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Eingestürztes Haus in Görlitz: Suche nach drei Menschen geht weiter

Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses im sächsischen Görlitz werden weiter drei Menschen vermisst. Zwei der ursprünglich fünf Vermissten seien kurz nach Mitternacht aufgetaucht, ihnen gehe es gut, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.
In der Nacht suchten Einsatzkräfte weiter auf Hochtouren nach verschütteten Menschen. Als Ursache für den Einsturz vermutete die Polizei eine Gasexplosion.
Am frühen Montagabend war das Haus eingestürzt. Die Polizeisprecherin sagte weiter, es werde noch nach drei Erwachsenen gesucht, die nicht erreichbar seien. Es könne sein, dass sich diese zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus aufgehalten hätten.

Gasexplosion als mögliche Ursache für das Unglück

Die Polizei schrieb auf der Plattform X, möglicherweise habe es in dem Mehrfamilienhaus eine Gasexplosion gegeben. Bisher konnte nicht abschließend geklärt werden, warum das Gebäude einstürzte.
Nachdem am Abend versucht worden sei, Verschüttete mit Hilfe von Spürhunden zu finden, sei gegen 2:00 nachts begonnen worden, den Schutt vorsichtig abzutragen – sowohl mit einem Bagger als auch händisch, wie die Sprecherin in den frühen Morgenstunden berichtete. Die Helfer gäben alles, sagte sie.
Noch immer trete Gas aus. Das entsprechende Leck liege unterhalb der Trümmer und können aktuell technisch nicht behoben werden. „Wir haben ständig Messgeräte im Einsatz“, sagte eine Polizeisprecherin mit Blick auf die Gaskonzentration in der Luft.
Eine erneute Explosion sei aber nicht zu erwarten. Die Suche müsse auch deshalb mit viel Vorsicht durchgeführt werden, um mögliche Hohlräume in den Trümmern nicht zu zerstören, so Leuschner.
Vor Ort waren bis zum späten Abend rund 120 Einsatzkräfte.

Vor Ort waren bis zum späten Abend rund 120 Einsatzkräfte.

Foto: Paul Glaser/dpa

Nach dem Einkaufen war sein Haus weg

Ein Mann, der befürchtete, seine Frau und seine Cousine könnten unter den Trümmern liegen, sagte dpa, er habe beim Einkauf in einem nahen Supermarkt eine Explosion gehört.
Erst am Nachmittag sei er gemeinsam mit den beiden Frauen angekommen, um in dem Haus in einer Ferienwohnung Urlaub zu machen. Als er vom Supermarkt zurückgekommen sei, habe er nur noch einen großen Haufen Schutt an der Stelle des Hauses vorgefunden.
Die genaue Ursache für das Unglück ist noch immer unklar.

Die genaue Ursache für das Unglück ist noch immer unklar.

Foto: Paul Glaser/dpa

Unfallstelle weiträumig evakuiert

Nach dem Zusammensturz des Gebäudes in der James-von-Moltke-Straße unweit des Görlitzer Bahnhofs war die Unfallstelle zunächst weiträumig evakuiert und abgesperrt worden. Dann begann die Suche nach Toten oder Verletzten. Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz waren am Unglücksort.
In dem eingestürzten Haus befanden sich nach Angaben der Polizei Miet- und Ferienwohnungen. Nach Angaben des Ordnungsamtes handelt es sich bei dem Haus um ein Haus der Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen, die ein Tochterunternehmen der Stadt Görlitz ist.
Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands, sie liegt in der sächsischen Oberlausitz direkt an der Neiße und hat 57.000 Einwohner. Seit 1998 bildet Görlitz zusammen mit der östlich gelegenen polnischen Nachbarstadt Zgorzelec eine grenzüberschreitende Europastadt.
Wegen der historischen unzerstörten Altstadtkulisse ist die Stadt auch ein gefragter Drehort für internationale Filmproduktionen. (dpa/afp/red)
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Haus stürzt in Görlitzer Innenstadt ein

In Görlitz ist am Montag aus bislang unbekannter Ursache ein Haus eingestürzt. Angaben zu Toten oder Verletzten lagen zunächst nicht vor, wie eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP sagte. Polizei, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk seien vor Ort.
Das Haus stürzte den Angaben zufolge am späten Nachmittag in der James-von-Moltke-Straße in der Innenstadt von Görlitz ein. Da die Gefahr eines Gasaustritts vermutet werde, sei der Unglücksort weiträumig evakuiert worden. Die Bewohner der angrenzenden Gebäude hätten diese bereits verlassen.
Erst nach abschließender Sicherung des Gebiets könne mit der Suche nach etwaigen Toten oder Verletzten begonnen werden, sagte die Polizeisprecherin.  (afp/red)
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Explosion von Imbisswagen beschädigt mehrere Häuser in Goch

Die Explosion eines Imbisswagens im nordrhein-westfälischen Goch hat am Montag Schäden an mehreren Häusern verursacht.
Trümmerteile flogen bis zu 30 Meter durch die Luft und landeten teils in Vorgärten und auf der Straße, wie die Polizei in Kleve und die freiwillige Feuerwehr in Goch mitteilten.
Die Polizei ging von einem technischen Defekt aus. Menschen wurden nicht verletzt.
Anwohner in der Gocher Innenstadt waren kurz vor 05.00 Uhr durch den lauten Knall aufgeschreckt worden. Der am Straßenrand abgestellte Imbisswagen wurde durch die Explosion komplett zerstört.
Beschädigt wurden laut Polizei fünf Häuser, eine Garage und ein geparktes Auto. An den Häusern entstanden demnach Schäden an Fenstern, Jalousien und Dachverkleidungen. (afp/red)
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Brandkatastrophe in Crans-Montana: Schweizer Präsident räumt Versäumnisse ein

Nach der Silvester-Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana mit 41 Todesopfern hat der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin Behördenversäumnisse eingeräumt.
„Die Schweiz wurde in den vergangenen Monaten hart geprüft“, sagte der Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP) am Sonntag, 17. Mai, dem „Spiegel“. Das Unglück zeige: „Perfekt sind wir nicht. Aber wir können und müssen aus Fehlern lernen.“
Parmelin verwies bezüglich des Vorwurfs mangelnder Kontrollen durch die Behörden auf die Ermittlungen der Walliser Justiz. „Die Politik muss ungeachtet der Ermittlungen Maßnahmen und Konsequenzen einleiten und umsetzen. Deswegen hat der Bundesrat beschlossen, einen runden Tisch für Opfer, Hinterbliebene, Versicherer und Behörden einzurichten“, sagte Parmelin.

Brandschutz im Fokus der Ermittlungen

Landesweit seien die bereits strengen Brandschutzvorschriften verschärft, vielerorts Feuerfontänen verboten und Baunormen angepasst worden. „Das bringt die toten Menschen nicht zurück, soll aber verhindern, dass sich eine solche Katastrophe jemals wiederholt“, sagte Parmelin.
Für internationale Irritationen sorgte nach der Katastrophe zudem der Umgang mit Behandlungskosten ausländischer Opfer. Italienische Betroffene hätten keine Zahlungsaufforderungen erhalten, sondern lediglich Kopien der Rechnungen, sagte Parmelin.
Es gehe um Transparenz im Rahmen internationaler Versicherungsregeln. „Trotzdem war es ungeschickt“, betonte der Schweizer Präsident. Er habe Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni zugesichert, dass dies nicht wieder passieren werde.

Katastrophe in der Silvesternacht

In der Silvesternacht war im Untergeschoss der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana ein Brand ausgebrochen. 41 zumeist junge Menschen kamen ums Leben, 115 weitere Menschen wurden verletzt.
Die Ermittler vermuten, dass die Brandkatastrophe durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die der Decke zu nahe kamen.
Ermittlungen sollen nun Aufschluss über die genauen Umstände des Brandes geben und klären, ob die Eigentümer der Bar gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen haben.
Die Gemeinde hat bereits eingeräumt, dass seit 2019 keine Brandschutzkontrollen in der Bar stattgefunden hatten – obwohl diese jedes Jahr vorgeschrieben sind. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung. (afp/red)
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Rom: Fünf Italiener bei Tauchunfall auf den Malediven ums Leben gekommen

Bei einem Tauchunfall auf den Malediven sind vermutlich fünf Italiener ums Leben gekommen.
„Es wird davon ausgegangen, dass die Taucher starben, als sie versuchten, in einer Tiefe von 50 Metern Höhlen zu erkunden“, teilte das italienische Außenministerium am Donnerstag, 14. Mai mit. Die Behörden vor Ort hätten Ermittlungen aufgenommen.
Wie Sicherheitskräfte auf den Malediven mitteilten, wurden die Italiener als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht von einem Höhlentauchgang in großer Tiefe im Vaavu-Atoll südlich der Hauptstadt Malé zurückgekehrt waren.

Große Suchaktion nach vermissten Tauchern

Flugzeuge und Schnellboote wurden demnach für eine groß angelegte Suche eingesetzt. In einer bis zu 60 Meter tiefen Höhle sei eine Leiche gefunden worden. Weitere Taucher der Küstenwache würden zur Unterstützung der Suche entsandt.
Der Inselstaat im Indischen Ozean gilt als Paradies für Taucher. Das vom Tourismus abhängige Land ist stark vom Klimawandel betroffen: Sein Fortbestehen ist durch den steigenden Meeresspiegel akut bedroht. (afp/red)
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„Ein Wunder“: Elf Menschen nach Kleinflugzeug-Absturz aus dem Meer gerettet

Die US-Küstenwache hat vor der Küste des Bundesstaats Floridas elf Insassen eines verunglückten Kleinflugzeugs aus dem Meer gerettet, die sich zuvor mehrere Stunden lang an ein Rettungsfloß geklammert hatten.
Die Passagiere des von den Bahamas kommenden Propellerflugzeugs wurden etwa 130 Kilometer vor der Stadt Melbourne in Florida aus dem Meer gerettet, wie die Küstenwache am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Demnach erreichte die Behörden am Dienstagmorgen einen Notsignal.

„Wunder“ nach Flugzeugabsturz im Meer

Ein Flugzeug des nahegelegenen US-Militärstützpunktes Patrick Space Force Base, das sich gerade für eine Übung in der Luft befand, schloss sich der Suche der Küstenwache an.
„Sie befanden sich schon seit etwa fünf Stunden auf dem Floß. Man sah ihnen auf den ersten Blick an, dass sie in Not waren“, sagte Luftwaffenoffizier Rory Whipple auf einer Pressekonferenz.
Die Menschen hätten keine Möglichkeit zur Kommunikation gehabt, „sodass sie nicht einmal wussten, dass wir kamen, bis wir direkt über ihnen waren“, fügte er hinzu.
Die Behörden auf den Bahamas untersuchen das Unglück, dessen Ursache vermutlich auf ein Triebwerkversagen zurückzuführen ist.
Luftwaffen-Kommandeurin Elizabeth Piowaty bezeichnete es als „ein Wunder“, dass die elf Menschen den Absturz überlebt haben. „Ich kenne niemanden, der eine Notwasserung im Meer überlebt hat. Dass all diese Menschen überlebt haben, ist ein ziemliches Wunder.“   (afp/red)
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Baltimore-Brücke: US-Justiz erhebt Anklage gegen Schiffsbetreiber

Die US-Justiz hat zwei Unternehmen aus Singapur und Indien wegen des Einsturzes einer Autobrücke in der Hafenstadt Baltimore vor zwei Jahren angeklagt.
Die Schiffsbetreiber „Synergy Marine“ aus Singapur und „Synergy Maritime“ aus dem indischen Chennai werden im Zusammenhang mit dem von einem Containerschiff verursachten Brückeneinsturz unter anderem Verschwörung zum Betrug und falsche Angaben gegenüber der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB vorgeworfen, wie das US-Justizministerium mitteilte.
 
„Der Einsturz der Francis-Scott-Key-Brücke war eine vermeidbare Tragödie mit enormen Konsequenzen“, sagte US-Justizminister Todd Blanche.
„Diese Anklage ist ein wichtiger Schritt, um diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, deren rücksichtslose Missachtung von Sicherheitsregeln im Seeverkehr zu diesem Unglück führten.“

NTSB: Wackelkontakt führte zu Stromausfall

Laut einer Untersuchung der NTSB war durch einen Wackelkontakt in einer Schaltzentrale der Strom auf dem Schiff ausgefallen, wodurch es manövrierunfähig wurde.
Die Anklage wirft Mitarbeitern der Reedereien vor, Sicherheitsinspektionen und entsprechende Zertifikate gefälscht zu haben. In diesem Zusammenhang wird in der Anklageschrift auch ein Inder erwähnt, der für beide Unternehmen arbeitete.
Das Containerschiff steckt unter einem Teil der Francis Scott Key Bridge fest.

Das Containerschiff steckt unter einem Teil der Francis Scott Key Bridge fest.

Foto: Steve Helber/AP/dpa

Die Francis-Scott-Key-Brücke über dem Patapsco-Fluss war am 26. März 2024 am frühen Morgen eingestürzt, nachdem das Frachtschiff „Dali“ einen Brückenpfeiler gerammt hatte.
Die Besatzung hatte kurz vor dem Unglück noch ein Notsignal abgesetzt, wodurch die Polizei den Verkehr über die Brücke stoppen konnte. Für acht mit Reparaturen beschäftigte Bauarbeiter auf der Brücke kam die Warnung zu spät. Nur zwei von ihnen konnten lebend gerettet werden, sechs kamen ums Leben.

Entschädigungszahlung und Wiederaufbau der Brücke

Erst nach zweimonatigen Aufräumarbeiten konnte der normale Schiffsverkehr durch den für den Hafen von Baltimore wichtigen Kanal unter der Brücke wieder aufgenommen werden.
Für die Reinigung der Fahrrinne wurde schon 2024 eine Vereinbarung über eine Entschädigungszahlung von 100 Millionen Dollar (gut 85 Millionen Euro) getroffen. Der Wiederaufbau der Brücke selbst soll laut US-Behörden mehr als 5,2 Milliarden Dollar kosten und bis 2030 dauern. (afp/red)
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Polizist der GSG 9 bei Schießtraining tödlich verletzt

Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos der Bundeswehr bei Oldenburg in Holstein ist ein Angehöriger von Spezialkräften der Bundespolizei am Montagabend tödlich verletzt worden.
Erste Erkenntnisse deuten auf einen Unfall hin, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Noch am Abend seien Ermittlungen eingeleitet worden.
Details etwa zu Alter und Wohnort gaben die Behörden mit Verweis auf die aktuelle Ermittlungsphase nicht. Auch zu welcher Einheit der Mann gehörte und zu der Frage, was für ein Schießtraining stattfand, sagten die Ermittler aus Schleswig-Holstein nichts.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem sehr tragischen Unfall bei einer Schießübung der GSG 9. „Dabei ist ein Polizist der GSG 9 ums Leben gekommen. Ich bin tief erschüttert über dieses schreckliche Ereignis.“ Seine Gedanken und Gebete seien bei der Familie des verstorbenen Polizisten. Die GSG 9 ist eine Spezialeinheit zur Bekämpfung von Terrorismus.

Weitläufiges Gelände mit Vielzahl an Schießmöglichkeiten

Auch die Bundespolizei in Berlin teilte mit, dass aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weiteren Auskünfte erteilt würden. Sie verwies darauf, dass die Polizei des Landes Schleswig-Holstein die Ermittlungen führe.
Der Truppenübungsplatz Putlos der Bundeswehr unweit der Insel Fehmarn ist nach Angaben der Bundeswehr flach und nur leicht hügelig mit geringem Baumbestand.
Er umfasst zudem Strandgebiete und Steilküsten. Hier können Einsatzkräfte demnach komplexe Lagen trainieren und verschiedene Schießtrainings absolvieren.

Tödliche Schüsse bei Trainings sind selten, kommen aber vor

Tödliche Schüsse bei Übungen und Trainings gelten als seltene Ausnahmen – doch immer wieder haben Missverständnisse, Unachtsamkeit oder Fehler schwere Folgen.
In Putlos etwa kam es im Juni 2022 bereits einmal zu einem Vorfall mit einer Waffe. Damals traf ein Ausbilder während eines Trainings unbeabsichtigt einen Polizeischüler am Oberarm. Dieser wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Im Februar 2019 wurde ein 21 Jahre alter Polizeischüler in einer Kaserne in Würzburg (Bayern) von einem Kollegen erschossen. Beide hätten aus Spaß einen Schuss simuliert. Dem damals 19-Jährigen sei nicht bewusst gewesen, dass sich eine Kugel im Lauf der Waffe befand. Wegen fahrlässiger Tötung erhielt der Polizeischüler eine Jugendstrafe auf Bewährung und eine Geldstrafe.
In Bonn (Nordrhein-Westfalen) wurde im Oktober 2018 ein 23-jähriger Polizist auf dem Weg zum Schießtraining von seinem Kollegen von hinten mit der schussbereiten Dienstwaffe in den Nacken geschossen. Er erlag seiner Verletzung. Der Schütze erhielt eine Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Tötung. (dpa/red)
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Deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben gekommen

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Namibia ist die deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller ums Leben gekommen.
Das Wrack des seit Sonntag vermissten Flugzeugs wurde am Montagmorgen in der Wüstenregion Sossusvlei gefunden, wie die Fluggesellschaft Desert Air erklärte.

Absturz-Opfer: Silke Lohmiller, Ehemann Richard und ihr Sohn

Bei den Insassen handelte es sich nach Angaben der Dieter Schwarz Stiftung um ihre langjährige Geschäftsführerin Silke Lohmiller, deren Mann, den früheren Kaufland-Manager Richard Lohmiller, und ihren gemeinsamen Sohn.
„Leider gibt es keine Überlebenden“, teilte Desert-Air-Chef Willem de Wet nach dem Fund des Flugzeugwracks mit. Außer den drei Passagieren aus Deutschland kam auch der Pilot bei dem Absturz ums Leben. Die Unglücksursache werde nun untersucht.
„Wir verlieren mit Silke Lohmiller eine herausragende Persönlichkeit und eine engagierte Gestalterin“, erklärte der Vorsitzende Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, Reinhold Geilsdörfer, auf deren Website.

Stiftung für Bildung: Lohmiller prägt bundesweit nachhaltig

Mit ihrer Stiftungsarbeit im Bereich Bildung habe Lohmiller „die Bildungslandschaft in unserer Region und auch bundesweit nachhaltig geprägt“. Die Stiftung mit Sitz im baden-württembergischen Neckarsulm wurde von dem Gründer der Supermärkte Lidl und Kaufland, Dieter Schwarz, gegründet.
Laut „Bild“-Zeitung war Silke Lohmiller 61 Jahre alt, ihr Sohn Henry war 19 Jahre alt. Das Kleinflugzeug vom Typ Cessna 2021 war am Sonntag von einer privaten Landebahn nahe dem internationalen Flughafen Hosea Kutako in Richtung einer Touristenlodge in der Wüstenregion gestartet, dort jedoch nie angekommen.  (afp/red)
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Zahl der Toten nach Explosion in Feuerwerksfabrik in China auf 37 gestiegen

Das Unglück hatte sich am Montag in einer Feuerwerksfabrik in Liuyang in der Provinz Hunan ereignet. Videos in Onlinediensten zeigten mehrere Detonationen und eine gewaltige Rauchwolke über dem Unglücksort. Am Freitag waren die Such- und Bergungsarbeiten laut CCTV „weitgehend abgeschlossen“. Die Polizei hat demnach mittlerweile acht Verdächtige festgenommen.
Liuyang ist das Zentrum der Feuerwerksproduktion in China und stellt rund 60 Prozent der in China verkauften Feuerwerkskörper und 70 Prozent der exportierten Feuerwerkskörper her.
Industrieunfälle sind in China aufgrund lascher Sicherheitsstandards häufig. Im vergangenen Jahr waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Hunan neun Menschen ums Leben gekommen. Im Februar kamen bei Explosionen in Feuerwerksläden in den Provinzen Hubei und Jiangsu zwölf beziehungsweise acht Menschen ums Leben. (afp/red)