{"id":6231,"date":"2026-05-26T18:14:01","date_gmt":"2026-05-26T17:14:01","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=6231"},"modified":"2026-05-26T18:14:01","modified_gmt":"2026-05-26T17:14:01","slug":"eu-rechnungshof-kritisiert-massive-transparenzprobleme-beim-corona-wiederaufbaufonds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/05\/26\/eu-rechnungshof-kritisiert-massive-transparenzprobleme-beim-corona-wiederaufbaufonds\/","title":{"rendered":"EU-Rechnungshof kritisiert massive Transparenzprobleme beim Corona-Wiederaufbaufonds"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>Pr\u00fcfer kritisieren den <strong>Umgang mit Geldern<\/strong> aus dem Hilfspaket gegen die Pandemiefolgen.<\/li>\n<li>Bisher flossen <strong>577 Milliarden Euro<\/strong> aus dem regionalen Hilfsfonds.<\/li>\n<li>Acht von zehn \u00fcberpr\u00fcften L\u00e4ndern erfassen die Daten systematisch, <strong>Deutschland jedoch nicht<\/strong>.<\/li>\n<li>Es fehlen M\u00f6glichkeiten,\u00a0<strong>Ergebnisse und Effekte<\/strong> des regionalen Hilfsfonds zu messen.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wirtschaftspr\u00fcfer der Europ\u00e4ischen Union kritisieren den Umgang mit den Geldern aus dem milliardenschweren EU-Hilfspaket zur Bew\u00e4ltigung der Pandemiefolgen im Jahr 2021 scharf. Die Kritik umfasst insbesondere mangelnde Transparenz. Laut einem Bericht des Europ\u00e4ischen Rechnungshofs (EuRH), der die Verwendung \u00f6ffentlicher Gelder pr\u00fcft und die Rechenschaftspflicht st\u00e4rken soll, ist in vielen F\u00e4llen schwer nachvollziehbar, wohin das Geld letztlich geflossen ist.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Mit RRF-Fonds die Folgen der Pandemie abfedern<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDas Vertrauen der EU-B\u00fcrger in die \u00f6ffentlichen Finanzen sinkt, wenn die Verwendung der Gelder nicht vollst\u00e4ndig transparent ist. Die \u00d6ffentlichkeit hat das Recht, zu erfahren, wohin \u00f6ffentliche Gelder flie\u00dfen, wer sie erh\u00e4lt und wie viel tats\u00e4chlich ausgegeben wird\u201c, erkl\u00e4rte Ivana Maletic vom EuRH, die die Pr\u00fcfung leitete.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ziel des befristeten milliardenschweren Wiederaufbaufonds RRF (Recovery and Resilience Facility) war es, die Mitgliedstaaten bei der Erholung von der durch die teils weitreichenden Einschr\u00e4nkungen w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise zu unterst\u00fctzen. Besonders betroffen waren dabei mehrere Wirtschaftsbereiche. Die Ma\u00dfnahmen sollten vor allem die Energiewende und die Digitalisierung der Gesellschaft f\u00f6rdern.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Einige Mitgliedstaaten haben digitale Scorecards zur Nachverfolgung der Mittel eingerichtet. Laut der Europ\u00e4ischen Kommission, die zehn L\u00e4nder als repr\u00e4sentative Stichprobe untersuchte, l\u00e4sst sich jedoch auch dort nicht vollst\u00e4ndig nachvollziehen, wohin alle Zahlungen geflossen sind. Neben Deutschland pr\u00fcften die Revisoren \u00d6sterreich, Bulgarien, Estland, Frankreich, Lettland, Malta, die Niederlande, Rum\u00e4nien und Spanien.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die RRF-Managementinformationssysteme der Mitgliedstaaten unterscheiden sich deutlich. In der Stichprobe erfassen acht Staaten die Verwendung der RRF-Mittel systematisch: \u00d6sterreich, Bulgarien, Estland, Lettland, Malta und Rum\u00e4nien vollst\u00e4ndig, die Niederlande und Spanien ohne tats\u00e4chliche Kosten. Zwei weitere L\u00e4nder, Frankreich und Deutschland, verlassen sich ausschlie\u00dflich auf bedarfsorientierte Abfragen. Beide f\u00fchren laut <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/SR-2026-14_EN.16af9e4ff6afdb67fc7bed86876fddc8.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht<\/a> (Seite 16) keine zentralen Datensysteme und m\u00fcssen Informationen direkt bei den umsetzenden Stellen anfordern.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Monatelanges Warten auf Ausk\u00fcnfte<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die meisten der analysierten Staaten, darunter auch Deutschland, ver\u00f6ffentlichten lediglich die H\u00f6he der RRF-EU-Finanzierung f\u00fcr jeden Empf\u00e4nger. Bulgarien, Frankreich und Spanien f\u00fchrten hingegen zus\u00e4tzlich zur Gesamth\u00f6he der \u00f6ffentlichen Finanzierung auch die nationale Kofinanzierung auf.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/corona-milliarden-der-eu-fuer-renten-in-spanien-vorwuerfe-gegen-madrid-a5488385.html\"><h4 class=\"heading-4\">Corona-Milliarden der EU f\u00fcr Renten in Spanien? Vorw\u00fcrfe gegen Madrid<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/corona-milliarden-der-eu-fuer-renten-in-spanien-vorwuerfe-gegen-madrid-a5488385.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Corona-Milliarden der EU f\u00fcr Renten in Spanien? Vorw\u00fcrfe gegen Madrid\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/zpqxfwfhrz-v3-ax-s2048-420x280.e791509f7a7812a2954e497af5fc9c34.webp\" class=\"wp-image-6229\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/zpqxfwfhrz-v3-ax-s2048-420x280.e791509f7a7812a2954e497af5fc9c34.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/zpqxfwfhrz-v3-ax-s2048-420x280.e791509f7a7812a2954e497af5fc9c34-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIn manchen F\u00e4llen sind die Informationen schwer zug\u00e4nglich. In vier von zehn Mitgliedstaaten werden Daten nur auf Anfrage erhoben. Teilweise mussten wir mehrere Monate auf grundlegende Informationen warten, und in einem Fall konnten wir sie \u00fcberhaupt nicht erhalten\u201c, schilderte Ivana Maletic die Umst\u00e4nde bei der Vorstellung des Berichts. Es gehe nicht darum, ob das Geld ausgegeben wurde, sondern um Transparenz. \u201eNachvollziehbarkeit ist nicht optional, sondern unerl\u00e4sslich\u201c, betonte Maletic.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aufgrund der M\u00e4ngel kann die Europ\u00e4ische Kommission nicht beurteilen, ob die Mitgliedstaaten die Mittel effektiv eingesetzt haben. Das bedeutet nicht zwingend, dass die Kosten \u00fcberschritten wurden. In einigen L\u00e4ndern fielen die tats\u00e4chlichen Kosten sogar niedriger aus als gesch\u00e4tzt. Laut dem EuRH besteht in beiden F\u00e4llen jedoch das Risiko, dass die den L\u00e4ndern zugewiesenen Betr\u00e4ge am Ende deutlich von den tats\u00e4chlichen Kosten abweichen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein Problem, auf das die Pr\u00fcfer hinweisen, ist, dass die Mitgliedstaaten lediglich die 100 gr\u00f6\u00dften Empf\u00e4nger von Geldern aus dem RRF melden m\u00fcssen. Dies k\u00f6nnen Kommunen oder staatliche Unternehmen sein, die ihrerseits Mittel an Tausende private Unternehmen, Organisationen und weitere kleinere Akteure weiterleiten.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Kommission fordert Informationen zu allen Beg\u00fcnstigten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der EuRH fordert, dass die B\u00fcrger Informationen \u00fcber alle Beg\u00fcnstigten erhalten. Die Europ\u00e4ische Kommission ist jedoch nicht bereit, dieser Forderung nachzukommen. In einer formellen Stellungnahme zum EuRH-Bericht verweist die Kommission darauf, dass sie den Mitgliedstaaten Leitlinien zur Datenerhebung bereitgestellt habe. Zudem gebe es keine Rechtsgrundlage, um solche nationalen Daten zentral zu erfassen oder auszuwerten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die mangelnde Transparenz ist teilweise systembedingt. \u00dcblicherweise zahlt die Kommission Mittel erst nachtr\u00e4glich als Erstattung nach nachgewiesenen Ausgaben aus. Im vorliegenden Fall einigten sich die EU-Staaten jedoch darauf, einen Teil der Gelder im Voraus auszuzahlen. Damit handelt es sich um den ersten gro\u00df angelegten Einsatz von nicht strikt kostengebundenen Mitteln in der EU. Eine Einschr\u00e4nkung blieb jedoch bestehen: Die Unterst\u00fctzung sollte gezielt zuvor von der Kommission identifizierten Problembereichen in den Mitgliedstaaten zugutekommen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der RRF war auf rund 720 Milliarden Euro begrenzt. Bis Ende Januar 2026 hatte die Kommission insgesamt 577 Milliarden Euro bereitgestellt, davon 360 Milliarden Euro als Zusch\u00fcsse und 217 Milliarden Euro als Darlehen. Die Initiative l\u00e4uft im August aus, w\u00e4hrend Auszahlungen noch bis Ende 2026 m\u00f6glich sind.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ivana Maletic betonte, dass die Schw\u00e4chen des RRF nicht in den regul\u00e4ren langfristigen EU-Haushalt \u00fcbertragen werden sollten. Die Europ\u00e4ische Kommission hingegen sieht das Modell, bei dem die Mitgliedstaaten selbst f\u00fcr die Verwendung der Mittel verantwortlich sind, als m\u00f6gliches Vorbild f\u00fcr k\u00fcnftige Haushaltsmechanismen. \u201eDieser Ansatz hat sich als effektiv erwiesen\u201c, so ein Sprecher der Exekutivagentur.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Kaum Strukturen, um gro\u00dfe Summen zu verwalten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es ist stets komplex, wenn die EU Mittel an 27 Mitgliedstaaten verteilt, erkl\u00e4rte die \u00d6konomin Monika Hjeds L\u00f6fmark vom Schwedischen Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Politikstudien. Im Fall des RRF waren die finanziellen Mittel zudem au\u00dfergew\u00f6hnlich hoch und wurden in kurzer Zeit beschlossen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eMan wollte eine tiefe und lang anhaltende Rezession vermeiden, die die Union spalten k\u00f6nnte. Es war eine besondere Zeit mit vielen Ma\u00dfnahmen weltweit. Die \u00dcberlegung war: Besser handeln als abwarten\u201c, so Hjeds L\u00f6fmark gegen\u00fcber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/eu-rechnungshof-sechs-milliarden-euro-aus-eu-haushalt-rechtswidrig-ausgegeben-a5269104.html\"><h4 class=\"heading-4\">EU-Rechnungshof: 6 Milliarden Euro aus EU-Haushalt rechtswidrig ausgegeben<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/eu-rechnungshof-sechs-milliarden-euro-aus-eu-haushalt-rechtswidrig-ausgegeben-a5269104.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"EU-Rechnungshof: 6 Milliarden Euro aus EU-Haushalt rechtswidrig ausgegeben\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/iStock-1168372533-420x280.a98d5eb791d31c9b8fce96d1d365362f.webp\" class=\"wp-image-6230\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/iStock-1168372533-420x280.a98d5eb791d31c9b8fce96d1d365362f.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/iStock-1168372533-420x280.a98d5eb791d31c9b8fce96d1d365362f-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eMan muss jedoch auch im Nachhinein betrachten, wie die Hilfen tats\u00e4chlich eingesetzt wurden. Es flossen sehr schnell gro\u00dfe Summen und viele L\u00e4nder verf\u00fcgten weder \u00fcber ausreichende Kapazit\u00e4ten noch \u00fcber die notwendigen Strukturen, um diese effektiv zu verwalten.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Kommission hat den Mitgliedstaaten Ziele und Vorgaben anhand bestimmter Indikatoren gesetzt. Viele dieser Kennzahlen sind jedoch unzureichend und werden zwischen den L\u00e4ndern unterschiedlich gemessen. Laut Hjeds L\u00f6fmark liegen die zentralen Probleme des RRF darin, dass der Prozess sehr schnell umgesetzt wurde und dass gerade jene L\u00e4nder mit den gr\u00f6\u00dften Finanzhilfen oft \u00fcber die schw\u00e4chsten Institutionen und die geringste Transparenz verf\u00fcgen. Ersteres sei durch die Krisensituation erkl\u00e4rbar, Letzteres liege in der Struktur des Systems selbst. Gerade diese Staaten br\u00e4uchten jedoch besonders viel Unterst\u00fctzung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sie \u00e4u\u00dfert zudem Kritik daran, dass die Kommission selbst im Bestreben nach einem Erfolg zu wenig Transparenz gezeigt habe. \u201eEs h\u00e4tte mehr Offenheit \u00fcber die bestehenden Probleme geben m\u00fcssen. Der Fokus lag stark darauf, eine Erfolgsgeschichte darzustellen.\u201c Au\u00dferdem betonte Hjeds L\u00f6fmark, dass ein grunds\u00e4tzliches Betrugsrisiko stets vorhanden sei.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Betrugsf\u00e4lle mit Fondsgeldern aufgedeckt<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Europ\u00e4ische Staatsanwaltschaft hat zahlreiche Betrugsf\u00e4lle im Zusammenhang mit RRF-Mitteln aufgedeckt. Berichten zufolge gab es F\u00e4lle in Italien, wobei davon auszugehen ist, dass \u00e4hnliche Vorf\u00e4lle auch in anderen Mitgliedstaaten vorkamen. Gleichzeitig muss dies im Kontext des urspr\u00fcnglichen Ziels betrachtet werden: der Vermeidung einer Rezession sowie der F\u00f6rderung von Digitalisierung und \u00f6kologischem Wandel.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hat das Ma\u00dfnahmenpaket die beabsichtigte Wirkung erzielt? Es gibt Hinweise darauf, dass es d\u00e4mpfend auf die Rezession gewirkt hat, allerdings konnte der EuRH dies nicht umfassend untersuchen. Aufgrund der Struktur des RRF ist eine klare Messung von Ergebnissen und Effekten nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich, da eindeutige Indikatoren f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Ziele fehlen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hjeds L\u00f6fmark geht zudem davon aus, dass der RRF kein einmaliges Instrument bleibt. \u201eIch denke nicht, dass so schnell wieder Geld in diesem Umfang zur Verf\u00fcgung stehen wird. Aber es wird erhebliche Summen geben und die L\u00e4nder werden st\u00e4rker in der Verantwortung stehen, deren Einsatz sicherzustellen\u201c, sagte sie.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gegen Ende der Pandemie und in der Zeit danach stiegen die Preise deutlich an. \u00d6konomen diskutieren derzeit \u00fcber die Ursachen dieses Inflationsh\u00f6hepunkts, der auf eine lange Phase stabiler Preisniveaus folgte. \u201eMir ist keine Studie bekannt, die untersucht, ob der RRF konkret zur Inflation beigetragen hat, aber theoretisch w\u00e4re ein Einfluss m\u00f6glich\u201c, so Hjeds L\u00f6fmark. \u201eHinzu kam ein allgemeiner Inflationsdruck. Es ist schwer zu trennen, welcher Anteil auf den RRF und welcher auf andere Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.\u201c Die Effekte lassen sich nur schwer von anderen fiskal- und geldpolitischen Ma\u00dfnahmen w\u00e4hrend der Pandemie isolieren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Dieser Artikel erschien im Original auf epochtimes.se unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.se\/granskare-slar-ner-pa-stodet-efter-pandemin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eGranskare sl\u00e5r ner p\u00e5 EU-st\u00f6det efter pandemin\u201c<\/a>. (deutsche Bearbeitung: os)<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":6232,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[130],"tags":[2242,566,3669,496,29,108,1791,3900,438,3901,839,3902,955,3903,3904,1962,3905,3906,3907,3908,3909,565,932,3910,3911],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6231"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6231"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6233,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6231\/revisions\/6233"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6231"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=6231"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=6231"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=6231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}