{"id":62089,"date":"2026-10-27T13:25:35","date_gmt":"2026-10-27T12:25:35","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=62089"},"modified":"2026-10-27T13:25:35","modified_gmt":"2026-10-27T12:25:35","slug":"weniger-als-funf-prozent-flache-im-rennen-fur-atom-endlager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/27\/weniger-als-funf-prozent-flache-im-rennen-fur-atom-endlager\/","title":{"rendered":"Weniger als f\u00fcnf Prozent Fl\u00e4che im Rennen f\u00fcr Atom-Endlager"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auf der Suche nach einem Endlager f\u00fcr den deutschen Atomm\u00fcll haben die zust\u00e4ndigen Fachleute die deutsche Landesfl\u00e4che auf nun weniger als f\u00fcnf Prozent eingegrenzt. In diesen Gebieten h\u00e4lt die Bundesgesellschaft f\u00fcr Endlagerung (BGE) die geologischen Bedingungen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr geeignet, wie sie in Peine mitteilte. Damit ist nun die gesamte Landesfl\u00e4che in Bearbeitung oder bewertet.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">F\u00fcnf Bundesl\u00e4nder sind raus<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Bundesl\u00e4nder Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der laufenden Suche. Das letzte Wort f\u00fcr die Auswahl des Standortes hat aber der Bundestag. Das Saarland war den Angaben zufolge bereits 2020 herausgefallen, Rheinland-Pfalz schied 2025 aus, in diesem Jahr neu aussortiert wurden Sachsen, Berlin und Hessen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">2020 hatte die bundeseigene Gesellschaft zun\u00e4chst in einem Bericht 90 solcher Gebiete ausgewiesen, bei denen eine weitere Pr\u00fcfung lohnen k\u00f6nnte, dies waren knapp 54 Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands. Diese Gebiete werden im weiteren Verfahren weiter eingegrenzt, aktuell sind nur noch deutlich weniger als 5 Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands im Auswahlverfahren. Die Ergebnisse werden auf der Internetseite der BGE als interaktive Karte ver\u00f6ffentlicht.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/technik\/wunderwerk-onkalo-finnlands-endlager-soll-ab-ende-2026-in-betrieb-gehen-a5531714.html\"><h4 class=\"heading-4\">Eine H\u00f6hle f\u00fcr Atomm\u00fcll: Weltweit erstes Endlager \u201eOnkalo\u201c soll Ende 2026 in Betrieb gehen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/technik\/wunderwerk-onkalo-finnlands-endlager-soll-ab-ende-2026-in-betrieb-gehen-a5531714.html\"><div class=\"relative h-fit\">\n<figure><img alt=\"Eine H\u00f6hle f\u00fcr Atomm\u00fcll: Weltweit erstes Endlager \u201eOnkalo\u201c soll Ende 2026 in Betrieb gehen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/GettyImages-2278501638-420x280.7904eea409e80be058ffb37a0d5cafad.webp\" class=\"wp-image-62092\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/GettyImages-2278501638-420x280.7904eea409e80be058ffb37a0d5cafad.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/GettyImages-2278501638-420x280.7904eea409e80be058ffb37a0d5cafad-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Zun\u00e4chst werden nur geologische Faktoren ber\u00fccksichtigt<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bei der Suche wird die geologische Sicherheit der Teilgebiete in einem wissenschaftsbasierten Verfahren schrittweise analysiert. Bei jedem Pr\u00fcfschritt werden die Sicherheitsanforderungen erh\u00f6ht, weshalb in der Folge immer mehr Gebiete ausscheiden. Gebiete, die eine H\u00fcrde nicht \u00fcberspringen, werden nicht weiterbearbeitet. Erst im sp\u00e4teren Verfahren wird ber\u00fccksichtigt, wie nah eine geeignete Region etwa an Ballungszentren gelegen ist.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das wichtigste Werkzeug f\u00fcr die Einengung sind laut BGE sogenannte repr\u00e4sentative vorl\u00e4ufige Sicherheitsuntersuchungen. Hier wird auf Basis existierender geologischer Daten und Geodaten gepr\u00fcft, inwieweit der sichere Einschluss der hoch radioaktiven Abf\u00e4lle unter den jeweiligen geologischen Gegebenheiten erwartet werden kann. Generell gelten Granit, Salz und Ton als potenziell geeignete Gesteinsarten f\u00fcr das angestrebte unterirdische Endlager.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Welche Anforderungen werden an den Standort gestellt?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gebiete, deren Untergrund besch\u00e4digt oder gef\u00e4hrdet ist, kommen nach Angaben des Bundesamtes f\u00fcr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) nicht als Endlagerstandort infrage. Damit werden Bergbaugebiete und Gegenden, in denen Vulkane aktiv waren oder die Gefahr von Erdbeben besteht, ausgeschlossen. Auch Wasser ist ein Problem. Radioaktive Stoffe d\u00fcrfen nicht durch Wasserpfade an die Erdoberfl\u00e4che gelangen. Schlie\u00dflich geben die Abf\u00e4lle auch im Endlager noch W\u00e4rme ab. Das Gestein soll sie gut ableiten k\u00f6nnen. Das Endlager soll am Ende durch eine mindestens 300 Meter m\u00e4chtige Gesteinsschicht von der Erdoberfl\u00e4che abgetrennt sein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wie geht es jetzt weiter?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die jetzt neu ver\u00f6ffentlichten Arbeitsst\u00e4nde sind noch keine verbindlichen Ergebnisse, weil die Einengung der Teilgebiete auf Standortregionen erst am Ende 2027 erfolgt. Die BGE wird dann zum Abschluss der ersten Phase der Endlagersuche konkrete Regionen f\u00fcr die oberirdische Erkundung vorschlagen. Nach einer eingehenden Pr\u00fcfung durch Wissenschaftler und das BASE entscheidet dann der Gesetzgeber, also der Bundestag, wo es in der zweiten Phase weitergeht.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Zieldatum 2050<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bis sp\u00e4testens 2050 soll ein Lager f\u00fcr rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atomm\u00fcll gefunden werden, der in mehr als 60 Jahren Atomkraft angefallen ist. Der Standort soll Sicherheit f\u00fcr eine Million Jahre bieten. Derzeit lagert deutscher Atomm\u00fcll in sechzehn oberirdischen Zwischenlagern in verschiedenen Bundesl\u00e4ndern. Die letzten deutschen Atomkraftwerke gingen im April 2023 au\u00dfer Betrieb. (dpa\/red)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":62090,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7198],"tags":[544,18163,29,76,1360,426,180],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62089"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62089"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62089\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62093,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62089\/revisions\/62093"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62089"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=62089"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=62089"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=62089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}