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Ministerin Bär bekräftigt Forderung nach eigenem Zugang zum Weltraum

Kurz vor Beginn eines internationalen Raumfahrttreffens in Paris hat Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) eine größere Produktion europäischer Trägerraketen gefordert. Ziel sei es, zusammen mit europäischen Partnern „Zugang zum All haben“, sagte sie am Mittwoch in Paris. Dies sei nicht nur für Wachstum und Wohlstand wichtig, sondern auch für Sicherheit und Souveränität.

Bär lobt Erfolg von Isar Aerospace

Bär würdigte den jüngsten Testflug einer in Bayern konzipierten Trägerrakete als eine „sensationelle Erfolgsgeschichte“. Das Unternehmen Isar Aerospace hatte am Samstag von Norwegen aus eine Trägerrakete erfolgreich ins Weltall gebracht.
US-Geschäftsmann Elon Musk habe bei Space X vier Versuche gebraucht, Isar Aerospace habe es bereits beim zweiten Versuch hinbekommen, betonte Bär. „Jetzt hat Deutschland bewiesen, dass wir Raketen bauen können, und jetzt geht es darum, in die Serienproduktion zu gehen“, fügte sie hinzu.

Isar Aerospace will Produktion hochfahren

Der Chef von Isar Aerospace, Daniel Metzler, kündigte an, die Produktion hochzufahren. „Das ist nur der Anfang einer neuen Industrie in Deutschland“, betonte er.
Um in Europa dauerhaft Satellitendaten nutzen zu können, müsse das Problem des „Flaschenhalses“ gelöst werden, nämlich der eigene Zugang zum All.
Die Rakete von Isar Aerospace auf dem Startplatz in Norwegen. (Handout)

Die Rakete von Isar Aerospace auf dem Startplatz in Norwegen. (Handout)

Foto: Brady Kenniston/Isar Aerospace, Photo Wingmen Media/AP/dpa

Raumfahrttreffen in Paris

Zu dem von Deutschland und Frankreich organisierten Treffen werden Regierungsvertreter von 60 Staaten erwartet. Dazu kommen Vertreter internationaler Organisationen und zahlreicher Unternehmen. Mehrere US-Unternehmen hatten ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt, darunter SpaceX und Blue Origin.
Der Gipfel sei eine Gelegenheit für die europäischen Staaten, ihre Raumfahrtstrategie für die kommenden Jahre zu koordinieren, erklärte das französische Präsidialamt vorab. (afp/red)
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Bär zu KI-Sicherheitsrisiken:„Zeit der Naivität ist vorbei“

Die USA und China sind Vorreiter bei KI-Anwendungen. Das schafft ein Abhängigkeits- aber auch Sicherheitsrisiko gerade bei der Nutzung von chinesischen KI-Modellen.
Daher fragte Epoch Times den Digitalminister Karsten Wildberger und Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) wie Deutschland den Spagat schaffen will deutschen Forschungseinrichtungen, dem universitären Bereich, aber auch der W…
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Nach vier Tagen: Streunender Bär in japanischer Stadt eingefangen

Nach vier Tagen im Ausnahmezustand ist ein durch die japanische Stadt Utsunomiya streunender Bär eingefangen worden. Nach Sichtungen unter anderem in einem Einkaufszentrum, an einer Universität und auf einem Großmarkt wurde der Bär am Dienstag nahe einem Wohnhaus aufgespürt.
Jäger, Polizisten und weitere Beamte umstellten das Haus und setzten den Bär mit einem Betäubungspfeil außer Gefecht. Das Tier wurde in einen Käfig auf einem Lieferwagen verfrachtet und abtransportiert.

Fast 100 Schulen waren geschlossen

Der Bär hatte die Menschen in der nördlich von Tokio gelegenen Stadt tagelang in Panik versetzt: Nach Sichtungen vor einer Grundschule und nahe einer Mittelschule wurden sämtliche Schulen in Utsunomiya geschlossen.
Die Einwohner wurden aufgerufen, nicht ins Freie zu gehen. An der Suche waren dutzende Jäger und Polizisten beteiligt, auch Hubschrauber waren im Einsatz.
 
Der erfolgreiche Abschluss der Suchaktion, über den japanische Medien groß berichteten, sorgte in der Stadt für Aufatmen. Der 37-jährige Anstreicher Issei Okabe sagte AFP, sein Kind gehe auf die Grundschule, vor der der Bär gesichtet wurde.
Als er sein Haus im Fernsehen in den Berichten über das Einfangen des Tiers gesehen habe, sei er erst überrascht und dann „so erleichtert“ gewesen.

2025 wurden 13 Menschen durch Bären getötet

Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Bären-Sichtungen und -Angriffe in Japan deutlich zu, auch in städtischem Gebiet. Im vergangenen Jahr wurden in dem Land 13 Menschen von Bären getötet, so viele wie noch nie.
Zwischen April 2025 und Ende März dieses Jahres wurden landesweit mehr als 50.000 Bären-Sichtungen verzeichnet – mehr als doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2023.
Fachleute führen den Anstieg auf eine schnell wachsende Bärenpopulation und die zunehmende Entvölkerung ländlicher Gebiete in Japan zurück. Im vergangenen Jahr hatte es in Japans Wäldern zudem wenige Eicheln gegeben, so dass die Bären sich anderswo auf Nahrungssuche machten.
In Japan leben zwei Bärenarten: der Asiatische Schwarzbär oder Kragenbär sowie der größere Braunbär. Braunbären können eine halbe Tonne wiegen und schneller laufen als Menschen. Jedes Jahr werden tausende Tiere abgeschossen. (afp/red)