US-Präsident Donald Trump lobte am 7. Oktober bei einer Veranstaltung im Oval Office die automatische Registrierung für sogenannte „Trump-Konten“ durch das Finanzministerium.
Trump hob hervor, dass mittlerweile etwa 70 Millionen US-Kinder in diesen steuerbegünstigten Anlagekonten registriert sind. „Wenn alles gut läuft – und davon gehe ich aus –, werden sie ziemlich reich sein, wenn sie 18 und dann 21 werden, und auch im weiteren Verlauf ihres Lebens“, sagte Trump vor Reportern. „Dieses Geld ist die Zukunft Ihres Kindes. Früher war es doch so: Wenn das Kind 18 wurde, gab es nichts.“
Das Milken Institute prognostizierte in einer Studie vom März 2015, dass Konten mit einem Startguthaben von 1.000 US-Dollar nach 20 Jahren durchschnittlich auf 8.000 US-Dollar anwachsen können. Nach 40 Jahren könnten sie einen Wert von 69.000 US-Dollar erreichen.
Das Weiße Haus schätz auf Basis der durchschnittlichen Aktienmarktrenditen im Zeitverlauf, dass der Wert dieser Konten 1 Million Dollar übersteigen könnte. Voraussetzung ist, dass die Eltern ihre Einzahlungen bis zum 28. Lebensjahr ihrer Kinder maximieren. Dies geschieht wenige Tage, nachdem das Finanzministerium mit der automatischen Eröffnung von 530A-Konten begonnen hat. Damit wurde jedem amerikanischen Kind unter 18 Jahren mit einer gültigen Sozialversicherungsnummer ein Konto zugewiesen.
„Dank der automatischen Anmeldung verfügen nun über 60 Millionen weitere berechtigte Kinder über ein Konto, das nur noch beansprucht werden muss“, verkündete Finanzminister Scott Bessent in einer Erklärung am 1. Oktober. Die Konten, auf die jährlich bis zu 5.000 Dollar eingezahlt werden können, laufen auf dem Namen des Kindes. Diese werden von den Eltern oder Erziehungsberechtigten verwaltet, bis das Kind 18 Jahre alt wird. Ab diesem Zeitpunkt erhält das Kind die volle Kontrolle über die Gelder.
Um ein Konto zu aktivieren, müssen Eltern die offizielle „Trump Accounts“-App für Android oder iOS herunterladen, ihre Identität nachweisen und ihre Beziehung zum Kind bestätigen. Sobald die Angaben geprüft und genehmigt wurden, wird das Konto offiziell beansprucht und die Nutzungsbedingungen akzeptiert. Eltern oder Erziehungsberechtigte müssen das Konto des Kindes beanspruchen, um es zu verwalten und Einzahlungen von Verwandten, Freunden oder Arbeitgebern zu ermöglichen.
Nur beanspruchte Konten erhalten die Startzahlung in Höhe von 1.000 Dollar vom Finanzministerium, wie das Ministerium letzte Woche bestätigte. Die 1.000 Dollar stehen Kindern zur Verfügung, die zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. Dezember 2028 geboren wurden.
„Nun wird jedes Mitglied der nächsten Generation über ein Anlagekonto verfügen und von unserer boomenden Wirtschaft profitieren“, sagte Trump.
Die automatische Anmeldung erweitere den Zugang zu philanthropischen Beiträgen, so der Präsident. Dies ebne Spendern einen einfachen Weg, um auf die Trump-Konten berechtigter Kinder einzuzahlen.
Breite Beteiligung an den Trump-Konten
Seit dem Start am 4. Juli wurden laut Angaben des Weißen Hauses mehr als 2,2 Milliarden Dollar auf diese Konten eingezahlt. Achtzig Prozent der Trump-Konten sind mit Familien verbunden, die weniger als 200.000 Dollar im Jahr verdienen.
Bislang stammte fast die Hälfte der Beiträge aus den Startkapitalzuwendungen der US-Regierung in Höhe von 1.000 Dollar. Hinzu kamen 638 Millionen Dollar an direkten Beiträgen von Freunden und Familienangehörigen sowie 291 Millionen Dollar an philanthropischen Spenden.

Michael Dell, Gründer und CEO von Dell Technologies, Brad Gerstner, Gründer und CEO von Altimeter Capital, und Präsident Donald Trump während des „Trump Accounts“-Gipfels in Washington am 28. Januar 2026.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times
Dutzende Unternehmen – darunter Bank of America, Intel, Steak ’n Shake, Coinbase und Robinhood – haben zugesagt, Beiträge auf „Trump-Konten“ zu leisten.
Milliardärsehepaar Susan und Michael Dell haben zugesagt, 250 Dollar auf 25 Millionen Konten einzuzahlen; die Einzahlungen sollen bis Ende dieser Woche erfolgen.
„Wir glauben an euch und möchten, dass ihr große Träume habt, denn wir wissen, dass ihr eure Träume verwirklichen könnt“, sagte Susan Dell. „Also, liebe Eltern und Großeltern, bitte meldet das Konto eures Kindes an. Diese Konten sind bereit. Sie warten auf euch, und es ist Geld darauf.“
Die Guthaben auf den „Trump-Konten“ müssen in Fonds investiert werden, die die Wertentwicklung eines US-Aktienindex nachbilden. Diese Fonds dürfen aber nicht mehr als 0,1 Prozent an jährlichen Gebühren und Kosten erheben. Das Finanzministerium wird laut veröffentlichten vorläufigen Vorschriften auch Aktienspenden auf „Trump-Konten“ zulassen.wo
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel: „70 Million American Children Now Enrolled in Trump Accounts: White House“. (deutsche Bearbeitung: vm)

