{"id":9814,"date":"2026-06-10T10:25:54","date_gmt":"2026-06-10T09:25:54","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=9814"},"modified":"2026-06-10T10:25:54","modified_gmt":"2026-06-10T09:25:54","slug":"zwischen-china-risiko-und-russlandfokus-paris-probt-den-transatlantischen-neustart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/10\/zwischen-china-risiko-und-russlandfokus-paris-probt-den-transatlantischen-neustart\/","title":{"rendered":"Zwischen China-Risiko und Russlandfokus: Paris probt den transatlantischen Neustart"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li data-section-id=\"1kpai95\" data-start=\"419\" data-end=\"505\">\n<strong>Transatlantischer Cyber-Gipfel<\/strong> sucht Neustart der Zusammenarbeit trotz Differenzen<\/li>\n<li data-section-id=\"c2yg7\" data-start=\"506\" data-end=\"597\">USA fokussiert <strong>China als langfristige Cyberbedrohung<\/strong>, Europa Russland als akutes Risiko<\/li>\n<li data-section-id=\"w0fukm\" data-start=\"598\" data-end=\"703\">\n<strong>Deutschland versucht Balance<\/strong> zwischen Abh\u00e4ngigkeiten, Sicherheit und technologischer Eigenst\u00e4ndigkeit<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00dcber dem achten Pariser Cyber-Gipfel am 2. und 3. Juni im Maison de la Chimie stand das programmatische Motto \u201eThe Transatlantic Reset\u201c \u2013 der transatlantische Neustart. Nach Jahren regulatorischer Reibungen, geopolitischer Ersch\u00fctterungen und wachsender technologischer Abh\u00e4ngigkeiten ging es um die Frage, wie die USA und Europa im digitalen Raum wieder enger zusammenfinden k\u00f6nnen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Leitfrage formulierte Gipfelgr\u00fcnder S\u00e9bastien Garnault zur Er\u00f6ffnung: Es gelte zu kl\u00e4ren, \u201ewie wir Bedrohungen einsch\u00e4tzen und ihnen als Verb\u00fcndete begegnen\u201c. Zu dem nur auf Einladung zug\u00e4nglichen Forum kamen Vertreter des US-Kriegsministeriums, des FBI, der NATO, der Europ\u00e4ischen Kommission, Frankreichs und der Ukraine sowie Unternehmen wie Google und CrowdStrike.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Gipfel machte zugleich deutlich: Die transatlantische Einigkeit ist nicht frei von Spannungen. USA und Europa setzen unterschiedliche Akzente bei der Bewertung von China und Russland. Der Grundton blieb jedoch nicht von Trennung gepr\u00e4gt, sondern von Ann\u00e4herung \u2013 die Gemeinsamkeiten im digitalen Raum wiegen schwerer als die Differenzen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">China und das \u201elange Spiel\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die amerikanische Argumentation st\u00fctzt sich auf eine Reihe von Warnungen der vergangenen zwei Jahre vor chinesischen Eindringversuchen in kritische Infrastrukturen. Im Mittelpunkt stehen zwei China zugeschriebene Operationen: \u201eSalt Typhoon\u201c, das vor allem mit Angriffen auf Telekommunikationsnetze in Verbindung gebracht wird, sowie \u201eVolt Typhoon\u201c, das nach Einsch\u00e4tzung US-amerikanischer Beh\u00f6rden auf Energieversorger, Wassersysteme und weitere kritische Infrastrukturen abzielt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aus Sicht der US-Beh\u00f6rden geht es dabei nicht nur um klassische Spionage. Zentral ist der Begriff \u201ePrepositioning\u201c \u2013 das verdeckte Platzieren von Zug\u00e4ngen in Netzwerken, um sp\u00e4ter essenzielle Systeme gezielt st\u00f6ren oder lahmlegen zu k\u00f6nnen. Solche Zug\u00e4nge werden h\u00e4ufig erst Jahre nach der ersten Kompromittierung entdeckt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Todd Hemmen, stellvertretender Direktor f\u00fcr Cyberf\u00e4higkeiten beim FBI, hob genau diesen Unterschied hervor: \u201eWas Sie vielleicht als \u00dcberwachung oder geringf\u00fcgige Aktivit\u00e4t einstufen w\u00fcrden, sehen wir eindeutig als Vorbereitung f\u00fcr k\u00fcnftige Operationen.\u201c Salt Typhoon sei zwar erst 2023 und 2024 identifiziert worden, habe sich jedoch bereits seit etwa 2021 in US-Systemen befunden. \u201eSie spielen auf lange Sicht\u201c, so Hemmen, \u201eund irgendwann f\u00fchrt dieses Spiel zu einer operativen Aktivit\u00e4t.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aus deutscher Sicht wird die Bedrohung nicht grunds\u00e4tzlich bestritten, doch die Schwerpunktsetzung f\u00e4llt anders aus. Als deutsche Beh\u00f6rden im August 2025 einer internationalen Salt-Typhoon-Warnung beitraten \u2013 darunter das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik und der Verfassungsschutz \u2013 wurde die Kampagne vor allem als Spionage eingeordnet. Konkrete erfolgreiche Angriffe auf deutsche Netze waren dem BSI nach eigenen Angaben nicht bekannt. Auch zu Volt Typhoon verwies der Verfassungsschutz darauf, dass es bislang keine spezifischen Hinweise auf Ziele in Deutschland gebe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Darin liegt weniger ein Widerspruch als eine unterschiedliche strategische Perspektive: Washington denkt st\u00e4rker vom m\u00f6glichen Ernstfall her \u2013 von F\u00e4higkeiten, Absichten und m\u00f6glichen Szenarien. Berlin hingegen bewertet prim\u00e4r die nachweisbare Lage im eigenen Netzraum.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Mahnende Stimmen aus Beh\u00f6rden und Industrie<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Phil Stupak, leitender Berater der US-Cybersicherheitsvereinigung ISC2 und fr\u00fcherer Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses, sagte gegen\u00fcber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times, der Westen brauche einen \u201en\u00fcchternen Blick darauf, was die Volksrepublik China erreichen will\u201c. Peking gehe es um \u201eden Diebstahl von Informationen, nicht nur in den USA, sondern auch aus europ\u00e4ischen Industrien\u201c. China lediglich als Wirtschaftskonkurrenten zu betrachten, sei ein Fehler.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Alison King, Vizepr\u00e4sidentin beim US-Cybersicherheitsunternehmen ForeScout, wandte sich ebenfalls gegen eine Gleichsetzung Chinas und der USA als Sicherheitsrisiken. Die USA seien \u201ekein autorit\u00e4res technokratisches Regime\u201c, das geistiges Eigentum stehle und Menschenrechte verletze. Kritische Infrastruktur, die die Zivilbev\u00f6lkerung versorge, sollte \u201ekein Schlachtfeld sein \u2013 aber genau dort sind wir angekommen\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Adam S. Lee, Sicherheitschef des Energiekonzerns Dominion Energy und fr\u00fcherer FBI-Beamter, verwies auf historische Muster als Bewertungsma\u00dfstab: \u201eDer beste Indikator f\u00fcr k\u00fcnftiges Verhalten ist vergangenes Verhalten \u2013 bei Einzelpersonen wie bei Staaten.\u201c Als Beleg f\u00fchrte er die Kontinuit\u00e4t der von Peking ver\u00f6ffentlichten F\u00fcnfjahrespl\u00e4ne an.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dass einige der deutlichsten Warnungen aus der Cybersicherheitsbranche selbst kommen, geh\u00f6rt zur Einordnung. Diese Perspektive relativiert die Aussagen nicht, macht aber deutlich, dass Interessenlagen mitgedacht werden m\u00fcssen. Gerade auf einem Gipfel, auf dem Politik, Sicherheitsbeh\u00f6rden und Industrie eng zusammenwirken, ist diese Differenzierung zentral.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Europ\u00e4er sehen in Russland die unmittelbare Bedrohung<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">W\u00e4hrend die USA China zunehmend als langfristige systemische Herausforderung im Cyberraum betrachten, steht in Europa Russland st\u00e4rker im Vordergrund als unmittelbare Bedrohung. S\u00e9bastien Garnault brachte diese europ\u00e4ische Perspektive auf den Punkt: In franz\u00f6sischen Analysen werde vieles China zugeschrieben, doch Russland bleibe f\u00fcr Europa die \u201eunmittelbare Bedrohung\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Einsch\u00e4tzung steht vor dem Hintergrund des Kriegs auf dem europ\u00e4ischen Kontinent. Despina Spanou, stellvertretende Generaldirektorin der EU-Generaldirektion CONNECT, sagte der Epoch Times: \u201eWir alle sind verwundbar gegen\u00fcber staatlich unterst\u00fctzten russischen Akteuren.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ieva Ilves, Beraterin des ukrainischen Digitalministeriums und fr\u00fchere First Lady Estlands, verwies darauf, dass Russland zunehmend einzelne Personen ins Visier nehme, nicht mehr nur klassische Ziele wie Banken oder Energieversorger. Der Einzelne sei durch KI-gest\u00fctzte T\u00e4uschung \u201eleichter erreichbar und schlechter gesch\u00fctzt\u201c. Die in der Ukraine erprobten Methoden k\u00f6nnten jederzeit auf die baltischen Staaten oder andere L\u00e4nder ausgeweitet werden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr Deutschland laufen beide Perspektiven zusammen: Russland gilt als n\u00e4here geopolitische Bedrohung, China als langfristige technologische und wirtschaftliche Herausforderung. Diese Doppelperspektive pr\u00e4gt Berlins Cyberpolitik \u2013 vorsichtig in der Formulierung, zugleich ausgerichtet auf den Abbau strategischer Abh\u00e4ngigkeiten.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/verfassungsschutz-gegnerische-geheimdienste-nehmen-unsere-wirtschaft-ins-visier-a5249325.html\"><h4 class=\"heading-4\">Verfassungsschutz: \u201eGegnerische Geheimdienste nehmen unsere Wirtschaft ins Visier\u201c<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/verfassungsschutz-gegnerische-geheimdienste-nehmen-unsere-wirtschaft-ins-visier-a5249325.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Verfassungsschutz: \u201eGegnerische Geheimdienste nehmen unsere Wirtschaft ins Visier\u201c\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/Wintergerst_Selen_073A7068-420x280.1fed3d1f96968c783e0364b7f7ca999d.webp\" class=\"wp-image-9813\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/Wintergerst_Selen_073A7068-420x280.1fed3d1f96968c783e0364b7f7ca999d.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/Wintergerst_Selen_073A7068-420x280.1fed3d1f96968c783e0364b7f7ca999d-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Souver\u00e4nit\u00e4t als deutsche Erg\u00e4nzung, nicht als Gegenentwurf<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Einsatz chinesischer Komponenten war in Deutschland zuletzt vor allem im 5G-Netz ein zentrales Thema. Am 2. April 2026 besiegelte die Bundesregierung per \u00f6ffentlich-rechtlichem Vertrag den schrittweisen Ausschluss der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE aus deutschen 5G-Netzen: f\u00fcr Kernnetze bis Ende 2026 und f\u00fcr Managementsysteme bis 2029.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Vordergrund stand dabei weniger ein konkreter Spionagevorwurf als der politische Wille, einseitige Abh\u00e4ngigkeiten zu reduzieren. Damit handelt es sich nicht um ein Gegenmodell zur amerikanischen Sicherheitslogik, sondern um deren europ\u00e4ische Auspr\u00e4gung: kritische Infrastruktur soll nur dort eingesetzt werden, wo Kontrolle \u00fcber technologische Abh\u00e4ngigkeiten gew\u00e4hrleistet ist.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Argumentation f\u00fcgt sich in eine breitere europ\u00e4ische Debatte ein. Seit seinem China-Besuch im April 2023 betont Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, Europa m\u00fcsse seine Abh\u00e4ngigkeit von den USA verringern und au\u00dfen- wie sicherheitspolitisch eigenst\u00e4ndiger werden. Auch in Deutschland wird strategische Autonomie inzwischen offener diskutiert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Praktisch bleibt sie jedoch schwer umzusetzen. Bei Seltenen Erden, die f\u00fcr moderne Steuerungssysteme unverzichtbar sind, bezog die EU 2024 laut Europ\u00e4ischer Kommission rund 95 Prozent aus dem Ausland \u2013 \u00fcberwiegend aus China. Gleichzeitig stuften im April 2024 noch 37 Prozent der deutschen Unternehmen chinesische Vorprodukte als unverzichtbar ein, nach 46 Prozent zwei Jahre zuvor, wie Daten des ifo Instituts zeigen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Abh\u00e4ngigkeiten sinken damit nur langsam. Wenn in Berlin von Souver\u00e4nit\u00e4t gesprochen wird, betrifft das sowohl die chinesische Hardwareabh\u00e4ngigkeit als auch die starke US-Dominanz bei Software, Cloud und digitalen Plattformen. Gemeint ist dabei kein Bruch mit dem transatlantischen B\u00fcndnis, sondern der Versuch eines Europas, enger mit den USA zusammenzuarbeiten, ohne in zentralen Technologien vollst\u00e4ndig abh\u00e4ngig zu bleiben.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Weg von der reinen Verteidigung<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Gipfel fiel in einen amerikanischen Strategiewechsel. Im M\u00e4rz 2026 legte das Wei\u00dfe Haus eine neue Cybersicherheitsstrategie vor, die offensive Operationen deutlich st\u00e4rker betont. Paul J. Lyons, stellvertretender Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Cyberpolitik im US-Kriegsministerium, erkl\u00e4rte: \u201eAmerika hat die rein defensive Haltung im Cyberraum verlassen.\u201c Cyberf\u00e4higkeiten seien inzwischen fest in die milit\u00e4rische Planung integriert; er verwies dabei auch auf j\u00fcngere Operationen in Venezuela und Iran. Zugleich soll K\u00fcnstliche Intelligenz dazu beitragen, den technologischen Abstand zu China zu verringern. Am 2. Juni unterzeichnete US-Pr\u00e4sident Donald Trump zudem eine Verf\u00fcgung zum sicheren Einsatz fortgeschrittener KI-Modelle.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch im Ton zeigt sich eine Verschiebung: Die USA sprechen st\u00e4rker von Abschreckung, Handlungsf\u00e4higkeit und aktiven Gegenma\u00dfnahmen, w\u00e4hrend Europa eher Begriffe wie Regulierung, Resilienz und Souver\u00e4nit\u00e4t betont. In der Praxis n\u00e4hern sich beide Seiten jedoch an. Denn der Schutz des Cyberraums ist heute nur noch im Zusammenspiel von privaten Technologieunternehmen, staatlichen Nachrichtendiensten, Milit\u00e4r, Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und internationalen Partnern realistisch zu gew\u00e4hrleisten.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Das B\u00fcndnis hinter den Spannungen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bei der Bedrohungsanalyse gingen die Perspektiven auseinander, bei der Reaktion fanden sie wieder zusammen. S\u00e9bastien Garnault beschrieb das westliche B\u00fcndnis als \u201enicht neu, sondern jahrhundertealt\u201c und betonte: \u201eWir haben das Recht, unterschiedlicher Meinung zu sein, aber nicht das Recht, eine Trennung herbeizuf\u00fchren.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch Despina Spanou verwies auf gemeinsame Geschichte und geteilte Werte als tragende Grundlage der transatlantischen Zusammenarbeit. Phil Stupak erinnerte zudem daran, dass die Vereinigten Staaten kurz vor ihrem 250. Jahrestag stehen \u2013 ein Jubil\u00e4um, das ohne Frankreich historisch kaum denkbar w\u00e4re. Eine Abkehr Europas von Amerika bezeichnete er daher als \u201eschlichtweg t\u00f6richt\u201c, da die gegenseitige Verflechtung zu tief reiche.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Adam S. Lee zog eine klare Trennlinie zwischen \u00f6ffentlicher Rhetorik und operativer Zusammenarbeit: \u201eEs gibt die politische Rhetorik, und es gibt das, was hinter verschlossenen T\u00fcren geschieht \u2013 und das ist sehr konstruktiv.\u201c Auf Arbeitsebene sei zudem klar definiert, wer als Gegner gelte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/world\/at-the-paris-cyber-summit-allies-test-a-transatlantic-reset-with-one-eye-on-china-6041702?ea_src=frontpage&#038;ea_med=section-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eAt the Paris Cyber Summit, Allies Test a \u2018Transatlantic Reset\u2019 With One Eye on China\u201c<\/a>. (deutsche Bearbeitung: tk)<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":9815,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[130],"tags":[5519,5520,5521,443,5522,991,5523,940,5524,214,434,941,2426,5525,80,5526,3261,5527,3074,5528],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9814"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9814"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9814\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9816,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9814\/revisions\/9816"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9815"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9814"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=9814"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=9814"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=9814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}