Bei einem Schusswaffenvorfall im US-Bundesstaat Ohio sind mindestens zwölf Menschen verletzt worden.
Die Schüsse fielen am 6. Juni in der Nähe eines beliebten Musik-Festivals in der Stadt Toledo. Die Kugeln trafen zwölf Menschen, teilt der Vize-Polizeichef der Stadt, Joseph Heffernan, mit. Zwei der Opfer schwebten demnach in Lebensgefahr. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.
Mindestens zwei Schützen beteiligt
Die Schüsse waren laut Polizei nahe des Old West End Festivals gefallen. Die beliebte Veranstaltung mit Live-Musik und Straßenfesten findet jedes Jahr in einem historischen Stadtviertel von Toledo statt.
Zum Zeitpunkt des Schusswaffenvorfalls war die Polizei bereits mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass es mindestens zwei Schützen gab.
Foto: Paul Sancya/AP/dpa
Laut Vize-Polizeichef Heffernan sah es so aus, als seien mindestens zwei Schützen beteiligt gewesen, die „wahrscheinlich aufeinander geschossen haben“. Sein Kollege Dan Gerken zeigte sich schockiert vom Ausmaß der Gewalt.
„Ich war schon an vielen Tatorten, aber das hier hat alles übertroffen“, erklärte Gerken. Er sagte, das Durchschnittsalter der Opfer liege bei etwa Anfang 20 Jahren.
Die Einsatzkräfte durchkämmte das Gebiet auf der Suche nach Verdächtigen, befragten Zeugen und werteten Handyvideos aus. Die Bevölkerung riefen sie auf, sich mit Hinweisen zu melden. (afp/red)