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28. Oktober: Schulze-Rücktritt gefordert | Keine Mehrheiten in Israel | Zugunglück in Spanien

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Schulze-Rücktritt gefordert

In der CDU in Sachsen-Anhalt gibt es weiter Streit um die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten. CDU-Abgeordnete sollten laut Berichten mit einer eidesstattlichen Erklärung versichern, nicht für AfD-Kandidaten gestimmt zu haben. Epoch Times erfuhr aus Fraktionskreisen der CDU, dass die Initiative nicht vom Fraktionschef Sven Schulze ausging, zudem das Papier nach intensiver Diskussion verworfen wurde. CDU-Politiker Alexander Räuscher hatte zuvor Schulzes Rücktritt gefordert.

Keine Mehrheiten in Israel

Bei der Knesset-Wahl in Israel hat Premier Benjamin Netanjahu besser abgeschnitten als erwartet. Nach Auszählung von rund 77 Prozent kommt sein Lager auf 54 der 120 Sitze, das Lager von Gadi Eisenkot auf 49. Für eine Mehrheit sind allerdings 61 Sitze nötig. Ob die arabischen Parteien mit erwarteten 19 Sitzen zu einer Mehrheit verhelfen können, bleibt abzuwarten.

Zugunglück in Spanien

Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge, die sich 150 Kilometer südlich von Madrid ereignete, sind mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Laut Spaniens Verkehrsminister ist das Unglück auf eine „unerklärliche” und „falsche” Entscheidung der Bahnleitstelle zurückzuführen. Obwohl das automatische Zugsicherungssystem nach einem Computerausfall noch nicht wieder funktionierte, sei einem der Züge grünes Licht zur Weiterfahrt gegeben worden.

Wirtschaftsallianz mit Japan

Deutschland will die Rüstungskooperation mit Japan ausbauen. Beide Länder prüfen eine Zusammenarbeit beim Kampfflugzeugbau. Angesichts zunehmender Spannungen mit China und den USA warb Bundeskanzler Friedrich Merz außerdem für eine globale Allianz für regelgebundenen Handel. Morgen schließt Merz seine mehrtägige Asienreise in Südkorea ab.

Spritkosten stoppen Weltreise

Nach zwei Jahren auf hoher See müssen mehr als 200 Passagiere aus einem Dutzend Ländern ein Kreuzfahrtschiff frühzeitig verlassen. Wegen explodierender Treibstoffkosten hat der Anbieter den Betrieb ausgesetzt. Die Gäste lebten an Bord des Schiffs und erkundeten dabei die Welt. Nun endete ihre Reise ein Jahr früher.

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