Bei der Ukraine-Unterstützer-Konferenz Yalta European Strategy erklärte der Sicherheitsberater der britischen Regierung, Jonathan Powell, Europa könne in diesem Winter bei der Gasversorgung in Schwierigkeiten geraten.
Das Portal „Clash Report“ hat auf X einen Ausschnitt der Konferenz, die vom 11. bis 12. September in Kiew abgehalten wurde, geteilt. Darin sagt Powell:
„Gas könnte zu Beginn des Winters zum Problem werden, da die EU mit echten Versorgungsengpässen zu kämpfen haben wird.“
Allerdings dürfe dies nicht zu einem Vorteil für Putin werden, sagte der Sicherheitsberater. Die Bevölkerung müsse sich auf harte Zeiten einstellen.
Powell wörtlich:
„Das wird uns einige echte Entbehrungen und Schwierigkeiten abverlangen, aber wir werden das hinnehmen müssen.“
Europa müsse das aber hinnehmen und die wirtschaftliche, militärische, politische und diplomatische Unterstützung für die Ukraine aufrechterhalten, so Powell im Anschluss laut BBC.
Epoch Times konnte die Authentizität des Videos nicht verifizieren – der Wortlaut entspricht aber Medienberichten zu Powells Aussagen.
Lieferausfälle aufgrund des Irankriegs haben zu einem deutlichen Anstieg des europäischen Gaspreises geführt. Zugleich sind die Füllstände der Gasspeicher in vielen EU-Ländern niedrig.
In Großbritannien hat Ende August der Geschäftsführer des Energieunternehmens Centrica, Chris O’Shea, vor einer Gasmangellage gewarnt. Großbritannien verfüge „für den kommenden Winter fast über keine Gasvorräte“. Die Zeit laufe schnell ab, während der Winter näher rücke.