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Unwetter in Österreich: Wanderer mit Helikopter gerettet – Urlaubsregionen betroffen


In Kürze:

  • Starkregen löst Muren und Überschwemmungen in Tirol und Salzburg aus.
  • Straßen, Orte und beliebte Ferienregionen sind betroffen.
  • Wanderer werden bei Bad Gastein mit Hubschrauber gerettet.

 
Heftige Gewitter und große Regenmengen haben in mehreren Teilen Österreichs für Überflutungen und Schlammlawinen gesorgt. Besonders betroffen waren westliche Bergregionen sowie beliebte Urlaubsgebiete in Tirol und Salzburg.
Nach starken Regenfällen ist der Tobersbach in Österreich über die Ufer getreten und hat Überschwemmungen verursacht.

Nach starken Regenfällen ist der Tobersbach in Österreich über die Ufer getreten und hat Überschwemmungen verursacht.

Foto: Expa/ Jfk/APA/dpa

Wie österreichische Behörden mitteilten, kam es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen, gesperrten Straßen und schwierigen Bedingungen für Bewohner und Urlauber.

Muren blockieren Straßen im Zillertal

In Tirol sorgten die Unwetter vor allem im Zillertal für Probleme. Nach Angaben der Tiroler Polizei gingen am Donnerstagabend drei Muren nieder. Schlamm und Geröll blockierten zeitweise Straßen und Verkehrswege. Auch in Innsbruck und Kitzbühel waren Feuerwehren im Einsatz, nachdem Keller und Straßen überflutet worden waren. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.
Besonders betroffen war das Salzburger Land. Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA traten mehrere Bäche infolge des Starkregens über die Ufer. In Uttendorf im Pinzgau strömte der Tobersbach durch Teile der Ortschaft und verlegte Straßen, wie die APA unter Berufung auf die Landesfeuerwehr Salzburg berichtete. Einsatzkräfte waren dort über Stunden mit Sicherungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt.
Aufnahmen aus Uttendorf zeigen, wie der Tobersbach nach einem heftigen Gewitter über die Ufer tritt und sich eine Sturzflut durch Teile der Ortschaft ausbreitet.

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Wanderer bei Bad Gastein mit Hubschrauber gerettet

Auch die bekannten Tourismusorte Dorfgastein und Bad Gastein waren betroffen. Dort gingen ebenfalls Muren nieder. Wie der ORF berichtete, wurden auf einer Berghütte bei Bad Gastein elf Menschen durch die Unwetter eingeschlossen. Sechs Wanderer konnten am Donnerstagabend mit einem Hubschrauber ausgeflogen und in Sicherheit gebracht werden. Die Mitarbeiter der Hütte blieben vor Ort.
Ein Video aus der Region zeigt die schwierigen Bedingungen nach den Unwettern und die Folgen der Muren für die betroffenen Gebiete rund um Bad Gastein.

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Unwetter nach extremer Hitzephase

Die schweren Regenfälle folgen auf eine außergewöhnliche Wetterlage in Österreich. Erst wenige Tage zuvor war dort eine extreme Hitze registriert worden: In Bad Deutsch-Altenburg nahe der slowakischen Grenze wurden 41,2 Grad gemessen. Die Kombination aus großer Hitze, trockenen Böden und anschließenden Starkregenereignissen sorgt derzeit in Teilen Mitteleuropas für besonders heftige Wetterlagen. (dpa/red)
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67-Jährige nach Angriff von Kuhherde in Tirol gestorben

Eine Frau ist in Österreich beim Angriff einer Kuhherde ums Leben gekommen.
Die 67-Jährige und ihr 65 Jahre alter Mann seien am Sonntag in Tirol von den Kühen attackiert worden, teilte die Polizei mit. Der 65-Jährige sei mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden.
Nach Polizeiangaben befanden sich dutzende Kühe mehrerer Bauern zusammen auf der Weide.
Bereits im September wurde ein 85-Jähriger beim Wandern in Österreich von einer Kuhherde attackiert, er starb kurz darauf im Krankenhaus.
Im Sommer 2024 war eine Frau, die zwei kleine Hunden dabei hatte, beim Wandern im Bundesland Salzburg von einer Kuhherde angegriffen und getötet worden.
Ähnliche Vorfälle gab es auch schon 2017 und 2014. Damals hatten die österreichischen Behörden Tipps zum richtigen Umgang mit Weidetieren herausgegeben: Wanderer sollen Abstand halten und ihre Hunde an der kurzen Leine führen. Im Falle eines Angriffs sollen Hunde aber sofort von der Leine gelassen werden. (afp/red)
bfi