Norwegen steht das erste Mal seit 28 Jahren in einem WM-Achtelfinale. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde.
RB Leipzigs Offensivspieler Nusa erzielte im Dallas Stadion mit einem feinen Schlenzer in den Winkel den 1:0-Führungstreffer für Norwegen (39. Minute). Nach dem Ausgleich durch Amad Diallo (74.) schob der bis dahin zurückhaltende Haaland in der 86. Minute den Ball aus kurzer Distanz zum umjubelten Sieg ins Tor.
Norwegen wird nun gegen Brasilien um den Viertelfinal-Einzug spielen – am Sonntag (22 Uhr).
HEUTE17:49 Uhr
DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.
HEUTE16:00 Uhr
Vor Abreise: Letztes Team-Meeting mit Nagelsmann im WM-Camp
Nach einer letzten kurzen Nacht im WM-Camp in Winston-Salem laufen beim Deutschen Fußball-Bund die Vorbereitungen auf die Heimreise. Am heutigen Vormittag Ortszeit sollte es noch ein Abschlussmeeting der Nationalspieler und des Stabes ums Team im Teamhotel The Graylyn Estate geben.
Eine geschlossene Abreise aus North Carolina wird es im Anschluss nicht geben. Die Akteure um Kapitän Joshua Kimmich sollen im Laufe des Tages individuell ihre Heimreise antreten, wie der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurde.
Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in Foxborough hat die Verbandsführung um Präsident Bernd Neuendorf bislang noch nicht auf die Ankündigung von Julian Nagelsmann reagiert, als Chefcoach weitermachen zu wollen.
„Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, hatte Nagelsmann nach dem verpassten Einzug ins Achtelfinale noch am Spielort gesagt.
Der Vertrag des 38-Jährigen läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028, für die sich das DFB-Team aber erst noch qualifizieren muss. Er bereite die EM und auch die im September beginnende neue Nations-League-Runde „gerne“ vor, wenn der DFB das wolle.
HEUTE10:18 Uhr
So geht es weiter für die Nationalmannschaft
Die Nationalmannschaft hat nun fast drei Monate Länderspielpause. Die nächste Bewährungsprobe – ob mit Julian Nagelsmann oder einem anderen Bundestrainer – steht am 24. September in den Niederlanden an.
Dann beginnt die nächste Auflage der Nations League. Neu ist, dass die ersten vier Partien innerhalb von zehn Tagen stattfinden. Weitere Kontrahenten in der A-Staffel sind für die DFB-Auswahl Griechenland am 27. September in Augsburg und auswärts am 4. Oktober sowie Serbien am 1. Oktober in München und auswärts am 13. November.
Der Abschluss der Gruppenphase steht am 16. November im Berliner Olympiastadion wieder gegen die Niederlande an. Die K.o.-Runde in dem UEFA-Wettbewerb findet im März 2027, das Final Four im Juni 2027 statt.
Noch in diesem Jahr und zwar Anfang Dezember werden die Qualifikationsgruppen für die EM 2028 in Belfast in Nordirland ausgelost. Die Ausscheidungsrunde für das Turnier in England, Schottland, Wales und Irland beginnt im Spätsommer 2027.
HEUTE8:09 Uhr
Nationalmannschaft zurück im WM-Quartier
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
HEUTE5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Wirbt für den neuen Spiderman-Film: Fußball-Star Lionel Messi. - Foto: Tony Gutierrez/AP/dpa
Fußball-Star Lionel Messi auf luftigen Abwegen: Der Argentinier spielt in einem Werbespot für den neuen Spiderman-Film mit.
Der Kapitän des Weltmeisters und der Hauptdarsteller Tom Holland sind in einem Clip zum Film „Spider-Man: Brand New Day“ zu sehen, der am 29. Juli in die Kinos kommt.
Der 39-jährige Messi spielt darin sich selbst, wie er mit einem Handy in der Hand in ein New Yorker Café kommt, um Spiderman zu suchen.
Die Filmfigur Peter Parker (Holland) verschwindet – sichtlich überwältigt vom prominenten Besuch, kurz in einem Nebenzimmer – kommt als Superheld zurück und springt dann mit Messi durch eine Hochhausschlucht. (dpa/red)
Forderungen nach personellen und strukturellen Konsequenzen werden laut. (Archivbild) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Nach dem WM-Aus des DFB-Teams werden aus der Union Konsequenzen gefordert. Der sportpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), rief zu einer kritische Untersuchung der Rolle des Trainers auf.
Der DFB müsse das Vorrunden-Aus „mit Demut“ aufarbeiten und rasch handeln, sagte Mayer der „Rheinischen Post“.
Strukturdebatte nötig
Er sollte auch an die vielen Kinder und Jugendlichen denken, die noch nie einen überzeugenden Auftritt der DFB-Elf bei einer Weltmeisterschaft erlebt hätten. Das Abschneiden der Nationalmannschaft sei „nicht nur eine herbe Enttäuschung, sondern auch eine veritable Blamage“.
Zugleich verlangte Mayer eine Debatte über grundlegende Strukturfragen im Verband. Es müsse geklärt werden, warum es zwischen den sportlichen Erfolgen im Jugendbereich und den Resultaten der A-Nationalmannschaft ein so auffälliges Missverhältnis gebe. (dts/red)
Orlando Gill (#12) aus Paraguay hält den vierten Elfmeter der Deutschen, den Nick Woltemade (#11) im Elfmeterschießen während des Achtelfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay am 29. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough, Massachusetts, schießt. - Foto: Megan Briggs/Getty Images
Nach dem blamablen WM-Aus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Trost zugesprochen. „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel!“, schrieb der Kanzler in der Nacht zum Dienstag im Onlinedienst X.
„Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Für seine Äußerungen schlug dem Kanzler auch Spott entgegen.
Kritik von Strack-Zimmermann
Zuvor hatte die DFB-Elf im Sechzehntelfinale in Foxborough bei Boston gegen den Außenseiter Paraguay 3:4 nach Elfmeterschießen verloren und damit zum dritten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft das Achtelfinale verpasst. 2018 in Russland und 2022 in Katar war Deutschland bereits in der Gruppenphase ausgeschieden.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verfolgte das Spiel im Flugzeug – auf dem Weg zum „Kontrahenten“ nach Asunción, der Hauptstadt von Paraguay. Dort wollte er an einem Gipfeltreffen der Mercosur-Staaten teilnehmen. „Schade, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat mit dem Sommermärchen“, schrieb das Auswärtige Amt nach der Niederlage im Onlinedienst Instagram.
Merz erhielt für seine lobenden Worte für die Nationalmannschaft Kritik: Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann schrieb bei X zu Merz‘ Eintrag, sie wisse gar nicht, was schlimmer sei – „das Spiel oder diese Analyse“.
„Diese Nationalmannschaft spielt, wie diese Bundesregierung regiert: viel Anspruch, wenig Entschlossenheit.“ AfD-Chef Tino Chrupalla schrieb, Merz scheine an die Nationalmannschaft „dieselbe Messlatte anzulegen wie an seine Regierungskoalition“.
Auch in Russland sorgte Merz‘ Beitrag für Häme: Der Kanzler verstehe es wie immer gut, „zum Scheitern zu ermutigen“, schrieb der Wirtschaftsbeauftragte des Kreml, Kirill Dmitrijew, bei X.
Während in Deutschland die Enttäuschung groß war, sorgte der WM-Triumph der Albirroja („Weiß-Rote“ in Anlehnung an die Trikot-Farben) in Paraguay für frenetischen Jubel. Präsident Santiago Peña erklärte den Dienstag zum Feiertag. „Paraguay gibt niemals auf. Feiertag verdammt noch mal“, schrieb der Staatschef im Onlinedienst X.
In Asunción feierten ausgelassene Fans den Sieg über das deutsche Team mit Autokorsos. Paraguay habe „das getan, was es am besten kann: während des gesamten Spiels und auch in der Verlängerung mit der Seele verteidigt“, sagte der Bankangestellte Amado Salomón.
Asunción, Paraguay: Ausgelassene WM-Stimmung – Fans jubeln nach Spiel Deutschland gegen Paraguay .
Foto: Jorge Saenz/AP/dpa
Der Hotelier Luis Espínola sagte, als Anhänger der Albirroja müsse man bis zur letzten Minute leiden. „Das ist Teil unserer Identität, unserer Art zu konkurrieren und Fußball zu verstehen. Heute hat sich dieses Leiden schließlich in eine ungeheure Freude verwandelt“, sagte er inmitten der jubelnden Anhänger auf den Straßen der Hauptstadt.
Für Paraguay war der Triumph gegen die deutsche Mannschaft erst der zweite K.o.-Sieg bei einer WM. „Wir haben einen viermaligen Weltmeister ausgeschaltet, und Paraguay hat gezeigt, dass man mit Organisation, Opferbereitschaft und einem enormen Teamgeist auch die größten Fußballmächte bezwingen kann“, sagte Espínola. „Es ist eine Nacht, die für immer im Gedächtnis des paraguayischen Volkes bleiben wird.“ (afp/red)
Wieder nicht sein WM-Turnier: Joshua Kimmich. - Foto: Federico Gambarini/dpa
Wieder stand Joshua Kimmich in den Katakomben eines WM-Stadions – und sollte das auch für ihn erneut Unerklärliche erklären. Und doch war es bei seiner dritten WM, die wieder im sportlichen Desaster endete, anders als noch vor vier Jahren im Al-Bayt-Stadion in der Wüste Katars.
Damals sprach der Anführer einer vermeintlich goldenen Fußball-Generation vom „schwersten Tag“ seiner Karriere und befürchtete, er könne mental „in ein Loch“ fallen.
„Schlimm“ fühlte sich der 31-Jährige auch vier Jahre später im Football-Stadion der New England Patriots in Foxborough, als er sich den bohrenden Reporter-Fragen stellte.
„Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf“
Der Kapitän tat es mit durchgedrücktem Kreuz, reif und schonungslos in der Analyse. Und auch in eigener Sache traf er nach seinem 114. Länderspiel eine klare Aussage: Das war’s noch nicht! „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde, ist: Aufgeben!“
In einem längeren Monolog ließ der ehrgeizige Profi, der mit dem FC Bayern das Gewinnen gewohnt ist und eine reichhaltige Titelsammlung vorweisen kann, in sein Inneres blicken. „Als Kind, wenn man die Nationalmannschaft geguckt hat, war bei Turnieren immer Halbfinale, Finale, Weltmeister. Es waren immer große Erfolge. Das hat einen auch sehr geprägt, da mitzufiebern.“
Das sei etwas, „was man auch den Kindern und Menschen zu Hause geben und bieten möchte“, fuhr er fort: „Und wir haben es wieder nicht geschafft, eine Euphorie zu entfachen und eine Mannschaft auf dem Feld zu sein, mit der sich die Menschen identifizieren können.“ Der Kapitän entschuldigt sich beim Volk.
Russland 2018, Katar 2022, Amerika 2026 – keinmal schaffte es Kimmich mit unterschiedlichen Teambesetzungen ins Achtelfinale unter die besten 16.
„In den acht Jahren wächst man in seiner Rolle, seiner Verantwortung. Deshalb ist es nochmal bedeutender, als Kapitän auszuscheiden, weil man eine große Verantwortung für die Gruppe trägt. Die Verantwortung fühle ich“, sagte der Anführer. Er haderte nicht, er sprach mit fester Stimme.
Und es folgte ein Satz, der zum Lesen zwischen den Zeilen animierte: „Die sollten wir alle fühlen, die auf dem Platz standen und nicht die Schuld bei einem anderen suchen. Wir haben es verbockt.“
Kimmich ehrte, dass er keine Ausreden bemühte nach dem Ausscheiden, nicht das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah anprangerte, nicht fehlendes Glück beim mit 3:4 verlorenen Elfmeterschießen.
„Wir sollten den Anspruch haben – und die Qualität -, dass wir Gegner wie Paraguay schlagen können. Es darf auch keiner auf die Idee kommen, den Schiedsrichter verantwortlich zu machen oder das Elfmeterschießen. Wenn du es über 120 Minuten nicht schaffst, gegen so einen Gegner zu gewinnen, darfst du von Glück nicht abhängig sein.“
„Wenn man die vier Spiele übereinanderlegt, haben wir gegen keinen Top-Gegner gespielt. Wir hatten dreimal Probleme gegen keine Weltklasse-Teams, das ist Fakt.“
Auch er hat kein gutes Turnier gespielt. Doch er hat sich wieder in den Dienst der Mannschaft gestellt, die vom Bundestrainer zugewiesene Rolle als Rechtsverteidiger angenommen. Obwohl sich im letzten WM-Spiel nach Julian Nagelsmanns Umstellung in der Endphase zeigte, wo der Kapitän von Anfang hingehört hätte: ins zentrale Mittelfeld.
Auch für Manuel Neuer war es die dritte Frust-WM nacheinander. Aber der 40-Jährige, dessen viel diskutiertes DFB-Comeback nach zwei Jahren abrupt endete, als er gerade drauf und dran schien, womöglich doch noch ein Erfolgsfaktor werden zu können, hat im Gegensatz zu Kimmich auch zwei tolle WM-Turniere erlebt. Neuer ist 2014 Weltmeister geworden. „Ich habe alles gegeben“, sagte er.
Als er Elfmeter Nummer zehn von Fabian Balbuena parieren konnte, blitzte für einen Moment die „Aura“ auf, die ihm immer wieder zugeschrieben worden war und auf die alle so lange warten mussten. Kurz darauf war es vorbei. Nach 128 Länderspielen war’s das jetzt dann wohl endgültig für den WM-Rekordtorhüter.
„Enttäuschend ist das richtige Wort“, sagte Neuer zu seiner Gemütslage. „Jeder ist traurig. Jeder muss mit der Situation klarkommen.“ Auch er.
Auch sein Fazit fiel eindeutig aus. „Wir hatten nicht den Punch. Du musst so eine Mannschaft schlagen. Das ist Fakt, wenn du dich messen willst mit Mannschaften wie Frankreich“, sagte Neuer. Das war sein Ziel, dieses doch programmierte Achtelfinale. „Es ist extrem bitter, so aufzuhören.“ Das galt für den früheren Kapitän Neuer – aber auch für den aktuellen Kapitän Kimmich. (dpa/red)
Merlin im Trikot der mexikanischen Nationalelf am 16. Juni 2026 in Mexiko-Stadt. - Foto: Carl Recine/Getty Images
Ob auf Rolltreppen oder an Statuen, in Stadien oder sogar im Parlament – die Fußballfans aus aller Welt hinterlassen deutliche Spuren bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Nordamerika. Eine garantiert unvollständige Übersicht der Fan-Momente aus der WM-Vorrunde haben wir für Sie zusammengestellt.
„Ohne Schottland keine Party“ – Fangemeinde feiert in Boston
28 Jahre mussten schottische Fans darauf warten, ihre Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft anzufeuern. Die Freude der Fans ist groß. Sie machen daraus eine riesige Party. In Boston zog die „Tartan Army“ ein, die Fangemeinde der schottischen Fußballnationalmannschaft, benannt nach den von vielen Anhängern getragenen Kilts mit dem berühmten Tartanmuster.
Zehntausende Mitglieder reisten mit Dudelsäcken und (Verkehrs-)Kegel nach Massachusetts, wobei ihre Anzahl in den Medien von 20.000 bis zu 50.000 reichte. Plus mindestens eine Ente. Bei einer Fan-Parade der „Tartan Army“ am 18. Juni 2026 in der Innenstadt von Providence, USA, watschelte Ente Donny vor den Dudelsackspielern her.
„Wir sind seit über 30 Jahren hier und haben so etwas noch nie erlebt“, sagte Noelle Somers, Geschäftsführerin der Hennessy´Bar im Zentrum von Boston, gegenüber dem „Boston Globe“. Die Fans hatten die Biervorräte leergetrunken. Der Umsatz vom St. Patrick´s Day – dem größten irisch-amerikanischen Volksfest der Stadt – sei verdreifacht worden. Das Trinkgeld nach stundenlangem Gelage sei großzügig und die Stimmung energiegeladen gewesen. „Sie haben den Spaß zurückgebracht, der verloren gegangen war“, so Somers.
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Schottland-Fans posieren für Fotos vor dem Fußballspiel Haiti gegen Schottland im Boston Stadium in Foxborough am 13. Juni 2026.
Foto: Franck Fife/AFP via Getty Images
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Mitglieder der „Tartan Army“ auf dem Weg zum Südbahnhof von Boston, um zum Stadion etwas außerhalb der Stadt zu gelangen.
Foto: Joseph Prezioso/AFP via Getty Images
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In der Heimat feierten die restlichen Mitgleider der „Tartan Army“. Auch beim Public Viewing in Glasgow zum Spiel gegen Marokko sind Verkehrskegel und Schottenröcke an der Tagesordnung.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
Doch die Schotten beschränkten sich weder auf Boston noch ließen sie sich von Wasserwegen abhalten. Lautstark machten sie auch in Miami und von Ausflugsbooten auf sich aufmerksam.
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Entlang ihres Weges krönten die Fans gemäß ihrer schottischen Art diverse Statuen symbolisch mit einem Verkehrskegel, als Zeichen: „Du bist jetzt einer von uns“. Von dieser außergewöhnlichen Geste blieb auch die Statue von Georg Washington in der Nähe des Fenway-Parks, Baseballstadion und Heimspielstätte der Boston Red Sox, nicht verschont.
Big News this morning : The George Washington statue near Fenway Park in Boston has been given the Highest Honour By the 🏴 Scottish Fans. Someone has got up there God knows how and placed a traffic cone □on his heed. 😅🤣😂😂. This is a proud moment for 🏴 Scotland. 👍🏻 pic.twitter.com/4yNTf61fZK
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Selbst die brasilianische Mannschaft zollte der fröhlichen Stimmung der „Tartan Army“, die trotz Niederlage ihrer Mannschaft am 25. Juni im Miami-Stadion ungebrochen war, ihren Respekt. Nach dem 3:0-Sieg applaudierten die Spieler für die schottischen Fans.
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Dankbarkeit der Schotten
Aus Dank für die Gastfreundschaft richtete sich Martin Riddell, der Vorsitzende der schottischen Fangemeinde, mit einer einseitigen Anzeige im „The Herald“ an die Stadt Boston. Darin hieß es:
Liebes Boston,
vielen Dank, dass ihr uns mit offenen Armen, offenen Bars und offenem Geist empfangen habt. Wo immer wir hinkommen, haben wir Tartan, Dudelsäcke, Farbe, Verkehrskegel und eine Party im Gepäck. Eure Einwohner, Barkeeper, Baseballstadien, Ordnungskräfte und alle anderen waren von unserer Ankunft bis zum Abschied so freundlich zu uns. Boston, du hast uns aufgenommen wie längst verlorene Cousins, die unangekündigt auftauchten, dein ganzes Bier tranken, deine Statuen dekorierten und trotzdem willkommen sind.
Ihr seid alle herzlich zu uns eingeladen, um diese Party fortzusetzen. Wir haben gern gemeinsam Erinnerungen geschaffen. Die Geschichten werden in Boston und Schottland über Generationen hinweg weitergegeben werden. Bis zum nächsten Mal, Boston.
Ohne Schottland keine Party.
Tartan Army
Ruder-Kult aus Norwegen greift um sich
Legendär für diese Fußball-WM ist auch das Trockenrudern der norwegischen Fans – egal, ob auf den Rängen im Stadion, auf der Straße oder der Rolltreppe.
Norwegische Fans feuern ihre Mannschaft beim Spiel gegen Frankreich im Boston Stadium am 26. Juni 2026 an.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
Nach dem Sieg gegen Senegal setzt sich der gesamte Kader auf den Rasen und rudert mit den Fans im Stadion.
Norway 3 2 Senegal → early qualification! And the team celebrated Norwegian style: a synchronized „Viking row“ to thank their supporters. pic.twitter.com/kNCwu3Bh3v
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Auch heftiger Regen kann sie nicht abhalten:
Norway 3 2 Senegal → early qualification! And the team celebrated Norwegian style: a synchronized „Viking row“ to thank their supporters. pic.twitter.com/kNCwu3Bh3v
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Die Geste greift um sich und wird auch anderenorts praktiziert:
Auf der Rolltreppe:
🚨 WATCH: Norway fans perform their famous Viking Row in the pouring rain in New Jersey ahead of the clash with Senegal. 🇳🇴⛈️ pic.twitter.com/b3bDKfZkCW
— Sports on Predict (@predictdotsport) June 22, 2026
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In der U-Bahn
🇳🇴 Norway fans just turned a Boston escalator into a Viking longship
Synchronized “Viking Row” on the way to the World Cup.
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Im Pflegeheim in Norwegen
World Cup fever inspired Norwegian nursing home residents to join together for a spirited “Viking row” to cheer on Norway ahead of its World Cup match against Senegal. ⚽️❤️🇳🇴 pic.twitter.com/rOedGVTBDa
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Im Kindergarten
World Cup fever inspired Norwegian nursing home residents to join together for a spirited “Viking row” to cheer on Norway ahead of its World Cup match against Senegal. ⚽️❤️🇳🇴 pic.twitter.com/rOedGVTBDa
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In der Politik
Mitglieder des norwegischen Parlaments vollführen die „Wikinger-Ruderbewegung“ im Storting in Oslo am 18. Juni 2026.
Foto: Håkon Mosvold Larsen/NTB/AFP via Getty Images
Während eines Kulturaustauschs in Boston bringt ein Norweger einem Polizisten und einem England-Fan das Rudern bei.
World Cup fever inspired Norwegian nursing home residents to join together for a spirited “Viking row” to cheer on Norway ahead of its World Cup match against Senegal. ⚽️❤️🇳🇴 pic.twitter.com/rOedGVTBDa
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Tierische Momente
Aber nicht nur die Ente Donny der Schotten wurde während der Fußball-WM berühmt. In Mexiko dreht sich alles um die Peking-Ente Merlin, genauer gesagt den Peking-Erpel. Er ist das inoffizielle Maskottchen der Nationalmannschaft und wurde sogar von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zur morgendlichen Pressekonferenz in den Nationalpalast eingeladen.
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Merlin im Trikot der mexikanischen Nationalelf am 16. Juni 2026 in Mexiko-Stadt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Der Peking-Erpel wurde von den Fans zum inoffiziellen Maskottchen der mexikanischen Nationalmannschaft erklärt. Entsprechend groß ist das Interesse, wo immer Merlin auftaucht.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Der zweijährige Merlin gewann die Herzen der Fans, als er im Trikot der Nationalmannschaft durch die Straßen von Mexiko-Stadt watschelte.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
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Sein Herrchen, Cristian Gomez, ist Straßenverkäufer in Mexiko-Stadt. Zusammen mit Fanliebling Merlin wurde er von Mexikos Präsidentin in den Nationalpalast eingeladen: Merlin trug weiterhin sein Nationaltrikot, Gomez und seine Familie waren dafür etwas formeller gekleidet.
Foto: Carl Recine/Getty Images
Eine saubere Sache
Die japanischen Fans hingegen haben sich indes des Rufs als Saubermacher verdient gemacht – und inzwischen andere damit angesteckt. Für die Japaner ist es indes kein Novum: Schon bei der WM 2018 griffen sie zum blauen Sack.
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Japanische Fans helfen am 25. Juni 2026 im Dallas Stadium in Arlington nach dem Spiel gegen Schweden beim Aufräumen auf der Tribüne.
Foto: Aric Becker/AFP via Getty Images
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Auch dieser japanische Fan räumt nach dem Spiel gegen Tunesien am 20. Juni 2026 in Monterrey, Mexiko, auf – und bekommt Unterstützung von einem mexikanischen Fan.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Für die Japaner ist das Aufräumen übrigens kein neuer Trend. Schon bei der WM 2018 fassten sie tatkräftig mit an. Hier nach dem Spiel Japan-Senegal am 24. Juni in Ekaterinburg, Russland.
Foto: Anne-Christine Poujoulat/AFP via Getty Images
Deutsche Fans feiern vor dem Fußballspiel zwischen Deutschland und Paraguay am 29. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough. - Foto: Mario Pimentel/AFP via Getty Images
Sportliche Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft haben einer Studie zufolge einen messbaren Wohlfühl-Effekt auf die Gesellschaft.
Dieser fällt vor allem dann stark aus, wenn die eigene Nationalmannschaft erfolgreich spielt und im Turnier weit kommt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten sogenannten SKL-Glücksatlas hervorgeht.
Die Mitteilung wurde vor dem Ausscheiden Deutschlands bei der WM 2026 in der Nacht zum Dienstag versendet.
Der Erhebung zufolge lag die durchschnittliche Lebenszufriedenheit der Deutschen während der Europameisterschaft 2024 um 0,15 Prozentpunkte höher als vor und nach dem Turnier.
Dabei profitierten Frauen emotional stärker als Männer: Ihre Lebenszufriedenheit stieg durchschnittlich um 0,19 Punkte, die der Männer um 0,10 Punkte.
Eine mögliche Erklärung ist den Studienautoren zufolge, dass Frauen positive Emotionen intensiver erleben und häufig mit geringeren sportlichen Erwartungen in ein Turnier gehen.
„Für sie stehen eher Gemeinschaft, Stimmung und Geselligkeit im Vordergrund“, hieß es. Männer identifizierten sich dagegen häufiger direkt mit der Leistung der Nationalmannschaft.
„Das frühe Ausscheiden Deutschlands und das als unfair empfundene Spiel gegen Spanien könnten daher die Stimmung stärker belastet haben.“
Der positive Effekt der Europameisterschaft 2024 war allerdings zeitlich begrenzt: Bereits wenige Wochen nach dem Turnier lag die Lebenszufriedenheit wieder auf dem Niveau der Monate vor der EM.
Für die Analyse wertete das Institut für Demoskopie Allensbach Daten von insgesamt 38.781 Menschen aus. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Januar 2023 und Dezember 2025. Auftraggeber war die Kassenlotterie SKL. (afp/red)
Die Deutsche Nationalmannschaft verlässt mit hängenden Köpfen und als Verlierer das Spielfeld, Boston und die Fußball-WM 2026. - Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
HEUTE5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Julian Nagelsmann im Interview - und Jürgen Klopp hört zu. - Foto: Tom Weller/dpa
Nach dem nächsten deutschen WM-Desaster rückt automatisch Julian Nagelsmann bei der Suche nach dem Verantwortlichen in den Fokus.
Der Bundestrainer zog nach der größten Niederlage seiner Trainer-Laufbahn spontan keine persönlichen Konsequenzen. Rücktritt nach dem viel zu frühen WM-K.o.? Nein. Der 38-Jährige, der in Amerika Fußball-Weltmeister werden wollte, will das Amt auch weiterhin ausüben.
„Ich möchte es weiter machen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte“, sagte er nach dem Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay. DFB-Sportdirektor Rudi Völler stärkte ihm vor der Abreise aus Foxborough den Rücken.
„Ich bin immer noch überzeugt davon, dass er der Richtige ist.“ Ist Nagelsmann das wirklich noch? Und ist das auch noch Völler (66) für die Zeit des Neuaufbaus für die Europameisterschaft 2028? So lange laufen beide Verträge beim DFB.
Julian Nagelsmann nach der Niederlage gegen Paraguay am 29. Juni 2026 in Foxborough, Massachusetts.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Warum Nagelsmann Bundestrainer bleiben sollte?
Liegen Misserfolge im Fußball wirklich immer vor allem am Trainer? Joachim Löw, seines Zeichens Weltmeister-Coach, erlebte 2018 in Russland mit etlichen Titelgewinnern von 2014 und den jungen Confed-Cup-Siegern von 2017 das historische erste deutsche Vorrunden-Aus bei einer WM.
Hansi Flick war der Sechs-Titel-Trainer beim FC Bayern München und flog bei der WM 2022 in Katar ebenfalls nach der Vorrunde raus. Jetzt holt er als Vereinscoach wieder Titel mit dem FC Barcelona.
Nagelsmann, der als dritter DFB-Coach nacheinander das WM-Achtelfinale verpasst hat, sieht tiefere Ursachen, auch beim Blick auf seine Vorgänger: „Es war immer so, bei Hansi oder Jogi, die haben immer etwas probiert, haben einen gewissen Stamm gleich gelassen und der Outcome ist sehr ähnlich.“
Wer kann garantieren, dass unter einem anderen Coach alles besser würde. Liegt es nicht eher an der (fehlenden) Qualität der Spieler? Wer im DFB-Kader verkörpert denn Weltklasse? Hatte Nagelsmann dazu nicht auch noch Pech mit Verletzungen (Gnabry, Karl, Schlotterbeck).
Was sind die Alternativen? Klar, Jürgen Klopp ist für viele vermutlich jetzt der Wunschkandidat, der Messias, der Retter in der Not. Wäre er zu bekommen? Billig würde das nicht. Der DFB könnte sich dagegen bei einem ‚Weiter so‘ mit Nagelsmann eine teure Abfindung sparen.
Julian Nagelsmann sitzt nach der Niederlage enttäuscht auf der Trainerbank.
Foto: Tom Weller/dpa
Das stärkste Pro für Nagelsmann kam aus dem Spielerkreis, zumindest von denen, die sich nach dem Ausscheiden den Journalisten stellten und sprachen.
Er hoffe, dass Nagelsmann nicht hinschmeiße, sondern „weiter an sich und seine Fähigkeiten glaubt“, sagte Kapitän Joshua Kimmich: „Und weil er keine Mannschaft in der Kabine sitzen hat, die mit dem Finger auf ihn zeigt. Das ist von vielen Trainern ein Problem, dass – wenn es sportlich nicht läuft – die Spieler die Ausrede beim Trainer suchen. Das ist bei uns nicht der Fall.“
Joshua Kimmich am 8. Juni 2026 in Winston-Salem.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der langjährige Abwehrchef Antonio Rüdiger, der erst durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck wieder in die erste Elf rutschte, sagte: „Er ist ein Toptrainer. Wir müssen dankbar sein, dass wir so einen haben.“ Wenn man bei drei WM-Turnieren „kläglich“ ausscheide, müsse man mehr hinterfragen – und zwar „alles“.
Darum sollte Nagelsmann nicht Bundestrainer bleiben?
Augen zu und durch? Diesen Kardinalfehler darf der DFB mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze nicht ein drittes Mal wiederholen. 2018 und 2022 – beim zweiten Mal war Neuendorf schon im Amt – wurde versucht, an Löw bzw. Flick festzuhalten. Beide Male ging’s schief. Der Ballast war zu groß.
Wertvolle Zeit wurde dazu vertan. Löws Ära war vorbei, auch wenn er erst nach dem EM-Achtelfinal-Aus 2021 ging. Bei Flick dauerte es nur neun Monate. Nach einem 1:4 gegen Japan wurde er entlassen – übrigens von Völler.
Jeder hat eine zweite (Turnier-)Chance verdient. Aber auch eine dritte? Das unglückliche Viertelfinal-Aus nach Verlängerung gegen Spanien bei der Heim-EM 2024 wurde noch als achtbar gewertet. Die Stimmung im Land war pro Team und durchaus auch pro Nagelsmann. Der letzte Platz beim Final Four der Nations League ein Jahr später säte dann erste Zweifel.
Julian Nagelsmann (l) will seinen Vertrag bis zur EM 2028 erfüllen.
Foto: Federico Gambarini/dpa
Zur Erinnerung: Nagelsmann wollte Weltmeister werden. Das Ziel hat er nicht knapp, sondern um Längen verfehlt. Alleine das reicht als Trennungsgrund. Ein „Toptrainer“ (Völler) muss viel mehr richtig als falsch machen. Die wichtigsten Fehler: Kapitän Kimmich hätte nicht erst in der Endphase gegen Paraguay ins Mittelfeld gehört. Stattdessen setzte der Bundestrainer im Zentrum des Spiels auf zwei Turnier-Neulinge.
Die Rolle rückwärts mit Manuel Neuer ging nicht auf. Weder kommunikativ noch sportlich. Auch wenn Neuer im vierten WM-Spiel gut war. Die Rollenprofile, wie bei Joker Deniz Undav, waren in einer Leistungsgesellschaft fragwürdig.
Das Prinzip Hoffnung funktionierte auch nicht, Beispiel Jamal Musiala. Und als es eng wurde gegen Paraguay, sollten plötzlich zuvor Verschmähte wie Leon Goretzka und Nick Woltemade die Retter in der Not sein. Das klappte nicht.
Neuanfang und Neuaufbau
Ein Neuanfang und Neuaufbau Richtung EM 2028 und WM 2030 braucht zwingend neue, unvorbelastete Köpfe. Nagelsmann hat zu viel Kredit verspielt, gerade auch bei den Fans. „Es würde nicht jeder unterschreiben, dass ich Bundestrainer bleibe“, sagte er selbst.
Ein DFB-Entscheider glaubt weiter an eine erfolgreiche Zukunft mit seinem Wunschtrainer, obwohl er zugab: „Wenn man in so einer Form ausgeschieden ist, werden es viele nicht verstehen.“ Die harte Frage, die gestellt werden muss, lautet: Ist der 66 Jahre alte Völler selbst noch einer für den Aufbruch?
Der Weltmeister von 1990, Ex-Teamchef und jetzige Sportdirektor hat große Verdienste um den deutschen Fußball. Aber für einen radikalen Umbruch kann er nicht mehr stehen.
Als Völler 2004 als Teamchef bei der EM in Portugal mit der Nationalmannschaft in der Vorrunde scheiterte, bewies er Spürsinn wie einst als Stürmer vor dem Tor. Er erkannte, dass er mit dieser Hypothek nicht mehr der Richtige auf dem Weg zur Heim-WM 2006 gewesen wäre.
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig und Rudi Völler haben beim Training viel zu bereden.
Foto: Christian Charisius/dpa
Völler trat noch in der Nacht nach dem Ausscheiden zurück. Damals kam in Jürgen Klinsmann ein Revolutionär zum DFB, ein Motivator, ein Sonnyboy. Der Richtige zur richtigen Zeit. Es folgte das Sommermärchen.
Jetzt könnte sich der Verband um Klopp bemühen. „Ich verstehe, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der Moment. Es gibt dazu nichts zu sagen“, sagte der 59-Jährige bei „MagentaTV“.
Dort analysierte er messerscharf das deutsche WM-Aus. Vor dem ersten deutschen WM-Spiel hatte Klopp für Aufsehen gesorgt mit einem Satz – und besonders einem Wort. „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ (dpa/red)
Ein deutscher Fan reagiert auf die Niederlage seiner Mannschaft im Elfmeterschießen während des Fußballspiels der Runde der letzten 32 der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay im Boston Stadium in Foxborough am 29. Juni 2026. - Foto: Franck Fife/AFP via Getty Images
Die einstmals große Fußball-Nation Deutschland sucht nach Erklärungen. Dem Aus im Elfmeter-Drama von Foxborough gegen Paraguay folgt nach dem ersten Schock die Frage nach dem Warum.
2018, 2022, 2026. Der schmerzhafte Dreiklang des WM-Scheiterns der Nationalmannschaft muss tieferliegende Gründe haben. Tatsächlich sind es für das aktuelle Turnier in Amerika gleich mehrere.
„Wenn du in der ersten K.o.-Runde ausscheidest bei so einem großen Turnier mit 48 Mannschaften, ist das deutlich zu wenig für den deutschen Fußball“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Mauricio Magalhaes Prado (#11) aus Paraguay feiert,, nachdem Jose Canale (#13) im Elfmeterschießen zwischen Deutschland und Paraguay am 29. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough, Massachusetts, den entscheidenden Elfmeter verwandelt hat.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Abwehrspieler Antonio Rüdiger sieht den Zeitpunkt für eine grundlegende Aufarbeitung der Defizite gekommen. „Wenn man dreimal so kläglich ausscheidet, muss man alles hinterfragen.“
Vier Dinge werden derzeit als die wesentlichen Gründe für das erneute Turnier-Aus gesehen.
Zwei Wörter gehören jetzt auf den Index, wenn es um die DFB-Elf geht. Qualität und Potenzial. Immer wieder wurden der Nationalmannschaft in den letzten Jahren diese wesentlichen Attribute zugeschrieben. Doch jetzt gibt es kein Herumreden mehr.
Der deutsche Fußball gehört nicht mehr zur Weltspitze. Das ist ein unumstößlicher wie schmerzhafter Fakt – den auch alle Beteiligten einräumen.
„Es wäre vermessen, wenn wir nach dem dritten großen Turnier sagen, wir gehören noch zur Weltspitze, das tun wir einfach nicht“, sagte Nagelsmann. Mit seinem Titelziel hatte er schon vor zwei Jahren die Messlatte viel zu hoch gelegt.
Julian Nagelsmann, Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft, nach der Niederlage gegen Paraguay am 29. Juni 2026 in Foxborough, Massachusetts.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Einzelspieler sind sicherlich auf Topniveau, auch in ihren Clubs aber von besseren internationalen Akteuren umgeben. Die Bayern sind mit Englands Harry Kane, Frankreichs Michael Olise und Kolumbiens Luis Díaz das beste Beispiel.
Bei den vergangenen Turnier-Enttäuschungen wurde immer noch vom Potenzial gesprochen, das nur nicht abgerufen wurde. Irgendwann werde das Talent schon Erfolg bringen. Es klang wie eine Versicherung für die Zukunft. Diese Police ist abgelaufen. Sie zahlt im Schadensfall nicht aus.
Die Mentalität
Wer Leistung bringt, muss leiden können. Doch die ganze WM-Kampagne stand von Anfang an unter einem von Nagelsmann formulierten Leitmotto. Der Familiengedanke wurde großgeschrieben.
Und damit war nicht gemeint, dass Partnerinnen und Kinder nach jedem Spiel ins Teamhotel The Graylyn Estate einfliegen durften. Das ist noch ein anderes Kapitel einer übertriebenen Wohlfühl-Gesellschaft.
Kai Havertz (#7), nachdem er den ersten Elfmeter verschossen hat.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Wir müssen wie eine Familie sein, in der jeder für den anderen da ist“, hatte der Bundestrainer in der Turniervorbereitung gesagt. Nagelsmann setzte unter seinen Spielern auf Harmonie statt Konkurrenzkampf. Die von ihm verteilten Rollen waren die Vorgabe, sie waren ein Mantra. Das sollte Sicherheit geben, lähmte aber auch. Und passte nicht zum ultraharten Profi-Geschäft.
Auch streitbare Spieler wie Antonio Rüdiger, der nicht als Harmoniebolzen gilt, akzeptierten die Vorgabe. Jeder lobte jeden, auch den direkten Stammplatz-Konkurrenten. Es entstand der Eindruck, dass jede Reibung vermieden werden soll. Nur warum? Aus Angst vor Konflikten? Wem hätten sie wehgetan?
Durch Reibung entsteht Energie. Nur wer sich puscht, kommt weiter. Gerade, wenn er dann auf Widerstände stößt – wie gegen vor Ehrgeiz und Aggressivität strotzende Teams aus Südamerika. Eiapopeia funktioniert nicht einmal in der Kreisliga, in der Fußballer nur Kumpels sein dürfen. Joshua Kimmich sagte einen Satz, der passt:
„Am Ende geht es nur über den Erfolg – und nicht über Friede, Freude, Eierkuchen.“
Die Trainerentscheidungen
Julian Nagelsmann ist immer noch ein junger Trainer. Er war der jüngste WM-Trainer aller 48 Teams. Doch als Bundestrainer muss man Fehler vermeiden.
Der 38-Jährige lieferte durch seine Entscheidungen zu viele Angriffsflächen, wirkte trotz eines Heers an Beratern beratungsresistent. Er hielt lange, vielleicht zu lange an seinen Überzeugungen fest.
Kimmich nicht im Zentrum zu platzieren, war der Kardinalfehler. Man muss eine Elf von den wichtigen Positionen her denken. Im Zentrum brachten die Turnierneulinge Felix Nmecha und Aleksandar Pavlović keine Stabilität.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
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Die Rückholaktion von Manuel Neuer führte zwar nicht zum Turnieraus. Doch gemessen am Ertrag war die Unruhe, die durch das Torwartthema entstand, nicht produktiv. Und Deniz Undav? Den wollte Nagelsmann erst gar nicht, reizte ihn dann zu Topleistungen als Joker. Doch als er in der Startelf stand, war die Magie verpufft.
Das Pech
Es ehrt alle Beteiligten von Nagelsmann über Kimmich bis zu Rüdiger: Keiner suchte eine Ausrede. Es hätte sie gegeben.
Die VAR-Entscheidung gegen Jonathan Tahs vermeintlichen Siegtreffer zum 2:1 in der Verlängerung, die nicht nur Nagelsmann als „Vollskandal“ empfand. Oder die Verletzungen, die auch sinnbildlich richtig weh taten.
Serge Gnabry vor der Nominierung, Lennart Karl kurz nach der Ankunft in Amerika. Und besonders Nico Schlotterbeck als einziger Innenverteidiger mit einem linken Fuß. Drei Spieler, die aus verschiedenen Gründen durch ihre individuellen Qualitäten den besonderen WM-Input hätten liefern können, fehlten.
Eine Elfmeterparade war Manuel Neuers bester WM-Moment.
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Dass drei Ausfälle zum Komplett-Einsturz ihren Teil beitragen, führt aber wieder zur Qualitätsfrage. Andere Fußball-Nationen – gerade die Franzosen – haben ein schier unerschöpfliches Reservoir an gleichwertigen Ersatzleuten.
Dass Nagelsmann diese nicht zur Verfügung hat, ist ein riesiges Pech, aber vor allem ein strukturelles Problem des deutschen Fußballs. (dpa/red)
Die Deutsche Nationalmannschaft verlässt mit hängenden Köpfen und als Verlierer das Spielfeld, Boston und die Fußball-WM 2026. - Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
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HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
1 / 12
A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
2 / 12
B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
5 / 12
E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
6 / 12
F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
7 / 12
G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
8 / 12
H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
9 / 12
I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
10 / 12
J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
11 / 12
K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Vorfreude auf das nächste Spiel? Schon morgen tritt die Deutsche Elf gegen Paraguay im „Alles-oder-nichts-Spiel“ an. - Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Südafrika gegen Kanada in Los Angeles, USA (Übertragung: ARD)
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am morgigen Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
HEUTE20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Spielbaum der WM 2026. Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Die Mannschaftskapitäne Gustavo Gomez (#15, Paraguay) und Joshua Kimmich (#6, Deutschland) sind im bisherigen Turnierverlauf torlos, aber relevant auf dem Rasen. Fotos (l/r): Stu Forster/Christian Kaspar-Bartke via Getty Images
In Kürze:
Für Deutschland geht es am Montagabend um 22:30 Uhr deutscher Zeit in Boston gegen Paraguay. Das ZDF überträgt live.
Erstmals findet im Rahmen einer Fußball-WM ein Sechzehntelfinale statt. Dadurch umfasst die K.-o.-Phase maximal 5 statt 4 Spiele.
Die DFB-Elf kommt mit 6 Punkten als Gruppenerster aus der Vorrunde, schwächelte jedoch zuletzt gegen Ecuador. (1:2).
Paraguay schloss die Gruppe D mit 4 Punkten aus je einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage als Gruppendritter ab.
Laut Rudi Völler „müssen [wir] uns keine Sorgen machen“. Andere Fußballexperten warnen vor den „Weiß-Roten“ aus Südamerika.
82.500 Zuschauer fasst das für Fußball umgebaute Stadion der NFL-„Boston Gunners“ in Foxborough, einem Vorort von Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Damit ist es genauso groß wie das Westfalenstadion in Dortmund. Hier treffen am Montag um 22:30 Uhr deutscher Zeit – das ist 16:30 Uhr Ortszeit – Paraguay und Deutschland aufeinander.
Spielbaum der WM 2026 nach Ende der Gruppenphase: Gewinnt Deutschland gegen Paraguay, kommt der nächste Gegner aus einem Nachbarland.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Um es gleich vorwegzusagen: „La Albirroja“ – die Nationalelf von Paraguay – ist keine Top-Mannschaft und gilt als chancenlos für den Titel der Fußball-WM. Für ihre Verhältnisse sind die „Weiß-Roten“ genannten Nationalspieler des kleinen südamerikanischen Landes mit dem Einzug ins Sechzehntelfinale schon weit gekommen.
Wenn dennoch namhafte deutsche Fußballreporter und Fußballexperten vor diesem Team warnen, dann sagt das mehr über den Zustand der deutschen Mannschaft aus als über die Südamerikaner.
Harte Erinnerung, zarte Gegenwart
Dass die DFB-Elf Probleme hat, zeigt sich in Aussagen, die man so gar nicht über eine deutsche Nationalmannschaft kennt. So berichtete etwa die BILD, „Ein Großteil der Mannschaft habe große Probleme, gegen physisch starke Spieler in den Zweikämpfen zu bestehen“.
Doch auch international treibt die Spielweise von Kimmich und Co. ungewohnte Blüten: Die Deutsche Nationalelf wird in anderen Sprachen auch „Panzer“ – auf Deutsch – genannt, in Anlehnung an die stumpfe Wirksamkeit eines Panzers, der stur geradeaus über ein Schlachtfeld fährt, ohne sich unterwegs aufhalten zu lassen. Damit sind wir namenstechnisch nicht weit entfernt von der schottischen „Tartan Army“, der haitianischen „Grenadiere“ und den „Blauen Samurai“ aus Japan. Anders als in diesen Ländern kennt hierzulande jedoch kaum einer den Spitznamen, geschweige denn verwendet ihn.
Auf den Fußball übertragen heißt dies: Die deutschen Spieler haben generell den Ruf, mit überlegener Kraft, technischer Effizienz und hoher Disziplin auch überlegene Gegner bezwingen zu können.
Unvergessen in der Fußballgeschichte bleibt die Szene, in der Bastian „Schweini“ Schweinsteiger im WM-Finale 2014 eine blutende Platzwunde unter dem rechten Auge erlitt, am Spielfeldrand notdürftig genäht wurde, auf das Feld zurückkehrte und Deutschland zum Weltmeistertitel führte. „Schweinis“ unermüdlicher Kampfgeist mit dem blutenden Gesicht im Finale gilt bis heute als symbolisch für die Stärke deutscher Nationalmannschaften schlechthin.
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Bastian Schweinsteiger blutet unter dem rechten Auge nach einem Zusammenstoß mit Argentiniens Stürmer Sergio Aguero (nicht im Bild) im WM-Finale 2014 …
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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… Nachdem die Wunde am Feldrand notdürftig genäht wurde, ging es für Schweini wieder aufs Feld …
Foto: Fabrice Coffrini/AFP via Getty Images
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… Und für Deutschland zum Weltmeistertitel. Der verletzte Schweinsteiger prägte das internationle Bild der Deutschen Nationalmannschaft maßgeblich.
Foto: Robert Michael/AFP via Getty Images
Und jetzt? Der Bundestrainer Julian Nagelsmann jammerte nach dem verlorenen Gruppenspiel gegen Ecuador: „Körperlichkeit ist schwer zu trainieren. Wir müssen den Ball früher spielen, um Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen.“ Ungeachtet der Vieldeutigkeit von „Körperlichkeit“ meint Nagelsmann damit wohl: Die Jungs sind nicht fit genug und physisch anderen Mannschaften unterlegen. Die Zahlen unterstützen dies. Laut dem Fußballportal „90min“ hatten gegen Ecuador sieben Feldspieler eine negative Zweikampfbilanz.
„Kinder-Fußball“ statt unbändiger Siegeswille gegen Ecuador
Woran mangelt es – etwa im Vergleich zur Mannschaft von 2014? Toni Kroos, einer der Helden von damals, bemängelt: „Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht.“ Und weiter: „Wir brauchen [Stürmer Jamal] Musiala und [Mittelfeldspieler Florian] Wirtz in Topform – Das haben wir nicht.“ Wenn sich nicht beides ändere, gehe es nicht mehr lange gut, ist Kroos überzeugt, der Kraft und Kampfgeist vermisst.
Der langjährige Bundesliga-Reporter Carlos Ubina stellte in einem Beitrag „Schwächen in allen Mannschaftsteilen“ fest. „Torwart, Abwehr, Mittelfeld, Angriff – überall haperte es.“ Und er ist mit dieser Einschätzung nicht allein:
Nationalspieler Deniz Undav, Profispieler beim VfB-Stuttgart, gab nach dem verlorenen Spiel gegen Ecuador zu, dass die deutsche Mannschaft auch ein mentales Problem habe: „Ich hatte das Gefühl, dass sie [die Ecuadorianer] es mehr wollten als wir, die waren griffiger. Bei denen ging es noch um alles. Und ja, daraus müssen wir lernen“, wird Undav von der Stuttgarter Zeitung zitiert.
Deniz Undav (#26) traf gegen die Elfenbeinküste doppelt. Nach der Niederlage gegen Ecuador sprach der Stürmer des VfB Stuttgart von einem mentalen Problem in der Mannschaft.
Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
Markus Babbel, ehemaliger deutscher Nationalspieler, geht sogar so weit, der aktuellen DFB-Elf vorzuhalten: „Das ist so ein bisschen Kinder-Fußball.“ Seine Begründung: „Wir können als Mannschaft nicht verteidigen. Das liegt aber nicht an den Abwehrspielern, sondern am Kollektiv. Uns fehlt leider die Spielkontrolle und ein besseres Defensivverhalten. Wenn du jedes Mal ein, zwei Gegentore bekommst, dann hast du keine Chance, weit zu kommen.“
Paraguay für Deutschland schon immer ein starker Gegner
Nur etwa 7 Millionen Menschen wohnen in Paraguay. Kein Wunder, dass der Dschungel- und Steppenstaat eher selten an Fußballweltmeisterschaften teilnimmt. Das letzte Mal war im Jahr 2010, als die damalige Mannschaft in Südafrika den Einzug ins Viertelfinale schaffte. Nun spielt Paraguay wieder auf der großen Fußballweltbühne mit.
Als es noch kein Sechzehntelfinale gab, und das Achtelfinale direkt auf die Gruppenspiele folgte, traten Deutschland und Paraguay schon einmal bei einer WM gegeneinander an: 2002 in Südkorea. Erst zwei Minuten vor Spielende gelang damals Oliver Neuville der Siegtreffer zum 1:0. In einem Freundschaftsspiel im Jahr 2013 in Kaiserslautern lag die deutsche Mannschaft sogar früh mit 0:2 zurück. Mit Müh und Not schaffte sie es am Ende 3:3.
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Die Deutschen Nationalmannschaft spielte im WM-Achtelfinale 2002 gegen Paraguay.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
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Roberto Acuna sah nach einer Aktion gegen Ballack die Rote Karte vom guatemalischen Unparteiischen Carlos Batres.
Foto: Gary M. Prior/Getty Images
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Oliver Neuville erzielte 2 Minuten vor Schluss den Siegtreffer in Südkorea.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
DFB-Elf „klar favorisiert“
Dennoch gibt sich die ARD-Sportschau überzeugt, dass das deutsche Team dieses Mal „klar favorisiert“ sei, „zumal die Südamerikaner mit personellen Problemen zu kämpfen haben“. Aber haben wir das nicht auch?
Richtig ist, dass sich der als Profi in England unter Vertrag stehende Verteidiger Omar Alderete gegen Australien eine Verletzung zugezogen hat. Ob er am Montag antreten kann, ist noch unklar. Der 1,90 Meter große Alderete ist einer der wenigen seiner Mannschaft, der die Deutschen kennt. Von Oktober 2020 bis August 2022 stand er bei Hertha BSC unter Vertrag und trat für 17 Spiele in der Bundesliga an.
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Omar Alderete (#3, Paraguay), hier im Zweikampf mit Jordan Bos (#5, Australien) verletzte sich im Spiel gegen Australien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Alderete (#14) spielte 2020-2022 bei Hertha BSC in der Bundesliga.
Foto: Boris Streubel/Getty Images
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Auch Mittelfeldspieler Ramon Sosa (#7, Paraguay, dunkles Trikot) verletzte sich im Spiel gegen die USA. Hier zu sehen im Zweikampf mit Giovanni Reyna (#7, USA).
Foto: Frederic J. Brown/AFP via Getty Images
Auch der Einsatz von Ramón Sosa, der in England für Nottingham Forest unter Vertrag steht, ist noch unklar. Er hatte sich bereits in den ersten Minuten beim Auftaktspiel gegen die USA eine Knöchelverletzung zugezogen. Seine aktuelle körperliche Verfassung liege derzeit bei sechzig Prozent, berichtete die größte paraguayische Tageszeitung „ABC Color“.
Paraguay geschwächt aber optimistisch
Und dann noch ein „erzwungener“ Ausfall: Das Glanzlicht der „Albirroja“ ist der Mittelfeldspieler Diego Gómez. Er hat jeweils gegen die USA und gegen Australien eine Gelbe Karte kassiert. Da das Spiel gegen Australien das letzte Gruppenspiel war, bedeutet dies für Gómez laut Regeln der Internationalen Fußballorganisation FIFA, dass er für das nächste Spiel – und das ist gegen Deutschland – gesperrt ist.
Zwei andere paraguayische Spieler mit Gelber Karte wurden für das Spiel gegen Deutschland wieder freigegeben. Grund: Beide erhielten in den ersten beiden Gruppenspielen eine Gelbe Karte und waren deshalb für das letzte Gruppenspiel gegen Australien gesperrt. Nach einem gesperrten Spiel werden die Gelben Karten gelöscht.
Paraguays Spieler posieren für ein Mannschaftsfoto vor dem Gruppenspiel gegen die USA.
Foto: Patrick T. Fallon/AFP via Getty Images
Insgesamt war die Vorrunde für die Mannschaft von der Südhalbkugel nicht sonderlich erfolgreich. Paraguay schaffte es als siebtbester Drittplatzierter nur knapp, sich zu qualifizieren.
In seinen Gruppenspielen patzte es mit 1:4 gegen die mittelmäßige US-Mannschaft. Gegen das stärkere Team aus Australien, das sich Platz zwei der Gruppe D erspielte, gelang ein glanzloses 0:0-Unentschieden. Lediglich gegen die ebenbürtige Türkei setzte sich Paraguay mit einem 1:0-Sieg durch.
Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhältnisses Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.-o.-Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
„ABC Color“ gibt sich dennoch optimistisch vor dem Spiel gegen Deutschland: „Auch wenn der europäische Gigant mit seinen Toren Angst und Schrecken verbreitet, ist er nach der Niederlage gegen Ecuador angeschlagen und hat damit gezeigt, dass er nicht unbesiegbar ist.“
Rudi Völler: „Müssen uns keine Sorgen machen“
Angesprochen auf die körperliche Verfassung der deutschen Nationalelf sagte der ehemalige Nationalspieler und DFB-Sportdirektor Rudi Völler am 27. Juni in den USA vor der Presse: „Ich glaube nicht, dass wir uns darüber Sorgen machen müssen.“
Am Montag werde das Spiel gegen Paraguay „ganz anders sein“ als gegen Ecuador. „Da geht es um alles. Wir wissen auch, dass es gegen eine Mannschaft geht, die tief steht und sehr körperlich agiert. Aber wir haben auch Spieler im Kader, die das absolut gewohnt sind, wie zum Beispiel Flo[rian Wirtz] oder Kai [Havertz], die werden richtig gut dagegenhalten“, ist sich Völler sicher.
Rudi Völler wurde mit der deutschen Nationalelf 1990 Weltmeister bei der WM in Italien. Gehen wir also davon aus, dass sein Optimismus für Montag fundiert ist.
Moses zeigt die Zehn Gebote,1865, von Gustave Doré. - Foto: gemeinfrei
Manche Zahlen wirken zufällig und fast schon beliebig, andere hingegen wirken unausweichlich. Doch nur wenige von Letzteren verfügen über eine stille Autorität wie die Zehn. Sie begegnet uns im menschlichen Leben so selbstverständlich, dass wir kaum bemerken, wie tiefgreifend sie unser Denken prägt. Wir zählen in Zehnern, strukturieren in Zehnern und erstellen Top-10-Listen. Eine „glatte Zehn“ bedarf keiner Erklärung.
Ein universelles Muster
Hinter dieser Vertrautheit verbirgt sich möglicherweise etwas Tiefgründigeres, denn jenseits ihres praktischen Nutzens steht die Zehn für eine reichhaltige symbolische Geschichte. In Mathematik, Religion, Philosophie und Kultur präsentiert sie Ordnung in vollendeter Form – sie ist nicht nur das Ende einer Abfolge, sondern die Erschaffung eines stabilen und begreifbaren Ganzen.
Während die Neun an der Schwelle zur Transformation steht, fühlt sich die Zehn wie ein Ankommen an – der Moment, in dem sich die Teile schließlich zu einer erkennbaren Struktur zusammenfügen. Betrachten wir beispielsweise den menschlichen Körper: Wir besitzen zehn Finger, und es lässt sich kaum in Worte fassen, wie sehr diese einfache Tatsache unsere Zivilisation geprägt hat. Unser Dezimalsystem ist höchstwahrscheinlich aus dem Zählen an den Händen entstanden. Die Zehner wurden zu natürlichen Maßeinheiten, da der Körper selbst als Vorbild diente.
Ein Symbol der Harmonie: die 10-Punkte-Tetraktys, die auf Pythagoras zurückgehen soll.
In diesem Sinne ist die Zehn zutiefst menschlich. Sie schlägt eine Brücke zwischen der abstrakten Welt der Mathematik und der physischen Realität des Lebens. Wir tragen diese Zahl buchstäblich mit uns. Vielleicht symbolisiert sie deshalb häufig nicht nur eine Menge, sondern steht auch für Meisterschaft. „Bis zehn zählen“ bedeutet, die Fassung wiederzugewinnen.
Eine Top-10-Liste impliziert Wertigkeit und ein Popsong gilt erst dann wirklich als Hit, wenn er es in die Top 10 geschafft hat. In Umfragen werden wir regelmäßig dazu aufgefordert, Leistung, Zufriedenheit oder Wahrscheinlichkeit auf einer 10-Punkte-Skala zu bewerten. Auch bei der berühmten Frage zur Kundenzufriedenheit – „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie … weiterempfehlen?“ – liegt die Skala von null bis zehn. Eine perfekte Punktezahl wird üblicherweise mit 10 angegeben. Die Zahl steht dabei nicht für Übermaß, sondern für Ausgewogenheit, einen Zustand, in dem die Dinge ihre angemessene Form erreicht haben.
Dieser Ansatz findet sich auch in der antiken Philosophie wieder. Die Pythagoreer betrachteten die Zehn als die vollkommenste aller Zahlen, dargestellt durch die Tetraktys (griechisch für „Vierheit“): ein Dreieck aus zehn Punkten, die in vier Reihen angeordnet sind. Für die Pythagoreer spiegelte die Tetraktys die Harmonie selbst wider, also die verborgene numerische Struktur hinter Musik, Geometrie und dem Kosmos. Darauf schworen sie ihre Eide.
Dabei handelte es sich nicht um Aberglauben. Auch die Griechen ahnten, dass Ordnung nicht willkürlich ist. Die Realität war von Mustern, Symmetrie und Begreifbarkeit geprägt. Die Zahl zehn stand für die Vollendung dieses Musters: Die Einheit entfaltete sich zur Fülle.
Die Zehn in der Religion
Derselbe Gedanke erscheint auch in religiösen Traditionen. In den hebräischen Schriften findet man die Zehn Gebote – keine Empfehlungen, sondern grundlegende Prinzipien, die sowohl das individuelle Verhalten als auch das Gemeinschaftsleben ordnen sollen. Bezeichnenderweise sind es genau zehn und nicht sieben oder zwölf. Diese Zahl vermittelt Vollständigkeit. In ihrer Gesamtheit bilden die Zehn Gebote ein lückenloses moralisches Regelwerk.
In der biblischen Geschichte über Ägypten wirden zehn Plagen beschrieben, die der Erlösung vorausgehen. Diese Abfolge ist nicht zufällig. Sie ist vielmehr Ausdruck eines umfassenden Urteils über ein korruptes System. Erst nach der zehnten Plage bricht ein neues Kapitel an. Auch in der biblischen Genealogie zeigt sich dieses Muster: Die Genesis beschreibt zehn Generationen von Adam bis Noah und weitere zehn bis Abraham, was darauf hindeutet, dass sich die Geschichte in geordneten Etappen und nicht in zufälliger Abfolge entfaltet.
In der hinduistischen Tradition wird Vishnu traditionell mit zehn Avataren, das heißt Erscheinungsformen, die im Laufe der Zeitalter auftauchen, um das kosmische Gleichgewicht von Gut und Böse wiederherzustellen, in Verbindung gebracht. Auch hier steht die Zehn für Vollkommenheit – jedoch nicht im Sinne von Starre, sondern als vollständige Entfaltung der Ordnung im Laufe der Geschichte.
Im Christentum gibt es das Gleichnis der zehn Jungfrauen, in dem es um Wachsamkeit und Vorsorge angesichts eines nahenden Tages der Abrechnung geht. Die Zehn steht hier für die Gesamtheit der Menschen, die auf ein Urteil warten – einige klug und vorbereitet, die anderen töricht.
Vollendung ohne Beständigkeit
Die symbolische Kraft der Zehn besteht zudem außerhalb eindeutig religiöser Zusammenhänge ungebrochen. Im Sport wird sie oft mit Führungsstärke und Kreativität in Verbindung gebracht. Im Fußball gehört das Trikot mit der „10“ traditionell dem Spielmacher, also jener Person, durch die das Spiel gestaltet und geordnet wird – wie Pelé, Maradona, Messi und Platini.
Im Turnen und Wasserspringen steht eine Zehn für eine fehlerfreie Ausführung, für die perfekte Leistung ohne sichtbaren Fehler, wie bei Nadia Comăneci. Die 14-jährige Rumänin erntete für ihre Darbietung am Stufenbarren als erste Turnerin überhaupt bei den Olympischen Spielen in Montreal 1976 eine glatte Zehn.
Und doch birgt die Zehn einen subtilen Warnhinweis. Denn sobald Perfektion erreicht ist, kann sie zur Starre verleiten. Systeme, die umfassend ausgereift sind, stehen Veränderungen oft im Weg. Strukturen, die Ordnung schaffen sollen, können zu Formen der Kontrolle verhärten. Der Wunsch nach einer perfekten Bewertung, einer perfekten Gesellschaft oder einem perfekt geordneten Leben kann die Unfähigkeit verschleiern, mit Unsicherheit oder Veränderungen zurechtzukommen. Tatsächlich wurden die Zehn Gebote, so wunderbar sie auch sind, in den Händen der jüdischen Sadduzäer, Gelehrten und Pharisäer zu genau jenen Hindernissen im Leben, denen sich Christus entgegenstellte.
In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Zehn von der Neun. Die Neun bleibt dynamisch und steht am Rande des Wandels. Die Zehn hingegen strebt nach Beständigkeit. Sie möchte, dass die Dinge geordnet, geklärt und gesichert sind. Genau darin liegen sowohl ihre Stärke als auch ihre Gefahr.
Wir Menschen brauchen Ordnung. Ohne sie versinkt das Leben im Chaos. Sprache, Recht, Architektur, Musik und Wissenschaft hängen alle von stabilen Strukturen ab. Die Zivilisation selbst benötigt einen Rahmen, der die Zeit überdauert. Doch das Leben geht über alle von uns geschaffenen Rahmenbedingungen hinaus. Im Glauben endgültige Vollkommenheit erreicht zu haben, werden wir von der Realität eines Besseren belehrt. Neue Probleme tauchen auf und plötzlich stehen Fragen im Raum. Die Menschen verändern sich. Die Geschichte schreitet voran.
Vielleicht ist dies der Grund, warum die Zehn oft nicht nur für ein Ende, sondern zugleich auch für den Beginn eines neuen Zyklus steht. In der Arithmetik kehren wir, sobald wir die Zehn erreichen, zur Eins zurück – jedoch auf einer höheren Ebene. Die Abfolge beginnt von Neuem, wiederholt sich jedoch nicht einfach. Vielmehr wurde etwas weitergetragen.
Mit anderen Worten: Die Zehn verkörpert ein Paradoxon – sie steht für Vollendung, aber nicht für Beständigkeit; für Errungenschaft, aber nicht für ein endgültiges Ziel. Genau wie das Leben selbst, zumindest hier auf der Erde.
Die alten Griechen haben das besser verstanden, als wir es manchmal tun. Ihr Wort „Kosmos“ bezeichnete nicht nur „das Universum“, sondern eine geordnete und schöne Anordnung – daher auch der Begriff „Kosmetik“ in unserer Sprache. Ordnung war wichtig, da das Chaos stets zurückzukehren drohte. Harmonie musste gepflegt werden und galt nicht als selbstverständlich, ebenso wie in unserem Alltag, in dem das Schminken Ordnung symbolisiert: Schönheit muss gepflegt werden.
Unsere heutige Zeit schwankt oft unruhig zwischen diesen beiden Polen hin und her. Einerseits sehnen wir uns nach Ordnung, nach klaren Systemen, messbaren Ergebnissen und stabilen Identitäten. Andererseits fürchten wir, in zu starren Systemen gefangen zu sein, in denen es keinen Raum für unerwartete Ereignisse gibt. Die Zehn erinnert uns leise daran, dass wahre Ordnung nicht mechanisch ist. Sie ist lebendig. Eine gute Struktur sperrt Energie nicht ein, sondern lenkt sie. Eine gute Gesellschaft schränkt die Freiheit nicht ein, sondern ermöglicht Entfaltung. Ein gutes Leben ist kein Leben, in dem es keine Unsicherheit gibt, sondern ein Leben, in dem Sinnhaftigkeit und Offenheit nebeneinander bestehen.
All dies könnte erklären, warum die Zehn nach wie vor so viel Beachtung findet. Sie spricht eine der tiefsten Sehnsüchte des Menschen an: die Hoffnung, dass das Leben einen sinnvollen Verlauf nehmen kann. Nicht perfekt im Sinne von unveränderlich oder fehlerfrei, sondern vollkommen genug, um Bestand zu haben und als Fundament für die Zukunft zu dienen.
Denn letzten Endes liegt die Bedeutung der Zehn nicht in der Zahl selbst, sondern in der Erkenntnis, was sie über uns offenbart – dass wir Menschen Wesen sind, die sich nach Ordnung inmitten des Ungewissen sehnen. Wir zählen, klassifizieren, ordnen, messen und bauen, weil wir danach streben, Muster zu entdecken, die das Dasein begreifbar machen. Die Zehn ist eines der großen Symbole dieser Sehnsucht. Sie ist die Zahl, die uns sagt, dass die Teile zusammenpassen können, auch wenn die Geschichte selbst noch nicht abgeschlossen ist.
Lionel Messi (#10) aus Argentinien wird von Husam Abudahab (#4) aus Jordanien im Rahmen des Gruppenspiels der Gruppe J der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Jordanien und Argentinien im Dallas Stadium am 27. Juni 2026 in Arlington, Texas, attackiert. - Foto: David Ramos/Getty Images
Edeljoker Lionel Messi kam, traf, siegte – und sorgte für den nächsten Rekord seiner atemberaubenden Karriere. Doch Messis wahrer Verdienst beim 3:1 (2:0) der Argentinier zum Gruppenabschluss der Fußball-WM gegen Jordanien war ein anderer.
Durch seinen freiwilligen Verzicht auf einen Startelf-Einsatz machte der Weltmeister-Kapitän klar, dass für ihn das Team über dem eigenen Ego steht. Passend dazu beendete er seinen Social-Media-Post direkt nach dem Spiel mit den Worten: „Weiter zusammen.“
„Er denkt nicht so sehr an seine Zahlen. Er hat das einfach entschieden. Das spricht Bände, was Messi für dieses Team bedeutet. Das ist wunderbar“, sagte Trainer Lionel Scaloni über die höchst ungewöhnliche Bankrolle für den Superstar:
„Er hätte heute 90 Minuten spielen können – aber er ging raus und er wollte seinen Mitspielern Zeit auf dem Spielfeld geben.“
Messi überflügelt Just Fontaine und Jairzinho
Messi saß erstmals seit 20 Jahren bei einem WM-Spiel wieder auf der Bank. Bei seiner Einwechslung in der 60. Minute brandete riesiger Jubel im hauptsächlich mit argentinischen Fans gefüllten Dallas-Stadion auf – und der wurde knapp 20 Minuten später noch lauter.
Der argentinische Stürmer Lionel Messi jubelt nach dem dritten Tor seiner Mannschaft gegen Jordanien am 27. Juni 2026.
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Messi baute per Freistoß seinen Torrekord auf nun 19 WM-Treffer aus. Auch Ehefrau Antonela Roccuzzo jubelte auf der Tribüne ausgelassen.
Der 39-Jährige ist der erste Spieler der Geschichte, der in sieben aufeinanderfolgenden WM-Spielen mindestens ein Tor erzielt hat. Er überflügelte den Franzosen Just Fontaine und den Brasilianer Jairzinho (beide 6).
Die Chancen, dass er seine Torrekorde in der ersten K.-o.-Runde ausbaut, sind groß. Zum einen hat der 39-Jährige gegen Jordanien etwas Kraft sparen können. Und zum anderen ist der nächste Gegner der krasse Außenseiter Kap Verde.
Für den kleinen Inselstaat mit so vielen Einwohnern wie eine mittelgroße deutsche Stadt ist das Kräftemessen mit dem Titelverteidiger ein Jahrhundertspiel.
Kap Verdes Torwart will Messi stoppen
Kap Verdes Torwartheld Vozinha sagt:
„Es ist der Traum eines jeden Fußballers, gegen Argentinien und Lionel Messi zu spielen“
Der 40-Jährige hat seinen Kasten in der Gruppenphase zweimal sauber halten können, vor allem das sensationelle 0:0 gegen Spanien dürfte Warnung genug für Argentinien sein. „Es gibt kleine leichten Spiele“, mahnte Scaloni.
Argentinien geht als haushoher Favorit in das ungleiche Duell. Die auf neun Positionen veränderte Startelf hatte gegen Jordanien so gut wie keine Probleme, am Ende stand Argentiniens 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften zu Buche. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).
Das 0:0 gegen Spanien war für Vozinha das Spiel seines Lebens – bisher.
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Ibrahimovic: Messi gibt den Fans, was sie sehen wollen
„Wir haben immer noch Schmetterlinge im Bauch, wenn wir für Argentinien spielen“, sagte Scaloni. Und die Fans, wenn sie Messi spielen sehen. Sie hatten zu Beginn der zweiten Halbzeit mit „Messi, Messi“-Rufen die Einwechslung ihres Lieblings gefordert – und waren erhört worden.
Was er zu Messi vor der Einwechslung gesagt habe, wurde der Trainer gefragt. „Ich habe nur gesagt, dass er sich aufwärmen soll“, antwortete Scaloni: „Was soll ich ihm sonst sagen? Ich muss ihm nichts mehr sagen, er weiß es.“
Messi sei ins Spiel gekommen und habe den Fans das gegeben, „was sie wollten“, sagte Schwedens Fußball-Ikone Zlatan Ibrahimovic: „Die Fans können nach Hause und weiter seinen Namen singen.“
„Messi, immer Messi“, schrieb die argentinische Zeitung „Olé“, die aber auch bemerkte: Die Nationalmannschaft habe durch die XXL-Rotation „den Beweis für ihre Flexibilität erbracht, für ihre Vielseitigkeit, die über die außergewöhnliche Leistung von Lionel Messi hinausgeht“. (dpa/red)
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf stehen fest
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
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Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
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E Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sichern den Niederlanden den Gruppenersten, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Spielbaum der WM 2026: Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, 29.6., statt. In Boston tritt die DFB-Elf 22:30 Uhr deutscher Zeit gegen Paraquay an.
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HEUTE6:21 Uhr
Österreich zittert kurz
Mit dem vor dem Spiel von vielen erwarteten Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gesichert. Vor 69.045 Zuschauern endete das Spiel 3:3.
Mit der ersten guten Chance des Spiels ging Österreich zunächst durch Marko Arnautovic in Führung (28.). Nun waren die Algerier gefordert, eine Niederlage hätte schließlich das Aus bedeutet. Und in der Tat drängten die Nordafrikaner auf den Ausgleich. Diesen erzielte Rafik Belghali (45.) mit einem starken Solo-Schuss kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit stand Österreich wieder unter Druck. Ein weiteres Gegentor und das Team Austria hätte die Heimreise antreten müssen. Doch die Österreicher kamen gut aus der Kabine und gingen schnell wieder durch Marcel Sabitzer in Führung (55.). Jetzt war es wieder Algerien, das gefordert war – und das durch Riyad Mahrez erneut lieferte (60.). Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse: Erst traf Algerien, erneut durch Riyad Mahrez (90.+3), doch der neu eingewechselte Sasa Kalajdzic konterte schnell Österreichs Schock (90.+6).
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Österreichs Torwart Alexander Schlager (#1) konnte den Einschlag nicht verhindern. Riyad Mahrez (#7 Algerien) punktete gegen ihn gleich doppelt.
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Sasa Kalajdzic (#14, Österreich, unten rechts) erzielte kurz vor Abpfiff (90+6.) den 3:3-Ausgleich und -Endstand.
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Ergebnisse der Grupp J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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HEUTE6:13 Uhr
Argentinien feiert WM-Jubiläumssieg
Mit Lionel Messi als treffsicherer Joker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich zum WM-Gruppenabschluss trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).
Den Führungstreffer erzielte Giovani Lo Celso (19.) im Messi-Stil mit links und einem Freistoß-Schlenzer in den Winkel. Es war zugleich das erste argentinische Tor bei dieser WM, das nicht von Messi erzielt wurde. Noch in der ersten Halbzeit legte Lautaro Martínez (31.) per Foulelfmeter nach.
Die zweite Halbzeit hatte gerade begonnen, da forderten die Fans mit „Messi, Messi“-Rufen die Einwechslung ihres Lieblings. Zunächst aber erzielte Neuling Jordanien sein Anschlusstor durch Musa Al-Taamari (55.) zum 1:2. Nach einer Stunde kam dann Messi ins Spiel und schoss 15 Minuten vor Ende der Partie (80.) das entscheidende Tor zum 3:1-Sieg.
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Jordaniens Stürmer Ali Olwan (#9) im Zweikampf mit dem Torschützen des 1:0: Giovani Lo Celso (#11, Argentinien).
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Eingewechselt, Freistoß, Tor: Lionel Messi (#10) erzielt im Spiel gegen Jordanien das dritte Tor für Argentinien.
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HEUTE3:43 Uhr
Kongo besiegt Usbekistan
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Kongo das Spiel gedreht und Usbekistan mit einem 3:1-Sieg aus dem Turnier geworfen. Zunächst hatte Usbekistan in Atlanta den besseren Start und Eldor Shomurodov sorgte für den Führungstreffer zum 0:1 (10.). Trotz einiger Chancen und Gelber Karten verlief die restliche Halbzeit torlos.
In der zweiten Halbzeit visierte Kongo den Ausgleich an und das Spielgeschehen ereignete sich vermehrt in der Spielfeldhälfte der Usbeken. Yoane Wissa erzielte dann das ersehnte Ausgleichtor für Kongo (68.) und leitete damit die Wende ein. Schließlich folgten zwei weitere Tore durch Fiston Mayele (78.) und erneut Yoane Wissa (90.+1).
Mit seinem Sieg sicherte sich Kongo Platz 3 der Gruppe K und schoss Usbekistan aus der Fußball-WM 2026. In der selben Gruppe belegt Kolumbien den ersten Platz vor dem WM-Favoriten Portugal.
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Eldor Shomurodov (#14) brachte Usbekistan gegen Kongo in der 10. Minute in Führung.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Per Elfmeter erzielte Yoane Wissa (#20, DR Kongo) in der 68. Minute den Ausgleichstreffer und holte das Momentum auf Seite der Afrikaner, die dann noch zweimal nachlegten.
Foto: Lars Baron/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE3:36 Uhr
Portugal verpasst Gruppensieg mit 0:0
WM-Mitfavorit Portugal und Kolumbien haben sich mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Partie begann lebhaft, mit einem Kolumbien, das früh Druck ausübte und durch Jhon Córdoba die erste gute Chance hatte. Portugal antwortete mit einem gefährlichen Vorstoß über Joao Félix, dessen Abschluss jedoch knapp über das Tor ging.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Kolumbien den Druck und kam durch Luis Suárez und James Rodríguez zu weiteren Gelegenheiten. Portugals Torhüter Diogo Costa zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite verpasste Cristiano Ronaldo eine gute Möglichkeit, als er aus einer Abseitsposition heraus knapp das Tor verfehlte. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.
Für beide war schon vorher ein Weiterkommen sicher. Nun geht aber Kolumbien als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale gegen Ghana, während Portugal sich als Gruppenzweiter mit Kroatien auseinandersetzen muss.
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Viele spektakuläre Momente, aber keine Tore: Portugal und Kolumbien trennen sich 0:0.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Davinson Sanchez (#23, Kolumbien) erzielte ein Kopfballtor, stand jedoch zuvor im Abseits.
Foto: Cianflone/Getty Images
HEUTE1:14 Uhr
2:0 für England gegen Panama
Bei der Fußball-WM hat zum Abschluss der Gruppe L England gegen Panama mit 2:0 gewonnen. Die Partie begann mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. England dominierte zwar das Spielgeschehen, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine entscheidenden Akzente setzen. Panama verteidigte engagiert und ließ den Favoriten kaum zur Entfaltung kommen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte England das Tempo und wurde schließlich belohnt. Nach einer Ecke von Bukayo Saka kam der Ball zu Jude Bellingham, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (62.). Wenig später (67.) legte Harry Kane per Kopfball das 2:0 nach. Panama versuchte, zurück ins Spiel zu finden, blieb jedoch in der Offensive meistens harmlos.
Ein Weiterkommen von England und Ghana war bereits sicher. Nun zieht England als Gruppenerster, Kroatien als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale. Ghana ist Gruppendritter, aber dank eines Sieges und eines Unentschiedens sicher weiter. Panama scheidet als Gruppenletzter aus.
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Torschützen unter sich: Jude Bellingham (#10) und Harry Kane (#9) schossen England im Abstand von Minuten (62. und 67.) zum 2:0-Sieg gegen Panama. Die Mittelamerikaner scheiden damit sieg- und torlos aus dem Turnier aus.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Englands Stürmer Harry Kane (#09) traf für England zum 2:0 gegen Panama.
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Ergebnisse der Gruppe L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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HEUTE1:08 Uhr
2:1 zwischen Kroatien und Ghana
Kroatien folgt Ghana in die K.o.-Phase der WM 2026 und verlängert die Nationalmannschaftskarriere von Altstar Luka Modrić um mindestens ein weiteres Spiel. Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31.) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich für Ghana ausgeglichen.
Die Auswahl von Trainer Zlatko Dalic gewann das letzte Spiel der Vorrunde gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter England für das Sechzehntelfinale. Der viermalige Afrikameister hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher. Für Kroatien folgt nun ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo.
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Kamaldeen Sulemana (#22, Ghana) und Nikola Vlasic (#13, Kroatien) im Zweikampf.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Derrick Luckassen (#23, Ghana) erzielte in der 73. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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In der 83. Minute lässt Nikola Vlasic (#13, Kroatien, nicht im Bild) Benjamin Asare (#16, Ghana) keine Chance und versenkt den Ball knapp neben dem Aluminium im Netz. Endstand 2:1 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:31 Uhr
Schweden trainiert – vor eingestürzter Tribüne
Die Schweden trainieren derzeit im Dallas Stadion des FC Dalles in Dalles. Sie konnten des gesamten Platz nutzen – doch in Hintergrund ist zu sehen, dass eine Tribüne eingestürzt ist. Verletzt wurde niemand.
Das Stadion befindet sich derzeit im Umbau und wird für 182 Millionen Dollar (rund 160 Mill. Euro) renoviert. Vermutet wird durch den Manager der schwedischen Nationalmannschaft, dass etwas abgerissen werden sollte und in die falsche Richtung gefallen ist.
Die schwedischen Spieler trainieren im FC Dallas Stadiom (Toyota Stadion) in Dallas.
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GESTERN17:43 Uhr
Völler verbreitet Zuversicht vor Paraguay
DFB-Sportdirektor Rudi Völler richtet den Fokus zum Start in die K.o.-Phase alleine auf den nächsten Gegner Paraguay.
„Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen“, sagte der 66-Jährige zum Sechzehntelfinale der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Foxborough: „Das ist ein K.o.-Spiel: Runde weiter oder nach Hause fahren.“
Mit anschließenden Top-Gegnern wie dem möglichen Achtelfinalgegner Frankreich, der Niederlande (Viertelfinale) und Spanien (Halbfinale) mochte sich Völler in Winston-Salem noch nicht beschäftigen.
Er traut dem DFB-Team trotz des Stimmungsdämpfers beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador alles zu in Amerika. „Wir haben eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen, wenn sie wirklich am Limit ist, jeden schlagen kann.“
US-Bundesbehörden beschlagnahmen fast 400 illegale WM-Internetstreams
Wie das US-Justizministerium mitteilte, haben die US-Bundesbehörden fast 400 Internetseiten beschlagnahmt, die illegal die FIFA-Weltmeisterschaftsfinals streamten und damit gegen das Urheberrecht verstießen.
„Die unerlaubte Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft verstößt gegen geistige Eigentumsrechte und fördert kriminelle Organisationen“, sagte Ivan Arvelo, Direktor des Nationalen Koordinierungszentrums für geistige Eigentumsrechte.
Laut dem US-Justizministerium wurden Server und Domains in Peru und Bulgarien ins Visier genommen. Beide Länder sind bekannte Zentren der Online-Piraterie und stehen im Verdacht, mit illegalen Streaming-Angeboten für Spiele der Weltmeisterschaft in Verbindung zu stehen. Weitere Operationen fanden in Kroatien, Rumänien, Polen und Kolumbien statt.
„Wenn Sie Ihr Netzwerk für illegale Streaming-Seiten öffnen, gehen Sie ein erhebliches Risiko ein“, sagte Eric Weindorf, Sonderagent und Leiter des Washingtoner Feldbüros der US-Einwanderungs- und Zollbehörde.
GESTERN10:25 Uhr
Trinkpausen sorgen für Debatte
Erholungspausen auch bei 20 Grad, Pfiffe von den Rängen, aber auch Fürsprecher. Die Trinkpausen bei dieser WM sorgen für Diskussionen.
Der eigentliche Grundgedanke ist der Schutz der Fußballer. Die Debatte entzündet sich unter anderem an der Festlegung, dass die Pausen bei dieser Weltmeisterschaft für jedes Spiel gelten – egal ob die Temperatur 35 oder 20 Grad beträgt.
Neben dem eigentlichen Sinn, dem Trinken, ist die Unterbrechung für viele Trainer eine willkommene Möglichkeit, kurz mit den Spielern zu reden, sie zu motivieren, zu beruhigen oder taktische Dinge anzusprechen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nutzte sie nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Curaçao im ersten deutschen Spiel bei dieser WM, um seine Mannschaft zu ordnen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (M/r) nutzte die Trinkpause, um taktische Dinge zu erklären. (Archivbild)
Foto: Federico Gambarini/dpa
Die meisten Coaches bei der WM befürworten die Pausen oder beschweren sich zumindest nicht darüber. „Es ist wie ein kleiner Timeout und es macht es leichter, den Spielern Anweisungen zu geben“, sagte Algeriens Trainer Vladimir Petkovic. Unter anderem Österreichs Coach Ralf Rangnick und Belgiens Trainer Rudi Garcia äußerten sich ebenfalls positiv.
Nagelsmann kam die Unterbrechung im Curaçao-Spiel zwar entgegen, generell sieht er aber nur begrenzte Einfluss-Möglichkeiten. „Du kannst in den drei Minuten keine komplette taktische Analyse machen“, erklärte der 38-Jährige. „Es bleiben nur 30, 40 Sekunden Zeit, einzugreifen. Aber die Zeit reicht nicht, um etwas komplett umzustellen.“
Werbepause für TV-Sender
Dass die Pausen auch gemacht werden, wenn es gar nicht heiß ist, sorgt für große Kritik. Ein Vorwurf: Es geht mal wieder nur ums Geldverdienen. Wenn Pause ist, kann man Werbung machen.
Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. Die Werbeeinnahmen sind 30 Prozent höher als bei der EM 2024. In den USA werden Werbeblöcke gezeigt, die Pausen werden von Unternehmen „präsentiert“. In der ARD, dem ZDF und Magenta TV zeigen auch die Rechteinhaber in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Werbung in den Unterbrechungen.
GESTERN7:09 Uhr
Siegtor in den letzten Minuten aberkannt
Das Spiel zwischen Ägypten und Iran endet mit einem 1:1-Unentschieden. Im WM-Stadion von Seattle traf zunächst Mahmoud Saber für Ägypten (5.) und wenig später Ramin Rezaeian für den Iran (14.). Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir (11.).
In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit schoss Shoja Khalilzadeh dann das vermeintliche Tor zum 2:1 für den Iran. Nach einer Videoüberprüfung zogen die Schiedsrichter den Treffer zurück, da sich Khalilzadeh im Abseits befand.
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Ramin Rezaeian (#23, Iran) trifft aus scheinbar unmöglichem Winkel und gleicht in der 13. Minute aus.
Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
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Des einen Freud
Foto: Torwart Mostafa Shoubir #23, Ägypten, des anderen Leid. Iranische Spieler können ihre vertane Chance nicht fassen.
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Mehdi Taremi (#9, Iran) scheitert aus elf Metern Entfernung am ägyptischen Torwart Mostafa Shoubir (#23). Endstand: 1:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN7:04 Uhr
Belgien gewinnt 5:1 gegen Neuseeland
Belgiens Fußballer haben ein Aus in der Gruppe G dank Doppeltorschütze Leandro Trossard abgewendet und den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Starspieler Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Neuseeland.
Doppeltorschütze Trossard (28./50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg der Belgier vor 52.497 Zuschauern. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 für die Neuseeländer erzielen.
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Leandro Trossard (#10, Belgien) geht als Sieger aus dem Getümmel hervor. Gegen Neuseeland traf er doppelt.
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Marko Stamenic (#8, Neuseeland) macht Jeremy Doku (#11, Belgien) der Ball streitig.
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Verstehen sich trotz 5:1: Fans von Belgien und Neuseeland in Vancouver, British Columbia.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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„Obelgix“ freut sich über den 5:1-Sieg und das Weiterkommen seiner Mannschaft. Im Sechzehntelfinale treffen die Belgier weder auf die Gallier noch die Römer.
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
GESTERN6:00 Uhr
Deutschland spielt gegen Paraguay
Die deutsche Elf trifft bei der WM im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Durch den Sieg Spaniens gegen Uruguay herrscht für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann nun endgültig Klarheit über den Gegner im ersten K.-o.-Duell. Das Spiel gegen die Südamerikaner findet am Montagabend um 22:30 Uhr nahe Boston statt.
Das bislang letzte WM-Duell zwischen den beiden Nationen gab es bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Damals siegte Deutschland im Achtelfinale dank eines späten Treffers von Oliver Neuville mit 1:0.
Oliver Neuville im Duell mit zwei Fußballern aus Paraguay bei der WM 2002.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
Für die Verteilung der Gruppendritten gab es aufgrund des komplexen WM-Modus insgesamt 495 Szenarien – alle verbliebenen ergeben nun schon vor Abschluss der kompletten Vorrunde Paraguay als deutschen Gegner. Schottland und Schweden fielen als letzte mögliche Alternativen heraus.
Außerdem steht der weitere Weg durch das Turnier bei einem möglichen Sieg schon fest. Sollte Deutschland weiterkommen, geht es gegen den Sieger der Partie zwischen Topfavorit Frankreich und Schweden, die am Dienstag um 23:00 Uhr in East Rutherford, USA, aufeinandertreffen.
GESTERN4:17 Uhr
Unentschieden im zweiten Duell der Gruppe H
In der zweiten Partie der Gruppe H hatten die Zuschauer in Houston, USA, wenig zu jubeln. Der afrikanische Inselstaat Kap Verde beendete das Spiel gegen Saudi-Arabien mit einem 0:0-Unentschieden. Damit gelang Kap Verde, einem Land mit nur 600.000 Einwohnern, die Sensation: Sie stehen in der K.-o.-Runde.
Zum Abschluss von WM-Gruppe H ist Spanien auf Platz 1, Kap Verde nach drei Unentschieden auf Platz 2, Uruguay landet auf Platz 3 ohne Chancen auf ein Weiterkommen, für Saudi-Arabien ist die WM als Gruppenletzter ebenfalls vorbei.
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Verzweiflung bei Saudi-Arabien Spielern im torlosen Spiel gegen Kap Verde.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Nawaf Boushal ( #13, Saudi-Arabien) im Zweikampf mit Kap Verdes Stürmer Dailon Livramento (#19).
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Salem Al-Dawsari (#10, Saudi-Arabien) hat den Ball. Ryan Mendes (#20, Kap Verde) will ihn.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Die „Blauen Hai“ von Kap Verde hatten keinen Biss. Das Spiel gegen Saudi-Arabien endet 0:0. Kap Verde ist mit drei Unentschieden dennoch weiter. Saudi-Arabien ist ausgeschieden.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN4:14 Uhr
Spanien gewinnt mühevoll
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien am Abend nur mit viel Mühe und mit einem 1:0 gegen Uruguay durchgesetzt. Die La Roja starteten stark, setzten Uruguay von Beginn an unter Druck und dominierten das Spielgeschehen. Der entscheidende Treffer fiel jedoch erst zum Ende der ersten Halbzeit durch Alex Baena (42.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte Uruguay den Druck und spielte offensiver, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Spanier verteidigten geschickt und ließen kaum Chancen zu. In der Schlussphase des Spiels wurde Agustin Canobbio nach einem rüden Foulspiel mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, was die Hoffnungen Uruguays weiter schmälerte.
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Alex Baena (#15, Spanien) brachte sein Team gegen Uruguay in der 42. Minute in Führung. Weitere Tore fielen nicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Fernando Muslera (#23. Uruguay) verhinderte weitere Tore der Spanier.
Foto: Carl de Souza/AFP via Getty Images
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Kurz vor Abpfiff verwiese Ismail Elfath shows Uruguays Stürmer Agustin Canobbio (#14) in Zapopan, Mexiko, des Rasens.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Uruguay gegen Spanien in Guadalajara, Mexiko
02:00 Uhr: Kap Verde gegen Saudi-Arabien in Houston, USA
05:00 Uhr: Neuseeland gegen Belgien in Vancouver, Kanada
05:00 Uhr: Ägypten gegen Iran in Seattle, USA
23:00 Uhr: Panama gegen England in New York, USA
23:00 Uhr: Kroatien gegen Ghana in Philadelphia, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
26. Juni23:10 Uhr
Senegal besiegt Irak mit 5:0
Mit einem Sieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-WM deutlich verbessert und das Turnier für Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg bei der Weltmeisterschaft und dürfen auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen.
Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4.), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner, dem der Titel mehrere Wochen nach dem siegreichen Skandal-Finale gegen Marokko vom Kontinentalverband aberkannt worden war.
Für die Iraker, die nach einer frühen Roten Karte für Rebin Sulaka (14.) lange in Unterzahl spielen mussten, endete die zweite WM-Teilnahme nach 1986 genauso wie die Premiere vor 40 Jahren: Sie müssen nach drei Vorrunden-Niederlagen ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.
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Kein Torwart in Sicht: Senegal ließ es fünf Mal im Netz von Jalal Hassan (#12, Irak, nicht im Bild) klingeln. Hier trifft Ismaila Sarr (#18, Senegal) in der 56. Minute zum 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Pape Gueye (#26, Senegal) erhöhte im Spiel gegen den Irak in der 59. Minute zum 3:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Schiedsrichter Anthony Taylor sah den Videobeweis, Rebin Ghareeb (#2, Irak) daraufhin in der 13. Minute die Rote Karte. Einschließlich Nachspielzeiten stand Irak 94 Minuten in Unterzahl auf dem Rasen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Erbegnisse der Gruppe I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
26. Juni22:00 Uhr
Dembélé-Hattrick schockt Norwegen
Frankreich dominiert dank Dembélés Effizienz das Spiel und gewinnt 4:1 gegen Norwegen. Die Nordmänner, ohne den in der Startelf stehenden Erling Haaland, zeigten sich defensiv anfällig, konnten aber durch Aasgaard kurzzeitig verkürzen.
Für die Équipe Tricolore war das Tor von Ousmane Dembélé ein Traumstart (7.) und brachte Frankreich früh in Führung. Wenig später folgte das nächste Tor: Erneut bediente Real-Madrid-Star Kylian Mbappé seinen Teamkollegen Dembélé, der den Ball im Tor versenkte (20.). Bereits eine Minute später kam die Antwort der Norweger mit einem Treffer von Thelo Aasgaard (21.). Doch noch in der ersten Halbzeit folgte das dritte Tor Frankreichs durch Dembélé (32.).
In der zweiten Halbzeit schaltete die Équipe Tricolore spürbar einen Gang zurück, behielt aber die Kontrolle über das Geschehen. Die Norweger zeigten dennoch großen Kampfgeist, jedoch ohne Tore erzielen zu können. Als sich alle bereits an das 3:1 glaubten, schlugen die Franzosen noch einmal zu und Désiré Doué erzielte das 4:1 (90+4).
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Mike Maignan (#16, Frankreich) packte zu und hält den Elfmeter von Norwegens Jorgen Strand Larsen (#11).
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Egil Selvik (#13, Norwegen) konnte sich viermal nicht wehren.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Das Stadion in Boston wurde kurzfristig zum vermutlich größten „Ruderboot“ der Welt.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Ousmane Dembele (#7, Frankreich) traf in einer guten Halben Stunde drei Mal. In der 32. Minute erhöhte er für Frankreich auf 3:1.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Norwegens Erling Haaland (#9) durfte (musste) das Spiel von der Bank verfolgen. Weil seine Mannschaft schon sicher weiter war, konnte er sich schonen.
Foto: Mattia Ozbot/Getty Images
26. Juni17:04 Uhr
Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld
Julian Nagelsmann plant nach der ersten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft keine radikalen Umbauten. Der Bundestrainer schloss nach dem 1:2 gegen Ecuador im für die Tabelle nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel vor allem eine Versetzung von Kapitän Joshua Kimmich ins Mittelfeld für das erste K.-o.-Spiel am Montag in der Runde der letzten 32 aus. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha haben weiter sein Vertrauen.
„Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz in East Rutherford mit Blick auf das Sechzehntelfinale gegen einen noch nicht feststehenden Gruppendritten. Kimmich selbst sagte dazu: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, verlässt nach der 1:2-Niederlage das Spielfeld in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
26. Juni16:57 Uhr
Wie Nagelsmann das Zauberduo „Wusiala“ starkredet
Er kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter.
Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei „Wusiala“.
Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“
Zum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln – er auch. Er hat ja schon getroffen.“ Beim 7:1 gegen Curaçao. „Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“
Jamal Musiala (r.) aus Deutschland feiert gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joshua Kimmich (m.) und Florian Wirtz (l.) das vierte Tor seiner Mannschaft während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Finnland am 31. Mai 2026 in Mainz, Deutschland.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
26. Juni6:14 Uhr
Türkei besiegt USA knapp
Die Türkei hat im Spiel gegen die USA kurz vor Abpfiff der Partie das 3:2 erzielen können. In der Partie gerieten die Türken früh in Rückstand, als Auston Trusty den Ball ins Tor beförderte (3.). Doch die Mannschaft von Vincenzo Montella zeigte Kampfgeist und glich wenig später aus durch Arda Güler aus (10.). Noch in der ersten Halbzeit gingen die Türken dann durch Baris Yilmaz in Führung (31.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte die USA durch Sebastian Berhalter den Ausgleich (49.). In der Nachspielzeit gelang Kaan Ayhan den entscheidenden Treffer für die Türkei (90+8). Trotz des Sieges ist das WM der Türkei längst besiegelt, während die USA trotz Niederlage Erster der Gruppe D ist.
Im parallelen Spiel zwischen Paraguay und Australien – ebenfalls aus der Gruppe D – gab es ein 0:0 Unentschieden. Australien ist mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden als Gruppenzweiter fix. Ob es für Paraguay als Dritter der Gruppe bei der WM weitergeht, ist noch offen.
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Mit vollem Körpereinsatz dabei: Fans der US-Nationalmannschaft beim letzten Vorrunden-Spiel gegen die Türkei in Los Angeles.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Auston Trusty (#6, USA) brachte sein Team früh in Führung (3. Minute). Kurz vor Abpfiff erhöhte Kaan Ayhan
Foto: #22 für die Türkei auf 3:2. Die USA waren bereits zuvor sicher weiter, die Türkei trotz Sieg ausgeschieden. Alex Grimm/Getty Images
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Julio Enciso (#19, Paraguay) und Jackson Irvine (#22, Australien) kämpfen um den Ball in Santa Clara, Kalifornien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Australien spielte nicht nur gegen Paraguay sondern zeitweise auch gegen die Sonne ab. Ob das Gegenlicht Jackson Irvine (#22) das Tor verwehrte ist nicht bekannt.
Foto: Stu Forster/Getty Images
26. Juni3:12 Uhr
Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
In der Nacht hat sich Japan durch ein 1:1 im Duell mit Schweden den zweiten Platz in Gruppe F und somit den direkten Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Im Parallelspiel hat die Niederlande ihre Pflichtaufgabe gegen Tunesien mit 3:1 erledigt und den 1. Platz in der Gruppe verteidigt.
Im Spiel Japan gegen Schweden tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und wollten keine Fehler machen. In der ersten Halbzeit gab es wenige klare Torchancen. Nach der Halbzeitpause nahm das Spiel an Fahrt auf. In Führung ging dann Japan durch Daizen Maeda (56.). Schweden ließ sich davon nicht beirren und glich wenig später aus durch Anthony Elanga aus (62.). Trotz Bemühungen bliebt das restliche Spiel torlos.
Trotz des Unentschiedens zieht auch Schweden als einer der besten Gruppendritten in das Sechzehntelfinale ein. In der Partie Niederlande gegen Tunesien stand das Ausscheiden in der Gruppenphase für die Nordafrikaner schon vor dem letzten Gruppenspiel fest. Für die Niederlande geht es in der ersten K.o.-Runde am Dienstag (30.6.) gegen Marokko.
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Torwart Zion Suzuki (#1, Japan) verteidigt hier erfolgreich. Einmal versenkte Schweden den Ball dennoch in seinem Netz.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Daizen Maeda (#11, Japan) schoss in der 56. Minute das Auftakttor im Spiel gegen Schweden. Nur 6 Minuten später glichen die Schweden zum 1:1-Endstand aus.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Niederländische Fans sammeln sich in Downtown Kansas City bevor sie gemeinsam zum Stadium laufen.
Foto: Alfred Davies/AFP via Getty Images
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Brian Brobbey (#19) traf für die Niederlande in der 7. Minute bereits zum 2:0. Nach der Halbzeit gelang Tunesien der Anschlusstreffer, bevor die Niederlande die Führung erneut vergrößerte. Endstand 3:1. Damit ist Niederlande Gruppenerster und Tunesien ausgeschieden.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
26. Juni0:05 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
01:00 Uhr: Tunesien gegen Niederlande in Kansas City, USA
01:00 Uhr: Japan gegen Schweden in Dallas, USA
04:00 Uhr: Türkei gegen USA in Los Angeles, USA
04:00 Uhr: Paraguay gegen Australien in San Francisco
21:00 Uhr: Norwegen gegen Frankreich in Boston, USA
21:00 Uhr: Senegal gegen Irak in Toronto, Kanada
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr statt. Der Gegner ist derzeit noch unbekannt.
25. Juni23:59 Uhr
Deutschland 1:2 Ecuador / Curaçao 0:2 Elfenbeinküste
Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Ecuador mit 1:2 verloren. Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Leroy Sané (2.), der nach einer Vorlage von Florian Wirtz per Linksschuss traf. Es war laut diverser Statistik-Experten der früheste deutsche Treffer bei einer WM seit 1934. Doch Ecuador ließ sich nicht beirren und glich bereits wenig später durch Nilson Angulo aus (9.).
Während für Deutschland schon vor dem Fußballabend ein Weiterkommen sicher war, musste Ecuador gewinnen, um das Sechzehntelfinale zu erreichen. Die Südamerikaner präsentierten sich flink, kraftvoll und bereiteten den Deutschen zunehmende Sorgen. Auch der in der zweiten Halbzeit wieder eingewechselte „Joker“ Deniz Undav konnte nicht punkten. Stattdessen erhöhte Ecuador den Druck und belohnte sich mit dem Siegtreffer (78.).
In der parallel in Gruppe E ausgetragenen Partie gewann die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 2:0. Deutschland ist trotzdem Sieger der Gruppe E. Außerdem kommt die Elfenbeinküste als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde. Ecuador ist mit vier Punkten auf Platz 3 der Tabelle ebenfalls gut genug für ein Weiterkommen, Curaçao scheidet aus.
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Leroy Sane erzielte das schnellste deutsche WM-Tor seit 1934 und brachte Deutschland früh in Führung.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) verhindert in der 62. Minute die Führung Ecuadors.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Gonzalo Plata (#19) bekommt den Ball nach einer Ecke auf den Fuß und bringt Ecuador in Führung.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Trifft für seine Mannschaft und schießt sie ins Sechzehntelfinale: Nicolaus Pepe (#19, Elfenbeinküste).
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Tyrese Noslin (Curaçao) und Christopher Operi (Elfenbeinküste) brachte die Rückennummer, beide #13, kein Torglück.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni15:50 Uhr
Reaktionen von Fans
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Interessante Reaktionen von Südkoreanischen Fans, während sie am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 das WM-Spiel zwischen Südkorea und Südafrika auf einer Großleinwand auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Weiter Reaktionen von Koreanischen Fans am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Ein Fan im Hasenkostüm.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, jubelt, während er am 25. Juni 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika auf Großleinwänden verfolgt.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
25. Juni13:02 Uhr
Gündogan kritisiert TV-Experten
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. „Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben“, so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. „Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel.“
Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde „noch“ die Aufstellung machen, empfand Gündogan als „flapsigen Spruch“ und „etwas unglücklich“. Aber: „Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht“, so Gündogan.
Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes bei der EM 2024 in Deutschland an.
25. Juni9:35 Uhr
Undav bleibt Joker
Julian Nagelsmann wird gegen Ecuador die Startelf lediglich auf zwei Positionen verändern. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir müssen“, kündigte der Bundestrainer an.
Antonio Rüdiger wird im Abwehrzentrum Nico Schlotterbeck ersetzen, für den das Turnier nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß vorzeitig beendet ist.
David Raum ersetzt auf der linken Außenverteidigerposition Nathaniel Brown. Der Frankfurter klagt über muskuläre Probleme an den Adduktoren und absolvierte beim Abschlusstraining in Winston-Salem ein individuelles Programm. Für Rüdiger und Raum ist es jeweils der erste WM-Einsatz in der Startformation.
Der dreifache Torschütze Undav soll wie zuvor wieder Schwung von der Bank bringen. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Nagelsmann zu Wechseln.
Deniz Undav beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Der 29-jährige Undav, der die Pressekonferenz gemeinsam mit Nagelsmann bestritt, akzeptiert seine Joker-Rolle, wie er erklärte. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Rolle: „Ich bin zweimal von der Bank gekommen – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen.“
Trotz seiner nur 58 Minuten mischt Undav mit seinen drei Treffern unter den Toptorjägern der WM mit. Angeführt wird die Torschützenliste von Weltmeister Lionel Messi mit fünf Treffern. Auch Undav ist von dem Argentinier begeistert, der gestern 39 wurde. „Ich genieße seine Spiele. Er läuft zwar nur noch sieben oder acht Kilometer im Spiel. Aber was er mit dem Ball macht, ist überragend.“
25. Juni8:01 Uhr
Südafrika feiert und feiert und feiert
Nach dem historischen Einzug in die K.-o.-Phase der WM gab es bei Südafrikas Fußballern kein Halten mehr. Trainer Hugo Broos sank überwältigt auf die Knie, seine Schützlinge tanzten auf dem Rasen ausgelassen eine Polonaise.
„Das ist ein sehr emotionaler Moment. Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt. Selbst in den vergangenen Wochen, als die Kritik sehr, sehr hart war“, sagte Trainer Broos.
Die Zusammenarbeit mit den Spielern sei für ihn „vielleicht etwas Einzigartiges. Ich bin zwar der Trainer, aber eigentlich auch nicht. Ich sehe mich eher als ihren Freund. Es ist eine fantastische Beziehung“, schilderte Broos das Verhältnis und stellte fest: „Ich denke, was wir bisher geleistet haben, ist schon ein kleines Wunder.“
Die südafrikanischen Spieler grüßen die Fans, als sie nach dem 1:0-Sieg gegen die Republik Korea am 24. Juni 2026 im Monterrey-Stadion in Guadalupe, Mexiko, den Platz verlassen.
Foto: David Ramos/Getty Images
25. Juni5:22 Uhr
Mexiko schießt Tschechien ins Aus
Tschechien hat sein letztes Vorrundenspiel mit 3:0 verloren. Gegner Mexiko stand schon vorher als Sieger von Gruppe A fest und hatte es in der Partie während der ersten Halbzeit ruhig angehen lassen. Tschechien hingegen musste gewinnen, um sich eine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren, konnte jedoch keine hochkarätigen Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Tschechien den Druck, was Mexiko die Möglichkeit gab, Fehler auszunutzen. So brachte Mateo Chavez die Mexikaner spät in Führung (55.), nachdem Tschechien den Ball auf Höhe der Mittellinie verlor. Mexiko nutzte die sich bietenden Räume weiter aus und erhöhte durch Julian Quinones auf 2:0 (61.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Alvaro Fidalgo den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand (90+4.).
Mexiko wird damit am 30. Juni gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen C, E, F, H oder I antreten. Zudem ist in Gruppe A Südafrika als Zweiter sicher und damit ebenfalls im Sechzehntelfinale. Südkorea muss dagegen als Dritter auf ein Weiterkommen hoffen. Für Tschechien ist die WM schon sicher zu Ende.
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Lukas Cerv (#12, Tschechien) wird von Guillermo Martinez (#22, Mexiko) im Zweikampf herausgefordert.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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B-Note super: Israel Reyes (#15, Mexiko) mit einem Fallrückzieher aus dem Lehrbuch. Die Tore schossen indes andere.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Hat keinen Ball reingelassen: Mexikos Torwart Guillermo Ochoa (#13) wird von seinen Teamkollegen nach dem 3:0-Sieg gegen Tschechien gefeiert.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
Platzierungen der Gruppe A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni5:10 Uhr
Historisch: Südafrika übersteht erstmals WM-Vorrunde
Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreicht und damit nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Das Team des belgischen Trainers Hugo Broos gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und schloss die Gruppe A als Zweiter ab.
Die Ausgangslage war klar: Den Asiaten reichte ein Remis zum sicheren Weiterkommen. Südafrika dagegen musste voll auf Sieg spielen. Den besseren Start erwischte Südkorea, doch trotz mehrerer Chancen erzielten die Südkoreaner um Bayern-Profi Min-jae Kim kein Tor. Die erste Halbzeit verlief insgesamt torlos.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel aus der Südkoreaner trotz Auswechslungen weiterhin müde. Stattdessen blieb Südafrika am Drücker und belohnte sich nach gut einer Stunde. Vor 51.243 Zuschauern in Monterrey sorgte Thapelo Maseko mit seinem Treffer in der 63. Minute für grenzenlosen Jubel bei Bafana Bafana.
Im Sechzehntelfinale trifft Südafrika am Sonntag in Inglewood bei Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada. Südkorea beendete die Vorrunde mit drei Punkten auf Rang drei und muss jetzt um das Weiterkommen zittern.
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Für Bayern-Profi Min-Jae Kim (#4) und sein südkoreanisches Team hätte ein Unentschieden zum Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gereicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Die Fußballer um Thapelo Maseko (#12) von Südafrika mussten das Spiel gegen Südkorea gewinnen – und das haben sie mit 1:0.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Die südkoreanischen Fans müssen nun die Daumen drücken, dass ihr Team doch noch weiterkommt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
25. Juni2:18 Uhr
Marokko besiegt Haiti
Die Partie Marokko gegen Haiti begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Haiti, als Lenny Joseph mit der Hacke traf (10.). Marokko glich durch Achraf Hakimi aus, der nach einem abgefälschten Schuss über die Torlinie drückte (39.). Kurz vor der Halbzeitpause gelang Haiti erneut die Führung durch Wilson Isidor (43.). Doch Marokko ließ sich nicht beirren und glich noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ismael Saibari aus (45+1.).
In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko zunehmend die Kontrolle. Soufiane Rahimi brachte die Nordafrikaner dann erstmals in Führung (78.). Den Schlusspunkt setzte Gessime Yassine in der 89. Minute. Trotz des doch am Ende deutlichen Sieges reichte es für Marokko nur für den zweiten Platz in der Gruppe und einen Punktegleichstand mit Brasilien. Für Haiti ist dagegen die WM beendet.
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Auf hohem Niveau: Lenny Joseph (#16, Haiti) und Redouane Halhal (#25, Marokko) beim Kopfballduell in Atlanta.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Vorbeischießen unmöglich: Achraf Hakimi (#2, Marokko) erzielte gegen Haiti den Auftakttreffer für seine Mannschaft aus nächster Nähe.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Aus der Distanz: Wilson Isidor (#18, Haiti) brachte Haiti zum zweiten Mal in Führung. In der zweiten Hälfte zog Marokko nach un der Inselstaat ist nach seiner 2:4-Niederlage gegen Marokko aus der WM ausgeschieden.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Platzierungen der Gruppe C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni2:11 Uhr
Brasilien durch Sieg gegen WM-Liebling Gruppenerster
Brasilien hat souverän mit 3:0 gegen Schottland gewonnen und sich somit den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Bereits früh nutzte Vinicius Junior einen Fehler der Schotten aus und brachte die Selecao in Führung (7.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Vinicius Junior per Kopf nach einer Flanke auf 2:0 (45+3.).
In der zweiten Halbzeit setzte Brasilien seinen dominanten Auftritt fort. Matheus Cunha traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 3:0 (60.). Die Schotten hatten kaum Chancen und konnten die brasilianische Abwehr nicht in Bedrängnis bringen. Superstar Neymar feierte nach 981 Tagen sein Comeback im Nationalteam und wurde in der 76. Minute eingewechselt.
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Konnte sich zweimal durchsetzten: Vinicius Junior (#7, Brasilien) traf in der ersten Halbzeit doppelt.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Fußball mit Köpfchen: Mit einem Tor in der 7. Minuten brachte Brasiliens Nummer 7, Vinicius Junior sein Team gegen Schottland früh in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er nach und erhöhte auf 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Matheus Cunha (#9, Brasilien) traf nach eine Stunde Spielzeit zum 3:0-Endstand. Die letzte halbe Stunde blieben die Netze leer.
Foto: Michael Reaves/Getty Images)
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Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
25. Juni0:05 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
00:00 Uhr: Marokko gegen Haiti in Atlanta, USA
03:00 Uhr: Tschechien gegen Mexiko in Mexiko-Stadt
03:00 Uhr: Südafrika gegen Südkorea in Monterrey, Mexiko
22:00 Uhr: Ecuador gegen Deutschland in New York, USA
22:00 Uhr: Curaçao gegen Elfenbeinküste in Philadelphia, USA
24. Juni23:02 Uhr
Schweiz ist Gruppensieger
Die Schweiz hat Kanada in Gruppe B mit 2:1 besiegt und sich damit den Gruppensieg gesichert. Durch den Erfolg darf die Nati in die K.-o.-Phase einziehen und spielt am 3. Juli (Gegner noch unbekannt), während Kanada seine WM-Reise mit einem Spiel gegen Südafrika am 28. Juni fortsetzt. Auch für Bosnien-Herzegowina geht es in das Sechzehntelfinale, nicht aber für Katar.
Silvan Widmer (#3) und seine Schweizer Teamkollegen haben sich mit einem 2:1 gegen Kanada in die K.o.-Runde geschossen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Die Ergebnisse der Gruppe B.
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24. Juni23:54 Uhr
Klopp über deutsche Elf: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador heute rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.
Mit dem vor dem Spiel von vielen erwarteten Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gesichert. Vor 69.045 Zuschauern endete das Spiel 3:3.
Mit der ersten guten Chance des Spiels ging Österreich zunächst durch Marko Arnautovic in Führung (28.). Nun waren die Algerier gefordert, eine Niederlage hätte schließlich das Aus bedeutet. Und in der Tat drängten die Nordafrikaner auf den Ausgleich. Diesen erzielte Rafik Belghali (45.) mit einem starken Solo-Schuss kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit stand Österreich wieder unter Druck. Ein weiteres Gegentor und das Team Austria hätte die Heimreise antreten müssen. Doch die Österreicher kamen gut aus der Kabine und gingen schnell wieder durch Marcel Sabitzer in Führung (55.). Jetzt war es wieder Algerien, das gefordert war – und das durch Riyad Mahrez erneut lieferte (60.). Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse: Erst traf Algerien, erneut durch Riyad Mahrez (90.+3), doch der neu eingewechselte Sasa Kalajdzic konterte schnell Österreichs Schock (90.+6).
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Österreichs Torwart Alexander Schlager (#1) konnte den Einschlag nicht verhindern. Riyad Mahrez (#7 Algerien) punktete gegen ihn gleich doppelt.
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Sasa Kalajdzic (#14, Österreich, unten rechts) erzielte kurz vor Abpfiff (90+6.) den 3:3-Ausgleich und -Endstand.
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Ergebnisse der Grupp J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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HEUTE6:13 Uhr
Argentinien feiert WM-Jubiläumssieg
Mit Lionel Messi als treffsicherer Joker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich zum WM-Gruppenabschluss trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).
Den Führungstreffer erzielte Giovani Lo Celso (19.) im Messi-Stil mit links und einem Freistoß-Schlenzer in den Winkel. Es war zugleich das erste argentinische Tor bei dieser WM, das nicht von Messi erzielt wurde. Noch in der ersten Halbzeit legte Lautaro Martínez (31.) per Foulelfmeter nach.
Die zweite Halbzeit hatte gerade begonnen, da forderten die Fans mit „Messi, Messi“-Rufen die Einwechslung ihres Lieblings. Zunächst aber erzielte Neuling Jordanien sein Anschlusstor durch Musa Al-Taamari (55.) zum 1:2. Nach einer Stunde kam dann Messi ins Spiel und schoss 15 Minuten vor Ende der Partie (80.) das entscheidende Tor zum 3:1-Sieg.
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Jordaniens Stürmer Ali Olwan (#9) im Zweikampf mit dem Torschützen des 1:0: Giovani Lo Celso (#11, Argentinien).
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Eingewechselt, Freistoß, Tor: Lionel Messi (#10) erzielt im Spiel gegen Jordanien das dritte Tor für Argentinien.
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HEUTE3:43 Uhr
Kongo besiegt Usbekistan
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Kongo das Spiel gedreht und Usbekistan mit einem 3:1-Sieg aus dem Turnier geworfen. Zunächst hatte Usbekistan in Atlanta den besseren Start und Eldor Shomurodov sorgte für den Führungstreffer zum 0:1 (10.). Trotz einiger Chancen und Gelber Karten verlief die restliche Halbzeit torlos.
In der zweiten Halbzeit visierte Kongo den Ausgleich an und das Spielgeschehen ereignete sich vermehrt in der Spielfeldhälfte der Usbeken. Yoane Wissa erzielte dann das ersehnte Ausgleichtor für Kongo (68.) und leitete damit die Wende ein. Schließlich folgten zwei weitere Tore durch Fiston Mayele (78.) und erneut Yoane Wissa (90.+1).
Mit seinem Sieg sicherte sich Kongo Platz 3 der Gruppe K und schoss Usbekistan aus der Fußball-WM 2026. In der selben Gruppe belegt Kolumbien den ersten Platz vor dem WM-Favoriten Portugal.
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Eldor Shomurodov (#14) brachte Usbekistan gegen Kongo in der 10. Minute in Führung.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Per Elfmeter erzielte Yoane Wissa (#20, DR Kongo) in der 68. Minute den Ausgleichstreffer und holte das Momentum auf Seite der Afrikaner, die dann noch zweimal nachlegten.
Foto: Lars Baron/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE3:36 Uhr
Portugal verpasst Gruppensieg mit 0:0
WM-Mitfavorit Portugal und Kolumbien haben sich mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Partie begann lebhaft, mit einem Kolumbien, das früh Druck ausübte und durch Jhon Córdoba die erste gute Chance hatte. Portugal antwortete mit einem gefährlichen Vorstoß über Joao Félix, dessen Abschluss jedoch knapp über das Tor ging.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Kolumbien den Druck und kam durch Luis Suárez und James Rodríguez zu weiteren Gelegenheiten. Portugals Torhüter Diogo Costa zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite verpasste Cristiano Ronaldo eine gute Möglichkeit, als er aus einer Abseitsposition heraus knapp das Tor verfehlte. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.
Für beide war schon vorher ein Weiterkommen sicher. Nun geht aber Kolumbien als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale gegen Ghana, während Portugal sich als Gruppenzweiter mit Kroatien auseinandersetzen muss.
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Viele spektakuläre Momente, aber keine Tore: Portugal und Kolumbien trennen sich 0:0.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Davinson Sanchez (#23, Kolumbien) erzielte ein Kopfballtor, stand jedoch zuvor im Abseits.
Foto: Cianflone/Getty Images
HEUTE1:14 Uhr
2:0 für England gegen Panama
Bei der Fußball-WM hat zum Abschluss der Gruppe L England gegen Panama mit 2:0 gewonnen. Die Partie begann mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. England dominierte zwar das Spielgeschehen, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine entscheidenden Akzente setzen. Panama verteidigte engagiert und ließ den Favoriten kaum zur Entfaltung kommen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte England das Tempo und wurde schließlich belohnt. Nach einer Ecke von Bukayo Saka kam der Ball zu Jude Bellingham, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (62.). Wenig später (67.) legte Harry Kane per Kopfball das 2:0 nach. Panama versuchte, zurück ins Spiel zu finden, blieb jedoch in der Offensive meistens harmlos.
Ein Weiterkommen von England und Ghana war bereits sicher. Nun zieht England als Gruppenerster, Kroatien als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale. Ghana ist Gruppendritter, aber dank eines Sieges und eines Unentschiedens sicher weiter. Panama scheidet als Gruppenletzter aus.
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Torschützen unter sich: Jude Bellingham (#10) und Harry Kane (#9) schossen England im Abstand von Minuten (62. und 67.) zum 2:0-Sieg gegen Panama. Die Mittelamerikaner scheiden damit sieg- und torlos aus dem Turnier aus.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Englands Stürmer Harry Kane (#09) traf für England zum 2:0 gegen Panama.
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Ergebnisse der Gruppe L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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HEUTE1:08 Uhr
2:1 zwischen Kroatien und Ghana
Kroatien folgt Ghana in die K.o.-Phase der WM 2026 und verlängert die Nationalmannschaftskarriere von Altstar Luka Modrić um mindestens ein weiteres Spiel. Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31.) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich für Ghana ausgeglichen.
Die Auswahl von Trainer Zlatko Dalic gewann das letzte Spiel der Vorrunde gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter England für das Sechzehntelfinale. Der viermalige Afrikameister hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher. Für Kroatien folgt nun ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo.
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Kamaldeen Sulemana (#22, Ghana) und Nikola Vlasic (#13, Kroatien) im Zweikampf.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Derrick Luckassen (#23, Ghana) erzielte in der 73. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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In der 83. Minute lässt Nikola Vlasic (#13, Kroatien, nicht im Bild) Benjamin Asare (#16, Ghana) keine Chance und versenkt den Ball knapp neben dem Aluminium im Netz. Endstand 2:1 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:31 Uhr
Schweden trainiert – vor eingestürzter Tribüne
Die Schweden trainieren derzeit im Dallas Stadion des FC Dalles in Dalles. Sie konnten des gesamten Platz nutzen – doch in Hintergrund ist zu sehen, dass eine Tribüne eingestürzt ist. Verletzt wurde niemand.
Das Stadion befindet sich derzeit im Umbau und wird für 182 Millionen Dollar (rund 160 Mill. Euro) renoviert. Vermutet wird durch den Manager der schwedischen Nationalmannschaft, dass etwas abgerissen werden sollte und in die falsche Richtung gefallen ist.
Die schwedischen Spieler trainieren im FC Dallas Stadiom (Toyota Stadion) in Dallas.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
GESTERN17:43 Uhr
Völler verbreitet Zuversicht vor Paraguay
DFB-Sportdirektor Rudi Völler richtet den Fokus zum Start in die K.o.-Phase alleine auf den nächsten Gegner Paraguay.
„Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen“, sagte der 66-Jährige zum Sechzehntelfinale der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Foxborough: „Das ist ein K.o.-Spiel: Runde weiter oder nach Hause fahren.“
Mit anschließenden Top-Gegnern wie dem möglichen Achtelfinalgegner Frankreich, der Niederlande (Viertelfinale) und Spanien (Halbfinale) mochte sich Völler in Winston-Salem noch nicht beschäftigen.
Er traut dem DFB-Team trotz des Stimmungsdämpfers beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador alles zu in Amerika. „Wir haben eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen, wenn sie wirklich am Limit ist, jeden schlagen kann.“
US-Bundesbehörden beschlagnahmen fast 400 illegale WM-Internetstreams
Wie das US-Justizministerium mitteilte, haben die US-Bundesbehörden fast 400 Internetseiten beschlagnahmt, die illegal die FIFA-Weltmeisterschaftsfinals streamten und damit gegen das Urheberrecht verstießen.
„Die unerlaubte Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft verstößt gegen geistige Eigentumsrechte und fördert kriminelle Organisationen“, sagte Ivan Arvelo, Direktor des Nationalen Koordinierungszentrums für geistige Eigentumsrechte.
Laut dem US-Justizministerium wurden Server und Domains in Peru und Bulgarien ins Visier genommen. Beide Länder sind bekannte Zentren der Online-Piraterie und stehen im Verdacht, mit illegalen Streaming-Angeboten für Spiele der Weltmeisterschaft in Verbindung zu stehen. Weitere Operationen fanden in Kroatien, Rumänien, Polen und Kolumbien statt.
„Wenn Sie Ihr Netzwerk für illegale Streaming-Seiten öffnen, gehen Sie ein erhebliches Risiko ein“, sagte Eric Weindorf, Sonderagent und Leiter des Washingtoner Feldbüros der US-Einwanderungs- und Zollbehörde.
GESTERN10:25 Uhr
Trinkpausen sorgen für Debatte
Erholungspausen auch bei 20 Grad, Pfiffe von den Rängen, aber auch Fürsprecher. Die Trinkpausen bei dieser WM sorgen für Diskussionen.
Der eigentliche Grundgedanke ist der Schutz der Fußballer. Die Debatte entzündet sich unter anderem an der Festlegung, dass die Pausen bei dieser Weltmeisterschaft für jedes Spiel gelten – egal ob die Temperatur 35 oder 20 Grad beträgt.
Neben dem eigentlichen Sinn, dem Trinken, ist die Unterbrechung für viele Trainer eine willkommene Möglichkeit, kurz mit den Spielern zu reden, sie zu motivieren, zu beruhigen oder taktische Dinge anzusprechen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nutzte sie nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Curaçao im ersten deutschen Spiel bei dieser WM, um seine Mannschaft zu ordnen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (M/r) nutzte die Trinkpause, um taktische Dinge zu erklären. (Archivbild)
Foto: Federico Gambarini/dpa
Die meisten Coaches bei der WM befürworten die Pausen oder beschweren sich zumindest nicht darüber. „Es ist wie ein kleiner Timeout und es macht es leichter, den Spielern Anweisungen zu geben“, sagte Algeriens Trainer Vladimir Petkovic. Unter anderem Österreichs Coach Ralf Rangnick und Belgiens Trainer Rudi Garcia äußerten sich ebenfalls positiv.
Nagelsmann kam die Unterbrechung im Curaçao-Spiel zwar entgegen, generell sieht er aber nur begrenzte Einfluss-Möglichkeiten. „Du kannst in den drei Minuten keine komplette taktische Analyse machen“, erklärte der 38-Jährige. „Es bleiben nur 30, 40 Sekunden Zeit, einzugreifen. Aber die Zeit reicht nicht, um etwas komplett umzustellen.“
Werbepause für TV-Sender
Dass die Pausen auch gemacht werden, wenn es gar nicht heiß ist, sorgt für große Kritik. Ein Vorwurf: Es geht mal wieder nur ums Geldverdienen. Wenn Pause ist, kann man Werbung machen.
Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. Die Werbeeinnahmen sind 30 Prozent höher als bei der EM 2024. In den USA werden Werbeblöcke gezeigt, die Pausen werden von Unternehmen „präsentiert“. In der ARD, dem ZDF und Magenta TV zeigen auch die Rechteinhaber in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Werbung in den Unterbrechungen.
GESTERN7:09 Uhr
Siegtor in den letzten Minuten aberkannt
Das Spiel zwischen Ägypten und Iran endet mit einem 1:1-Unentschieden. Im WM-Stadion von Seattle traf zunächst Mahmoud Saber für Ägypten (5.) und wenig später Ramin Rezaeian für den Iran (14.). Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir (11.).
In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit schoss Shoja Khalilzadeh dann das vermeintliche Tor zum 2:1 für den Iran. Nach einer Videoüberprüfung zogen die Schiedsrichter den Treffer zurück, da sich Khalilzadeh im Abseits befand.
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Ramin Rezaeian (#23, Iran) trifft aus scheinbar unmöglichem Winkel und gleicht in der 13. Minute aus.
Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
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Des einen Freud
Foto: Torwart Mostafa Shoubir #23, Ägypten, des anderen Leid. Iranische Spieler können ihre vertane Chance nicht fassen.
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Mehdi Taremi (#9, Iran) scheitert aus elf Metern Entfernung am ägyptischen Torwart Mostafa Shoubir (#23). Endstand: 1:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN7:04 Uhr
Belgien gewinnt 5:1 gegen Neuseeland
Belgiens Fußballer haben ein Aus in der Gruppe G dank Doppeltorschütze Leandro Trossard abgewendet und den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Starspieler Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Neuseeland.
Doppeltorschütze Trossard (28./50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg der Belgier vor 52.497 Zuschauern. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 für die Neuseeländer erzielen.
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Leandro Trossard (#10, Belgien) geht als Sieger aus dem Getümmel hervor. Gegen Neuseeland traf er doppelt.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Marko Stamenic (#8, Neuseeland) macht Jeremy Doku (#11, Belgien) der Ball streitig.
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Verstehen sich trotz 5:1: Fans von Belgien und Neuseeland in Vancouver, British Columbia.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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„Obelgix“ freut sich über den 5:1-Sieg und das Weiterkommen seiner Mannschaft. Im Sechzehntelfinale treffen die Belgier weder auf die Gallier noch die Römer.
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
GESTERN6:00 Uhr
Deutschland spielt gegen Paraguay
Die deutsche Elf trifft bei der WM im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Durch den Sieg Spaniens gegen Uruguay herrscht für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann nun endgültig Klarheit über den Gegner im ersten K.-o.-Duell. Das Spiel gegen die Südamerikaner findet am Montagabend um 22:30 Uhr nahe Boston statt.
Das bislang letzte WM-Duell zwischen den beiden Nationen gab es bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Damals siegte Deutschland im Achtelfinale dank eines späten Treffers von Oliver Neuville mit 1:0.
Oliver Neuville im Duell mit zwei Fußballern aus Paraguay bei der WM 2002.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
Für die Verteilung der Gruppendritten gab es aufgrund des komplexen WM-Modus insgesamt 495 Szenarien – alle verbliebenen ergeben nun schon vor Abschluss der kompletten Vorrunde Paraguay als deutschen Gegner. Schottland und Schweden fielen als letzte mögliche Alternativen heraus.
Außerdem steht der weitere Weg durch das Turnier bei einem möglichen Sieg schon fest. Sollte Deutschland weiterkommen, geht es gegen den Sieger der Partie zwischen Topfavorit Frankreich und Schweden, die am Dienstag um 23:00 Uhr in East Rutherford, USA, aufeinandertreffen.
GESTERN4:17 Uhr
Unentschieden im zweiten Duell der Gruppe H
In der zweiten Partie der Gruppe H hatten die Zuschauer in Houston, USA, wenig zu jubeln. Der afrikanische Inselstaat Kap Verde beendete das Spiel gegen Saudi-Arabien mit einem 0:0-Unentschieden. Damit gelang Kap Verde, einem Land mit nur 600.000 Einwohnern, die Sensation: Sie stehen in der K.-o.-Runde.
Zum Abschluss von WM-Gruppe H ist Spanien auf Platz 1, Kap Verde nach drei Unentschieden auf Platz 2, Uruguay landet auf Platz 3 ohne Chancen auf ein Weiterkommen, für Saudi-Arabien ist die WM als Gruppenletzter ebenfalls vorbei.
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Verzweiflung bei Saudi-Arabien Spielern im torlosen Spiel gegen Kap Verde.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Nawaf Boushal ( #13, Saudi-Arabien) im Zweikampf mit Kap Verdes Stürmer Dailon Livramento (#19).
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Salem Al-Dawsari (#10, Saudi-Arabien) hat den Ball. Ryan Mendes (#20, Kap Verde) will ihn.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Die „Blauen Hai“ von Kap Verde hatten keinen Biss. Das Spiel gegen Saudi-Arabien endet 0:0. Kap Verde ist mit drei Unentschieden dennoch weiter. Saudi-Arabien ist ausgeschieden.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN4:14 Uhr
Spanien gewinnt mühevoll
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien am Abend nur mit viel Mühe und mit einem 1:0 gegen Uruguay durchgesetzt. Die La Roja starteten stark, setzten Uruguay von Beginn an unter Druck und dominierten das Spielgeschehen. Der entscheidende Treffer fiel jedoch erst zum Ende der ersten Halbzeit durch Alex Baena (42.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte Uruguay den Druck und spielte offensiver, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Spanier verteidigten geschickt und ließen kaum Chancen zu. In der Schlussphase des Spiels wurde Agustin Canobbio nach einem rüden Foulspiel mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, was die Hoffnungen Uruguays weiter schmälerte.
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Alex Baena (#15, Spanien) brachte sein Team gegen Uruguay in der 42. Minute in Führung. Weitere Tore fielen nicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Fernando Muslera (#23. Uruguay) verhinderte weitere Tore der Spanier.
Foto: Carl de Souza/AFP via Getty Images
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Kurz vor Abpfiff verwiese Ismail Elfath shows Uruguays Stürmer Agustin Canobbio (#14) in Zapopan, Mexiko, des Rasens.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Uruguay gegen Spanien in Guadalajara, Mexiko
02:00 Uhr: Kap Verde gegen Saudi-Arabien in Houston, USA
05:00 Uhr: Neuseeland gegen Belgien in Vancouver, Kanada
05:00 Uhr: Ägypten gegen Iran in Seattle, USA
23:00 Uhr: Panama gegen England in New York, USA
23:00 Uhr: Kroatien gegen Ghana in Philadelphia, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
26. Juni23:10 Uhr
Senegal besiegt Irak mit 5:0
Mit einem Sieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-WM deutlich verbessert und das Turnier für Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg bei der Weltmeisterschaft und dürfen auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen.
Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4.), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner, dem der Titel mehrere Wochen nach dem siegreichen Skandal-Finale gegen Marokko vom Kontinentalverband aberkannt worden war.
Für die Iraker, die nach einer frühen Roten Karte für Rebin Sulaka (14.) lange in Unterzahl spielen mussten, endete die zweite WM-Teilnahme nach 1986 genauso wie die Premiere vor 40 Jahren: Sie müssen nach drei Vorrunden-Niederlagen ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.
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Kein Torwart in Sicht: Senegal ließ es fünf Mal im Netz von Jalal Hassan (#12, Irak, nicht im Bild) klingeln. Hier trifft Ismaila Sarr (#18, Senegal) in der 56. Minute zum 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Pape Gueye (#26, Senegal) erhöhte im Spiel gegen den Irak in der 59. Minute zum 3:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Schiedsrichter Anthony Taylor sah den Videobeweis, Rebin Ghareeb (#2, Irak) daraufhin in der 13. Minute die Rote Karte. Einschließlich Nachspielzeiten stand Irak 94 Minuten in Unterzahl auf dem Rasen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Erbegnisse der Gruppe I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
26. Juni22:00 Uhr
Dembélé-Hattrick schockt Norwegen
Frankreich dominiert dank Dembélés Effizienz das Spiel und gewinnt 4:1 gegen Norwegen. Die Nordmänner, ohne den in der Startelf stehenden Erling Haaland, zeigten sich defensiv anfällig, konnten aber durch Aasgaard kurzzeitig verkürzen.
Für die Équipe Tricolore war das Tor von Ousmane Dembélé ein Traumstart (7.) und brachte Frankreich früh in Führung. Wenig später folgte das nächste Tor: Erneut bediente Real-Madrid-Star Kylian Mbappé seinen Teamkollegen Dembélé, der den Ball im Tor versenkte (20.). Bereits eine Minute später kam die Antwort der Norweger mit einem Treffer von Thelo Aasgaard (21.). Doch noch in der ersten Halbzeit folgte das dritte Tor Frankreichs durch Dembélé (32.).
In der zweiten Halbzeit schaltete die Équipe Tricolore spürbar einen Gang zurück, behielt aber die Kontrolle über das Geschehen. Die Norweger zeigten dennoch großen Kampfgeist, jedoch ohne Tore erzielen zu können. Als sich alle bereits an das 3:1 glaubten, schlugen die Franzosen noch einmal zu und Désiré Doué erzielte das 4:1 (90+4).
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Mike Maignan (#16, Frankreich) packte zu und hält den Elfmeter von Norwegens Jorgen Strand Larsen (#11).
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Egil Selvik (#13, Norwegen) konnte sich viermal nicht wehren.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Das Stadion in Boston wurde kurzfristig zum vermutlich größten „Ruderboot“ der Welt.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Ousmane Dembele (#7, Frankreich) traf in einer guten Halben Stunde drei Mal. In der 32. Minute erhöhte er für Frankreich auf 3:1.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Norwegens Erling Haaland (#9) durfte (musste) das Spiel von der Bank verfolgen. Weil seine Mannschaft schon sicher weiter war, konnte er sich schonen.
Foto: Mattia Ozbot/Getty Images
26. Juni17:04 Uhr
Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld
Julian Nagelsmann plant nach der ersten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft keine radikalen Umbauten. Der Bundestrainer schloss nach dem 1:2 gegen Ecuador im für die Tabelle nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel vor allem eine Versetzung von Kapitän Joshua Kimmich ins Mittelfeld für das erste K.-o.-Spiel am Montag in der Runde der letzten 32 aus. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha haben weiter sein Vertrauen.
„Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz in East Rutherford mit Blick auf das Sechzehntelfinale gegen einen noch nicht feststehenden Gruppendritten. Kimmich selbst sagte dazu: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, verlässt nach der 1:2-Niederlage das Spielfeld in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
26. Juni16:57 Uhr
Wie Nagelsmann das Zauberduo „Wusiala“ starkredet
Er kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter.
Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei „Wusiala“.
Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“
Zum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln – er auch. Er hat ja schon getroffen.“ Beim 7:1 gegen Curaçao. „Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“
Jamal Musiala (r.) aus Deutschland feiert gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joshua Kimmich (m.) und Florian Wirtz (l.) das vierte Tor seiner Mannschaft während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Finnland am 31. Mai 2026 in Mainz, Deutschland.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
26. Juni6:14 Uhr
Türkei besiegt USA knapp
Die Türkei hat im Spiel gegen die USA kurz vor Abpfiff der Partie das 3:2 erzielen können. In der Partie gerieten die Türken früh in Rückstand, als Auston Trusty den Ball ins Tor beförderte (3.). Doch die Mannschaft von Vincenzo Montella zeigte Kampfgeist und glich wenig später aus durch Arda Güler aus (10.). Noch in der ersten Halbzeit gingen die Türken dann durch Baris Yilmaz in Führung (31.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte die USA durch Sebastian Berhalter den Ausgleich (49.). In der Nachspielzeit gelang Kaan Ayhan den entscheidenden Treffer für die Türkei (90+8). Trotz des Sieges ist das WM der Türkei längst besiegelt, während die USA trotz Niederlage Erster der Gruppe D ist.
Im parallelen Spiel zwischen Paraguay und Australien – ebenfalls aus der Gruppe D – gab es ein 0:0 Unentschieden. Australien ist mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden als Gruppenzweiter fix. Ob es für Paraguay als Dritter der Gruppe bei der WM weitergeht, ist noch offen.
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Mit vollem Körpereinsatz dabei: Fans der US-Nationalmannschaft beim letzten Vorrunden-Spiel gegen die Türkei in Los Angeles.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Auston Trusty (#6, USA) brachte sein Team früh in Führung (3. Minute). Kurz vor Abpfiff erhöhte Kaan Ayhan
Foto: #22 für die Türkei auf 3:2. Die USA waren bereits zuvor sicher weiter, die Türkei trotz Sieg ausgeschieden. Alex Grimm/Getty Images
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Julio Enciso (#19, Paraguay) und Jackson Irvine (#22, Australien) kämpfen um den Ball in Santa Clara, Kalifornien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Australien spielte nicht nur gegen Paraguay sondern zeitweise auch gegen die Sonne ab. Ob das Gegenlicht Jackson Irvine (#22) das Tor verwehrte ist nicht bekannt.
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26. Juni3:12 Uhr
Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
In der Nacht hat sich Japan durch ein 1:1 im Duell mit Schweden den zweiten Platz in Gruppe F und somit den direkten Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Im Parallelspiel hat die Niederlande ihre Pflichtaufgabe gegen Tunesien mit 3:1 erledigt und den 1. Platz in der Gruppe verteidigt.
Im Spiel Japan gegen Schweden tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und wollten keine Fehler machen. In der ersten Halbzeit gab es wenige klare Torchancen. Nach der Halbzeitpause nahm das Spiel an Fahrt auf. In Führung ging dann Japan durch Daizen Maeda (56.). Schweden ließ sich davon nicht beirren und glich wenig später aus durch Anthony Elanga aus (62.). Trotz Bemühungen bliebt das restliche Spiel torlos.
Trotz des Unentschiedens zieht auch Schweden als einer der besten Gruppendritten in das Sechzehntelfinale ein. In der Partie Niederlande gegen Tunesien stand das Ausscheiden in der Gruppenphase für die Nordafrikaner schon vor dem letzten Gruppenspiel fest. Für die Niederlande geht es in der ersten K.o.-Runde am Dienstag (30.6.) gegen Marokko.
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Torwart Zion Suzuki (#1, Japan) verteidigt hier erfolgreich. Einmal versenkte Schweden den Ball dennoch in seinem Netz.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Daizen Maeda (#11, Japan) schoss in der 56. Minute das Auftakttor im Spiel gegen Schweden. Nur 6 Minuten später glichen die Schweden zum 1:1-Endstand aus.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Niederländische Fans sammeln sich in Downtown Kansas City bevor sie gemeinsam zum Stadium laufen.
Foto: Alfred Davies/AFP via Getty Images
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Brian Brobbey (#19) traf für die Niederlande in der 7. Minute bereits zum 2:0. Nach der Halbzeit gelang Tunesien der Anschlusstreffer, bevor die Niederlande die Führung erneut vergrößerte. Endstand 3:1. Damit ist Niederlande Gruppenerster und Tunesien ausgeschieden.
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26. Juni0:05 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
01:00 Uhr: Tunesien gegen Niederlande in Kansas City, USA
01:00 Uhr: Japan gegen Schweden in Dallas, USA
04:00 Uhr: Türkei gegen USA in Los Angeles, USA
04:00 Uhr: Paraguay gegen Australien in San Francisco
21:00 Uhr: Norwegen gegen Frankreich in Boston, USA
21:00 Uhr: Senegal gegen Irak in Toronto, Kanada
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr statt. Der Gegner ist derzeit noch unbekannt.
25. Juni23:59 Uhr
Deutschland 1:2 Ecuador / Curaçao 0:2 Elfenbeinküste
Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Ecuador mit 1:2 verloren. Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Leroy Sané (2.), der nach einer Vorlage von Florian Wirtz per Linksschuss traf. Es war laut diverser Statistik-Experten der früheste deutsche Treffer bei einer WM seit 1934. Doch Ecuador ließ sich nicht beirren und glich bereits wenig später durch Nilson Angulo aus (9.).
Während für Deutschland schon vor dem Fußballabend ein Weiterkommen sicher war, musste Ecuador gewinnen, um das Sechzehntelfinale zu erreichen. Die Südamerikaner präsentierten sich flink, kraftvoll und bereiteten den Deutschen zunehmende Sorgen. Auch der in der zweiten Halbzeit wieder eingewechselte „Joker“ Deniz Undav konnte nicht punkten. Stattdessen erhöhte Ecuador den Druck und belohnte sich mit dem Siegtreffer (78.).
In der parallel in Gruppe E ausgetragenen Partie gewann die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 2:0. Deutschland ist trotzdem Sieger der Gruppe E. Außerdem kommt die Elfenbeinküste als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde. Ecuador ist mit vier Punkten auf Platz 3 der Tabelle ebenfalls gut genug für ein Weiterkommen, Curaçao scheidet aus.
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Leroy Sane erzielte das schnellste deutsche WM-Tor seit 1934 und brachte Deutschland früh in Führung.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) verhindert in der 62. Minute die Führung Ecuadors.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Gonzalo Plata (#19) bekommt den Ball nach einer Ecke auf den Fuß und bringt Ecuador in Führung.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Trifft für seine Mannschaft und schießt sie ins Sechzehntelfinale: Nicolaus Pepe (#19, Elfenbeinküste).
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Tyrese Noslin (Curaçao) und Christopher Operi (Elfenbeinküste) brachte die Rückennummer, beide #13, kein Torglück.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni15:50 Uhr
Reaktionen von Fans
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Interessante Reaktionen von Südkoreanischen Fans, während sie am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 das WM-Spiel zwischen Südkorea und Südafrika auf einer Großleinwand auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Weiter Reaktionen von Koreanischen Fans am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Ein Fan im Hasenkostüm.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, jubelt, während er am 25. Juni 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika auf Großleinwänden verfolgt.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
25. Juni13:02 Uhr
Gündogan kritisiert TV-Experten
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. „Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben“, so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. „Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel.“
Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde „noch“ die Aufstellung machen, empfand Gündogan als „flapsigen Spruch“ und „etwas unglücklich“. Aber: „Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht“, so Gündogan.
Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes bei der EM 2024 in Deutschland an.
25. Juni9:35 Uhr
Undav bleibt Joker
Julian Nagelsmann wird gegen Ecuador die Startelf lediglich auf zwei Positionen verändern. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir müssen“, kündigte der Bundestrainer an.
Antonio Rüdiger wird im Abwehrzentrum Nico Schlotterbeck ersetzen, für den das Turnier nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß vorzeitig beendet ist.
David Raum ersetzt auf der linken Außenverteidigerposition Nathaniel Brown. Der Frankfurter klagt über muskuläre Probleme an den Adduktoren und absolvierte beim Abschlusstraining in Winston-Salem ein individuelles Programm. Für Rüdiger und Raum ist es jeweils der erste WM-Einsatz in der Startformation.
Der dreifache Torschütze Undav soll wie zuvor wieder Schwung von der Bank bringen. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Nagelsmann zu Wechseln.
Deniz Undav beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Der 29-jährige Undav, der die Pressekonferenz gemeinsam mit Nagelsmann bestritt, akzeptiert seine Joker-Rolle, wie er erklärte. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Rolle: „Ich bin zweimal von der Bank gekommen – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen.“
Trotz seiner nur 58 Minuten mischt Undav mit seinen drei Treffern unter den Toptorjägern der WM mit. Angeführt wird die Torschützenliste von Weltmeister Lionel Messi mit fünf Treffern. Auch Undav ist von dem Argentinier begeistert, der gestern 39 wurde. „Ich genieße seine Spiele. Er läuft zwar nur noch sieben oder acht Kilometer im Spiel. Aber was er mit dem Ball macht, ist überragend.“
25. Juni8:01 Uhr
Südafrika feiert und feiert und feiert
Nach dem historischen Einzug in die K.-o.-Phase der WM gab es bei Südafrikas Fußballern kein Halten mehr. Trainer Hugo Broos sank überwältigt auf die Knie, seine Schützlinge tanzten auf dem Rasen ausgelassen eine Polonaise.
„Das ist ein sehr emotionaler Moment. Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt. Selbst in den vergangenen Wochen, als die Kritik sehr, sehr hart war“, sagte Trainer Broos.
Die Zusammenarbeit mit den Spielern sei für ihn „vielleicht etwas Einzigartiges. Ich bin zwar der Trainer, aber eigentlich auch nicht. Ich sehe mich eher als ihren Freund. Es ist eine fantastische Beziehung“, schilderte Broos das Verhältnis und stellte fest: „Ich denke, was wir bisher geleistet haben, ist schon ein kleines Wunder.“
Die südafrikanischen Spieler grüßen die Fans, als sie nach dem 1:0-Sieg gegen die Republik Korea am 24. Juni 2026 im Monterrey-Stadion in Guadalupe, Mexiko, den Platz verlassen.
Foto: David Ramos/Getty Images
25. Juni5:22 Uhr
Mexiko schießt Tschechien ins Aus
Tschechien hat sein letztes Vorrundenspiel mit 3:0 verloren. Gegner Mexiko stand schon vorher als Sieger von Gruppe A fest und hatte es in der Partie während der ersten Halbzeit ruhig angehen lassen. Tschechien hingegen musste gewinnen, um sich eine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren, konnte jedoch keine hochkarätigen Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Tschechien den Druck, was Mexiko die Möglichkeit gab, Fehler auszunutzen. So brachte Mateo Chavez die Mexikaner spät in Führung (55.), nachdem Tschechien den Ball auf Höhe der Mittellinie verlor. Mexiko nutzte die sich bietenden Räume weiter aus und erhöhte durch Julian Quinones auf 2:0 (61.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Alvaro Fidalgo den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand (90+4.).
Mexiko wird damit am 30. Juni gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen C, E, F, H oder I antreten. Zudem ist in Gruppe A Südafrika als Zweiter sicher und damit ebenfalls im Sechzehntelfinale. Südkorea muss dagegen als Dritter auf ein Weiterkommen hoffen. Für Tschechien ist die WM schon sicher zu Ende.
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Lukas Cerv (#12, Tschechien) wird von Guillermo Martinez (#22, Mexiko) im Zweikampf herausgefordert.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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B-Note super: Israel Reyes (#15, Mexiko) mit einem Fallrückzieher aus dem Lehrbuch. Die Tore schossen indes andere.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Hat keinen Ball reingelassen: Mexikos Torwart Guillermo Ochoa (#13) wird von seinen Teamkollegen nach dem 3:0-Sieg gegen Tschechien gefeiert.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
Platzierungen der Gruppe A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni5:10 Uhr
Historisch: Südafrika übersteht erstmals WM-Vorrunde
Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreicht und damit nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Das Team des belgischen Trainers Hugo Broos gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und schloss die Gruppe A als Zweiter ab.
Die Ausgangslage war klar: Den Asiaten reichte ein Remis zum sicheren Weiterkommen. Südafrika dagegen musste voll auf Sieg spielen. Den besseren Start erwischte Südkorea, doch trotz mehrerer Chancen erzielten die Südkoreaner um Bayern-Profi Min-jae Kim kein Tor. Die erste Halbzeit verlief insgesamt torlos.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel aus der Südkoreaner trotz Auswechslungen weiterhin müde. Stattdessen blieb Südafrika am Drücker und belohnte sich nach gut einer Stunde. Vor 51.243 Zuschauern in Monterrey sorgte Thapelo Maseko mit seinem Treffer in der 63. Minute für grenzenlosen Jubel bei Bafana Bafana.
Im Sechzehntelfinale trifft Südafrika am Sonntag in Inglewood bei Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada. Südkorea beendete die Vorrunde mit drei Punkten auf Rang drei und muss jetzt um das Weiterkommen zittern.
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Für Bayern-Profi Min-Jae Kim (#4) und sein südkoreanisches Team hätte ein Unentschieden zum Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gereicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Die Fußballer um Thapelo Maseko (#12) von Südafrika mussten das Spiel gegen Südkorea gewinnen – und das haben sie mit 1:0.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Die südkoreanischen Fans müssen nun die Daumen drücken, dass ihr Team doch noch weiterkommt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
25. Juni2:18 Uhr
Marokko besiegt Haiti
Die Partie Marokko gegen Haiti begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Haiti, als Lenny Joseph mit der Hacke traf (10.). Marokko glich durch Achraf Hakimi aus, der nach einem abgefälschten Schuss über die Torlinie drückte (39.). Kurz vor der Halbzeitpause gelang Haiti erneut die Führung durch Wilson Isidor (43.). Doch Marokko ließ sich nicht beirren und glich noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ismael Saibari aus (45+1.).
In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko zunehmend die Kontrolle. Soufiane Rahimi brachte die Nordafrikaner dann erstmals in Führung (78.). Den Schlusspunkt setzte Gessime Yassine in der 89. Minute. Trotz des doch am Ende deutlichen Sieges reichte es für Marokko nur für den zweiten Platz in der Gruppe und einen Punktegleichstand mit Brasilien. Für Haiti ist dagegen die WM beendet.
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Auf hohem Niveau: Lenny Joseph (#16, Haiti) und Redouane Halhal (#25, Marokko) beim Kopfballduell in Atlanta.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Vorbeischießen unmöglich: Achraf Hakimi (#2, Marokko) erzielte gegen Haiti den Auftakttreffer für seine Mannschaft aus nächster Nähe.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Aus der Distanz: Wilson Isidor (#18, Haiti) brachte Haiti zum zweiten Mal in Führung. In der zweiten Hälfte zog Marokko nach un der Inselstaat ist nach seiner 2:4-Niederlage gegen Marokko aus der WM ausgeschieden.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Platzierungen der Gruppe C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni2:11 Uhr
Brasilien durch Sieg gegen WM-Liebling Gruppenerster
Brasilien hat souverän mit 3:0 gegen Schottland gewonnen und sich somit den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Bereits früh nutzte Vinicius Junior einen Fehler der Schotten aus und brachte die Selecao in Führung (7.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Vinicius Junior per Kopf nach einer Flanke auf 2:0 (45+3.).
In der zweiten Halbzeit setzte Brasilien seinen dominanten Auftritt fort. Matheus Cunha traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 3:0 (60.). Die Schotten hatten kaum Chancen und konnten die brasilianische Abwehr nicht in Bedrängnis bringen. Superstar Neymar feierte nach 981 Tagen sein Comeback im Nationalteam und wurde in der 76. Minute eingewechselt.
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Konnte sich zweimal durchsetzten: Vinicius Junior (#7, Brasilien) traf in der ersten Halbzeit doppelt.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Fußball mit Köpfchen: Mit einem Tor in der 7. Minuten brachte Brasiliens Nummer 7, Vinicius Junior sein Team gegen Schottland früh in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er nach und erhöhte auf 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Matheus Cunha (#9, Brasilien) traf nach eine Stunde Spielzeit zum 3:0-Endstand. Die letzte halbe Stunde blieben die Netze leer.
Foto: Michael Reaves/Getty Images)
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Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
25. Juni0:05 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
00:00 Uhr: Marokko gegen Haiti in Atlanta, USA
03:00 Uhr: Tschechien gegen Mexiko in Mexiko-Stadt
03:00 Uhr: Südafrika gegen Südkorea in Monterrey, Mexiko
22:00 Uhr: Ecuador gegen Deutschland in New York, USA
22:00 Uhr: Curaçao gegen Elfenbeinküste in Philadelphia, USA
24. Juni23:02 Uhr
Schweiz ist Gruppensieger
Die Schweiz hat Kanada in Gruppe B mit 2:1 besiegt und sich damit den Gruppensieg gesichert. Durch den Erfolg darf die Nati in die K.-o.-Phase einziehen und spielt am 3. Juli (Gegner noch unbekannt), während Kanada seine WM-Reise mit einem Spiel gegen Südafrika am 28. Juni fortsetzt. Auch für Bosnien-Herzegowina geht es in das Sechzehntelfinale, nicht aber für Katar.
Silvan Widmer (#3) und seine Schweizer Teamkollegen haben sich mit einem 2:1 gegen Kanada in die K.o.-Runde geschossen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Die Ergebnisse der Gruppe B.
Foto: ts/Epoch Times
24. Juni23:54 Uhr
Klopp über deutsche Elf: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador heute rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.
Julian Nagelsmann, Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet das Training an der Winston-Salem State University am 26. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina. - Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Wer am Morgen mit einer Kaffeetasse in der Hand im flotten Schritt und einem Lächeln im Gesicht zur Arbeit kommt, der kann keine größeren Sorgen haben. Oder doch?
Rudi Völler ist bei seinem Auftritt vor dem ersten K.o.-Spiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay erneut in die Rolle des WM-Mutmachers und Verteidigers von Bundestrainer Julian Nagelsmann geschlüpft.
„Der Glaube ist da, dass wir am Montag alles herausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, was ja auch selbstverständlich ist, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen wollen“, sagte der DFB-Sportdirektor im Teamquartier in Winston-Salem.
Rudi Völler, Sportdirektor des DFB, während einer Pressekonferenz am 27. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Ecuador-Rückschlag abhaken
Die Nachwirkungen des 1:2-Rückschlags zum Abschluss der Gruppenphase gegen Ecuador wollte Völler relativieren. Die öffentliche Debatte um den absoluten Siegeswillen der DFB-Elf sei angesichts des vorab gesicherten ersten Gruppenplatzes müßig.
Der ganze Fokus ist nun auf Paraguay als nächstem Gegner im ersten Alles-oder-Nichts-Spiel ausgerichtet.
„Es wird jetzt natürlich am Montag ganz anders sein. Da geht es um ein K.o.-Spiel. Da geht es um alles, um eine Runde weiterzukommen oder nach Hause zu fahren. Das wissen die Spieler“, sagte Völler.
Rettigs erstaunliches „Messer“-Zitat
Deutlich drastischer und ziemlich offenherzig hatte zuvor DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig die Lage im DFB-Quartier kommentiert.
„Wir wissen, dass wir nun das Messer am Hals haben in den K.o.-Spielen“, sagte der 63-Jährige bei „MagentaTV“. Klartext, den Völler in dieser Deutlichkeit nicht mitging. Für ihn steht das Prinzip Hoffnung im Vordergrund.
Nagelsmann hat die Vorbereitung jedenfalls modifiziert. Viel steht auch für ihn persönlich am Montag in Foxborough auf dem Spiel. Keine Entspannung. Kein Tag am Pool für Kai Havertz und Co.
Stattdessen bei schwül-heißem Südstaaten-Wetter eine Trainingsschicht am Nachmittag, wenn die Hitze besonders drückend ist auf dem mit schwarz-rot-goldenen Banderolen hermetisch abgeschlossenen Platz im Spry Stadium.
Sogar beim Spielersatztraining der Reservisten am Vortag sei die notwendige Mentalität schon wieder zu spüren gewesen, berichtete Völler in seiner Funktion als erster Optimismus-Beauftragter. „Das war außergewöhnlich gut. Die Jungs ziehen toll mit, super mit“, sagte der 66-Jährige.
„Jetzt geht die WM richtig los“, verkündete Völler. Nagelsmann hat also keine Zeit zu verlieren. Mehrfach beschrieb Völler die bisherigen Turnierentscheidungen des Bundestrainers als gut und richtig. Auch die gegen Ecuador vorgenommen Einwechslungen. Zusammenstehen müsse man jetzt. Die Kritik von außen akzeptieren, nicht überbewerten.
Ein Blick ins Stadion während des Spiels der Gruppe E der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Ecuador und Deutschland im New York New Jersey Stadium am 25. Juni 2026 in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Al Bello/Getty Images
Kimmich fordert: „Dinge ansprechen“
Stellvertretend kommentierte Kapitän Joshua Kimmich: „Wir müssen die Dinge ansprechen, die wir nicht gut gemacht haben. Das wird der Trainer auch sicherlich tun. Und dann müssen wir unsere Schlüsse daraus ziehen.“
Bei einem Aus gegen Paraguay wäre der Gruppensieg kein Plus-Argument mehr. Wie 2018 und 2022 wäre Deutschland nicht mehr dabei, wenn die letzten 16 Teams den Titel ausspielen.
Aber allein dieser Gedanke darf in den Köpfen keinen Raum einnehmen. Paraguay kam nur als Gruppendritter hinter den USA und Australien weiter. Es ist keine Fußball-Großmacht wie Frankreich, die im Achtelfinale der Kontrahent werden könnte.
Bei Paraguay werden auch bei Völler Erinnerungen wach. 2002 waren die Südamerikaner auch der erste deutsche K.o-Gegner. Im Jeju World Cup Stadium von Seogwipo in Südkorea erzielte Oliver Neuville in der 88. Minute den erlösenden Siegtreffer im WM-Achtelfinale. Ein klassischer Arbeitssieg. „Da könnte ich diesmal auch sehr gut mit leben, auf jeden Fall“, sagte Völler.
Völler stellte eine klare Forderung an die Offensivabteilung mit Havertz und den in Zauber-Kurzarbeit steckenden Wirblern Jamal Musiala und Florian Wirtz. „Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler liefern. Sie wissen auch, dass noch Luft nach oben ist“, sagte Völler.
Oliver Baumann während einer Trainingseinheit am 26. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Physis als Knackpunkt
Eine weitere Völler-Forderung: Weniger Ballverluste im Mittelfeld. Diese Schwachstelle hätten die Gegner erkannt. Und in Paraguay wartet ein Team, das sich genau darauf ausrichten wird. Da muss man gegenhalten können.
Wird die Physis wieder zum DFB-Problem? „Fußball muss gewürzt werden mit Leidenschaft, Intensität und Emotionalität. Wenn es für dich einfach nur Kicken ist, dann wirst du nicht weit kommen“, warnte Jürgen Klopp als MagentaTV-Experte vor einem frühen Scheitern.
Nagelsmann sieht keine generelle schnelle Abhilfe, was die Robustheit angeht. Er nannte aber einen Ausweg.
„Körperlichkeit ist schwer zu trainieren, weil die Spieler eine gewisse Konstitution haben. Da muss man den Ball in der einen oder anderen Situation früher wegspielen, um einem direkten Zweikampf aus dem Weg zu gehen“, forderte der Bundestrainer. (dpa/red)
Neuer greift daneben, Ecuador jubelt. - Foto: Tom Weller/dpa
Inmitten der ecuadorianischen Fußball-Party schlichen die deutschen Fußballer sichtlich bedient vom Rasen des WM-Finalstadions, Bundestrainer Julian Nagelsmann diskutierte indes noch heftig mit Schiedsrichterin Tori Penso. Es half alles nichts. Vor den Toren New Yorks hat die deutsche Nationalmannschaft auch mit Super-Joker Deniz Undav die Einstimmung aufs erste K.o.-Spiel gründlich verpasst.
Nach dem zweitschnellsten Tor in der deutschen WM-Historie durch Leroy Sané nach 1:49 Minuten verlor das DFB-Team in East Rutherford gegen Ecuador mit 1:2 (1:1). Nilson Angulo (9.) und Gonzalo Plata (77.) wendeten die Partie für die Südamerikaner, die nach dem ersten Turniersieg das Weiterkommen ausgelassen bejubelten. Nationaltrainer Sebastian Beccacece war kaum mehr zu bändigen.
Der bislang schwächste Turnierauftritt der DFB-Auswahl vor 80.663 Zuschauern vertrieb erstmal alle Träume von einer New-York-Rückkehr beim Endspiel am 19. Juli. Die Defensive um Abwehrchef Jonathan Tah wackelte in der zweiten Hälfte bedenklich. Auch Rekordtorwart Manuel Neuer agierte beim zweiten Gegentor viel zu zögerlich. Und im Vorwärtsgang fehlten klare Aktionen und Durchsetzungsvermögen.
„Wir sind gut ins Spiel gekommen, gehen früh in Führung. Wir haben dann wieder zu viele Ballverluste, laden dadurch den Gegner ein und machen ihn stark. In der zweiten Halbzeit war es eine verdiente Niederlage. (…) Trotzdem ist nichts passiert zum Glück“, sagte Kapitän Joshua Kimmich und ergänzte: „Wir dürfen uns keine weitere Niederlage erlauben, das ist klar. Wir dürfen nicht in jedem Spiel ein, zwei Gegentore bekommen. Wir müssen die Ballverlustquote minimieren. Dann können wir auch jeden schlagen.“
Im Sechzehntelfinale am kommenden Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough muss sich das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann deutlich steigern, egal auf welchen Gruppendritten man dann trifft.
Undav weiter nur Joker
Als Schiedsrichterin Penso – die Amerikanerin war zum zweiten Mal bei der WM im Einsatz – das Spiel anpfiff, musste Deutschlands WM-Torjäger Deniz Undav wieder auf der Bank Platz nehmen. Ungeachtet der drei Tore des Stuttgarters in den ersten beiden Partien setzt Nagelsmann weiter auf dessen Joker-Qualitäten. „Wer ist der Spieler im Kader, der der Finisher ist? Wir haben nicht allzu viele Spieler im Kader mit der Quote von Deniz. Dieser klassische Finisher im Kader ist nur er“, begründete der Bundestrainer seine Entscheidung in der ARD.
Trotzdem musste Nagelsmann zwei Änderungen vornehmen. Den angeschlagenen Nathaniel Brown, dessen Wechsel zum FC Bayern laut Medienberichten feststehen soll, ersetzte David Raum. Und für Nico Schlotterbeck, für den die WM nach dem Bänderriss am Knöchel gelaufen ist, rückte Antonio Rüdiger in die Innenverteidigung.
Schlotterbeck war aber als moralische Unterstützung auf Krücken im Stadion – und wurde von den Fans entsprechend gefeiert. „Ein super Zeichen“, lobte Nagelsmann. „Er hätte auch sagen können: Ich fliege in den Urlaub.“
Schwache erste Halbzeit trotz Traumstart
So musste der Dortmunder Verteidiger allerdings mit ansehen, wie sich seine Teamkollegen bei Temperaturen von rund 30 Grad schwertaten und ein ganz schwaches Spiel absolvierten. Mit der Körperlichkeit der robust auftretenden Ecuadorianer hatten Jamal Musiala und Co. ihre Probleme, das deutsche Offensivspiel war oftmals zu ungenau.
Dabei hatte das DFB-Team noch einen optimalen Start erwischt. Bereits nach 109 Sekunden durfte Sané über sein erstes Tor im fünften großen Turnier jubeln. Ein Treffer, der nach Meinung einiger Experten nicht hätte zählen dürfen. Denn zuvor hatte Aleksandar Pavlovic mit extrem hohem Bein den Ball gespielt und dabei auch den Kopf von Pedro Vite getroffen.
Der VAR griff aber nicht ein, und so war zugleich das zweitschnellste Tor im 115. deutschen WM-Spiel besiegelt. Nur Ernst Lehner war beim Spiel um Platz drei gegen Österreich 1934 noch schneller.
Raum mit Problemen – Fehler Nmecha
Danach übernahm aber Ecuador das Kommando. Viel lief über die deutsche linke Seite, wo Raum große Probleme hatte. Den entscheidenden Fehler beim Ausgleich machte aber der gegen die Elfenbeinküste noch überragende Nmecha. Beim Schuss von Angulo war Routinier Neuer im Tor dann machtlos. Ein Treffer, der das Stadion beben ließ. Die vielen in Gelb gekleideten Fans waren deutlich in der Überzahl. Kein Wunder, hat Ecuador doch in New York seine größte Community in den USA.
In der Folgezeit ging nicht mehr viel nach vorne auf deutscher Seite. Ein Distanzschuss von Nmecha (14.) und ein abgeblockter Schuss von Musiala (35.) – das war’s. Entsprechend bedient stapfte Nagelsmann in die Kabine.
Zur zweiten Halbzeit kam Angelo Stiller für den schwachen Pavlovic, zumal der Münchner auch Gelb-vorbelastet war. Und es ging wieder vielversprechend los. Nach 30 Sekunden zeigte Penso nach einem ungeschickten Einsteigen gegen Kai Havertz auf den Elfmeterpunkt, doch der Strafstoß wurde wieder einkassiert, da in der Entstehung Sané seinen Gegenspieler gefoult hatte.
Undav kommt nach einer Stunde ins Spiel
Fußballerisch blieb es aber überschaubar. Die deutschen Fans riefen nach Undav – und wurden von Nagelsmann nach einer Stunde erhört. Der Torjäger kam für Havertz ins Spiel. Chancen gab es aber kaum, einzig Sané kam noch zu einer guten Gelegenheit (76.).
Doch es waren die Südamerikaner, die alles nach vorne warfen. Nach einem Missverständnis zwischen Neuer und Jonathan Tah verpasste Plata knapp die Führung (72.), danach blockte Stiller in höchster Not einen Schuss von Kevin Rodriguez (77.) ab. Doch bei der anschließenden Ecke war es passiert. Plata spitzelte den Ball vor Neuer ins Tor. Der Bayern-Keeper machte keine gute Figur, aber auch Tah hatte seinen Gegenspieler nicht im Griff. (dpa/red)
Nächste Saison in München? WM-Teilnehmer Nathaniel Brown. (Archivbild) - Foto: Christian Charisius/dpa
Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern ist laut einem Medienbericht perfekt.
Wie der Pay-TV-Sender Sky meldete, erhält der 23 Jahre alte Linksverteidiger in München einen Vertrag über fünf Jahre. Als Ablösesumme wurden 55 Millionen Euro genannt. Eine Bestätigung des Transfers durch die Clubs lag zunächst nicht vor.
Browns Vertrag bei der Eintracht war bis Sommer 2030 datiert. Den Hessen hatte er sich 2024 vom 1. FC Nürnberg kommend angeschlossen.
Der mögliche Transfer des Nationalteam-Aufsteigers fällt mitten in die Weltmeisterschaft, bei der Brown für Furore sorgt. Gegen Ecuador fehlt der siebenmalige Nationalspieler aber wegen Adduktorenproblemen.
Erstes Länderspieltor bei der WM
„Nene“, wie Brown auch bei der Nationalmannschaft von allen genannt wird, hatte beim 7:1-Turbostart gegen Curaçao für seinen eigenen ersten großen WM-Moment gesorgt. Und das gleich bei der Premiere.
„Ich kann das gar nicht beschreiben, ich bin einfach in die Ecke gerannt“, sagte er zum Jubel nach seinem ersten Tor im Nationaltrikot.
Brown hatte erst im Oktober sein Debüt im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann gefeiert. Nach nur fünf Länderspielen erkämpfte er sich den Platz in der WM-Startformation.
Der Linksverteidiger, der im vergangenen Jahr noch mit der U21-Nationalmannschaft bei der EM teilnahm, rechtfertigte bislang das Vertrauen des Bundestrainers. (dpa/red)