Mit dem vor dem Spiel von vielen erwarteten Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gesichert. Vor 69.045 Zuschauern endete das Spiel 3:3.
Mit der ersten guten Chance des Spiels ging Österreich zunächst durch Marko Arnautovic in Führung (28.). Nun waren die Algerier gefordert, eine Niederlage hätte schließlich das Aus bedeutet. Und in der Tat drängten die Nordafrikaner auf den Ausgleich. Diesen erzielte Rafik Belghali (45.) mit einem starken Solo-Schuss kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit stand Österreich wieder unter Druck. Ein weiteres Gegentor und das Team Austria hätte die Heimreise antreten müssen. Doch die Österreicher kamen gut aus der Kabine und gingen schnell wieder durch Marcel Sabitzer in Führung (55.). Jetzt war es wieder Algerien, das gefordert war – und das durch Riyad Mahrez erneut lieferte (60.). Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse: Erst traf Algerien, erneut durch Riyad Mahrez (90.+3), doch der neu eingewechselte Sasa Kalajdzic konterte schnell Österreichs Schock (90.+6).
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Österreichs Torwart Alexander Schlager (#1) konnte den Einschlag nicht verhindern. Riyad Mahrez (#7 Algerien) punktete gegen ihn gleich doppelt.
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Sasa Kalajdzic (#14, Österreich, unten rechts) erzielte kurz vor Abpfiff (90+6.) den 3:3-Ausgleich und -Endstand.
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Ergebnisse der Grupp J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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HEUTE6:13 Uhr
Argentinien feiert WM-Jubiläumssieg
Mit Lionel Messi als treffsicherer Joker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich zum WM-Gruppenabschluss trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).
Den Führungstreffer erzielte Giovani Lo Celso (19.) im Messi-Stil mit links und einem Freistoß-Schlenzer in den Winkel. Es war zugleich das erste argentinische Tor bei dieser WM, das nicht von Messi erzielt wurde. Noch in der ersten Halbzeit legte Lautaro Martínez (31.) per Foulelfmeter nach.
Die zweite Halbzeit hatte gerade begonnen, da forderten die Fans mit „Messi, Messi“-Rufen die Einwechslung ihres Lieblings. Zunächst aber erzielte Neuling Jordanien sein Anschlusstor durch Musa Al-Taamari (55.) zum 1:2. Nach einer Stunde kam dann Messi ins Spiel und schoss 15 Minuten vor Ende der Partie (80.) das entscheidende Tor zum 3:1-Sieg.
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Jordaniens Stürmer Ali Olwan (#9) im Zweikampf mit dem Torschützen des 1:0: Giovani Lo Celso (#11, Argentinien).
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Eingewechselt, Freistoß, Tor: Lionel Messi (#10) erzielt im Spiel gegen Jordanien das dritte Tor für Argentinien.
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HEUTE3:43 Uhr
Kongo besiegt Usbekistan
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Kongo das Spiel gedreht und Usbekistan mit einem 3:1-Sieg aus dem Turnier geworfen. Zunächst hatte Usbekistan in Atlanta den besseren Start und Eldor Shomurodov sorgte für den Führungstreffer zum 0:1 (10.). Trotz einiger Chancen und Gelber Karten verlief die restliche Halbzeit torlos.
In der zweiten Halbzeit visierte Kongo den Ausgleich an und das Spielgeschehen ereignete sich vermehrt in der Spielfeldhälfte der Usbeken. Yoane Wissa erzielte dann das ersehnte Ausgleichtor für Kongo (68.) und leitete damit die Wende ein. Schließlich folgten zwei weitere Tore durch Fiston Mayele (78.) und erneut Yoane Wissa (90.+1).
Mit seinem Sieg sicherte sich Kongo Platz 3 der Gruppe K und schoss Usbekistan aus der Fußball-WM 2026. In der selben Gruppe belegt Kolumbien den ersten Platz vor dem WM-Favoriten Portugal.
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Eldor Shomurodov (#14) brachte Usbekistan gegen Kongo in der 10. Minute in Führung.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Per Elfmeter erzielte Yoane Wissa (#20, DR Kongo) in der 68. Minute den Ausgleichstreffer und holte das Momentum auf Seite der Afrikaner, die dann noch zweimal nachlegten.
Foto: Lars Baron/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE3:36 Uhr
Portugal verpasst Gruppensieg mit 0:0
WM-Mitfavorit Portugal und Kolumbien haben sich mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Partie begann lebhaft, mit einem Kolumbien, das früh Druck ausübte und durch Jhon Córdoba die erste gute Chance hatte. Portugal antwortete mit einem gefährlichen Vorstoß über Joao Félix, dessen Abschluss jedoch knapp über das Tor ging.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Kolumbien den Druck und kam durch Luis Suárez und James Rodríguez zu weiteren Gelegenheiten. Portugals Torhüter Diogo Costa zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite verpasste Cristiano Ronaldo eine gute Möglichkeit, als er aus einer Abseitsposition heraus knapp das Tor verfehlte. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.
Für beide war schon vorher ein Weiterkommen sicher. Nun geht aber Kolumbien als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale gegen Ghana, während Portugal sich als Gruppenzweiter mit Kroatien auseinandersetzen muss.
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Viele spektakuläre Momente, aber keine Tore: Portugal und Kolumbien trennen sich 0:0.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Davinson Sanchez (#23, Kolumbien) erzielte ein Kopfballtor, stand jedoch zuvor im Abseits.
Foto: Cianflone/Getty Images
HEUTE1:14 Uhr
2:0 für England gegen Panama
Bei der Fußball-WM hat zum Abschluss der Gruppe L England gegen Panama mit 2:0 gewonnen. Die Partie begann mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. England dominierte zwar das Spielgeschehen, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine entscheidenden Akzente setzen. Panama verteidigte engagiert und ließ den Favoriten kaum zur Entfaltung kommen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte England das Tempo und wurde schließlich belohnt. Nach einer Ecke von Bukayo Saka kam der Ball zu Jude Bellingham, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (62.). Wenig später (67.) legte Harry Kane per Kopfball das 2:0 nach. Panama versuchte, zurück ins Spiel zu finden, blieb jedoch in der Offensive meistens harmlos.
Ein Weiterkommen von England und Ghana war bereits sicher. Nun zieht England als Gruppenerster, Kroatien als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale. Ghana ist Gruppendritter, aber dank eines Sieges und eines Unentschiedens sicher weiter. Panama scheidet als Gruppenletzter aus.
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Torschützen unter sich: Jude Bellingham (#10) und Harry Kane (#9) schossen England im Abstand von Minuten (62. und 67.) zum 2:0-Sieg gegen Panama. Die Mittelamerikaner scheiden damit sieg- und torlos aus dem Turnier aus.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Englands Stürmer Harry Kane (#09) traf für England zum 2:0 gegen Panama.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
HEUTE1:08 Uhr
2:1 zwischen Kroatien und Ghana
Kroatien folgt Ghana in die K.o.-Phase der WM 2026 und verlängert die Nationalmannschaftskarriere von Altstar Luka Modrić um mindestens ein weiteres Spiel. Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31.) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich für Ghana ausgeglichen.
Die Auswahl von Trainer Zlatko Dalic gewann das letzte Spiel der Vorrunde gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter England für das Sechzehntelfinale. Der viermalige Afrikameister hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher. Für Kroatien folgt nun ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo.
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Kamaldeen Sulemana (#22, Ghana) und Nikola Vlasic (#13, Kroatien) im Zweikampf.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Derrick Luckassen (#23, Ghana) erzielte in der 73. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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In der 83. Minute lässt Nikola Vlasic (#13, Kroatien, nicht im Bild) Benjamin Asare (#16, Ghana) keine Chance und versenkt den Ball knapp neben dem Aluminium im Netz. Endstand 2:1 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:31 Uhr
Schweden trainiert – vor eingestürzter Tribüne
Die Schweden trainieren derzeit im Dallas Stadion des FC Dalles in Dalles. Sie konnten des gesamten Platz nutzen – doch in Hintergrund ist zu sehen, dass eine Tribüne eingestürzt ist. Verletzt wurde niemand.
Das Stadion befindet sich derzeit im Umbau und wird für 182 Millionen Dollar (rund 160 Mill. Euro) renoviert. Vermutet wird durch den Manager der schwedischen Nationalmannschaft, dass etwas abgerissen werden sollte und in die falsche Richtung gefallen ist.
Die schwedischen Spieler trainieren im FC Dallas Stadiom (Toyota Stadion) in Dallas.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
GESTERN17:43 Uhr
Völler verbreitet Zuversicht vor Paraguay
DFB-Sportdirektor Rudi Völler richtet den Fokus zum Start in die K.o.-Phase alleine auf den nächsten Gegner Paraguay.
„Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen“, sagte der 66-Jährige zum Sechzehntelfinale der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Foxborough: „Das ist ein K.o.-Spiel: Runde weiter oder nach Hause fahren.“
Mit anschließenden Top-Gegnern wie dem möglichen Achtelfinalgegner Frankreich, der Niederlande (Viertelfinale) und Spanien (Halbfinale) mochte sich Völler in Winston-Salem noch nicht beschäftigen.
Er traut dem DFB-Team trotz des Stimmungsdämpfers beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador alles zu in Amerika. „Wir haben eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen, wenn sie wirklich am Limit ist, jeden schlagen kann.“
US-Bundesbehörden beschlagnahmen fast 400 illegale WM-Internetstreams
Wie das US-Justizministerium mitteilte, haben die US-Bundesbehörden fast 400 Internetseiten beschlagnahmt, die illegal die FIFA-Weltmeisterschaftsfinals streamten und damit gegen das Urheberrecht verstießen.
„Die unerlaubte Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft verstößt gegen geistige Eigentumsrechte und fördert kriminelle Organisationen“, sagte Ivan Arvelo, Direktor des Nationalen Koordinierungszentrums für geistige Eigentumsrechte.
Laut dem US-Justizministerium wurden Server und Domains in Peru und Bulgarien ins Visier genommen. Beide Länder sind bekannte Zentren der Online-Piraterie und stehen im Verdacht, mit illegalen Streaming-Angeboten für Spiele der Weltmeisterschaft in Verbindung zu stehen. Weitere Operationen fanden in Kroatien, Rumänien, Polen und Kolumbien statt.
„Wenn Sie Ihr Netzwerk für illegale Streaming-Seiten öffnen, gehen Sie ein erhebliches Risiko ein“, sagte Eric Weindorf, Sonderagent und Leiter des Washingtoner Feldbüros der US-Einwanderungs- und Zollbehörde.
GESTERN10:25 Uhr
Trinkpausen sorgen für Debatte
Erholungspausen auch bei 20 Grad, Pfiffe von den Rängen, aber auch Fürsprecher. Die Trinkpausen bei dieser WM sorgen für Diskussionen.
Der eigentliche Grundgedanke ist der Schutz der Fußballer. Die Debatte entzündet sich unter anderem an der Festlegung, dass die Pausen bei dieser Weltmeisterschaft für jedes Spiel gelten – egal ob die Temperatur 35 oder 20 Grad beträgt.
Neben dem eigentlichen Sinn, dem Trinken, ist die Unterbrechung für viele Trainer eine willkommene Möglichkeit, kurz mit den Spielern zu reden, sie zu motivieren, zu beruhigen oder taktische Dinge anzusprechen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nutzte sie nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Curaçao im ersten deutschen Spiel bei dieser WM, um seine Mannschaft zu ordnen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (M/r) nutzte die Trinkpause, um taktische Dinge zu erklären. (Archivbild)
Foto: Federico Gambarini/dpa
Die meisten Coaches bei der WM befürworten die Pausen oder beschweren sich zumindest nicht darüber. „Es ist wie ein kleiner Timeout und es macht es leichter, den Spielern Anweisungen zu geben“, sagte Algeriens Trainer Vladimir Petkovic. Unter anderem Österreichs Coach Ralf Rangnick und Belgiens Trainer Rudi Garcia äußerten sich ebenfalls positiv.
Nagelsmann kam die Unterbrechung im Curaçao-Spiel zwar entgegen, generell sieht er aber nur begrenzte Einfluss-Möglichkeiten. „Du kannst in den drei Minuten keine komplette taktische Analyse machen“, erklärte der 38-Jährige. „Es bleiben nur 30, 40 Sekunden Zeit, einzugreifen. Aber die Zeit reicht nicht, um etwas komplett umzustellen.“
Werbepause für TV-Sender
Dass die Pausen auch gemacht werden, wenn es gar nicht heiß ist, sorgt für große Kritik. Ein Vorwurf: Es geht mal wieder nur ums Geldverdienen. Wenn Pause ist, kann man Werbung machen.
Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. Die Werbeeinnahmen sind 30 Prozent höher als bei der EM 2024. In den USA werden Werbeblöcke gezeigt, die Pausen werden von Unternehmen „präsentiert“. In der ARD, dem ZDF und Magenta TV zeigen auch die Rechteinhaber in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Werbung in den Unterbrechungen.
GESTERN7:09 Uhr
Siegtor in den letzten Minuten aberkannt
Das Spiel zwischen Ägypten und Iran endet mit einem 1:1-Unentschieden. Im WM-Stadion von Seattle traf zunächst Mahmoud Saber für Ägypten (5.) und wenig später Ramin Rezaeian für den Iran (14.). Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir (11.).
In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit schoss Shoja Khalilzadeh dann das vermeintliche Tor zum 2:1 für den Iran. Nach einer Videoüberprüfung zogen die Schiedsrichter den Treffer zurück, da sich Khalilzadeh im Abseits befand.
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Ramin Rezaeian (#23, Iran) trifft aus scheinbar unmöglichem Winkel und gleicht in der 13. Minute aus.
Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
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Des einen Freud
Foto: Torwart Mostafa Shoubir #23, Ägypten, des anderen Leid. Iranische Spieler können ihre vertane Chance nicht fassen.
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Mehdi Taremi (#9, Iran) scheitert aus elf Metern Entfernung am ägyptischen Torwart Mostafa Shoubir (#23). Endstand: 1:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN7:04 Uhr
Belgien gewinnt 5:1 gegen Neuseeland
Belgiens Fußballer haben ein Aus in der Gruppe G dank Doppeltorschütze Leandro Trossard abgewendet und den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Starspieler Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Neuseeland.
Doppeltorschütze Trossard (28./50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg der Belgier vor 52.497 Zuschauern. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 für die Neuseeländer erzielen.
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Leandro Trossard (#10, Belgien) geht als Sieger aus dem Getümmel hervor. Gegen Neuseeland traf er doppelt.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Marko Stamenic (#8, Neuseeland) macht Jeremy Doku (#11, Belgien) der Ball streitig.
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Verstehen sich trotz 5:1: Fans von Belgien und Neuseeland in Vancouver, British Columbia.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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„Obelgix“ freut sich über den 5:1-Sieg und das Weiterkommen seiner Mannschaft. Im Sechzehntelfinale treffen die Belgier weder auf die Gallier noch die Römer.
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
GESTERN6:00 Uhr
Deutschland spielt gegen Paraguay
Die deutsche Elf trifft bei der WM im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Durch den Sieg Spaniens gegen Uruguay herrscht für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann nun endgültig Klarheit über den Gegner im ersten K.-o.-Duell. Das Spiel gegen die Südamerikaner findet am Montagabend um 22:30 Uhr nahe Boston statt.
Das bislang letzte WM-Duell zwischen den beiden Nationen gab es bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Damals siegte Deutschland im Achtelfinale dank eines späten Treffers von Oliver Neuville mit 1:0.
Oliver Neuville im Duell mit zwei Fußballern aus Paraguay bei der WM 2002.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
Für die Verteilung der Gruppendritten gab es aufgrund des komplexen WM-Modus insgesamt 495 Szenarien – alle verbliebenen ergeben nun schon vor Abschluss der kompletten Vorrunde Paraguay als deutschen Gegner. Schottland und Schweden fielen als letzte mögliche Alternativen heraus.
Außerdem steht der weitere Weg durch das Turnier bei einem möglichen Sieg schon fest. Sollte Deutschland weiterkommen, geht es gegen den Sieger der Partie zwischen Topfavorit Frankreich und Schweden, die am Dienstag um 23:00 Uhr in East Rutherford, USA, aufeinandertreffen.
GESTERN4:17 Uhr
Unentschieden im zweiten Duell der Gruppe H
In der zweiten Partie der Gruppe H hatten die Zuschauer in Houston, USA, wenig zu jubeln. Der afrikanische Inselstaat Kap Verde beendete das Spiel gegen Saudi-Arabien mit einem 0:0-Unentschieden. Damit gelang Kap Verde, einem Land mit nur 600.000 Einwohnern, die Sensation: Sie stehen in der K.-o.-Runde.
Zum Abschluss von WM-Gruppe H ist Spanien auf Platz 1, Kap Verde nach drei Unentschieden auf Platz 2, Uruguay landet auf Platz 3 ohne Chancen auf ein Weiterkommen, für Saudi-Arabien ist die WM als Gruppenletzter ebenfalls vorbei.
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Verzweiflung bei Saudi-Arabien Spielern im torlosen Spiel gegen Kap Verde.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Nawaf Boushal ( #13, Saudi-Arabien) im Zweikampf mit Kap Verdes Stürmer Dailon Livramento (#19).
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Salem Al-Dawsari (#10, Saudi-Arabien) hat den Ball. Ryan Mendes (#20, Kap Verde) will ihn.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Die „Blauen Hai“ von Kap Verde hatten keinen Biss. Das Spiel gegen Saudi-Arabien endet 0:0. Kap Verde ist mit drei Unentschieden dennoch weiter. Saudi-Arabien ist ausgeschieden.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN4:14 Uhr
Spanien gewinnt mühevoll
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien am Abend nur mit viel Mühe und mit einem 1:0 gegen Uruguay durchgesetzt. Die La Roja starteten stark, setzten Uruguay von Beginn an unter Druck und dominierten das Spielgeschehen. Der entscheidende Treffer fiel jedoch erst zum Ende der ersten Halbzeit durch Alex Baena (42.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte Uruguay den Druck und spielte offensiver, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Spanier verteidigten geschickt und ließen kaum Chancen zu. In der Schlussphase des Spiels wurde Agustin Canobbio nach einem rüden Foulspiel mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, was die Hoffnungen Uruguays weiter schmälerte.
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Alex Baena (#15, Spanien) brachte sein Team gegen Uruguay in der 42. Minute in Führung. Weitere Tore fielen nicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Fernando Muslera (#23. Uruguay) verhinderte weitere Tore der Spanier.
Foto: Carl de Souza/AFP via Getty Images
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Kurz vor Abpfiff verwiese Ismail Elfath shows Uruguays Stürmer Agustin Canobbio (#14) in Zapopan, Mexiko, des Rasens.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Uruguay gegen Spanien in Guadalajara, Mexiko
02:00 Uhr: Kap Verde gegen Saudi-Arabien in Houston, USA
05:00 Uhr: Neuseeland gegen Belgien in Vancouver, Kanada
05:00 Uhr: Ägypten gegen Iran in Seattle, USA
23:00 Uhr: Panama gegen England in New York, USA
23:00 Uhr: Kroatien gegen Ghana in Philadelphia, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
26. Juni23:10 Uhr
Senegal besiegt Irak mit 5:0
Mit einem Sieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-WM deutlich verbessert und das Turnier für Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg bei der Weltmeisterschaft und dürfen auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen.
Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4.), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner, dem der Titel mehrere Wochen nach dem siegreichen Skandal-Finale gegen Marokko vom Kontinentalverband aberkannt worden war.
Für die Iraker, die nach einer frühen Roten Karte für Rebin Sulaka (14.) lange in Unterzahl spielen mussten, endete die zweite WM-Teilnahme nach 1986 genauso wie die Premiere vor 40 Jahren: Sie müssen nach drei Vorrunden-Niederlagen ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.
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Kein Torwart in Sicht: Senegal ließ es fünf Mal im Netz von Jalal Hassan (#12, Irak, nicht im Bild) klingeln. Hier trifft Ismaila Sarr (#18, Senegal) in der 56. Minute zum 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Pape Gueye (#26, Senegal) erhöhte im Spiel gegen den Irak in der 59. Minute zum 3:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Schiedsrichter Anthony Taylor sah den Videobeweis, Rebin Ghareeb (#2, Irak) daraufhin in der 13. Minute die Rote Karte. Einschließlich Nachspielzeiten stand Irak 94 Minuten in Unterzahl auf dem Rasen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Erbegnisse der Gruppe I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
26. Juni22:00 Uhr
Dembélé-Hattrick schockt Norwegen
Frankreich dominiert dank Dembélés Effizienz das Spiel und gewinnt 4:1 gegen Norwegen. Die Nordmänner, ohne den in der Startelf stehenden Erling Haaland, zeigten sich defensiv anfällig, konnten aber durch Aasgaard kurzzeitig verkürzen.
Für die Équipe Tricolore war das Tor von Ousmane Dembélé ein Traumstart (7.) und brachte Frankreich früh in Führung. Wenig später folgte das nächste Tor: Erneut bediente Real-Madrid-Star Kylian Mbappé seinen Teamkollegen Dembélé, der den Ball im Tor versenkte (20.). Bereits eine Minute später kam die Antwort der Norweger mit einem Treffer von Thelo Aasgaard (21.). Doch noch in der ersten Halbzeit folgte das dritte Tor Frankreichs durch Dembélé (32.).
In der zweiten Halbzeit schaltete die Équipe Tricolore spürbar einen Gang zurück, behielt aber die Kontrolle über das Geschehen. Die Norweger zeigten dennoch großen Kampfgeist, jedoch ohne Tore erzielen zu können. Als sich alle bereits an das 3:1 glaubten, schlugen die Franzosen noch einmal zu und Désiré Doué erzielte das 4:1 (90+4).
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Mike Maignan (#16, Frankreich) packte zu und hält den Elfmeter von Norwegens Jorgen Strand Larsen (#11).
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Egil Selvik (#13, Norwegen) konnte sich viermal nicht wehren.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Das Stadion in Boston wurde kurzfristig zum vermutlich größten „Ruderboot“ der Welt.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Ousmane Dembele (#7, Frankreich) traf in einer guten Halben Stunde drei Mal. In der 32. Minute erhöhte er für Frankreich auf 3:1.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Norwegens Erling Haaland (#9) durfte (musste) das Spiel von der Bank verfolgen. Weil seine Mannschaft schon sicher weiter war, konnte er sich schonen.
Foto: Mattia Ozbot/Getty Images
26. Juni17:04 Uhr
Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld
Julian Nagelsmann plant nach der ersten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft keine radikalen Umbauten. Der Bundestrainer schloss nach dem 1:2 gegen Ecuador im für die Tabelle nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel vor allem eine Versetzung von Kapitän Joshua Kimmich ins Mittelfeld für das erste K.-o.-Spiel am Montag in der Runde der letzten 32 aus. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha haben weiter sein Vertrauen.
„Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz in East Rutherford mit Blick auf das Sechzehntelfinale gegen einen noch nicht feststehenden Gruppendritten. Kimmich selbst sagte dazu: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, verlässt nach der 1:2-Niederlage das Spielfeld in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
26. Juni16:57 Uhr
Wie Nagelsmann das Zauberduo „Wusiala“ starkredet
Er kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter.
Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei „Wusiala“.
Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“
Zum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln – er auch. Er hat ja schon getroffen.“ Beim 7:1 gegen Curaçao. „Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“
Jamal Musiala (r.) aus Deutschland feiert gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joshua Kimmich (m.) und Florian Wirtz (l.) das vierte Tor seiner Mannschaft während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Finnland am 31. Mai 2026 in Mainz, Deutschland.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
26. Juni6:14 Uhr
Türkei besiegt USA knapp
Die Türkei hat im Spiel gegen die USA kurz vor Abpfiff der Partie das 3:2 erzielen können. In der Partie gerieten die Türken früh in Rückstand, als Auston Trusty den Ball ins Tor beförderte (3.). Doch die Mannschaft von Vincenzo Montella zeigte Kampfgeist und glich wenig später aus durch Arda Güler aus (10.). Noch in der ersten Halbzeit gingen die Türken dann durch Baris Yilmaz in Führung (31.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte die USA durch Sebastian Berhalter den Ausgleich (49.). In der Nachspielzeit gelang Kaan Ayhan den entscheidenden Treffer für die Türkei (90+8). Trotz des Sieges ist das WM der Türkei längst besiegelt, während die USA trotz Niederlage Erster der Gruppe D ist.
Im parallelen Spiel zwischen Paraguay und Australien – ebenfalls aus der Gruppe D – gab es ein 0:0 Unentschieden. Australien ist mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden als Gruppenzweiter fix. Ob es für Paraguay als Dritter der Gruppe bei der WM weitergeht, ist noch offen.
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Mit vollem Körpereinsatz dabei: Fans der US-Nationalmannschaft beim letzten Vorrunden-Spiel gegen die Türkei in Los Angeles.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Auston Trusty (#6, USA) brachte sein Team früh in Führung (3. Minute). Kurz vor Abpfiff erhöhte Kaan Ayhan
Foto: #22 für die Türkei auf 3:2. Die USA waren bereits zuvor sicher weiter, die Türkei trotz Sieg ausgeschieden. Alex Grimm/Getty Images
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Julio Enciso (#19, Paraguay) und Jackson Irvine (#22, Australien) kämpfen um den Ball in Santa Clara, Kalifornien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Australien spielte nicht nur gegen Paraguay sondern zeitweise auch gegen die Sonne ab. Ob das Gegenlicht Jackson Irvine (#22) das Tor verwehrte ist nicht bekannt.
Foto: Stu Forster/Getty Images
26. Juni3:12 Uhr
Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
In der Nacht hat sich Japan durch ein 1:1 im Duell mit Schweden den zweiten Platz in Gruppe F und somit den direkten Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Im Parallelspiel hat die Niederlande ihre Pflichtaufgabe gegen Tunesien mit 3:1 erledigt und den 1. Platz in der Gruppe verteidigt.
Im Spiel Japan gegen Schweden tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und wollten keine Fehler machen. In der ersten Halbzeit gab es wenige klare Torchancen. Nach der Halbzeitpause nahm das Spiel an Fahrt auf. In Führung ging dann Japan durch Daizen Maeda (56.). Schweden ließ sich davon nicht beirren und glich wenig später aus durch Anthony Elanga aus (62.). Trotz Bemühungen bliebt das restliche Spiel torlos.
Trotz des Unentschiedens zieht auch Schweden als einer der besten Gruppendritten in das Sechzehntelfinale ein. In der Partie Niederlande gegen Tunesien stand das Ausscheiden in der Gruppenphase für die Nordafrikaner schon vor dem letzten Gruppenspiel fest. Für die Niederlande geht es in der ersten K.o.-Runde am Dienstag (30.6.) gegen Marokko.
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Torwart Zion Suzuki (#1, Japan) verteidigt hier erfolgreich. Einmal versenkte Schweden den Ball dennoch in seinem Netz.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Daizen Maeda (#11, Japan) schoss in der 56. Minute das Auftakttor im Spiel gegen Schweden. Nur 6 Minuten später glichen die Schweden zum 1:1-Endstand aus.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Niederländische Fans sammeln sich in Downtown Kansas City bevor sie gemeinsam zum Stadium laufen.
Foto: Alfred Davies/AFP via Getty Images
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Brian Brobbey (#19) traf für die Niederlande in der 7. Minute bereits zum 2:0. Nach der Halbzeit gelang Tunesien der Anschlusstreffer, bevor die Niederlande die Führung erneut vergrößerte. Endstand 3:1. Damit ist Niederlande Gruppenerster und Tunesien ausgeschieden.
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26. Juni0:05 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
01:00 Uhr: Tunesien gegen Niederlande in Kansas City, USA
01:00 Uhr: Japan gegen Schweden in Dallas, USA
04:00 Uhr: Türkei gegen USA in Los Angeles, USA
04:00 Uhr: Paraguay gegen Australien in San Francisco
21:00 Uhr: Norwegen gegen Frankreich in Boston, USA
21:00 Uhr: Senegal gegen Irak in Toronto, Kanada
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr statt. Der Gegner ist derzeit noch unbekannt.
25. Juni23:59 Uhr
Deutschland 1:2 Ecuador / Curaçao 0:2 Elfenbeinküste
Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Ecuador mit 1:2 verloren. Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Leroy Sané (2.), der nach einer Vorlage von Florian Wirtz per Linksschuss traf. Es war laut diverser Statistik-Experten der früheste deutsche Treffer bei einer WM seit 1934. Doch Ecuador ließ sich nicht beirren und glich bereits wenig später durch Nilson Angulo aus (9.).
Während für Deutschland schon vor dem Fußballabend ein Weiterkommen sicher war, musste Ecuador gewinnen, um das Sechzehntelfinale zu erreichen. Die Südamerikaner präsentierten sich flink, kraftvoll und bereiteten den Deutschen zunehmende Sorgen. Auch der in der zweiten Halbzeit wieder eingewechselte „Joker“ Deniz Undav konnte nicht punkten. Stattdessen erhöhte Ecuador den Druck und belohnte sich mit dem Siegtreffer (78.).
In der parallel in Gruppe E ausgetragenen Partie gewann die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 2:0. Deutschland ist trotzdem Sieger der Gruppe E. Außerdem kommt die Elfenbeinküste als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde. Ecuador ist mit vier Punkten auf Platz 3 der Tabelle ebenfalls gut genug für ein Weiterkommen, Curaçao scheidet aus.
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Leroy Sane erzielte das schnellste deutsche WM-Tor seit 1934 und brachte Deutschland früh in Führung.
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Manuel Neuer (#1) verhindert in der 62. Minute die Führung Ecuadors.
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Gonzalo Plata (#19) bekommt den Ball nach einer Ecke auf den Fuß und bringt Ecuador in Führung.
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Trifft für seine Mannschaft und schießt sie ins Sechzehntelfinale: Nicolaus Pepe (#19, Elfenbeinküste).
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Tyrese Noslin (Curaçao) und Christopher Operi (Elfenbeinküste) brachte die Rückennummer, beide #13, kein Torglück.
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Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni15:50 Uhr
Reaktionen von Fans
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Interessante Reaktionen von Südkoreanischen Fans, während sie am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 das WM-Spiel zwischen Südkorea und Südafrika auf einer Großleinwand auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Weiter Reaktionen von Koreanischen Fans am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Ein Fan im Hasenkostüm.
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, jubelt, während er am 25. Juni 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika auf Großleinwänden verfolgt.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
25. Juni13:02 Uhr
Gündogan kritisiert TV-Experten
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. „Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben“, so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. „Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel.“
Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde „noch“ die Aufstellung machen, empfand Gündogan als „flapsigen Spruch“ und „etwas unglücklich“. Aber: „Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht“, so Gündogan.
Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes bei der EM 2024 in Deutschland an.
25. Juni9:35 Uhr
Undav bleibt Joker
Julian Nagelsmann wird gegen Ecuador die Startelf lediglich auf zwei Positionen verändern. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir müssen“, kündigte der Bundestrainer an.
Antonio Rüdiger wird im Abwehrzentrum Nico Schlotterbeck ersetzen, für den das Turnier nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß vorzeitig beendet ist.
David Raum ersetzt auf der linken Außenverteidigerposition Nathaniel Brown. Der Frankfurter klagt über muskuläre Probleme an den Adduktoren und absolvierte beim Abschlusstraining in Winston-Salem ein individuelles Programm. Für Rüdiger und Raum ist es jeweils der erste WM-Einsatz in der Startformation.
Der dreifache Torschütze Undav soll wie zuvor wieder Schwung von der Bank bringen. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Nagelsmann zu Wechseln.
Deniz Undav beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Der 29-jährige Undav, der die Pressekonferenz gemeinsam mit Nagelsmann bestritt, akzeptiert seine Joker-Rolle, wie er erklärte. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Rolle: „Ich bin zweimal von der Bank gekommen – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen.“
Trotz seiner nur 58 Minuten mischt Undav mit seinen drei Treffern unter den Toptorjägern der WM mit. Angeführt wird die Torschützenliste von Weltmeister Lionel Messi mit fünf Treffern. Auch Undav ist von dem Argentinier begeistert, der gestern 39 wurde. „Ich genieße seine Spiele. Er läuft zwar nur noch sieben oder acht Kilometer im Spiel. Aber was er mit dem Ball macht, ist überragend.“
25. Juni8:01 Uhr
Südafrika feiert und feiert und feiert
Nach dem historischen Einzug in die K.-o.-Phase der WM gab es bei Südafrikas Fußballern kein Halten mehr. Trainer Hugo Broos sank überwältigt auf die Knie, seine Schützlinge tanzten auf dem Rasen ausgelassen eine Polonaise.
„Das ist ein sehr emotionaler Moment. Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt. Selbst in den vergangenen Wochen, als die Kritik sehr, sehr hart war“, sagte Trainer Broos.
Die Zusammenarbeit mit den Spielern sei für ihn „vielleicht etwas Einzigartiges. Ich bin zwar der Trainer, aber eigentlich auch nicht. Ich sehe mich eher als ihren Freund. Es ist eine fantastische Beziehung“, schilderte Broos das Verhältnis und stellte fest: „Ich denke, was wir bisher geleistet haben, ist schon ein kleines Wunder.“
Die südafrikanischen Spieler grüßen die Fans, als sie nach dem 1:0-Sieg gegen die Republik Korea am 24. Juni 2026 im Monterrey-Stadion in Guadalupe, Mexiko, den Platz verlassen.
Foto: David Ramos/Getty Images
25. Juni5:22 Uhr
Mexiko schießt Tschechien ins Aus
Tschechien hat sein letztes Vorrundenspiel mit 3:0 verloren. Gegner Mexiko stand schon vorher als Sieger von Gruppe A fest und hatte es in der Partie während der ersten Halbzeit ruhig angehen lassen. Tschechien hingegen musste gewinnen, um sich eine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren, konnte jedoch keine hochkarätigen Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Tschechien den Druck, was Mexiko die Möglichkeit gab, Fehler auszunutzen. So brachte Mateo Chavez die Mexikaner spät in Führung (55.), nachdem Tschechien den Ball auf Höhe der Mittellinie verlor. Mexiko nutzte die sich bietenden Räume weiter aus und erhöhte durch Julian Quinones auf 2:0 (61.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Alvaro Fidalgo den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand (90+4.).
Mexiko wird damit am 30. Juni gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen C, E, F, H oder I antreten. Zudem ist in Gruppe A Südafrika als Zweiter sicher und damit ebenfalls im Sechzehntelfinale. Südkorea muss dagegen als Dritter auf ein Weiterkommen hoffen. Für Tschechien ist die WM schon sicher zu Ende.
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Lukas Cerv (#12, Tschechien) wird von Guillermo Martinez (#22, Mexiko) im Zweikampf herausgefordert.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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B-Note super: Israel Reyes (#15, Mexiko) mit einem Fallrückzieher aus dem Lehrbuch. Die Tore schossen indes andere.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Hat keinen Ball reingelassen: Mexikos Torwart Guillermo Ochoa (#13) wird von seinen Teamkollegen nach dem 3:0-Sieg gegen Tschechien gefeiert.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
Platzierungen der Gruppe A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni5:10 Uhr
Historisch: Südafrika übersteht erstmals WM-Vorrunde
Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreicht und damit nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Das Team des belgischen Trainers Hugo Broos gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und schloss die Gruppe A als Zweiter ab.
Die Ausgangslage war klar: Den Asiaten reichte ein Remis zum sicheren Weiterkommen. Südafrika dagegen musste voll auf Sieg spielen. Den besseren Start erwischte Südkorea, doch trotz mehrerer Chancen erzielten die Südkoreaner um Bayern-Profi Min-jae Kim kein Tor. Die erste Halbzeit verlief insgesamt torlos.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel aus der Südkoreaner trotz Auswechslungen weiterhin müde. Stattdessen blieb Südafrika am Drücker und belohnte sich nach gut einer Stunde. Vor 51.243 Zuschauern in Monterrey sorgte Thapelo Maseko mit seinem Treffer in der 63. Minute für grenzenlosen Jubel bei Bafana Bafana.
Im Sechzehntelfinale trifft Südafrika am Sonntag in Inglewood bei Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada. Südkorea beendete die Vorrunde mit drei Punkten auf Rang drei und muss jetzt um das Weiterkommen zittern.
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Für Bayern-Profi Min-Jae Kim (#4) und sein südkoreanisches Team hätte ein Unentschieden zum Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gereicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Die Fußballer um Thapelo Maseko (#12) von Südafrika mussten das Spiel gegen Südkorea gewinnen – und das haben sie mit 1:0.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Die südkoreanischen Fans müssen nun die Daumen drücken, dass ihr Team doch noch weiterkommt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
25. Juni2:18 Uhr
Marokko besiegt Haiti
Die Partie Marokko gegen Haiti begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Haiti, als Lenny Joseph mit der Hacke traf (10.). Marokko glich durch Achraf Hakimi aus, der nach einem abgefälschten Schuss über die Torlinie drückte (39.). Kurz vor der Halbzeitpause gelang Haiti erneut die Führung durch Wilson Isidor (43.). Doch Marokko ließ sich nicht beirren und glich noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ismael Saibari aus (45+1.).
In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko zunehmend die Kontrolle. Soufiane Rahimi brachte die Nordafrikaner dann erstmals in Führung (78.). Den Schlusspunkt setzte Gessime Yassine in der 89. Minute. Trotz des doch am Ende deutlichen Sieges reichte es für Marokko nur für den zweiten Platz in der Gruppe und einen Punktegleichstand mit Brasilien. Für Haiti ist dagegen die WM beendet.
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Auf hohem Niveau: Lenny Joseph (#16, Haiti) und Redouane Halhal (#25, Marokko) beim Kopfballduell in Atlanta.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Vorbeischießen unmöglich: Achraf Hakimi (#2, Marokko) erzielte gegen Haiti den Auftakttreffer für seine Mannschaft aus nächster Nähe.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Aus der Distanz: Wilson Isidor (#18, Haiti) brachte Haiti zum zweiten Mal in Führung. In der zweiten Hälfte zog Marokko nach un der Inselstaat ist nach seiner 2:4-Niederlage gegen Marokko aus der WM ausgeschieden.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Platzierungen der Gruppe C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni2:11 Uhr
Brasilien durch Sieg gegen WM-Liebling Gruppenerster
Brasilien hat souverän mit 3:0 gegen Schottland gewonnen und sich somit den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Bereits früh nutzte Vinicius Junior einen Fehler der Schotten aus und brachte die Selecao in Führung (7.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Vinicius Junior per Kopf nach einer Flanke auf 2:0 (45+3.).
In der zweiten Halbzeit setzte Brasilien seinen dominanten Auftritt fort. Matheus Cunha traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 3:0 (60.). Die Schotten hatten kaum Chancen und konnten die brasilianische Abwehr nicht in Bedrängnis bringen. Superstar Neymar feierte nach 981 Tagen sein Comeback im Nationalteam und wurde in der 76. Minute eingewechselt.
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Konnte sich zweimal durchsetzten: Vinicius Junior (#7, Brasilien) traf in der ersten Halbzeit doppelt.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Fußball mit Köpfchen: Mit einem Tor in der 7. Minuten brachte Brasiliens Nummer 7, Vinicius Junior sein Team gegen Schottland früh in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er nach und erhöhte auf 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Matheus Cunha (#9, Brasilien) traf nach eine Stunde Spielzeit zum 3:0-Endstand. Die letzte halbe Stunde blieben die Netze leer.
Foto: Michael Reaves/Getty Images)
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Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
25. Juni0:05 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
00:00 Uhr: Marokko gegen Haiti in Atlanta, USA
03:00 Uhr: Tschechien gegen Mexiko in Mexiko-Stadt
03:00 Uhr: Südafrika gegen Südkorea in Monterrey, Mexiko
22:00 Uhr: Ecuador gegen Deutschland in New York, USA
22:00 Uhr: Curaçao gegen Elfenbeinküste in Philadelphia, USA
24. Juni23:02 Uhr
Schweiz ist Gruppensieger
Die Schweiz hat Kanada in Gruppe B mit 2:1 besiegt und sich damit den Gruppensieg gesichert. Durch den Erfolg darf die Nati in die K.-o.-Phase einziehen und spielt am 3. Juli (Gegner noch unbekannt), während Kanada seine WM-Reise mit einem Spiel gegen Südafrika am 28. Juni fortsetzt. Auch für Bosnien-Herzegowina geht es in das Sechzehntelfinale, nicht aber für Katar.
Silvan Widmer (#3) und seine Schweizer Teamkollegen haben sich mit einem 2:1 gegen Kanada in die K.o.-Runde geschossen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Die Ergebnisse der Gruppe B.
Foto: ts/Epoch Times
24. Juni23:54 Uhr
Klopp über deutsche Elf: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador heute rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.