Rettungsarbeiten am eingestürzten Wohngebäude „Rita“ im Stadtteil San Bernardino in Caracas: Am 29. Juni 2026 erschütterten zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela und andere Regionen in der Karibik. - Foto: Edilzon Gamez/Getty Images
In Kürze:
Mutter und Neugeborenes überleben 32 Stunden unter Trümmern
Rettung nach Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5
Tausende Tote und Vermisste in Venezuela
Das verheerende Erdbeben in Venezuela Ende Juni hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Während die Zahl der Todesopfer und Vermissten weiter steigt, gibt es nur wenige Geschichten, die Hoffnung vermitteln. Eine davon ist die Rettung der jungen Mutter Dayana Patiño und ihres erst 18 Tage alten Sohnes Juan David.
Die beiden wurden beim Einsturz ihres Wohnhauses unter den Trümmern verschüttet, konnten jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Opfern lebend gerettet werden. Fast 32 Stunden harrten sie unter Beton und verbogenem Metall aus, bevor Rettungskräfte sie schließlich bargen.
Ihre Rettung am Abend des 25. Juni in La Guaira gilt als Symbol der Hoffnung – inmitten einer Katastrophe, deren Opferzahl weiter steigt.
Überleben inmitten des Chaos
Das Drama begann, als Dayana in ihrer Wohnung im achten Stock gerade den Abwasch erledigte. Um 18:04 Uhr erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,2 die Region. Nur 39 Sekunden später folgte ein noch stärkeres Beben der Stärke 7,5.
Das Wohnhaus stürzte teilweise ein und begrub die junge Mutter und ihr Neugeborenes unter einer gewaltigen Masse aus Beton und verbogenem Metall. Während Sirenen heulten und verzweifelte Rufe die Straßen von La Guaira erfüllten, begann für Anwohner, örtliche Rettungskräfte und internationale Helfer ein Wettlauf gegen die Zeit, um Überlebende zu finden.
In einem Bericht der französischen Zeitung „Le Parisien“ schildert Dayana Patiño die Stunden unter den Trümmern, in denen sie glaubte, sterben zu müssen. Eingeklemmt in einer kleinen Luftblase wusste sie nicht, ob ihr Sohn noch am Leben war.
Nach ihren Worten gab ihr Juan David die Kraft, durchzuhalten. Jede Bewegung und jedes Stöhnen des Babys wurden für sie zu einem Zeichen der Hoffnung in der Dunkelheit und im Staub. „Selbst in den dunkelsten Momenten gab mir mein Sohn die Hoffnung zu leben“, sagt sie. Währenddessen arbeiteten sich die Rettungskräfte Meter für Meter durch die Trümmer, um Mutter und Kind zu erreichen.
Meet the amazing mom who kept her 18 day old baby son alive for 30 hours in the Venezuela earthquake rubble ❤️✝️ pic.twitter.com/C479k7onac
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von twitter geladen wird.
Bewegende Rettung in La Guaira
Von Internetnutzern verbreitete und von mehreren Medien veröffentlichte Bilder zeigen den bewegenden Moment der Rettung: Einsatzkräfte bergen den in eine Decke gewickelten Säugling aus den Trümmern und reichen ihn von Hand zu Hand aus dem klaffenden Loch, das der Einsturz des Gebäudes hinterlassen hatte.
Zunächst wurde das Baby gerettet, rund eine Stunde später konnten die Helfer auch die Mutter lebend aus den Trümmern bergen.
An 18 day old baby rescued from the earthquake rubble in Venezuela is handed back to the Father. Notice the joy and love on everyone’s face especially the Father… can you imagine how he feels right now? pic.twitter.com/LLOUiHWm37
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von twitter geladen wird.
Weitere Videos zeigen, wie die Mutter mit Verletzungen an den Beinen auf eine Trage gehoben wird, während medizinische Einsatzkräfte sie noch vor Ort versorgen und ihren Zustand stabilisieren.
Nach ersten medizinischen Einschätzungen, über die die BBC berichtete, befinden sich sowohl Dayana Patiño als auch ihr Sohn in einem stabilen Zustand. Beide konnten inzwischen wieder mit ihren Familien zusammengeführt werden.
Diese Rettung ereignete sich vor dem Hintergrund einer nationalen Katastrophe. Nach Angaben von Jorge Rodríguez, Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, kamen bei den Erdbeben inzwischen 2.295 Menschen ums Leben. Zudem wurden 11.267 Verletzte registriert. Die aktualisierten Zahlen gab Rodríguez am 2. Juli in einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Lagebesprechung bekannt.
Am Strand von Los Cocos, ebenfalls im Bundesstaat La Guaira, zeigen Luftaufnahmen das Ausmaß der Zerstörung: Ganze Reihen eingestürzter Gebäude und stark beschädigte Bauwerke prägen das Bild der Küstenregion.
Zwischen den Trümmern sind Einsatzkräfte weiterhin im Einsatz. Sie durchsuchen die Ruinen noch Tage nach den Erdbeben systematisch nach möglichen Überlebenden und bergen zugleich die Toten aus den eingestürzten Strukturen.
Four days after twin quakes hit Venezuela, rescues continue at Los Cocos beach, with 1,500 dead, 189 buildings down and a father and son pulled alive. pic.twitter.com/Sxidkf8P8k
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von twitter geladen wird.
Inmitten der Trümmer wird die Rettung von Dayana Patiño und ihrem Baby von Medien und religiösen Vertretern als „Wunder“ bezeichnet und steht stellvertretend für die wenigen Überlebensgeschichten, die aus der Katastrophe hervorgehen.
Rettungskräfte äußern sich deutlich zurückhaltender. Für sie zeigt die Rettung einerseits, dass die Zusammenarbeit zwischen lokalen und internationalen Teams funktioniert, andererseits aber auch, wie groß die noch bevorstehenden Aufgaben sind. Nach wie vor gelten rund 50.000 Menschen als vermisst, zudem besteht durch instabile Gebäude weiterhin Einsturzgefahr.
Ein von „Euronews“ zitierter Rettungsleiter sagte: „Jedes gerettete Leben zählt, aber wir wissen, dass viele Familien noch immer auf Nachrichten von ihren Angehörigen warten.“ Er rief dazu auf, die Suche trotz Erschöpfung und hoher Risiken konsequent fortzusetzen.
Rettungsarbeiten am eingestürzten Wohngebäude „Rita“ im Stadtteil San Bernardino in Caracas: Am 29. Juni 2026 erschütterten zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela und andere Regionen in der Karibik. - Foto: Edilzon Gamez/Getty Images
In Kürze:
Mutter und Neugeborenes überleben 32 Stunden unter Trümmern
Rettung nach Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5
Tausende Tote und Vermisste in Venezuela
Das verheerende Erdbeben in Venezuela Ende Juni hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Während die Zahl der Todesopfer und Vermissten weiter steigt, gibt es nur wenige Geschichten, die Hoffnung vermitteln. Eine davon ist die Rettung der jungen Mutter Dayana Patiño und ihres erst 18 Tage alten Sohnes Juan David.
Die beiden wurden beim Einsturz ihres Wohnhauses unter den Trümmern verschüttet, konnten jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Opfern lebend gerettet werden. Fast 32 Stunden harrten sie unter Beton und verbogenem Metall aus, bevor Rettungskräfte sie schließlich bargen.
Ihre Rettung am Abend des 25. Juni in La Guaira gilt als Symbol der Hoffnung – inmitten einer Katastrophe, deren Opferzahl weiter steigt.
Überleben inmitten des Chaos
Das Drama begann, als Dayana in ihrer Wohnung im achten Stock gerade den Abwasch erledigte. Um 18:04 Uhr erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,2 die Region. Nur 39 Sekunden später folgte ein noch stärkeres Beben der Stärke 7,5.
Das Wohnhaus stürzte teilweise ein und begrub die junge Mutter und ihr Neugeborenes unter einer gewaltigen Masse aus Beton und verbogenem Metall. Während Sirenen heulten und verzweifelte Rufe die Straßen von La Guaira erfüllten, begann für Anwohner, örtliche Rettungskräfte und internationale Helfer ein Wettlauf gegen die Zeit, um Überlebende zu finden.
In einem Bericht der französischen Zeitung „Le Parisien“ schildert Dayana Patiño die Stunden unter den Trümmern, in denen sie glaubte, sterben zu müssen. Eingeklemmt in einer kleinen Luftblase wusste sie nicht, ob ihr Sohn noch am Leben war.
Nach ihren Worten gab ihr Juan David die Kraft, durchzuhalten. Jede Bewegung und jedes Stöhnen des Babys wurden für sie zu einem Zeichen der Hoffnung in der Dunkelheit und im Staub. „Selbst in den dunkelsten Momenten gab mir mein Sohn die Hoffnung zu leben“, sagt sie. Währenddessen arbeiteten sich die Rettungskräfte Meter für Meter durch die Trümmer, um Mutter und Kind zu erreichen.
Meet the amazing mom who kept her 18 day old baby son alive for 30 hours in the Venezuela earthquake rubble ❤️✝️ pic.twitter.com/C479k7onac
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von twitter geladen wird.
Bewegende Rettung in La Guaira
Von Internetnutzern verbreitete und von mehreren Medien veröffentlichte Bilder zeigen den bewegenden Moment der Rettung: Einsatzkräfte bergen den in eine Decke gewickelten Säugling aus den Trümmern und reichen ihn von Hand zu Hand aus dem klaffenden Loch, das der Einsturz des Gebäudes hinterlassen hatte.
Zunächst wurde das Baby gerettet, rund eine Stunde später konnten die Helfer auch die Mutter lebend aus den Trümmern bergen.
An 18 day old baby rescued from the earthquake rubble in Venezuela is handed back to the Father. Notice the joy and love on everyone’s face especially the Father… can you imagine how he feels right now? pic.twitter.com/LLOUiHWm37
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von twitter geladen wird.
Weitere Videos zeigen, wie die Mutter mit Verletzungen an den Beinen auf eine Trage gehoben wird, während medizinische Einsatzkräfte sie noch vor Ort versorgen und ihren Zustand stabilisieren.
Nach ersten medizinischen Einschätzungen, über die die BBC berichtete, befinden sich sowohl Dayana Patiño als auch ihr Sohn in einem stabilen Zustand. Beide konnten inzwischen wieder mit ihren Familien zusammengeführt werden.
Diese Rettung ereignete sich vor dem Hintergrund einer nationalen Katastrophe. Nach Angaben von Jorge Rodríguez, Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, kamen bei den Erdbeben inzwischen 2.295 Menschen ums Leben. Zudem wurden 11.267 Verletzte registriert. Die aktualisierten Zahlen gab Rodríguez am 2. Juli in einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Lagebesprechung bekannt.
Am Strand von Los Cocos, ebenfalls im Bundesstaat La Guaira, zeigen Luftaufnahmen das Ausmaß der Zerstörung: Ganze Reihen eingestürzter Gebäude und stark beschädigte Bauwerke prägen das Bild der Küstenregion.
Zwischen den Trümmern sind Einsatzkräfte weiterhin im Einsatz. Sie durchsuchen die Ruinen noch Tage nach den Erdbeben systematisch nach möglichen Überlebenden und bergen zugleich die Toten aus den eingestürzten Strukturen.
Four days after twin quakes hit Venezuela, rescues continue at Los Cocos beach, with 1,500 dead, 189 buildings down and a father and son pulled alive. pic.twitter.com/Sxidkf8P8k
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von twitter geladen wird.
Inmitten der Trümmer wird die Rettung von Dayana Patiño und ihrem Baby von Medien und religiösen Vertretern als „Wunder“ bezeichnet und steht stellvertretend für die wenigen Überlebensgeschichten, die aus der Katastrophe hervorgehen.
Rettungskräfte äußern sich deutlich zurückhaltender. Für sie zeigt die Rettung einerseits, dass die Zusammenarbeit zwischen lokalen und internationalen Teams funktioniert, andererseits aber auch, wie groß die noch bevorstehenden Aufgaben sind. Nach wie vor gelten rund 50.000 Menschen als vermisst, zudem besteht durch instabile Gebäude weiterhin Einsturzgefahr.
Ein von „Euronews“ zitierter Rettungsleiter sagte: „Jedes gerettete Leben zählt, aber wir wissen, dass viele Familien noch immer auf Nachrichten von ihren Angehörigen warten.“ Er rief dazu auf, die Suche trotz Erschöpfung und hoher Risiken konsequent fortzusetzen.
Es gibt mutmaßlich Tausende Vermisste. - Foto: Pedro Mattey/AP/dpa
Nach den schwersten Erdbeben in Venezuela seit mehr als 125 Jahren läuft die internationale Hilfe für das schwer getroffene Land an. Mehrere Länder kündigten die rasche Entsendung von Rettungskräften an, um in den Trümmern eingestürzter Häuser nach Verschütteten zu suchen.
Bis Donnerstagmorgen wurden nach den Worten der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez 164 Todesopfer geborgen, mehr als 970 weitere Menschen wurden verletzt. Das genaue Ausmaß der Katastrophe war auch einen halben Tag nach dem Unglück weiter unklar.
Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela
Die Erdstöße der Stärke 7,2 und 7,5 ereigneten sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS am Mittwochabend Ortszeit im Abstand von nur 39 Sekunden in der gleichen Region westlich der Hauptstadt Caracas.
In den folgenden Stunden wurden nach Angaben von Übergangspräsidentin Rodríguez rund 30 Nachbeben registriert. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt.
Zahlreiche Menschen flüchteten in Panik aus ihren Häusern und verbrachten die Nacht aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien.
Nach dem schweren Doppelbeben harren Bewohner mit ihrem Hab und Gut im Freien aus.
Foto: Federico Parra / AFP via Getty Images
Internationale Hilfe unterwegs
Überlebende und Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden und weiteren Opfern. Übergangspräsidentin Rodríguez rief den Ausnahmezustand aus.
Nach ihren Worten waren von den Vereinten Nationen koordinierte Rettungsteams auf dem Weg in das südamerikanische Land, um bei den Such- und Rettungsarbeiten zu helfen.
Allerdings wurde der internationale Flughafen von Caracas schwer beschädigt und musste geschlossen werden, was die internationale Hilfe erschweren dürfte.
Internationale Hilfszusagen
Der Chef des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (Ocha), Tom Fletcher, forderte eine „massive kollektive Anstrengung“, um Venezuela zu helfen. Schon vor der Katastrophe seien in dem Land fast acht Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen gewesen, betonte Fletcher.
„Deutschland steht an der Seite Venezuelas und wird helfen“, erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Onlinedienst X. Laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stand die Bundeswehr mit sechs Transportflugzeugen A400M bereit, um in Venezuela Hilfe zu leisten.
Die Schweizer Regierung kündigte die Entsendung eines 80-köpfigen Teams von Rettungshelfern und acht Spürhunden nach Venezuela an. Zudem sollten 18 Tonnen Hilfsgüter in das Land geflogen werden, erklärte das Außenministerium in Bern.
Frankreich wollte nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron „sofort“ ein Team von 85 auf Such- und Trümmerräumungseinsätze spezialisierten Helfern nach Venezuela entsenden.
Auch die USA kündigten die sofortige Entsendung von Rettungskräften und Hilfsgütern an. Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das bei Naturkatastrophen rasch Satellitendaten liefern und Einsatzkräften so bei der Einschätzung der Lage helfen kann, wurde aktiviert.
Augenzeugen berichten von dramatischen Szenen
„Die Treppe brach weg, die ganze Wand bekam Risse, Dinge fielen von der Decke“, schilderte die 54-jährige Bankangestellte Odalis Escalona aus Caracas den Moment der Beben. „Es war einfach schrecklich.“
Ein AFP-Reporter sah ein vollständig eingestürztes 22-stöckiges Hochhaus im Stadtteil Altamira. Vor den Trümmern standen verzweifelte Menschen und riefen nach ihren vermissten Angehörigen.
In der Küstenstadt Catia la Mar in der besonders betroffenen Region La Guaira stand Larry Rojas fassungslos vor den Überresten seines eingestürzten Hauses.
Schwere Zerstörungen in Catia La Mar nach dem Jahrhundertbeben
Foto: Federico Parra / AFP via Getty Images)
„Wir haben nichts, wir haben gar nichts mehr – nicht einmal die Kraft, da reinzugehen“, sagte der 49-Jährige. In der Stadt stürzten dutzende Wohngebäude ein, andere hatten tiefe Risse oder fehlende Wände.
Stärkstes Beben seit mehr als 120 Jahren
Laut US-Erdbebenwarte war das zweite Beben mit einer Stärke von 7,5 der schwerste Erdstoß in Venezuela seit mehr als 120 Jahren: Im Oktober 1900 hatte ein Erdstoß der Stärke 7,7 das Land erschüttert und schwere Schäden angerichtet.
Die Erdstöße waren bis in die mehr als 1000 Kilometer entfernte kolumbianische Hauptstadt Bogotá zu spüren. Dort schrillten Sirenen, Bewohner liefen sicherheitshalber ins Freie. Die nationale Erdbebenwarte des Landes erhielt nach eigenen Angaben mehr als 200 Meldungen aus der Bevölkerung. (afp/red)