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Erdrückt von Erziehungsratschlägen? Vertrauen Sie Ihren Instinkten!

Der kleine Paul macht ins Bett. Der Kinderarzt sagt dir das eine. Eine bekannte Influencerin zum Thema Erziehung auf Instagram sagt dir etwas anderes. Und deine Schwägerin sagt zwar nichts, grinst aber ein wenig, während sie vom perfekten Verhalten und den stets trockenen Bettlaken ihres Sohnes Anton schwärmt.
Ist es da ein Wunder, dass du dich überfordert und unzulänglich fühlst?
Eltern waren schon immer mit unaufgeforderten Ratschlägen und dem Druck von wertenden Familienmitgliedern oder aufdringlichen Kinderärzten konfrontiert. Doch heute, in Zeiten von Social-Media-Influencern, TV-Gurus und einfach mehr Einblick in die Erziehungsmethoden anderer Eltern – hat sich das Problem verschärft. Eltern sehen sich mit mehr Informationen und Erziehungsratschlägen konfrontiert als je zuvor.

Nicht alles ist gut gemeint

„Der Inhalt der Ratschläge mag sich im Laufe der Jahrzehnte geändert haben, aber die Vorstellung, dass Eltern nicht wissen, was zu tun ist, während der Experte es weiß, ist immer noch weit verbreitet“, erklärte Macall Gordon, Expertin für Kinderschlaf und Temperament, gegenüber der Epoch Times.
Gordon erforscht seit 20 Jahren die Auswirkungen von Erziehungsratschlägen auf das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen von Eltern. Ein besorgniserregender Trend, den sie beobachtet hat, sind angstschürende Botschaften. „Aktuelle Expertenratschläge haben ein eigennütziges Interesse daran, Eltern in Sorge und aus dem Gleichgewicht zu bringen“, sagte sie und fügte hinzu: „Besorgte, zweifelnde Eltern kaufen dann Dinge, von denen sie glauben, dass sie damit alles für ihr Kind tun, was sie können.“
„Ratschläge machen Eltern Angst vor jedem möglichen Risiko und bezeichnen sie dann als ‚Helikopter-Eltern‘, wenn sie zu schnell reagieren. Eltern können es nie richtig machen.“
Dr. Ray Guarendi ist klinischer Psychologe und auf Erziehungs- und Familienfragen spezialisiert. Auch er hat bemerkt, wie diese angstbeladenen „Ratschläge“ Eltern von allen Seiten überrollen. Im Gespräch mit Epoch Times verwies er auf die „Flut von Experten und ihren Theorien, die Eltern warnen, dass ihre Kinder, wenn sie etwas falsch machen, alle möglichen psychischen Störungen entwickeln und in Reality-TV-Sendungen am Nachmittag zu sehen sein werden“.
Hinzu kommt, dass sich die meisten Eltern ständig „beobachtet“ fühlen – und schon entsteht ein großes Stresspotenzial. Katie Rose, eine in New York ansässige Psychotherapeutin, bemerkte dazu: „Wir sind nie weit von einem Aufnahmegerät entfernt, und allein diese Tatsache macht die Menschen nervös. […] Eltern haben oft das Gefühl, ständig eine Rolle zu spielen und bewertet zu werden.“

Modernes Problem, altbewährte Lösung

Was sollen Eltern also tun? Zunächst einmal ist zu beachten, dass ein Großteil der Flut an Erziehungsratschlägen widersprüchlich ist. Das sollte uns darauf hinweisen, dass nicht alle Ratschläge ständig befolgt werden müssen – oder überhaupt beachtet werden können. Es deutet auch darauf hin, dass es nicht nur den einen richtigen Weg gibt, Kinder zu erziehen.
„Eltern sind die Experten für ihr Kind“, sagte Dr. Guarendi gegenüber der Epoch Times. „Sie kennen ihr Kind besser als jeder Experte. Sie können entscheiden, auf wen sie hören, je nachdem, wie gut der Rat zu ihrer Familie, ihren Wertvorstellungen und ihren Zielen passt.“

Eine eigene Familienidentität begründen

Dem stimmt auch Macall Gordon zu. Sie plädiert dafür, dass Eltern sich nur ein oder zwei Experten oder Ratgeberquellen aussuchen, denen sie folgen, anstatt zu versuchen, alle Tipps aufzunehmen. Es ist unmöglich und auch nicht sinnvoll, alle verfügbaren Informationen zu verarbeiten, denn die Anwendbarkeit von Ratschlägen hängt von der Familienkultur, den Kindern und den individuellen Lebensumständen ab. Eltern müssen ihre eigene Familienidentität erkennen und bewahren.
„Ich lege großen Wert darauf, eine Familienethik zu entwickeln und daran festzuhalten“, sagte Rose. „Lassen Sie sich bei Ihren Entscheidungen von dieser Philosophie leiten, damit Sie standhaft bleiben, wenn der Druck zunimmt.“ Wenn Eltern ihre Prioritäten, Werte und Herangehensweisen bewusst formulieren, gibt ihnen das das nötige Selbstvertrauen, auch wenn andere Eltern oder Experten ihren Ansatz infrage stellen. „Wichtig ist, zu verstehen, welche Entscheidung man trifft, warum man sie trifft, und dann dazu zu stehen“, fügte sie hinzu.
Widerstehen Sie außerdem der Versuchung, elterliche Ängste zu stillen, indem Sie Ihren Kindern einfach mehr Dinge kaufen. Rose erklärt: „Wir haben eine Kultur geschaffen, in der mehr zu tun so aussehen kann, als würde man mehr lieben, obwohl das, was Kinder tatsächlich brauchen, oft sehr einfach ist: Zeit, Aufmerksamkeit, Verbundenheit und Eltern, die nicht völlig erschöpft sind.“ Rose rät ihren Klienten sogar, weniger zu kaufen und weniger zu tun – weniger Aktivitäten, Vereine und so weiter – und die frei gewordene Zeit mit Familienzeit zu füllen.

Social Media ist nicht das echte Leben

Häufig resultiert diese konsumorientierte Herangehensweise an die Elternschaft aus dem Gefühl, mit dem, was andere in ihren sorgfältig kuratierten Social-Media-Feeds tun, konkurrieren zu müssen. Was ist die Lösung? – Vermeiden Sie Vergleiche. „Untersuchungen haben gezeigt, dass Vergleiche in den sozialen Medien tatsächlich zu einem höheren Maß an Angst und Depressionen beitragen“, merkte Gordon an. „Instagram ist nicht das echte Leben. Halten Sie Abstand.“
Ähnlich bemerkte Rose: „Wenn Sie ständig zur Seite schauen, um zu sehen, was alle anderen tun, verlieren Sie irgendwann den Blick dafür, woran Sie eigentlich glauben.“ Deshalb ist es so wichtig, ein festes Familienethos aufzubauen. Ihr Leitstern sind nicht andere Eltern, sondern Ihre eigenen Werte und Ihre Erziehungsphilosophie.
Das soll natürlich nicht heißen, dass Eltern niemals Ratschläge annehmen sollten, aber es gibt Grenzen. Im Allgemeinen sind sich die Experten – zumindest die ehrlichen unter ihnen – selbst einig, dass Eltern nur dann Rat suchen sollten, wenn sie wirklich nicht weiterwissen, verwirrt sind oder keine Ruhe finden können. Rose gibt folgenden hilfreichen Orientierungspunkt:
„Wenn Sie nicht ehrlich sagen können: ‚Ja, die meiste Zeit sind wir alle zu Hause glücklich und fühlen uns wohl‘, dann würde ich sagen, es ist Zeit, aufmerksam zu werden. Das bedeutet nicht, dass etwas fürchterlich schiefläuft; aber es ist ein guter Anhaltspunkt dafür, dass es an der Zeit ist, zu prüfen, welche Unterstützung verfügbar ist. Ansonsten leisten Sie wahrscheinlich fantastische Arbeit.“

Selbstvertrauen ist entscheidend

Abgesehen von Situationen, in denen Eltern sich wirklich ratlos fühlen, sollten sie sich selbst und ihren Erziehungsfähigkeiten vertrauen. „Ich möchte, dass Eltern sich selbst vertrauen“, sagte Rose. „Sie kennen Ihr Kind besser als ein Instagram-Algorithmus. Sie dürfen eine vernünftige Entscheidung treffen, abwarten, wie es läuft, und Anpassungen vornehmen, indem Sie dazulernen.“
Eine perfektionistische Haltung kann Eltern lähmen. Es ist in Ordnung, Dinge auszuprobieren, ohne die absolute Gewissheit zu haben, dass sie funktionieren, oder zu wissen, ob es die „richtigen“ Dinge sind. Es ist eine Kunst, keine Wissenschaft. Und es ist eine Lernerfahrung.
Eltern können darauf vertrauen, dass, wie Dr. Guarendi es ausdrückt, „der Großteil guter Erziehung aus gesundem Menschenverstand und Instinkt besteht“. Wenn trotz aller Bemühungen der Eltern etwas völlig schiefgeht, können Experten einspringen und helfen. Sie sind jedoch nicht dafür da, um jede Entscheidung der Eltern zu bestätigen. Ebenso können die gut gemeinten Ratschläge anderer Eltern für Sie und Ihre Familie geeignet sein – oder auch nicht. Was für eine Familie funktioniert, muss für eine andere nicht unbedingt funktionieren. Kein Kind gleicht dem anderen, genauso wie keine zwei Eltern gleich sind. Natürlich können bestimmte Grundprinzipien für alle gelten, aber es gibt viel Spielraum dabei, wie diese Prinzipien am besten angewendet werden.
Dies sollte Eltern ein Gefühl der Freiheit vermitteln und ihnen die Möglichkeit geben, ihren Erziehungsstil selbst zu gestalten. Es ist wichtig, zu lernen, Ratschläge anzuhören und zu bewerten sowie bei Bedarf Hilfe zu suchen. Letztlich können aber nur Sie Ihre Kinder großziehen. Sie sind die am besten geeignete Person für diese Aufgabe.

Eine Familie liegt im Bett.

Foto: Jacob Wackerhausen/iStock

Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Overwhelmed by Too Much Parenting Advice? It’s Time to Trust Your Instincts“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: sm)
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Können COVID-19-Impfstoffe Krebs verursachen?

Im Rahmen einer Anhörung in Washington am 3. Juni erklärten Ärzte, dass COVID-19-Impfstoffe bei einigen Menschen Krebs verursachen könnten.
In diesem Zusammenhang schilderte Dr. Angus Dalgleish, emeritierter Professor für Onkologie an der University of London, seine eigenen medizinischen Beobachtungen. Er berichtete von Patienten, die völlig unerwartet an Krebs erkrankten, wobei ein auffälliger zeitlicher Zusammenhang bestand. Diese Erkrankungen traten nämlich auf, nachdem den Betroffenen COVID-19-Impfstoffe verabreicht worden waren, die auf der mRNA-Technologie basieren.
Dr. Wafik El-Deiry, Direktor des Legorreta Cancer Center der Brown University, erklärte während der Anhörung, dass das Spike-Protein die körpereigene Krebsabwehr beeinflussen könnte.
Das Spike-Protein ist sowohl im Coronavirus selbst als auch in der COVID-19-Impfung enthalten. Laut den Ausführungen von El-Deiry zeigt sich dabei ein spezifischer Effekt, bei dem das Protein die Fähigkeit des Körpers stören könnte, bestimmte Gene zu aktivieren. Das Problem dabei ist, dass genau diese betroffenen Gene im Normalzustand eine entscheidende Funktion erfüllen, da sie regulär an der Unterdrückung von Krebs beteiligt sind.
El-Deiry und ein Kollege hatten bereits in einer im Januar veröffentlichten Studie Dutzende Publikationen aufgeführt, die verschiedene Krebsarten beschreiben, welche kurz nach einer COVID-19-Impfung oder Coronavirusinfektion auftraten.
„Betrachtet man die Gesamtheit der aktuellen Erkenntnisse sowie das, was Sie heute von namhaften Zeugen gehört haben, so befinden sich meiner Ansicht nach Millionen Amerikaner und Millionen weitere Menschen weltweit möglicherweise in einer akuten Gefahr, vorzeitig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu erkranken“, sagte Dr. Aseem Malhotra, ein britischer Kardiologe, während der Anhörung am 3. Juni.
Senator Ron Johnson (Republikaner aus Wisconsin), Vorsitzender des ständigen Untersuchungsausschusses des Senats (Permanent Subcommittee on Investigations), leitete die Anhörung.
Als bekannter Kritiker der COVID-19-Impfstoffe sagte Johnson, dass er der Überzeugung sei, dass die Öffentlichkeit schon bei potenziellen Gefahren gewarnt werden müsse, ohne auf endgültige Beweise zu warten.

Gegenposition aus den nationalen Instituten

Senator Richard Blumenthal, das ranghöchste demokratische Mitglied des Unterausschusses, vertrat eine andere Position.
Er verwies darauf, dass das National Cancer Institute eine klare Position einnimmt und Dr. Steven Pergam vom Fred Hutchinson Cancer Research Center mit folgender Aussage zitiert hat:
„Es gibt keine Belege dafür, dass COVID-19-Impfstoffe Krebs verursachen, zu einem Wiederauftreten der Krankheit führen oder das Fortschreiten der Krankheit begünstigen.“
Dr. Julie Gralow, leitende medizinische Expertin (Chief Medical Officer) der American Society of Clinical Oncology, war von Senator Blumenthal als Sachverständige zur Anhörung geladen worden. Sie bestätigte diese Einschätzung und erklärte:
„Es gibt derzeit keine klinischen Belege dafür, dass mRNA-COVID-19-Impfstoffe Krebs verursachen oder das Krebswachstum beschleunigen.“
Dr. Julie Gralow betonte zwar die Wichtigkeit, dieser Möglichkeit gründlich nachzugehen, wies jedoch auf einen entscheidenden Faktor hin, indem sie zwischen einem bloßen zeitlichen Zusammenhang und einer echten Ursache unterschied. Berichte über Krebserkrankungen, die kurz nach einer COVID-19-Impfung festgestellt wurden, bedeuten ihrer Ansicht nach nicht zwangsläufig, dass die Impfung auch der Auslöser dafür sei. Zudem bliebe letztlich unklar, wann genau sich die Krebserkrankungen im Körper tatsächlich entwickelt hatten, sodass der genaue Ursprung ungewiss ist.
Die Pharmaunternehmen Pfizer und Moderna, welche die mRNA-COVID-19-Impfstoffe herstellen, reagierten bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.

 
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „COVID-19 Vaccines May Be Causing Cancer, Experts Say“. (deutsche Bearbeitung: vm)