In Südkorea hat die Regierung massive Investitionen von mehr als einer Billion Euro in Chip-Fabriken und Rechenzentren für die Künstliche Intelligenz (KI) angekündigt.
Industrieminister Kim Jung-kwan sagte am Montag, für umgerechnet 455 Milliarden Euro würden vier neue Halbleiter-Werke gebaut, zwei vom Konzern Samsung Electronics und zwei vom Konzern SK hynix. Forschungsminister Bae Kyung-hoon kündigte zudem Investitionen in Höhe von 568 Milliarden Euro bis 2035 für den Bau neuer Rechenzentren an.
Mit diesen Investitionen werde Südkorea seine „überwältigende Marktführerschaft“ und seinen „entscheidenden technologischen Vorsprung im Bereich der Halbleiter behalten“, sagte Industrieminister Kim.
Laut dem Münchner Ifo-Institut beherrschen die USA aktuell etwa 75 Prozent der weltweiten Hochleistungs-Rechenkapazität für moderne KI und China rund 15 Prozent. Europa liegt mit weniger als fünf Prozent weit zurück. Bei der Produktion von Chips für KI-Systeme sind die beiden südkoreanischen Konzerne Samsung und SK hynix die Nummer zwei und drei nach Micron aus den USA. (afp/red)
