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29. Juni: Tödliche Schießerei in Stade | Einsatzkräfte an ihre Grenzen | Ukraine greift an

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Tödliche Schießerei in Stade

Bei Schüssen im Niedersächsischen Stade sind fünf Menschen gestorben, weitere wurden verletzt. Die Polizei sprach von einem „Tötungsdelikt in einer Jugendhilfeeinrichtung“, in der Mutter-Kind-Wohngruppen untergebracht sind. Zwei Verdächtige, darunter der mutmaßliche Schütze, seien festgenommen worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Einsatzkräfte an ihre Grenzen

Die Hitzewelle der letzten Tage setzte Bürgern und Einsatzkräften zu. Besonders in Großstädten kam es zu besonders vielen Notrufen. Dabei ging es oft um Kreislaufzusammenbrüche, Flüssigkeitsmangel, Bewusstlosigkeit, Ohnmacht oder Hitzschläge. Zudem mussten Feuerwehr und THW verstärkt ausrücken. Nicht nur wegen Waldbränden, sondern auch wegen Trafostationen, die aufgrund der Hitze brannten oder Straßen, die durch Hitzeschäden unbefahrbar wurden.

Ukraine greift an

Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf russische Energie- und Militärinfrastruktur fort. Russlands Präsident Wladimir Putin hält weiter an den Kriegszielen und Sicherheitsinteressen seines Landes fest. Zugleich bestätigt das Land erstmals Versorgungsprobleme bei Treibstoffen. Moskau berate deshalb über weitere Exportbeschränkungen. Putin zeigt sich derweil offen für Gespräche mit den USA.

Nachbeben

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden können. Französische und US-Einsatzkräfte bargen zuletzt einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer liegt offiziell bei 1.450, zehntausende Menschen werden weiter vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Unterdessen kommt es weiterhin zu Nachbeben.

Großbrand am Chiemsee

Am Chiemsee in Bayern brennt es seit Sonntagabend auf mehreren Hektar Wald und Moor. Über 200 Feuerwehrleute sind im Großeinsatz. Die nahegelegene A8 wurde zeitweise zwischen Übersee und Bernau komplett gesperrt, da der Rauch die Sicht behinderte. Das Verkehrschaos löste sich mittlerweile wieder auf, die Löscharbeiten dauern an.
 

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