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Merz empfängt Magyar: „Neustart“ in den Beziehungen mit Ungarn

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht die Beziehungen zu Ungarn nach der Wahl von Péter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten vor einem „Neustart“.
Die Wahl Magyars sei ein „tiefer Einschnitt in der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges“, sagte Merz  nach dem Antrittsbesuch Magyars im Kanzleramt.
Für viele Ungarn sei der neue Regierungschef der „große Hoffnungsträger“ dieser Zeit. „Sie haben ihm ein klares Mandat verliehen. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Ungarn sind wieder stark.“

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (r) und der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar am 2. Juni 2026 in Berlin.

Foto: Tobias Schwarz/AFP via Getty Images

Er traue Magyar zu, dass er Ungarn „zurück in die Mitte Europas“ führen werde.
Merz kündigte an, dass Berlin alles tun werde, damit der Neuanfang in Ungarn ein Erfolg werde. „Sie können auf uns zählen. Und auch auf mich persönlich, wenn sie Mitstreiter suchen für die Arbeit in der Europäischen Union“, so der Kanzler.

Militärische Ehren und Gespräche

Nach der Begrüßung mit militärischen Ehren ist ein Vier-Augen-Gespräch zu bilateralen und europapolitischen Themen geplant. Außerdem soll es um die weitere Unterstützung der Ukraine und die „euro-atlantische Sicherheit“ gehen.
Magyars konservative Tisza-Partei hatte bei der Parlamentswahl in Ungarn am 12. April eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erobert. Anfang Mai war er als Ministerpräsident vereidigt worden.
Seitdem hat Magyar Polen und Österreich besucht. Außerdem traf er in Brüssel mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen. (afp/dts/ks)

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