{"id":63838,"date":"2026-11-02T12:01:00","date_gmt":"2026-11-02T11:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=63838"},"modified":"2026-11-02T12:01:00","modified_gmt":"2026-11-02T11:01:00","slug":"europas-strasen-als-buhne-des-protests-nun-auch-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/11\/02\/europas-strasen-als-buhne-des-protests-nun-auch-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Europas Stra\u00dfen als B\u00fchne des Protests \u2013 nun auch in Deutschland"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>\n<strong>Am Samstag, 31. Oktober<\/strong>, gingen in Deutschland Zehntausende junge Menschen weitgehend friedlich auf die Stra\u00dfe. Danach kam es in Frankfurt, K\u00f6ln, Berlin und Hamburg zu Krawallen.<\/li>\n<li>\n<strong>In Frankreich<\/strong> gab es am dritten Wochenende in Folge Ausschreitungen, 779 Menschen wurden festgenommen.<\/li>\n<li>Im <strong>Mittelpunkt der Proteste in Europa<\/strong> steht meist Kritik an der Bildungspolitik und an hohen Lebenshaltungskosten.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00dcber Europa schwappt seit Wochen eine Welle von Protesten hinweg \u2013 nun hat sie auch Deutschland erreicht. Am Samstag, 31. Oktober, gingen nach Beh\u00f6rdenangaben Zehntausende Menschen in Dutzenden deutschen St\u00e4dten weitgehend friedlich auf die Stra\u00dfe. Die <a href=\"https:\/\/genz-regelt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Initiative<\/a> \u201eGenZ regelt!\u201c sprach von 120.000 Teilnehmern. In der Nacht zum Sonntag kam es in Frankfurt am Main, K\u00f6ln, Berlin und Hamburg zu Krawallen.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5651952 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302322481-700x467.a9fdc15458295c81ed77b0c92a356c16.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Teilnehmer einer Demonstration der Initiative \u201eGenZ regelt!\u201c am 31. Oktober 2026 in K\u00f6ln.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Ina Fassbender\/AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch in Frankreich, der Schweiz, \u00d6sterreich, Portugal und Albanien gingen am Wochenende erneut Menschen auf die Stra\u00dfe. Vielerorts wurden die Proteste von Ausschreitungen begleitet. In vielen L\u00e4ndern fordern die Demonstranten zumeist mehr Geld f\u00fcr Bildung, kritisieren hohe Mieten und Immobilienpreise sowie steigende Lebenshaltungskosten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Politisch ergibt sich dabei kein einheitliches Bild, auch wenn sich die Forderungen sozialpolitischen und gewerkschaftlichen Anliegen zuordnen lassen, die h\u00e4ufig von linken Positionen gepr\u00e4gt sind. So organisierte die Gewerkschaft FGTB\/ABVV in Belgien eine Demonstration gegen die Politik der Bundesregierung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Frankreich hatte Premierminister S\u00e9bastien Lecornu die Linken f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.leparisien.fr\/elections\/presidentielle\/violences-urbaines-sebastien-lecornu-accuse-lultragauche-de-vouloir-un-desordre-profond-jusqua-lelection-presidentielle-19-10-2026-V7XTJHOCLNFVNML7KLW6AHT3ZE.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ausschreitungen<\/a> verantwortlich gemacht. Er warf der \u201eultralinken Bewegung\u201c \u2013 der \u201eUltragauche\u201c \u2013 vor, sie wolle bis zur Pr\u00e4sidentschaftswahl im kommenden April eine tiefgreifende Unordnung im Land provozieren. Das lasse sich aber nicht best\u00e4tigen, entgegnete die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau. Vielmehr sei es \u201esehr schwierig\u201c, ein Profil der Randalierer zu erstellen. Viele der Festgenommenen seien keiner politischen Position zuzuordnen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Deutschland machten Polizei und Politik f\u00fcr die Krawalle unter anderem Linksextremisten sowie gewaltbereite junge M\u00e4nner aus einem migrantischen Milieu verantwortlich. In Griechenland stellte sich die der Kommunistischen Partei nahestehende Gewerkschaftsfront PAME hinter die Proteste. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Teilnehmer linksextreme Ansichten vertreten. Die Demonstrationen in Albanien wiederum sind st\u00e4rker durch den Konflikt zwischen Opposition und Regierung sowie Korruptionsvorw\u00fcrfe gepr\u00e4gt.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5651958 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302364218-700x467.d2c9a7e9580e9eef8d51b1e1ee2fbabc.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Demonstranten und Bereitschaftspolizei geraten bei einem Protestzug der Initiative \u201eGenZ regelt!\u201c am 31. Oktober 2026 in Hamburg aneinander.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Alexander Koerner\/Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Deutschland: Proteste in Dutzenden St\u00e4dten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Den Demonstranten ging es unter anderem um bessere Bildung, ein bezahlbares Leben, eine ungerechte Lastenteilung zwischen Jung und Alt und die Wehrpflicht. \u201eGenZ\u201c bezeichnet in etwa die Altersgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis Ende 20.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><div class=\"embed-wrapper\">\n<div class=\"text-start\"><blockquote class=\"twitter-tweet\"><p dir=\"ltr\" lang=\"en\">Protesters clashed with police as thousands took to the streets across 34 cities in Germany demanding better education, lower living costs and an end to compulsory military service amid rising military spending. https:\/\/t.co\/6P9AaYANJR<br><br>\u2014 Al Jazeera English (@AJEnglish) <a href=\"https:\/\/x.com\/AJEnglish\/status\/2116689175856779272?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">November 1, 2026<\/a><br><br><\/p><\/blockquote><\/div>\n<div class=\"bg-[#D7EAF6] p-4 text-center\">\n<p>Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von <span class=\"capitalize\">twitter<\/span> geladen wird.<\/p>\n<button class=\"text-p-3 mt-2 cursor-pointer rounded border border-[#bcbfca] bg-[#bcbfca] px-4 py-2 hover:border-[#a9acb7] hover:bg-[#a9acb7]\">Twitter Inhalt laden<\/button>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Heftige Ausschreitungen in Frankfurt am Main<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am heftigsten waren die Ausschreitungen in Frankfurt am Main. Dort hatten die Initiativen \u201eGenZ regelt!\u201c und \u201eGeneration Aufbruch\u201c zu Protesten aufgerufen. Wegen eines \u201eunfriedlichen Verlaufs\u201c l\u00f6ste die Polizei die Versammlung gegen 18:20 Uhr auf. Danach eskalierte die Lage in der Innenstadt rund um die Einkaufsmeile Zeil.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach Angaben von Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) wurden 17 Gesch\u00e4fte besch\u00e4digt und f\u00fcnf davon gepl\u00fcndert. Nach der Pl\u00fcnderung eines Waffengesch\u00e4fts waren auch Spezialeinsatzkr\u00e4fte im Einsatz. Die Polizei war mit rund 1.300 Beamten vor Ort, nahm 54 Verd\u00e4chtige im Alter von 13 bis 29 Jahren fest, mehr als zehn Polizisten wurden verletzt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Frankfurts Polizeipr\u00e4sident Stefan M\u00fcller sprach von einer neuen Dimension der Gewalt, der Abend sei eine \u201eZ\u00e4sur\u201c f\u00fcr die Polizei. Beamte seien teils aus dem Hinterhalt angegriffen worden, unter anderem mit Molotowcocktails und Abschussvorrichtungen f\u00fcr Pyrotechnik. Die Polizei geht von 1.000 bis 1.500 gewaltbereiten St\u00f6rern aus.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDie weit \u00fcberwiegende Zahl der Menschen, die gestern in Frankfurt demonstriert haben, hat dies friedlich getan\u201c, sagte Einsatzleiter Erik Hessenm\u00fcller am Sonntag.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Demonstrationszug h\u00e4tten sich zun\u00e4chst Personen aus dem linken, teilweise auch linksextremistischen Spektrum gesammelt. Im weiteren Verlauf seien zunehmend junge gewaltbereite Personen \u201emit vorwiegend migrantischem Hintergrund\u201c hinzugekommen, teilweise mit \u201eBez\u00fcgen zum Pro-Pal\u00e4stina-Spektrum\u201c. Poseck sprach von einer T\u00e4tergruppe, die \u201e\u00fcberwiegend migrantisch gepr\u00e4gt\u201c gewesen sei. \u201eEs darf hier keine falschen Tabus geben\u201c, sagte er.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5651980 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302364453-700x467.bc91040feeb944a5ee85829175aadd04.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Demonstranten z\u00fcnden nach einer Demonstration der Initiative \u201eGenZ regelt!\u201c am 31. Oktober 2026 in Frankfurt am Main Pyrotechnik.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Kirill Kudryavtsev\/AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">K\u00f6ln: Polizei spricht von vorbereiteten Angriffen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In K\u00f6ln zogen laut Polizei vor allem ab Mitternacht \u201egr\u00f6\u00dfere randalierende Personengruppen von Jugendlichen und jungen M\u00e4nnern\u201c durch die Innenstadt und andere Stadtteile. Vermummte warfen Steine, Glasflaschen und Knallk\u00f6rper auf Einsatzkr\u00e4fte und errichteten Barrikaden aus E-Scootern. 23 Beamte wurden verletzt, f\u00fcnf Polizeiautos besch\u00e4digt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Rucksack eines festgenommenen 56-J\u00e4hrigen fanden Beamte Molotowcocktails und Stichwaffen. Zwischen den Randalierern und den Teilnehmern der Demonstration gebe es nach aktuellem Stand \u201ekeinen Bezug\u201c, teilte die Polizei mit. Einsatzleiter Martin Lotz sprach von einem \u201egezielten und offenbar vorbereiteten Vorgehen\u201c.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Zwischenf\u00e4lle in Berlin, Leipzig und Hamburg<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Berlin meldete die Polizei nach einem Aufzug im Bezirk Mitte 56 Festnahmen, 27 leicht verletzte Beamte und \u201ezahlreiche Straftaten\u201c. In Leipzig z\u00fcndeten nach Polizeiangaben etwa 250 Menschen Pyrotechnik, besch\u00e4digten Haltestellen und bauten Barrikaden. Auch in Hamburg kam es zu Ausschreitungen. Allein in Berlin und Hamburg waren jeweils rund 1.500 Polizisten im Einsatz.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5651984 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302375723-1-700x467.59c7d53d4ca5818fecc76efd98b8666f.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Demonstranten z\u00fcnden nach einer Demonstration der Initiative \u201eGenZ regelt!\u201c am 31. Oktober 2026 in Berlin Rauchfackeln.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Ralf Hirschberger\/AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Politik verurteilt Gewalt \u2013 und mahnt, die Jugend ernst zu nehmen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) machte gegen\u00fcber der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/krawall-bilanz-von-dobrindt-linke-gruppen-und-chaoten-aus-migrantischem-milieu-6ae6f889aedea8cd9ffc052a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eBILD\u201c<\/a> \u201egewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu\u201c f\u00fcr die Gewalt verantwortlich. Das Einsatzkonzept der Polizei sei aufgegangen, \u201eGewaltexzesse wie in Paris\u201c seien verhindert worden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, forderte, die T\u00e4ter m\u00fcssten \u201eidentifiziert und konsequent zur Verantwortung gezogen werden\u201c. Zugleich w\u00fcrdigte er die Sch\u00fcler, die friedlich protestiert hatten: Sie h\u00e4tten \u201edemokratisches Engagement gezeigt\u201c. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) forderte ein hartes und schnelles Vorgehen der Justiz.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">SPD-Parlamentsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Wiese warnte davor, die friedlichen Proteste zu diskreditieren. \u201eDie Sorgen vor der eigenen Zukunft sind ernst zu nehmen\u201c, sagte er der \u201eRheinischen Post\u201c. Gr\u00fcnen-Chefin Franziska Brantner verurteilte die Ausschreitungen und forderte, die Bundesregierung m\u00fcsse auf die Botschaft der jungen Menschen \u201eantworten\u201c. Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, sagte der \u201eAugsburger Allgemeinen\u201c: \u201eDie Politik vernachl\u00e4ssigt die junge Generation.\u201c Die AfD-Fraktion im hessischen Landtag warf Poseck vor, \u201efranz\u00f6sische Verh\u00e4ltnisse\u201c nicht verhindert zu haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der n\u00e4chste bundesweite Protesttag ist f\u00fcr den 20. November angek\u00fcndigt.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5651955 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302323347-700x467.d3c979429a9db87e4f3a92172925dbcd.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Teilnehmer einer Demonstration der Initiative \u201eGenZ regelt!\u201c halten am 31. Oktober 2026 in Frankfurt am Main Schilder hoch.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Kirill Kudryavtsev\/AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Frankreich<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Frankreich kam es am dritten Wochenende in Folge am Rande von Massenprotesten zu Ausschreitungen. Nach Angaben des Innenministeriums gingen am Samstag, 31. Oktober, landesweit 320.000 Menschen auf die Stra\u00dfe. Sch\u00fcler- und Studentenorganisationen sprachen von 500.000 Teilnehmern, davon 200.000 in Paris. Die Beh\u00f6rden bezifferten den gr\u00f6\u00dften Demonstrationszug in der Hauptstadt auf 70.000 Menschen. An den Protesten beteiligten sich auch Gewerkschaften und fr\u00fchere Gelbwesten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><div class=\"embed-wrapper\">\n<div class=\"text-start\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\"><p dir=\"ltr\" lang=\"en\">\ud83c\uddeb\ud83c\uddf7 French officials put today\u2019s turnout for the protests at 320,000 nationwide, including 70,000 in Paris, and for organizers, the numbers are even higher<br><br>On October 24, the government counted 410,000 across the country and 110,000 in Paris. On October 17, it was 550,000 nationwide.<br><br>Organizers put today\u2019s figure closer to half a million, which would make it worse for Macron.<br><br>Writer: Lucas<br>https:\/\/t.co\/U6ayxv6CdT<br><br>\u2014 Mario Nawfal (@MarioNawfal) <a href=\"https:\/\/x.com\/MarioNawfal\/status\/2116641058285379840?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">October 31, 2026<\/a><br><br><\/p><\/blockquote>\n<br>Das Innenministerium meldete 779 Festnahmen und 116 verletzte Sicherheitskr\u00e4fte. Am 17. Oktober, als die Gewalt regelrecht explodiert war, waren mehr als 2.000 Menschen festgenommen worden. In Paris geriet die Uniform eines Gendarmen durch einen Molotowcocktail in Brand. Innenminister Laurent Nu\u00f1ez sprach von \u201eversuchtem Mord\u201c, der Beamte wurde nur leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs. Nu\u00f1ez machte Gruppen aus dem \u201e\u00e4u\u00dferst linken Spektrum\u201c f\u00fcr die Angriffe verantwortlich.<\/div>\n<div class=\"bg-[#D7EAF6] p-4 text-center\">\n<p>Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von <span class=\"capitalize\">twitter<\/span> geladen wird.<\/p>\n<button class=\"text-p-3 mt-2 cursor-pointer rounded border border-[#bcbfca] bg-[#bcbfca] px-4 py-2 hover:border-[#a9acb7] hover:bg-[#a9acb7]\">Twitter Inhalt laden<\/button>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Paris l\u00f6sten Vermummte nach dem Ende der Demonstration Pflastersteine aus dem Boden und bewarfen damit die Polizei, die Tr\u00e4nengas und Schlagst\u00f6cke einsetzte. F\u00fcr die Viertel R\u00e9publique und Ch\u00e2telet-Les Halles galt eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre. Auch in Marseille, Lyon und Toulouse kam es zu Zusammenst\u00f6\u00dfen. Laut der Industrie- und Handelskammer wurden diesmal 20 Unternehmen besch\u00e4digt, nach fast 2.500 am 17. Oktober und 50 am 24. Oktober.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gemessen an den Teilnehmerzahlen hat es in Frankreich die bislang gr\u00f6\u00dften Demonstrationen in Europa gegeben. Allerdings gehen die Angaben weit auseinander. Nach offiziellen Angaben des Innenministeriums gingen am Samstag, 24. Oktober, in verschiedenen St\u00e4dten <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/french-protest-groups-demand-more-rallies-macron-faces-tough-choices-2026-10-25\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">410.000<\/a> Menschen auf die Stra\u00dfe. Die Gewerkschaften sprachen hingegen von rund 800.000 Protestteilnehmern. Die gr\u00f6\u00dfte Kundgebung fand in Paris statt, wo je nach Auskunftsquelle etwa 100.000 beziehungsweise 250.000 Menschen demonstrierten.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\">\n<div class=\"mb-3 text-start\"><a href=\"https:\/\/images-de.epochtimes.de\/uploads\/2026\/10\/GettyImages-2300110357.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/div>\n<div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5640628 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2300110357-700x467.291ed601a91759fa14321ed525aad0c8.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Menschen verw\u00fcsten ein Gesch\u00e4ft w\u00e4hrend einer Kundgebung in der N\u00e4he der Place de la R\u00e9publique am 17. Oktober 2026 in Paris, Frankreich.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Carl Court\/Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch in St\u00e4dten wie Marseille, Bordeaux, Lyon, <a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/en\/politics\/article\/2026\/10\/25\/second-weekend-of-french-protests-unfold-without-serious-incidents-the-right-to-protest-is-just-as-important-as-the-right-to-vote_6763726_5.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lille<\/a> und Nantes kam es am 24. Oktober zu Protesten. Teilweise gab es gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei sowie vereinzelt Pl\u00fcnderungen. Landesweit waren 70.000 Polizisten im Einsatz. Das Innenministerium meldete damals 768 Festnahmen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><div class=\"embed-wrapper\">\n<div class=\"text-start\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\"><p dir=\"ltr\" lang=\"en\">Police fired tear gas at protesters as fresh demonstrations spread across France on Saturday, 24 October. https:\/\/t.co\/aNC3XaIutb<br><br>\u2014 The Independent (@Independent) <a href=\"https:\/\/x.com\/Independent\/status\/2114011642568548471?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">October 24, 2026<\/a><br><br><\/p><\/blockquote>\n<br>F\u00fcr diese Woche k\u00fcndigten Sch\u00fcler- und Studentenorganisationen Blockaden von Schulen und Hochschulen an. F\u00fcr Donnerstag ist ein weiterer landesweiter Protesttag geplant, zu dem auch zum Generalstreik aufgerufen wird.<\/div>\n<div class=\"bg-[#D7EAF6] p-4 text-center\">\n<p>Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von <span class=\"capitalize\">twitter<\/span> geladen wird.<\/p>\n<button class=\"text-p-3 mt-2 cursor-pointer rounded border border-[#bcbfca] bg-[#bcbfca] px-4 py-2 hover:border-[#a9acb7] hover:bg-[#a9acb7]\">Twitter Inhalt laden<\/button>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Italien<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Themen wie hohe Lebenshaltungs- und Benzinkosten, niedrige L\u00f6hne und Aufr\u00fcstung trieben Zehntausende, vor allem junge Menschen, in den italienischen Metropolen Mailand, Rom, Turin, Neapel, Bologna und Florenz auf die Stra\u00dfe. In einigen St\u00e4dten kam es zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskr\u00e4ften, die mit Wasserwerfern und Tr\u00e4nengas gegen Randalierer und Demonstranten vorgingen. Einige Protestteilnehmer warfen mit Steinen und Flaschen und entz\u00fcndeten Feuerwerksk\u00f6rper.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach eigenen Angaben nahm die italienische Polizei am Samstag, 24. Oktober, in acht St\u00e4dten neun Personen fest. 371 Demonstranten \u2013 darunter 110 Minderj\u00e4hrige \u2013 kamen vor\u00fcbergehend in Gewahrsam. Bereits in der Vorwoche, am 17. Oktober, kam es bei den Protesten zu massiven Ausschreitungen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Portugal<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch in Portugal kam es am Wochenende erneut zu Zusammenst\u00f6\u00dfen. In Lissabon und Porto wurden insgesamt 13 Demonstranten festgenommen. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, darunter 13 Polizisten. Die Polizei best\u00e4tigte, dass ein Zivilbeamter w\u00e4hrend der Proteste in Porto seine Dienstwaffe gezogen hatte. Staatspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Jos\u00e9 Seguro forderte Aufkl\u00e4rung.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5651995 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302485345-700x467.0a4a42671993b451a7d2f6c221e5998f.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Riot police officers clash with protestors during a demonstration denouncing the housing crisis in Rossio Square, central Lisbon, in the night between October 31 and November 1, 2026.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: by FILIPE AMORIM \/ AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bereits am <a href=\"https:\/\/www.internazionale.it\/ultime-notizie-reuters\/2026\/10\/17\/tens-of-thousands-march-in-lisbon-over-housing-and-living-costs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">17. Oktober<\/a> waren in Lissabon Zehntausende Menschen gegen steigende Wohnkosten und die Wohnungskrise auf die Stra\u00dfe gegangen. Besonders in der portugiesischen Hauptstadt und in Porto w\u00e4chst der Unmut \u00fcber explodierende Mieten und <a href=\"https:\/\/www.internazionale.it\/ultime-notizie-reuters\/2026\/10\/25\/portuguese-police-clear-lisbon-housing-protest-camp-make-arrests\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Immobilienpreise<\/a>. Letztere haben sich seit 2017 mehr als verdoppelt. Auch die Mieten f\u00fcr neu abgeschlossene Vertr\u00e4ge stiegen deutlich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Proteste richten sich gegen fehlenden bezahlbaren Wohnraum und politische Ma\u00dfnahmen, die nach Ansicht der Demonstranten Vermieter beg\u00fcnstigen. In Lissabon und Porto errichteten Aktivisten Protestcamps, um auf die Wohnungsnot aufmerksam zu machen. Die Polizei r\u00e4umte die Camps am 20. Oktober und nahm dabei insgesamt 55 Menschen fest.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am Samstag, 24. Oktober, gingen erneut Tausende Menschen auf die Stra\u00dfe. In der Nacht zum Sonntag r\u00e4umte die <a href=\"https:\/\/www.psp.pt\/Pages\/comunicados-imprensa.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> das Camp am Rossio-Platz in Lissabon erneut und nahm dort 25 Menschen fest. In Porto l\u00f6ste sie ebenfalls ein kleineres Protestcamp auf und nahm sechs Menschen fest.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Griechenland<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Tausende Sch\u00fcler, Studenten und Lehrer gingen am Mittwoch, 21. Oktober, in ganz Griechenland auf die Stra\u00dfe. Wie in den meisten anderen L\u00e4ndern auch standen Forderungen nach Verbesserungen an Schulen und Protest gegen die steigenden Lebenshaltungskosten im Mittelpunkt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die meisten Menschen kamen in der Hauptstadt Athen zusammen. Nach Angaben der Polizei waren es 10.000 Demonstranten. Sie bekundeten ihre Solidarit\u00e4t mit den Protesten in Frankreich und anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die der Kommunistischen Partei KKE nahestehende Gewerkschaftsfront PAME zeigt auf ihrem X-Account eine Gruppe junger Menschen, die \u201eDie Internationale\u201c, ein bekanntes Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung, spielt und singt. PAME spricht dabei von \u201ebewegenden Szenen, die den Jugendaufstand in Frankreich widerspiegeln\u201c, und k\u00fcndigt an: \u201eVon Griechenland bis Frankreich st\u00e4rken wir unseren gemeinsamen Kampf! Wir werden unsere Zukunft nicht verschenken!\u201c<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Belgien<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Br\u00fcssel demonstrierten am Samstag, 24. Oktober, etwa 400 Menschen gegen die von der belgischen Regierung geplanten Sparma\u00dfnahmen im <a href=\"https:\/\/www.brusselstimes.com\/2376502\/hundreds-protest-against-government-on-brussels-streets\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bildungswesen<\/a> und Einschr\u00e4nkungen \u00f6ffentlicher Leistungen. Auch richteten sich die Proteste gegen mutma\u00dfliche Polizeigewalt bei fr\u00fcheren Demonstrationen. Die Polizei stoppte den Zug, als Demonstranten versuchten, den Sitz der franz\u00f6sischsprachigen liberalen Partei Mouvement R\u00e9formateur zu erreichen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Verlauf der Proteste kam es zu Auseinandersetzungen. Polizisten setzten Pfefferspray und Tr\u00e4nengas ein. Einige Demonstranten errichteten Barrikaden, z\u00fcndeten sie an und versuchten, \u00fcbereinandergestapelte <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/belgian-protesters-police-skirmish-anti-government-demonstrations-brussels-2026-10-24\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leihroller<\/a> und Fahrr\u00e4der in Brand zu setzen. Die Polizei nahm f\u00fcnf Menschen fest. Vier weitere kamen wegen des Besitzes verbotener Waffen und des Verdachts auf Anstiftung zu Ausschreitungen in Gewahrsam. Am Abend erkl\u00e4rte die Br\u00fcsseler Polizei, dass es keine gr\u00f6\u00dferen Zwischenf\u00e4lle gegeben habe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Br\u00fcssel und L\u00fcttich gab es in den vergangenen Wochen mehrfach Proteste gegen Sparma\u00dfnahmen der Regierung (\u201eArizona-Regierung\u201c), steigende Lebenshaltungs- und Bildungskosten sowie Bildungsreformen. Beteiligt waren Studenten, Gewerkschaften und weitere Gruppen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">So waren in der Hauptstadt am 9. Oktober je nach <a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/en\/international\/article\/2026\/10\/10\/in-brussels-thousands-protest-against-the-federal-government-s-policies_6758441_4.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a> 30.000 bis 50.000 Menschen auf der Stra\u00dfe. Einige Wochen zuvor, am 10. September, demonstrierten etwa 13.000 Teilnehmer. Lehrer, Studenten, Eltern und Unterst\u00fctzer forderten mehr Investitionen, kleinere Klassen und bessere <a href=\"https:\/\/www.brusselstimes.com\/belgium\/2312409\/some-13000-persons-protest-against-budget-cuts-in-education\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schulgeb\u00e4ude<\/a>. Am 17. Oktober gab es in L\u00fcttich aus demselben Anlass eine kleinere <a href=\"https:\/\/www.brusselstimes.com\/2365516\/youth-marches-in-liege-against-austerity-measures\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kundgebung<\/a> mit etwa 250 Teilnehmern.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Schweiz<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Z\u00fcrich versammelten sich am Samstag, 31. Oktober, nach Polizeiangaben mehrere Hundert, teils vermummte Demonstranten. Die Lage eskalierte, als Container und ein Auto angez\u00fcndet wurden. Die Einsatzkr\u00e4fte seien \u201eimmer wieder massiv mit Pyrotechnik, Flaschen und Steinen angegriffen\u201c worden, teilten die Beh\u00f6rden mit. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Reizgas und Gummischrot ein. Sp\u00e4ter beruhigte sich die Lage. In Basel z\u00fcndeten laut Polizei rund 150 Demonstranten Barrikaden an.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">\u00d6sterreich<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Wien waren am Samstag, 31. Oktober, vorsorglich mehrere Hundert Polizisten im Einsatz. Nach den Demonstrationen nahmen sie f\u00fcnf Personen vorl\u00e4ufig fest, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt oder wegen des Verdachts der Sachbesch\u00e4digung. Ein Tatverd\u00e4chtiger soll versucht haben, ein abgestelltes Polizeiauto mit einer brennbaren Fl\u00fcssigkeit zu besch\u00e4digen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bereits am 22. Oktober hatten in Wien Studenten, Dozenten, Forscher und weitere Universit\u00e4tsmitarbeiter unter dem Motto \u201eAlarmstufe Rot \u2013 #UnisRetten\u201c demonstriert. Die \u00d6sterreichische <a href=\"https:\/\/www.oeh.ac.at\/veranstaltungen\/unisretten-alarmstufe-rot\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hochsch\u00fclerschaft<\/a> (\u00d6H) organisierte den Protest und forderte von der Bundesregierung mehr Geld f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Hochschulen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach Angaben der \u00d6H beteiligten sich rund 50.000 Menschen, w\u00e4hrend die Polizei von 20.000 sprach. Die Studentenvertretung kritisiert die geplante <a href=\"https:\/\/ots2023.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20261022_OTS0200\/oeh-grossdemo-50000-menschen-demonstrieren-gegen-unterfinanzierung-der-universitaeten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finanzierung<\/a> der Universit\u00e4ten f\u00fcr die Jahre 2028 bis 2030. Sie fordert rund 18 Milliarden Euro, um die gestiegenen Kosten auszugleichen. Die Regierung plant f\u00fcr diesen Zeitraum etwa 16 Milliarden Euro.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Albanien<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In der albanischen Hauptstadt Tirana z\u00fcndeten Teilnehmer einer Kundgebung von Studenten und Sch\u00fclern am Samstag, 31. Oktober, laut albanischen Medien vor dem Bildungsministerium M\u00fcllcontainer an und bewarfen die Polizei mit Molotowcocktails und Steinen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tr\u00e4nengas ein und nahm sechs Menschen fest. Der Samstag war der 19. Protesttag in Folge.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5652000 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302343333-700x467.78ba860514f74c43af350d675a916968.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Demonstranten neben brennenden M\u00fcllcontainern bei einer regierungskritischen Demonstration am 31. Oktober 2026 im Zentrum von Tirana.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Adnan Beci\/AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bereits eine Woche zuvor hatten Tausende Menschen in der albanischen <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/albanian-police-fire-tear-gas-anti-government-student-protests-turn-violent-2026-10-24\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hauptstadt<\/a> gegen die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Edi Rama demonstriert. Dabei kam es zu Ausschreitungen, die Polizei setzte Tr\u00e4nengas und Wasserwerfer ein. Die Demonstranten wiederum warfen Steine und Feuerwerksk\u00f6rper auf Polizisten und griffen \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude an.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Staatspolizei nahm damals 23 Menschen fest, leitete gegen 13 weitere Personen Strafverfahren ein und schrieb weitere 30 zur Fahndung aus. Nach <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2026\/10\/24\/thousands-gather-at-new-albanian-antigovernment-rally\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beh\u00f6rdenangaben<\/a> wurden mehr als 300 Demonstranten und Polizisten verletzt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Proteste richten sich auch gegen Korruption und Missst\u00e4nde im Bildungswesen. Auch Anh\u00e4nger der politischen Opposition beteiligten sich an den Kundgebungen. Die Demonstranten fordern unter anderem mehr staatliche Mittel f\u00fcr Schulen und Universit\u00e4ten, bessere Bildungs- und Berufschancen und den R\u00fccktritt des Ministerpr\u00e4sidenten.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5652003 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/11\/GettyImages-2302343599-700x467.20b64bf04b3ed313a9ca1ba001bd274c.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Ein Demonstrant h\u00e4lt bei einer regierungskritischen Demonstration am 31. Oktober 2026 im Zentrum von Tirana eine albanische Flagge vor einer Polizeieinheit hoch.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Adnan Beci\/AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Schon in den Tagen vor dem 24. Oktober hatten Demonstranten in Tirana gegen die Regierung und die genannten <a href=\"https:\/\/www.investing.com\/news\/world-news\/banks-buildings-burn-as-albanias-capital-tirana-erupts-into-student-violence-4950878\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Missst\u00e4nde<\/a> protestiert. So waren am Mittwoch, 14. Oktober, Zehntausende in Tirana auf der Stra\u00dfe. Sie setzten ein Regierungsgeb\u00e4ude und zwei Banken in Brand und warfen Steine auf die Polizei. \u201eDas ist eine Revolution. Wir haben genug von friedlichen Protesten. Wir werden nicht aufh\u00f6ren, bis Rama zur\u00fccktritt\u201c, sagte die Studentin Lora gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur \u201e<a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/fire-breaks-out-albanias-education-ministry-during-student-protest-2026-10-14\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reuters<\/a>\u201c, w\u00e4hrend sie Steine auf die Polizei warf.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><i>Mit Material der Nachrichtenagenturen<\/i><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":63839,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7737,7198],"tags":[5073,303,1218,14848,29,108,438,298,2000,1041,538,18586,14702,729,18587,289,2656,17711,53,3574,213,6210,3853,932,17051,6791,18588,18589],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63838"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63838"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63840,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63838\/revisions\/63840"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63838"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=63838"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=63838"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=63838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}