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Bevölkerung in Deutschland: Knapp 13 Prozent Kinder unter 14 Jahren

In Deutschland leben insgesamt 10,8 Millionen Kinder unter 14 Jahren. Das waren Ende vergangenen Jahres 12,9 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des bevorstehenden Weltkindertages mitteilte. Zahl und Anteil der Kinder stiegen damit binnen zehn Jahren leicht an.
Im Jahr 2015 lag der Kinderanteil an der Gesamtbevölkerung bei 12,3 Prozent, das waren 10,1 Millionen Kinder und damit etwas weniger als heute. Wegen des demografischen Wandels ging der Kinderanteil in den vergangenen Jahrzehnten allerdings tendenziell zurück.
Im Jahr 1975 waren auf dem heutigen Bundesgebiet noch knapp ein Fünftel (19,6 Prozent) der Bevölkerung unter 14 Jahre alt. 1995 waren es 15,1 Prozent.

In Baden-Württemberg und Bremen gibt es die meisten Kinder

„Die Altersstruktur und damit auch der Anteil der unter 14-Jährigen an der Bevölkerung unterscheiden sich regional“, teilte das Amt mit.
Am niedrigsten ist der Kinderanteil heutzutage in Sachsen-Anhalt – er lag dort Ende 2025 bei 11,2 Prozent. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ist der Kinderanteil mit jeweils 11,3 Prozent sehr gering.
In Baden-Württemberg und Bremen ist der Kinderanteil mit jeweils 13,4 Prozent am höchsten, gefolgt von Hamburg und Bayern mit jeweils 13,2 Prozent.

EU: Deutschland etwas unterhalb des EU-Durchschnitt

Für die Europäische Union liegen Ergebnisse erst für Jahresbeginn 2025 vor. Damals war der Kinderanteil im EU-Durchschnitt mit 13,3 Prozent höher als in Deutschland.
EU-weit am höchsten war er mit 17,0 Prozent in Irland. Auch in Schweden und Frankreich gab es überdurchschnittlich viele unter 14-Jährige.
Den geringsten Kinderanteil hatte Italien mit 10,9 Prozent. Danach folgten Malta und Portugal. (afp/dpa/red)

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