stadt Medulin ab.
Dem nationalen Feuerwehrverband zufolge ereignete sich das Unglück in der Nähe des Sportflugplatzes von Medulin. Feuerwehrleute und Einsatzkräfte waren vor Ort, auch Ermittler wurden an der Unglücksstelle erwartet.

Nach Angaben des staatlichen Senders HRT handelte es sich um ein in Deutschland registriertes Kleinflugzeug, das in Österreich gestartet war und Medulin als Ziel hatte.
Foto: AFP via Getty Images
Nach Angaben des kroatischen Senders HRT war das Flugzeug in Österreich gestartet, Ziel war demnach Medulin. Auf einer Aufnahme der Nachrichtenagentur AFP war die deutsche Flagge am Heck des Flugzeugwracks zu sehen. (afp/red)
Die Suche nach den beiden Männern werde auf Grundlage von Angaben der Geretten fortgesetzt, sagte der malaysische Rettungstaucher Lee Kian Lie am Sonntag. Das laotische Rettungsteam erklärte, die Angaben der Überlebenden seien „entscheidend“ für ihren Einsatz.
Auf der Suche nach Gold waren sieben Dorfbewohner am 20. Mai in die weitverzweigte Höhle in einer abgelegenen Gegend von Xaysomboun im Zentrum des Landes hinabgestiegen.
Bei einer Sturzflut drang Wasser ein und schnitt ihnen den Rückweg ab. Helfer hatten seitdem unablässig Wasser abgepumpt, um Rettern den Zugang zu ermöglichen.
Am Freitag konnte ein erster Mann aus dem Höhlensystem gerettet werden. Am Samstag kamen vier weitere Männer aus eigener Kraft frei, nachdem Taucher sie mit Essen versorgt hatten und der Wasserstand tief genug gesunken war.
Die fünf Überlebenden wurden ins Krankenhaus gebracht. Einem Radiosender berichteten sie von ihrer Gefangenschaft unter Tage.
Demnach hatte sich Verzweiflung bei den Männern breit gemacht. „Ich habe gesagt, wenn keine Taucher zur Hilfe kommen, ist unsere Überlebenschance gleich null. Wir haben nur darauf gewartet zu sterben“, berichtete einer der Überlebenden.
Ein weiterer Geretteter sagte, die beiden noch vermissten Männer seien weiter als alle anderen in das Höhlensystem hinabgestiegen.
Nach Angaben des japanischen Tauchers Yoshitaka Isaji konzentriert sich die Suche nach den letzten beiden Goldsuchern auf einen Bereich, der durch eine enge, überschwemmte Passage von dem Aufenthaltsort der übrigen fünf abgeschnitten ist.
„Dieser überschwemmte Durchgang ist extrem eng und praktisch unpassierbar“, erklärte Isaji in Onlinediensten. „Stellen Sie sich den Raum so eng wie eine Schublade vor.“
Wegen des schlammigen Wassers sei die Sicht zudem „gleich null“. Die Helfer pumpten daher vorerst weiter Wasser ab. Ein Tauchgang sei angesichts der enormen Gefahren „der letzte Ausweg“.(afp/red)
Ein 75-Jähriger hat in Baden-Württemberg die Kontrolle über sein Auto verloren und nach einer Irrfahrt auf dem Parkplatz eines Drogeriemarkts einen tödlichen Unfall verursacht.
Er fuhr nach Polizeiangaben zunächst über einen Radweg und eine Wiese, bevor er auf dem Parkplatz einen 73-Jährigen erfasste, der gerade am Kofferraum seines eigenen Wagens stand. Der 73-Jährige starb. Der Unfallfahrer selbst wurde bei dem Unglücksgeschehen in der Gemeinde Dotternhausen schwer verletzt.
Großaufgebot vor Ort
Wie die Polizei in Reutlingen mitteilte, war der 75-jährige Fahrer am 29. Mai gemeinsam mit seiner gleichaltrigen Ehefrau unterwegs, als er nach einem Stopp an einer Ampel in einem Gewerbegebiet plötzlich von der Straße abkam.
Er überquerte unkontrolliert die Gegenfahrbahn, einen Grünstreifen, einen Radweg und eine Wiese. Dann geriet er auf dem Parkplatz, fuhr einen Lichtmast um und erfasste den 73-Jährigen.
Danach schob der Senior das Auto des Getöteten mit seinem eigenen Fahrzeug in drei geparkte Wagen und eine Laterne. Ein Großaufgebot an Rettungskräften und Polizei war vor Ort, der 75-jährige Verursacher wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Seine Ehefrau wurde leicht verletzt. Nach Angaben der Beamten ist eine medizinische Ursache als Unfallursache nicht auszuschließen. (afp/red)
Massiver Rückschlag für das Raumfahrtunternehmen von US-Milliardär Jeff Bezos: Eine Rakete von Blue Origin ist bei einem Test auf der Startrampe explodiert.
Gewaltiger Feuerball nach Zündungstest
Auf einem Video des Vorfalls am Donnerstag, 28. Mai, war zu sehen, wie auf dem Raumfahrtstützpunkt Cape Canaveral im Bundesstaat Florida zunächst Rauch unter der 98 Meter hohen Rakete aufsteigt – und diese dann in einem gewaltigen Feuerball explodiert. Bei dem Vorfall wurde nach Behördenangaben niemand verletzt.
„Es ist ein sehr harter Tag“, erklärte Bezos im Onlinedienst X nach der Explosion. „Es ist noch zu früh, um die Ursache zu kennen. Aber wir arbeiten bereits daran, sie zu ermitteln.“
Von Seiten seines Unternehmens hieß es zu dem Test der New-Glenn-Rakete nur knapp: „Wir haben während des Zündungstests eine Anomalie festgestellt.“ Zudem versicherte Blue Origin, dass von dem beteiligten Team niemand vermisst werde.
NASA kündigt Untersuchung des Vorfalls an
„Ich bin dankbar, dass keine Verletzungen gemeldet wurden“, erklärte Floridas Kongressabgeordneter Mike Haridopolos, in dessen Wahlkreis Cape Canaveral liegt. Er habe bereits mit dem Chef der US-Raumfahrtbehörde NASA, Jared Isaacman, wegen der Explosion Kontakt gehabt.
Isaacman schrieb seinerseits auf X: „Die Raumfahrt ist unerbittlich, und die Entwicklung neuer Trägerraketen mit hoher Nutzlastkapazität ist außerordentlich schwierig.“
Die NASA werde nun mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, „um eine gründliche Untersuchung dieser Anomalie zu unterstützen, die kurzfristigen Auswirkungen auf Missionen zu bewerten und wieder Raketen zu starten“.
Die New-Glenn-Rakete spielt eine zentrale Rolle bei den Raumfahrtambitionen von Jeff Bezos. Blue Origin konkurriert mit dem SpaceX-Unternehmen von Elon Musk unter anderem als Dienstleister für die NASA bei ihrem Mondfahrt-Programm Artemis.
Beide Firmen wurden von der US-Raumfahrtagentur etwa mit der Entwicklung von Mondlandefähren beauftragt.
Musk äußerte auf X seine Anteilnahme für den Konkurrenten und nannte die Explosion der New-Glenn-Rakete „höchst bedauerlich“. Für die bemannte Mission Artemis 2, bei der vier Astronauten Anfang April den Mond umrundeten, war eine SLS-Trägerrakete seines SpaceX-Unternehmens genutzt worden.
Eine erneute Mondlandung gut ein halbes Jahrhundert nach den Apollo-Missionen der NASA ist für 2028 geplant. (afp/red)
Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. „Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder“, erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot am Dienstag im Onlinedienst X.
Belgiens Innenminister Bernard Quintin drückte sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten viel Kraft“, schrieb er auf der Plattform X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“
Kleinbus von Zug erfasst
Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8:00 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte.
Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen.
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, wie eine Polizeisprecherin dem Fernsehsender VRT sagte.
Busfahrer ignorierte geschlossene Schranken
Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte, sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft.
Überwachungsvideos zeigen demnach, dass der Schulbus trotzdem auf den Bahnübergang fuhr. Der Zug sei trotz Notbremsung mit rund 120 Stundenkilometern auf den Bus geprallt und der Bus etwa 15 Meter weit gegen einen Kabelmast geschleudert worden.
Kinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. Die Passagiere des Zuges blieben unverletzt, der Zug wurde geräumt. (afp/dpa/red)
Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. „Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder“, erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot am Dienstag im Onlinedienst X.
Belgiens Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke sprach von zwei Jugendlichen, die ums Leben gekommen seien. Ebenso sei der Fahrer sowie eine Begleitperson verunglückt. Zwei weitere Menschen seien schwer verletzt.
Belgiens Innenminister Bernard Quintin drückte sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten viel Kraft“, schrieb er auf der Plattform X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“
Kleinbus gegen Zug geprallt
Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8:00 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte.
Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen.
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, wie eine Polizeisprecherin dem Fernsehsender VRT sagte. Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte.
Kinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. (afp/dpa/red)
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug der belgischen Eisenbahnen und einem Schulbus in Buggenhout in der Region Flandern sind heute mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT unter Berufung auf den Schienenbetreiber Infrabel. Rettungskräfte waren vor Ort im Großeinsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr am Bahnübergang in Vierhuizen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, jedoch war der Bahnübergang ersten Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen.
Die rund 100 Passagiere des Zuges wurden evakuiert und im Anschluss in der örtlichen Feuerwache betreut. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar. (dts/red)
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug der belgischen Eisenbahnen und einem Schulbus in Buggenhout in der Region Flandern sind heute mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT unter Berufung auf den Schienenbetreiber Infrabel. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen. Rettungskräfte waren vor Ort im Großeinsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr am Bahnübergang in Vierhuizen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, jedoch war der Bahnübergang ersten Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen.
Die rund 100 Passagiere des Zuges wurden evakuiert und im Anschluss in der örtlichen Feuerwache betreut. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar.
„Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft“, erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin im Onlinedienst X. (afp/dts/red)
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug der belgischen Eisenbahnen und einem Schulbus in Buggenhout in der Region Flandern sind heute mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT unter Berufung auf den Schienenbetreiber Infrabel. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen. Rettungskräfte waren vor Ort im Großeinsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr am Bahnübergang in Vierhuizen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, jedoch war der Bahnübergang ersten Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen.
Die rund 100 Passagiere des Zuges wurden evakuiert und im Anschluss in der örtlichen Feuerwache betreut. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar.
„Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft“, erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin im Onlinedienst X. (afp/dts/red)
Bei der Kollision eines Lastwagens mit einer Brücke sind am Dienstagmorgen auf der Autobahn 2 bei Hannover zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Lkw kam nach Polizeiangaben von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Pfeiler des Bauwerks.
Bei den Toten handelte es sich demnach um die Insassen des Fahrzeugs, zwei Männer im Alter von 28 und 53 Jahren. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 4:45 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle Hannover-Bothfeld.
Warum der 53-jährige Lkw-Fahrer mit seinem Gespann von der Autobahn abkam und in die Fußgängerbrücke fuhr, war zunächst noch unklar. Ermittlungen des Verkehrsunfalldiensts liefen.
Feuerwehr und Rettungsdienst bargen die toten Fahrer
Wie Polizei und Feuerwehr weiter mitteilten, waren beide Insassen bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte bereits tot. Der 28-jährige Beifahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls aus dem Lkw auf eine Grünfläche geschleudert, der Fahrer blieb im Wrack eingeklemmt.
Rund 40 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort, bei der Bergung des Fahrers kam technisches Gerät zum Einsatz. Die Autobahn war halbseitig gesperrt, Unfallzeugen sollten sich bei der Polizei melden. (afp/red)
Gleich am ersten Tag seines Einsatzes mit Fahrgästen ist ein autonom fahrender Bus im schwedischen Göteborg mit einer Straßenbahn zusammengekracht.
Straßenbahn fuhr auf Bus auf
Wie die Verkehrsbetriebe am Montag mitteilten, „bremste der selbstfahrende Bus mit Passagieren an Bord und von hinten fuhr eine Straßenbahn auf“. Es habe keine Verletzten gegeben.
Der Bus war zwar schon seit Ende März im Zentrum von Göteborg unterwegs, aber Montag war der erste Tag für Fahrten mit Passagieren. Ein Fahrer war mit an Bord, um eingreifen zu können. Der Bus wurde nun zur Inspektion gebracht.
Testbetrieb bis 2027 genehmigt
Die schwedische Verkehrsbehörde hatte grünes Licht für den Testbetrieb mit Passagieren bis Ende Juli 2027 gegeben.
Selbstfahrende Busse und Shuttles in Europa fahren mit lokalen Erlaubnissen, von Stadt zu Stadt, oft auch auf privaten Straßen.
Die EU hat noch keine europaweite Erlaubnis für autonom fahrenden öffentlichen Nahverkehr oder Taxis ohne Fahrer erteilt. (afp/red)















