Werden Sie auch manchmal von einem japanischen Essensstand im Einkaufszentrum angezogen, weil dort Chicken Teriyaki als Kostprobe angeboten wird? Ich schon. Ich schaue immer wieder staunend auf die großen Bratplatten, auf denen saftige Hähnchenteile brutzeln, die dort mit einem Berg weißem Reis und gedämpftem Brokkoli serviert werden.
Diese Köstlichkeit können Sie auch zu Hause zubereiten, sogar an einem Abend unter der Woche. Bei dem nachfolgenden Rezept müssen Sie das Hähnchen nicht einmal marinieren. Sie müssen lediglich Hähnchenschenkel ohne Knochen auf dem Herd anbraten und sie anschließend in einer einfachen Soße aus nur fünf Zutaten fertig garen. Das dauert weniger als 15 Minuten, und Sie haben am Ende noch reichlich Teriyaki-Soße übrig, die Sie über den Reis träufeln können.
Die Zutaten
Hähnchenschenkel: Ich verwende hier gern Hähnchenschenkel ohne Knochen und ohne Haut, da sie saftig bleiben und schnell gar sind. Alternativ können auch dünn geschnittene Hähnchenbrustfilets ohne Knochen und Haut verwendet werden.
Sojasoße: Sie verleiht der Soße einen intensiven, herzhaften Geschmack und Farbe. Wenn Sie eine glutenfreie Teriyaki-Sauce bevorzugen, können Sie anstelle von Sojasauce Tamari verwenden (Info: Unterschiede zwischen Sojasoße und Tamari).
Sake: Dieser japanische Reiswein verleiht der Teriyaki-Soße komplexe Aromen. Eine preiswerte Sorte reicht hier völlig aus.
Mirin: Ebenfalls ein Reiswein, jedoch süßer und mit weniger Alkohol als Sake; zu finden meist im selben Regal wie die Sojasoße.
Brauner Zucker: Sowohl dunkler als auch heller brauner Zucker eignen sich hier. Der dunkle bringt einen intensiveren Karamellgeschmack.
Rezept für Chicken Teriyaki
Zubereitungszeit: 10 Minuten – Garzeit: 20 Minuten
Zutaten für vier Portionen
- 1 EL Rapsöl
- circa 700 g Hähnchenschenkel, ohne Knochen und Haut
- 1 TL grobes Salz
- 80 ml Mirin
- 80 ml Sake
- 60 ml Sojasoße oder Tamari
- 60 ml Wasser
- 2 leicht gehäufte EL brauner Zucker (heller oder dunkler)
- 1 EL Maisstärke
- Eine mittelgroße Frühlingszwiebel, in dünne Scheiben geschnitten (optional)
- Helle Sesamkörner zum Garnieren (optional)
- Gedämpfter weißer Reis und gekochter Brokkoli zum Servieren
Die Zubereitung
SCHRITT 1
Rapsöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis es schimmert. In der Zwischenzeit die Hähnchenschenkel ohne Knochen und Haut mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit dem Salz würzen.
SCHRITT 2
Die Hähnchenstücke alle nebeneinander in die Pfanne geben und ungestört 4 bis 6 Minuten braten, bis sie auf der Unterseite gut gebräunt sind.
SCHRITT 3
In der Zwischenzeit Mirin, Sake, Sojasoße oder Tamari, Wasser sowie den braunen Zucker in eine mittelgroße Schüssel geben und verquirlen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zwei Esslöffel der Soße in eine kleine Schüssel geben, Maisstärke hinzufügen und verquirlen, bis sich die Maisstärke gleichmäßig verteilt hat.
SCHRITT 4
Das Hähnchen wenden. Die Soße ohne die Maisstärke über das Hähnchen gießen und zum Kochen bringen. Die Hitze nach Bedarf reduzieren, damit die Soße mäßig köchelt. Weitere 5 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis das Hähnchen gar ist.
SCHRITT 5
Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Das Hähnchen mit einer Küchenzange auf ein sauberes Schneidebrett legen. Die Maisstärkemischung erneut verquirlen. Gießen Sie unter ständigem Rühren der Soße die Maisstärkemischung hinein und kochen Sie sie etwa 30 Sekunden lang, bis sie eindickt. Schalten Sie die Hitze aus.
SCHRITT 6
Schneiden Sie das Hähnchen quer in fingerbreite Scheiben und legen Sie diese in eine breite, flache Servierschüssel. Gießen Sie die Soße über das Hähnchen. Garnieren Sie das Gericht nach Belieben mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und weißen Sesamkörnern. Servieren Sie dazu gekochten weißen Reis und gegarten Brokkoli.
Anmerkungen
Die fertige Soße kann in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur bis zu fünf Tage aufbewahrt werden. Reste des fertigen Gerichts können in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu vier Tage aufbewahrt werden.

Chicken Teriyaki lässt sich vielfältig anrichten.
Foto: tips2k/iStock
Dieser Artikel erschien im Original auf thekitchn.com und auch auf theepochtimes.com unter dem Titel „Homemade Teriyaki Chicken Is Fast, Flavorful, and Quicker Than Ordering Out“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: sm)




