{"id":8473,"date":"2026-06-04T14:56:23","date_gmt":"2026-06-04T13:56:23","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=8473"},"modified":"2026-06-04T14:56:23","modified_gmt":"2026-06-04T13:56:23","slug":"zwischen-energiepreisen-und-standortproblemen-die-warnsignale-der-neuen-dihk-umfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/04\/zwischen-energiepreisen-und-standortproblemen-die-warnsignale-der-neuen-dihk-umfrage\/","title":{"rendered":"Zwischen Energiepreisen und Standortproblemen: Die Warnsignale der neuen DIHK-Umfrage"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>Die gr\u00f6\u00dfte Warnung der DIHK-Umfrage ist die <strong>schwache Investitionsbereitschaft der Unternehmen.<\/strong>\n<\/li>\n<li>\n<strong>Hohe Kosten, B\u00fcrokratie und Unsicherheit<\/strong> belasten den Standort Deutschland weiterhin.<\/li>\n<li>Die Ergebnisse st\u00fctzen die Einsch\u00e4tzungen des ifo-Instituts und der Bundesbank: <strong>Die Erholung der Wirtschaft bleibt fragil.<\/strong>\n<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland erh\u00e4lt einen neuen D\u00e4mpfer. Ende Mai hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) ihre Wachstumsprognose f\u00fcr 2026 deutlich gesenkt. Anstelle eines Anstiegs der Wirtschaftsleistung um 1 Prozent rechnet der Verband nun nur noch mit einem Plus von 0,3 Prozent. Gleichzeitig verschlechtern sich die Gesch\u00e4ftserwartungen, die Investitionspl\u00e4ne und die Besch\u00e4ftigungsabsichten der Unternehmen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Ergebnisse der aktuellen <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/konjunktur-dihk-konjunkturumfrage-fruehsommer-2026-data.bc86ec62ac18ee0490b114e3b01f5ed7.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIHK-Konjunkturumfrage<\/a> unter rund 23.000 Betrieben zeichnen das Bild einer Wirtschaft, die weiterhin unter schwacher Nachfrage, hohen Kosten und zunehmender Unsicherheit leidet.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eWir stecken in einer Doppelkrise\u201c, <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/newsroom\/helena-melnikov-doppelkrise-belastet-die-deutsche-wirtschaft--178380\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erkl\u00e4rte<\/a> DIHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Helena Melnikov bei der Vorstellung der Umfrage. \u201eZu den Strukturproblemen in Deutschland kommen die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten hinzu.\u201c Viele Unternehmen sind nach drei Jahren Rezession und Stagnation an ihrer Belastungsgrenze angekommen. \u201eWir leben in Deutschland von der Substanz.\u201c<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Gesch\u00e4ftserwartungen brechen ein<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Besonders deutlich zeigt sich die Eintr\u00fcbung bei den Erwartungen der Unternehmen. Ein Drittel der befragten Betriebe rechnet in den kommenden zw\u00f6lf Monaten mit schlechteren Gesch\u00e4ften. Zu Jahresbeginn lag dieser Anteil noch bei 25 Prozent. Lediglich 13 Prozent erwarten eine Verbesserung ihrer Lage.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gleichzeitig sank der DIHK-Stimmungsindex, der die aktuelle Lage und die Erwartungen der Unternehmen zusammenfasst, von 95,9 auf 88,1 Punkte. Nach Angaben der Kammer endet damit der vorsichtige Aufw\u00e4rtstrend, der seit Herbst 2024 zu beobachten gewesen war.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-image_700_x wp-image-5509322\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/dihk-stimmungsindex-700x652.75c54f926f984bf049cb7ccd175fcfb8.png\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"652\"><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch die aktuelle Gesch\u00e4ftslage wird zunehmend kritischer bewertet. Mehr als jedes vierte Unternehmen bezeichnet die eigene Situation als schlecht. Nur 23 Prozent sprechen von einer guten Gesch\u00e4ftslage. Damit \u00fcbertrifft erstmals seit der Corona-Zeit der Anteil der Unternehmen mit negativer Einsch\u00e4tzung den Anteil der Unternehmen mit positiver Bewertung. Besonders angespannt ist die Situation im Handel. Dort bewerten 35 Prozent der Betriebe ihre Lage als schlecht.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">DIHK senkt Wachstumsprognose deutlich<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Vor diesem Hintergrund hat die DIHK ihre Konjunkturprognose f\u00fcr 2026 erheblich nach unten korrigiert. Anstelle eines Wirtschaftswachstums von 1 Prozent rechnet die Organisation nun nur noch mit 0,3 Prozent. Die Prognose f\u00e4llt damit deutlich verhaltener aus als noch zu Jahresbeginn. Nach Einsch\u00e4tzung der DIHK belasten sowohl die Folgen des Nahostkonflikts als auch strukturelle Probleme am Standort Deutschland die wirtschaftliche Entwicklung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als Belastungsfaktoren nennt die Kammer unter anderem hohe Arbeitskosten, steigende Energiepreise, B\u00fcrokratie sowie eine schwache Inlandsnachfrage. \u201eAnders als in fr\u00fcheren Krisen haben viele Betriebe kaum noch Reserven, um den Belastungen etwas entgegenzusetzen\u201c, sagte Melnikov.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/zew-konjunkturerwartungen-verschlechtern-sich-weiter-a5466839.html\"><h4 class=\"heading-4\">ZEW-Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/zew-konjunkturerwartungen-verschlechtern-sich-weiter-a5466839.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"ZEW-Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2242246120-420x280.b2acafce0433fcf8df8bb99e020be262.webp\" class=\"wp-image-8469\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2242246120-420x280.b2acafce0433fcf8df8bb99e020be262.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2242246120-420x280.b2acafce0433fcf8df8bb99e020be262-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die Investitionsbereitschaft sinkt weiter<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Besonders auff\u00e4llig sind die Ergebnisse bei den Investitionen. 34 Prozent der Unternehmen planen, ihre Investitionsbudgets zu reduzieren. Lediglich 23 Prozent beabsichtigen, ihre Investitionen auszuweiten. Der Saldo der Investitionsabsichten sinkt auf minus elf Punkte und erreicht damit den niedrigsten Stand seit der Corona-Zeit.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Umfrage zeigt zugleich eine Verschiebung der Investitionsmotive. Unternehmen investieren vor allem in den Ersatz bestehender Maschinen, Anlagen und Ausr\u00fcstungen. Das Motiv \u201eErsatzbedarf\u201c erreicht nach Angaben der DIHK einen H\u00f6chststand von 67 Prozent.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Investitionen zur Erweiterung von Kapazit\u00e4ten spielen dagegen nur noch f\u00fcr 19 Prozent der Betriebe eine Rolle. Ein \u00e4hnlich niedriger Wert wurde laut DIHK zuletzt w\u00e4hrend der Finanzkrise 2008\/2009 gemessen. Auch Produktinnovationen verlieren an Bedeutung und werden nur noch von 27 Prozent der Unternehmen als Investitionsmotiv genannt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Kammer verweist darauf, dass die Investitionsabsichten bereits seit Herbst 2023 durchgehend im negativen Bereich liegen. Gleichzeitig lagen die privaten Investitionen im Jahr 2025 laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes, auf die die Kammer verweist, noch immer 11 Prozent unter dem Niveau von 2019. Ein rasches Schlie\u00dfen dieser L\u00fccke sei angesichts der aktuellen Umfragewerte nicht erkennbar.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Besonders zur\u00fcckhaltend zeige sich die Industrie, was Investitionen angeht. Dort liegen die Investitionspl\u00e4ne inzwischen seit drei Jahren im negativen Bereich. Mehr als ein Drittel der Industriebetriebe plant Investitionsk\u00fcrzungen. Investitionen zur Kapazit\u00e4tserweiterung erreichen nach Angaben der DIHK nahezu Krisenniveau.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Energiepreise wieder gr\u00f6\u00dftes Risiko<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Neben den Investitionen f\u00e4llt in erster Linie die Entwicklung der Gesch\u00e4ftsrisiken auf. 70 Prozent der Unternehmen nennen inzwischen die Energie- und Rohstoffpreise als gr\u00f6\u00dftes Risiko f\u00fcr die eigene Gesch\u00e4ftsentwicklung. Zu Jahresbeginn waren es noch 48 Prozent. Damit werden Energie- und Rohstoffpreise wieder h\u00e4ufiger genannt als Arbeitskosten, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen oder die Inlandsnachfrage.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDie zuletzt massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sind f\u00fcr viele Betriebe der Tropfen, der das Fass zum \u00dcberlaufen bringt\u201c, sagte Melnikov.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Kurz nach Beginn der j\u00fcngsten Eskalation im Nahen Osten sind nicht nur die Preise f\u00fcr \u00d6l-, Gas- und Kraftstoffe, sondern auch die Preise f\u00fcr Baumaterialien und Kunststoffe gestiegen. Besonders betroffen ist wiederum die Industrie. Dort nennen 81 Prozent der Unternehmen die Energie- und Rohstoffpreise als ihr Hauptrisiko. Bei energieintensiven Betrieben liegt dieser Wert sogar bei 90 Prozent.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gleichzeitig bleiben die bereits zuvor dominierenden Belastungsfaktoren auf hohem Niveau bestehen. 58 Prozent der Unternehmen sehen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, 57 Prozent die Arbeitskosten und 56 Prozent die schwache Inlandsnachfrage\u00a0als Risiko.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine Auswertung von rund 5.700 Freitextantworten zeigt zudem, dass B\u00fcrokratie mit gro\u00dfem Abstand das am h\u00e4ufigsten genannte Problemfeld ist. Dahinter folgen Energiekosten, Inflation und steuerliche Belastungen.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/wirtschaftsforum-in-st-petersburg-beginnt-afd-politiker-zu-gast-a5508420.html\"><h4 class=\"heading-4\">Wirtschaftsforum in St. Petersburg beginnt &#8211; deutsche Politiker zu Gast<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/wirtschaftsforum-in-st-petersburg-beginnt-afd-politiker-zu-gast-a5508420.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Wirtschaftsforum in St. Petersburg beginnt - deutsche Politiker zu Gast\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/5rsab2ludq-v9-ax-s2048-420x280.59dc940603134cb5c294eed89b1b7025.webp\" class=\"wp-image-8470\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/5rsab2ludq-v9-ax-s2048-420x280.59dc940603134cb5c294eed89b1b7025.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/5rsab2ludq-v9-ax-s2048-420x280.59dc940603134cb5c294eed89b1b7025-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Arbeitsmarkt verliert an Dynamik<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die schwache wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich inzwischen auch auf den Arbeitsmarkt aus. 24 Prozent der Unternehmen planen einen Personalabbau. Lediglich 10 Prozent beabsichtigen, zus\u00e4tzliche Mitarbeiter einzustellen. Der Saldo der Besch\u00e4ftigungsabsichten sinkt auf minus 14 Punkte und erreicht damit ebenfalls den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Parallel dazu verliert der Fachkr\u00e4ftemangel an Bedeutung. W\u00e4hrend vor wenigen Jahren noch mehr als die H\u00e4lfte der Unternehmen darin ein wesentliches Risiko sahen, sind es aktuell nur noch 36 Prozent. Die DIHK f\u00fchrt dies auf die schw\u00e4chere Arbeitskr\u00e4ftenachfrage infolge der wirtschaftlichen Eintr\u00fcbung zur\u00fcck.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Besonders angespannt bleibt die Lage wiederum in der Industrie. Dort planen 31 Prozent der Unternehmen mit weniger Personal. Im Kraftfahrzeugbau erwartet sogar mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe einen Stellenabbau.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Auch andere Einrichtungen senden Warnsignale<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Ergebnisse der DIHK-Umfrage stehen nicht isoliert da. Auch andere Konjunkturindikatoren zeichnen ein Bild einer weiterhin schwachen Wirtschaftsentwicklung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das ifo-Institut berichtete zuletzt zwar von einer leichten Erholung der Stimmung nach den Einbr\u00fcchen im M\u00e4rz und April. So stieg der <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2026-05-22\/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-mai-2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex<\/a>\u00a0im Mai leicht von 84,5 auf 84,9 Punkte. Die Unternehmen bewerteten ihre laufenden Gesch\u00e4fte etwas g\u00fcnstiger und blickten etwas weniger pessimistisch auf die kommenden Monate. Zugleich betonte das Institut, die deutsche Wirtschaft stabilisiere sich \u201evorerst\u201c, die Lage bleibe jedoch \u201efragil\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Besonders in der Industrie tr\u00fcbten sich die Erwartungen weiter ein. Die Zahl der Neuauftr\u00e4ge ging nach Angaben des M\u00fcnchner Instituts zur\u00fcck. Im Handel blieb die Situation aufgrund der anhaltenden Kaufzur\u00fcckhaltung der Verbraucher schwierig, w\u00e4hrend die Unternehmen im Baugewerbe trotz leicht verbesserter Erwartungen weiterhin skeptisch auf die kommenden Monate blicken.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch die Bundesbank sieht bisher keinen deutlichen Anstieg bei den Investitionen. In ihrem Monatsbericht f\u00fcr Mai schreibt sie, dass viele Industriebetriebe, aufgrund der Auftragslage, ihre Anlagen nicht im vollen Umfang nutzen. Daher investieren Unternehmen nur sehr zur\u00fcckhaltend in neue Maschinen und Anlagen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr das derzeit laufende zweite Quartal erwartet die Notenbank zus\u00e4tzliche Belastungen durch die Folgen des Krieges im Nahen Osten. H\u00f6here Energiepreise, Lieferengp\u00e4sse, gestiegene Zinsen und eine erh\u00f6hte Unsicherheit d\u00fcrften nach Einsch\u00e4tzung der Bundesbank sowohl die Industrieproduktion als auch die Unternehmensinvestitionen d\u00e4mpfen. Die Wirtschaftsleistung d\u00fcrfte deshalb in diesem Quartal lediglich stagnieren.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/reiche-in-china-deutschland-zwischen-wirtschaftsinteressen-und-wachsender-abhaengigkeit-a5502185.html\"><h4 class=\"heading-4\">Deutschland zwischen Wirtschaftsinteressen und wachsender Abh\u00e4ngigkeit<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/reiche-in-china-deutschland-zwischen-wirtschaftsinteressen-und-wachsender-abhaengigkeit-a5502185.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Deutschland zwischen Wirtschaftsinteressen und wachsender Abh\u00e4ngigkeit\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/enznekazu7-v5-ax-s2048-420x280.a5c5ac6d70216f3ed4aba6aa29ae9971.webp\" class=\"wp-image-8471\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/enznekazu7-v5-ax-s2048-420x280.a5c5ac6d70216f3ed4aba6aa29ae9971.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/enznekazu7-v5-ax-s2048-420x280.a5c5ac6d70216f3ed4aba6aa29ae9971-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Standort Deutschland unter Reformdruck<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die DIHK sieht die Ursachen der schwachen Entwicklung nicht allein in den geopolitischen Verwerfungen der vergangenen Monate. \u201eDie wirtschaftlichen Probleme im eigenen Land sind hausgemacht\u201c, sagte Melnikov. \u201eIm ersten Jahr der Merz-Regierung wurden wichtige Weichenstellungen vertagt. Das reicht nicht aus, um Vertrauen zur\u00fcckzugewinnen und Investitionen auszul\u00f6sen.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bk-keynote-owf-2435856\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">w\u00e4hlte<\/a> beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow vor wenigen Tagen \u00e4hnliche Worte, um die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland zu beschreiben. \u201eWir m\u00fcssen die hausgemachten Probleme l\u00f6sen. Wir m\u00fcssen die hausgemachten Wachstumshindernisse, die wir haben, abbauen\u201c, sagte er. Deutschland habe ein Problem bei der Wettbewerbsf\u00e4higkeit: \u201eDeutschland ist zu teuer geworden.\u201c<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/merz-es-liegen-sehr-gute-jahre-vor-uns-a5508311.html\"><h4 class=\"heading-4\">Merz: \u201eEs liegen sehr gute Jahre vor uns\u201c<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/merz-es-liegen-sehr-gute-jahre-vor-uns-a5508311.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Merz: \u201eEs liegen sehr gute Jahre vor uns\u201c\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/coczprhpki-v3-ax-s2048-420x280.81b18f06bd1d1f717a2824d244fc1cc6.webp\" class=\"wp-image-8472\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/coczprhpki-v3-ax-s2048-420x280.81b18f06bd1d1f717a2824d244fc1cc6.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/coczprhpki-v3-ax-s2048-420x280.81b18f06bd1d1f717a2824d244fc1cc6-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Merz verwies zugleich auf bereits beschlossene Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung. Dazu z\u00e4hlten steuerliche Entlastungen, verbesserte Abschreibungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Investitionen, Ma\u00dfnahmen zur Senkung der Energiekosten sowie Programme zum B\u00fcrokratieabbau und zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Zudem nannte er Infrastruktur- und Digitalisierungsprojekte sowie neue Freihandelsabkommen der Europ\u00e4ischen Union als Bausteine zur St\u00e4rkung des Wirtschaftsstandorts.<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":8474,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[131],"tags":[10,1037,118,29,4998,121,19,2150,122,123,484,4999,806,5000,2129,5001,128,809,129,1824],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8473"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8473"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8475,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8473\/revisions\/8475"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8473"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=8473"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=8473"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=8473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}