Trump sagt, die Straße von Hormus sei geöffnet, die Minen seien geräumt. (Archivbild) - Foto: Wen Xinnian/Xinhua/dpa
HEUTE7:54 Uhr
Extremschwimmerin in Main und Rhein unterwegs
Extremschwimmerin Nathalie Pohl (31) hat ihre rund 200 Kilometer lange Schwimm-Challenge von Frankfurt nach Köln begonnen. Sie will in vier Tagen schwimmend den Main und Rhein durchqueren und auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Das Niedrigwasser sieht sie gelassen – es sei genug Wasser da und die geringere Strömung könnte das Vorankommen verlangsamen.
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HEUTE7:13 Uhr
Riesiger Benzin-Lagertank in Libyen brennt
Unbekannte haben in Sawija westlich von Tripolis (Libyen) einen Benzin-Lagertank angegriffen und einen Großbrand ausgelöst. Der Tank des Ölkonzerns Bregg enthielt rund 4,5 Millionen Liter Benzin. Er brach nach dem Angriff in sich zusammen. Feuerwehrleute sind damit beschäftigt, den Brand einzudämmen. Bislang gibt es keine Schwerverletzten. Der Tank befindet sich auf dem Gelände der zweitgrößten Ölraffinerie Libyens.
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HEUTE6:36 Uhr
Straße von Hormus laut Trump wieder offen
Die Straße von Hormus ist laut US-Präsident Donald Trump nach einer Minenräumung wieder befahrbar. Sie werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Er verlangte Entschädigungszahlungen vom Iran. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) sieht die Bedrohungslage in der Meerenge weiterhin als ernst an.
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HEUTE6:22 Uhr
Retter in Kolumbien suchen nach Überlebenden des Erdbebens
Kolumbien hat nach dem Erdbeben mit mindestens 111 Toten den Notstand ausgerufen. Die Opferzahl könnte noch steigen. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Westen des Landes. Mehr als 1.500 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt, rund 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Sechs Flughäfen sind derzeit für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Auch Soldaten helfen bei den Bergungsarbeiten.
Anwohner und Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer nach einem Erdbeben.
Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa
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HEUTE6:00 Uhr
Über zehn Kunden für Schnellzugang zu Trumps Online-Posts
Das Online-Netzwerk Truth Social hat mehr als zehn Kunden für einen Schnellzugang gewonnen, vor allem Firmen zum Hochfrequenzhandel an Börsen. Sie zahlen meist 60.000 bis 100.000 US-Dollar monatlich. Für TMTG (Trump Media & Technology Group) könnte das eine lukrative neue Erlösquelle werden. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt 238,1 Millionen Dollar Verlust.
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HEUTE5:30 Uhr
Hitzetage: Handel fordert Abkühlung der Innenstädte
Der Handelsverband Deutschland fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte wie mehr Bäume oder Sonnensegel. Auch öffentliche Trinkwasserspender seien eine gute Anregung. Die Kommunen müssten dafür finanziell in die Lage versetzt werden – da die Hitze die Attraktivität des Einzelhandels mindere.
Trump sagt, die Straße von Hormus sei geöffnet, die Minen seien geräumt. (Archivbild) - Foto: Wen Xinnian/Xinhua/dpa
HEUTE6:36 Uhr
Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen
Für US-Präsident Donald Trump ist die Straße von Hormus nach einer Minenräumung wieder befahrbar. Sie werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Er verlangte Entschädigungszahlungen vom Iran. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) sieht die Bedrohungslage in der Meerenge weiterhin als ernst an.
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Retter in Kolumbien suchen nach Überlebenden des Erdbebens
Kolumbien hat nach dem Erdbeben mit mindestens 111 Toten den Notstand ausgerufen. Die Opferzahl könnte noch steigen. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Westen des Landes. Mehr als 1.500 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt, rund 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Sechs Flughäfen sind derzeit für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb.
Anwohner und Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer nach einem Erdbeben.
Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa
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Über zehn Kunden für Schnellzugang zu Trumps Online-Posts
Das Online-Netzwerk Truth Social hat mehr als zehn Kunden für einen Schnellzugang gewonnen, vor allem Firmen zum Hochfrequenzhandel an Börsen. Sie zahlen meist 60.000 bis 100.000 US-Dollar monatlich. Für TMTG (Trump Media & Technology Group) könnte das eine lukrative neue Erlösquelle werden. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt 238,1 Millionen Dollar Verlust.
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Hitzetage: Handel fordert Abkühlung der Innenstädte
Der Handelsverband Deutschland fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte wie mehr Bäume oder Sonnensegel. Auch öffentliche Trinkwasserspender seien eine gute Anregung. Die Kommunen müssten dafür finanziell in die Lage versetzt werden – da die Hitze die Attraktivität des Einzelhandels mindere.
Polizist steht inmitten der Trümmer eines beschädigten Geschäfts in Manizales nach dem schweren Erdbeben. - Foto: Jonh Bonilla / AFP via Getty Images
Bei einem schweren Erdbeben sind im Nordwesten Kolumbiens sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen und mehrere Menschen verletzt worden. In der Stadt Quibdó habe es „Verletzte und schwere Schäden an Gebäuden“ gegeben, erklärte die Gouverneurin der Region Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, am Montag im Onlinedienst X. Auch der Bürgermeister der Stadt Cali berichtete von „Schäden erheblichen Ausmaßes“ an Gebäuden.
Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,4.
Beben bis nach Ecuador und Panama spürbar
Während das kolumbianische Institut für Geowissenschaften die Stärke des Bebens mit 6,6 angab, bezifferte die US-Behörde USGS sie mit 7,4. Das Epizentrum lag demnach nahe der Stadt San José del Palmar in der Region Chocó im Nordwesten des Landes.
Journalisten der Nachrichtenagentur AFP zufolge waren die Erdstöße auch in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und in Panama zu spüren.
Trümmer liegen nach dem schweren Erdbeben auf einer Straße in Manizales.
Foto: Jonh Bonilla / AFP via Getty Images
Gebäude in Bogotá evakuiert
In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá wurden Gebäude evakuiert. An den Flughäfen in Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura wurde der Flugverkehr „aus Sicherheitsgründen“ eingestellt, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte. (afp/red)
132 n. Chr. baute der chinesische Universalgelehrte Zhang Heng das Seismoskop, ein Gerät zur Erkennung von Erdbeben. - Foto: Xurzon/iStock, gemeinfrei; Montage: Epoch Times
In Kürze:
Das älteste Seismoskop, ein Gerät zur Erkennung von Erdbeben, wurde 132 n. Chr. von dem chinesischen Universalgenie Zhang Heng gebaut.
Laut Schriftquellen zeigte der Apparat in Form eines Bronzegefäßes im Jahr 138 die Richtung eines über 400 Kilometer entfernten Erdbebens korrekt an.
Möglich macht dies ein ausgeklügeltes, bis heute teils unerklärtes Schwingsystem im Inneren des Gefäßes, das einen Drachen eine Kugel speien und in das Maul einer Kröte fallen lässt.
Im Jahr 138 n. Chr. stand am kaiserlichen Hof der chinesischen Han-Dynastie ein großes Bronzegefäß. Was auf den ersten Blick wie ein zeremonielles Objekt aussah, war das weltweit erste Gerät, das Erdbeben anzeigte.
Das Seismoskop war ein großes, schweres Gefäß, an dessen Rand acht Drachen mit dem Kopf nach unten saßen. Im Maul hatten diese eine kleine Bronzekugel und blickten auf je eine mit offenem Maul lauernde Kröte hinab – jene Tiere, die im Alten China mit Katastrophen und Unheil in Verbindung gebracht wurden.
Eines Tages ertönte ein schriller, metallischer Klang – eine der acht Kugeln war in das Maul der Amphibie gefallen. Doch niemand am kaiserlichen Hof spürte auch nur die geringste Erschütterung. Der Boden bebte nicht, die Wände bekamen keine Risse und es waren keine Schreie zu hören.
Man hätte das Gerät leicht als defekt abtun können. Doch schon bald traf ein Bote mit der Nachricht ein, dass im Westen, weit entfernt vom kaiserlichen Hof, ein Erdbeben stattgefunden hatte. Wie sich herausstellte, hatte das geheimnisvolle Instrument das ferne Ereignis erfasst und dessen Richtung korrekt angegeben.
Nachbau eines Seismoskops von Zhang Heng in einem Museum für chinesische Kultur im kanadischen Calgary.
Geschichten wie diese fesseln uns unter anderem deshalb, weil sie unsere gewohnte Sichtweise auf den menschlichen Fortschritt ins Wanken bringen. Wir neigen dazu, uns menschliches Wissen als einen langsamen, aber stetigen Aufstieg auf einer Leiter vorzustellen: von der Unwissenheit über die Entdeckung bis hin zur Verfeinerung. Jede Generation steht auf den Schultern der vorherigen und wird mit jedem Schritt ein wenig klüger.
Das reale Leben verläuft jedoch nicht immer so geradlinig wie eine Leiter. Manchmal gleicht es einem Archiv, das teilweise verbrannt wurde. So wurde vielleicht eine clevere Maschine, die einst perfekt funktionierte, nie nachgebaut oder eine Idee entstand vielleicht zu früh – lange bevor die Welt wusste, was sie damit anfangen sollte.
Zu diesen Maschinen, die trotz ihrer Perfektion in Vergessenheit gerieten, gehört der Erdbebendetektor des chinesischen Astronomen, Mathematikers und Erfinders Zhang Heng (78–139).
Replik des Seismoskops von Zhang Heng im Museum von Macau.
Zhang Heng studierte zunächst Literatur und arbeitete als Dokumentenmeister, bis er sich im Alter von 30 Jahren für ein Astronomiestudium entschied. Schnell wurde er für seine mathematischen und astronomischen Kenntnisse bekannt und als Astronom an den Hof von Hàn Āndì (94–125) berufen. Dort diente er dem Kaiser sowie seinen Nachfolgern Liu Yi und Shun.
Seine Aufgaben am kaiserlichen Hof umfassten unter anderem die Aufzeichnung von Himmelsbeobachtungen und Vorzeichen sowie die Erstellung eines Kalenders. Letzteres setzte er im Jahr 123 mit einem überarbeiteten Kalendersystem in die Tat um.
Außerdem verzeichnete Zhang Heng, der an das geozentrische Weltbild glaubte, 2.500 Sterne, beschrieb 124 Sternbilder und erkannte bereits die Zusammenhänge zwischen Sonnen- und Mondfinsternissen. Mit seinen Berechnungen, bei denen er den Himmelskreis mit dem Erddurchmesser verglich, kam er im Jahr 130 als erster Chinese mit 3,162… sehr nah an die Kreiszahl Pi (3,141…) heran.
Gedenkstatue von Zhang Heng an seinem Grab im chinesischen Nanyang.
Seine Kreativität und sein technisches Verständnis blieben jedoch nicht auf das Geistige beschränkt. Stattdessen betätigte sich der chinesische Gelehrte auch als Erfinder. So soll er als Erster eine mit Wasserkraft betriebene Armillarsphäre gebaut haben, also ein astronomisches Anschauungsmodell, das die Positionen und Bewegungen von Himmelskörpern darstellt.
Beben in Hunderten Kilometern Entfernung erkannt
Im Jahr 132 führte Zhang dem Kaiser schließlich seine berühmteste Erfindung vor: das Seismoskop. Anders als moderne Seismometer konnte es lediglich die ungefähre Richtung anzeigen, in der sich ein Erdbeben ereignete, ohne dabei den Zeitpunkt und die Stärke aufzuzeichnen.
Wie effizient das Bronzegefäß war, das auch „Houfeng Didong Yi“, also „Instrument zur Erfassung von Wind und Erdbewegungen“, genannt wurde, beschreibt der Historiker Fan Ye rund 300 Jahre später in seinem Werk „Hou Hanshu“ („Schriften der Späteren Han“).
Demnach gab das Seismoskop an, dass nordwestlich vom Kaiserhof die Erde bebte. Ein mehrere Tage später eintreffender Bote meldete schließlich, dass sich im 400 bis 500 Kilometer entfernten Longxi ein Erdbeben ereignet hatte. Dies war tatsächlich die Richtung, die das Seismoskop von Zhang Heng mit seiner heruntergefallenen Kugel angezeigt hatte. Doch wie war das möglich?
Die erste Seite des Buches „Hou Hanshu“, in dem vieles über die Geschichte des Alten Chinas überliefert ist.
Zhangs Erdbebendetektor bestand aus Bronze und hatte acht außen angebrachte Drachen, die in die Himmelsrichtungen Norden, Nordosten, Osten, Südosten, Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten zeigten – wie die Rose eines Kompasses.
Im Inneren des Gefäßes befand sich ein feiner Mechanismus, vermutlich ein Pendel oder ein anderes Schwingungssystem, das auf die bei Erdbeben entstehenden seismischen Wellen reagierte. Dieses Schwingungssystem war zudem mit den Drachenköpfen verbunden, die jeweils eine Kugel im Maul hielten.
Die wahrscheinlichste Erklärung seiner Funktionsweise ist folgende: Bewegt sich der Boden, auf dem das Gerät steht, in eine Richtung, bringt das den inneren Mechanismus aus dem Gleichgewicht. Dies öffnet wiederum das Maul des entsprechenden Drachen und gibt die darin ruhende Bronzekugel frei. Fällt diese in das Maul der darunter wartenden Kröte, entsteht ein Geräusch. Somit zeigt jene Kröte mit der Kugel an, in welcher Himmelsrichtung sich das Beben ereignete. Mögliche Folgebeben konnten ohne das Zurücklegen der Kugel ins Maul des Drachen nicht angezeigt werden.
Vereinfachte Konstruktionszeichnung des Seismoskops von Zhang Heng.
Während mehrere Nachbauten des Geräts in Schriftquellen überliefert sind, fehlen ausgerechnet die Angaben zu Zhangs Seismoskop. Aus diesem Grund kennen wir heute weder sein genaues Aussehen noch seine Funktionsweise. Alle in Museen zu findenden Stücke sind daher mehr oder weniger originalgetreue Repliken aus späteren Epochen. Dabei experimentierten ihre Erfinder mit verschiedenen Mechanismen, erreichten jedoch nie die Präzision und Perfektion des Originals.
Je nach verbautem Mechanismus zeigen sich zudem unterschiedliche Probleme: Ist das Pendel an der Oberseite aufgehängt, müssten bei einem Erdstoß zwei gegenüberliegende Kugeln fallen. Balanciert das Pendel auf einer Befestigung auf der Unterseite, wären prinzipiell weder Drachen noch Kröten erforderlich. Dafür muss das Seismoskop nach jedem Beben „zurückgesetzt“ und das Pendel neu ausbalanciert werden.
Im Jahr 2005 verkündeten Seismologen aus China, dass sie eine erfolgreiche Nachbildung anfertigen konnten, die auf „replizierte Wellen vierer echter Erdbeben“ reagierte. Ob dieser Nachbau auch auf reale Erdbeben reagiert und wie er im Inneren aufgebaut ist, bleibt offen. Andere Forscher bezeichnen sämtliche Nachbauten mangels konkretem Wissen als Produkte von Versuch und Vorstellung oder bezweifeln sogar, dass das Seismoskop jemals existierte.
Über die folgenden Jahrhunderte scheint das Wissen um Zhang Hengs Erfindung verloren gegangen zu sein. Zwar ist aus dem Persien des 13. Jahrhunderts ein Erdbebendetektor bekannt, doch ob dieser auf dem chinesischen Apparat beruhen könnte, ist unklar.
Weitere 500 Jahre später bauten italienische und französische Erfinder ein Seismoskop mit Quecksilber, das anhand der Bewegung des flüssigen Metalls die Richtung der Beben wies. Etwa zur gleichen Zeit experimentierte unter anderem der Benediktinermönch Andrea Bina mit Pendeln, die aufgrund des Ausschlags sogar die Stärke des Bebens verzeichneten.
Stetige Verbesserungen führten schließlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Entwicklung der ersten Seismografen mit Nadel und Papier. Heutige Geräte besitzen elektronische Sensoren und können Bewegungen mit Frequenzen von 500 bis 0,00118 Hertz messen.
Weitere Artikel aus der Reihe „Rätselhafte Relikte“ finden Sie hier.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. (Symbolbild) - Foto: Bernd Weißbrod/dpa
HEUTE10:33 Uhr
Inflation kräftig gestiegen
Die Inflationsrate stieg im Juli in mehreren Bundesländern deutlich. In NRW stieg sie von 2,1 im Juni auf 2,7 Prozent, in Bayern von 2,5 auf 2,8 sowie in Baden-Württemberg von 2,1 auf 2,5. Als wichtiger Grund wird die Rücknahme des Tankrabatts angenommen. Bundesweit dürfte die Rate von 2,3 auf 2,6 bis 2,8 Prozent steigen. Die Daten des Statistischen Bundesamtes werden am Nachmittag erwartet.
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HEUTE10:14 Uhr
Deutsche Wirtschaft wächst um 0,2 Prozent
Deutschlands BIP legte im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu. Die Exporte stiegen, die Konsumausgaben entwickelten sich laut dem Statistischen Bundesamt „verhalten“. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal korrigierte das Amt von 0,3 auf 0,4 Prozent nach oben. Ein spürbarer Aufschwung wird erst ab 2027 erwartet.
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HEUTE10:03 Uhr
Nach CSD-Anschlag: Technoparade in Berlin abgesagt
Angesichts des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day ist die diesjährige Technoparade „Zug der Liebe“ abgesagt worden. Die Auflagen für den Nachfolger der Loveparade am 29. August wäre zu hoch – es würde von „physischen Wegfahrsperren über lückenlose Personenkontrollen bis hin zu einer massiv aufgerüsteten Polizeipräsenz“ reichen, so die Veranstalter.
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HEUTE9:58 Uhr
Angriffe auf die Ukraine
In der Nacht griffen russische Streitkräfte die Ukraine nach Angaben aus Kiew mit 74 Raketen und 284 Drohnen an. Laut örtlichen Behörden gab es dadurch in der Stadt Krywyj Rih sechs Tote sowie weitere Verletzte. Angegriffen wurden auch die östliche Region Poltawa und die westukrainische Stadt Lwiw.
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HEUTE9:38 Uhr
Zwei weitere Logistikzentren in Russland angegriffen
Russischen Angaben zufolge griff die Ukraine mit Drohnen zwei weitere Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries – der mit Amazon verglichen wird – an. In der westrussischen Region Pensa wurden dabei mehr als 200 Mitarbeiter evakuiert, es brach ein Brand aus. Auch in Sarapul brannte das Logistikzentrum nach dem Angriff.
Erdüberlastungstag: Grüne fordern Regierung zum Handeln auf
Zum sogenannten Erdüberlastungstag am 30. Juli fordern die Grünen von Umweltminister Carsten Schneider und der Bundesregierung mehr Klimaschutz. Grünen-Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann warnt vor Hitzetoten, Waldbrandgefahr und zu hohem Rohstoffverbrauch.
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HEUTE8:54 Uhr
Neuer Verkehrsminister lehnt generelles Tempolimit auf Autobahnen ab
Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger schließt ein generelles Tempolimit auf Autobahnen aus. Für ihn ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung keine gute Idee, Bilger kommt es auf die Sicherheit und den Fluss des Verkehrs an. Einen neuen Tankrabatt schloss er aus. Für die Bahn kündigte er eine Neubewertung der Korridorsanierungen an.
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HEUTE8:37 Uhr
Opel-Mutterkonzern wieder in Gewinnzone
Der Autokonzern Stellantis steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro. Das teilte der Opel-Mutterkonzern in Amsterdam mit. Vor allem in Nordamerika nahmen die Verkaufszahlen zu, in Europa blieb das Geschäft in den roten Zahlen.
Opel blickt auf eine lange Tradition im Fahrzeugbau zurück.
Foto: Andreas Arnold/dpa
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HEUTE7:31 Uhr
Brand im Bergwald in den Chiemgauer Alpen
Die Feuerwehr ist in den Chiemgauer Alpen in einem Großeinsatz nahe der Lackenbergwand. Die Bevölkerung wurde bei Unterwössen vor starker Rauchentwicklung gewarnt. Es brennt im Gipfelbereich auf knapp 1.000 Metern Seehöhe, über Nacht vergrößerte sich die Brandstelle. Die Feuerwehr arbeitet mit Kreisregnern und Löschhubschaubern. Teile des Brandgebietes sind nicht mit Fahrzeugen erreichbar.
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HEUTE6:53 Uhr
Heute bis zu 39 Grad und schwere Gewitter
Der Deutsche Wetterdienst erwartet heute bis zu 39 Grad und nahezu bundesweit starke Wärmebelastung; danach kühlt es kurz ab. Ab Nachmittag sind in Teilen von Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt schwere Gewitter mit Sturm- bis orkanartigen Böen möglich.
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HEUTE6:19 Uhr
UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt
Heute beginnt im UN-Sicherheitsrat die mehrstufige Auswahl eines Nachfolgers für UN-Generalsekretär António Guterres. Vier Frauen und drei Männer kandidierten, darunter die Michelle Bachelet und Rafael Grossi. Die geheimen Abstimmungen können Vetomächte wie die USA, China und Russland blockieren.
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HEUTE6:11 Uhr
Hoher Schaden nach Brand am Marktplatz von Lauterbach
Gestern brach ein Feuer in einem Restaurant am Marktplatz der Altstadt von Lauterbach in Hessen aus. Fünf Menschen sind verletzt. Mehrere Fachwerkhäuser wurden beschädigt, es wird mit mindestens fünf Millionen Euro Schaden gerechnet. Drei Häuser seien wohl vom Brand selbst betroffen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen, weitere zwei sind unbewohnbar.
Das Feuer breitete sich sehr schnell aus.
Foto: –/Fuldamedia/dpa
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HEUTE5:45 Uhr
Zahl der Toten durch Erdbeben in Japan steigt auf 28
Im Südwesten Japans sind bei dem Erdbeben mittlerweile 28 Menschen als tot gemeldet worden. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebende. Vor allem in den Trümmern eines teilweise eingestürzten Einkaufszentrums in der Stadt Kashima wurden noch Eingeschlossene vermutet. Hunderte Rettungskräfte sind vor Ort, bisher wurden zehn Menschen herausgeholt.
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HEUTE5:22 Uhr
Neue Waldbrände in Südeuropa – Tausende evakuiert
Hitze und starke Wind fachen in Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei neue Brände an, Tausende weitere Menschen wurden evakuiert. In Frankreich brennt es neu nahe Brignoles, der Großstadt Dijon sowie erneut in Fontainebleau. In Spanien brennt es nun zusätzlich in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal, in Griechenland auf Kreta sowie nahe dem Touristenort Agia Galini.
Menschen beobachten Blitze eines Gewitters am Großen Feldberg im Taunus. - Foto: Jan Eifert/dpa
HEUTE9:38 Uhr
Zwei weitere russische Logistikzentren angegriffen
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Erdüberlastungstag: Grüne fordern Regierung zum Handeln auf
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Opel blickt auf eine lange Tradition im Fahrzeugbau zurück.
Foto: Andreas Arnold/dpa
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Brand im Bergwald in den Chiemgauer Alpen
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Heute bis zu 39 Grad und schwere Gewitter
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Hoher Schaden nach Brand am Marktplatz von Lauterbach
Gestern brach ein Feuer in einem Restaurant am Marktplatz der Altstadt von Lauterbach in Hessen aus. Fünf Menschen sind verletzt. Mehrere Fachwerkhäuser wurden beschädigt, es wird mit mindestens fünf Millionen Euro Schaden gerechnet. Drei Häuser seien wohl vom Brand selbst betroffen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen, weitere zwei sind unbewohnbar.
Das Feuer breitete sich sehr schnell aus.
Foto: –/Fuldamedia/dpa
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Zahl der Toten durch Erdbeben in Japan steigt auf 28
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Neue Waldbrände in Südeuropa – Tausende evakuiert
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Der Sitzungssaal des UN-Sicherheitsrates in New York. - Foto: Michael Kappeler/dpa
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HEUTE6:11 Uhr
Hoher Schaden nach Brand am Marktplatz von Lauterbach
Gestern brach ein Feuer in einem Restaurant am Marktplatz der Altstadt von Lauterbach in Hessen aus. Fünf Menschen sind verletzt. Mehrere Fachwerkhäuser wurden beschädigt, es wird mit mindestens fünf Millionen Euro Schaden gerechnet. Drei Häuser seien wohl vom Brand selbst betroffen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen, weitere zwei sind unbewohnbar.
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HEUTE5:45 Uhr
Zahl der Toten durch Erdbeben in Japan steigt auf 28
Im Südwesten Japans sind bei dem Erdbeben mittlerweile 28 Menschen als tot gemeldet worden. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebende. Vor allem in den Trümmern eines teilweise eingestürzten Einkaufszentrums in der Stadt Kashima wurden noch Eingeschlossene vermutet. Hunderte Rettungskräfte sind vor Ort, bisher wurden zehn Menschen herausgeholt.
Bundeskanzler Merz und seine neuen und ausgewechselten Minister kommen zu Bundespräsident Steinmeier. - Foto: Michael Kappeler/dpa
HEUTE14:09 Uhr
Irischer Musiker und Oscar-Preisträger Glen Hansard ist verunglückt
Der irische Musiker und Oscar-Preisträger Glen Hansard ist tot. Der 56-Jährige starb bei einem Motorradunfall in Dublin. Der in Dublin geborene Sänger und Gitarrist war 2008 gemeinsam mit Markéta Irglová für „Falling Slowly“ im Film „Once“ mit dem Oscar für den besten Song ausgezeichnet worden.
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HEUTE13:41 Uhr
Feuerwehr bekämpft neue Brände nahe einem Fallschirmspringer-Regiment
Die französische Feuerwehr bekämpft neue Brandherde, etwa nahe dem militärisch sensiblen Armeestützpunkt Souge in der Nähe von Bordeaux. Zeitweise waren die Flammen bis auf wenige hundert Meter herangerückt, die Armee zog Schneisen in das Gelände. Der Stützpunkt beherbergt ein Fallschirmspringer-Regiment mit 1.000 Soldaten sowie Spezialeinheiten. Im Umkreis gibt es weitere Rüstungsunternehmen.
Eine der mittlerweile fast 100 Kilometer Brandschneisen, die rund um die Feuer im Südwesten Frankreichs entstehen oder schon entstanden sind – während einer Medienführung mit französischen Feuerwehrleuten in der Nähe von Lège-Cap-Ferret im Südwesten Frankreichs am 28. Juli 2026.
Foto: Ed Jones/AFP via Getty Images
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HEUTE13:37 Uhr
Schleuser: Vier Festnahmen in Tschechien
Bayerischen Ermittlern ist ein Schlag gegen eine international agierende Schleuserbande in Tschechien gelungen. Vier Verdächtige wurden in Prag festgenommen. Die Bande soll zwischen Februar 2024 und Februar 2026 mindestens 32 Schleusungsfahrten organisiert und dabei 349 Menschen, darunter auch Kinder, nach Deutschland gebracht haben.
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HEUTE13:17 Uhr
Wieder Korruptionsverdacht in JVA in NRW – Durchsuchungen
Bereits am 13. Juli gab es Durchsuchungen in der Justizvollzugsanstalt Willich 1 gegen zwei Vollzugsbeamte unter anderem wegen des Verdachts des Drogenhandels und der Bestechlichkeit. Laut Staatsanwaltschaft werden Beweismittel der Durchsuchung aktuell ausgewertet. Weitere Vorfälle gäbe es in Euskirchen, Rheinbach und Siegburg. SPD und FDP fordern eine weitere Sondersitzung des Rechtsausschusses.
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HEUTE12:57 Uhr
Tigerpopulation in Nepal auf 429 gestiegen
Nepals Tigerbestand ist laut Erhebung in vier Jahren um ein Fünftel gestiegen: von 355 Tieren auf 429. Gezählt wurde in fünf Schutzgebieten mit über 3.600 bewegungssensitiven Kameras. Das Land gilt als Vorreiter beim Schutz von Großkatzen. Regierungsdaten zufolge wurden zwischen 2019 und 2023 mindestens 38 Menschen bei Tigerangriffen getötet.
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HEUTE12:22 Uhr
Steinmeier ernennt drei neue CDU-Minister
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf Vorschlag von Bundeskanzler Merz drei neuen Ministern die Ernennungsurkunden überreicht. Carsten Linnemann ist nun Gesundheitsminister, Nina Warken Kanzleramtsministerin und Steffen Bilger Verkehrsminister. Sie übernehmen im Laufe des Tages die Amtsgeschäfte und werden wegen der parlamentarischen Sommerpause erst im September vor dem Bundestag vereidigt.
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter erwartet
Der Wetterdienst prognostiziert ab morgen Unwetter im Westen und Norden des Landes mit teils schweren und orkanartigen Böen. Am Freitag breiten sich die Gewitter und Stürme demnach vom Südwesten über die Landesmitte weiter in den Osten und Nordosten aus.
HEUTE11:41 Uhr
Bundeskabinett beschließt Energiegesetze
Das Bundeskabinett hat heute die EEG-Reform und ein Netzpaket – also die Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche – beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem der Wegfall der staatlichen Förderung kleiner Solaranlagen. In beiden Gesetzen geht es darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker den Marktregeln zu unterwerfen.
Die EEG-Reform kann für Landwirte, die ihre Flächen bereits für Windkraftanlagen verpachten oder dies vorhaben, weitreichende Konsequenzen haben.
Foto: Jean-Francois Monier/AFP via Getty Images
HEUTE11:18 Uhr
Neue Angriffe im Nahen Osten
Die US-Armee neue Raketenangriffe des Iran gemeldet. Der versuchte „Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte“ sei abgewehrt worden. Jordanien schoss fünf iranische Raketen ab. Die USA und Saudi-Arabien flogen ihrerseits Angriffe auf „terroristische“ Ziele im Irak.
HEUTE11:05 Uhr
Durchschlag beim Brennertunnel geschafft
Beim Bau des Brennerbasistunnels sind die beiden Haupttunnelröhren an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien gestern miteinander verbunden worden. Laut Südtirol sind damit alle 230 Kilometer des Tunnelsystems ausgebrochen und beide seperaten Baustellen zusammengeführt. Die Inbetriebnahme ist für 2032 geplant.
HEUTE10:19 Uhr
Russland schreibt Telegram-Chef zur internationalen Fahndung aus
Moskau schrieb den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung aus. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm „Beihilfe zum Terrorismus“ vor, weil ein von Telegramm nicht gelöschter, beliebter Dating-Bot vom ukrainischen Geheimdienst zur Anwerbung junger Russen für „terroristische und Sabotageaktivitäten“ genutzt worden sein soll.
HEUTE10:13 Uhr
Brände in Südeuropa: Zehntausende können zurück – Neue Hitze erwartet
Nach einer leichten Besserung im Brandgebiet nahe Madrid sind 24.000 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt. Der Großbrand in Frankreich nahe Bordeaux sei vorerst „weiter unter Kontrolle“, teilte die Präfektur mit. Die verbrannte Fläche habe sich nicht vergrößert. Auch hier konnten 57.000 Bewohner zurückkehren. In beiden Regionen wird heute böiger Wind erwartet, was die Flammen erneut anfachen könnte.
Uni Hamburg: Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat
Die Universität Hamburg stellte in der Doktorarbeit der früheren Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kein Plagiat fest. Der Vorwurf eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens sei nicht gerechtfertigt. Hintergrund waren Berichte über angebliche Parallelen zwischen ihrer Arbeit und der Habilitationsschrift ihres Mannes Hubertus Gersdorf.
HEUTE10:01 Uhr
BASF baut 7.000 Stellen weltweit ab
Seit Januar 2024 hat der Chemiekonzern BASF weltweit 7.000 Stellen gestrichen. Im Mai sank die Zahl der Vollzeitstellen am Hauptsitz in Ludwigshafen den Angaben nach erstmals seit 1954 auf unter 30.000. BASF eröffnete in China kürzlich einen neuen Werkskomplex und verlagert weitere Aktivitäten, auch Verwaltungsdienstleistungen, nach Asien.
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion, heißt es aus Unternehmenskreisen.
BMWs Elektroauto-Neuzulassungen haben in Deutschland angezogen.
Foto: Jan Woitas/dpa
HEUTE9:07 Uhr
ifo: Unternehmen bauen weniger Jobs ab
Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind nicht mehr ganz so düster. Das vom Münchner ifo-Institut erhobene Beschäftigungsbarometer stieg im Juli um 0,8 Punkte auf 93. In der Industrie überwiegen weiterhin Pläne zum Stellenabbau, im Handel und bei Dienstleistern verbessern sich die Aussichten etwas. Weitgehend unverändert ist die Lage am Bau.
HEUTE8:51 Uhr
Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 31.887 Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war Ende 2025 beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2.662,2 Milliarden Euro verschuldet. Pro Kopf waren es 1.821 Euro mehr als 2024, und zwar 31.887 Euro. Allein die Schulden des Bundes nehmen davon pro Kopf 22.043 Euro ein. Am stärksten stiegen prozentual die Schulden in Baden-Württemberg und Niedersachsen.
HEUTE8:11 Uhr
Langstreckenflug von Qantas
Ein speziell ausgerüsteter Quantas-Airbus A350 flog nonstop in 24 Stunden und 24 Minuten von Melbourne nach Toulouse und legte mehr als 23.000 Kilometer zurück. Der Testflug gehört zum „Project Sunrise“ für geplante Nonstop-Flüge von Sydney nach London ab 2027.
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordjahr 2007. Der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr plant die Bank 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ein.
HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
HEUTE6:11 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
Der Roboter des Smartphone-Herstellers Honor (China) war im Trainingslauf des Halbmarathon für Roboter der Schnellste.
Foto: Johannes Neudecker/dpa
HEUTE5:57 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
HEUTE5:24 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
HEUTE5:00 Uhr
US-Senat bestätigt neuen Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat bestätigte mit 51 zu 47 Stimmen den durch den US-Präsidenten nominierten Geheimdienstkoordinator Jay Clayton. Dieser hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York und leitete früher die US-Börsenaufsicht SEC.
HEUTE5:00 Uhr
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der griechischen Ägäis-Insel Paros geriet ein Brand außer Kontrolle. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, Bewohner flüchteten an die Strände. Später berichtete die Feuerwehr von einer deutlichen Verbesserung der Lage. Das Feuer brach in der Nacht auf einer Mülldeponie im westlichen Teil der Insel aus.
Bundeskanzler Merz und seine neuen und ausgewechselten Minister kommen zu Bundespräsident Steinmeier. - Foto: Michael Kappeler/dpa
HEUTE12:22 Uhr
Steinmeier ernennt drei neue CDU-Minister
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf Vorschlag von Bundeskanzler Merz drei neuen Ministern die Ernennungsurkunden überreicht. Carsten Linnemann ist nun Gesundheitsminister, Nina Warken Kanzleramtsministerin und Steffen Bilger Verkehrsminister. Sie übernehmen im Laufe des Tages die Amtsgeschäfte und werden wegen der parlamentarischen Sommerpause erst im September vor dem Bundestag vereidigt.
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter erwartet
Der Wetterdienst prognostiziert ab morgen Unwetter im Westen und Norden des Landes mit teils schweren und orkanartigen Böen. Am Freitag breiten sich die Gewitter und Stürme demnach vom Südwesten über die Landesmitte weiter in den Osten und Nordosten aus.
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Bundeskabinett beschließt Energiegesetze
Das Bundeskabinett hat heute die EEG-Reform und ein Netzpaket – also die Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche – beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem der Wegfall der staatlichen Förderung kleiner Solaranlagen. In beiden Gesetzen geht es darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker den Marktregeln zu unterwerfen.
Die EEG-Reform kann für Landwirte, die ihre Flächen bereits für Windkraftanlagen verpachten oder dies vorhaben, weitreichende Konsequenzen haben.
Foto: Jean-Francois Monier/AFP via Getty Images
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HEUTE11:18 Uhr
Neue Angriffe im Nahen Osten
Die US-Armee neue Raketenangriffe des Iran gemeldet. Der versuchte „Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte“ sei abgewehrt worden. Jordanien schoss fünf iranische Raketen ab. Die USA und Saudi-Arabien flogen ihrerseits Angriffe auf „terroristische“ Ziele im Irak.
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HEUTE11:05 Uhr
Durchschlag beim Brennertunnel geschafft
Beim Bau des Brennerbasistunnels sind die beiden Haupttunnelröhren an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien gestern miteinander verbunden worden. Laut Südtirol sind damit alle 230 Kilometer des Tunnelsystems ausgebrochen und beide seperaten Baustellen zusammengeführt. Die Inbetriebnahme ist für 2032 geplant.
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HEUTE10:19 Uhr
Russland schreibt Telegram-Chef zur internationalen Fahndung aus
Moskau schrieb den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung aus. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm „Beihilfe zum Terrorismus“ vor, weil ein von Telegramm nicht gelöschter, beliebter Dating-Bot vom ukrainischen Geheimdienst zur Anwerbung junger Russen für „terroristische und Sabotageaktivitäten“ genutzt worden sein soll.
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HEUTE10:13 Uhr
Brände in Südeuropa: Zehntausende können zurück – Neue Hitze erwartet
Nach einer leichten Besserung im Brandgebiet nahe Madrid sind 24.000 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt. Der Großbrand in Frankreich nahe Bordeaux sei vorerst „weiter unter Kontrolle“, teilte die Präfektur mit. Die verbrannte Fläche habe sich nicht vergrößert. Auch hier konnten 57.000 Bewohner zurückkehren. In beiden Regionen wird heute böiger Wind erwartet, was die Flammen erneut anfachen könnte.
Uni Hamburg: Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat
Die Universität Hamburg stellte in der Doktorarbeit der früheren Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kein Plagiat fest. Der Vorwurf eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens sei nicht gerechtfertigt. Hintergrund waren Berichte über angebliche Parallelen zwischen ihrer Arbeit und der Habilitationsschrift ihres Mannes Hubertus Gersdorf.
HEUTE10:01 Uhr
BASF baut 7.000 Stellen weltweit ab
Seit Januar 2024 hat der Chemiekonzern BASF weltweit 7.000 Stellen gestrichen. Im Mai sank die Zahl der Vollzeitstellen am Hauptsitz in Ludwigshafen den Angaben nach erstmals seit 1954 auf unter 30.000. BASF eröffnete in China kürzlich einen neuen Werkskomplex und verlagert weitere Aktivitäten, auch Verwaltungsdienstleistungen, nach Asien.
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion, heißt es aus Unternehmenskreisen.
BMWs Elektroauto-Neuzulassungen haben in Deutschland angezogen.
Foto: Jan Woitas/dpa
HEUTE9:07 Uhr
ifo: Unternehmen bauen weniger Jobs ab
Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind nicht mehr ganz so düster. Das vom Münchner ifo-Institut erhobene Beschäftigungsbarometer stieg im Juli um 0,8 Punkte auf 93. In der Industrie überwiegen weiterhin Pläne zum Stellenabbau, im Handel und bei Dienstleistern verbessern sich die Aussichten etwas. Weitgehend unverändert ist die Lage am Bau.
HEUTE8:51 Uhr
Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 31.887 Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war Ende 2025 beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2.662,2 Milliarden Euro verschuldet. Pro Kopf waren es 1.821 Euro mehr als 2024, und zwar 31.887 Euro. Allein die Schulden des Bundes nehmen davon pro Kopf 22.043 Euro ein. Am stärksten stiegen prozentual die Schulden in Baden-Württemberg und Niedersachsen.
HEUTE8:11 Uhr
Langstreckenflug von Qantas
Ein speziell ausgerüsteter Quantas-Airbus A350 flog nonstop in 24 Stunden und 24 Minuten von Melbourne nach Toulouse und legte mehr als 23.000 Kilometer zurück. Der Testflug gehört zum „Project Sunrise“ für geplante Nonstop-Flüge von Sydney nach London ab 2027.
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordjahr 2007. Der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr plant die Bank 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ein.
HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
HEUTE6:11 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
Der Roboter des Smartphone-Herstellers Honor (China) war im Trainingslauf des Halbmarathon für Roboter der Schnellste.
Foto: Johannes Neudecker/dpa
HEUTE5:57 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
HEUTE5:24 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
HEUTE5:00 Uhr
US-Senat bestätigt neuen Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat bestätigte mit 51 zu 47 Stimmen den durch den US-Präsidenten nominierten Geheimdienstkoordinator Jay Clayton. Dieser hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York und leitete früher die US-Börsenaufsicht SEC.
HEUTE5:00 Uhr
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der griechischen Ägäis-Insel Paros geriet ein Brand außer Kontrolle. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, Bewohner flüchteten an die Strände. Später berichtete die Feuerwehr von einer deutlichen Verbesserung der Lage. Das Feuer brach in der Nacht auf einer Mülldeponie im westlichen Teil der Insel aus.
Die EEG-Reform kann für Landwirte, die ihre Flächen bereits für Windkraftanlagen verpachten oder dies vorhaben, weitreichende Konsequenzen haben. - Foto: Jean-Francois Monier/AFP via Getty Images
HEUTE11:53 Uhr
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter erwartet
Der Wetterdienst prognostiziert ab morgen Unwetter im Westen und Norden des Landes mit teils schweren und orkanartigen Böen. Am Freitag breiten sich die Gewitter und Stürme demnach vom Südwesten über die Landesmitte weiter in den Osten und Nordosten aus.
Wollen Sie hierzu mehr erfahren?
HEUTE11:41 Uhr
Bundeskabinett beschließt Energiegesetze
Das Bundeskabinett hat heute die EEG-Reform und ein Netzpaket – also die Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche – beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem der Wegfall der staatlichen Förderung kleiner Solaranlagen. In beiden Gesetzen geht es darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker den Marktregeln zu unterwerfen.
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HEUTE11:18 Uhr
Neue Angriffe im Nahen Osten
Die US-Armee neue Raketenangriffe des Iran gemeldet. Der versuchte „Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte“ sei abgewehrt worden. Jordanien schoss fünf iranische Raketen ab. Die USA und Saudi-Arabien flogen ihrerseits Angriffe auf „terroristische“ Ziele im Irak.
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Durchschlag beim Brennertunnel geschafft
Beim Bau des Brennerbasistunnels sind die beiden Haupttunnelröhren an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien gestern miteinander verbunden worden. Laut Südtirol sind damit alle 230 Kilometer des Tunnelsystems ausgebrochen und beide seperaten Baustellen zusammengeführt. Die Inbetriebnahme ist für 2032 geplant.
Vor einer Sprengung: Arbeiten für den Brennerbasistunnel (BBT). (Archivbild)
Foto: Angelika Warmuth/dpa
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Russland schreibt Telegram-Chef zur internationalen Fahndung aus
Moskau schrieb den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung aus. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm „Beihilfe zum Terrorismus“ vor, weil ein von Telegramm nicht gelöschter, beliebter Dating-Bot vom ukrainischen Geheimdienst zur Anwerbung junger Russen für „terroristische und Sabotageaktivitäten“ genutzt worden sein soll.
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Brände in Südeuropa: Zehntausende können zurück – Neue Hitze erwartet
Nach einer leichten Besserung im Brandgebiet nahe Madrid sind 24.000 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt. Der Großbrand in Frankreich nahe Bordeaux sei vorerst „weiter unter Kontrolle“, teilte die Präfektur mit. Die verbrannte Fläche habe sich nicht vergrößert. Auch hier konnten 57.000 Bewohner zurückkehren. In beiden Regionen wird heute böiger Wind erwartet, was die Flammen erneut anfachen könnte.
Uni Hamburg: Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat
Die Universität Hamburg stellte in der Doktorarbeit der früheren Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kein Plagiat fest. Der Vorwurf eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens sei nicht gerechtfertigt. Hintergrund waren Berichte über angebliche Parallelen zwischen ihrer Arbeit und der Habilitationsschrift ihres Mannes Hubertus Gersdorf.
HEUTE10:01 Uhr
BASF baut 7.000 Stellen weltweit ab
Seit Januar 2024 hat der Chemiekonzern BASF weltweit 7.000 Stellen gestrichen. Im Mai sank die Zahl der Vollzeitstellen am Hauptsitz in Ludwigshafen den Angaben nach erstmals seit 1954 auf unter 30.000. BASF eröffnete in China kürzlich einen neuen Werkskomplex und verlagert weitere Aktivitäten, auch Verwaltungsdienstleistungen, nach Asien.
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion, heißt es aus Unternehmenskreisen.
BMWs Elektroauto-Neuzulassungen haben in Deutschland angezogen.
Foto: Jan Woitas/dpa
HEUTE9:07 Uhr
ifo: Unternehmen bauen weniger Jobs ab
Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind nicht mehr ganz so düster. Das vom Münchner ifo-Institut erhobene Beschäftigungsbarometer stieg im Juli um 0,8 Punkte auf 93. In der Industrie überwiegen weiterhin Pläne zum Stellenabbau, im Handel und bei Dienstleistern verbessern sich die Aussichten etwas. Weitgehend unverändert ist die Lage am Bau.
HEUTE8:51 Uhr
Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 31.887 Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war Ende 2025 beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2.662,2 Milliarden Euro verschuldet. Pro Kopf waren es 1.821 Euro mehr als 2024, und zwar 31.887 Euro. Allein die Schulden des Bundes nehmen davon pro Kopf 22.043 Euro ein. Am stärksten stiegen prozentual die Schulden in Baden-Württemberg und Niedersachsen.
HEUTE8:11 Uhr
Langstreckenflug von Qantas
Ein speziell ausgerüsteter Quantas-Airbus A350 flog nonstop in 24 Stunden und 24 Minuten von Melbourne nach Toulouse und legte mehr als 23.000 Kilometer zurück. Der Testflug gehört zum „Project Sunrise“ für geplante Nonstop-Flüge von Sydney nach London ab 2027.
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordjahr 2007. Der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr plant die Bank 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ein.
HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
HEUTE6:11 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
Der Roboter des Smartphone-Herstellers Honor (China) war im Trainingslauf des Halbmarathon für Roboter der Schnellste.
Foto: Johannes Neudecker/dpa
HEUTE5:57 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
HEUTE5:24 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
HEUTE5:00 Uhr
US-Senat bestätigt neuen Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat bestätigte mit 51 zu 47 Stimmen den durch den US-Präsidenten nominierten Geheimdienstkoordinator Jay Clayton. Dieser hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York und leitete früher die US-Börsenaufsicht SEC.
HEUTE5:00 Uhr
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der griechischen Ägäis-Insel Paros geriet ein Brand außer Kontrolle. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, Bewohner flüchteten an die Strände. Später berichtete die Feuerwehr von einer deutlichen Verbesserung der Lage. Das Feuer brach in der Nacht auf einer Mülldeponie im westlichen Teil der Insel aus.
Der BMW-Turm, weltweiter Hauptsitz des Automobilherstellers, am 16. Juli 2026 in München. - Foto: Astrid Vellguth/AFP via Getty Images
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Brände in Südeuropa: Zehntausende können zurück – Neue Hitze erwartet
Nach einer leichten Besserung im Brandgebiet nahe Madrid sind 24.000 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt. Der Großbrand in Frankreich nahe Bordeaux sei vorerst „weiter unter Kontrolle“, teilte die Präfektur mit. Die verbrannte Fläche habe sich nicht vergrößert. Auch hier konnten 57.000 Bewohner zurückkehren. In beiden Regionen wird heute böiger Wind erwartet, was die Flammen erneut anfachen könnte.
Seit Januar 2024 hat der Chemiekonzern BASF weltweit 7.000 Stellen gestrichen. Im Mai sank die Zahl der Vollzeitstellen am Hauptsitz in Ludwigshafen den Angaben nach erstmals seit 1954 auf unter 30.000. BASF eröffnete in China kürzlich einen neuen Werkskomplex und verlagert weitere Aktivitäten, auch Verwaltungsdienstleistungen, nach Asien.
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion, heißt es aus Unternehmenskreisen.
BMWs Elektroauto-Neuzulassungen haben in Deutschland angezogen.
Foto: Jan Woitas/dpa
HEUTE9:07 Uhr
ifo: Unternehmen bauen weniger Jobs ab
Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind nicht mehr ganz so düster. Das vom Münchner ifo-Institut erhobene Beschäftigungsbarometer stieg im Juli um 0,8 Punkte auf 93. In der Industrie überwiegen weiterhin Pläne zum Stellenabbau, im Handel und bei Dienstleistern verbessern sich die Aussichten etwas. Weitgehend unverändert ist die Lage am Bau.
HEUTE8:51 Uhr
Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 31.887 Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war Ende 2025 beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2.662,2 Milliarden Euro verschuldet. Pro Kopf waren es 1.821 Euro mehr als 2024, und zwar 31.887 Euro. Allein die Schulden des Bundes nehmen davon pro Kopf 22.043 Euro ein. Am stärksten stiegen prozentual die Schulden in Baden-Württemberg und Niedersachsen.
HEUTE8:11 Uhr
Langstreckenflug von Qantas
Ein speziell ausgerüsteter Quantas-Airbus A350 flog nonstop in 24 Stunden und 24 Minuten von Melbourne nach Toulouse und legte mehr als 23.000 Kilometer zurück. Der Testflug gehört zum „Project Sunrise“ für geplante Nonstop-Flüge von Sydney nach London ab 2027.
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordjahr 2007. Der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr plant die Bank 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ein.
HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
HEUTE6:11 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
Der Roboter des Smartphone-Herstellers Honor (China) war im Trainingslauf des Halbmarathon für Roboter der Schnellste.
Foto: Johannes Neudecker/dpa
HEUTE5:57 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
HEUTE5:24 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
HEUTE5:00 Uhr
US-Senat bestätigt neuen Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat bestätigte mit 51 zu 47 Stimmen den durch den US-Präsidenten nominierten Geheimdienstkoordinator Jay Clayton. Dieser hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York und leitete früher die US-Börsenaufsicht SEC.
HEUTE5:00 Uhr
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der griechischen Ägäis-Insel Paros geriet in der Nacht ein Waldbrand außer Kontrolle. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, Bewohner flüchteten an die Strände. Die Inselfeuerwehr forderte Unterstützung von umliegenden Inseln sowie vom Festland an. Später berichtete die Feuerwehr von einer deutlichen Verbesserung der Lage.
Der Roboter des Smartphone-Herstellers Honor (China) war im Trainingslauf des Halbmarathon für Roboter der Schnellste. - Foto: Johannes Neudecker/dpa
HEUTE9:07 Uhr
Ifo: Unternehmen bauen weniger Jobs ab
Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind nicht mehr ganz so düster. Das vom Münchner Ifo-Institut erhobene Beschäftigungsbarometer stieg im Juli um 0,8 Punkte auf 93. In der Industrie überwiegen weiterhin Pläne zum Stellenabbau, im Handel und bei Dienstleistern verbessern sich die Aussichten etwas. Weitgehend unverändert ist die Lage am Bau.
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HEUTE8:51 Uhr
Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 31.887 Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war Ende 2025 beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2.662,2 Milliarden Euro verschuldet. Pro Kopf waren es 1.821 Euro mehr als 2024, und zwar 31.887 Euro. Allein die Schulden des Bundes nehmen davon pro Kopf 22.043 Euro ein. Am stärksten stiegen prozentual die schulden in Baden-Württemberg und Niedersachsen.
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HEUTE8:23 Uhr
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der griechischen Ägäis-Insel Paros ist ein Waldbrand außer Kontrolle geratenen. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, Bewohner flüchteten an die Strände. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Die Inselfeuerwehr forderte Unterstützung von umliegenden Inseln wie Naxos und Syros sowie vom Festland an.
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HEUTE8:11 Uhr
Langstreckenflug von Qantas
Ein speziell ausgerüsteter Quantas-Airbus A350 flog nonstop in 24 Stunden und 24 Minuten von Melbourne nach Toulouse und legte mehr als 23.000 Kilometer zurück. Der Testflug gehört zum „Project Sunrise“ für geplante Nonstop-Flüge von Sydney nach London ab 2027.
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordjahr 2007. Der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr plant die Bank 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ein.
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HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
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HEUTE6:14 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
Ein Teil des Yatsushiro-Schreins wurde bei dem am 29. Juli 2026 in Yatsushiro, Präfektur Kumamoto, in Japan beschädigt.
Foto: Jiji Press/AFP via Getty Images
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HEUTE5:41 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
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HEUTE5:27 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
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HEUTE5:00 Uhr
US-Senat bestätigt neuen Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat bestätigte mit 51 zu 47 Stimmen den durch den US-Präsidenten nominierten Geheimdienstkoordinator Jay Clayton. Dieser hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York und leitete früher die US-Börsenaufsicht SEC.
Der Roboter des Smartphone-Herstellers Honor (China) war im Trainingslauf des Halbmarathon für Roboter der Schnellste. - Foto: Johannes Neudecker/dpa
HEUTE7:21 Uhr
Deutsche Bank überrascht mit Milliardengewinn
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordjahr 2007. Der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr plant die Bank 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ein.
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HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
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HEUTE6:14 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
Ein Teil des Yatsushiro-Schreins wurde bei dem am 29. Juli 2026 in Yatsushiro, Präfektur Kumamoto, in Japan beschädigt.
Foto: Jiji Press/AFP via Getty Images
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HEUTE5:41 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
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HEUTE5:27 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
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HEUTE5:00 Uhr
US-Senat bestätigt neuen Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat bestätigte mit 51 zu 47 Stimmen den durch den US-Präsidenten nominierten Geheimdienstkoordinator Jay Clayton. Dieser hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York und leitete früher die US-Börsenaufsicht SEC.
Die nationale Wetterbehörde warnt auch für die nächsten Tage vor möglichen schweren Beben. - Foto: kyodo/dpa
In Kürze
Behörden heben eine Tsunamiwarnung wieder auf, Menschen sollen sich aber von der Küste fernhalten.
Der Flughafen Kumamoto ist nach Schäden vorläufig außer Betrieb, der Zugverkehr ist eingeschränkt.
Atomkraftwerke bleiben offenbar unbeschädigt.
Die Region war 2016 von zwei starken Beben betroffen.
Japan wird jährlich von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert.
Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 13 gestiegen. Dies teilte Regierungschefin Sanae Takaichi am Mittwoch mit. Es seien zudem „umfangreiche Schäden“ gemeldet worden, darunter eingestürzte Gebäude, Brände und Schäden an Straßen. Mehr als 9.000 Menschen harrten am Mittwoch in Notunterkünften aus.
Zwei der Todesopfer wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes in einem Einkaufszentrum in der Stadt Kashima entdeckt, in dem durch das Beben eine Etage eingestürzt war. Bei ihnen handelt es sich laut Medienberichten um zwei junge Frauen.
Es wurde befürchtet, dass die Opferzahl im Laufe des Tages noch steigt, weil vor allem in dem teilweise eingestürzten Einkaufszentrum in Kashima noch Menschen vermutet werden.
Die genaue Zahl der Vermissten sei unklar, teilte die Polizei laut dem Fernsehsender NHK mit. „Es gilt aber als sicher, dass noch Angestellte verschüttet sind.“ Ob auch Kunden noch vermisst werden, sei dagegen unklar. Rettungskräfte suchten in dem Einkaufszentrum und an vielen anderen Orten fieberhaft nach Vermissten.
Auf Luftaufnahmen sind enorme Schäden an einem Gebäude zu sehen.
Foto: kyodo/dpa
Offenbar keine Schäden an Atomreaktoren
Wegen Schäden an den Start- und Landebahnen ist der kleine Verkehrsflughafen der Stadt Kumamoto bis auf Weiteres geschlossen, teilt die japanische Nachrichtenagentur „Kyodo News“ mit. In einigen Gebieten sei zudem der Strom ausgefallen. Das Ausmaß der Verletzungen und Schäden werde noch ermittelt, fuhr Takaichi fort.
Das Beben erreichte der japanischen Wetterbehörde zufolge auf der japanischen Erdbebenskala ein 7,1. Eine Tsunamiwarnung wurde herausgegeben, später aber wieder aufgehoben. Laut „Kyodo News“ fordern die Behörden Menschen dennoch dazu auf, sich von Küstengebieten fernzuhalten, da es Nachbeben gibt.
Bei den Atomkraftwerken wurden der Atomaufsichtsbehörde zufolge zunächst keine Auffälligkeiten festgestellt. Nach Angaben des Energieversorgers Kyushu Electric Power hatten rund 45.000 Haushalte und Einrichtungen in der Region Kumamoto keinen Strom. Drei zu dem Zeitpunkt in der Region in Betrieb befindliche Atomreaktoren setzten demnach ihren normalen Betrieb fort.
Rund eine halbe Stunde nach dem Beben berichtete ein Mitarbeiter des Rundfunks NHK, das Beben halte an und sei so heftig, dass es schwer sei, sich auf den Beinen zu halten.
Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1500 Erdbeben erschüttert.
Region war bereits 2016 von starken Beben betroffen
Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Uki, südlich der Stadt Kumamoto, in etwa 10 Kilometer Tiefe, schreibt die „Japan Times“. Ein Beamter der meteorologischen Behörde Japans sagte dazu, dass ein Beben mit einem auf dem Festland gelegenen Epizentrum in geringer Tiefe auf anhaltende seismische Aktivitäten hindeute. Zahlreiche Nachbeben seien daher möglich.
In der Stadt Kashima stürzte die zweite Etage eines Einkaufszentrums ein. Dabei wurden laut Behörden zahlreiche Besucher eingeschlossen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf den japanischen Radiosender TBS von einer „beträchtlichen Zahl“ an Todesopfern. 200 Menschen konnten sich laut „Japan Times“ auf dem Parkplatz in Sicherheit bringen. Videoaufnahmen zeigten, dass Teile der Fassade des Einkaufszentrums offenbar zerstört wurden und Stahlträger freilagen. Nach Behördenangaben wurden in der Stadt Hikawa mindestens 50 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.
Es war das erste Beben, das die höchste Stufe (Shindo 7) seit dem Erdbeben auf der Noto-Halbinsel im Januar 2024 erreichte. In mehreren Städten der Region erreichten die Erschütterungen Stärken von mehr als 6 auf der Messskala. Auch in benachbarten Präfekturen wie Nagasaki oder Fukuoka zeigten die Pegel noch mehr als Stärke 5 an.
Wie „Kyodo News“ schreibt, war die Region Kumamoto bereits vor zehn Jahren von zwei aufeinanderfolgenden schweren Erdbeben der Stärke 6,5 und 7,3 betroffen. Etwa 270 Menschen kamen damals ums Leben, 2800 wurden verletzt.
Nach Erdbeben im Dezember 2025 in Japan: große Schäden an Straße in Tohoku, Präfektur Aomori.
Foto: Kyodo/dpa
Das stärkste Beben löste die Katastrophe von Fukushima aus
Das stärkste, jemals in Japan gemessene Erdbeben, ereignete sich 2011 in Fukushima. Es hatte die Stärke 9,0 und löste einen gewaltigen Tsunami aus, der mehr als 18.000 Tote und Vermisste forderte. Außerdem löste es den nuklearen Unfall im dortigen Kernkraftwerk aus.
Mehr als 6.400 Tote sowie den Zusammenbruch der örtlichen Infrastruktur – so die Bilanz eines Bebens der Stärke 7,3 im Jahr 1995 in Kobe. In den japanischen Geschichtsbüchern steht auch das sogenannte „Große Kantō-Erdbeben“ der Stärke 7,9 von 1923. Dabei wurden große Teile von Japans Hauptstadt Tokio sowie Yokohama durch verheerende Brände als Folge des Bebens zerstört. Mehr als 105.000 Menschen starben.
Einen der verheerendsten Tsunamis löste das Meiji-Sanriku-Erdbeben im Jahre 1896 aus. Es erreichte eine Stärke von 8,2 und kostete etwa 22.000 Menschen das Leben.
Ein Teil des Yatsushiro-Schreins wurde bei dem am 29. Juli 2026 in Yatsushiro, Präfektur Kumamoto, in Japan beschädigt. - Foto: Jiji Press/AFP via Getty Images
HEUTE6:43 Uhr
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder, Videos und Texte
Die EU führt am Sonntag Kennzeichnungspflichten für professionell genutzte KI-genierte und -bearbeitete Bilder, Videos und Texte ein. Private KI-Bilder sind ausgenommen. Ein einheitliches Label für „mit KI erstellt“ gibt es nicht. KI-Anbieter haben bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen.
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HEUTE6:36 Uhr
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Die USA will der internationalen Impfallianz Gavi 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) bereitstellen. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben, erklärte Senatorin Susan Collins. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen.
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HEUTE6:14 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
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HEUTE5:41 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
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HEUTE6:27 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
Ein Teil des Yatsushiro-Schreins wurde bei dem am 29. Juli 2026 in Yatsushiro, Präfektur Kumamoto, in Japan beschädigt. - Foto: Jiji Press/AFP via Getty Images
HEUTE6:14 Uhr
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Bislang sind nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan 13 Tote bestätigt, möglicherweise starben Dutzende Menschen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an. Bei einem vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Einkaufszentrum starben zwei Frauen. In einer Papierfabrik stürzte zudem ein Schornstein ein, auch dort gab es Tote.
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HEUTE5:41 Uhr
Washington will keine ausländischen sich-bewegende Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr mobiler Roboter aus dem Ausland. Künftige zwei- und vierbeinige Roboter benötigen eine spezielle Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter, die für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden können. Bereits zugelassene Modelle bleiben erlaubt, stationäre Roboter sind ausgenommen.
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HEUTE6:27 Uhr
Perus Präsidentin: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Perus neue Präsidentin Keiko Fujimori hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt den Ausnahmezustand verhängt. Das Militär soll in Regionen mit hoher Bandenkriminalität, Drogenhandel und illegalem Bergbau vorübergehend die Kontrolle übernehmen. Sie hatte im Wahlkampf ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und Einwanderung angekündigt.
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CSD-Anschlag – aktueller Stand
Die Polizei hat auf dem Handy des CSD-Attentäters ein IS-Bekennervideo gefunden. Ein Vermummter, mutmaßlich Abdul B., leiste darin einen Treueschwur auf die Terrororganisation Islamischer Staat. Für Diskussionen sorgte zuletzt die Frage, warum Abdul B. nach seiner Verurteilung frei kam. Das zuständige Gericht erklärte, durch die Berufung der Generalstaatsanwaltschaft sei das Urteil nicht rechtskräftig geworden. Abdul B. erhielt eine Jugendstrafe von 22 Monaten. Die Staatsanwaltschaft forderte hingegen 2 Jahre und 10 Monate.
Derweil werden politische Forderungen nach Konsequenzen laut. CSU-Chef Markus Söder forderte den Entzug der doppelten Staatsbürgerschaft für Gefährder, CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers will islamistische Moscheevereine verbieten. SPD und Grüne fordern eine Stärkung von LGBTQ-Rechten im Grundgesetz und die Linke sieht Rechtsextremisten in der Verantwortung.
Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Südwesten Japans erschüttert. Mindestens 50 Menschen wurden verletzt, Straßen und Gebäude wurden teilweise schwer beschädigt. Die Polizei berichtet zudem von einer Explosion in einem Einkaufszentrum infolge des Bebens. Das vollständige Ausmaß der Schäden wird noch ermittelt.
In Deutschland rollt die nächste Hitzewelle an. Vor allem im Saarland und in Nordrhein-Westfalen werden morgen Temperaturen von über 35 Grad erwartet. Nur im Norden bleibt es etwas kühler. Den Höhepunkt erreicht die Hitze am Donnerstag – dann sind auch kräftige Gewitter möglich.
Japanische und koreanische Aktien von Chipherstellern sind heute massiv eingebrochen. Auslöser war ein Bericht über einen möglichen chinesischen Technologiesprung für die Chipproduktion, die dem wichtigsten Hersteller ASML Konkurrenz machen könnte.
Die nationale Wetterbehörde warnt auch für die nächsten Tage vor möglichen schweren Beben. - Foto: kyodo/dpa
In Kürze
Behörden heben eine Tsunamiwarnung wieder auf, Menschen sollen sich aber von der Küste fernhalten.
Der Flughafen Kumamoto ist nach Schäden vorläufig außer Betrieb, der Zugverkehr ist eingeschränkt.
Atomkraftwerke bleiben offenbar unbeschädigt.
Die Region war 2016 von zwei starken Beben betroffen.
Japan wird jährlich von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert.
Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Südwesten Japans erschüttert. Es gibt Berichte über Tote und Verletzte, eingestürzte Gebäude und Brände, sagte Japans Regierungschefin Sanae Takaichi am Dienstag, 28. Juli. Auch Straßen und Brücken seien beschädigt worden, der Bahnverkehr war beeinträchtigt.
Auf Luftaufnahmen sind enorme Schäden an einem Gebäude zu sehen.
Foto: kyodo/dpa
Offenbar keine Schäden an Atomreaktoren
Wegen Schäden an den Start- und Landebahnen ist der kleine Verkehrsflughafen der Stadt Kumamoto bis auf Weiteres geschlossen, teilt die japanische Nachrichtenagentur „Kyodo News“ mit. In einigen Gebieten sei zudem der Strom ausgefallen. Das Ausmaß der Verletzungen und Schäden werde noch ermittelt, fuhr Takaichi fort.
Das Beben erreichte der japanischen Wetterbehörde zufolge auf der japanischen Erdbebenskala die höchstmögliche Stufe sieben. Eine Tsunamiwarnung wurde herausgegeben, später aber wieder aufgehoben. Laut „Kyodo News“ fordern die Behörden Menschen dennoch dazu auf, sich von Küstengebieten fernzuhalten, da es Nachbeben gibt.
Bei den Atomkraftwerken wurden der Atomaufsichtsbehörde zufolge zunächst keine Auffälligkeiten festgestellt. Nach Angaben des Energieversorgers Kyushu Electric Power hatten rund 45.000 Haushalte und Einrichtungen in der Region Kumamoto keinen Strom. Drei zu dem Zeitpunkt in der Region in Betrieb befindliche Atomreaktoren setzten demnach ihren normalen Betrieb fort.
Rund eine halbe Stunde nach dem Beben berichtete ein Mitarbeiter des Rundfunks NHK, das Beben halte an und sei so heftig, dass es schwer sei, sich auf den Beinen zu halten.
Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1500 Erdbeben erschüttert.
Region war bereits 2016 von starken Beben betroffen
Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Uki, südlich der Stadt Kumamoto, in etwa zehn Kilometer Tiefe, schreibt die „Japan Times“. Ein Beamter der meteorologischen Behörde Japans sagte dazu, dass ein Beben mit einem auf dem Festland gelegenen Epizentrum in geringer Tiefe auf anhaltende seismische Aktivitäten hindeute. Zahlreiche Nachbeben seien daher möglich.
In der Stadt Kashima stürzte die zweite Etage eines Einkaufszentrums ein. Dabei wurden laut Behörden zahlreiche Besucher eingeschlossen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf den japanischen Radiosender TBS von einer „beträchtlichen Zahl“ an Todesopfern. 200 Menschen konnten sich laut „Japan Times“ auf dem Parkplatz in Sicherheit bringen. Videoaufnahmen zeigten, dass Teile der Fassade des Einkaufszentrums offenbar zerstört wurden und Stahlträger freilagen. Nach Behördenangaben wurden in der Stadt Hikawa mindestens 50 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.
Es war das erste Beben, das die höchste Stufe (Shindo 7) seit dem Erdbeben auf der Noto-Halbinsel im Januar 2024 erreichte. In mehreren Städten der Region erreichten die Erschütterungen Stärken von mehr als 6 auf der Messskala. Auch in benachbarten Präfekturen wie Nagasaki oder Fukuoka zeigten die Pegel noch mehr als Stärke 5 an.
Wie „Kyodo News“ schreibt, war die Region Kumamoto bereits vor zehn Jahren von zwei aufeinanderfolgenden schweren Erdbeben der Stärke 6,5 und 7,3 betroffen. Etwa 270 Menschen kamen damals ums Leben, 2800 wurden verletzt.
Nach Erdbeben im Dezember 2025 in Japan: Große Schäden an Straße in Tohoku, Präfektur Aomori.
Foto: Kyodo/dpa
Das stärkste Beben löste die Katastrophe von Fukushima aus
Das stärkste, jemals in Japan gemessenes Erdbeben, ereignete sich 2011 in Fukushima. Es hatte die Stärke 9,0 und löste einen gewaltigen Tsunami aus, der mehr als 18.000 Tote und Vermisste forderte. Außerdem löste es den nuklearen Unfall im dortigen Kernkraftwerk aus.
Mehr als 6.400 Tote sowie den Zusammenbruch der örtlichen Infrastruktur – so die Bilanz eines Bebens der Stärke 7,3 im Jahr 1995 in Kobe. In den japanischen Geschichtsbüchern steht auch das sogenannte „Große Kantō-Erdbeben“ der Stärke 7,9 von 1923. Dabei wurden große Teile von Japans Hauptstadt Tokio sowie Yokohama durch verheerende Brände als Folge des Bebens zerstört. Mehr als 105.000 Menschen starben.
Einen der verheerendsten Tsunamis löste das Meiji-Sanriku-Erdbeben im Jahre 1896 aus. Es erreichte eine Stärke von 8,2 und kostete etwa 22.000 Menschen das Leben.
Eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben, wie der Marineminister Raymundo Morales sagte. - Foto: --/Presidencia México/dpa
Ein starkes Erdbeben hat Südmexiko erschüttert und war im Nachbarland Guatemala ebenfalls zu spüren. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereignete sich das Beben der Stärke 7,3 vor der mexikanischen Pazifikküste rund 58 Kilometer südwestlich von Puerto Madero im Bundesstaat Chiapas in einer Tiefe von rund 18 Kilometern.
Eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben, wie Marineminister Raymundo Morales sagte. Er rief die Menschen auf, sich von der Küste fernzuhalten. Der Meeresspiegel könne bis zu einem halben Meter ansteigen.
Auf das Beben folgten laut dem mexikanischen Seismologischen Institut mindestens 39 mittelschwere bis starke Nachbeben, das schwerste davon der Stärke 6,5.
Nach den Erschütterungen um die Städte Huixtla und Ciudad Hidalgo wurden zunächst keine Schäden gemeldet, wie Präsidentin Claudia Sheinbaum auf der Plattform X schrieb.
Laut Guatemalas Präsidenten Bernardo Arévalo wurden in dem mittelamerikanischen Land keine Todesfälle gemeldet. Der Katastrophenschutz Conred sprach allerdings von einigen Schäden und Erdrutschen.
Haitianische Frau springt vom zweiten Stock
Eine haitianische Frau erlitt Medienberichten zufolge schwere Verletzungen, nachdem sie in Panik von ihrer Wohnung in einem zweiten Stock in der mexikanischen Stadt Tapachula gesprungen war, als sie das Erdbeben spürte. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die Protokolle zur Überprüfung möglicher Schäden liefen weiter, sagte der Leiter des Zivilschutzes von Chiapas, Arturo Barrientos, dem Sender N+. Nach der ersten Erschütterung um 08.48 Uhr Ortszeit (16.48 MESZ) gingen in Chiapas Menschen auf die Straßen, um sich in Sicherheit zu bringen. (dpa/red)