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Gehackte Daten von mehr als 41.000 Beschäftigten des US-Heimatschutzministeriums veröffentlicht

Eine interne Datenbank mit personenbezogenen Informationen zu mehr als 41.000 Mitarbeitern des US-Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security, DHS) ist nach Angaben einer Aktivistengruppe gehackt worden.
Die erbeuteten Daten, darunter Informationen über verdeckt arbeitende Beamte der Einwanderungsbehörde ICE, wurden im Internet veröffentlicht. Das teilte die Gruppe am Mittwoch mit.
Das Heimatschutzministerium bestätigte, über einen möglichen Sicherheitsvorfall informiert zu sein. „Das DHS ist sich eines möglichen Sicherheitsverstoßes bewusst und arbeitet aktiv daran, die Situation schnell und wirksam zu bewältigen“, erklärte ein Sprecher gegenüber The Epoch Times.
„Wir nehmen sämtliche Sicherheitsbedrohungen gegen unsere Mitarbeiter und Beamten ernst und werden dafür sorgen, dass alle angemessen geschützt werden. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir die Öffentlichkeit darüber informieren.“
Die veröffentlichten Daten umfassen E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Dienststellen und weitere berufsbezogene Angaben von Mitarbeitern verschiedener DHS-Abteilungen.
Betroffen sind unter anderem die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP), der Federal Protective Service (FPS), die DHS-Zentrale, die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) sowie Homeland Security Investigations (HSI).

Hackergruppe veröffentlicht Mitarbeiterdaten

Nach Angaben der Plattform Distributed Denial of Secrets (DDOS) soll eine Gruppe namens Department of Peace die Datenbank gehackt und Kopien an DDOS sowie die Schweizer Hacktivistin maia arson crimew weitergegeben haben.
Crimew veröffentlichte die Daten demnach in einer durchsuchbaren Datenbank namens „Icepick“. DDOS verbreitet Dokumente, die durch Datenlecks oder Hackerangriffe öffentlich geworden sind.
„Am 17. Juli sagte [Heimatschutzminister] Markwayne Mullin, er werde ‚den Druck erhöhen‘. Das passiert mit ICE, wenn man das tut“, erklärte ein Sprecher von Department of Peace in einer Pressemitteilung.
Laut Emma Best von DDOS enthält der Datensatz Angaben zu Beamten, die geheime und verdeckte Operationen beaufsichtigen. Er identifiziere zudem Mitarbeiter, die nach Personen suchen, die vertrauliche Regierungsinformationen weitergeben, sowie Verantwortliche für die gescheiterte Untersuchung des sogenannten BlueLeaks-Datenlecks.
Bei BlueLeaks waren 2020 Daten von mehr als 200 Polizeibehörden in den USA durch einen Hackerangriff betroffen.
Best zufolge enthält der Datensatz außerdem Informationen über wichtige Mitarbeiter der Abschiebungsprogramme des Heimatschutzministeriums.
Nach Angaben auf der Icepick-Website sind mehr als 21.000 Mitarbeiter der US-Grenzpatrouille und fast 6.600 ICE-Beamte von dem Datenleck betroffen.
Bereits im März hatte dieselbe Gruppe die Website des DHS angegriffen und mutmaßlich gestohlene Dokumente veröffentlicht. Diese betrafen Verträge zwischen dem Heimatschutzministerium, ICE und mehr als 6.000 Unternehmen, darunter Rüstungsunternehmen.
(Mit Material von Nachrichtenagenturen und der englischsprachigen Epoch Times)

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