HEUTE13:44 Uhr
Britische Kampfjets fangen russisches Militärflugzeug ab
Eine russische Tupolew Tu-142 wurde von zwei britischen Kampfjets abgefangen und aus dem Gebiet begleitet, nachdem es „in niedriger Höhe und unnötig nah“ über einen Verband aus mehreren Schiffen gehörenden Flugzeugträger geflogen war. Es habe „eine große Anzahl Horchbojen in unmittelbarer Nähe des Flugzeugträgers“ abgeworfen, sagte ein Sprecher britischen Verteidigungsministeriums. Horchbojen sind mit Unterwassermikrofonen ausgestattet und dienen dazu, U-Boote aufzuspüren.
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HEUTE13:11 Uhr
Schüsse in Stade: Tatvorwurf gegen Frauen noch unklar
Nach der tödlichen Gewalttat in Stade besteht nach Angaben der Staatsanwaltschaft kein dringender Tatverdacht gegen die Partnerin und die Begleiterin des Hauptverdächtigen. Das Ermittlungsverfahren werde gegen alle drei wegen des Vorwurfs des Mordes geführt, hieß es am Vormittag in einer Pressemitteilung. Ihre Tatbeteiligung werde seit dem vergangenen Montag untersucht – welcher Tatvorwurf den Frauen gemacht werden könne, sei noch unklar, sagte Pressesprecherin Julia Pirk.
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HEUTE12:58 Uhr
Temu, Shein und Co. steigern Marktanteil auf Rekordwert
Asiatische Shoppingplattformen gewinnen in Deutschland weiter an Bedeutung. Auf Anbieter wie Temu, Shein und AliExpress entfielen im zweiten Quartal hierzulande 5,3 Prozent der Onlinehandelsumsätze – ein Rekordwert. Das berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigerten die Portale ihre Umsätze demnach um mehr als 20 Prozent. Der Gesamtmarkt wuchs hingegen lediglich um 5,1 Prozent.
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HEUTE12:50 Uhr
Prozess um Firma in Hessen
Sieben Jahre nach einem Lebensmittelskandal um mit Bakterien verseuchte Fleisch- und Wurstwaren des hessischen Herstellers Wilke hat der Prozess gegen drei frühere Firmenverantwortliche begonnen. Vor dem Landgericht Kassel verlas die Staatsanwaltschaft die Anklage, die den Beschuldigten elffache fahrlässige Tötung sowie fahrlässige Körperverletzung in sieben Fällen vorwirft. Für den Prozess sind zunächst weitere Termine bis Mitte August angesetzt.
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HEUTE10:52 Uhr
Bereits mehr als 500 Ebola-Tote im Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 500 Menschen nachweislich an Ebola gestorben. Das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes teilte mit, die Zahl der bestätigten Fälle betrage aktuell 1.561, darunter 506 Todesfälle. Derzeit würden 628 Patienten in Kliniken und Isolationszentren behandelt, 253 gelten als genesen.
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HEUTE10:35 Uhr
Robert Habeck wird Berater bei Investmentgesellschaft
Ex-Vizekanzler Robert Habeck heuert bei der dänischen Investmentgesellschaft Urban Partners an. Der Stadtentwicklungsinvestor mit Hauptsitz in Kopenhagen gab bekannt, dass der frühere Wirtschaftsminister ab 1. August als Senior Advisor in das Unternehmen eintreten werde. Habeck solle helfen, die Forschungsaktivitäten des Unternehmens voranzutreiben.
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HEUTE10:18 Uhr
65-jähriger Patient in Berliner Klinikum getötet
In der Psychiatrie einer Berliner Klinik ist ein 65-jähriger Patient getötet worden. Hintergrund war laut Klinik und Polizei eine Auseinandersetzung mit einem anderen Patienten. Das Opfer sei „tödlich mit einem scharfen Gegenstand verletzt“ worden, teilte die Polizei mit. Der Sprecher des Klinikums sagte, der mutmaßliche Täter, ein 26-Jähriger, sei erst gestern mit der Diagnose Psychose eingeliefert worden.
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HEUTE9:52 Uhr
Dienstleistungssektor macht mehr Umsatz
Im April 2026 erwirtschaftete der Dienstleistungssektor ohne Berücksichtigung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen kalender- und saisonbereinigt real 1,4 Prozent und nominal 1,1 Prozent mehr Umsatz als im März 2026, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mit. Verglichen mit dem Vorjahresmonat April 2025 verzeichnete der Umsatz einen Anstieg von real 0,3 Prozent und nominal 2,6 Prozent.
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HEUTE9:38 Uhr
China führt Raketentest aus
Das chinesische Militär hat nach eigenen Angaben einen Raketentest im Pazifik ausgeführt und damit Beunruhigung in der Region ausgelöst. Die mit einem „Übungsgefechtskopf“ ausgestattete Rakete sei „erfolgreich“ von einem Atom-U-Boot gestartet worden und „schlug präzise im vorgesehenen Seegebiet“ im Pazifik ein, erklärte Marine-Sprecher Wang Xuemeng. Wangs Angaben zufolge war der Raketenstart Teil der „jährlichen militärischen Übungen Chinas“.
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HEUTE8:34 Uhr
Explodierter Batteriespeicher bei Rostock
Im Landkreis Rostock brannte am Sonntagnachmittag der Speicher einer Solaranlage auf einem Schuppendach. Während der Löschanlagen der Freiwilligen Feuerwehr Brentwisch explodierte ein Batteriespeicher, drei Feuerwehrleute wurden verletzt. Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache des Brandes.
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HEUTE8:23 Uhr
Mehr als jeder Zweite gegen geplante Job-Befristungen
Mehr als die Hälfte der Teilnehmer einer Umfrage ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In der aktuellen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie. Für die Umfrage wurden am 2. und 3. Juli 6.200 Erwachsene in Deutschland befragt.
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HEUTE8:12 Uhr
Kanadische Stadt erkennt Bäume als Lebewesen mit Rechten an
Bäume sind Lebewesen, denen eigene Rechte zustehen – das hat am 9. Juni die kanadische Gemeinde Terrasse-Vaudreuil beschlossen. Laut dem „Independent“ hat die 2000-Menschen-Gemeinde ihrer Pflanzenwelt damit „das Recht auf Leben, auf natürliches Wachstum, auf Unversehrtheit und auf Regeneration“ zuerkannt. Die lokalen Behörden überarbeiten nun umfassend ihre Vorschriften. Zudem wurde die „Allgemeine Erklärung der Rechte des Baumes“ unterzeichnet.
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HEUTE7:29 Uhr
Massive russische Angriffe auf Ukraine vor NATO-Gipfel
Am Vortag des NATO-Gipfels in der Türkei hat Russland die nächste schwere Angriffswelle auf ukrainische Städte gestartet. Kurz nach Mitternacht löste die Flugabwehr in fast allen Landesregionen Luftalarm aus, aus Kiew wurden heftige Explosionen gemeldet. Laut dem russischen Verteidigungsministerium erfolgten die Angriffe als Reaktion auf die Angriffe Kiews auf die zivile Infrastruktur in Russland. Behörden und Medien berichteten über zahlreiche Einschläge in der Hauptstadt und ihren Vororten.
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HEUTE7:08 Uhr
Supertaifun „Bavi“ trifft auf Pazifikinsel Rota
Ein Supertaifun der höchsten Kategorie hat die Pazifikinsel Rota mit voller Wucht getroffen. Das Auge von „Bavi“ zog am frühen Morgen (Ortszeit) direkt über die zu den Nördlichen Marianen gehörende Insel in Mikronesien hinweg. Die Marianen sind ein US-Außengebiet. Der US-Wetterdienst warnte vor einer „extrem gefährlichen und lebensbedrohlichen Situation“. Die Behörde sprach von „großflächig zerstörerischen Winden“ von mehr als 240 Kilometern pro Stunde.

Ein Satellitenbild zeigt Supertaifun „Bavi“.
Foto: Uncredited/NOAA/AP/dpa
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HEUTE6:31 Uhr
Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwurf für 2027
Das Bundeskabinett will um 14:00 Uhr den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr beschließen. Das von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegte Budget sieht höhere Schulden und Ausgaben vor als zunächst geplant. Die Neuverschuldung fällt im Vergleich zu den Eckwerten vom Frühjahr um knapp acht Milliarden Euro höher aus und beträgt nun 118,7 Milliarden Euro. Die Gesamtausgaben betragen 555,4 Milliarden Euro – zwölf Milliarden Euro mehr als noch im April vorgesehen.
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HEUTE6:24 Uhr
Vor Chamenei-Beerdigung: Iran sperrt Luftraum
Aus Sicherheitsgründen sperrt der Iran heute den Luftraum über Teheran. In der Millionenmetropole soll der Leichnam des getöteten Machthabers Ayatollah Ali Chamenei durch die Stadt geführt werden. Auch für Dienstag und bis zu Chameneis Beerdigung am Donnerstag wurden zeitweise und örtlich begrenzte Einschränkungen beim Flugverkehr verkündet. Das ehemalige Staatsoberhaupt soll in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Landes beigesetzt werden. Davor sind Zeremonien in der Pilgerstadt Ghom und im Nachbarland Irak geplant.
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HEUTE4:50 Uhr
Mehr als 3.300 Erdbebenopfer in Venezuela
In Venezuela hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens 3.342 Menschen erhöht, teilte die venezolanische Regierung am 5. Juli mit. Zudem seien mehr als 16.700 Menschen verletzt worden. Die Behörden haben es bisher vermieden, sich zur Zahl der Vermissten zu äußern. Nach Schätzungen der UN könnte die Zahl der Vermissten bei bis zu 50.000 liegen. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez versicherte, dass es infolge der Beben nicht zu Unruhen kommen werde. Viele Venezolaner kritisieren scharf die langsame Reaktion der Regierung und das späte Eintreffen der Hilfsteams.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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