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Möglicher Puma in Bayern: Polizei sucht jetzt mit Hunden

Nach der möglichen Sichtung eines Pumas im bayerischen Landkreis Erding hat die Polizei am Donnerstag ihre Suche nach dem Tier fortgesetzt.
Die Beamten seien im Gemeindebereich Oberding nahe dem Münchner Flughafen auch mit Hunden unterwegs, um das gesichtete Tier aufzuspüren, teilte ein Sprecher in Ingolstadt mit. Er betonte, dass nach wie vor einem Verdacht nachgegangen werde.
Nachdem die Suche mit Einsatzkräften, Hubschraubern und Drohnen keine Spur des möglichen Pumas gebracht hatte, setzt die Polizei nun auf Hunde.

Rund 15 Einsatzkräfte vor Ort

Zwei Hundeführer sind mit ihren Schäferhunden im Einsatz, insbesondere um etwaige Beute oder Beuteteile zu finden, wie die Polizei mitteilte. Zudem suchen Beamte nach dem Tier.
Insgesamt seien derzeit rund 15 Personen vor Ort und sechs im Innendienst mit der Suche beschäftigt.
Dabei nehme man Rücksicht auf das Naturschutzgebiet und die dort lebenden Tiere, betonte der Leiter der Polizeiinspektion Erding, Sebastian Pinta. Die Hunde seien angeleint und suchten punktuell – ausgehend vom Ort der Sichtung.

Tierart weiterhin unklar

Bislang verlief die Suche im Notzinger Moos ohne Ergebnis. Auch Hinweise aus der Bevölkerung, von denen einige eingingen, haben bisher keine konkreten Spuren erbracht.
Bereits am Mittwoch hatten Einsatzkräfte das Naturschutzgebiet aus der Luft mit einem Hubschrauber und Drohnen sowie am Boden durchkämmt. Auch der Einsatz einer Wärmebildkamera in der Nacht blieb ohne Erfolg.
Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hält es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt.
Laut Landratsamt ist jedoch unklar, um welche Tierart es sich handelt. Auch woher das Tier stammen könnte, ist unbekannt. (dpa/afp/red)