Tag: WHO
Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte am Dienstag, 19. Mai: Ein Ebola-infizierter US-Bürger wird zur Behandlung nach Deutschland verlegt.
Infizierter US-Bürger wird in Deutschland behandelt
US-Bürger infizierte sich bei Arbeitseinsatz in Kongo mit Ebola
WHO ruft internationale Notlage aus
131 Tote und 513 Verdachtsfälle durch Bundibugyo-Ebola
Lauterbach fordert verstärkte Impfstoffforschung gegen Ebola-Virus

Karl Lauterbach (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte, dass ein Ebola-infizierter US-Bürger zur Behandlung nach Deutschland verlegt wird. Die US-Behörden hätten „die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung eines US-amerikanischen Staatsbürgers gebeten, der sich im Kongo mit Ebola infiziert hat“.
Dazu würden nun Vorkehrungen getroffen. Weitere Details wollte das Ministerium zunächst nicht nennen, verwies aber darauf, dass Deutschland für die Versorgung von Patienten mit hochansteckenden Krankheiten über ein bundesweites Expertennetzwerk verfüge.
US-Bürger infizierte sich bei Arbeitseinsatz in Kongo mit Ebola
WHO ruft internationale Notlage aus
Lauterbach fordert verstärkte Impfstoffforschung gegen Ebola-Virus

Karl Lauterbach (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
In Kürze:
- Deutschland hat WHO-Beitrag nach US-Austritt erhöht
- WHO sieht Klimawandel als strategische Kernaufgabe
- Expertenkommission fordert neue WHO-Notstandsregeln
Deutsche Finanzierung hat WHO „unabhängiger und resilienter“ gemacht
Tedros: Schrumpfungsprozess „schmerzhaft“ – Deutschland hat geholfen
Klimapolitik im Zentrum des diesjährigen Treffens
Kommission legt WHO 17 Empfehlungen vor – darunter „Klimanotstand“
Bislang 88 Tote
Bislang 88 Tote
Bisher 80 Menschen gestorben
Es ist nicht die erste Ebola-Epidemie
„Wir glauben, dass es sich um einen begrenzten Ausbruch handeln wird, sofern die Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit umgesetzt werden und alle Länder Solidarität zeigen“, sagte der Leiter der WHO-Abteilung für Notfallalarm und -reaktion, Abdi Rahman Mahamud.
„Hantavirus ist nicht wie Corona“
Eine niederländische Medizinerin hat Vergleiche des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ mit dem Coronavirus klar zurückgewiesen.
Die leitende Ärztin Karin Ellen Veldkamp erklärte am Donnerstag, 7. Mai, das Hantavirus sei „weitaus weniger ansteckend“ und „nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragbar“. Eine Übertragung sei zwar möglich – vermutlich sei sie auf dem Schiff erfolgt –, aber „viel schwieriger“ als bei Covid.
Die Klinik in Leiden, in der ein bestätigter Patient behandelt wird, sei gut vorbereitet: Die Patienten würden in Isolationszimmern unter strengen Infektionsschutzmaßnahmen von geschultem Personal betreut. Bei Bedarf stünden weitere Kapazitäten zur Verfügung. (afp/red)
In Kürze:
- Nach dem Austritt der USA aus der WHO strebt Peking eine führende Finanz- und Machtrolle an
- Experten warnen vor politischer Einflussnahme und blockierter Aufklärung zum Ursprung von COVID-19
- Auch Taiwans Ausschluss aus der WHO dürfte sich unter chinesischem Einfluss weiter verfestigen
















