Diese am 3. Juli 2026 zusammengestellte Bilderserie zeigt den kanadischen Stürmer Nr. 07 Jonathan David am 28. März 2026 in Toronto, Kanada (l), sowie den marokkanischen Mittelfeldspieler Nr. 11 Ismael Saibari am 19. Juni 2026 in Foxborough. - Foto: Geoff Robins und Franck Fife/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
Das Spiel Kanada gegen Marokko hat in Houston begonnen. In der ersten Halbzeit fielen keine Tore.
Marokko liegt im direkten Vergleich klar vorn, in vier Duellen blieb die Mannschaft ungeschlagen und holte drei Siege und ein Unentschieden.
Kanada baut auch auf Alphonso Davies, der als Linksverteidiger zunächst auf der Bank sitzt.
Kanadas Verteidiger Nr. 19, Alphonso Davies, am 28. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood nach dem Spiel zwischen Südafrika und Kanada.
Foto: Etienne Laurent/AFP via Getty Images
HEUTE16:22 Uhr
Fahrplan für Jürgen Klopp
Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
HEUTE11:15 Uhr
Kolumbien beeindruckt weiter
Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
HEUTE6:39 Uhr
König Charles III. hasst Fußball
Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
HEUTE6:24 Uhr
Klopp wäre bereit
Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt
Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Jubeln die deutschen Fußballfans bald über Jürgen Klopp als Bundestrainer? Bereits wäre der 59-Jährige nach eigenen Angaben. - Foto: Tobias Schwarz/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
HEUTE6:24 Uhr
Klopp wäre bereit
Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber MagentaTV. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt
Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Jürgen Klopp bestätigt Gespräche mit dem DFB über den Bundestrainer-Posten. - Foto: Jan Woitas/dpa
In Kürze:
Jürgen Klopp sprach öffentlich, dass er den Posten als Bundestrainer grundsätzlich übernehmen würde.
Dazu müssten jedoch lange Gespräche mit seinem derzeitigen Arbeitgeber und dem Deutschen Fußballbund (DFB) erfolgen.
Eine Rahmenbedingung stellte der 59-Jährige bereits: Er wolle die Macht, die Dinge nach seinem Willen zu verändern.
Braun gebrannt. Das Mikrofon in einer Hand, die andere Hand lässig in der Hosentasche. Fest in der Stimme. Im Hintergrund die Wolkenkratzer von New York. So spricht Deutschlands Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp kurz vor Mitternacht bei seinem Sommer-Arbeitgeber MagentaTV.
Am Ende eines aufregenden Fußball-Tages, der mit dem Rücktritt von Julian Nagelsmann begann, geht es natürlich um die Bundestrainer-Frage. Was Klopp zu sagen hat, kann den vom WM-Aus so enttäuschten Fans Hoffnung machen. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagt der 59-Jährige.
Doch eine Einschränkung gibt es. Mit der großen Wunschlösung für den DFB-Posten werde es nicht schnell gehen, so der Chefstratege von Red Bull. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“. Was sagt Klopp sonst und was steckt hinter seinen Aussagen?
Jürgen Klopp und die Verhandlungen mit dem DFB
Klopp holt erstmal aus. Schildert das Elfmeterschießen gegen Paraguay und macht klar, hätte Deutschland gewonnen, würde man jetzt nicht über ihn als großen Hoffnungsträger sprechen. Fußball kann gemein sein.
„Aber jetzt sind die Dinge, wie sie sind. Julian ist zurückgetreten und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung und ist in dem Zuge dieser Gedanken, die sie sich gemacht haben, auf mich zugekommen“, bestätigt der 59-Jährige.
Ein Selbstläufer werden die Verhandlungen mit dem Verband um DFB-Präsident Bernd Neuendorf nicht. Das macht Klopp klar. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil es natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagt er.
Klopp fordert letztlich maximalen Einfluss und Gestaltungsspielraum. Er will nicht in die Mühlen des Verbandes geraten. Jürgen Klinsmann nannte das 2004, als er zum Retter auserkoren war, seine „Carte blanche“. Als Bundestrainer braucht man die Macht, die Dinge nach seinem Willen zu verändern. Seinen guten Ruf will Klopp nicht aufs Spiel setzen.
Über die Verhandlungen mit Red Bull
Klopp verhandelt an zwei Fronten. Er muss auch beim Getränkeriesen Red Bull seine bis 2029 datierte Anstellung loswerden. Und zwar gesichtswahrend für alle Seiten. Mit dem dortigen Boss Oliver Mintzlaff gab es auch schon Kontakt.
„Es ist ja schwierig, Gesprächen vorzugreifen, aber wir haben natürlich auch schon Dinge angetextet und dementsprechend gehe ich da nicht von aus“, sagte er zu möglichen Trennungsproblemen.
Er halte Verträge „normalerweise super gerne“ ein, sagt Klopp. Diese Ausführungen belegen, wie gerne er Bundestrainer werden möchte. Mintzlaff wird moralisch in die Pflicht genommen. Es geht um Fußball-Deutschland. Es werde schon eine Lösung geben, lässt er anklingen.
„Weil ich weiß, dass ihm der deutsche Fußball auch am Herzen liegt und er dementsprechend sehr offen ist für diese Gespräche. Aber geführt werden müssen sie ja trotzdem“, sagt Klopp.
Jürgen Klopp zur Lage des deutschen Fußballs
Johannes B. Kerner fragt in dem Interview nach den Aussichten bis zur EM 2028. Immer langsam, mahnt Klopp. „Also ich finde, es ist ja, wenn man so will, noch ein bisschen ein ungelegtes Ei. Es ist vollkommen klar, wie ich eben schon gesagt habe, es liegt nicht nur am Cheftrainer, ganz bestimmt nicht“, bremst er ein.
Und wenn es nicht klappt, ist er nicht daran schuld. Denn: „Der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern“, macht Klopp klar.
Wenn man ihn haben will, dann soll man sich bemühen. Ansonsten muss ein anderer ran. „Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind“, sagt Klopp.
„Blöder werde ich nach dieser Weltmeisterschaft sicher nicht sein“
Mit zwei Dingen will Klopp aufräumen. Die Erschöpfung, die er nach den aufreibenden Jahren beim FC Liverpool spürte, ist weg. Die Batterien sind aufgeladen. Und der Job bei Red Bull, das ist keine Alibi-Beschäftigung. „Ich bin da bereits 19 Monate dabei, die Öffentlichkeit möglicherweise fragt sich bis heute, was macht er da eigentlich ganz genau. Aber es war eine sehr intensive Zeit“, sagt er.
Die WM hat jedenfalls neue Lust auf Spitzenfußball geweckt. „Und es ist jetzt natürlich wie eine Fortbildung. Also wie auch immer es für mich weitergeht: blöder werde ich nach dieser Weltmeisterschaft sicher nicht sein. Ich werde einiges dazugelernt haben wieder und das ist natürlich auch notwendig“, sagte er. (dpa/red)
Jürgen Klopp soll der nächste Bundestrainer werden – nach Julian Nagelsmann. - Foto: Tom Weller/dpa
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte am Freitag mit, dass Julian Nagelsmann bereits am Vortag „in einem vertraulichen Gespräch mit der Verbandsspitze“ um seine Entlassung gebeten habe. Zuvor hatte es bereits entsprechende Berichte gegeben.
Hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens werde man nunmehr das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen, so der DFB weiter. Klopp habe bereits „seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert“.
Hintergrund der Entscheidung ist das frühe Ausscheiden bei der noch laufenden WM. Nach einer wechselhaften Vorrunde zeigte die DFB-Elf im Sechzehntelfinale gegen Paraguay einen blutleeren Auftritt und schied im Elfmeterschießen aus. Nagelsmann erklärte dazu: Die Mannschaft habe „nach so einer herben Enttäuschung die Chance auf einen unbelasteten Neuanfang verdient“.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf bedankte sich bei Nagelsmann für dessen Einsatz und lobte ihn als „verantwortungsbewussten und aufrichtigen Menschen“. Auch Sportdirektor Rudi Völler äußerte „Respekt“ für Nagelsmanns Entscheidung und betonte dessen Qualitäten als „exzellenter Trainer“.
Neben Nagelsmann werden auch seine Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner den DFB verlassen. Zudem kündigte Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig an, seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. (dts/red)
Ende als Bundestrainer nach etwas mehr als 1.000 Tagen: Julian Nagelsmann. - Foto: Martin Meissner/AP/dpa
Bundestrainer Julian Nagelsmann soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Kürze seinen Rücktritt erklären. Der 38-Jährige soll nach der Krisensitzung beim Deutschen Fußball-Bund am Donnerstag in Frankfurt/Main zu dieser Entscheidung gekommen sein, wie der TV-Sender Sky und die „Bild“-Zeitung berichteten.
Nagelsmann war mit der DFB-Auswahl am Montag im Sechzehntelfinale der WM im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Unmittelbar nach dem Ausscheiden hatte er einen Rücktritt ausgeschlossen. Bei dem Treffen in Frankfurt soll ihm die DFB-Spitze aber diesen Schritt nahegelegt haben.
„Ich bin keiner der wegläuft“, hatte Nagelsmann im Stadion in Foxborough in den USA gesagt. Nun kam es aber zu dem Sinneswandel. Offen ist noch die DFB-Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig. Als Nachfolger ist seit Tagen Jürgen Klopp im Gespräch. Der einstige Erfolgscoach und derzeitige Chefstratege von Red Bull ist der Topkandidat. Derzeit ist er als Experte für MagentaTV in Amerika im Einsatz.
Wieder eine desolate WM-Endrunde
Wie beim Vorrunden-Aus 2018 in Russland und 2022 in Katar verpasste das DFB-Team beim XXL-Turnier mit erstmals 48 Mannschaften in Amerika zum dritten Mal nacheinander die Runde der besten 16 Teams. Nagelsmann war mit dem erklärten Ziel angereist, die Nationalmannschaft bestmöglich zum Titel zu führen.
Der ehemalige Bundesliga-Trainer (TSG Hoffenheim, RB Leipzig, FC Bayern München) hatte im September 2023 die Nachfolge von Hansi Flick angetreten. Seine ersten Länderspiele bestritt er dabei im Oktober 2023 ebenfalls auf einer US-Reise. Und in Foxborough leitete er damals sogar seine ersten Trainingseinheiten. Wenige hundert Meter von dem Übungsplatz entfernt erlebte Nagelsmann seine bitterste Niederlage.
Nagelsmann kam als „Wunschlösung“ zum DFB
Nagelsmann war damals „die Wunschlösung“ von DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der in der etwas mehr als 1.000 Tage währenden Amtszeit Nagelsmanns wichtigster Ansprechpartner im Verband war. „Wir haben ein absolutes Topverhältnis, ein freundschaftliches Verhältnis. Julian ist ein Toptrainer“, hatte Völler noch vor dem Paraguay-Spiel im DFB-Camp in Winston-Salem betont.
Bei seinem ersten Turnier als DFB-Chefcoach war Nagelsmann vor zwei Jahren bei der Heim-EM im Viertelfinale gegen den späteren Titelgewinner Spanien unglücklich mit 1:2 nach Verlängerung ausgeschieden.
Logischer Nachfolger Klopp?
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss nun wieder einen neuen Cheftrainer suchen. Nach dem WM-Aus 2018 hatte Joachim Löw bis einschließlich zur EM 2021 weitermachen dürfen, nach dem Ausscheiden 2022 in Katar wurden auch Flick weitere Spiele gegeben.
Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge wird Klopp gehandelt. Der 59-Jährige ist seit Januar 2025 als Head of Global Soccer für die Red Bull GmbH tätig. Davor war Klopp als Trainer sehr erfolgreich bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er den englischen Titel und 2019 die Champions League.
Das erste Länderspiel der deutschen Mannschaft nach der WM findet am 24. September in den Niederlanden zum Start in die Nations League statt. Weitere Gruppengegner bis zum Jahresende sind Griechenland und Serbien. (dpa/red)
Ende als Bundestrainer nach etwas mehr als 1.000 Tagen: Julian Nagelsmann. - Foto: Martin Meissner/AP/dpa
Bundestrainer Julian Nagelsmann soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Kürze seinen Rücktritt erklären. Der 38-Jährige soll nach der Krisensitzung beim Deutschen Fußball-Bund am Donnerstag in Frankfurt/Main zu dieser Entscheidung gekommen sein, wie der TV-Sender Sky und die „Bild“-Zeitung berichteten.
Nagelsmann war mit der DFB-Auswahl am Montag im Sechzehntelfinale der WM im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Unmittelbar nach dem Ausscheiden hatte er einen Rücktritt ausgeschlossen. Bei dem Treffen in Frankfurt soll ihm die DFB-Spitze aber diesen Schritt nahegelegt haben.
„Ich bin keiner der wegläuft“, hatte Nagelsmann im Stadion in Foxborough in den USA gesagt. Nun kam es aber zu dem Sinneswandel. Offen ist noch die DFB-Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig. Als Nachfolger ist seit Tagen Jürgen Klopp im Gespräch. Der einstige Erfolgscoach und derzeitige Chefstratege von Red Bull ist der Topkandidat. Derzeit ist er als Experte für MagentaTV in Amerika im Einsatz.
Wieder eine desolate WM-Endrunde
Wie beim Vorrunden-Aus 2018 in Russland und 2022 in Katar verpasste das DFB-Team beim XXL-Turnier mit erstmals 48 Mannschaften in Amerika zum dritten Mal nacheinander die Runde der besten 16 Teams. Nagelsmann war mit dem erklärten Ziel angereist, die Nationalmannschaft bestmöglich zum Titel zu führen.
Der ehemalige Bundesliga-Trainer (TSG Hoffenheim, RB Leipzig, FC Bayern München) hatte im September 2023 die Nachfolge von Hansi Flick angetreten. Seine ersten Länderspiele bestritt er dabei im Oktober 2023 ebenfalls auf einer US-Reise. Und in Foxborough leitete er damals sogar seine ersten Trainingseinheiten. Wenige hundert Meter von dem Übungsplatz entfernt erlebte Nagelsmann seine bitterste Niederlage.
Nagelsmann kam als „Wunschlösung“ zum DFB
Nagelsmann war damals „die Wunschlösung“ von DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der in der etwas mehr als 1.000 Tage währenden Amtszeit Nagelsmanns wichtigster Ansprechpartner im Verband war. „Wir haben ein absolutes Topverhältnis, ein freundschaftliches Verhältnis. Julian ist ein Toptrainer“, hatte Völler noch vor dem Paraguay-Spiel im DFB-Camp in Winston-Salem betont.
Bei seinem ersten Turnier als DFB-Chefcoach war Nagelsmann vor zwei Jahren bei der Heim-EM im Viertelfinale gegen den späteren Titelgewinner Spanien unglücklich mit 1:2 nach Verlängerung ausgeschieden.
Logischer Nachfolger Klopp?
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss nun wieder einen neuen Cheftrainer suchen. Nach dem WM-Aus 2018 hatte Joachim Löw bis einschließlich zur EM 2021 weitermachen dürfen, nach dem Ausscheiden 2022 in Katar wurden auch Flick weitere Spiele gegeben.
Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge wird Klopp gehandelt. Der 59-Jährige ist seit Januar 2025 als Head of Global Soccer für die Red Bull GmbH tätig. Davor war Klopp als Trainer sehr erfolgreich bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er den englischen Titel und 2019 die Champions League.
Das erste Länderspiel der deutschen Mannschaft nach der WM findet am 24. September in den Niederlanden zum Start in die Nations League statt. Weitere Gruppengegner bis zum Jahresende sind Griechenland und Serbien. (dpa/red)
Was für Klopp als Bundestrainer spricht und was dagegen
Noch hat sich der Deutsche Fußball-Bund nicht von Julian Nagelsmann nach dessen gescheiterter Weltmeister-Mission in Amerika getrennt, da scheint „Kloppo“ bereits in den Startlöchern zu stehen. Jürgen Klopp soll quasi als Messias die am Boden liegende Fußball-Nation Deutschland wieder aufrichten.
Eine Volksbefragung über den besten Kandidaten würde vermutlich zu einem eindeutigen Ergebnis führen. Klopp kommt an bei den Fans, mit ihm könnte der Fokus voll auf die Zukunft gerichtet werden nach dem nächsten Turnier-Flop.
Jürgen Klopp besucht das WM-Gruppenspiel E zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium am 14. Juni 2026 in Houston, Texas.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Für Klopp spricht viel. Seine Empathie. Seine Menschenführung. Er holt aus Spielern alles raus. Er kann im Gegensatz zum viel jüngeren Nagelsmann (38) internationale Erfolge vorweisen. Mit dem FC Liverpool gewann er die Champions League und die englische Meisterschaft. Und mit Borussia Dortmund brachte er zeitweise sogar die Übermacht des FC Bayern München ins Wanken. Er vermag es, Potenziale zu heben und Spieler groß zu machen.
Doch Klopp hat einen langfristigen Vertrag bis 2029 als Head of Global Soccer bei Red Bull. Das sei „kein Halbtagsjob“, sagte er selbst. Er soll nach Angaben der Geschäftsführung des österreichischen Getränkekonzerns (Oliver Mintzlaff) keine Ausstiegsklausel beinhalten. Auch eine mündliche Freigabevereinbarung für den DFB als Nationaltrainer oder ein Sonderkündigungsrecht ist dementiert worden. Der DFB müsste also mit Red Bull verhandeln – und Ablöse zahlen?
HEUTE4:16 Uhr
Gastgeber USA gewinnt gegen Bosnien-Herzegowina
Die USA haben sich im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft mit einem 2:0-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina durchgesetzt. Bereits in der ersten Halbzeit brachte Folarin Balogun die USA in Führung (45.). Trotz einer umstrittenen Roten Karte für Balogun in der zweiten Halbzeit konnten die Amerikaner ihren Vorsprung halten und sogar ausbauen. In der 82. Minute erhöhte Malik Tillman auf 2:0.
Die Bosnier versuchten in der Schlussphase alles, um den Anschluss zu erzielen, doch die US-amerikanische Abwehr stand sicher. Die USA nutzten ihre Chancen effizient und ließen die Uhr geschickt herunterlaufen, um den Sieg zu sichern. Mit dem Erfolg der US-Amerikaner sind bei dieser WM alle drei Gastgeberländer ins Achtelfinale eingezogen und die USA wird am Montag im Achtelfinale auf Belgien treffen.
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Erst ein Tor, dann eine Rote Karte: Folarin Balogun (#20, USA) brachte sein Team in der 45. Minute in Führung und knapp 20 Minuten später in Unterzahl.
Foto: Michael Steele/Getty Images
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Der US-Torwart Matt Freese (#24) verteidigte seinen Kasten dreimal erfolgreich und verhinderte die Gegentore Bosniens zuverlässig.
Foto: Michael Steele/Getty Images
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Trotz Unterzahl setzte sich Malik Tillman (#17, USA) rund 15 Minuten vor SPielende nochmals durch und erhöhte auf 2:0. DIE USA sind im Achtelfinale, Bosnien-Herzegowina ausgeschieden.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 2.7.). England und Belgien sind weiter, Bosnien-Herzegowina ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE3:56 Uhr
Vier Tote bei Fan-Feier in Mexiko
Bei einer riesigen Feier von Fußballfans in Mexiko sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Eine 19-jährige Frau, ein 44-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau seien in Mexiko-Stadt erstickt, teilten die Behörden in der mexikanischen Hauptstadt mit. Zudem starb demnach ein 30-jähriger Mann an einem epileptischen Anfall. Zuvor hatten die Behörden zwei Todesopfer gemeldet. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bekundete „Solidarität und Unterstützung“ für die Familien der Opfer.
Mehr als eine Million Menschen hatten nach Angaben der Stadtverwaltung auf den Straßen von Mexiko-Stadt den Einzug ihres Teams ins Achtelfinale der WM gefeiert. Die meisten von ihnen versammelten sich rund um das Unabhängigkeitsdenkmal Ángel de la Independencia.
HEUTE1:02 Uhr
Belgien gewinnt in Verlängerung
Bei der Fußball-WM hat Belgien die Mannschaft aus dem Senegal im Sechzehntelfinale mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen. Nach 90 Minuten stand es 2:2 – und nach 85 Minuten noch 2:0 für die Afrikaner.
Die zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und gingen früh per Kopfball durch Habib Diarra in Führung (25.). In der zweiten Halbzeit erhöhte Senegal dank dem Tor von Ismaila Sarr auf 2:0 (51.). Belgien bemühte sich, den Anschluss zu finden, doch die Senegalesen verteidigten kompakt und ließen kaum Chancen zu.
Erst in den letzten Minuten brachte sich Belgien binnen weniger Sekunden wieder ins Spiel: Romelu Lukaku und Youri Tielemans trafen kurz vor dem vermeintlichen Ende der Partie (86. und 89.). Mit dem Ausgleich rettet sich Belgien in die Verlängerung.
Und in der besorgte der Videoschiedsrichter den Belgiern einen Elfmeter nach Foul an Youri Tielemans, die Aufnahmen wurden minutenlang gecheckt. Tielemans verwandelte selber – und die „Roten Teufel“ waren damit eine Runde weiter. Belgien trifft am Montag im Achtelfinale auf den Gewinner der Partie USA gegen Bosnien-Herzegowina.
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Habib Diarra (#21, Senegal) traf in der 24. Minute zum 1:0. Ein zweites Tor für die Afrikaner fiel kurz nach der Halbzeitpause durch Ismaila Sarr (#18).
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Das Aus für Belgien erschien schon besiegelt, als Romelu Lukako (#9, nicht im Bild) in der 86. Minute mit dem 2:1 leichte Hoffnung aufkommen ließ. Nur drei Minute später köpfte Youri Tielemans (#8) Belgien in die Verlängerung.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Die Freude ist groß bei Youri Tielemans (#8) und seinen belgischen Teamkollegen. In Letzer Minute (120+5.) verwandelte einen Strafstoß und verhinderte das Elftmeterschießen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
GESTERN20:40 Uhr
England gewinnt WM-Sechzehntelfinale gegen DR Kongo
England hat am Mittwochabend das WM-Sechzehntelfinale gegen die DR Kongo mit 2:1 gewonnen und sich damit den Einzug ins Achtelfinale gesichert.
Die DR Kongo erwischte den besseren Start und ging bereits in der 7. Minute durch einen Flachschuss von Brian Cipenga in Führung. England tat sich zunächst schwer, steigerte sich jedoch im Verlauf der ersten Halbzeit deutlich. Jude Bellingham, Marcus Rashford und Harry Kane vergaben aussichtsreiche Möglichkeiten oder scheiterten am stark reagierenden kongolesischen Torhüter Lionel Mpasi-Nzau. Auf der Gegenseite hätte Yoane Wissa kurz vor der Pause beinahe erhöht, traf in der 42. Minute jedoch nur den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Three Lions zunehmend die Kontrolle und drängten den Außenseiter tief in dessen Hälfte. Trotz mehrerer Abschlüsse und zahlreicher Flanken fehlte zunächst die Präzision oder Mpasi-Nzau war erneut zur Stelle.
Der verdiente Ausgleich fiel schließlich in der 75. Minute: Nach einer Flanke des kurz zuvor eingewechselten Anthony Gordon setzte sich Harry Kane im Strafraum durch und köpfte zum 1:1 ein.
Elf Minuten später drehte England die Partie endgültig. Nachdem Mpasi-Nzau zunächst einen Abschluss von Jude Bellingham abgewehrt hatte, legte Gordon den Ball für Kane auf. Der Angreifer traf in der 86. Minute zum Endstand von 2:1. Im Achtelfinale trifft England damit auf Mexiko.
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
GESTERN18:37 Uhr
Schiri-Boss: Entscheidung beim vermeintlichen Tah-Tor war korrekt
Die vieldiskutierte Entscheidung, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht zu geben, war laut FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina korrekt. In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über Situationen wie die in der Verlängerung des am Ende von Deutschland verlorenen K.-o.-Spiels.
„Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden“, sagte Collina. Er nannte Waldemar Anton in seinen Ausführungen nicht beim Namen, sein Beitrag endete aber mit einem großen Foto von genau dieser strittigen Szene. Der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Paraguays Torwart wird dabei grafisch hervorgehoben.
GESTERN16:47 Uhr
Niederlande-Coach Koeman tritt zurück: „Stolz und dankbar“
Ronald Koeman hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Nationaltrainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich „vor allem stolz und dankbar“. Er habe das Privileg gehabt, bei zahlreichen Spitzenvereinen wie dem FC Barcelona oder Ajax Amsterdam und in zwei Amtszeiten die niederländische Nationalmannschaft zu trainieren.
GESTERN6:05 Uhr
Mexiko souverän gegen Ecuador weiter
Gastgeber Mexiko hat das Sechzehntelfinale gegen Ecuador souverän mit 2:0 gewonnen. Der Sieg von „El Tri“ vor dem heimischen Publikum in Mexiko-Stadt war in der wegen eines Gewitters um eine Stunde verzögerten Partie zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre dominierte das Spiel von Beginn an und ging früh durch einen sehenswerten Treffer von Julian Quinones in Führung (22.). Raul Jimenez erhöhte wenig später auf 2:0 (31.).
In der zweiten Halbzeit versuchte Ecuador, den Druck zu erhöhen, fand jedoch kein Durchkommen gegen die gut organisierte mexikanische Abwehr. Mexiko hingegen blieb gefährlich und hätte durch Raul Jimenez und Gilberto Mora beinahe das dritte Tor erzielt. Die letzten zwei Minuten musste Ecuador nach Rot für Piero Hincapie in Unterzahl spielen – weitere Tore fielen nicht mehr.
Im Achtelfinale trifft Mexiko am kommenden Montag um 2:00 Uhr deutscher Zeit erneut im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt auf den Sieger der Partie England–Demokratische Republik Kongo. Mexiko ist bei der WM weiter ohne Gegentor. Zudem erreichte Mexiko bei seinen Heim-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 stets das Viertelfinale.
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Das Spiel Mexiko-Ecuador wurde wegen des Wetters um eine Stunde verschoben. Viele Fans harrten trotzen Regen im Stadionrund aus.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Ecuadors Stürmer Kevin Rodriguez (#11) und Mexikos Verteidiger Johan Vasquez (#5) haben den Ball fest im Blick.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
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Kann sich über ein 2:0 Sieg und das Weiterkommen freuen. Ein Fan der Mexikanischen Nationalmannschaft vor dem Sechzehntelfinale im Stadion in Mexiko-Stadt.
Foto: David Ramos/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 1.7.). Norwegen schoss sich als erstes europäische Land ins Achtelfinale. Frankreich besiegte Schweden und Mexiko kam gegen Deutschland-Bezwinger Ecuador weiter.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN5:14 Uhr
Fußball auf dem Mond?
Die US-Raumfahrtagentur NASA will im Falle eines WM-Siegs der USA einen Fußball auf den Mond schicken. Dies versprach Nasa-Chef Jared Isaacman am Dienstag als „kleinen Motivationsschub“. „Also, Team USA: Erledigt Euren Teil“, sagte er. Experten zufolge ist ein WM-Sieg der USA allerdings eher unwahrscheinlich.
Die NASA hatte bereits einen Fußball auf die Internationale Raumstation ISS geschickt. Damit sollte die gemeinsame Ausrichtung der derzeit laufenden Weltmeisterschaft durch die USA, Kanada und Mexiko gewürdigt werden. Sollten die USA das Turnier gewinnen, werde ein Ball noch weiter ins All gebracht.
„Wenn die USA die Weltmeisterschaft gewinnen, werden wir definitiv Platz für einen Ball finden“, sagte Carlos Garcia-Galan, NASA-Programmmanager für die in einigen Jahren geplante Mondbasis.
Wegen eines heftigen Gewittersturms ist in Mexiko-Stadt der Anpfiff für Spiel zwischen Mexiko und Ecuador verschoben worden. „Das Spiel verzögert sich“, hieß es auf den Anzeigetafeln im Aztekenstadion, über dem zu diesem Zeitpunkt starker Regen niederging. Eine voraussichtliche neue Anstoßzeit wurde zunächst nicht genannt.
GESTERN1:30 Uhr
Spiele am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Mexiko gegen Ecuador in Mexiko City, Mexiko
18:00 Uhr: England gegen Demokratische Republik Kongo in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
22:00 Uhr: Belgien gegen Senegal in Seattle, USA (Übertragung: ARD)
GESTERN1:12 Uhr
Franzosen zaubern mit Herz
Frankreich hat das Sechzehntelfinale gegen Schweden mit 3:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und zeigten ihre Offensivstärke eindrucksvoll. Kylian Mbappé eröffnete den Torreigen aber erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit (45.) mit einem Schuss ins lange Eck. In der zweiten Halbzeit setzte Frankreich seinen Sturmlauf fort. Bradley Barcola erhöhte zügig auf 2:0 (53.). Kylian Mbappé machte schließlich den Deckel drauf (74.).
Schweden hatte einige gute Ansätze, konnte jedoch die französische Defensive nicht überwinden. Die Franzosen hingegen ließen keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und zeigten, warum sie als einer der Favoriten auf den Titel gelten. Frankreich trifft damit am Samstag im Achtelfinale auf Deutschland-Bezwinger Paraguay. Der Sieger dieser Partie wird im Viertelfinale auf Kanada oder Marokko treffen.
Kylian Mbappé fiel in der Partie jedoch nicht nur durch seine nächsten Tore, seine Tricks und seine perfekte Technik auf. Sein Jubel über das 1:0 war eine besonders bewegende Szene: Der 27-Jährige rannte direkt zu Bundestrainer Didier Deschamps an die Seitenlinie, die Kollegen folgten ihm. Nach dem Tod seiner Mutter hatte der Coach das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen (4:1) verpasst.
Das sei Teil ihrer „DNA“, sagte Mbappé über die französische Mannschaft und ihren Trainer. „Wir stehen alle zusammen.“ Deschamps mache eine schwere Zeit durch. Aber: „Er ist bei uns nie allein. Wir werden ihn unterstützen.“ Die Geste habe ihn berührt, erklärte der 57-Jährige, der sowohl als Spieler als auch als Trainer schon Weltmeister wurde, und nach diesem Turnier abtreten wird – egal, welches Ergebnis die Les Bleus erzielen.
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Jacob Widell Zetterstrom (#1, Schweden) verteidigte sein Tor lange erfolgreich. Erstmals in der 45. Minute gelang es Kylian Mbappé (#10, Frankreich, nicht im Bild) die letzte Abwehr zu bezwingen. Foto Frank Fife/AFP via Getty Images
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Jules Kounde (#5, Frankreich) beweist auch in der Luft Ballkontrolle im Sechzehntelfinale gegen Schweden.
Foto: Al Bello/Getty Images
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Kylian Mbappé (#10, Frankreich) beherrscht den Ball und das Spiel. Mitte der zweite Halbzeit erhöhte er auf den Endstand von 3:0 und besiegelte das Aus der Skandinavier.
Foto: Al Bello/Getty Images
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Mbappé war als Doppeltorschütze erneut ein zentraler Spieler für Frankreich.
Foto: Tom Weller/dpa
30. Juni21:20 Uhr
Norwegen gewinnt mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste
Norwegen steht das erste Mal seit 28 Jahren in einem WM-Achtelfinale. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde.
Torschütze Antonio Nusa (l) war einer der auffälligsten Spieler bei Norwegen.
Foto: Tony Gutierrez/AP Photo/dpa
RB Leipzigs Offensivspieler Nusa erzielte im Dallas Stadion mit einem feinen Schlenzer in den Winkel den 1:0-Führungstreffer für Norwegen (39. Minute). Nach dem Ausgleich durch Amad Diallo (74.) schob der bis dahin zurückhaltende Haaland in der 86. Minute den Ball aus kurzer Distanz zum umjubelten Sieg ins Tor.
Norwegen wird nun gegen Brasilien um den Viertelfinal-Einzug spielen – am Sonntag (22 Uhr).
Der Norweger Martin Odegaard (Nr. 10) und seine Mannschaftskameraden feiern gemeinsam mit den Fans den 2:1-Sieg im Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Norwegen im Dallas Stadium am 30. Juni 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
30. Juni17:49 Uhr
DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.
30. Juni16:00 Uhr
Vor Abreise: Letztes Team-Meeting mit Nagelsmann im WM-Camp
Nach einer letzten kurzen Nacht im WM-Camp in Winston-Salem laufen beim Deutschen Fußball-Bund die Vorbereitungen auf die Heimreise. Am heutigen Vormittag Ortszeit sollte es noch ein Abschlussmeeting der Nationalspieler und des Stabes ums Team im Teamhotel The Graylyn Estate geben.
Eine geschlossene Abreise aus North Carolina wird es im Anschluss nicht geben. Die Akteure um Kapitän Joshua Kimmich sollen im Laufe des Tages individuell ihre Heimreise antreten, wie der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurde.
Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in Foxborough hat die Verbandsführung um Präsident Bernd Neuendorf bislang noch nicht auf die Ankündigung von Julian Nagelsmann reagiert, als Chefcoach weitermachen zu wollen.
„Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, hatte Nagelsmann nach dem verpassten Einzug ins Achtelfinale noch am Spielort gesagt.
Der Vertrag des 38-Jährigen läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028, für die sich das DFB-Team aber erst noch qualifizieren muss. Er bereite die EM und auch die im September beginnende neue Nations-League-Runde „gerne“ vor, wenn der DFB das wolle.
30. Juni10:18 Uhr
So geht es weiter für die Nationalmannschaft
Die Nationalmannschaft hat nun fast drei Monate Länderspielpause. Die nächste Bewährungsprobe – ob mit Julian Nagelsmann oder einem anderen Bundestrainer – steht am 24. September in den Niederlanden an.
Dann beginnt die nächste Auflage der Nations League. Neu ist, dass die ersten vier Partien innerhalb von zehn Tagen stattfinden. Weitere Kontrahenten in der A-Staffel sind für die DFB-Auswahl Griechenland am 27. September in Augsburg und auswärts am 4. Oktober sowie Serbien am 1. Oktober in München und auswärts am 13. November.
Der Abschluss der Gruppenphase steht am 16. November im Berliner Olympiastadion wieder gegen die Niederlande an. Die K.o.-Runde in dem UEFA-Wettbewerb findet im März 2027, das Final Four im Juni 2027 statt.
Noch in diesem Jahr und zwar Anfang Dezember werden die Qualifikationsgruppen für die EM 2028 in Belfast in Nordirland ausgelost. Die Ausscheidungsrunde für das Turnier in England, Schottland, Wales und Irland beginnt im Spätsommer 2027.
30. Juni8:09 Uhr
Nationalmannschaft zurück im WM-Quartier
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
30. Juni5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
30. Juni5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
30. Juni1:59 Uhr
Spiele am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
30. Juni1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
30. Juni1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
30. Juni1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
30. Juni0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
30. Juni0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
29. Juni23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
29. Juni23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
29. Juni23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
29. Juni22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
29. Juni21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
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Japan feierte das 1:0 durch Bundesliga-Profi Sano.
Foto: Eric Smith/FR171023 AP/AP/dpa
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Siegtorschütze Martinelli feiert.
Foto: Ashley Landis/AP/dpa
29. Juni15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: Morris Mac Matzen/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
29. Juni12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
29. Juni0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Harry Kane traf doppelt. - Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
Als Harry Kane gemeinsam mit der Mannschaft und dem ganzen Stadion „Wonderwall“ sang, war die Erleichterung deutlich spürbar. Bereits seine geballte Faust nach Abpfiff zeigte seine gelöste Anspannung. Der Kapitän hatte England mit einem späten Doppelpack vor einer Blamage bewahrt und das Team von Trainer Thomas Tuchel mit viel Mühe ins WM-Achtelfinale geführt. Der Mitfavorit gewann gegen die Demokratische Republik Kongo mit 2:1 (0:1) und trifft nun auf Co-Gastgeber Mexiko.
Brian Cipenga hatte die Afrikaner früh vor 68.239 Fans in Führung gebracht (7. Minute), ehe Kane die Partie mit seinen Treffern in der 75. und 86. Minute drehte und für große Erleichterung bei den Three Lions sorgte.
„Es war ein verrücktes Spiel. Der Torwart hat einige unglaubliche Bälle gehalten. Aber man muss einfach immer weiter machen und auf seine Momente warten“, sagte Kane kurz nach den Feierlichkeiten mit den Fans. „Man muss geduldig bleiben. Hier in der K.-o.-Phase muss man einfach durchhalten. Aber wir sollten das jetzt auch genießen. Hoffentlich können wir so weiter machen.“
Cipenga in die kurze Ecke – Pickford patzt
Der Schwabe Tuchel war auf jegliche Szenarien bestens und gewissenhaft vorbereitet, hatte er vor dem Spiel kundgetan. Selbst auf ein Elfmeterschießen. Zudem hatte der 52-Jährige eindringlich vor dem Gegner gewarnt, der seine Ziele mit dem Weiterkommen bereits übererfüllt hatte. Dadurch entstünde in der Mannschaft ein tiefer Glaube.
Ob Tuchel einen so frühen Rückstand auf dem Zettel hatte, ist nicht überliefert. Nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld landete der Ball vor den Füßen Cipengas auf der anderen Seite. Der Flügelstürmer zog in den Strafraum in Richtung Torlauslinie und drosch den Ball überraschend in die kurze Ecke. England-Keeper Jordan Pickford hatte wohl mit einem Querpass gerechnet und musste sich das Tor zum größten Teil ankreiden.
Mpasi hält zunächst alles
Als Kongos Trainer Sébastien Desabre den auch in der Heimat weitgehend unbekannten Cipenga vor gut einem Jahr zum ersten Mal nominierte, rief das Unverständnis hervor. Doch ohne den Dribbler aus der zweiten spanischen Liga wäre die DR Kongo wohl nicht bei der WM. Im entscheidenden Playoff-Spiel gegen Jamaika bereitete Cipenga das einzige Tor durch Axel Tuanzebe vor – das Land war dadurch erstmals nach 52 Jahren wieder bei einer WM.
England brauchte bis nach der ersten Trinkpause, um zu wirklich klaren Chancen zu kommen. Diese hatten es dann aber in sich. Den Kopfball von Jude Bellingham (30.) aus kurzer Distanz hielt Lionel Mpasi exzellent, den Versuch von Marcus Rashford (35.) klärte der in England geborene Aaron Wan-Bissaka auf der Linie. Auf der anderen Seite legte der rechte Verteidiger für Yoane Wissa auf, doch der Abschluss des Stürmers von Newcastle United landete am Pfosten.
Kane fordert Elfmeter
Bevor erneut Bellingham (45.+2) und Harry Kane (45.+6) mit großen Chancen jeweils an Mpasi scheiterten, gab es fassungslose Gesichter aufseiten der Engländer. Bayern-Star Kane war in den Strafraum eingedrungen und nach einem Kontakt mit Mpasi zu Boden gegangen. Der jordanische Schiedsrichter Adham Makhadmeh verweigerte einen Elfmeterpfiff, die Entscheidung stand auch nach dem Videobeweis.
Tuchel schüttelte ungläubig den Kopf, Kane raufte sich die Haare. „Kontakt ist auf jeden Fall da, das steht völlig außer Frage. Der Schiri hat angezeigt, er wäre gesprungen, das kann ich auch aus der Schiedsrichterperspektive nachvollziehen“, analysierte der frühere Liverpool-Trainer Jürgen Klopp bei MagentaTV. Englands Sturm-Legende Alan Shearer befand: „Für mich ist das ein Elfmeter.“
Tuchel emotional in der Trinkpause
England drückte unbeirrt weiter – ihnen blieb auch nichts anderes übrig. Rashford (52./53.) traf zunächst das Außennetz, dann wurde sein abgefälschter Schuss glänzend von Mpasi abgewehrt. Tuchel reagierte, tauschte seine Flügel aus und brachte Bukayo Saka sowie Anthony Gordon.
In der Trinkpause gestikulierte Tuchel ununterbrochen, redete emotional auf seine Spieler ein. Die englischen Fans wurden zunehmend unruhig, Buhrufe häuften sich nach Fehlpässen. In der Crunchtime war England dann aber da. Eine Flanke von Gordon köpfte Kane problemlos ins lange Eck. Etwas mehr als zehn Minuten später verwandelte der Torjäger aus der Drehung überragend ins rechte obere Eck und ließ sein Team jubeln. (dpa/red)
Norwegen steht das erste Mal seit 28 Jahren in einem WM-Achtelfinale. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde.
RB Leipzigs Offensivspieler Nusa erzielte im Dallas Stadion mit einem feinen Schlenzer in den Winkel den 1:0-Führungstreffer für Norwegen (39. Minute). Nach dem Ausgleich durch Amad Diallo (74.) schob der bis dahin zurückhaltende Haaland in der 86. Minute den Ball aus kurzer Distanz zum umjubelten Sieg ins Tor.
Norwegen wird nun gegen Brasilien um den Viertelfinal-Einzug spielen – am Sonntag (22 Uhr).
HEUTE17:49 Uhr
DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.
HEUTE16:00 Uhr
Vor Abreise: Letztes Team-Meeting mit Nagelsmann im WM-Camp
Nach einer letzten kurzen Nacht im WM-Camp in Winston-Salem laufen beim Deutschen Fußball-Bund die Vorbereitungen auf die Heimreise. Am heutigen Vormittag Ortszeit sollte es noch ein Abschlussmeeting der Nationalspieler und des Stabes ums Team im Teamhotel The Graylyn Estate geben.
Eine geschlossene Abreise aus North Carolina wird es im Anschluss nicht geben. Die Akteure um Kapitän Joshua Kimmich sollen im Laufe des Tages individuell ihre Heimreise antreten, wie der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurde.
Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in Foxborough hat die Verbandsführung um Präsident Bernd Neuendorf bislang noch nicht auf die Ankündigung von Julian Nagelsmann reagiert, als Chefcoach weitermachen zu wollen.
„Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, hatte Nagelsmann nach dem verpassten Einzug ins Achtelfinale noch am Spielort gesagt.
Der Vertrag des 38-Jährigen läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028, für die sich das DFB-Team aber erst noch qualifizieren muss. Er bereite die EM und auch die im September beginnende neue Nations-League-Runde „gerne“ vor, wenn der DFB das wolle.
HEUTE10:18 Uhr
So geht es weiter für die Nationalmannschaft
Die Nationalmannschaft hat nun fast drei Monate Länderspielpause. Die nächste Bewährungsprobe – ob mit Julian Nagelsmann oder einem anderen Bundestrainer – steht am 24. September in den Niederlanden an.
Dann beginnt die nächste Auflage der Nations League. Neu ist, dass die ersten vier Partien innerhalb von zehn Tagen stattfinden. Weitere Kontrahenten in der A-Staffel sind für die DFB-Auswahl Griechenland am 27. September in Augsburg und auswärts am 4. Oktober sowie Serbien am 1. Oktober in München und auswärts am 13. November.
Der Abschluss der Gruppenphase steht am 16. November im Berliner Olympiastadion wieder gegen die Niederlande an. Die K.o.-Runde in dem UEFA-Wettbewerb findet im März 2027, das Final Four im Juni 2027 statt.
Noch in diesem Jahr und zwar Anfang Dezember werden die Qualifikationsgruppen für die EM 2028 in Belfast in Nordirland ausgelost. Die Ausscheidungsrunde für das Turnier in England, Schottland, Wales und Irland beginnt im Spätsommer 2027.
HEUTE8:09 Uhr
Nationalmannschaft zurück im WM-Quartier
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
HEUTE5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Wirbt für den neuen Spiderman-Film: Fußball-Star Lionel Messi. - Foto: Tony Gutierrez/AP/dpa
Fußball-Star Lionel Messi auf luftigen Abwegen: Der Argentinier spielt in einem Werbespot für den neuen Spiderman-Film mit.
Der Kapitän des Weltmeisters und der Hauptdarsteller Tom Holland sind in einem Clip zum Film „Spider-Man: Brand New Day“ zu sehen, der am 29. Juli in die Kinos kommt.
Der 39-jährige Messi spielt darin sich selbst, wie er mit einem Handy in der Hand in ein New Yorker Café kommt, um Spiderman zu suchen.
Die Filmfigur Peter Parker (Holland) verschwindet – sichtlich überwältigt vom prominenten Besuch, kurz in einem Nebenzimmer – kommt als Superheld zurück und springt dann mit Messi durch eine Hochhausschlucht. (dpa/red)
Forderungen nach personellen und strukturellen Konsequenzen werden laut. (Archivbild) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Nach dem WM-Aus des DFB-Teams werden aus der Union Konsequenzen gefordert. Der sportpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), rief zu einer kritische Untersuchung der Rolle des Trainers auf.
Der DFB müsse das Vorrunden-Aus „mit Demut“ aufarbeiten und rasch handeln, sagte Mayer der „Rheinischen Post“.
Strukturdebatte nötig
Er sollte auch an die vielen Kinder und Jugendlichen denken, die noch nie einen überzeugenden Auftritt der DFB-Elf bei einer Weltmeisterschaft erlebt hätten. Das Abschneiden der Nationalmannschaft sei „nicht nur eine herbe Enttäuschung, sondern auch eine veritable Blamage“.
Zugleich verlangte Mayer eine Debatte über grundlegende Strukturfragen im Verband. Es müsse geklärt werden, warum es zwischen den sportlichen Erfolgen im Jugendbereich und den Resultaten der A-Nationalmannschaft ein so auffälliges Missverhältnis gebe. (dts/red)
Orlando Gill (#12) aus Paraguay hält den vierten Elfmeter der Deutschen, den Nick Woltemade (#11) im Elfmeterschießen während des Achtelfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay am 29. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough, Massachusetts, schießt. - Foto: Megan Briggs/Getty Images
Nach dem blamablen WM-Aus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Trost zugesprochen. „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel!“, schrieb der Kanzler in der Nacht zum Dienstag im Onlinedienst X.
„Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Für seine Äußerungen schlug dem Kanzler auch Spott entgegen.
Kritik von Strack-Zimmermann
Zuvor hatte die DFB-Elf im Sechzehntelfinale in Foxborough bei Boston gegen den Außenseiter Paraguay 3:4 nach Elfmeterschießen verloren und damit zum dritten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft das Achtelfinale verpasst. 2018 in Russland und 2022 in Katar war Deutschland bereits in der Gruppenphase ausgeschieden.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verfolgte das Spiel im Flugzeug – auf dem Weg zum „Kontrahenten“ nach Asunción, der Hauptstadt von Paraguay. Dort wollte er an einem Gipfeltreffen der Mercosur-Staaten teilnehmen. „Schade, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat mit dem Sommermärchen“, schrieb das Auswärtige Amt nach der Niederlage im Onlinedienst Instagram.
Merz erhielt für seine lobenden Worte für die Nationalmannschaft Kritik: Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann schrieb bei X zu Merz‘ Eintrag, sie wisse gar nicht, was schlimmer sei – „das Spiel oder diese Analyse“.
„Diese Nationalmannschaft spielt, wie diese Bundesregierung regiert: viel Anspruch, wenig Entschlossenheit.“ AfD-Chef Tino Chrupalla schrieb, Merz scheine an die Nationalmannschaft „dieselbe Messlatte anzulegen wie an seine Regierungskoalition“.
Auch in Russland sorgte Merz‘ Beitrag für Häme: Der Kanzler verstehe es wie immer gut, „zum Scheitern zu ermutigen“, schrieb der Wirtschaftsbeauftragte des Kreml, Kirill Dmitrijew, bei X.
Während in Deutschland die Enttäuschung groß war, sorgte der WM-Triumph der Albirroja („Weiß-Rote“ in Anlehnung an die Trikot-Farben) in Paraguay für frenetischen Jubel. Präsident Santiago Peña erklärte den Dienstag zum Feiertag. „Paraguay gibt niemals auf. Feiertag verdammt noch mal“, schrieb der Staatschef im Onlinedienst X.
In Asunción feierten ausgelassene Fans den Sieg über das deutsche Team mit Autokorsos. Paraguay habe „das getan, was es am besten kann: während des gesamten Spiels und auch in der Verlängerung mit der Seele verteidigt“, sagte der Bankangestellte Amado Salomón.
Asunción, Paraguay: Ausgelassene WM-Stimmung – Fans jubeln nach Spiel Deutschland gegen Paraguay .
Foto: Jorge Saenz/AP/dpa
Der Hotelier Luis Espínola sagte, als Anhänger der Albirroja müsse man bis zur letzten Minute leiden. „Das ist Teil unserer Identität, unserer Art zu konkurrieren und Fußball zu verstehen. Heute hat sich dieses Leiden schließlich in eine ungeheure Freude verwandelt“, sagte er inmitten der jubelnden Anhänger auf den Straßen der Hauptstadt.
Für Paraguay war der Triumph gegen die deutsche Mannschaft erst der zweite K.o.-Sieg bei einer WM. „Wir haben einen viermaligen Weltmeister ausgeschaltet, und Paraguay hat gezeigt, dass man mit Organisation, Opferbereitschaft und einem enormen Teamgeist auch die größten Fußballmächte bezwingen kann“, sagte Espínola. „Es ist eine Nacht, die für immer im Gedächtnis des paraguayischen Volkes bleiben wird.“ (afp/red)
Wieder nicht sein WM-Turnier: Joshua Kimmich. - Foto: Federico Gambarini/dpa
Wieder stand Joshua Kimmich in den Katakomben eines WM-Stadions – und sollte das auch für ihn erneut Unerklärliche erklären. Und doch war es bei seiner dritten WM, die wieder im sportlichen Desaster endete, anders als noch vor vier Jahren im Al-Bayt-Stadion in der Wüste Katars.
Damals sprach der Anführer einer vermeintlich goldenen Fußball-Generation vom „schwersten Tag“ seiner Karriere und befürchtete, er könne mental „in ein Loch“ fallen.
„Schlimm“ fühlte sich der 31-Jährige auch vier Jahre später im Football-Stadion der New England Patriots in Foxborough, als er sich den bohrenden Reporter-Fragen stellte.
„Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf“
Der Kapitän tat es mit durchgedrücktem Kreuz, reif und schonungslos in der Analyse. Und auch in eigener Sache traf er nach seinem 114. Länderspiel eine klare Aussage: Das war’s noch nicht! „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde, ist: Aufgeben!“
In einem längeren Monolog ließ der ehrgeizige Profi, der mit dem FC Bayern das Gewinnen gewohnt ist und eine reichhaltige Titelsammlung vorweisen kann, in sein Inneres blicken. „Als Kind, wenn man die Nationalmannschaft geguckt hat, war bei Turnieren immer Halbfinale, Finale, Weltmeister. Es waren immer große Erfolge. Das hat einen auch sehr geprägt, da mitzufiebern.“
Das sei etwas, „was man auch den Kindern und Menschen zu Hause geben und bieten möchte“, fuhr er fort: „Und wir haben es wieder nicht geschafft, eine Euphorie zu entfachen und eine Mannschaft auf dem Feld zu sein, mit der sich die Menschen identifizieren können.“ Der Kapitän entschuldigt sich beim Volk.
Russland 2018, Katar 2022, Amerika 2026 – keinmal schaffte es Kimmich mit unterschiedlichen Teambesetzungen ins Achtelfinale unter die besten 16.
„In den acht Jahren wächst man in seiner Rolle, seiner Verantwortung. Deshalb ist es nochmal bedeutender, als Kapitän auszuscheiden, weil man eine große Verantwortung für die Gruppe trägt. Die Verantwortung fühle ich“, sagte der Anführer. Er haderte nicht, er sprach mit fester Stimme.
Und es folgte ein Satz, der zum Lesen zwischen den Zeilen animierte: „Die sollten wir alle fühlen, die auf dem Platz standen und nicht die Schuld bei einem anderen suchen. Wir haben es verbockt.“
Kimmich ehrte, dass er keine Ausreden bemühte nach dem Ausscheiden, nicht das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah anprangerte, nicht fehlendes Glück beim mit 3:4 verlorenen Elfmeterschießen.
„Wir sollten den Anspruch haben – und die Qualität -, dass wir Gegner wie Paraguay schlagen können. Es darf auch keiner auf die Idee kommen, den Schiedsrichter verantwortlich zu machen oder das Elfmeterschießen. Wenn du es über 120 Minuten nicht schaffst, gegen so einen Gegner zu gewinnen, darfst du von Glück nicht abhängig sein.“
„Wenn man die vier Spiele übereinanderlegt, haben wir gegen keinen Top-Gegner gespielt. Wir hatten dreimal Probleme gegen keine Weltklasse-Teams, das ist Fakt.“
Auch er hat kein gutes Turnier gespielt. Doch er hat sich wieder in den Dienst der Mannschaft gestellt, die vom Bundestrainer zugewiesene Rolle als Rechtsverteidiger angenommen. Obwohl sich im letzten WM-Spiel nach Julian Nagelsmanns Umstellung in der Endphase zeigte, wo der Kapitän von Anfang hingehört hätte: ins zentrale Mittelfeld.
Auch für Manuel Neuer war es die dritte Frust-WM nacheinander. Aber der 40-Jährige, dessen viel diskutiertes DFB-Comeback nach zwei Jahren abrupt endete, als er gerade drauf und dran schien, womöglich doch noch ein Erfolgsfaktor werden zu können, hat im Gegensatz zu Kimmich auch zwei tolle WM-Turniere erlebt. Neuer ist 2014 Weltmeister geworden. „Ich habe alles gegeben“, sagte er.
Als er Elfmeter Nummer zehn von Fabian Balbuena parieren konnte, blitzte für einen Moment die „Aura“ auf, die ihm immer wieder zugeschrieben worden war und auf die alle so lange warten mussten. Kurz darauf war es vorbei. Nach 128 Länderspielen war’s das jetzt dann wohl endgültig für den WM-Rekordtorhüter.
„Enttäuschend ist das richtige Wort“, sagte Neuer zu seiner Gemütslage. „Jeder ist traurig. Jeder muss mit der Situation klarkommen.“ Auch er.
Auch sein Fazit fiel eindeutig aus. „Wir hatten nicht den Punch. Du musst so eine Mannschaft schlagen. Das ist Fakt, wenn du dich messen willst mit Mannschaften wie Frankreich“, sagte Neuer. Das war sein Ziel, dieses doch programmierte Achtelfinale. „Es ist extrem bitter, so aufzuhören.“ Das galt für den früheren Kapitän Neuer – aber auch für den aktuellen Kapitän Kimmich. (dpa/red)
Merlin im Trikot der mexikanischen Nationalelf am 16. Juni 2026 in Mexiko-Stadt. - Foto: Carl Recine/Getty Images
Ob auf Rolltreppen oder an Statuen, in Stadien oder sogar im Parlament – die Fußballfans aus aller Welt hinterlassen deutliche Spuren bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Nordamerika. Eine garantiert unvollständige Übersicht der Fan-Momente aus der WM-Vorrunde haben wir für Sie zusammengestellt.
„Ohne Schottland keine Party“ – Fangemeinde feiert in Boston
28 Jahre mussten schottische Fans darauf warten, ihre Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft anzufeuern. Die Freude der Fans ist groß. Sie machen daraus eine riesige Party. In Boston zog die „Tartan Army“ ein, die Fangemeinde der schottischen Fußballnationalmannschaft, benannt nach den von vielen Anhängern getragenen Kilts mit dem berühmten Tartanmuster.
Zehntausende Mitglieder reisten mit Dudelsäcken und (Verkehrs-)Kegel nach Massachusetts, wobei ihre Anzahl in den Medien von 20.000 bis zu 50.000 reichte. Plus mindestens eine Ente. Bei einer Fan-Parade der „Tartan Army“ am 18. Juni 2026 in der Innenstadt von Providence, USA, watschelte Ente Donny vor den Dudelsackspielern her.
„Wir sind seit über 30 Jahren hier und haben so etwas noch nie erlebt“, sagte Noelle Somers, Geschäftsführerin der Hennessy´Bar im Zentrum von Boston, gegenüber dem „Boston Globe“. Die Fans hatten die Biervorräte leergetrunken. Der Umsatz vom St. Patrick´s Day – dem größten irisch-amerikanischen Volksfest der Stadt – sei verdreifacht worden. Das Trinkgeld nach stundenlangem Gelage sei großzügig und die Stimmung energiegeladen gewesen. „Sie haben den Spaß zurückgebracht, der verloren gegangen war“, so Somers.
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Schottland-Fans posieren für Fotos vor dem Fußballspiel Haiti gegen Schottland im Boston Stadium in Foxborough am 13. Juni 2026.
Foto: Franck Fife/AFP via Getty Images
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Mitglieder der „Tartan Army“ auf dem Weg zum Südbahnhof von Boston, um zum Stadion etwas außerhalb der Stadt zu gelangen.
Foto: Joseph Prezioso/AFP via Getty Images
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In der Heimat feierten die restlichen Mitgleider der „Tartan Army“. Auch beim Public Viewing in Glasgow zum Spiel gegen Marokko sind Verkehrskegel und Schottenröcke an der Tagesordnung.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
Doch die Schotten beschränkten sich weder auf Boston noch ließen sie sich von Wasserwegen abhalten. Lautstark machten sie auch in Miami und von Ausflugsbooten auf sich aufmerksam.
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Entlang ihres Weges krönten die Fans gemäß ihrer schottischen Art diverse Statuen symbolisch mit einem Verkehrskegel, als Zeichen: „Du bist jetzt einer von uns“. Von dieser außergewöhnlichen Geste blieb auch die Statue von Georg Washington in der Nähe des Fenway-Parks, Baseballstadion und Heimspielstätte der Boston Red Sox, nicht verschont.
Big News this morning : The George Washington statue near Fenway Park in Boston has been given the Highest Honour By the 🏴 Scottish Fans. Someone has got up there God knows how and placed a traffic cone □on his heed. 😅🤣😂😂. This is a proud moment for 🏴 Scotland. 👍🏻 pic.twitter.com/4yNTf61fZK
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Selbst die brasilianische Mannschaft zollte der fröhlichen Stimmung der „Tartan Army“, die trotz Niederlage ihrer Mannschaft am 25. Juni im Miami-Stadion ungebrochen war, ihren Respekt. Nach dem 3:0-Sieg applaudierten die Spieler für die schottischen Fans.
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Dankbarkeit der Schotten
Aus Dank für die Gastfreundschaft richtete sich Martin Riddell, der Vorsitzende der schottischen Fangemeinde, mit einer einseitigen Anzeige im „The Herald“ an die Stadt Boston. Darin hieß es:
Liebes Boston,
vielen Dank, dass ihr uns mit offenen Armen, offenen Bars und offenem Geist empfangen habt. Wo immer wir hinkommen, haben wir Tartan, Dudelsäcke, Farbe, Verkehrskegel und eine Party im Gepäck. Eure Einwohner, Barkeeper, Baseballstadien, Ordnungskräfte und alle anderen waren von unserer Ankunft bis zum Abschied so freundlich zu uns. Boston, du hast uns aufgenommen wie längst verlorene Cousins, die unangekündigt auftauchten, dein ganzes Bier tranken, deine Statuen dekorierten und trotzdem willkommen sind.
Ihr seid alle herzlich zu uns eingeladen, um diese Party fortzusetzen. Wir haben gern gemeinsam Erinnerungen geschaffen. Die Geschichten werden in Boston und Schottland über Generationen hinweg weitergegeben werden. Bis zum nächsten Mal, Boston.
Ohne Schottland keine Party.
Tartan Army
Ruder-Kult aus Norwegen greift um sich
Legendär für diese Fußball-WM ist auch das Trockenrudern der norwegischen Fans – egal, ob auf den Rängen im Stadion, auf der Straße oder der Rolltreppe.
Norwegische Fans feuern ihre Mannschaft beim Spiel gegen Frankreich im Boston Stadium am 26. Juni 2026 an.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
Nach dem Sieg gegen Senegal setzt sich der gesamte Kader auf den Rasen und rudert mit den Fans im Stadion.
Norway 3 2 Senegal → early qualification! And the team celebrated Norwegian style: a synchronized „Viking row“ to thank their supporters. pic.twitter.com/kNCwu3Bh3v
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Auch heftiger Regen kann sie nicht abhalten:
Norway 3 2 Senegal → early qualification! And the team celebrated Norwegian style: a synchronized „Viking row“ to thank their supporters. pic.twitter.com/kNCwu3Bh3v
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Die Geste greift um sich und wird auch anderenorts praktiziert:
Auf der Rolltreppe:
🚨 WATCH: Norway fans perform their famous Viking Row in the pouring rain in New Jersey ahead of the clash with Senegal. 🇳🇴⛈️ pic.twitter.com/b3bDKfZkCW
— Sports on Predict (@predictdotsport) June 22, 2026
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In der U-Bahn
🇳🇴 Norway fans just turned a Boston escalator into a Viking longship
Synchronized “Viking Row” on the way to the World Cup.
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Im Pflegeheim in Norwegen
World Cup fever inspired Norwegian nursing home residents to join together for a spirited “Viking row” to cheer on Norway ahead of its World Cup match against Senegal. ⚽️❤️🇳🇴 pic.twitter.com/rOedGVTBDa
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Im Kindergarten
World Cup fever inspired Norwegian nursing home residents to join together for a spirited “Viking row” to cheer on Norway ahead of its World Cup match against Senegal. ⚽️❤️🇳🇴 pic.twitter.com/rOedGVTBDa
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In der Politik
Mitglieder des norwegischen Parlaments vollführen die „Wikinger-Ruderbewegung“ im Storting in Oslo am 18. Juni 2026.
Foto: Håkon Mosvold Larsen/NTB/AFP via Getty Images
Während eines Kulturaustauschs in Boston bringt ein Norweger einem Polizisten und einem England-Fan das Rudern bei.
World Cup fever inspired Norwegian nursing home residents to join together for a spirited “Viking row” to cheer on Norway ahead of its World Cup match against Senegal. ⚽️❤️🇳🇴 pic.twitter.com/rOedGVTBDa
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Tierische Momente
Aber nicht nur die Ente Donny der Schotten wurde während der Fußball-WM berühmt. In Mexiko dreht sich alles um die Peking-Ente Merlin, genauer gesagt den Peking-Erpel. Er ist das inoffizielle Maskottchen der Nationalmannschaft und wurde sogar von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zur morgendlichen Pressekonferenz in den Nationalpalast eingeladen.
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Merlin im Trikot der mexikanischen Nationalelf am 16. Juni 2026 in Mexiko-Stadt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Der Peking-Erpel wurde von den Fans zum inoffiziellen Maskottchen der mexikanischen Nationalmannschaft erklärt. Entsprechend groß ist das Interesse, wo immer Merlin auftaucht.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Der zweijährige Merlin gewann die Herzen der Fans, als er im Trikot der Nationalmannschaft durch die Straßen von Mexiko-Stadt watschelte.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
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Sein Herrchen, Cristian Gomez, ist Straßenverkäufer in Mexiko-Stadt. Zusammen mit Fanliebling Merlin wurde er von Mexikos Präsidentin in den Nationalpalast eingeladen: Merlin trug weiterhin sein Nationaltrikot, Gomez und seine Familie waren dafür etwas formeller gekleidet.
Foto: Carl Recine/Getty Images
Eine saubere Sache
Die japanischen Fans hingegen haben sich indes des Rufs als Saubermacher verdient gemacht – und inzwischen andere damit angesteckt. Für die Japaner ist es indes kein Novum: Schon bei der WM 2018 griffen sie zum blauen Sack.
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Japanische Fans helfen am 25. Juni 2026 im Dallas Stadium in Arlington nach dem Spiel gegen Schweden beim Aufräumen auf der Tribüne.
Foto: Aric Becker/AFP via Getty Images
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Auch dieser japanische Fan räumt nach dem Spiel gegen Tunesien am 20. Juni 2026 in Monterrey, Mexiko, auf – und bekommt Unterstützung von einem mexikanischen Fan.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Für die Japaner ist das Aufräumen übrigens kein neuer Trend. Schon bei der WM 2018 fassten sie tatkräftig mit an. Hier nach dem Spiel Japan-Senegal am 24. Juni in Ekaterinburg, Russland.
Foto: Anne-Christine Poujoulat/AFP via Getty Images
Deutsche Fans feiern vor dem Fußballspiel zwischen Deutschland und Paraguay am 29. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough. - Foto: Mario Pimentel/AFP via Getty Images
Sportliche Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft haben einer Studie zufolge einen messbaren Wohlfühl-Effekt auf die Gesellschaft.
Dieser fällt vor allem dann stark aus, wenn die eigene Nationalmannschaft erfolgreich spielt und im Turnier weit kommt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten sogenannten SKL-Glücksatlas hervorgeht.
Die Mitteilung wurde vor dem Ausscheiden Deutschlands bei der WM 2026 in der Nacht zum Dienstag versendet.
Der Erhebung zufolge lag die durchschnittliche Lebenszufriedenheit der Deutschen während der Europameisterschaft 2024 um 0,15 Prozentpunkte höher als vor und nach dem Turnier.
Dabei profitierten Frauen emotional stärker als Männer: Ihre Lebenszufriedenheit stieg durchschnittlich um 0,19 Punkte, die der Männer um 0,10 Punkte.
Eine mögliche Erklärung ist den Studienautoren zufolge, dass Frauen positive Emotionen intensiver erleben und häufig mit geringeren sportlichen Erwartungen in ein Turnier gehen.
„Für sie stehen eher Gemeinschaft, Stimmung und Geselligkeit im Vordergrund“, hieß es. Männer identifizierten sich dagegen häufiger direkt mit der Leistung der Nationalmannschaft.
„Das frühe Ausscheiden Deutschlands und das als unfair empfundene Spiel gegen Spanien könnten daher die Stimmung stärker belastet haben.“
Der positive Effekt der Europameisterschaft 2024 war allerdings zeitlich begrenzt: Bereits wenige Wochen nach dem Turnier lag die Lebenszufriedenheit wieder auf dem Niveau der Monate vor der EM.
Für die Analyse wertete das Institut für Demoskopie Allensbach Daten von insgesamt 38.781 Menschen aus. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Januar 2023 und Dezember 2025. Auftraggeber war die Kassenlotterie SKL. (afp/red)
Die Deutsche Nationalmannschaft verlässt mit hängenden Köpfen und als Verlierer das Spielfeld, Boston und die Fußball-WM 2026. - Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
HEUTE5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
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HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
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HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
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GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
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28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Julian Nagelsmann im Interview - und Jürgen Klopp hört zu. - Foto: Tom Weller/dpa
Nach dem nächsten deutschen WM-Desaster rückt automatisch Julian Nagelsmann bei der Suche nach dem Verantwortlichen in den Fokus.
Der Bundestrainer zog nach der größten Niederlage seiner Trainer-Laufbahn spontan keine persönlichen Konsequenzen. Rücktritt nach dem viel zu frühen WM-K.o.? Nein. Der 38-Jährige, der in Amerika Fußball-Weltmeister werden wollte, will das Amt auch weiterhin ausüben.
„Ich möchte es weiter machen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte“, sagte er nach dem Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay. DFB-Sportdirektor Rudi Völler stärkte ihm vor der Abreise aus Foxborough den Rücken.
„Ich bin immer noch überzeugt davon, dass er der Richtige ist.“ Ist Nagelsmann das wirklich noch? Und ist das auch noch Völler (66) für die Zeit des Neuaufbaus für die Europameisterschaft 2028? So lange laufen beide Verträge beim DFB.
Julian Nagelsmann nach der Niederlage gegen Paraguay am 29. Juni 2026 in Foxborough, Massachusetts.
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Warum Nagelsmann Bundestrainer bleiben sollte?
Liegen Misserfolge im Fußball wirklich immer vor allem am Trainer? Joachim Löw, seines Zeichens Weltmeister-Coach, erlebte 2018 in Russland mit etlichen Titelgewinnern von 2014 und den jungen Confed-Cup-Siegern von 2017 das historische erste deutsche Vorrunden-Aus bei einer WM.
Hansi Flick war der Sechs-Titel-Trainer beim FC Bayern München und flog bei der WM 2022 in Katar ebenfalls nach der Vorrunde raus. Jetzt holt er als Vereinscoach wieder Titel mit dem FC Barcelona.
Nagelsmann, der als dritter DFB-Coach nacheinander das WM-Achtelfinale verpasst hat, sieht tiefere Ursachen, auch beim Blick auf seine Vorgänger: „Es war immer so, bei Hansi oder Jogi, die haben immer etwas probiert, haben einen gewissen Stamm gleich gelassen und der Outcome ist sehr ähnlich.“
Wer kann garantieren, dass unter einem anderen Coach alles besser würde. Liegt es nicht eher an der (fehlenden) Qualität der Spieler? Wer im DFB-Kader verkörpert denn Weltklasse? Hatte Nagelsmann dazu nicht auch noch Pech mit Verletzungen (Gnabry, Karl, Schlotterbeck).
Was sind die Alternativen? Klar, Jürgen Klopp ist für viele vermutlich jetzt der Wunschkandidat, der Messias, der Retter in der Not. Wäre er zu bekommen? Billig würde das nicht. Der DFB könnte sich dagegen bei einem ‚Weiter so‘ mit Nagelsmann eine teure Abfindung sparen.
Julian Nagelsmann sitzt nach der Niederlage enttäuscht auf der Trainerbank.
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Das stärkste Pro für Nagelsmann kam aus dem Spielerkreis, zumindest von denen, die sich nach dem Ausscheiden den Journalisten stellten und sprachen.
Er hoffe, dass Nagelsmann nicht hinschmeiße, sondern „weiter an sich und seine Fähigkeiten glaubt“, sagte Kapitän Joshua Kimmich: „Und weil er keine Mannschaft in der Kabine sitzen hat, die mit dem Finger auf ihn zeigt. Das ist von vielen Trainern ein Problem, dass – wenn es sportlich nicht läuft – die Spieler die Ausrede beim Trainer suchen. Das ist bei uns nicht der Fall.“
Joshua Kimmich am 8. Juni 2026 in Winston-Salem.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der langjährige Abwehrchef Antonio Rüdiger, der erst durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck wieder in die erste Elf rutschte, sagte: „Er ist ein Toptrainer. Wir müssen dankbar sein, dass wir so einen haben.“ Wenn man bei drei WM-Turnieren „kläglich“ ausscheide, müsse man mehr hinterfragen – und zwar „alles“.
Darum sollte Nagelsmann nicht Bundestrainer bleiben?
Augen zu und durch? Diesen Kardinalfehler darf der DFB mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze nicht ein drittes Mal wiederholen. 2018 und 2022 – beim zweiten Mal war Neuendorf schon im Amt – wurde versucht, an Löw bzw. Flick festzuhalten. Beide Male ging’s schief. Der Ballast war zu groß.
Wertvolle Zeit wurde dazu vertan. Löws Ära war vorbei, auch wenn er erst nach dem EM-Achtelfinal-Aus 2021 ging. Bei Flick dauerte es nur neun Monate. Nach einem 1:4 gegen Japan wurde er entlassen – übrigens von Völler.
Jeder hat eine zweite (Turnier-)Chance verdient. Aber auch eine dritte? Das unglückliche Viertelfinal-Aus nach Verlängerung gegen Spanien bei der Heim-EM 2024 wurde noch als achtbar gewertet. Die Stimmung im Land war pro Team und durchaus auch pro Nagelsmann. Der letzte Platz beim Final Four der Nations League ein Jahr später säte dann erste Zweifel.
Julian Nagelsmann (l) will seinen Vertrag bis zur EM 2028 erfüllen.
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Zur Erinnerung: Nagelsmann wollte Weltmeister werden. Das Ziel hat er nicht knapp, sondern um Längen verfehlt. Alleine das reicht als Trennungsgrund. Ein „Toptrainer“ (Völler) muss viel mehr richtig als falsch machen. Die wichtigsten Fehler: Kapitän Kimmich hätte nicht erst in der Endphase gegen Paraguay ins Mittelfeld gehört. Stattdessen setzte der Bundestrainer im Zentrum des Spiels auf zwei Turnier-Neulinge.
Die Rolle rückwärts mit Manuel Neuer ging nicht auf. Weder kommunikativ noch sportlich. Auch wenn Neuer im vierten WM-Spiel gut war. Die Rollenprofile, wie bei Joker Deniz Undav, waren in einer Leistungsgesellschaft fragwürdig.
Das Prinzip Hoffnung funktionierte auch nicht, Beispiel Jamal Musiala. Und als es eng wurde gegen Paraguay, sollten plötzlich zuvor Verschmähte wie Leon Goretzka und Nick Woltemade die Retter in der Not sein. Das klappte nicht.
Neuanfang und Neuaufbau
Ein Neuanfang und Neuaufbau Richtung EM 2028 und WM 2030 braucht zwingend neue, unvorbelastete Köpfe. Nagelsmann hat zu viel Kredit verspielt, gerade auch bei den Fans. „Es würde nicht jeder unterschreiben, dass ich Bundestrainer bleibe“, sagte er selbst.
Ein DFB-Entscheider glaubt weiter an eine erfolgreiche Zukunft mit seinem Wunschtrainer, obwohl er zugab: „Wenn man in so einer Form ausgeschieden ist, werden es viele nicht verstehen.“ Die harte Frage, die gestellt werden muss, lautet: Ist der 66 Jahre alte Völler selbst noch einer für den Aufbruch?
Der Weltmeister von 1990, Ex-Teamchef und jetzige Sportdirektor hat große Verdienste um den deutschen Fußball. Aber für einen radikalen Umbruch kann er nicht mehr stehen.
Als Völler 2004 als Teamchef bei der EM in Portugal mit der Nationalmannschaft in der Vorrunde scheiterte, bewies er Spürsinn wie einst als Stürmer vor dem Tor. Er erkannte, dass er mit dieser Hypothek nicht mehr der Richtige auf dem Weg zur Heim-WM 2006 gewesen wäre.
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig und Rudi Völler haben beim Training viel zu bereden.
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Völler trat noch in der Nacht nach dem Ausscheiden zurück. Damals kam in Jürgen Klinsmann ein Revolutionär zum DFB, ein Motivator, ein Sonnyboy. Der Richtige zur richtigen Zeit. Es folgte das Sommermärchen.
Jetzt könnte sich der Verband um Klopp bemühen. „Ich verstehe, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der Moment. Es gibt dazu nichts zu sagen“, sagte der 59-Jährige bei „MagentaTV“.
Dort analysierte er messerscharf das deutsche WM-Aus. Vor dem ersten deutschen WM-Spiel hatte Klopp für Aufsehen gesorgt mit einem Satz – und besonders einem Wort. „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ (dpa/red)
Ein deutscher Fan reagiert auf die Niederlage seiner Mannschaft im Elfmeterschießen während des Fußballspiels der Runde der letzten 32 der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay im Boston Stadium in Foxborough am 29. Juni 2026. - Foto: Franck Fife/AFP via Getty Images
Die einstmals große Fußball-Nation Deutschland sucht nach Erklärungen. Dem Aus im Elfmeter-Drama von Foxborough gegen Paraguay folgt nach dem ersten Schock die Frage nach dem Warum.
2018, 2022, 2026. Der schmerzhafte Dreiklang des WM-Scheiterns der Nationalmannschaft muss tieferliegende Gründe haben. Tatsächlich sind es für das aktuelle Turnier in Amerika gleich mehrere.
„Wenn du in der ersten K.o.-Runde ausscheidest bei so einem großen Turnier mit 48 Mannschaften, ist das deutlich zu wenig für den deutschen Fußball“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Mauricio Magalhaes Prado (#11) aus Paraguay feiert,, nachdem Jose Canale (#13) im Elfmeterschießen zwischen Deutschland und Paraguay am 29. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough, Massachusetts, den entscheidenden Elfmeter verwandelt hat.
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Abwehrspieler Antonio Rüdiger sieht den Zeitpunkt für eine grundlegende Aufarbeitung der Defizite gekommen. „Wenn man dreimal so kläglich ausscheidet, muss man alles hinterfragen.“
Vier Dinge werden derzeit als die wesentlichen Gründe für das erneute Turnier-Aus gesehen.
Zwei Wörter gehören jetzt auf den Index, wenn es um die DFB-Elf geht. Qualität und Potenzial. Immer wieder wurden der Nationalmannschaft in den letzten Jahren diese wesentlichen Attribute zugeschrieben. Doch jetzt gibt es kein Herumreden mehr.
Der deutsche Fußball gehört nicht mehr zur Weltspitze. Das ist ein unumstößlicher wie schmerzhafter Fakt – den auch alle Beteiligten einräumen.
„Es wäre vermessen, wenn wir nach dem dritten großen Turnier sagen, wir gehören noch zur Weltspitze, das tun wir einfach nicht“, sagte Nagelsmann. Mit seinem Titelziel hatte er schon vor zwei Jahren die Messlatte viel zu hoch gelegt.
Julian Nagelsmann, Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft, nach der Niederlage gegen Paraguay am 29. Juni 2026 in Foxborough, Massachusetts.
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Einzelspieler sind sicherlich auf Topniveau, auch in ihren Clubs aber von besseren internationalen Akteuren umgeben. Die Bayern sind mit Englands Harry Kane, Frankreichs Michael Olise und Kolumbiens Luis Díaz das beste Beispiel.
Bei den vergangenen Turnier-Enttäuschungen wurde immer noch vom Potenzial gesprochen, das nur nicht abgerufen wurde. Irgendwann werde das Talent schon Erfolg bringen. Es klang wie eine Versicherung für die Zukunft. Diese Police ist abgelaufen. Sie zahlt im Schadensfall nicht aus.
Die Mentalität
Wer Leistung bringt, muss leiden können. Doch die ganze WM-Kampagne stand von Anfang an unter einem von Nagelsmann formulierten Leitmotto. Der Familiengedanke wurde großgeschrieben.
Und damit war nicht gemeint, dass Partnerinnen und Kinder nach jedem Spiel ins Teamhotel The Graylyn Estate einfliegen durften. Das ist noch ein anderes Kapitel einer übertriebenen Wohlfühl-Gesellschaft.
Kai Havertz (#7), nachdem er den ersten Elfmeter verschossen hat.
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„Wir müssen wie eine Familie sein, in der jeder für den anderen da ist“, hatte der Bundestrainer in der Turniervorbereitung gesagt. Nagelsmann setzte unter seinen Spielern auf Harmonie statt Konkurrenzkampf. Die von ihm verteilten Rollen waren die Vorgabe, sie waren ein Mantra. Das sollte Sicherheit geben, lähmte aber auch. Und passte nicht zum ultraharten Profi-Geschäft.
Auch streitbare Spieler wie Antonio Rüdiger, der nicht als Harmoniebolzen gilt, akzeptierten die Vorgabe. Jeder lobte jeden, auch den direkten Stammplatz-Konkurrenten. Es entstand der Eindruck, dass jede Reibung vermieden werden soll. Nur warum? Aus Angst vor Konflikten? Wem hätten sie wehgetan?
Durch Reibung entsteht Energie. Nur wer sich puscht, kommt weiter. Gerade, wenn er dann auf Widerstände stößt – wie gegen vor Ehrgeiz und Aggressivität strotzende Teams aus Südamerika. Eiapopeia funktioniert nicht einmal in der Kreisliga, in der Fußballer nur Kumpels sein dürfen. Joshua Kimmich sagte einen Satz, der passt:
„Am Ende geht es nur über den Erfolg – und nicht über Friede, Freude, Eierkuchen.“
Die Trainerentscheidungen
Julian Nagelsmann ist immer noch ein junger Trainer. Er war der jüngste WM-Trainer aller 48 Teams. Doch als Bundestrainer muss man Fehler vermeiden.
Der 38-Jährige lieferte durch seine Entscheidungen zu viele Angriffsflächen, wirkte trotz eines Heers an Beratern beratungsresistent. Er hielt lange, vielleicht zu lange an seinen Überzeugungen fest.
Kimmich nicht im Zentrum zu platzieren, war der Kardinalfehler. Man muss eine Elf von den wichtigen Positionen her denken. Im Zentrum brachten die Turnierneulinge Felix Nmecha und Aleksandar Pavlović keine Stabilität.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
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Die Rückholaktion von Manuel Neuer führte zwar nicht zum Turnieraus. Doch gemessen am Ertrag war die Unruhe, die durch das Torwartthema entstand, nicht produktiv. Und Deniz Undav? Den wollte Nagelsmann erst gar nicht, reizte ihn dann zu Topleistungen als Joker. Doch als er in der Startelf stand, war die Magie verpufft.
Das Pech
Es ehrt alle Beteiligten von Nagelsmann über Kimmich bis zu Rüdiger: Keiner suchte eine Ausrede. Es hätte sie gegeben.
Die VAR-Entscheidung gegen Jonathan Tahs vermeintlichen Siegtreffer zum 2:1 in der Verlängerung, die nicht nur Nagelsmann als „Vollskandal“ empfand. Oder die Verletzungen, die auch sinnbildlich richtig weh taten.
Serge Gnabry vor der Nominierung, Lennart Karl kurz nach der Ankunft in Amerika. Und besonders Nico Schlotterbeck als einziger Innenverteidiger mit einem linken Fuß. Drei Spieler, die aus verschiedenen Gründen durch ihre individuellen Qualitäten den besonderen WM-Input hätten liefern können, fehlten.
Eine Elfmeterparade war Manuel Neuers bester WM-Moment.
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Dass drei Ausfälle zum Komplett-Einsturz ihren Teil beitragen, führt aber wieder zur Qualitätsfrage. Andere Fußball-Nationen – gerade die Franzosen – haben ein schier unerschöpfliches Reservoir an gleichwertigen Ersatzleuten.
Dass Nagelsmann diese nicht zur Verfügung hat, ist ein riesiges Pech, aber vor allem ein strukturelles Problem des deutschen Fußballs. (dpa/red)
Die Deutsche Nationalmannschaft verlässt mit hängenden Köpfen und als Verlierer das Spielfeld, Boston und die Fußball-WM 2026. - Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
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Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
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HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
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Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
3 / 12
C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
5 / 12
E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
6 / 12
F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
7 / 12
G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
8 / 12
H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
9 / 12
I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
10 / 12
J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
11 / 12
K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Vorfreude auf das nächste Spiel? Schon morgen tritt die Deutsche Elf gegen Paraguay im „Alles-oder-nichts-Spiel“ an. - Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Südafrika gegen Kanada in Los Angeles, USA (Übertragung: ARD)
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am morgigen Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
HEUTE20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Spielbaum der WM 2026. Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.