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Heilpflanze und Küchengemüse – unterschätzte Kraft des Selleries


In Kürze:

  • Sellerie kann vielfältig in Küche und Ernährung verwendet werden.
  • Er ist eine alte Heil- und Kulturpflanze.
  • Sellerie ist reich an Vitalstoffen, die die Gesundheit unterstützen können.
  • In der Volksmedizin kommt Sellerie bei Rheuma, Harnwegsproblemen und nervöser Unruhe zum Einsatz.

 
Sellerie ist weit mehr als nur ein klassisches Suppengemüse. Er schmeckt roh im Salat, püriert oder gebacken als Beilage sowie verarbeitet zu Saft und Smoothies. Ferner enthält das würzige Gemüse zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten können.
Die Wildform des Selleries (Apium graveolens) stammt aus feuchten Regionen des mediterranen Mittelmeerraums und wurde bereits im alten Ägypten und im antiken Griechenland als Heilpflanze verwendet. Erst durch Züchtung ab dem 17. Jahrhundert wurden die Bitterstoffe im Sellerie so weit reduziert, dass er zunehmend als Gemüse an Bedeutung gewann.
Sellerie zählt zur Familie der Doldenblütler und zeichnet sich durch seine leicht salzige, würzige Note aus. Von der Pflanze gibt es drei verschiedene Kulturformen: den Knollensellerie, den Stangensellerie – auch Stauden- oder Bleichsellerie genannt – und den Schnittsellerie. Obwohl sich die Inhaltsstoffe der Sorten größtenteils gleichen, variieren die enthaltenen Mengen sowie ihre Einsatzbereiche.

Wertvolle Inhaltsstoffe und ihre gesundheitliche Wirkung

Vitamine und Mineralien
Sellerie liefert eine Vielzahl an Vitaminen wie Vitamin K, Folsäure, B-Vitamine und Carotinoide. Vitamin K hilft, Calcium in den Knochen einzubauen. Der Vitamin-B-Komplex sorgt für einen aktiven Energiestoffwechsel in unseren Körperzellen und stärkt gleichzeitig Nerven und Gehirn.
Darüber hinaus ist Sellerie reich an Mineralstoffen, vor allem an Kalium und Natrium sowie Calcium, Magnesium und Phosphor. Natrium und Kalium wirken im Körper als Gegenspieler. Während Natrium vorwiegend außerhalb der Zellen vorkommt, ist Kalium der wichtigste Elektrolyt innerhalb der Zelle. Gemeinsam regulieren sie den Flüssigkeitshaushalt und sind für die Weiterleitung von Nervenimpulsen unerlässlich. Kalium hilft außerdem dabei, überschüssiges Wasser auszuscheiden und den Blutdruck zu senken. Das enthaltene Calcium stärkt zusammen mit Magnesium und Phosphor Knochen und Zähne.
Überdies ist Sellerie ballaststoffreich, was die Verdauung und die Darmgesundheit fördert. Als kalorienarmes Gemüse ist der Verzehr von Sellerie zudem ideal, um überschüssige Kilos zu verlieren.
Ätherische Öle
Sellerie enthält einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, die dem Gemüse seinen typischen Geschmack und sein Aroma verleihen. Einen wichtigen Anteil daran haben die sogenannten Phthalide, die auf die Muskulatur der Blutgefäße entspannend wirken können und so zur Senkung des Blutdrucks beitragen. Hinzu kommen Terpene, die die Pflanze während des Wachstums anreichert, um sich gegen Bakterien und Pilze zu wehren. Studien zeigen, dass diese ätherischen Öle antibakterielle, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Studien zeigen, dass Sellerieextrakte antibakterielle Eigenschaften besitzen und insbesondere gegen Erreger von Harnwegsinfekten wirksam sein können. Zudem wurden antimykotische Eigenschaften entdeckt, die das Wachstum von Hefepilzen wie Candida albicans hemmen können. Diese Effekte wurden vor allem in Laboruntersuchungen nachgewiesen.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sellerie enthält Bitterstoffe und ätherische Öle, die die Bildung von Verdauungssäften und Enzymen anregen und Blähungen sowie Verdauungsbeschwerden entgegenwirken. Bioaktive Substanzen wie die Flavonoide Apigenin und Luteolin wirken antioxidativ und entzündungshemmend und können der Entstehung bestimmter Krebserkrankungen vorbeugen. Besonders große Mengen an Apigenin befinden sich in den Stängeln des Stangenselleries.

Verwendung in der Volksheilkunde

In der Volksheilkunde wurde Sellerie vor allem als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel eingesetzt, aber auch zur Behandlung von Beschwerden wie Rheuma, Gicht und Harnwegsproblemen. Darüber hinaus ist die Verwendung als beruhigendes Mittel bei nervöser Unruhe sowie als allgemeines Mittel zur Blutreinigung überliefert.

Verwendung in der Küche

Mit seinem kräftigen Aroma ist Knollensellerie eine unverzichtbare Zutat in Suppen, Eintöpfen und in Suppenwürzen. Fein geraspelt schmeckt die Knolle als Rohkostsalat, besonders in Kombination mit Obst wie Äpfeln oder Ananas und Walnüssen. Als Püree, häufig gemeinsam mit Kartoffeln, ist das Wurzelgemüse eine schmackhafte Beilage zu Fleisch- oder Gemüsegerichten. Auch im Ofen gebacken oder als veganes „Steak“ in der Pfanne oder auf dem Grill zubereitet, macht die Sellerieknolle eine gute Figur. Knollensellerie ist vor allem ein Herbst- und Wintergemüse.
Stangensellerie ist im Geschmack deutlich milder als Knollensellerie und überzeugt durch seine knackige Frische. Er schmeckt roh, fein gewürfelt im Salat oder in Sticks geschnitten als Snack. Außerdem verleiht er Gemüseeintöpfen und Suppen ein würziges Aroma. Besonders beliebt ist Stangensellerie auch in Form von Saft oder als Bestandteil von Smoothies. Frischer Stangensellerie ist ab Juli regional erhältlich.
Schnittsellerie ist der ursprünglichen Wildform des Selleries am ähnlichsten und wird wie Petersilie verwendet. Seine Blätter enthalten besonders viele ätherische Öle und sind daher sehr aromatisch. Das intensive Aroma bleibt auch nach dem Trocknen erhalten. Er wird vor allem als Suppengrün und zum Würzen von Salaten und Soßen verwendet und kann ab Juni im Garten geerntet werden.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Pastinake: Fast vergessenes Wurzelgemüse wieder im Trend


In Kürze:

  • Pastinaken sind ein altes Gemüse mit hohem gesundheitlichen Wert.
  • Sie sind ein traditionelles Heilmittel, das die Gesundheit von Leber, Darm und Nieren unterstützen kann.
  • Pastinaken lassen sich vielseitig zubereiten – von Suppen über Püree bis zu knusprigen Pommes oder Aufläufen.

 
Die Pastinake galt einst als wichtiges Grundnahrungsmittel, bevor sie von Kartoffel und Karotte verdrängt wurde. Heute erlebt das traditionelle Gemüse ein bemerkenswertes Comeback. Immer mehr Menschen entdecken die leicht süßliche Wurzel neu, und das aus gutem Grund: Sie ist nicht nur vielseitig einsetzbar und aromatisch, sondern auch ein echtes Nährstoffwunder. 2011 und 2012 wurde sie sogar zum Gemüse des Jahres gewählt.
Die Pastinake (Pastinaca sativa) erinnert optisch an Petersilienwurzel oder weiße Karotten. Sie gehört ebenfalls zur Familie der Doldenblütler und ist damit eng mit ihnen verwandt. Geschmacklich überzeugt sie durch ihr mildes, leicht süßliches Aroma und eine feine nussige Note. Das in Europa heimische Gemüse wird von Oktober bis in den Frühling geerntet. Pastinaken können nämlich im Beet – geschützt mit einer Schicht trockenem Laub oder Stroh – überwintern. Etwas Frost macht sie sogar noch etwas aromatischer und süßer.
Pastinaken sind nicht nur schmackhaft, sondern auch nährstoffreich und leicht bekömmlich und wurden traditionell als Heilmittel verwendet, was die moderne Forschung teilweise stützt.

Reich an Vitaminen und Mineralien

Pastinaken liefern zahlreiche Nähr- und Vitalstoffe. Sie enthalten unter anderem Vitamin C für das Immunsystem sowie B‑Vitamine wie B2, B6 und Folat, die Nerven und Stoffwechsel unterstützen. Zudem sind sie besonders reich an Mineralien und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink.
Der hohe Kaliumgehalt kann das Herz-Kreislauf-System entlasten und den Säure-Basen-Haushalt unterstützen, während Calcium und Magnesium Knochen, Muskeln und Nerven stärken. Eisen unterstützt den Sauerstofftransport im Blut und Zink das Immun- und Hormonsystem.
Die komplexen Kohlenhydrate in Pastinaken sorgen für eine lang anhaltende Sättigung, während Ballaststoffe wie das Pektin die Verdauung fördern. Pastinaken sind zudem leicht verdaulich und sehr wohltuend für den Magen. Sie sind daher besonders für Babys und rekonvaleszente Menschen geeignet.

Heilkundliche Verwendung

Neben ihrem ernährungsphysiologischen Wert haben Pastinaken traditionell auch eine heilkundliche Bedeutung. Ihre Wurzeln, Blätter und Samen enthalten heilkräftige Wirkstoffe wie ätherische Öle, Cumarine, Furanocumarine und Gerbstoffe. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe entzündungshemmende, krampflösende, gefäßerweiternde sowie antimikrobielle und antimykotische (gegen Pilze) Eigenschaften besitzen kann.
Sehr interessant sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie koreanischer Forscher in Bezug auf Leber- und Darmgesundheit. Die Forscher stellten fest, dass Pastinaken in der Lage sind, einer Fettleber entgegenzuwirken und den Stoffwechsel zu verbessern. Zusätzlich wurden eine Verbesserung der Darmbarriere und eine Reduktion entzündungsfördernder Stoffe aus Darmbakterien festgestellt. Die Studie wurde zwar an Tiermodellen durchgeführt, die Ergebnisse lassen jedoch vermuten, dass die bioaktiven Inhaltsstoffe und Ballaststoffe auch beim Menschen gesundheitlich relevant sein könnten.
In der traditionellen Heilkunde wird bei Magen-, Gallen-, Nieren- und Blasenbeschwerden sowie bei Appetitlosigkeit Tee aus den Samen empfohlen. Tee aus den Blüten und Blättern soll bei Schlafstörungen helfen. Aber auch bei Entzündungen und Infekten kommt die Pastinake zum Einsatz. Laut Überlieferungen wurde Pastinakensaft im 14. Jahrhundert gegen die Pest verwendet, was ihr den Namen „Pestnacke“ einbrachte.

Vielseitige Verwendung in der Küche

Pastinaken sind ein äußerst vielseitiges Gemüse. Sie eignen sich hervorragend für die Zubereitung von sättigenden Cremesuppen oder feinem Püree. Ebenso bereichern sie Gemüseeintöpfe mit wertvollen Nährstoffen. Auch in Aufläufen, als Ofengemüse oder in Form von knusprigen Pommes sind sie sehr schmackhaft. Roh, fein geraspelt und kombiniert mit Apfel lassen sie sich zudem ideal als frischer Salat genießen.
Pastinaken sind somit sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich eine echte Bereicherung.
Hinweis: Furanocumarine, wie sie in Pastinaken vorkommen, können phototoxische Reaktionen auslösen. Das bedeutet, dass beim Kontakt mit der Pflanze, insbesondere mit dem blühenden Kraut, in Verbindung mit UV-Strahlung bei empfindlicher Haut Rötungen oder Bläschen entstehen können. Daher sollten beim Umgang mit der frischen Pflanze vorsorglich Handschuhe getragen werden.

Rezept cremige Pastinakensuppe

Zutaten für 6 Personen:
  • 700 g Pastinake, geschält und grob gewürfelt
  • 1 säuerlicher Apfel, gewürfelt
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 150 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 4 Blätter Salbei
  • 2 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Croutons zum Bestreuen
Zubereitung:
  1. Butter zerlassen, Pastinaken und Apfel zugeben und kurz durchschwenken. Abdecken und etwa 10 Minuten köcheln lassen, währenddessen gelegentlich umrühren.
  2. Gemüsebrühe, Salbeiblätter und Nelken zugeben. Abgedeckt etwa 15 Minuten leicht köcheln, bis die Pastinaken weich sind.
  3. Salbeiblätter und Nelken entfernen und etwas abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer pürieren und Sahne zugeben. Nochmals langsam erwärmen, aber nicht mehr kochen. Abschmecken und mit Salbei und Croutons bestreut servieren.
  4. Guten Appetit!
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Rettich: Antiker Allrounder für Genuss und Wohlbefinden


In Kürze:

  • Rettich begeistert seit Jahrtausenden mit seiner Würze und Frische.
  • Heute gibt es ihn in vielen verschiedenen Sorten, Formen und Farben. 
  • Senföle und weitere Inhaltsstoffe machen den Rettich besonders wertvoll für die Gesundheit.

Rettich ist ein vielseitiges und beliebtes Gemüse in der Küche. Das aromatische Wurzelgemüse schmeckt sowohl roh – etwa als knackiger Snack oder im Salat – als auch warm zubereitet in verschiedensten Gerichten.
Besonders in Bayern hat Rettich, dort auch „Radi“ genannt, eine lange Tradition. In hauchdünne Scheiben oder spiralförmig aufgeschnitten ist er ein fester Bestandteil der bayerischen Brotzeit.
Ursprünglich stammt Rettich allerdings aus Vorderasien. Bis heute spielt er auch in vielen asiatischen Küchen eine wichtige Rolle. In Ländern wie China, Japan oder Korea wird Rettich beispielsweise eingelegt, getrocknet oder als würzige Zutat in Suppen und Beilagen verwendet.
Rettiche (Raphanus) beeindrucken mit ihrer großen Vielfalt. Ob groß oder klein, rund, länglich, oval oder walzenförmig, es gibt sie in zahlreichen Formen. Auch farblich zeigen sie sich äußerst abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von weißen, rosafarbenen und roten Früh- und Sommerrettichen bis zu violetten, braunen oder schwarzen Herbst- und Winterrettichsorten. Das Fruchtfleisch ist meist weiß, einige Sorten sind jedoch vollständig durchgefärbt. Je nach Sorte können Rettiche fast das ganze Jahr über geerntet werden und überzeugen mit unterschiedlich intensiven Aromen – von angenehm mild bis würzig-scharf.
Radieschen zählen zu den engsten Verwandten des Rettichs. Der Meerrettich hingegen ist trotz seines Namens nicht näher mit dem Rettich verwandt. Beide gehören jedoch zur Familie der Kreuzblütler.

Inhaltsstoffe und gesundheitliche Vorteile

Rettich enthält wertvolle Senfölglykoside (Isothiocyanate), die für seine typische Schärfe verantwortlich sind. Je höher der Gehalt an Senfölen, desto intensiver schmeckt er. Diese natürlichen Pflanzenstoffe kommen sowohl in der Wurzel als auch in den Blättern vor und gelten als besonders gesundheitsfördernd.
Senföle wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass Rettich durch das Zusammenspiel verschiedener bioaktiver Substanzen – darunter Polyphenole – antioxidative Eigenschaften besitzt. Dadurch könnte er dazu beitragen, der Entstehung bestimmter Krankheiten wie Diabetes sowie verschiedener Krebsarten, etwa Darm-, Leber- oder Brustkrebs, vorzubeugen.
Bereits seit der Antike wird Rettich in der Volksmedizin geschätzt. Extrakte der Pflanze kamen traditionell unter anderem bei Magenbeschwerden, Harnwegsinfektionen, Leberbeschwerden, Herzerkrankungen und Geschwüren zum Einsatz. Besonders der schwarze Rettich gilt bis heute als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen, da er schleimlösend wirken kann.
Darüber hinaus liefert Rettich reichlich Vitamin C sowie wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Gleichzeitig ist das Gemüse kalorien- und fettarm. Seine Schärfe regt den Stoffwechsel an und kann dabei helfen, unerwünschte Bakterien- oder Pilzbesiedlungen im Darm zu hemmen, während die enthaltenen Ballaststoffe Gift- und Fettstoffe im Darm binden. Dadurch eignet sich Rettich hervorragend für eine figurbewusste Ernährung und kann zugleich die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen.
Ein weiterer Vorteil sind die enthaltenen Bitterstoffe. Sie fördern die Bildung von Verdauungssäften, unterstützen so die Verdauung und können Blähungen sowie Völlegefühl lindern.

Verwendung in der Küche

Rettiche werden besonders gern roh verzehrt. Dafür schneidet man sie am besten in dünne Scheiben, salzt sie leicht und lässt sie kurz ziehen. Das nimmt etwas von seiner Schärfe und er wird bekömmlicher. Anschließend schmeckt er hervorragend auf einem Butterbrot oder als klassischer Bestandteil einer Brotzeit.
Auch als Salat ist Rettich sehr beliebt. Geraspelt oder in feine Scheiben geschnitten lässt er sich hervorragend mit geriebenen Äpfeln kombinieren. Zusammen mit einem Joghurtdressing oder einer klassischen Essig-Öl-Marinade entsteht daraus ein erfrischender, würziger Salat. Doch auch leicht gedünstet, gebraten oder erst am Ende der Garzeit Suppen und Eintöpfen hinzugefügt, entfaltet Rettich ein angenehm mildes und feinwürziges Aroma. Rettich eignet sich darüber hinaus wunderbar zum Einlegen in Essig oder zum Fermentieren.

Rezept Rettichsalat:

Zutaten:
  • 300 g Rettich
  • 1 großer säuerlicher Apfel
  • 200 g saure Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • frisch gehackter Schnittlauch
Zubereitung:
  1. Rettich und Apfel in Stifte raspeln.
  2. Saure Sahne mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Schnittlauch verquirlen und abschmecken.
  3. Rettich und Apfel untermischen.
Guten Appetit!
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.