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Vier Mythen über die Entstehung der Kunst


In Kürze:

  • Wenn ein Gemälde den besten Künstler davon überzeugen konnte, dass es ein Werk der Natur ist, galt es in der Antike als große Kunst.
  • Kreativität war bei den Griechen untrennbar mit Liebe, Hoffnung und Sehnsucht verbunden, wie die vier ausgewählten Mythen zeigen.
  • Sie handeln von dem fürsorglichen Töpfer Butades, dem verliebten Bildhauer Pygmalion, dem meisterhaften Maler Zeuxis und dem überheblichen Musiker Marsyas.

 
Die alten Griechen hinterließen spannende historische Abhandlungen, herzzerreißende Tragödien und komplexe philosophische Texte. Sie prägten den Westen mit kühnen Thesen darüber, was es bedeutet, die Meinungsfreiheit zu wahren, tiefgründig und sorgfältig zu denken und Mensch zu sein. Dasselbe gilt für die Römer, die vieles von den Griechen übernahmen.
Gemeinsam formulierten sie die ästhetischen Prinzipien, die über zwei Jahrtausende hinweg die westliche Kunst prägten. Als Liebhaber des Geschichtenerzählens überlieferten sie auch faszinierende Mythen über die Künste, wie die folgenden vier, die Liebe, Hoffnung und Sehnsucht in den Mittelpunkt der Kreativität stellen.

Liebe macht erfinderisch

Die meiste Zeit über war die mündliche Überlieferung die übliche Art des Geschichtenerzählens bei den antiken Griechen. Erst später schrieben römische Autoren wie der Dichter Ovid (um 43 v. Chr.–18 n. Chr.) oder der Historiker Plinius dem Älteren (um 23–79 n. Chr.) diese Mythen nieder.
Zu den sagenhaften Personen, die Plinius in ihren Bann zogen, gehörten Butades und seine liebeskranke Tochter. Butades war ein griechischer Töpfer aus Sicyon nahe Korinth und hatte eine Tochter, die er von ganzem Herzen liebte.
Eines Tages lernte sie einen jungen Mann kennen, verbrachte viel Zeit mit ihm und verliebte sich. Doch dann musste der Mann verreisen. Als er sich in ihrem Haus auf die Abreise vorbereitete, bemerkte sie seinen Schatten an der schwach beleuchteten Wand und zeichnete sein Profil nach.
Butades konnte es nicht ertragen, seine Tochter leiden zu sehen, und drückte den Ton auf die an der Wand gezeichneten Umrisse. So formte er das Gesicht des Mannes nach und schenkte seiner Tochter als Trost für ihr leidendes Herz das Abbild.
Es heißt, dass Butades um 600 v. Chr. lebte. Zu dieser Zeit war die Töpferkunst bereits weitverbreitet, hatte jedoch nur einen praktischen Charakter und bildete höchstens Pflanzen oder Tiere ab. Das änderte sich laut Plinius mit Butades:
„Des Butades Erfindung ist, der Masse Röthel hinzuzufügen oder den Röthel selbst in eine plastische Masse zu verwandeln.“
Noch wichtiger ist, dass Butades der Erste gewesen sein soll, der einen Menschen darstellte. Danach soll er begonnen haben, ähnliche Masken als Verzierungen an den Enden von Dachziegeln anzubringen. Diese Innovation leitete den stilistischen Wandel von floralen und tierischen Motiven hin zu menschlichen Darstellungen ein. Letztlich revolutionierte dies die gesamte griechische Kunst, die wir bis heute so bewundern.
Butades beabsichtigte mit dem Bild, den Herzschmerz seiner Tochter zu lindern. Auch wenn ein Gegenstand einen Menschen niemals ersetzen konnte, offenbarte das Werk des Töpfers den Glauben an die heilende Kraft der Schönheit.

Verliebt in eine Statue

Ovid erzählte eine ähnliche Geschichte über Pygmalion, einen legendären Bildhauer aus Zypern. Da er es leid war, von Frauen umgeben zu sein, die ein schamloses und laszives Leben führten, zog Pygmalion es vor, unverheiratet zu bleiben. Doch seine Sehnsucht nach Liebe blieb bestehen.
Eines Tages begann er, eine Statue aus Elfenbein zu formen. Laut Ovid war diese von so erlesener Schönheit, dass keine Frau auf der Welt ihr je gleichkam. Obwohl er wusste, dass es nur eine Statue war, konnte Pygmalion nicht anders, als sich in sein eigenes Werk zu verlieben. Je länger er sie betrachtete, desto mehr glich sie einer echten Frau. Voller Liebe und Bewunderung begann er, mit ihr zu sprechen, und streichelte sie liebevoll.
Dann war der Festtag der Aphrodite gekommen und die Menschen brachten der Göttin der Schönheit und Liebe Opfergaben dar. Auch Pygmalion stand mit Gaben und Gebet vor ihrem Altar: „Wenn ihr Himmlischen alles vermöget, werde mein Weib.“
Er brachte es nicht über sich, die Statue zu erwähnen, obwohl er genau das sagen wollte. Das Opferfeuer flammte dreimal auf. Auch wenn Pygmalion seinen Satz nicht zu Ende gesprochen hatte, hatte Aphrodite ihn verstanden.
Sobald er nach Hause zurückgekehrt war, suchte Pygmalion sein Werk auf. „Es muss Fleisch sein!“, rief er ungläubig aus, als die Verwandlung ihren Abschluss fand. Die hellhäutige Frau spürte die Küsse, die ihr gegeben wurden, und hob errötend ihren schüchternen Blick. So sah sie nicht nur das Licht und den Himmel über sich, sondern auch ihren verzückten Bewunderer. Neun Monate später bekam das Paar eine Tochter namens Paphos – benannt nach jenem Ort, der mit der Geburt von Aphrodite in Verbindung steht.
 
Ovids Geschichte inspirierte Theaterstücke, Opern und Filme, nicht zuletzt, weil sie die Beziehung zwischen Kunst, Begierde und Wahnsinn anschaulich schildert. Der Bildhauer liebte sein Handwerk, das für ihn zu einem Mittel wurde, der Welt jene Anmut und Schönheit zu verleihen, die ihr seiner Meinung nach fehlten. Seine Statue konnte sich nur deshalb in einen Menschen verwandeln, weil er sie mit großer Sorgfalt und Liebe geschaffen hatte.
Doch Pygmalion reagierte besessen. Er zog sich in die Behaglichkeit seiner Fantasie zurück, um ein idealistisches Verlangen zu stillen, und schwelgte in seinem Werk, während er den Bezug zur Welt verlor. Obwohl die Geschichte die Kraft großer Kunst betont, der Perfektion der Natur zu gleichen, wirft sie auch Fragen nach den Risiken auf, die entstehen, wenn man versucht, der Realität mit künstlichen Bildern zu entfliehen.

Täuschend echte Meisterwerke

Wenn die Griechen von Malerei sprachen, meinten sie damit meist das Auftragen von Farbe auf Stein, Keramik oder Holz. Zu den vielen legendären Malern der Griechen gehörte Zeuxis von Herakleia, der um 450 v. Chr. lebte. Seine Werke waren so beeindruckend, dass laut Plinius Gerüchte kursierten, er habe seinen Meistern „die Kunst entwendet und mit sich genommen“. Sein Spezialgebiet waren Stillleben, bei denen er kleine Details präziser darstellte als jeder andere. Zumindest war er davon überzeugt.
Zeuxis’ Werke verkauften sich so gut, dass er reich und selbstverliebt wurde. Er ließ seine Kleidung mit einem goldenen Monogramm besticken und begann, seine Gemälde als Geschenke zu verteilen, „weil er sie […] für keinen ihrer hinreichend würdigen Preis verkaufen könnte“.
Mit seinem Ruhm wuchs auch der seiner Konkurrenten. Einer davon war der ehrgeizige Parrhasios, der Zeuxis zu einem Malwettbewerb herausforderte. Plinius berichtete über den Wettstreit:
„Zeuxis habe nämlich Weintrauben so treffend gemalt, dass die Vögel der Schaubühne zugeflogen wären, Parrhasius aber einen so natürlich gemalten leinenen Vorhang aufgestellt, dass Zeuxis, durch das Urtheil der Vögel stolz gemacht, endlich darauf gedrungen sei, den Vorhang zu entfernen und das Gemälde zu zeigen; als er nun seinen Irrthum eingesehen, soll er aus aufrichtiger Schaam sich für besiegt gehalten und gesagt haben, er habe Vögel, Parrhasius aber ihn, den Künstler, getäuscht.“
Angetrieben vom Streben nach Größe schufen die beiden Maler ihre besten Werke. Zeuxis’ Kunstfertigkeit hatte Tiere getäuscht. Doch laut Zeuxis war das menschliche Auge der maßgebliche Richter, da es die ästhetische Sensibilität der Menschen verkörperte.
Für die Griechen und Römer war der Mensch das größte Geschöpf der Natur, zugleich geschaffen und schöpferisch. Wenn ein Gemälde den besten Künstler davon überzeugen konnte, dass es ein Werk der Natur sei, verdiente es, als große Kunst bezeichnet zu werden.

Kunst, die den Göttern gehört

Die Griechen würdigten generell das beeindruckende Können menschlicher Künstler. Jedoch nahmen sie sich auch vor der Überheblichkeit in Acht, sich für größer zu halten, als es gerechtfertigt war.
Eine beliebte Geschichte über die Tücken der Eitelkeit handelte von einem Flöte spielenden Satyr namens Marsyas. Satyrn waren männliche Wesen, die die ursprüngliche Natur der Menschheit verkörperten. Musik war ihre Kunst. Marsyas wollte der Welt beweisen, dass er der größte lebende Musiker war, und forderte daher Apollon – den Gott des Lichts, der Schönheit und der Musik – zu einem Wettstreit heraus.

Eine Marmorstatue von Apollon und Marsyas von Walter Magnus Runeberg (1838–1920).

In der ersten Runde spielte Apollon nur die Leier, sein charakteristisches Instrument. Marsyas begeisterte die Jury mit einer virtuosen Darbietung auf seiner doppelrohrigen Flöte. In der zweiten Runde begleitete Apollon sein Leierspiel mit einem bezaubernden Lied, das die Sympathie der Richter zurückgewann. Marsyas war wütend. Er beklagte sich, es sei ungerecht, zwei Fähigkeiten mit einer zu vergleichen, und beschimpfte den Gott wegen seiner angeblichen Hinterlist.
Apollon argumentierte kühl, dass Flötenspiel dasselbe sei wie Singen – bei beidem werde die Stimme eingesetzt. Von diesem Argument überzeugt, wies die Jury die Wettkämpfer an, nur eine Fertigkeit vorzuführen, bei der die Stimme keine Rolle spielte. Da Flötenspiel als Gesangsfertigkeit galt und Marsyas kein anderes Instrument beherrschte, war er besiegt.
Für die Dreistigkeit, zu glauben, er könne Apollon übertrumpfen, und die Unverschämtheit, dem Gott Unehrlichkeit vorzuwerfen, verlor Marsyas sein Leben.
Alle außer Apollon beklagten das traurige Schicksal von Marsyas – von den Göttern über die Satyrn bis zu den Menschen. „Aber das fruchtbare Land empfing die fallenden Tränen, durchgenetzt, und trank sie hinab in die innersten Adern: Wo sie, zu Wasser geseigt, aufquollen an freiere Lüfte. Jäh zu dem stürmischen Meer, im Hang abschüssiger Ufer, rollt der Marsyasstrom durch Phrygia lautere Wellen.“ – Johann Heinrich Voß, 4. Auflage von „Ovid. Metamorphosen“, Anaconda Verlag, 2016
Was auch immer wir von Marsyas’ grausamem Tod halten mögen: Die antiken Autoren waren sich fast einig, dass seine Strafe die direkte Folge seiner Hybris war. So begabt er auch war, Marsyas konnte Apollon niemals in den Schatten stellen. Die Musik und die Kunst im Allgemeinen gehörten letztlich den Göttern.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „4 Greco-Roman Myths About the Crucible of Art“. (redaktionelle Bearbeitung: kms)
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Ein Blick in das antike Steinhauer-Handwerk


In Kürze:

  • Die antiken Griechen sind heute für ihre Steinhauer und großen Werke weltberühmt, wobei Marmor zu den beliebtesten Materialien gehörte.
  • Vieles zur Bearbeitung der Steine übernahmen die hellenischen Handwerker von den Alten Ägyptern, entwickelte aber auch ab dem 4. Jh. v. Chr. neue Methoden.
  • Über die gesamte Herstellung betrachtet, war der Transport der Steinblöcke vermutlich der teuerste Aspekt.
  • Allgemein genossen Steinhauer ein hohes Ansehen in der antiken Gesellschaft.

 
Stein ist eines der frühesten Materialien, das der Mensch verarbeitet. Während unsere Vorfahren anfangs kleine messerähnliche Werkzeuge in Form von Faustkeilen und Kratzern herstellten, weitete sich die Bearbeitung von Steinen später auf Kunstgegenstände und Gebäude aus und das Handwerk der Steinhauer entstand.
Am prägendsten für die europäische Kultur waren die Arbeiten griechischer Steinhauer. Vieles von ihrem Wissen hatten sie von älteren Hochkulturen wie den Ägyptern, doch verfeinerten sie das Handwerk und hoben es so auf ein ganz neues Niveau.

Antike Steinhauer ohne Scheu

Obwohl wir heute dank zahlreicher Schriftquellen vieles über die alten Griechen wissen, sind mit großer Sicherheit einige Methoden der antiken Steinbearbeitung im Laufe der Zeit verloren gegangen.
Eines ist jedoch früher wie heute gleich: Die Wahl des Werkzeuges hängt maßgeblich vom zu bearbeitenden Gestein ab. Besonderer Faktor ist dabei die Härte, die heute mit der Mohs-Skala und ihren zehn Referenzmineralen bestimmt wird.
Diese Härteskala reicht von Talk (Grad 1), dem weichsten Material bis zu Diamant (Grad 10), dem härtesten, natürlich vorkommenden Mineral. Für Gesteine mit dem Härtegrad 1 bis 6 reichen Werkzeuge aus Bronze für die Bearbeitung aus, während Materialien ab Mohshärte 7 nur noch mit Eisen oder Stahl zu bearbeiten sind.
Wie selbstverständlich wagten sich antike Steinhauer ohne Angst auch an härtere Gesteine und fertigten daraus mit großer Handwerkskunst und Geschick äußerst raffinierte Stücke. Dazu gehören nicht nur riesige Tempel, realistische Statuen und millimetergenau gearbeitete Reliefs aus Marmor, sondern auch Schmuck aus teils gravierten Edelsteinen oder dünnwandige Trinkbecher.
Heute kommen dafür nicht selten modernste Techniken wie Hochleistungssägen und Diamantbohrer zum Einsatz. Doch wie haben die Menschen in der Antike das geschafft?

Vom Felsen zum Steinblock

Eines der beliebtesten Materialien der antiken Griechen war Marmor. Dieser lag nicht nur in Hülle und Fülle vor den Toren der antiken Städte, sondern war wegen seiner Eigenschaften auch gut zu bearbeiten.
Bereits ab dem 8. Jh. v. Chr. begannen griechische Steinhauer mit der Fertigung kunstvoller Skulpturen. Das dafür benötigte Material bekamen sie auf Bestellung aus den ihnen nächstgelegenen Steinbrüchen, von denen heute rund 20 bekannt sind. Lediglich für besondere Werke wie Tempel bediente man sich an hochwertigerem und weiter entfernt gelegenen Lagerstätten.
Die ersten griechischen Statuen, die antike Bildhauer schufen, waren stilistisch stark an das ägyptischen Skulpturen angelehnt

Die ersten griechischen Statue, sogenannte Kouroi, stammen aus der archaischen Epoche und waren stilistisch stark an ägyptische Skulpturen angelehnt.

Die Blöcke selbst wurden mittels nassen Keilen aus Holz oder Eisen sowie Bogenbohrern aus dem Felsen gebrochen. Ihre Größe orientierte sich zunächst an den damaligen Ochsenkarren, die für den Transport der tonnenschweren Brocken verwendet wurden. Später, als Holzschlitten und andere Methoden der Bewegung erfunden wurden, konnten auch größere und schwerere Steinblöcke bewegt werden.

Mit Keilen und Hämmern wurden auch in der Antike die Blöcke aus dem Felsen geschlagen.

Dieser Wandel zeigt sich auch an den Kunstwerken selbst. Während beispielsweise Säulen zunächst immer aus einzelnen Trommeln bestanden, die mittels Steckprinzip zusammengesetzt wurden, konnten kleinere Exemplare später am Stück gefertigt werden.
Nach dem Abbau beförderten sogenannte Drehhebel aus Holz die Steinblöcke auf die Transportmittel. Von dort ging es über eigens für den Abbau angelegte Straßen weiter. Dabei versuchte man, so wenig wie möglich über Land zu transportieren und mehr über Schiffe, die bis zu 450 Tonnen laden konnten. Um die Blöcke umzuladen, gab es in den Häfen Holzkräne.
All das machte den Transport vermutlich zum teuersten Punkt der gesamten Produktion. Nur selten fanden Halbfabrikate oder bereits fertige Werke den Weg zu ihrem Bestimmungsort, sodass die eigentlichen Arbeiten erst in lokalen Werkstätten stattfanden.

Aus einem Block wird Kunst

Die ersten griechischen Steinhauer arbeiteten wie ihre Kollegen aus dem Alten Ägypten gleichmäßig an einem Werk. Dies bedeutet, dass bei Statuen etwa nicht zuerst der Kopf, dann der Körper und zum Schluss die Füße gefertigt wurden, sondern alles gleichzeitig.
Zunächst malten die Steinhauer ihre Grundform auf den Block auf oder ritzten sie ein, um sie dann mit gröberen Werkzeugen wie Zweispitz und Spitzhammer schichtweise von allen Seiten „freizulegen“. Weitere Arbeiten wurden dann mit verschiedenen Meißeln vorgenommen und Feinheiten schließlich mit Zahneisen und Zahnflächen.
Ein tieferer Blick auf antike Marmorwerke lässt zudem einen weiteren Unterschied zu neuzeitlichen Stücken erkennen: Sie waren nicht poliert. Statt einer glänzenden Erscheinung hatten frühe antike Steinhauerprodukte leicht raue Oberflächen.
Archäologen vermuten, dass dies mit der Bemalung der marmornen Tempel und Statuen zu tun hat, denn diese waren früher nicht so hell wie wir heute denken. Vielmehr kamen zahlreiche Pigmente zum Einsatz, die den weißlichen Marmor in bunte Farben tauchten.
Erst ab dem 4. Jh. v. Chr. wurde auch bunter Marmor abgebaut. Etwa zeitgleich begannen die Steinhauer auch ihre Werke zu polieren, wie Bearbeitungsspuren an dem berühmten Parthenon in Athen zeigen.
Ein erneuter Wandel setzte ab dem 1. Jh. v. Chr. ein, als die Steinhauer das Prinzip der ganzheitlichen Bearbeitung verwarfen. Dank neuer Messverfahren, Schnüren, Loten und Holzrahmen übertrugen sie nun ein Gipsmodell, das als Vorlage dient, auf den Stein. Damit konnten sie erst die Vorderseite und dann die Rückseite einer Statue anfertigen.

Spuren kleiner und großer Steinhauer

Nach getaner Arbeit erhielten Statuen und Co. häufig Markierungen der Bildhauer. So sind unter anderem die Namen zahlreicher Künstler erhalten geblieben. Und diese Handwerker waren in der Gesellschaft hochgeachtet.
Einer der berühmtesten griechischen Bildhauer war Phidias (um 500–420 v. Chr.). Er war nicht nur der kreative Kopf für den Parthenon, sondern auch der Erbauer der Zeusstatue aus Gold und Elfenbein. Sie gehört zu den sieben antiken Weltwunder und war einst in Olympia zu sehen.
Und genau dort haben Archäologen auch die Werkstatt von Phidias entdeckt. In dem 32×18×15 Meter großen Bau befanden sich sogar noch Werkzeuge, Materialien und ein Becher mit der Beschriftung „ich gehöre Pheidias“.
Eine weitere Bildhauer-Werkstatt entdeckten Forscher kürzlich auf der griechischen Insel Paros, die für ihren weißen parischen Marmor bekannt ist. Hier arbeiteten Steinhauer zwischen 323 und 31 v. Chr. an ihren Stücken wie unter anderem Marmorreste und zahlreiche unvollendete Statuen zeigen.
Werkstatt von Steinhauer Phidias

Blick auf die ausgegrabenen Überreste der Werkstatt des Phidias.

Foto: banvega/iStock

Obwohl das antike Steinhauer-Handwerk nur einen Teil der damaligen künstlerischen Fertigkeiten abbildet und zahlreiche Stücke im Laufe der Zeit verloren gegangen sind, zählen sie heute zu den Meisterleistungen der Menschheit. Mit Mut setzten die Handwerker neue Maßstäbe und inspirierten Künstler noch tausende Jahre später. Ihr Können ist wahrhaft in Stein gemeißelt.
Quellen:
  • Rolf M. Schneider (2006), doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e724700
  • John B. Ward-Perkins et al., Marble in Antiquity (London 1992).
  • Carl Blümel, Griechische Bildhauer an der Arbeit (Berlin 2016).
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Brandanschlag und Vandalismus vor Glaubensfest: Marienstatue in Wallfahrtsort Medjugorje beschmiert


In Kürze:

  • Mann legt Feuer am Außenaltar und beschmiert Marienstatue sowie Gebetsstätten.
  • Tat ereignet sich kurz vor dem internationalen Jugendfestival mit rund 50.000 Teilnehmern.
  • Polizei nimmt Verdächtigen fest; Vatikan bestätigt Marienerscheinungen weiterhin nicht.

 
Im bekannten Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina ist es zu einem Angriff auf religiöse Einrichtungen gekommen. Nach Angaben des Innenministeriums des Kantons Herzegowina-Neretva wurden eine Marienstatue beschädigt und ein Außenaltar der Kirche St. Jakobus in Brand gesetzt.
Die Vorfälle ereigneten sich in der Nacht von Montag auf Dienstag. Nach ersten Ermittlungen soll ein Mann die Statue auf dem Erscheinungsberg Podbrdo mit Schriftzügen beschmiert und anschließend den Außenaltar hinter der Pfarrkirche mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet haben.
Die Tat ereignete sich wenige Tage vor dem größten Glaubensfest des Jahres. Es findet vom 1. bis 6. August statt. Erwartet werden rund 50.000 Jugendliche aus aller Welt.

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Polizei nimmt Verdächtigen fest

Eine Überwachungskamera soll den mutmaßlichen Täter beim Legen des Feuers aufgezeichnet haben. Durch die Ermittlungen der Polizei sowie Hinweise aus der Bevölkerung konnte der Verdächtige identifiziert werden.
Nach Angaben der Behörden wurde der Mann noch am selben Tag im Gebiet des Westherzegowina-Kantons festgenommen. Die Polizei leitete weitere Untersuchungen ein, um die genauen Hintergründe der Tat zu klären.
Neben den Beschädigungen an den religiösen Symbolen wurde an einem Zaun nahe einem Denkmal ein Transparent entdeckt. Darauf standen die Namen der Personen, die angeben, am 25. Juni 1981 die Gottesmutter gesehen zu haben. Der Verfasser der Nachricht bezeichnete sie in polnischer Sprache als „Betrüger“ und erklärte, Beweise für einen angeblichen Betrug zu besitzen.
Auf die Marienstatue hatte er die Worte „Teufel im Rock“ geschrieben.

Vatikan hat Marienerscheinungen bislang nicht bestätigt

Das örtliche Pfarramt leitete umgehend die Reinigung und Beseitigung der entstandenen Schäden ein. Zugleich rief es die Gläubigen dazu auf, auf den Vorfall mit Gebet, Fasten und Vergebung zu reagieren.
Medjugorje zählt zu den bekanntesten katholischen Wallfahrtsorten der Welt. Seit 1981 berichten Gläubige dort von Marienerscheinungen, die jedoch bis heute vom Vatikan nicht offiziell als übernatürlich bestätigt wurden.
Zur Untersuchung der Ereignisse setzte der damalige Papst Benedikt XVI. eine internationale Kommission unter der Leitung von Kardinal Camillo Ruini ein. Die Kommission legte 2014 ihre Ergebnisse vor, die jedoch nicht vollständig veröffentlicht wurden. Später übernahm Papst Franziskus die weitere Entscheidungsfindung über die pastorale Behandlung des Wallfahrtsortes und entsandte 2017 Erzbischof Henryk Hoser zur Untersuchung der pastoralen Situation.
Seit 2019 sind offizielle Wallfahrten nach Medjugorje erlaubt. Im Jahr 2024 gestattete der Vatikan zudem die Förderung der Verehrung sowie die Anerkennung der positiven geistlichen Früchte des Ortes. Eine offizielle Anerkennung der Marienerscheinungen als übernatürlich erfolgte jedoch weiterhin nicht.
In der Vergangenheit kam es in Medjugorje auch zu tragischen Ereignissen. Vor vier Jahren verunglückte ein aus Polen stammender Reisebus mit Pilgern; zwölf Menschen kamen dabei ums Leben.
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Wie der Minotaur-Mythos einen Bildhauer berühmt machte


In Kürze:

  • Der italienische Bildhauer Antonio Canova galt im 18. Jahrhundert wegen seines großen Talentes als „moderner Phidias“.
  • Vor allem seine Skulptur „Theseus und der Minotaur“, angelehnt an einen griechischen Mythos, machte Canova berühmt.

 
Das 18. Jahrhundert war die Geburtsstunde eines großen Künstlers: des italienischen Bildhauers Antonio Canova (1757–1822). Heute ist Canova dafür bekannt, dass er das Erbe der antiken griechischen Bildhauerkunst wiederbelebte.
Manche bezeichneten ihn damals sogar als den „modernen Phidias“. Phidias (ca. 480–430 v. Chr.) war einer der größten Bildhauer der Antike und einer der Verantwortlichen beim Ausbau der berühmten Akropolis von Athen.
Der Legende nach soll der herausragende Bildhauer als Einziger jemals die griechischen Götter gesehen haben. Phidias verewigte das Antlitz der Götter schließlich mit den Skulpturen des Parthenon und machte es so für alle Griechen greifbar.
Canova dürfte dieser Gedanke gefallen haben, denn der italienische Künstler sagte einmal: „Die Werke des Phidias sind wahrhaftig aus Fleisch und Blut, wie die schöne Natur selbst“, so die Kunsthistorikerin Jane Martineau in ihrem Buch „The Glory of Venice: Art in the Eighteenth Century“.
Selbstportrait von Antonio Canova

Selbstportrait von Antonio Canova aus dem Jahr 1790.

Eine Tragödie in Stein gehauen

Im Jahr 1779, als er Anfang 20 war, schuf Canova die Marmorskulptur „Daedalus und Ikarus“ im barocken Stil. Diese zeigt den mythischen griechischen Erfinder, Architekten und Bildhauer Daidalos mit seinem Sohn Ikaros.
In der Momentaufnahme ist Daidalos zu sehen, wie er sorgfältig seinen Sohn mit Flügeln ausstattet, indem er Federn mit Wachs an dessen Rücken befestigt. Daidalos fertigte auch für sich selbst gefiederte Flughilfen an, die beiden halfen, den Fängen von König Minos zu entfliehen.

Die Skulptur „Daedalus und Ikarus“ im Museo Correr, dem städtischen Museum von Venedig.

Bekanntlich kam Ikaros dabei ums Leben. Sein Vater hatte ihn gewarnt, nicht zu hoch zu fliegen, doch er ignorierte den Rat. Sein Übermut verleitete ihn dazu, näher an die Sonne heranzufliegen, wodurch das Wachs schmolz, das seine provisorischen Flügel zusammenhielt. Der junge Mann stürzte vor den Augen seines Vaters ins Meer und ertrank.

Das Gemälde „Der Sturz des Ikarus“ von Jacob Peter Gowy aus dem Jahr 1636.

Unsterblicher Ruhm und ein Minotaur

Vater und Sohn flohen vor König Minos, nachdem Daidalos geholfen hatte, das Leben des jungen athenischen Prinzen Theseus zu retten. Zusammen mit Ariadne, der Tochter von König Minos, half Daidalos dem jungen Helden und verriet ihm, wie er erfolgreich aus dem Labyrinth des gefürchteten Minotaur entkommt. Das Fabelwesen hatte den Körper eines Menschen und den Kopf eines Stiers. Und tatsächlich: Theseus besiegte den Minotaur und fand den Weg aus dem Labyrinth.
Theseus im Labyrinth mit dem Minotaur

Die künstlerische Darstellung von 1861 zeigt den athenischen Prinzen Theseus im Labyrinth mit dem Minotaur.

Canova stellte Theseus und den Minotaur im Jahr 1782 dar. In der neoklassizistischen Skulptur überragt Theseus den Minotaur, den er gerade getötet hat. Das Werk verkörpert den zielgerichteten Geist, für den Theseus steht, der über den materiellen Körper triumphiert, der durch den toten Minotaur repräsentiert wird, so der Kunsthistoriker David Bindman in einer Vorlesung über italienische Kunst im Jahr 2015.
Die Skulptur „Theseus und der Minotaur“ von Antonio Canova

Die Skulptur „Theseus und der Minotaur“ von Antonio Canova (1757–1822) aus dem Jahr 1782 im britischen Victoria and Albert Museum.

Den Betrachtern jener Zeit fiel es schwer zu glauben, dass „Theseus und der Minotaur“ ein zeitgenössisches Werk und keine Kopie einer antiken griechischen Skulptur war. Dieses Werk trug zusammen mit Canovas erstem päpstlichen Auftrag in Rom – dem Grabmal von Papst Clemens XIV. (fertiggestellt 1787) – dazu bei, seinen Ruhm in ganz Europa zu festigen.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „How the Minotaur Myth Made Canova Famous“. (redaktionelle Bearbeitung: kms)
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Schotten, Norweger und Federvieh schreiben WM-Geschichte

Ob auf Rolltreppen oder an Statuen, in Stadien oder sogar im Parlament – die Fußballfans aus aller Welt hinterlassen deutliche Spuren bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Nordamerika. Eine garantiert unvollständige Übersicht der Fan-Momente aus der WM-Vorrunde haben wir für Sie zusammengestellt.

„Ohne Schottland keine Party“ – Fangemeinde feiert in Boston

28 Jahre mussten schottische Fans darauf warten, ihre Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft anzufeuern. Die Freude der Fans ist groß. Sie machen daraus eine riesige Party. In Boston zog die „Tartan Army“ ein, die Fangemeinde der schottischen Fußballnationalmannschaft, benannt nach den von vielen Anhängern getragenen Kilts mit dem berühmten Tartanmuster.
Zehntausende Mitglieder reisten mit Dudelsäcken und (Verkehrs-)Kegel nach Massachusetts, wobei ihre Anzahl in den Medien von 20.000 bis zu 50.000 reichte. Plus mindestens eine Ente. Bei einer Fan-Parade der „Tartan Army“ am 18. Juni 2026 in der Innenstadt von Providence, USA, watschelte Ente Donny vor den Dudelsackspielern her.
„Wir sind seit über 30 Jahren hier und haben so etwas noch nie erlebt“, sagte Noelle Somers, Geschäftsführerin der Hennessy´Bar im Zentrum von Boston, gegenüber dem „Boston Globe“. Die Fans hatten die Biervorräte leergetrunken. Der Umsatz vom St. Patrick´s Day – dem größten irisch-amerikanischen Volksfest der Stadt – sei verdreifacht worden. Das Trinkgeld nach stundenlangem Gelage sei großzügig und die Stimmung energiegeladen gewesen. „Sie haben den Spaß zurückgebracht, der verloren gegangen war“, so Somers.
Doch die Schotten beschränkten sich weder auf Boston noch ließen sie sich von Wasserwegen abhalten. Lautstark machten sie auch in Miami und von Ausflugsbooten auf sich aufmerksam.
Schottische Fans in Miami Beach.

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Entlang ihres Weges krönten die Fans gemäß ihrer schottischen Art diverse Statuen symbolisch mit einem Verkehrskegel, als Zeichen: „Du bist jetzt einer von uns“.  Von dieser außergewöhnlichen Geste blieb auch die Statue von Georg Washington in der Nähe des Fenway-Parks, Baseballstadion und Heimspielstätte der Boston Red Sox, nicht verschont.

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Selbst die brasilianische Mannschaft zollte der fröhlichen Stimmung der „Tartan Army“, die trotz Niederlage ihrer Mannschaft am 25. Juni im Miami-Stadion ungebrochen war, ihren Respekt. Nach dem 3:0-Sieg applaudierten die Spieler für die schottischen Fans.

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Dankbarkeit der Schotten

Aus Dank für die Gastfreundschaft richtete sich Martin Riddell, der Vorsitzende der schottischen Fangemeinde, mit einer einseitigen Anzeige im „The Herald“ an die Stadt Boston. Darin hieß es:
Liebes Boston,
vielen Dank, dass ihr uns mit offenen Armen, offenen Bars und offenem Geist empfangen habt. Wo immer wir hinkommen, haben wir Tartan, Dudelsäcke, Farbe, Verkehrskegel und eine Party im Gepäck. Eure Einwohner, Barkeeper, Baseballstadien, Ordnungskräfte und alle anderen waren von unserer Ankunft bis zum Abschied so freundlich zu uns. Boston, du hast uns aufgenommen wie längst verlorene Cousins, die unangekündigt auftauchten, dein ganzes Bier tranken, deine Statuen dekorierten und trotzdem willkommen sind.
Ihr seid alle herzlich zu uns eingeladen, um diese Party fortzusetzen. Wir haben gern gemeinsam Erinnerungen geschaffen. Die Geschichten werden in Boston und Schottland über Generationen hinweg weitergegeben werden. Bis zum nächsten Mal, Boston.
Ohne Schottland keine Party.
Tartan Army

Ruder-Kult aus Norwegen greift um sich

Legendär für diese Fußball-WM ist auch das Trockenrudern der norwegischen Fans – egal, ob auf den Rängen im Stadion, auf der Straße oder der Rolltreppe.

Norwegische Fans feuern ihre Mannschaft beim Spiel gegen Frankreich im Boston Stadium am 26. Juni 2026 an.

Foto: Buda Mendes/Getty Images

Nach dem Sieg gegen Senegal setzt sich der gesamte Kader auf den Rasen und rudert mit den Fans im Stadion.

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Auch heftiger Regen kann sie nicht abhalten:

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Die Geste greift um sich und wird auch anderenorts praktiziert:
Auf der Rolltreppe:

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In der U-Bahn

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Am Arbeitsplatz

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Im Pflegeheim in Norwegen

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Im Kindergarten

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In der Politik

Mitglieder des norwegischen Parlaments vollführen die „Wikinger-Ruderbewegung“ im Storting in Oslo am 18. Juni 2026.

Foto: Håkon Mosvold Larsen/NTB/AFP via Getty Images

 
Während eines Kulturaustauschs in Boston bringt ein Norweger einem Polizisten und einem England-Fan das Rudern bei.

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Tierische Momente

Aber nicht nur die Ente Donny der Schotten wurde während der Fußball-WM berühmt. In Mexiko dreht sich alles um die Peking-Ente Merlin, genauer gesagt den Peking-Erpel. Er ist das inoffizielle Maskottchen der Nationalmannschaft und wurde sogar von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zur morgendlichen Pressekonferenz in den Nationalpalast eingeladen.

Eine saubere Sache

Die japanischen Fans hingegen haben sich indes des Rufs als Saubermacher verdient gemacht – und inzwischen andere damit angesteckt. Für die Japaner ist es indes kein Novum: Schon bei der WM 2018 griffen sie zum blauen Sack.