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Der Echte Lorbeer: Mehr als nur ein Gewürz


In Kürze:

  • Echter Lorbeer ist eine alte Ritual- und Heilpflanze.
  • Die moderne Wissenschaft stellte antibakterielle, antioxidative, entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften im Lorbeer fest.
  • In der Volksmedizin kommt Lorbeer bei Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen zum Einsatz.
  • In der Küche ist Lorbeer als vielseitiges Gewürz und Konservierungsmittel einsetzbar.

 
Schon die alten Römer schmückten siegreiche Feldherren mit einem Kranz aus Lorbeerblättern. Auch heute gelten Lorbeeren noch als Symbol für Lob, Ruhm und Anerkennung. Ebenso beliebt sind Lorbeerblätter in der Küche als aromatisches Gewürz und als Heilmittel in der Volksmedizin. Sie dürfen in keinem Sauerkraut fehlen und geben vielen herzhaften Gerichten wie Eintöpfen, Suppen, Fisch oder Wildgerichten eine würzige Note. In der Naturheilkunde kommen Lorbeerblätter bei Erkältungen, Blähungen, Schmerzen und zur Insektenabwehr zum Einsatz.
Ursprünglich stammt der Echte Lorbeer (Laurus nobilis) aus Vorderasien und hat sich über den Mittelmeerraum verbreitet, wo er in vielen Gärten und wild in der Natur zu finden ist. Hierzulande gedeiht der wärmeliebende Lorbeerbaum oder -strauch am besten in Topfkultur an einem geschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort. Da er nur bis etwa minus 5 °C verträgt, benötigt Lorbeer im Winter Frostschutz, ideal ist die Überwinterung im Glashaus oder Wintergarten.
Der Lorbeer trägt das ganze Jahr über grüne Blätter, die frisch oder getrocknet verwendet werden. Weniger bekannt ist, dass auch die schwarzen Früchte des Lorbeers als Gewürz und Heilmittel Verwendung finden. Allerdings sind nur die Beeren des Echten Lorbeer genießbar, die Früchte anderer Lorbeerarten wie die Kirschlorbeeren sind giftig.

Heilsame Inhaltsstoffe

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Echten Lorbeer zählen unter anderem ätherische Öle, die ihm seinen frisch-würzigen, leicht eukalyptusartigen und blumigen Duft verleihen. Sie besitzen antimikrobielle, schleimlösende sowie antioxidative Eigenschaften. Den Hauptanteil des ätherischen Öles bildet 1,8-Cineol (Eukalyptol), des Weiteren sind Terpentinol, Linalool und Eugenol enthalten.
Lorbeer enthält zudem phenolische Verbindungen wie Catechine (Gerbstoffe), Vanillinsäure sowie weitere bioaktive Substanzen. Eine neuere Studie zeigt, dass diese Stoffe starke antioxidative Wirkungen sowie hemmende Eigenschaften auf Enzyme, die mit Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer in Verbindung stehen, besitzen. Eine blutzuckersenkende Wirkung von Lorbeerblattpulver wurde bereits in einer früheren Studie nachgewiesen. Allerdings fehlen größere angelegte klinische Studien, die eine mögliche therapeutisch Anwendung beim Menschen bestätigen.
Darüber hinaus befinden sich Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone) im Lorbeer, die gemeinsam mit den enthaltenen ätherischen Ölen die Bildung von Verdauungssäften unterstützen und gleichzeitig antibakteriell, pilzfeindlich und entzündungshemmend wirken.

Volksheilkundliche Anwendungen

In der Volksmedizin der Ursprungsländer kommt Lorbeer vor allem bei Erkältungen als schleimlösendes und schweißtreibendes Mittel zum Einsatz, beispielsweise als Tee oder Aufguss für Inhalationen. Außerdem ist Lorbeer ein traditionelles Mittel bei Blähungen, Magenbeschwerden und Appetitlosigkeit. In der iranischen Volksmedizin wird Lorbeer auch bei Epilepsie, Nervenschmerzen und Parkinson verwendet. Das aus den Blättern gewonnene ätherische Öl wird zudem in der Parfüm- und Seifenindustrie eingesetzt. Darüber hinaus kommt es bei der Behandlung von Hämorrhoiden und rheumatischen Schmerzen zum Einsatz.
Aus den frischen Früchten des Lorbeers kann ein Pflanzenöl gepresst werden, das auch als Lorbeerbutter bekannt ist. Es kommt traditionell als pflegendes Hautöl bei trockener, rissiger und beanspruchter Haut sowie als Massagebalsam und für Einreibungen bei Gelenk- und Muskelschmerzen zum Einsatz. Ferner ist Lorbeeröl Bestandteil von Aleppo-Seifen. Das sind traditionell hergestellte Naturseifen aus Olivenöl und Lorbeerbutter, die ursprünglich in der syrischen Stadt Aleppo hergestellt wurden. Sie sind besonders für die Pflege irritierter Haut mit Ekzemen und zarter Babyhaut geeignet.
Lorbeer ist darüber hinaus ein bewährtes Kraut zum Räuchern. Sein angenehm warm-würziger, leicht balsamischer Duft wirkt reinigend und klärend. Er soll stagnierende Energien vertreiben und die Konzentration fördern.

Vielseitiges Gewürz in der Küche

Traditionell wird Lorbeer für deftige Speisen wie Sauerbraten, Wildgerichte aber auch für Fischgerichte und -soßen verwendet. Ebenso verleiht er Gemüsesuppen, Bohneneintöpfen oder Grillgerichten eine aromatische Würze. Besonders beliebt sind Lorbeerblätter bei der Herstellung von Sauerkraut und zum Einlegen von Gurken oder anderem Gemüse. Sie verleihen nicht nur Aroma und Geschmack, sondern verbessern aufgrund ihrer antimikrobiellen Wirkung auch die Haltbarkeit.
Auch die Früchte des Echten Lorbeer sind als Gewürz nutzbar, allerdings kommen diese weitaus seltener zum Einsatz. Sie werden getrocknet und gemahlen und in einigen Regionen des Mittelmeerraums ebenso zum Würzen von Fleisch, Wurst und Eintöpfen verwendet.
Der Duft des Gewürzes wirkt außerdem abschreckend auf Insekten. Daher können Lorbeerblätter auch in Vorratsschränke gelegt werden, um Schädlinge abzuwehren. Da sich der Duft mit der Zeit verflüchtigt, sollten die Blätter immer wieder ausgetauscht werden.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Heilpflanze und Küchengemüse – unterschätzte Kraft des Selleries


In Kürze:

  • Sellerie kann vielfältig in Küche und Ernährung verwendet werden.
  • Er ist eine alte Heil- und Kulturpflanze.
  • Sellerie ist reich an Vitalstoffen, die die Gesundheit unterstützen können.
  • In der Volksmedizin kommt Sellerie bei Rheuma, Harnwegsproblemen und nervöser Unruhe zum Einsatz.

 
Sellerie ist weit mehr als nur ein klassisches Suppengemüse. Er schmeckt roh im Salat, püriert oder gebacken als Beilage sowie verarbeitet zu Saft und Smoothies. Ferner enthält das würzige Gemüse zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten können.
Die Wildform des Selleries (Apium graveolens) stammt aus feuchten Regionen des mediterranen Mittelmeerraums und wurde bereits im alten Ägypten und im antiken Griechenland als Heilpflanze verwendet. Erst durch Züchtung ab dem 17. Jahrhundert wurden die Bitterstoffe im Sellerie so weit reduziert, dass er zunehmend als Gemüse an Bedeutung gewann.
Sellerie zählt zur Familie der Doldenblütler und zeichnet sich durch seine leicht salzige, würzige Note aus. Von der Pflanze gibt es drei verschiedene Kulturformen: den Knollensellerie, den Stangensellerie – auch Stauden- oder Bleichsellerie genannt – und den Schnittsellerie. Obwohl sich die Inhaltsstoffe der Sorten größtenteils gleichen, variieren die enthaltenen Mengen sowie ihre Einsatzbereiche.

Wertvolle Inhaltsstoffe und ihre gesundheitliche Wirkung

Vitamine und Mineralien
Sellerie liefert eine Vielzahl an Vitaminen wie Vitamin K, Folsäure, B-Vitamine und Carotinoide. Vitamin K hilft, Calcium in den Knochen einzubauen. Der Vitamin-B-Komplex sorgt für einen aktiven Energiestoffwechsel in unseren Körperzellen und stärkt gleichzeitig Nerven und Gehirn.
Darüber hinaus ist Sellerie reich an Mineralstoffen, vor allem an Kalium und Natrium sowie Calcium, Magnesium und Phosphor. Natrium und Kalium wirken im Körper als Gegenspieler. Während Natrium vorwiegend außerhalb der Zellen vorkommt, ist Kalium der wichtigste Elektrolyt innerhalb der Zelle. Gemeinsam regulieren sie den Flüssigkeitshaushalt und sind für die Weiterleitung von Nervenimpulsen unerlässlich. Kalium hilft außerdem dabei, überschüssiges Wasser auszuscheiden und den Blutdruck zu senken. Das enthaltene Calcium stärkt zusammen mit Magnesium und Phosphor Knochen und Zähne.
Überdies ist Sellerie ballaststoffreich, was die Verdauung und die Darmgesundheit fördert. Als kalorienarmes Gemüse ist der Verzehr von Sellerie zudem ideal, um überschüssige Kilos zu verlieren.
Ätherische Öle
Sellerie enthält einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, die dem Gemüse seinen typischen Geschmack und sein Aroma verleihen. Einen wichtigen Anteil daran haben die sogenannten Phthalide, die auf die Muskulatur der Blutgefäße entspannend wirken können und so zur Senkung des Blutdrucks beitragen. Hinzu kommen Terpene, die die Pflanze während des Wachstums anreichert, um sich gegen Bakterien und Pilze zu wehren. Studien zeigen, dass diese ätherischen Öle antibakterielle, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Studien zeigen, dass Sellerieextrakte antibakterielle Eigenschaften besitzen und insbesondere gegen Erreger von Harnwegsinfekten wirksam sein können. Zudem wurden antimykotische Eigenschaften entdeckt, die das Wachstum von Hefepilzen wie Candida albicans hemmen können. Diese Effekte wurden vor allem in Laboruntersuchungen nachgewiesen.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sellerie enthält Bitterstoffe und ätherische Öle, die die Bildung von Verdauungssäften und Enzymen anregen und Blähungen sowie Verdauungsbeschwerden entgegenwirken. Bioaktive Substanzen wie die Flavonoide Apigenin und Luteolin wirken antioxidativ und entzündungshemmend und können der Entstehung bestimmter Krebserkrankungen vorbeugen. Besonders große Mengen an Apigenin befinden sich in den Stängeln des Stangenselleries.

Verwendung in der Volksheilkunde

In der Volksheilkunde wurde Sellerie vor allem als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel eingesetzt, aber auch zur Behandlung von Beschwerden wie Rheuma, Gicht und Harnwegsproblemen. Darüber hinaus ist die Verwendung als beruhigendes Mittel bei nervöser Unruhe sowie als allgemeines Mittel zur Blutreinigung überliefert.

Verwendung in der Küche

Mit seinem kräftigen Aroma ist Knollensellerie eine unverzichtbare Zutat in Suppen, Eintöpfen und in Suppenwürzen. Fein geraspelt schmeckt die Knolle als Rohkostsalat, besonders in Kombination mit Obst wie Äpfeln oder Ananas und Walnüssen. Als Püree, häufig gemeinsam mit Kartoffeln, ist das Wurzelgemüse eine schmackhafte Beilage zu Fleisch- oder Gemüsegerichten. Auch im Ofen gebacken oder als veganes „Steak“ in der Pfanne oder auf dem Grill zubereitet, macht die Sellerieknolle eine gute Figur. Knollensellerie ist vor allem ein Herbst- und Wintergemüse.
Stangensellerie ist im Geschmack deutlich milder als Knollensellerie und überzeugt durch seine knackige Frische. Er schmeckt roh, fein gewürfelt im Salat oder in Sticks geschnitten als Snack. Außerdem verleiht er Gemüseeintöpfen und Suppen ein würziges Aroma. Besonders beliebt ist Stangensellerie auch in Form von Saft oder als Bestandteil von Smoothies. Frischer Stangensellerie ist ab Juli regional erhältlich.
Schnittsellerie ist der ursprünglichen Wildform des Selleries am ähnlichsten und wird wie Petersilie verwendet. Seine Blätter enthalten besonders viele ätherische Öle und sind daher sehr aromatisch. Das intensive Aroma bleibt auch nach dem Trocknen erhalten. Er wird vor allem als Suppengrün und zum Würzen von Salaten und Soßen verwendet und kann ab Juni im Garten geerntet werden.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Pastinake: Fast vergessenes Wurzelgemüse wieder im Trend


In Kürze:

  • Pastinaken sind ein altes Gemüse mit hohem gesundheitlichen Wert.
  • Sie sind ein traditionelles Heilmittel, das die Gesundheit von Leber, Darm und Nieren unterstützen kann.
  • Pastinaken lassen sich vielseitig zubereiten – von Suppen über Püree bis zu knusprigen Pommes oder Aufläufen.

 
Die Pastinake galt einst als wichtiges Grundnahrungsmittel, bevor sie von Kartoffel und Karotte verdrängt wurde. Heute erlebt das traditionelle Gemüse ein bemerkenswertes Comeback. Immer mehr Menschen entdecken die leicht süßliche Wurzel neu, und das aus gutem Grund: Sie ist nicht nur vielseitig einsetzbar und aromatisch, sondern auch ein echtes Nährstoffwunder. 2011 und 2012 wurde sie sogar zum Gemüse des Jahres gewählt.
Die Pastinake (Pastinaca sativa) erinnert optisch an Petersilienwurzel oder weiße Karotten. Sie gehört ebenfalls zur Familie der Doldenblütler und ist damit eng mit ihnen verwandt. Geschmacklich überzeugt sie durch ihr mildes, leicht süßliches Aroma und eine feine nussige Note. Das in Europa heimische Gemüse wird von Oktober bis in den Frühling geerntet. Pastinaken können nämlich im Beet – geschützt mit einer Schicht trockenem Laub oder Stroh – überwintern. Etwas Frost macht sie sogar noch etwas aromatischer und süßer.
Pastinaken sind nicht nur schmackhaft, sondern auch nährstoffreich und leicht bekömmlich und wurden traditionell als Heilmittel verwendet, was die moderne Forschung teilweise stützt.

Reich an Vitaminen und Mineralien

Pastinaken liefern zahlreiche Nähr- und Vitalstoffe. Sie enthalten unter anderem Vitamin C für das Immunsystem sowie B‑Vitamine wie B2, B6 und Folat, die Nerven und Stoffwechsel unterstützen. Zudem sind sie besonders reich an Mineralien und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink.
Der hohe Kaliumgehalt kann das Herz-Kreislauf-System entlasten und den Säure-Basen-Haushalt unterstützen, während Calcium und Magnesium Knochen, Muskeln und Nerven stärken. Eisen unterstützt den Sauerstofftransport im Blut und Zink das Immun- und Hormonsystem.
Die komplexen Kohlenhydrate in Pastinaken sorgen für eine lang anhaltende Sättigung, während Ballaststoffe wie das Pektin die Verdauung fördern. Pastinaken sind zudem leicht verdaulich und sehr wohltuend für den Magen. Sie sind daher besonders für Babys und rekonvaleszente Menschen geeignet.

Heilkundliche Verwendung

Neben ihrem ernährungsphysiologischen Wert haben Pastinaken traditionell auch eine heilkundliche Bedeutung. Ihre Wurzeln, Blätter und Samen enthalten heilkräftige Wirkstoffe wie ätherische Öle, Cumarine, Furanocumarine und Gerbstoffe. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe entzündungshemmende, krampflösende, gefäßerweiternde sowie antimikrobielle und antimykotische (gegen Pilze) Eigenschaften besitzen kann.
Sehr interessant sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie koreanischer Forscher in Bezug auf Leber- und Darmgesundheit. Die Forscher stellten fest, dass Pastinaken in der Lage sind, einer Fettleber entgegenzuwirken und den Stoffwechsel zu verbessern. Zusätzlich wurden eine Verbesserung der Darmbarriere und eine Reduktion entzündungsfördernder Stoffe aus Darmbakterien festgestellt. Die Studie wurde zwar an Tiermodellen durchgeführt, die Ergebnisse lassen jedoch vermuten, dass die bioaktiven Inhaltsstoffe und Ballaststoffe auch beim Menschen gesundheitlich relevant sein könnten.
In der traditionellen Heilkunde wird bei Magen-, Gallen-, Nieren- und Blasenbeschwerden sowie bei Appetitlosigkeit Tee aus den Samen empfohlen. Tee aus den Blüten und Blättern soll bei Schlafstörungen helfen. Aber auch bei Entzündungen und Infekten kommt die Pastinake zum Einsatz. Laut Überlieferungen wurde Pastinakensaft im 14. Jahrhundert gegen die Pest verwendet, was ihr den Namen „Pestnacke“ einbrachte.

Vielseitige Verwendung in der Küche

Pastinaken sind ein äußerst vielseitiges Gemüse. Sie eignen sich hervorragend für die Zubereitung von sättigenden Cremesuppen oder feinem Püree. Ebenso bereichern sie Gemüseeintöpfe mit wertvollen Nährstoffen. Auch in Aufläufen, als Ofengemüse oder in Form von knusprigen Pommes sind sie sehr schmackhaft. Roh, fein geraspelt und kombiniert mit Apfel lassen sie sich zudem ideal als frischer Salat genießen.
Pastinaken sind somit sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich eine echte Bereicherung.
Hinweis: Furanocumarine, wie sie in Pastinaken vorkommen, können phototoxische Reaktionen auslösen. Das bedeutet, dass beim Kontakt mit der Pflanze, insbesondere mit dem blühenden Kraut, in Verbindung mit UV-Strahlung bei empfindlicher Haut Rötungen oder Bläschen entstehen können. Daher sollten beim Umgang mit der frischen Pflanze vorsorglich Handschuhe getragen werden.

Rezept cremige Pastinakensuppe

Zutaten für 6 Personen:
  • 700 g Pastinake, geschält und grob gewürfelt
  • 1 säuerlicher Apfel, gewürfelt
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 150 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 4 Blätter Salbei
  • 2 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Croutons zum Bestreuen
Zubereitung:
  1. Butter zerlassen, Pastinaken und Apfel zugeben und kurz durchschwenken. Abdecken und etwa 10 Minuten köcheln lassen, währenddessen gelegentlich umrühren.
  2. Gemüsebrühe, Salbeiblätter und Nelken zugeben. Abgedeckt etwa 15 Minuten leicht köcheln, bis die Pastinaken weich sind.
  3. Salbeiblätter und Nelken entfernen und etwas abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer pürieren und Sahne zugeben. Nochmals langsam erwärmen, aber nicht mehr kochen. Abschmecken und mit Salbei und Croutons bestreut servieren.
  4. Guten Appetit!
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.