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Krieg um Getreide im Schwarzen Meer: Drohnen versenken Handelsschiffe


In Kürze:

  • Drohnen unbekannter Herkunft haben im Oktober mindestens sieben Frachtschiffe im Schwarzen Meer versenkt oder beschädigt, teils in den Wirtschaftszonen Bulgariens und Rumäniens.
  • Bulgarien erwägt, den UN-Sicherheitsrat anzurufen und Artikel 4 des NATO-Vertrags geltend zu machen; das Europäische Parlament berät über eine Resolution.
  • Laut einem rumänischen Experten läuft der Handel in Constanța weiter, doch die Versicherungskosten im Schwarzmeerraum steigen.

 
Das Schwarze Meer hat sich in den letzten Wochen zum Schauplatz einer drastischen militärischen Eskalation entwickelt. Was ursprünglich als strategischer Seekrieg zwischen Russland und der Ukraine begann, hat sich inzwischen zu einem Wirtschaftskrieg auf See gewandelt.
Zahlreiche Handelsschiffe wurden im westlichen Schwarzen Meer vor den Küsten von Bulgarien und Rumänien mit Drohnen angegriffen und teilweise versenkt, wobei unklar bleibt, von wem die Angriffe ausgegangen sind.
Davon unabhängig warnen manche Medien, darunter die „Neue Zürcher Zeitung“, bereits vor einem „neuen Getreidekrieg im Schwarzen Meer“ und werfen die Frage auf: „Droht bald Hunger auf der Welt?“ Hintergrund dieser Befürchtung ist: Russland und die Ukraine zählen zu den wichtigsten Weizen- und Kornexporteuren der Erde.

Europa berät

Das Europäische Parlament wird in dieser Woche in Straßburg über eine Resolution zu den mutmaßlichen Angriffen Russlands auf mehrere Handelsschiffe im Schwarzen Meer beraten. Die Initiative geht auf den rumänischen Europaabgeordneten Dan Barna zurück, wie die rumänische Nachrichtenagentur „Mediafax“ am 14. Oktober verbreitete.
Mit dieser Resolution soll das Europäische Parlament die Angriffe in der Nähe der Hoheitsgewässer Rumäniens und Bulgariens verurteilen. Der bulgarische öffentlich-rechtliche Rundfunk BNR will zudem Kenntnis darüber haben, dass sich auch die europäischen Staats- und Regierungschefs zeitnah über die jüngste Eskalation im Schwarzen Meer beraten wollen.

Bulgarien und Rumänien fühlen sich angegriffen

Beide Staaten sind laut Aussage des Auswärtigen Amts „strategische NATO- und EU-Partner in Südosteuropa“.
Außenminister Johann Wadephul (CDU), der sich am 13. und 14. Oktober in Bulgarien und Rumänien aufhielt, zeigte sich während seines Besuchs in Südosteuropa besorgt über die dortige Lage und ließ sein Ministerium auf X verbreiten: „Das Schwarze Meer wird immer mehr zum Kriegsschauplatz. Die Angriffe auf zivile Schiffe sind ein unhaltbarer Zustand. Wir stehen an Bulgariens Seite: Diese Eskalation dürfen wir nicht einfach geschehen lassen“, heißt es dort, ohne einen Aggressor namentlich zu nennen.
Zu Rumänien sagte Wadephul, dass Deutschland mit Eurofightern, „die gemeinsam mit rumänischen Jets den Himmel über Südosteuropa sichern“, das Land schützen und verteidigen werde.

Worum geht es?

Angriffe auf Handelsschiffe

Bulgarien beklagt, dass einige der Angriffe in seiner sogenannten „ausschließlichen Wirtschaftszone“ (AWZ) stattgefunden hätten.
Die AWZ kann nach UN-Seerecht bis zu 200 Seemeilen in das Schwarze Meer hineinreichen, stellt aber kein offizielles Hoheitsgebiet Bulgariens dar. Dennoch beansprucht Bulgarien in dieser Zone ein exklusives Recht zur wirtschaftlichen Nutzung und beruft sich dabei auf das UN-Seerechtsübereinkommen (UNCLOS).
Wie „Euromaidan Press“, eine ukrainische private Nachrichtenplattform, berichtete, sei der unter der Flagge des karibischen Inselstaates St. Kitts und Nevis fahrende Massengutfrachter „Royad Mammadov“ am 5. Oktober 20 Seemeilen vor der rumänischen Küste gesunken, nachdem er „durch russische See- und Luftdrohnen“ angegriffen worden sei.

Angriffe unbekannter Herkunft

Der Frachter gehörte einem türkischen Unternehmen und hatte Getreide aus einem ukrainischen Hafen geladen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj machte Russland für den Angriff verantwortlich und erklärte laut „Euronews“, Russland „entscheide sich konsequent für den Terror“.
Die rumänische Nachrichtenplattform „Informat“ berichtete, dass am 6. Oktober der unter der Flagge Togos fahrende Frachter „Alfa Watan“ durch einen Angriff vor der Küste Bulgariens versenkt worden sei. Die Besatzung werde vermisst.
Auch der unter der Flagge von Palau fahrende Frachter „Able“, der mit Weizen beladen war, sei in der bulgarischen AWZ mit Drohnen angegriffen worden. Es war der erste Angriff auf Handelsschiffe in dieser Zone.
Am 13. Oktober sank ebenfalls vor der bulgarischen Küste die „HS Dignity“. Elf Besatzungsmitglieder werden vermisst. Ein weiteres Handelsschiff, die „Chelsea-3“, wurde durch einen Angriff beschädigt. Die Besatzung wurde durch bulgarische Seenotkräfte gerettet, wie das bulgarische Radio BNR mitteilte.
Bulgarien erwägt laut „Informat“, den UN-Sicherheitsrat anzurufen und Artikel 4 des NATO-Vertrags geltend zu machen, möglicherweise gemeinsam mit Rumänien. Artikel 4 des NATO-Vertrags besagt, dass sich die NATO-Staaten beraten, „wenn nach Auffassung einer von ihnen die Unversehrtheit des Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die Sicherheit einer der Parteien bedroht ist“.
Bulgariens Premierminister Rumen Radew vermutete am 14. Oktober vor dem bulgarischen Parlament, dass Russland ein Motiv habe, hinter den Drohnenangriffen auf Schiffe im Schwarzen Meer zu stecken, doch Bulgarien könne dessen „Schuld“ nicht beweisen.

Getreideexporte „stark beeinträchtigt“

Wie die ukrainische „Euromaidan Press“ am 16. Oktober weiter berichtet, hätten um den 14. Oktober herum russische Angriffsdrohnen vom Typ „Geran-4“ zwei weitere Frachtschiffe angegriffen, eines in der Nähe der ukrainischen Stadt Mykolajiw und ein weiteres in Tschornomorsk, 20 km südlich von Odessa. Solche Angriffe würden „seit diesem Sommer die Getreideexporte aus dem Schwarzen Meer stark beeinträchtigen“.
Zu diesem Schluss kam am 16. Oktober auch die amerikanische Nachrichtenagentur „Associated Press“ (AP) in einem bei PBS veröffentlichten Bericht. Die Angriffe in den AWZ von Bulgarien und Rumänien würden eine globale Schifffahrtsroute bedrohen und die Gefahr bergen, „dass andere Länder direkt in den Krieg um die Ukraine hineingezogen werden“.
AP verweist zudem darauf, dass „während des gesamten Krieges“ Russland wiederholt die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer und an der Donau bombardiert habe, „wodurch Kiew zunehmend auf alternative Routen angewiesen ist, um seine Getreideexporte auf die Märkte in Afrika und im Nahen Osten zu bringen“.
Zudem hätten in der Vergangenheit russische Drohnen „wiederholt den rumänischen Luftraum in der Nähe einiger ukrainischer Donauhäfen verletzt“. Allerdings seien auch schon ukrainische Drohnen in den Luftraum Rumäniens eingedrungen.

Experte: Getreideexport nicht gefährdet, aber teurer

Cezar Gheorghe, Gründer der rumänischen Getreideberatungsfirma AGRIColumn, erklärte gegenüber AP, dass seiner Meinung nach die „Drohnenvorfälle“ den Handel etwa im rumänischen Schwarzmeerhafen Constanța nicht beeinträchtigt hätten.
Sorge bereite jedoch der Anstieg der Versicherungskosten im gesamten Schwarzmeerraum, sagte er und verwies darauf: „Die [Prämie] für das Risiko steigt.“ Alle Kunden müssten jetzt mit höheren Versicherungskosten rechnen. Seine größte Sorge sei jedoch ein „schwerwiegender Vorfall“ in oder in der Nähe von Constanța.
Im Juni explodierte eine ukrainische Meeresdrohne im Hafen der Stadt, drei weitere in der Nähe. Dass es in Constanța zu einem schweren Vorfall kommt, ist für Gheorghe daher absehbar: „Es ist nur eine Frage der Zeit.“
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Lebensmittelpreise steigen weltweit: Das sind die Gründe


In Kürze:

  • Weltweite Lebensmittelpreise sind im September um 1,5 Prozent gestiegen.
  • Getreide und Zucker treiben den Anstieg, Weizen verteuert sich um 6,3 Prozent.
  • El Niño und logistische Probleme erhöhen die Unsicherheit an den Agrarmärkten.

 
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) teilte Anfang Oktober mit, dass die weltweiten Lebensmittelpreise im September angesichts von Transportstörungen im Schwarzen Meer, den Unsicherheiten beim Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und ungünstigen Wetterbedingungen gestiegen seien.
Der FAO-Lebensmittelpreisindex, der die monatlichen Veränderungen der internationalen Preise für einen Korb weltweit gehandelter Lebensmittelrohstoffe erfasst, lag im September bei durchschnittlich 136 Punkten.
Das entspreche einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem revidierten Augustwert und einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, so die Organisation.
Der FAO-Bericht erschien zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Agrarmärkte weiterhin mit geopolitischen und wetterbedingten Risiken konfrontiert sind.

Geopolitik setzt Lebensmittelmärkte unter Druck

Russland und die Ukraine haben ihre Angriffe auf die Infrastruktur des jeweils anderen in den vergangenen Monaten verstärkt, darunter auch auf Getreideterminals in der Schwarzmeerregion.
Russland ist der weltweit größte Weizenexporteur, und auch die Ukraine gehört zu den größten Getreideproduzenten der Welt. Damit ist die Region ein wichtiger Lieferant für die internationalen Getreidemärkte. Gleichzeitig bestehen weiterhin Sorgen über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel.
Unter normalen Bedingungen werden über diesen Korridor etwa ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels, rund 35 Prozent der weltweiten Seetransporte von Rohöl und etwa ein Fünftel des weltweiten Handels mit Flüssigerdgas abgewickelt.
„Wir beobachten einen anhaltenden und zunehmend breit angelegten Anstieg der weltweiten Rohstoffpreise, da Störungen in der Straße von Hormus und im Schwarzen Meer mit Klimaschocks zusammentreffen und dadurch Energie, Transport und wichtige Lebensmittelrohstoffe unter Druck geraten“, sagte FAO-Chefökonom Máximo Torero.
„Wenn diese Belastungen anhalten, werden sie sich bald auf die Verbraucherpreise für Lebensmittel auswirken, insbesondere in Ländern, die von Lebensmittel- und Energieimporten abhängig sind“, so Torero.

Weizen, Mais und Zucker deutlich teurer

Getreide war für einen großen Teil des Anstiegs im September verantwortlich.
Die FAO teilte mit, dass die internationalen Weizenpreise gegenüber August um 6,3 Prozent gestiegen seien. Grund dafür seien Einschränkungen beim Transport in der Schwarzmeerregion sowie trockenes Wetter in Teilen Nordamerikas vor der Aussaat von Winterweizen.
Die Maispreise stiegen um 5,6 Prozent. Gründe dafür seien laut FAO Sorgen über die Aussichten für die US-Produktion, ein geringeres Exportangebot aus Brasilien und die anhaltenden Störungen des Handels über das Schwarze Meer. Auch die Unsicherheit über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus habe die Maispreise gestützt, teilte die Organisation mit.
Zucker verzeichnete unter den wichtigsten Rohstoffgruppen den stärksten monatlichen Anstieg und verteuerte sich um 6,1 Prozent.
Die FAO führte den Anstieg auf Erwartungen eines knapperen weltweiten Angebots in der Saison 2026/27 zurück. Genannt wurden niedrigere Produktionsprognosen für Thailand, Sorgen über die indischen Ernten aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschläge und eines stärker werdenden El Niño, übermäßige Niederschläge in der brasilianischen Hauptanbauregion im Zentrum und Süden des Landes sowie eine geringere Zuckerrübenaussaat in der Europäischen Union.
Rückläufig waren dagegen unter anderem die Fleischpreise: Der Fleischpreisindex fiel um 1,1 Prozent. Laut FAO gingen die Preise für Schweine- und Geflügelfleisch angesichts eines reichlichen Exportangebots zurück. Die Preise für brasilianisches Rindfleisch stiegen aufgrund einer stärkeren US-Importnachfrage, während die Preise für Schaffleisch weitgehend stabil blieben.

El Niño erhöht die Unsicherheit

Laut einem separaten, von der FAO veröffentlichten Bericht vom 2. Oktober verstärken höhere Frachtraten, gestiegene Düngemittelpreise und anhaltende logistische Störungen die Unsicherheit auf den globalen Agrarmärkten.
Zudem schaffe dem Bericht zufolge ein stärker werdendes El-Niño-Wettermuster zusätzliche Unsicherheit für die Pflanzenproduktion, insbesondere für die Reisproduktion in Süd- und Südostasien.
Die weltweiten Reiserträge lägen während El-Niño-Ereignissen typischerweise 1 bis 1,5 Prozent unter ihrem langfristigen Trend. Die Erträge von Weizen und Mais blieben im Allgemeinen nahe am Trend, während die Sojabohnenerträge häufig 1,5 bis 2 Prozent über dem Trend lägen.
Trotz zunehmender Sorgen über Wetter und Logistik teilte die Weltbank in ihrem am 28. September veröffentlichten „Food Security Update“ (Lagebericht zur Ernährungssicherheit) mit, dass die globalen Lebensmittelmärkte insgesamt stabil blieben und die Lebensmittelversorgung im Allgemeinen ausreichend sei.
Die Weltbank fügte hinzu, dass sich die El-Niño-Bedingungen voraussichtlich bis Ende 2026 verstärken und bis Anfang 2027 anhalten würden. Dadurch steige das Risiko extremer Wetterereignisse, die die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen könnten.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Global Food Prices Climb as Shipping Snarls, Dry Weather Bites: UN“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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Weltweite Lebensmittelpreise steigen durch Wetter und Transportprobleme


In Kürze:

  • Weltweite Lebensmittelpreise steigen im September um 1,5 Prozent.
  • Getreide und Zucker treiben den Anstieg, Weizen verteuert sich um 6,3 Prozent.
  • El Niño und logistische Probleme erhöhen die Unsicherheit an den Agrarmärkten.

 
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) teilte Anfang Oktober mit, dass die weltweiten Lebensmittelpreise im September angesichts von Transportstörungen im Schwarzen Meer, Unsicherheiten beim Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und ungünstigen Wetterbedingungen gestiegen seien.
Der FAO-Lebensmittelpreisindex, der die monatlichen Veränderungen der internationalen Preise für einen Korb weltweit gehandelter Lebensmittelrohstoffe erfasst, lag im September bei durchschnittlich 136 Punkten.
Das entspreche einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem revidierten Augustwert und einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, so die Organisation.
Der FAO-Bericht erschien zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Agrarmärkte weiterhin mit geopolitischen und wetterbedingten Risiken konfrontiert sind.

Geopolitik setzt Lebensmittelmärkte unter Druck

Russland und die Ukraine haben ihre Angriffe auf die Infrastruktur des jeweils anderen in den vergangenen Monaten verstärkt, darunter auch auf Getreideterminals in der Schwarzmeerregion.
Russland ist der weltweit größte Weizenexporteur, während die Ukraine weiterhin zu den weltweit größten Getreideproduzenten gehört. Damit ist die Region ein wichtiger Lieferant für die internationalen Getreidemärkte. Gleichzeitig bestehen weiterhin Sorgen über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel.
Unter normalen Bedingungen werden über diesen Korridor etwa ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels, rund 35 Prozent der weltweiten Seetransporte von Rohöl und etwa ein Fünftel des weltweiten Handels mit verflüssigtem Erdgas abgewickelt.
„Wir beobachten einen anhaltenden und zunehmend breit angelegten Anstieg der weltweiten Rohstoffpreise, da Störungen in der Straße von Hormus und im Schwarzen Meer mit Klimaschocks zusammentreffen und dadurch Energie, Transport und wichtige Lebensmittelrohstoffe unter Druck geraten“, sagte FAO-Chefökonom Maximo Torero.
„Wenn diese Belastungen anhalten, werden sie sich bald auf die Verbraucherpreise für Lebensmittel auswirken, insbesondere in Ländern, die von Lebensmittel- und Energieimporten abhängig sind“, so Torero.

Getreide und Zucker treiben den Anstieg

Getreide war für einen großen Teil des Anstiegs im September verantwortlich.
Die FAO teilte mit, dass die internationalen Weizenpreise gegenüber August um 6,3 Prozent gestiegen seien. Grund dafür seien Einschränkungen beim Transport in der Schwarzmeerregion sowie trockenes Wetter in Teilen Nordamerikas vor der Aussaat von Winterweizen.
Die Maispreise stiegen um 5,6 Prozent. Gründe dafür seien laut FAO Sorgen über die Aussichten für die US-Produktion, ein geringeres Exportangebot aus Brasilien und die anhaltenden Störungen des Handels über das Schwarze Meer. Auch die Unsicherheit über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus habe die Maispreise gestützt, teilte die Organisation mit.
Zucker verzeichnete unter den wichtigsten Rohstoffgruppen den stärksten monatlichen Anstieg und verteuerte sich um 6,1 Prozent.
Die FAO führte den Anstieg auf Erwartungen eines knapperen weltweiten Angebots in der Saison 2026/27 zurück. Genannt wurden niedrigere Produktionsprognosen für Thailand, Sorgen über die indischen Ernten aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschläge und eines stärker werdenden El Niño, übermäßige Niederschläge in der brasilianischen Hauptanbauregion im Zentrum und Süden des Landes sowie eine geringere Zuckerrübenaussaat in der Europäischen Union.
Rückläufig waren dagegen unter anderem die Fleischpreise: Der Fleischpreisindex fiel um 1,1 Prozent. Laut FAO gingen die Preise für Schweine- und Geflügelfleisch angesichts eines reichlichen Exportangebots zurück. Die Preise für brasilianisches Rindfleisch stiegen aufgrund einer stärkeren US-Importnachfrage, während die Preise für Schaffleisch weitgehend stabil blieben.

El Niño erhöht die Unsicherheit

Laut einem separaten, von der FAO unterstützten Bericht vom 2. Oktober erhöhen höhere Frachtraten, gestiegene Düngemittelpreise und anhaltende logistische Störungen die Unsicherheit auf den globalen Agrarmärkten.
Zudem schaffe dem Bericht zufolge ein stärker werdendes El-Niño-Wettermuster zusätzliche Unsicherheit für die Pflanzenproduktion, insbesondere für die Reisproduktion in Süd- und Südostasien.
Die weltweiten Erträge beim Reis lägen während El-Niño-Ereignissen typischerweise 1 bis 1,5 Prozent unter ihrem langfristigen Trend. Die Erträge von Weizen und Mais blieben im Allgemeinen nahe am Trend, während die Sojabohnenerträge häufig 1,5 bis 2 Prozent über dem Trend lägen.
Trotz zunehmender Sorgen über Wetter und Logistik teilte die Weltbank in ihrem am 28. September veröffentlichten „Food Security Update“ mit, dass die globalen Lebensmittelmärkte insgesamt stabil blieben und die Lebensmittelversorgung im Allgemeinen ausreichend sei.
Die Weltbank fügte hinzu, dass sich die El-Niño-Bedingungen voraussichtlich bis Ende 2026 verstärken und bis Anfang 2027 anhalten würden. Dadurch steige das Risiko extremer Wetterereignisse, die die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen könnten.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Global Food Prices Climb as Shipping Snarls, Dry Weather Bites: UN“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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06.08.2026 | Weltkriegsbombe in Köln – RTL-Sendezentrum wird evakuiert | Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten

HEUTE13:00 Uhr

Weltkriegsbombe in Köln entdeckt: RTL-Sendezentrum wird evakuiert

In Köln ist eine US-Weltkriegsbombe im Rhein entdeckt worden, die nun entschärft wird. Ein Evakuierungsradius von 400 Metern wurde eingerichtet, auch das RTL-Sendezentrum ist betroffen. Der Nachrichtensender ntv bezieht ab 15 Uhr ein mobiles Studio vor dem Hyatt-Hotel außerhalb des Evakuierungsbereichs. RTL sendet derweil aus seinem Studio in Berlin.

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HEUTE12:18 Uhr

Insolvenzen auf hohem Niveau

Im Juli gab es in Deutschland 1.689 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, verglichen mit Juli 2025 waren es 7 Prozent mehr. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle ging die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze leicht zurück, läge aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Besonders betroffen waren unternehmensnahe Dienstleistungen sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

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HEUTE11:32 Uhr

Kiel Institut: schwächerer Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Der Preisanstieg von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern hat sich laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft abgeschwächt. Wohnungen verteuerten sich um 0,3 Prozent, Häuser um 1,8 Prozent. In Stuttgart, wo die kriselnde Automobilindustrie wichtiger Arbeitgeber ist, fielen die Preise um 1,6 Prozent. Zahlen für Berlin, Hamburg und München liegen bisher nicht vor.

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HEUTE10:51 Uhr

Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten

Die französische La Poste fordert Mitarbeiter, die wegen der Brände in der Gironde nicht zur Arbeit kommen konnten, auf, nachträglich Urlaub zu nehmen oder ihre Arbeitsstunden nachzuholen. Während der Brände, den Straßensperrungen und Evakuierungen, waren Postämter und Sortierzentren geschlossen, auch die Sortierzentrale in Cestas.

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HEUTE10:37 Uhr

Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit gestern vermisste Dreijährige aus Preetz tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten in dem Ort im Kreis Plön ein lebloses Kleinkind, bei dem es sich wahrscheinlich um das gesuchte autistische Mädchen handelt. Das Kind war von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden.

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HEUTE10:32 Uhr

US-Zölle von 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt

Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlungsforderungen insgesamt auf knapp 129 Milliarden Dollar, eingenommen wurden rund 166 Milliarden Dollar.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Einigung, warnt aber zugleich: Auch die aktuell geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent für Pkw und deren Teile stellen weiterhin eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar. (Archivbild)

Wegen der von US-Präsident Trump verhängen Zölle verteuerte sich der Export auch zunächst für Deutschland.

Foto: Sina Schuldt/dpa

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HEUTE10:20 Uhr

Regierungs- und Armeechef Pakistans reisen nach Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind bis Samstag zu Besuch in Saudi-Arabien. Sie sollen unter anderem Gespräche im USA-Iran-Krieg führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien. Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump ein Aussetzen der Angriffe bekannt, da sich eine neue Vereinbarung abzeichne.

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HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.
«Je heißer es ist, desto mehr zieht es Menschen ans Wasser», sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

„Je heißer es ist, desto mehr zieht es Menschen ans Wasser“, sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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HEUTE9:23 Uhr

Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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HEUTE8:17 Uhr

Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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HEUTE7:32 Uhr

Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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HEUTE4:45 Uhr

Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | Postler sollen wegen Gironde-Waldbränden nacharbeiten oder Urlaub nehmen | DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

HEUTE10:51 Uhr

Postler sollen wegen Gironde-Waldbränden nacharbeiten oder Urlaub nehmen

Die französische La Poste fordert Mitarbeiter, die wegen der Brände in der Gironde nicht zur Arbeit kommen konnten, auf, Urlaub zu nehmen oder ihre Arbeitsstunden nachzuholen. Während der Brände, den Straßensperrungen und Evakuierungen, waren Postämter und Sortierzentren geschlossen, auch die Sortierzentrale in Cestas. Zustellrunden wurden ausgesetzt, fast 700.000 Sendungen verzögerten sich. Beschäftigte und Gewerkschaften fordern eine Sonderfreistellung und Mitgefühl für die über 500 betroffenen Postmitarbeiter.

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HEUTE10:37 Uhr

Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit gestern vermisste Dreijährige aus Preetz tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten in dem Ort im Kreis Plön ein lebloses Kleinkind, bei dem es sich wahrscheinlich um das gesuchte autistische Mädchen handelt. Das Kind war von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden.

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HEUTE10:32 Uhr

US-Zölle von 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt

Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlungsforderungen insgesamt auf knapp 129 Milliarden Dollar, eingenommen wurden rund 166 Milliarden Dollar.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Einigung, warnt aber zugleich: Auch die aktuell geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent für Pkw und deren Teile stellen weiterhin eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar. (Archivbild)

Wegen der von US-Präsident Trump verhängen Zölle verteuerte sich der Export auch zunächst für Deutschland.

Foto: Sina Schuldt/dpa

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HEUTE10:20 Uhr

Regierungs- und Armeechef Pakistans reisen nach Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind bis Samstag zu Besuch in Saudi-Arabien. Sie sollen unter anderem Gespräche im USA-Iran-Krieg führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien. Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump ein Aussetzen der Angriffe bekannt, da sich eine neue Vereinbarung abzeichne.

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HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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HEUTE9:23 Uhr

Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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HEUTE8:17 Uhr

Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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HEUTE7:32 Uhr

Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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HEUTE4:45 Uhr

Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten | DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

HEUTE11:32 Uhr

Kiel Institut: schwächerer Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Der Preisanstieg von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern hat sich laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft abgeschwächt. Wohnungen verteuerten sich um 0,3 Prozent, Häuser um 1,8 Prozent. In Stuttgart, wo die kriselnde Automobilindustrie wichtiger Arbeitgeber ist, fielen die Preise um 1,6 Prozent. Zahlen für Berlin, Hamburg und München liegen bisher nicht vor.

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HEUTE10:51 Uhr

Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten

Die französische La Poste fordert Mitarbeiter, die wegen der Brände in der Gironde nicht zur Arbeit kommen konnten, auf, nachträglich Urlaub zu nehmen oder ihre Arbeitsstunden nachzuholen. Während der Brände, den Straßensperrungen und Evakuierungen, waren Postämter und Sortierzentren geschlossen, auch die Sortierzentrale in Cestas.

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HEUTE10:37 Uhr

Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit gestern vermisste Dreijährige aus Preetz tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten in dem Ort im Kreis Plön ein lebloses Kleinkind, bei dem es sich wahrscheinlich um das gesuchte autistische Mädchen handelt. Das Kind war von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden.

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HEUTE10:32 Uhr

US-Zölle von 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt

Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlungsforderungen insgesamt auf knapp 129 Milliarden Dollar, eingenommen wurden rund 166 Milliarden Dollar.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Einigung, warnt aber zugleich: Auch die aktuell geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent für Pkw und deren Teile stellen weiterhin eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar. (Archivbild)

Wegen der von US-Präsident Trump verhängen Zölle verteuerte sich der Export auch zunächst für Deutschland.

Foto: Sina Schuldt/dpa

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HEUTE10:20 Uhr

Regierungs- und Armeechef Pakistans reisen nach Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind bis Samstag zu Besuch in Saudi-Arabien. Sie sollen unter anderem Gespräche im USA-Iran-Krieg führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien. Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump ein Aussetzen der Angriffe bekannt, da sich eine neue Vereinbarung abzeichne.

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HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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HEUTE9:23 Uhr

Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland | Niedrigwasser: Verkehrsminister lädt zu Spitzentreffen

HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.

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Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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