{"id":9405,"date":"2026-06-08T17:49:02","date_gmt":"2026-06-08T16:49:02","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=9405"},"modified":"2026-06-08T17:49:02","modified_gmt":"2026-06-08T16:49:02","slug":"die-bergpredigt-ist-brandaktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/08\/die-bergpredigt-ist-brandaktuell\/","title":{"rendered":"Die Bergpredigt ist brandaktuell"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es gibt Texte, die altern, und es gibt Texte, an denen ein jedes Zeitalter altert. Die Bergpredigt, \u00fcberliefert in den Kapiteln 5 bis 7 des Matth\u00e4usevangeliums, geh\u00f6rt zur zweiten Art.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seit nahezu 2.000 Jahren liegt sie wie ein stiller Ma\u00dfstab \u00fcber jeder Epoche, die sich f\u00fcr aufgekl\u00e4rt, fortgeschritten oder vollendet h\u00e4lt \u2013 und stets ist es die Epoche, die sich an ihr blamiert, nicht der Text. Wer diese Rede ernst liest, der wird sie nicht als ferne Fr\u00f6mmigkeit empfinden, sondern als eine Provokation, die ihn unmittelbar meint. Lassen Sie uns ihren Inhalt in seiner ganzen Breite betrachten und ihn anschlie\u00dfend gegen die Str\u00f6mungen halten, die unsere Gegenwart bestimmen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Jesus er\u00f6ffnet seine Rede nicht mit einem Gebot, sondern mit einer Reihe von Seligpreisungen (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/ZB.LUT\/Matth%C3%A4us5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mt 5,3\u201312<\/a>), und schon hier vollzieht sich die eigentliche Sprengung. Selig, so hei\u00dft es, sind die Armen im Geiste, die Trauernden, die Sanftm\u00fctigen, die nach Gerechtigkeit Hungernden, die Barmherzigen, die Reinen im Herzen, die Friedensstifter und die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten. Man muss sich die Ungeheuerlichkeit dieser S\u00e4tze vergegenw\u00e4rtigen. Sie stellen die gesamte Wertordnung der Welt vom Kopf auf die F\u00fc\u00dfe \u2013 oder, je nach Standpunkt<span style=\"color:#000000\">, vom Kopf auf den Kopf.<\/span>\n<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nicht die Starken, die Lauten, die Erfolgreichen und die Sichtbaren werden gepriesen, sondern jene, die nach den Ma\u00dfst\u00e4ben der Macht als Verlierer gelten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Halten Sie diese Umwertung einen Augenblick gegen das, was unsere Gesellschaft tats\u00e4chlich verehrt. Eine Kultur, die Sichtbarkeit mit Bedeutung verwechselt, die Reichweite f\u00fcr Recht h\u00e4lt und die Lautst\u00e4rke einer Stimme mit dem Gewicht ihrer Argumente gleichsetzt, steht zu diesen S\u00e4tzen in vollkommenem Widerspruch. Wir feiern die Durchsetzungsf\u00e4higen und bel\u00e4cheln die Sanftm\u00fctigen; wir nennen Demut bestenfalls naiv und Trauer ein zu therapierendes Defizit. Die Bergpredigt aber behauptet das Gegenteil, n\u00e4mlich dass im Verzicht auf Selbstbehauptung eine W\u00fcrde liegt, die keine Karriere und keine Followerzahl verleihen kann.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es folgt das Wort vom Salz der Erde und vom Licht der Welt. (Mt 5,13\u201316) Der Mensch ist berufen, Geschmack und Helligkeit in eine fade und finstere Umgebung zu tragen, aber, und das ist entscheidend, nicht um seiner selbst willen. Das Licht soll leuchten, damit die Menschen das Gute sehen, nicht den, der es tut. Hier k\u00fcndigt sich bereits ein Motiv an, das die gesamte Rede durchzieht und das in unserer Gegenwart von beklemmender Brisanz ist: die Unterscheidung zwischen einer Tugend, die wirkt, und einer Tugend, die sich zeigt.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Das radikalste ethische Verm\u00e4chtnis des Abendlandes und seine unbequeme Gegenwart<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Zentrum des f\u00fcnften Kapitels stehen die sogenannten Antithesen. (Mt 5,21\u201348) Jesus stellt klar, dass er nicht gekommen sei, das Gesetz aufzul\u00f6sen, sondern es zu erf\u00fcllen. Und diese Erf\u00fcllung bedeutet keine Erleichterung, sondern eine radikale Verinnerlichung. Es gen\u00fcgt nicht, nicht zu t\u00f6ten<span style=\"color:#000000\">; schon der Zorn wird gerichtet.<\/span>\n<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es gen\u00fcgt nicht, nicht zu brechen, was eingegangen wurde; schon der begehrliche Blick verfehlt das Ma\u00df. Der Eid wird \u00fcberfl\u00fcssig, denn das Ja soll ein Ja sein und das Nein ein Nein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dem B\u00f6sen soll man nicht mit Gleichem vergelten, sondern die andere Wange hinhalten. Und schlie\u00dflich, in der \u00e4u\u00dfersten Zuspitzung: \u201eLiebt eure Feinde und betet f\u00fcr die, die euch verfolgen.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dieser letzte Satz ist die sch\u00e4rfste Klinge der ganzen Rede, und er schneidet quer durch alles, was unsere \u00f6ffentliche Auseinandersetzung heute pr\u00e4gt. Wir leben in einer Zeit, die das Gegenteil zur Methode erhoben hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der politische Gegner ist nicht mehr der Andersdenkende, sondern der moralisch Disqualifizierte; die Debatte ist nicht mehr Ringen um die Sache, sondern Feststellung der Schuld. Die Emp\u00f6rung hat den Status einer Tugend angenommen und das Verzeihen gilt beinahe als Verrat an der eigenen Position. Die Bergpredigt mutet uns das Unm\u00f6gliche zu und entlarvt damit, wie weit wir uns von der blo\u00dfen Vorstellung entfernt haben, dem Gegner Gutes zu w\u00fcnschen. Bemerkenswert ist dabei, dass diese Zumutung kein politisches Lager verschont. Sie trifft den Zorn der einen ebenso wie die Selbstgerechtigkeit der anderen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Das Verborgene gegen das Schaufenster<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit dem sechsten Kapitel (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/ZB.LUT\/Matth%C3%A4us6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mt 6,1\u201318<\/a>) wendet sich die Rede dem Verborgenen zu. Und hier liegt aus meiner Sicht der entscheidende Ber\u00fchrungspunkt mit unserer Gegenwart. Wer Almosen gibt, soll es im Verborgenen tun, sodass die linke Hand nicht wei\u00df, was die rechte tut. Wer betet, soll in seine Kammer gehen und die T\u00fcr schlie\u00dfen, nicht an den Stra\u00dfenecken stehen, um gesehen zu werden. Wer fastet, soll sein Gesicht waschen, damit niemand es bemerke. In der Mitte dieses Abschnitts steht das Vaterunser \u2013 ein Gebet von solcher Knappheit und Wucht, dass es jede fromme Geschw\u00e4tzigkeit besch\u00e4mt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Diagnose, die Jesus hier stellt, ist von prophetischer Genauigkeit: Es gibt eine Tugend, die ihren Lohn bereits empfangen hat, sobald sie gesehen wurde. Sie ist nicht falsch, weil sie nichts Gutes t\u00e4te, sondern weil sie das Gute zum Mittel der Selbstdarstellung macht. Und nun fragen Sie sich, in welcher Epoche dieser Befund je dringlicher war als in der unseren. Wir haben uns eine Architektur des permanenten Schaufensters errichtet, in der die Haltung \u00f6ffentlich getragen wird wie ein Abzeichen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die gute Gesinnung wird zur Schau gestellt, das richtige Bekenntnis verk\u00fcndet, die moralische \u00dcberlegenheit dokumentiert und geteilt. Es ist die vollkommene Umkehrung der Bergpredigt: nicht das Tun im Verborgenen, sondern das Bekennen vor aller Augen; nicht die stille Barmherzigkeit, sondern die laute Pose. Eine Gesellschaft, die das Zeigen der Tugend mit dem \u00dcben der Tugend verwechse<span style=\"color:#000000\">lt, hat ihren Lohn bereits erhalten. Sie wei\u00df es nur nicht.<\/span>\n<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Mammon und die Sorge<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es schlie\u00dft sich die Warnung vor den irdischen Sch\u00e4tzen an. (Mt 6,19\u201334) \u201eSammelt euch nicht Sch\u00e4tze auf Erden, wo Motte und Rost sie zerfressen\u201c, sondern \u201eSch\u00e4tze im Himmel\u201c. \u201eNiemand kann zwei Herren dienen [\u2026] ihr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.\u201c Und dann jenes gro\u00dfe, fast z\u00e4rtliche Wort: \u201eSorgt euch nicht um euer Leben\u201c, um Essen und Kleidung; schaut auf die V\u00f6gel des Himmels und die Lilien auf dem Felde.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Man darf diese S\u00e4tze nicht zur Aufforderung zur Sorglosigkeit verharmlosen. Sie sind etwas Sch\u00e4rferes: eine Absage an die Verg\u00f6tzung der Sicherheit. Unsere Gegenwart aber hat aus der Sorge ein Daseinsprinzip gemacht. Wir leben in einer beinahe ununterbrochenen Folge von Krisen, von denen jede die n\u00e4chste abl\u00f6st, und in einem Dauerton der Beunruhigung, der uns gef\u00fcgig h\u00e4lt. Die Angst ist zur politischen und kommerziellen Ressource geworden. Wer sie zu sch\u00fcren versteht, beherrscht den Menschen. Der Mammon hat dabei l\u00e4ngst neue Gestalten angenommen. Er hei\u00dft heute Konsum, Statussymbol, Optimierung des eigenen Ich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Bergpredigt durchschneidet diesen Knoten mit einer Frage, die unbequem bleibt: Wem dienen wir eigentlich? Und sie behauptet, was kaum jemand mehr zu sagen wagt: dass ein Leben, das sich g\u00e4nzlich der Absicherung des Verg\u00e4nglichen verschreibt, am Wesentlichen vorbeigeht.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Richtet nicht \u2013 und pr\u00fcfet die Fr\u00fcchte<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das siebte Kapitel beginnt mit einem Satz, der wie kaum ein anderer aus dem Zusammenhang gerissen wird: \u201eRichtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/ZB.LUT\/Matth%C3%A4us7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mt 7,1<\/a>) Es folgt das ber\u00fchmte Bild vom Splitter im Auge des Bruders und vom Balken im eigenen. Dann die Goldene Regel: \u201eWie immer ihr wollt, dass die Leute mit euch umgehen, so geht auch mit ihnen um!\u201c Es folgen das Wort von der engen Pforte und dem schmalen Weg, die Warnung vor den \u201efalschen Propheten\u201c, an deren Fr\u00fcchten man sie erkennen werde. Und schlie\u00dflich das Gleichnis vom klugen Mann, der sein Haus auf den Felsen baut, und vom t\u00f6richten, der auf Sand baut \u2013 auf dass es einst\u00fcrze, wenn die St\u00fcrme kommen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch hier \u00f6ffnet sich ein doppelter Blick auf unsere Zeit. Das Wort vom Nicht-Richten wird heute gern als Lizenz zur Beliebigkeit missverstanden. Dabei meint es etwas Strengeres: die Demut, sich nicht zum letzten Richter \u00fcber den Menschen aufzuschwingen. Gerade darin versagt eine Kultur, die das Urteil \u00fcber andere zur Freizeitbesch\u00e4ftigung gemacht hat, die Verfehlungen archiviert und die Vergebung verlernt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zugleich aber \u2013 und das ist kein Widerspruch \u2013 fordert die Bergpredigt sehr wohl das Urteilsverm\u00f6gen: \u201eAn ihren Fr\u00fcchten werdet ihr sie erkennen.\u201c Sie verlangt, die falschen Propheten von den wahren zu unterscheiden, das Wort vom Geschw\u00e4tz, die Substanz von der Fassade. In einer Zeit, in der wir t\u00e4glich mit Behauptungen, mit Narrativen und mit professionell erzeugter Emp\u00f6rung \u00fcbersch\u00fcttet werden, ist diese Aufforderung zur n\u00fcchternen Pr\u00fcfung der Fr\u00fcchte vielleicht das aktuellste Verm\u00e4chtnis der ganzen Rede. Sie ruft nicht zum bequemen Glauben auf, sondern zur wachen Unterscheidung \u2013 und sie warnt davor, das Haus des eigenen Denkens auf den Sand der jeweils herrschenden Stimmung zu bauen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wer die Bergpredigt zu Ende liest, der versteht, weshalb das Volk, wie es am Schluss hei\u00dft, \u00fcber diese Lehre erschrak. <span style=\"color:#000000\">Sie redet mit Vollmacht\u00a0und sie schmeichelt niemandem. Sie ist kein Programm f\u00fcr eine Partei, kein Werkzeug einer Ideologie un<\/span>d kein bequemer Trost. Sie l\u00e4sst sich von keiner Macht vereinnahmen, weil sie jede Macht \u00fcberragt \u2013 die der Herrschenden ebenso wie die der lautstark Emp\u00f6rten, die der Reichen ebenso wie die der selbstgewissen Frommen. Sie h\u00e4lt uns allen denselben Spiegel vor, und das Bild, das er zur\u00fcckwirft, ist selten schmeichelhaft.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Vielleicht liegt genau darin ihre bleibende Aufgabe an unsere Gegenwart. In einer Epoche, die das Vorl\u00e4ufige zur Dauer und die Pose zur Haltung erkl\u00e4rt, erinnert die Bergpredigt an die Vorrangstellung des Wesentlichen vor dem Sichtbaren, der Substanz vor der Oberfl\u00e4che, des stillen Tuns vor dem lauten Bekenntnis. Man muss kein gl\u00e4ubiger Mensch sein, um diese Mahnung zu h\u00f6ren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Man muss nur bereit sein, den Spiegel nicht wegzudrehen.<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":9406,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[134,7259],"tags":[5314,5315,817,5316,5317,5318,5319,5320,5321,5322,5323,5324,5325,5326,5327,5328,5329,5330,5331,5332,5333,2624],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9405"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9405"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14394,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9405\/revisions\/14394"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9405"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=9405"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=9405"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=9405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}