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Ambulanzflugzeug mit sechs Menschen an Bord vor US-Ostküste vermisst

Vor der US-Ostküste wird ein Ambulanzflugzeug mit sechs Menschen an Bord vermisst.
Die US-Küstenwache leitete am Samstag eine Suchaktion nach der Maschine ein, die auf dem Weg von den Bermudas nach Boston war.
Nach Angaben der Küstenwache brach der Kontakt zu dem Flugzeug vom Typ Gulfstream G100 am frühen Samstagmorgen ab.
Schiffe und Flugzeuge suchten vor der Küste des Bundesstaates Massachusetts nach der Maschine, unter anderem vor der Insel Nantucket.
Der Kontakt sei gegen 01.30 Uhr Ortszeit verloren gegangen, sagte Clarence Togeretz, Sprecher des kanadischen Betreibers Latitude Air Ambulance, der Nachrichtenagentur AFP.
An Bord seien zwei Piloten, zwei medizinische Mitarbeiter, ein Patient und ein Familienangehöriger gewesen.
Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über zehn Flugzeuge und bietet medizinische Evakuierungs- und Rückholflüge an. (afp/red)
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Felsabbruch an Atlantikküste fordert Todesopfer

Im südwestfranzösischen Badeort Biarritz ist ein großer Teil einer Steilküste abgebrochen und hat zwei Sporttaucher unter sich begraben. Eine 33-Jährige wurde nach dem Unglück am Mittwochabend tot aus dem Meer geborgen. Die Suche nach ihrem ein Jahr älteren Partner dauerte am Donnerstag an. Ein weiterer Taucher erlitt einen schweren Schock.

Große Suchaktion im Meer

Zwölf Taucher und ein Jetski waren an der Suche nach dem Vermissten beteiligt. Auch eine Unterwasserdrohne sollte zum Einsatz kommen.
Etwa 2000 Kubikmeter Felsen unterhalb eines Leuchtturms waren am Mittwochabend überraschend von der Steilküste abgebrochen und ins Meer gestürzt. „Es war ohrenbetäubend“, berichtete der 45 Jahre alte Vincent Pariset, der mit seiner Tochter einen Stand-up-Paddelausflug machte, als sich das Unglück ereignete.
Der nahegelegene Badestrand der Stadt war bei Temperaturen von mehr als 40 Grad zum Zeitpunkt des Unglücks von zahlreichen Menschen bevölkert.

Gebiet nach Unglück gesperrt

Die Stadtverwaltung von Biarritz sperrte das Gebiet um die Einsturzstelle für Taucher und Schiffe. Auch der Strand wurde vorläufig geschlossen. Das Gebiet rund um den Leuchtturm von Biarritz gilt offiziell als „Gefahrengebiet“, das Betreten ist verboten. Ein Hinweisschild warnt vor „ständigen Erdrutschen“.

Küstenerosion bedroht Atlantikküste

An der Steilküste in der Gegend von Biarritz hatte es bereits 2008 und 2018 größere Abbrüche gegeben. Durch den Anstieg des Meeresspiegels verstärkt die natürliche Erosion, die zu Felsstürzen führen kann. Tausende Häuser entlang der Atlantikküste drohen, in den kommenden Jahrzehnten abzurutschen. (afp/red)