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Weidel: CDU als Volkspartei von AfD abgelöst

Nach den deutlichen Zugewinnen der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat die Bundesvorsitzende Alice Weidel die Alternative für Deutschland als neue Volkspartei bezeichnet.
Die CDU sei in dieser Funktion von der AfD abgelöst worden, sagte Weidel am Sonntagabend im ZDF. „Wir sind stärkste Kraft und in der Mitte der Bevölkerung angekommen“, so Weidel.

Weidel kritisiert Brandmauer-Politik

Mit Blick auf die starken Verluste der CDU kritisierte Weidel die Brandmauer-Politik der Abgrenzung zur AfD. Mitte-Rechts-Regierungen seien bereits auf Basis vergangener Wahlergebnisse möglich gewesen, sagte die Bundesvorsitzende.
Die AfD sei bereit Gespräche zu führen. Dies sei Auftrag der Partei. „Unser Ziel ist natürlich, Koalitionsgespräche langfristig mit der CDU zu führen“, sagte Weidel. Verbiegen wolle sich die AfD allerdings nicht.
Den Wahlsieg der Linken in Berlin führte Weidel ebenfalls auf die Brandmauerpolitik zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) forderte sie auf, Konsequenzen für seine Partei zu ziehen. Zudem warf sie der Links-Partei vor, Reiche vermeintlich erschießen zu wollen.

Berliner AfD-Spitzenkandidatin: haben uns „sensationell verbessert“

Die Spitzenkandidatin der AfD in Berlin, Kristin Brinker, hat nach der Abgeordnetenhauswahl von einem „tollen Ergebnis“ für ihre Partei gesprochen. „Wir haben uns sensationell verbessert“, sagte Brinker am Sonntagabend in der ARD. Die AfD werde eine „sehr, sehr starke Oppositionsfraktion“ sein.
Die AfD sei drittstärkste Kraft in einer Großstadt geworden, obwohl dies für ihre Partei ein schwieriges Milieu sei, betonte Brinker. Das Wahlergebnis zeige, wie unzufrieden die Menschen seien. (afp/red)

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