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UFO-Akten: Roswell-Zeuge beschreibt Alien-Körper und eiförmiges Flugobjekt

Das US-Kriegsministerium hat die siebte Veröffentlichung der zuvor als geheim eingestuften Akten zu unidentifizierten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Darunter befindet sich der Bericht eines Augenzeugen über den mutmaßlichen UFO-Absturz von Roswell im Jahr 1947, in dem von außerirdischen Körpern und einem eiförmigen Flugobjekt die Rede ist.
Die Dokumentensammlung umfasst außerdem einen Bericht über die Skinwalker Ranch in Utah. Darin werden mehr als zwei Dutzend Sichtungen hundeähnlicher Kreaturen, kleiner menschenähnlicher Wesen und weiterer ungewöhnlicher Phänomene beschrieben.
Die Akten sind Teil des „Presidential Unsealing and Reporting System for Unidentified Anomalous Phenomena Encounters“, eines Systems zur Freigabe und Dokumentation von Begegnungen mit unidentifizierten anomalen Phänomenen.
„Diese Akten waren hinter Geheimhaltungsstufen verborgen und haben seit Langem berechtigte Spekulationen genährt – nun ist es an der Zeit, dass die amerikanische Bevölkerung sie selbst einsehen kann“, erklärte US-Kriegsminister Pete Hegseth in einer Stellungnahme.

Eidesstattliche Erklärung zum Roswell-Zwischenfall

Zu den veröffentlichten Dokumenten gehört eine eidesstattliche Erklärung aus dem Jahr 2002, die vermutlich vom ehemaligen Pressesprecher des Luftwaffenstützpunkts Roswell, Walter Haut, stammt. Darin schildert Haut eine Besprechung mit Mitarbeitern am 8. Juli 1947.
Bei diesem Treffen hätten Verantwortliche über Trümmerteile beraten, die auf einer Ranch rund 64 Kilometer von Roswell entfernt geborgen worden seien. „Ich bin davon überzeugt, dass es sich bei dem, was ich persönlich gesehen habe, um eine Art Flugobjekt aus dem Weltraum und dessen Besatzung handelte“, erklärte Haut in der eidesstattlichen Erklärung.
Er beschrieb zwei Fundstellen im Lincoln County, an denen die Trümmer des mutmaßlichen Absturzes eingesammelt worden seien. Zudem hätten er und andere Anwesende Materialproben in den Händen gehalten und diese während der Besprechung an einem Tisch herumgereicht.
Touristen betrachten am 7. Oktober 2026 im Internationalen UFO-Museum von Roswell, New Mexico, Schlagzeilen. Foto: John Fredricks/Epoch Times

Touristen betrachten am 7. Oktober 2026 im Internationalen UFO-Museum von Roswell, New Mexico, Schlagzeilen.

Foto: John Fredricks/Epoch Times

„Es war ein Material, wie ich es in meinem Leben noch nie zuvor gesehen hatte“, erklärte Haut. „Einige Stücke ähnelten hauchdünner Metallfolie, waren jedoch äußerst widerstandsfähig. Andere wiesen ungewöhnliche Markierungen entlang ihrer Länge auf. Die Teile wurden von einer Person zur nächsten gereicht, wobei jeder seine Einschätzung abgab. Niemand konnte die Trümmer identifizieren.“
Die Gruppe habe auch darüber beraten, ob die Öffentlichkeit über den Fund informiert werden sollte, so Haut.
Tatsächlich erschien damals eine erste Meldung über den Vorfall in der Lokalzeitung „Roswell Daily Record“.
Die Schlagzeile lautete: „RAAF Captures Flying Saucer On Ranch in Roswell Region“ – auf Deutsch etwa: „Militärflugplatz Roswell birgt fliegende Untertasse auf einer Ranch in der Region Roswell“. Das Militär änderte später seine Darstellung und erklärte, bei dem geborgenen Objekt habe es sich um einen Wetterballon gehandelt.
In der am 23. Oktober veröffentlichten Fassung der eidesstattlichen Erklärung wurden die Namen von Hauts Vorgesetzten geschwärzt.
Haut zufolge nahm ihn kurz vor seinem Verlassen des Stützpunkts eine Person, deren Name vom Pentagon nicht veröffentlicht wurde, mit zum Gebäude 84. Dabei handelt es sich um einen Hangar auf der Ostseite des Rollfelds des damaligen Roswell Army Airfield, das heute als Roswell Air Center bekannt ist. Das Gebäude wird inzwischen für die Wartung ziviler Flugzeuge genutzt.
Der Hangar sei streng bewacht gewesen, berichtete Haut. Im Inneren habe er ein Objekt betrachten dürfen, das kurz zuvor nördlich der Stadt geborgen worden sei. Es sei etwa 3,7 bis 4,6 Meter lang, etwas weniger breit und rund 1,8 Meter hoch gewesen. Seine Form habe an ein Ei erinnert.
Die Oberfläche des Objekts habe metallisch gewirkt. Fenster, Bullaugen, Tragflächen, ein Heck oder ein Fahrwerk seien nicht zu erkennen gewesen.
„Aus einiger Entfernung konnte ich außerdem zwei Körper unter einer Segeltuchplane sehen“, erklärte Haut. „Nur die Köpfe ragten unter der Abdeckung hervor, sodass ich keine Gesichtszüge erkennen konnte. Die Köpfe wirkten allerdings größer als gewöhnlich. Die Kontur unter der Plane ließ auf die Körpergröße eines etwa zehnjährigen Kindes schließen.“
Haut zufolge wurde ihm mitgeteilt, dass für die Körper eine provisorische Leichenhalle eingerichtet worden sei.

Forscher sieht keine neuen Erkenntnisse

Paul Semones, Betreiber von UFO-Touren in Roswell und UFO-Forscher, zeigte sich von den am 23. Oktober veröffentlichten Informationen nicht überrascht.
„Das ist nichts Neues“, sagte Semones gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times. „Über diese Dinge streiten wir buchstäblich seit Jahrzehnten.“
Nach Angaben von Semones wurde die eidesstattliche Erklärung erstmals 2007 veröffentlicht. Sie sei ursprünglich dazu bestimmt gewesen, nach Hauts Tod im Jahr 2005 freigegeben zu werden. Das Dokument sei bereits in mindestens drei Büchern über den mutmaßlichen UFO-Zwischenfall von Roswell abgedruckt worden.
In der vom Pentagon am 23. Oktober veröffentlichten Fassung seien mehrere Namen geschwärzt worden. Die ursprünglich verbreitete Version habe diese Namen jedoch enthalten, erklärte Semones.
„Die Lehre daraus ist, dass zahlreiche Medienvertreter erstmals mit diesen Informationen in Berührung kommen, weil sie nicht verfolgen, was in der UFO-Forschung geschieht“, sagte er. „Die Welt hat es ignoriert, aber die Informationen waren immer verfügbar.“

Berichte über ungewöhnliche Kreaturen auf der Skinwalker Ranch

Die jüngste Veröffentlichung der US-Regierung enthält auch Berichte über „zweibeinige, hundeähnliche Kreaturen“ und „kleine Menschen“ auf der Skinwalker Ranch in Utah.
Die Untersuchung wurde im Frühjahr 2010 von Bigelow Aerospace Advanced Space Studies durchgeführt, einem Unternehmen, das als Auftragnehmer für die US-Regierung tätig war.
Der Bericht dokumentiert Interviews mit mehr als 25 Personen aus der Region. Zu den Befragten gehörten Anwohner, Polizeibeamte, Rancher, Geschäftsinhaber, Angehörige eines indigenen Stammes sowie ein Schamane. Sie berichteten von ungewöhnlichen Ereignissen in der Umgebung.

Mehrere Personen haben in der Nähe der Skinwalker Ranch in Utah hundeähnliche Wesen gesehen, wie aus einem freigegebenen Bericht des Pentagons vom 23. Oktober 2026 hervorgeht.

Foto: US-Kriegsministerium

„Alle befragten Personen haben eigene Erfahrungen aus erster Hand gemacht“, heißt es in dem Bericht des Unternehmens. Die Zeugen waren zwischen 15 und 77 Jahre alt.
Die Ermittler verwendeten tragbare Messgeräte, um Umweltdaten zu erfassen. Darüber hinaus entnahmen sie Boden- und Pflanzenproben und fertigten Fotos an. Weitere Messungen wurden ebenfalls durchgeführt.
„Zeugen berichteten von rätselhaften Lichtkugeln aus nächster Nähe, Sichtungen hundeähnlicher Kreaturen am helllichten Tag, die auf zwei Beinen liefen, unnatürlichem tierischem Heulen und Schreien, ‚kleinen Menschen‘, prähistorisch anmutenden Vögeln und einer Made, die etwa 2,4 Meter lang war und einen Durchmesser von 60 bis 90 Zentimetern hatte“, berichtete das Unternehmen.
Elf Zeugen hätten zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten in der Nähe der Ranch sowohl die hundeähnliche Kreatur als auch leuchtende Kugeln gesehen, berichtete Bigelow Aerospace Advanced Space Studies.
Mehrere Personen, die das große, hunde- oder wolfsähnliche Wesen beschrieben, hätten ausgesagt, dass es auf zwei Beinen gehen und laufen könne. Aufgerichtet habe es eine Körpergröße von etwa 1,8 bis 2,1 Metern erreicht.
„Auf Grundlage dieser Befragungen könnte es sich um mindestens drei unterschiedliche Arten von Kreaturen handeln“, schrieben die Ermittler.
Vier voneinander unabhängige Augenzeugen berichteten demnach außerdem von einer kleinen, behaarten Kreatur, die etwa 90 Zentimeter groß gewesen sei und lange Arme gehabt habe. Das Wesen sei wie ein Schimpanse oder Orang-Utan gelaufen und von den Zeugen als „Troll“ beschrieben worden.
Weitere Personen gaben an, große wurmartige Wesen, an Flugsaurier erinnernde Kreaturen, „kleine Menschen“ und andere ungewöhnliche Erscheinungen gesehen zu haben.
Die Ermittler untersuchten auch Fellproben, die auf dem Gelände der Ranch gefunden worden waren. Laut Bericht stimmte das Material mit dem Fell gewöhnlicher Haushunde überein.
 
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Roswell UFO Witness Describes Alien Bodies, Egg-Shaped Craft in Newly Released Files“. (redaktionelle Bearbeitung: vm)

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