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Krankheitswelle: 150 Millionen Chinesen haben Lungenknoten


In Kürze:

  • Laut offiziellen Stellen sind Lungenknoten in China weitverbreitet.
  • Das Regime geht von häufigeren Vorsorgeuntersuchungen als Erklärung aus.
  • Experten sehen in den Nebenwirkungen der chinesischen Corona-Impfungen eine mögliche Ursache.

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Wie das staatliche Medium „National Business Daily“ am 8. Januar berichtete, weisen in China 120 bis 150 Millionen Menschen Lungenknoten auf. Das wäre sogar mehr als die Anzahl der Diabetespatienten im Land. Besonders seit der COVID-19-Pandemie hätten die Fälle rapide zugenommen.
Das kommunistische Regime führt den Anstieg des Vorkommens dieser kleinen, runden oder ovalen Wucherung in der Lunge auf häufigere Vorsorgeuntersuchungen zurück. Chinesische Bürger und ein Experte äußern sich skeptisch gegenüber der offiziellen Darstellung. Sie vermuten weitere Gründe hinter dem hohen Vorkommen von Lungenknoten.

Vermehrte CT-Untersuchungen als Erklärung

Laut dem Bericht stünde Lungenkrebs sowohl bei der Inzidenz als auch bei der Mortalität unter den bösartigen Tumoren in China an erster Stelle. Rund 75 Prozent der Patienten würden erst diagnostiziert, wenn sich die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Das gehe aus Daten der Internationalen Agentur für Krebsforschung, einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation, hervor.
Der Bericht erwähnt jedoch nicht die mögliche Ursache für die außergewöhnlich hohe Zahl von Lungenknotenfällen.
Eine Erklärung gab der chinesische Lungenfacharzt und oberste Berater des Regimes für Infektionskrankheiten der Atemwege, Zhong Nanshan, im vergangenen Jahr gegenüber den staatlichen Medien ab. Er machte die deutliche Zunahme der Menschen, die nach der COVID-19-Pandemie CT-Untersuchungen erhalten haben, dafür verantwortlich.
Zhong sieht weitere Ursachen für Lungenknoten. „Neben COVID-19 kann auch Umweltverschmutzung zu ihrem Auftreten führen“, sagte der Arzt. Zhong appellierte an die Öffentlichkeit, nicht in Panik zu geraten. Er fügte hinzu, dass „die meisten Lungenknoten gutartig sind, aber fast 11 Prozent von ihnen bösartig sein können“.

Mögliche Gründe, begründete Zweifel

Das vermehrte Auftreten von Lungenknoten sei kein plötzliches Phänomen, sondern das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren, sagte Xiaoxu Sean Lin. Er ist außerordentlicher Professor für biomedizinische Wissenschaften am Fei Tian College Northern Campus in New York.
Neben der langfristigen Belastung durch Umweltverschmutzung seien Long COVID – also Symptome, die länger als vier Wochen nach einer COVID-19-Infektion anhalten – und Probleme im Zusammenhang mit chinesischen COVID-19-Impfstoffen weitere Ursachen. Dies seien Themen, „die die Behörden am wenigsten gerne ansprechen“, sagte Lin gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
Viele Menschen in China hätten in den vergangenen Jahren wiederholte COVID-19-Infektionen durchgemacht, so Lin. „Die Inzidenz von Long COVID sowie der Anteil dieser Patienten mit Lungenknoten sind beide sehr hoch. Viele Menschen haben möglicherweise immer noch Lungenknoten, auch wenn sie das Gefühl haben, sich von COVID-19 erholt zu haben.“
Ein minderwertiger Impfstoffherstellungsprozess würde „unweigerlich einigen Menschen Schaden zufügen, einschließlich der Entwicklung von Lungenknoten“, sagte Lin.

Nebenwirkung der Impfung?

Das chinesische Regime hat nie öffentlich das volle Ausmaß der Nebenwirkungen und langfristigen Folgen der im Inland hergestellten COVID-19-Impfstoffe offengelegt.
„Das haben die Behörden bewusst verschwiegen“, sagte Lin. „Da die Regierung keine Untersuchungen durchführt, ist es für die Öffentlichkeit sehr schwierig, sich ein vollständiges Bild von den Folgen dieser COVID-19-Impfstoffe zu machen.“
Herr Liang ist ein Patient mit Lungenknoten aus der Provinz Hebei, der aus Sicherheitsgründen seinen vollständigen Namen nicht nennen wollte. Er teilte der Epoch Times mit, dass bei ihm nach der Verabreichung des Sinovac-COVID-19-Impfstoffs im Januar 2021 Lungenknoten aufgetaucht sind.
„Ich habe auch mehrere Autoimmunerkrankungen entwickelt, darunter schweres allergisches Asthma, chronische Entzündung der Rachenschleimhaut, Herzklappeninsuffizienz und [die Erkrankung der Schilddrüse] Hashimoto-Thyreoiditis, die alle nach der Impfung auftraten“, sagte er. „Fast alle, die ich kenne und die den Impfstoff erhalten haben, haben Lungenknoten.“

Auf einem Computerbildschirm ist am 16. Dezember 2021 ein Scanbild einer Lungenuntersuchung mit einem Lungenknoten zu sehen.

Foto: Pascal Pochard-Casabianca/AFP via Getty Images

Zwei Jahre lang hatte er vergeblich um Wiedergutmachung gekämpft. Schließlich sagte er, dass er und andere Menschen, die unter derselben Situation leiden, glauben, dass die Funktionäre des Gesundheitssystems und die Experten „unter einer Decke stecken. Es ist fast unmöglich für sie, zuzugeben, dass es sich um eine Nebenwirkung des Impfstoffs handelt.“
Qian Dalong ist Einwohner von Peking und Menschenrechtsaktivist. Nach der Impfung mit einem in China hergestellten COVID-19-Impfstoff erlitt er einen Schlaganfall. Er erklärte der Epoch Times, dass Lungenknoten „im Vergleich zu Schlaganfällen, die nach der Verabreichung chinesischer COVID-19-Impfstoffe häufiger auftreten, eine häufige und unbedeutende Erkrankung sind“.
„Diejenigen, die Entschädigung für Schäden durch COVID-19-Impfstoffe fordern, sind die Gruppe, die der stärksten Unterdrückung und Verfolgung durch das chinesische Regime ausgesetzt ist, wobei viele verhaftet werden“, sagte er. Weiter teilte er mit, dass sowohl Peking als auch die lokalen Behörden alles tun, um „sich der Entschädigungsverantwortung zu entziehen“.

Staatlich geförderte Versicherungen

Das Medium „National Business Daily“ widmete den größten Teil des Artikels der Bewerbung von Versicherungen für Lungenknoten.
Darin hieß es, dass das West China Hospital der Sichuan University in Zusammenarbeit mit Versicherungs- und Technologieunternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 die landesweit erste „digitale Therapie zur umfassenden Behandlung von Lungenknoten“ eingeführt habe. Sie behaupten, dass damit Hunderte Millionen Menschen mit Lungenknoten versichert werden können.
Lin wies darauf hin, dass diese Art von „Versicherung für Menschen mit Vorerkrankungen“ zwar innovativ erscheint, aber tatsächlich „in gewisser Weise die Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit den Gesundheitsproblemen des Staates verlagert“. Zudem wandele sich dadurch „die Skepsis gegenüber den Defiziten der staatlichen Gesundheitsversorgung in eine neue Form der kommerziellen Krankenversicherung, um die finanzielle Lücke zu schließen“.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „150 Million Chinese People Have Pulmonary Nodules, State Media Reports“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung mf)