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„Unbroken“ bewegt Dortmunder Publikum: „Freiheit ist nicht selbstverständlich“

Am Freitagabend, 9. Oktober 2026, wurde der Dokumentarfilm „Unbroken: The Untold Story of Shen Yun“ (Ungebrochen: Die unerzählte Geschichte von Shen Yun), der die grenzüberschreitende Verfolgung der Künstlergruppe durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) beleuchtet, im renommierten Schauburg-Kino in Dortmund gezeigt.
Der Film zog zahlreiche Vertreter der Dortmunder Kunst- und Kulturszene an, die sich für traditionelle chinesische Kultur interessieren.
Im Anschluss an die Filmvorführung gab es eine besondere Überraschung für das Publikum: Über eine Live-Schaltung sprachen ein Shen-Yun-Tänzer, seine Eltern sowie ein Moderator des Ensembles mit den Zuschauern.
Der Tänzer gab Einblicke in seinen Trainingsalltag und schilderte die außergewöhnliche Erfahrung, die traditionelle Kultur trotz massiver Widerstände wiederzubeleben.
Mehrere Zuschauer sagten anschließend, der Abend habe ihnen die Bedeutung von Menschenrechten und Glaubensfreiheit bewusst gemacht.
Ein Zuschauer sagte: „Freiheit ist nicht selbstverständlich; sie muss jederzeit und überall von uns allen gemeinsam verteidigt und bewahrt werden.“
Andere drückten ihre Dankbarkeit für den Einsatz der Shen-Yun-Künstler aus: „Im Schatten von Lügen und Gewalt erstrahlt die Kraft von Wahrheit und Kunst umso heller,“ sagte ein weiterer Zuschauer.

Bildende Künstlerin: „Ein solcher Film ist von enormer Bedeutung“

Die deutsche bildende Künstlerin Irmgard Manz besuchte die Vorführung gemeinsam mit ihrem Bekannten, dem Geiger Florian W., und dessen Mutter Irmtraut W. Alle drei zeigten sich tief bewegt.
Irmgard Manz ist Mitglied in mehreren bedeutenden norddeutschen Künstlerverbänden und ihre Einzelausstellungen werden von Medien und Publikum gleichermaßen geschätzt. „Ein solcher Film ist von enormer Bedeutung. Er sollte viel öfter gezeigt werden, damit ihn noch mehr Menschen sehen können“, betonte sie.
Der Geiger Florian W. pflichtete ihr bei: „Ja, das ist extrem wichtig. Ich hoffe, dass der Film in weiteren Kinos läuft und vielleicht sogar Begleitveranstaltungen organisiert werden, um ihn noch bekannter zu machen. Denn die ganze Welt ist vernetzt und jede Stimme zählt.“
Florians Mutter Irmtraut W., die sich intensiv mit traditioneller chinesischer Medizin befasst, ergänzte: „Ich fand den Film sehr informativ und hilfreich, denn wir haben das alles nicht mitbekommen. Jetzt haben wir auch die Motivation hinter dieser Kampagne gegen die Tänzer verstanden.“
„Der Film ist wunderbar, also sehr informativ“, fügte Florian hinzu. „Und es ist wichtig, auch so verschiedene direkte Stimmen aus der Gruppe zu hören, weil die Medien, das kennen wir ja von vielen Themen, oft sehr verzerrt berichten.“
Manz unterstrich, dass die Botschaft des Films auch in Deutschland hochaktuell sei: „Weil wir ähnliche Probleme haben, aber es ist nicht so bekannt. Und es war auch informativ zu erfahren, dass es solche Recherchen innerhalb der USA gibt, die das aufdecken. Das war auch sehr wichtig.“

Am Abend des 9. Oktober 2026 wurde der Dokumentarfilm „Unbroken“ im Schauburg-Kino in Dortmund gezeigt.

Foto: Qingyao Zhang/Epoch Times

Sie waren sich einig, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Manz erklärte: „Wir beobachten derzeit mit eigenen Augen, wie sich selbst innerhalb demokratischer Systeme Kräfte ausbreiten, die wir eigentlich überhaupt nicht wollen. Letztlich werden wir alle von solchen Phänomenen bedroht.“
Auf die Darstellung im Film, wonach die „New York Times“ Fake News über Shen Yun fabriziert habe, reagierte Manz deutlich: „Deutschland hat mit genau demselben Problem zu kämpfen. Es gibt viele Medien, die Desinformationen und Fake News eine viel zu große Bühne bieten. Die Möglichkeiten zur Manipulation haben massiv zugenommen – ebenso wie Verleumdung und Stigmatisierung.“ Sie betonte nachdrücklich: „Wir sehen das als ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft.“
„Aber dieser Film macht Mut“, warf Florian sofort ein. „Diese Veranstaltung ermutigt die Menschen, sich wieder zusammenzuschließen, gemeinsam gegen Falschinformationen vorzugehen und die Wahrheit zu verbreiten.“
Als Musiker konnte Florian eine tiefe Verbindung zum künstlerischen Ausdruck der Shen-Yun-Darsteller spüren: „Es ist wunderbar, wie sie durch ihre Kunst so schöne Botschaften und den wahren Sinn des Lebens vermitteln. Sie bringen diese Themen auf so ästhetische Weise auf die Bühne – umfassend und direkt ins Herz gehend.“
Irmgard Manz, die ebenfalls in der Kunstbranche tätig ist, stimmte zu: „Ja, das wurde in dem Film sehr überzeugend dargestellt. Ich habe bei den Tänzern gespürt, dass ihr Ausdruck wirklich tief aus dem Herzen kommt. Das ist einfach wunderschön!“
Alle drei versicherten, dass sie unbedingt eine Live-Aufführung von Shen Yun besuchen würden. Florian richtete noch persönliche Wünsche an die Künstler: „Bitte macht genau so weiter, immer weiter. Behaltet eure ursprüngliche Intention bei, bleibt mutig, voller Freude und Zuversicht. Solange man aufrichtig ist und aus dem Herzen handelt, wird man beschützt und alles wird gut. Mit einem reinen Herzen spürt das auch das Publikum. Ja, das [Shen Yun] ist das größte Geschenk.“

Ehemalige Balletttänzerin: „Wahre Kunst ist wie eine Religion“

Tatjana Mironova, die heute in der Pharmabranche arbeitet, war nach dem Film voller Bewunderung für die Künstler. „Ich verstehe vollkommen, worum es hier geht“, sagte sie. „Ich war selbst Tänzerin, habe in einem russischen Ballett-Ensemble getanzt und stamme ursprünglich aus Kirgisistan.“
Kirgisistan ist eine ehemalige Sowjetrepublik, die 1991 im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion unabhängig wurde. Mironova, die eine kommunistische Diktatur selbst miterlebt hat, erklärte: „Mir ist völlig klar, was die Ereignisse im Film bedeuten. Kultur ist von immenser Bedeutung, aber wenn ein [kommunistisches] Regime alles kontrolliert, setzen die Diktatoren natürlich auch die Kulturschaffenden unter Druck.“
„China geht auch in die Richtung der Sowjetunion, aber die ist schon seit 30 Jahren Geschichte. Wer weiß, wie lange es in China noch dauert. Das kommunistische Regime wird wahrscheinlich auch langsam zusammenbrechen. Vielleicht sind die Chinesen einfach leidensfähiger.“
Sie fügte hinzu: „[Durch die Unterdrückung der KPCh] leben die Menschen in China wie in einem Terrarium, was bedeutet, dass sie ein völlig anderes Leben führen. Aber ich spüre, dass die Chinesen bereit sind [für die Freiheit].“
Abschließend drückte Mironova den Shen-Yun-Künstlern ihren tiefen Respekt aus: „Als ehemalige Tänzerin weiß ich, wie hart diese Arbeit ist. Bitte haltet durch, denn die Kunst, die wahre Kunst, ist wie eine Religion. Es ist eine harte, innere Kultivierung, aber wer diesen Weg beharrlich weitergeht, wird sich letztendlich einen Weg bahnen.“

Ehemalige Softwareentwicklerin: „Wirklich schockierend“

Ursula Günther war vor ihrem Ruhestand als Softwareentwicklerin tätig, hegte aber schon immer ein großes Interesse an traditioneller chinesischer Kultur und Ballett. Als sie von der Dokumentation „Unbroken“ hörte, beschloss sie sofort, ins Kino zu gehen. Nach der Vorstellung beschrieb sie ihre Gefühle als gemischt – tief bewegt, aber auch schockiert.

Die ehemalige Balletttänzerin Tatjana Mironova.

Foto: Qingyao Zhang/Epoch Times

„Der Film ist sehr ergreifend. Man lernt viel über die östliche Kultur, Meditationspraxis und andere Lebensweisen. Das fand ich sehr inspirierend“, so Günther.
„Aber ich war auch schockiert und stelle mir eine große Frage“, fuhr sie fort. „Welche Macht hat die ‚New York Times‘ eigentlich, dass sie solche Propaganda-Artikel schreiben und veröffentlichen kann, um diese Tänzer zu diffamieren?“
Sie schüttelte den Kopf: „Ich muss sagen, heutzutage sind [falsche Berichterstattungen] fast zur Normalität geworden, aber dass eine so weltbekannte Zeitung so etwas tut, ist wirklich schockierend!“
Dass der Film die Methoden der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch die KPCh aufzeigt, hält Günther auch für das deutsche Publikum für enorm wichtig. „Das ist absolut essenziell. Egal wo auf der Welt wir uns befinden, wir sollten viel wachsamer sein, was hinter den Kulissen geschieht. Filme wie dieser tragen wirklich dazu bei, die Aufmerksamkeit auf Menschenrechtsthemen zu lenken.“
Abschließend äußerte auch sie den Wunsch, Shen Yun live zu erleben: „Vielen Dank für die Gelegenheit, all das zu erfahren. Ich werde es im Auge behalten und unbedingt eine Gelegenheit finden, mir die Aufführung einmal komplett anzusehen.“

Shen-Yun-Zuschauer: „Ich halte den Film für sehr wichtig“

Stefan Rose hat Shen Yun in der Vergangenheit bereits live auf der Bühne gesehen und ist noch immer begeistert. „Vor ein paar Jahren habe ich Shen Yun in Frankfurt gesehen – wow, das hat mir wirklich die Augen geöffnet, das vergesse ich nie!“, erzählte er.
„Jetzt zu erfahren, in was für einer Notlage sich diese Künstler befanden, weckt in mir gemischte Gefühle. Ich halte den Film für sehr wichtig. Man erfährt, mit welchen Mitteln die chinesische Regierung versucht, diesen Glauben [Falun Gong] zu verbieten – und das ist eigentlich der springende Punkt.“

Stefan Rose hat bereits eine Aufführung von Shen Yun in Frankfurt besucht.

Foto: Qingyao Zhang/Epoch Times

Rose besuchte die Vorführung zusammen mit seiner Freundin und einigen Bekannten. Sie alle waren tief berührt.
Seine Freundin sagte: „Für mich war es sehr nachdenklich stimmend und unglaublich fesselnd. Was da passiert [die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KPCh], ist sehr traurig, und die Situation in China macht mich tief betroffen. Mir fehlen fast die Worte. Ich finde es extrem wichtig, darüber Bescheid zu wissen, und möchte mich nun weiter informieren. Außerdem habe ich jetzt große Lust, eine Shen-Yun-Aufführung zu besuchen.“
Ein Freund von Rose ergänzte: „Ich hatte Tränen in den Augen, als ich den Film ansah. Er hat mich tief bewegt und berührt. Ich werde diesen Film auf jeden Fall weiterempfehlen und hoffe, dass ihn so viele Menschen wie möglich sehen – auch die Journalisten hier in Deutschland.“
Er betonte eindringlich: „Es leiden und sterben Menschen, und das passiert leider in China – das ist schrecklich. Das [die KPCh] ist keine Regierung, das ist ein Regime, ein Terrorregime. Und bedauerlicherweise ist es das schlimmste Regime in der Geschichte der Menschheit. Wir in Deutschland hatten auch ein furchtbares Regime, aber das in China ist weitaus schlimmer. Die Nazi-Zeit war vergleichsweise kurz, aber das chinesische Regime hält sich schon seit Jahrzehnten an der Macht. Sie hatten so viel Zeit zu zerstören, zu morden und Kultur zu vernichten. Das ist natürlich sehr, sehr tragisch.“
Stefan Rose richtete zum Schluss noch direkte Worte an die Künstler: „Eure Vorstellungen sind einzigartig, bitte macht weiter so! Eure ursprüngliche Intention ist großartig, und das bewundere ich sehr. Lasst euch nicht von denen entmutigen, die versuchen, euch zu unterdrücken.“
Seine Freundin fügte hinzu: „Die Botschaft, die sie vermitteln, ist einfach wunderschön.“
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„Auf Bestellung getötet“: Wie Peking mit politischen Häftlingen eine Organindustrie aufgebaut hat


In Kürze:

  • Jan Jekieleks neues Buch „Killed to Order“ ist am 17. März erschienen.
  • Der Epoch-Times-Moderator hat Beweise über Chinas Organraub an Gewissensgefangenen über zwei Jahrzehnte hinweg zusammengestellt.
  • Laut Schätzung wurden in den 2000er-Jahren jährlich bis zu 90.000 Organtransplantationen in China durchgeführt.

 
Seit mehr als 20 Jahren laufen die internationalen Bemühungen, die systematische Zwangsentnahme von Organen durch das chinesische kommunistische Regime zu beenden, weitgehend ins Leere. Experten sagen, dies liege teilweise an der schwer vorstellbaren Dimension des Verbrechens sowie daran, dass für eine lange Zeit nur bruchstückhaft verfügbare Beweise vorlagen.
„Als ich das zum ersten Mal hörte, wollte ich es nicht glauben. Ich empfand einfach nur Abscheu“, sagte Jan Jekielek, leitender Redakteur bei der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times und Moderator der EpochTV-Interviewsendung „American Thought Leaders“. In der Folge nahm er zum ersten Mal den Platz eines Interviewpartners ein. Die vom US-amerikanischen Schauspieler und Komiker Rob Schneider moderiert wurde.
„Ich wusste im Großen und Ganzen, wozu die Kommunistische Partei Chinas fähig ist. Aber ich wollte nicht akzeptieren, dass so etwas tatsächlich geschehen könnte – weil es so extrem ist“, sagte Jekielek.
Jekieleks neues Buch „Killed to Order: China’s Organ Harvesting Industry and the True Nature of America’s Biggest Adversary“ (auf Deutsch etwa: Getötet auf Bestellung: Chinas Organhandelsindustrie und das wahre Wesen von Amerikas größtem Gegner) erscheint im Original am Dienstag, 17. März. Darin hat er die überzeugendsten Beweise zusammengetragen, die er über zwei Jahrzehnte gesammelt hat, um ein Verbrechen zu beleuchten, das immer größere Ausmaße annimmt.
Was als Projekt zur Verlängerung des Lebens der Elite der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) begann, nahm eine unheilvolle Wendung, als der damalige Diktator Jiang Zemin die „Ausrottung“ einer friedlichen spirituellen Disziplin anordnete, die Ende der 1990er-Jahre von jedem dreizehnten Chinesen praktiziert wurde.
Damit verfügte das Regime plötzlich über eine große Anzahl politischer Gefangener. Zu der Zeit stand Peking bereits unter Verdacht, ethisch fragwürdige medizinische Experimente durchzuführen.

Transplantationsboom in China

Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine spirituelle Praxis, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht. Jekielek, selbst Falun-Gong-Praktizierender, beschreibt, wie die Bewegung in China rasch an Popularität gewann und anschließend verfolgt wurde. Mit Beginn der Kampagne erklärte die KPCh die Anhänger über Nacht zu Staatsfeinden.
Anfang der 2000er-Jahre berichteten inhaftierte Praktizierende, sie hätten Injektionen mit unbekannten Mitteln erhalten und seien wiederholt Bluttests unterzogen worden, als sie sich wegen ihres Glaubens in Haft befanden.
Im Jahr 2006 sorgte eine Informantin aus China für internationale Aufmerksamkeit. Sie berichtete, dass ihr Ex-Mann – ein chinesischer Chirurg – ihr gestanden habe, etwa 2.000 Hornhäute von lebenden politischen Gefangenen entnommen und transplantiert zu haben. Unabhängige Ermittler begannen daraufhin zu untersuchen, wie der plötzliche Anstieg der Organtransplantationen in China zu erklären ist.
„Ich erinnere mich, als es im Jahr 2005 bei der UN-Menschenrechtskommission einen Sonderberichterstatter für Folter gab, sein Name war Manfred Nowak“, sagte Jekielek. „Er schätze, dass etwa die Hälfte aller Gefangenen im chinesischen Gefängnissystem Falun-Gong-Anhänger waren.“
Die chinesische Transplantationsindustrie wuchs exponentiell in den frühen 2000er-Jahren. „Sie haben all das auf dem Rücken von Falun-Gong-Praktizierenden aufgebaut, es begann im Jahr 2000“, sagte Jekielek.
Schätzungen von Ermittlern zufolge wurden Ende der 2000er-Jahre jährlich zwischen 60.000 und 90.000 Organtransplantationen durchgeführt. „Das ist die plausibelste Größenordnung“, sagte Jekielek. „Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln. Es handelt sich um ein Staatsgeheimnis. Offizielle Statistiken gibt es nicht – sie tun so, als passiere das Ganze gar nicht.“
Zum Vergleich merkt Jekielek an, dass die Vereinigten Staaten im Jahr 2024 mit 48.149 Organtransplantationen einen bisherigen Rekordwert erreicht hätten.
Hinweise deuten zudem darauf hin, dass mit dem Ausbau der chinesischen Transplantationsindustrie auch andere Gruppen ins Visier geraten sein könnten. Als Beispiel nennt Jekielek die Uiguren in der chinesischen Region Xinjiang, die massiven Repressionen durch Peking ausgesetzt sind und deren Behandlung von der US-Regierung als Völkermord bezeichnet wurde.
„Ich sage das nur ungern, aber es scheint tatsächlich einen globalen Markt für sogenannte ‚Halal-Organe‘ zu geben“, sagte Jekielek.

Ein System im industriellen Maßstab

Schneider und Jekielek verglichen die systematische Zwangsentnahme von Organen der KPCh mit dem Holocaust. Sie sagten, dass Tausende Menschen beteiligt sein müssten, bevor der Chirurg das Skalpell in die Hand nehme, um ein solches Verbrechen in nationalem Ausmaß zu begehen.
„Es geht nicht nur um die Transplantationschirurgen, sondern um das gesamte System“, sagte Jekielek. „Viele Menschen müssen beteiligt sein, damit es zu einer Organtransplantation überhaupt kommen kann.“
Schneider zeigte sich erschüttert darüber, dass ein solches Programm bis heute existieren konnte.
„Die Aufdeckung dieser Missstände ist unsere einzige Chance, dem ein Ende zu setzen und Uiguren sowie Falun-Gong-Praktizierende vor weiteren erzwungenen Organentnahmen und dem Tod zu bewahren“, sagte er. „Für mich ist das eines der größten Übel, das es jemals gab.“
Besonders verstörend sei der Gedanke, dass das Überleben eines Menschen auf dem Tod eines anderen beruhe. „Das ist das Perverseste, was ich je im medizinischen Bereich gehört habe.“
Das Buch „Killed to Order“ ist am 17. März 2026 erschienen.

Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „ATL Host Jan Jekielek Launches New Book, ‘Killed to Order,’ Exposing CCP’s Organ Harvesting“. (redaktionelle Bearbeitung il)