{"id":61375,"date":"2026-10-24T18:05:32","date_gmt":"2026-10-24T17:05:32","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=61375"},"modified":"2026-10-24T18:05:32","modified_gmt":"2026-10-24T17:05:32","slug":"wyschehrad-wo-die-geschichte-prags-lebendig-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/24\/wyschehrad-wo-die-geschichte-prags-lebendig-bleibt\/","title":{"rendered":"Wyschehrad \u2013 wo die Geschichte Prags lebendig bleibt"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>Wyschehrad ist eine <strong>historische Festung aus dem 10. Jahrhundert<\/strong> und ein bedeutendes Symbol Prags.<\/li>\n<li>Die Kasematten und die <strong>Basilika St. Peter und St. Paul<\/strong> zeugen von seiner Geschichte.<\/li>\n<li>Au\u00dferdem befinden sich dort der <strong>Friedhof Slav\u00edn<\/strong> und das <strong>Grab des Komponisten Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k<\/strong>.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nur wenige Kilometer vom Trubel der Prager Altstadt entfernt liegt ein geschichtstr\u00e4chtiger Ort mit dem Namen Wyscherhrad (Vy\u0161ehrad). So nennt man die Prager Hochburg, eine historische Festung aus dem 10. Jahrhundert. Sie liegt idyllisch auf einem felsigen Vorsprung oberhalb der Moldau und bietet einen einzigartigen Blick auf Prag.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Man sagt, dass Prag hier gegr\u00fcndet wurde, und hier lebte Ende des 11. Jahrhunderts auch der erste K\u00f6nig von B\u00f6hmen, Vratislav II. Der Ort wurde schrittweise zu einer milit\u00e4rischen Festung und gilt heute als spirituelles und nationales Symbol.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Schon aus der Ferne sehen wir die beiden hohen, dunklen T\u00fcrme der Kirche. Das Gel\u00e4nde ist von einer hohen Mauer umgeben. Hier, an einem gro\u00dfen Tor in der Mauer, beginnt eine Reise in die Vergangenheit der Prager Hochburg. K\u00fchle Luft und der Geruch von Erdkellern str\u00f6men uns entgegen, als wir durch die T\u00fcr treten, die uns der Stadtf\u00fchrer Mikul\u00e1\u0161 Zima aufh\u00e4lt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir betreten die Kasematten \u2013 ein verborgenes System aus G\u00e4ngen, das entstand, als Wyschehrad auf Beschluss von K\u00f6nig Ferdinand III. im 17. Jahrhundert zu einer modernen Barockfestung umgebaut wurde. Wir bewegen uns auf unebenen Lehmb\u00f6den und folgen den G\u00e4ngen innerhalb der Mauern und gelangen bis in die Katakomben unter der Basilika. Gro\u00df gewachsene Besucher m\u00fcssen den Kopf einziehen, denn an manchen Stellen betr\u00e4gt die Deckenh\u00f6he weniger als zwei Meter. Die W\u00e4nde werden durch eine elektrische Beleuchtung erhellt.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Licht und Wege aus der Besatzungszeit<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eBis zum Zweiten Weltkrieg waren L\u00fcftungssch\u00e4chte die einzige Lichtquelle. Dann installierten die Deutschen Elektrizit\u00e4t. Die Kabel \u00fcber uns sind also ihr Werk\u201c, erz\u00e4hlt unser Stadtf\u00fchrer.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch die Treppen in den Kasematten werden dem deutschen Milit\u00e4r zugeschrieben, das sie w\u00e4hrend der deutschen Besatzung der Tschechoslowakei errichtete.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als wir ein St\u00fcck in den Gang hineingehen, sehen wir etwas Licht von oben hereinfallen, wenn wir hin und wieder an L\u00fcftungssch\u00e4chten vorbeikommen, deren \u00d6ffnungen 12 Meter weiter oben liegen. Zima warnt uns.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/umwelt\/bauen-wie-die-roemer-chemisches-kuddelmuddel-als-baustoff-von-morgen-a5616583.html\"><h4 class=\"heading-4\">Bauen wie die R\u00f6mer: \u201eChemisches Kuddelmuddel\u201c als Baustoff von Morgen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/umwelt\/bauen-wie-die-roemer-chemisches-kuddelmuddel-als-baustoff-von-morgen-a5616583.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Bauen wie die R\u00f6mer: \u201eChemisches Kuddelmuddel\u201c als Baustoff von Morgen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2263137371-420x280.591d4e773145a2be068d28283ad0a3e2.webp\" class=\"wp-image-61416\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2263137371-420x280.591d4e773145a2be068d28283ad0a3e2.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2263137371-420x280.591d4e773145a2be068d28283ad0a3e2-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eEinige dieser L\u00fcftungssch\u00e4chte aus dem 17. Jahrhundert sind noch offen, daher ist es m\u00f6glich, dass jemand, der auf dem Aussichtspunkt \u00fcber uns vorbeigeht, das runde Gitter sieht und eine Zigarette auf uns herunterfallen l\u00e4sst. Ich entschuldige mich daf\u00fcr. Und manchmal sind es nicht nur Zigaretten, sondern auch V\u00f6gel, die sich dort niederlassen \u2026\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Teilnehmer lachen, achten aber gleichzeitig darauf, nicht zu lange unter einer \u00d6ffnung zu stehen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Im Dunkeln durch die Kasematten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hier konnte sich das Milit\u00e4r sicher fortbewegen. \u201eDie Soldaten zogen mit Pulver und Waffen in fast vollkommener Dunkelheit durch die Kasematten.\u201c Zima legt den Schalter um, damit wir sehen, wie finster es wird. Man sieht die Hand vor Augen nicht. Kurz darauf macht er wieder Licht. Zima erz\u00e4hlt Historisches im Detail und erkl\u00e4rt, wie die Mauer angelegt wurde, um bei Beschuss mit Kanonenkugeln den Schaden zu begrenzen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Obwohl man in Prag auf milit\u00e4rische Angriffe gefasst war, wurde die Stadt, so erfahren wir, nur ein einziges Mal bombardiert \u2013 aus Versehen. Am 14. Februar 1945 nahmen amerikanische Flugzeuge mehrere Stadtteile unter Beschuss.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eDie amerikanischen Piloten glaubten, sie fl\u00f6gen \u00fcber Dresden, und begannen, Bomben abzuwerfen. Ich wei\u00df nicht, wie \u00e4hnlich sich Dresden und Prag sehen, aber so ist es gewesen\u201c, sagt er.<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/im-2-weltkrieg-indischer-fuerst-rettete-hunderte-polnischer-kinder-vor-den-sowjets-a5585980.html\"><h4 class=\"heading-4\">Im Zweiten Weltkrieg: Indischer F\u00fcrst rettete Hunderte polnische Kinder vor den Sowjets<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/im-2-weltkrieg-indischer-fuerst-rettete-hunderte-polnischer-kinder-vor-den-sowjets-a5585980.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Im Zweiten Weltkrieg: Indischer F\u00fcrst rettete Hunderte polnische Kinder vor den Sowjets\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-1251308621-420x280.3074590bf79391ec1a9da8cc0870c14a.webp\" class=\"wp-image-61417\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-1251308621-420x280.3074590bf79391ec1a9da8cc0870c14a.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-1251308621-420x280.3074590bf79391ec1a9da8cc0870c14a-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir kommen zu einer der Bastionen, in der Ausr\u00fcstung, Waffen, Schie\u00dfpulver, Lebensmittel und Baumaterial gelagert wurden. Hier kann man leicht unter Klaustrophobie leiden \u2013 zwischen uns und der Au\u00dfenwelt liegen 17 Meter.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Gorlice: Aus Versehen ein Saal<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nachdem wir eine Weile durch die G\u00e4nge gegangen sind, stehen wir pl\u00f6tzlich in einem Saal mit hoher Decke. Ein warmes, gelbes Licht erhellt den Saal und die Statuen, die dort stehen. Der Ort hei\u00dft Gorlice. Entlang der Karlsbr\u00fccke im Zentrum von Prag stehen Statuen, die verschiedene Heilige darstellen, doch die Statuen, an denen man heute auf der Br\u00fccke vorbeikommt, sind Nachbildungen. Einige der Originale stehen hier in Wyschehrad. Wir erfahren, dass wir uns nur dank eines Fehlers des italienischen Ingenieurs Giovanni de Capauli in diesem Saal befinden k\u00f6nnen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eVielleicht hatte er zu viel getrunken\u201c, sagt Zima und erkl\u00e4rt, dass hier urspr\u00fcnglich gar kein Raum geplant war.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/kunst\/koenigliche-bauwerke-das-erbe-von-deutschlands-meisterarchitekt-stueler-a5004389.html\"><h4 class=\"heading-4\">K\u00f6nigliche Bauwerke: Das Erbe von Deutschlands Meisterarchitekt St\u00fcler<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/kunst\/koenigliche-bauwerke-das-erbe-von-deutschlands-meisterarchitekt-stueler-a5004389.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"K\u00f6nigliche Bauwerke: Das Erbe von Deutschlands Meisterarchitekt St\u00fcler\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/Stueler-1-420x280.abd64e04d57a92b1a675da6a3df6296c.webp\" class=\"wp-image-61418\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/Stueler-1-420x280.abd64e04d57a92b1a675da6a3df6296c.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/Stueler-1-420x280.abd64e04d57a92b1a675da6a3df6296c-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Deutschen wollten ihn f\u00fcr die Waffenproduktion nutzen, doch dazu kam es nie. Von 1953 bis 1992 nutzte das kommunistische Regime der Tschechoslowakei den Saal als Kartoffellager. Die neue Regierung, die 1992 ihr Amt antrat, r\u00e4umte die Kartoffeln aus und lie\u00df Gorlice stattdessen zu einem Aufbewahrungsort werden, um die sechs Statuen vor Luftverschmutzung und Verwitterung zu sch\u00fctzen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Alle Originale aus tschechischem Sandstein<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eAlle diese Statuen stammen aus der ersten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts und sind aus tschechischem Sandstein gefertigt\u201c, sagt er und zeigt auf die Statuen, darunter die Heiligen Augustinus und Adalbert sowie die Heilige Anna und die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind und den knienden Heiligen Bernhard von Clairvaux. Laut Zima gibt es Pl\u00e4ne, sie umzusiedeln.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Weil Wasser von der Decke tropft, \u00fcberlegt man nun, wie sich eine bessere Umgebung f\u00fcr ihre Aufbewahrung finden l\u00e4sst.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"In Gorlice werden sechs Originalstatuen verschiedener Heiliger aufbewahrt.\" loading=\"lazy\" width=\"436\" height=\"655\" data-nimg=\"1\" class=\"wp-image-5630243 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/gorlicees-20545649-8896-700x1051.ef9d6e1616caaf83bf071675ab480e37.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">In Gorlice werden sechs Originalstatuen verschiedener Heiliger aufbewahrt.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir schlendern zwischen den Statuen umher, die in dieser stillen Umgebung einen beeindruckenden Anblick bieten. Hier finden gelegentlich Konzerte und Festivals statt, ebenso wie Hochzeiten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die F\u00fchrung ist zu Ende, und wir gehen eine Treppe hinunter ins Tageslicht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich frage Zima nach seiner Arbeit als Stadtf\u00fchrer. Er m\u00f6chte, dass die Menschen die tschechische Geschichte kennenlernen und ein Bild vom Leben in Wyschehrad sowie von der Bombardierung Prags erhalten, bei der 700 Menschen starben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIch m\u00f6chte den Besuchern zeigen, welches Gl\u00fcck sie haben, diese Mauern v\u00f6llig unversehrt sehen zu k\u00f6nnen, da weder Kanonenkugeln noch amerikanische Bomben die Mauern getroffen haben. Dies ist einer der gro\u00dfartigsten Abschnitte der tschechischen Geschichte.\u201c<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Spaziergang \u00fcber Wyschehrad<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir haben uns f\u00fcr eine weitere F\u00fchrung angemeldet, um Wyschehrad besser kennenzulernen, aber zuerst schlendern wir auf eigene Faust durch die Gegend, um uns umzuschauen. Hier gibt es gro\u00dfe Gr\u00fcnfl\u00e4chen, auf denen sich Menschen aufhalten. Es ist sp\u00e4ter Nachmittag und die Sonne scheint sanft. Wir begegnen Joggern und Familien mit Kinderwagen und h\u00f6ren jemanden, der auf seiner Trompete Jazz spielt. Eine Gruppe sitzt im Gras und spielt Trommel.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Die beiden T\u00fcrme der Basilika St. Peter und Paul sind 63 Meter hoch.\" loading=\"lazy\" width=\"456\" height=\"685\" data-nimg=\"1\" class=\"wp-image-5630255 size-full mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/evadsc04363-94225460-2145.87c702c23e5b25717bfdf0d417b10907.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Die beiden T\u00fcrme der Basilika St. Peter und Paul sind 63 Meter hoch.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Von oben auf der Mauer haben wir einen sch\u00f6nen Blick \u00fcber Prag \u2013 rote D\u00e4cher und alte Bebauung vermischen sich mit modernen Geb\u00e4uden. Die Moldau flie\u00dft nach Norden. Dort tummeln sich Ausflugsboote und Segelboote zusammen mit dem einen oder anderen Kajakfahrer.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir kommen zum Friedhof Slav\u00edn, der die Basilika St. Peter und St. Paul umgibt. Der Friedhof ist eine Attraktion f\u00fcr sich. Hier befinden sich die Gr\u00e4ber mehrerer ber\u00fchmter Pers\u00f6nlichkeiten. Eines der bekanntesten Gr\u00e4ber geh\u00f6rt dem Komponisten Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k (1841\u20131904). An seiner Grabst\u00e4tte liegen frische Blumen, sowohl in T\u00f6pfen als auch in Str\u00e4u\u00dfen, die Besucher dort niedergelegt haben.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Auf dem Friedhof von Slav\u00edn sind mehrere ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten begraben. Zu den bekanntesten z\u00e4hlt der Komponist Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k (1841\u20131904).\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"466\" data-nimg=\"1\" class=\"wp-image-5630269 size-image_700_x mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/dvorakes-21532632-8549-700x466.64319d09331db6b4396bbbdb215b1adc.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Auf dem Friedhof von Slav\u00edn sind mehrere ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten begraben. Zu den bekanntesten z\u00e4hlt der Komponist Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k (1841\u20131904).<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ EpochTimes<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es ist Zeit, unseren Stadtf\u00fchrer Zima wiederzusehen, um einen weiteren Teil der Kasematten und einige der historischen Geb\u00e4ude der Prager Hochburg zu besichtigen. Nun erz\u00e4hlt er mehr \u00fcber den Fehler des Ingenieurs Giovanni de Capauli beim Bau im 17. Jahrhundert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Er baute die Festung so schlecht, dass die Kasematten im Inneren nirgendwohin f\u00fchrten. Dabei ignorierte er den Plan des Architekten (Carlo Lugaro) und errichtete die Mauer ohne ein funktionsf\u00e4higes Tor. Zima zeigt auf das Leopoldstor, das im Barockstil verziert ist. Erst in den 1840er-Jahren konnte das Tor ge\u00f6ffnet werden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eEs sah genauso aus wie heute, mit dem sch\u00f6nen Habsburger Adler und den tschechischen L\u00f6wen, aber ohne Eingang.\u201c<\/blockquote><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die \u201eDunkelheit des 17. Jahrhunderts\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir betreten die Kasematten von Sankt Martin. Hier herrscht das ganze Jahr \u00fcber eine Temperatur von 10 bis 12 Grad. Unser Stadtf\u00fchrer meint, es w\u00e4re ein perfekter Weinkeller gewesen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Man fragt uns, ob wir die G\u00e4nge unter denselben Bedingungen durchqueren m\u00f6chten wie im 17. Jahrhundert. Wir sagen Ja, und Zima l\u00f6scht das Licht. Zwar erkennen wir die hellen Lichtkreise auf dem Boden entlang des Gangs vor uns, doch wegen der Abst\u00e4nde dazwischen sieht man nicht durchgehend etwas, und das Licht ist ohnehin schwach. Eine aus der Gruppe nimmt das Licht ihres Handys zu Hilfe \u2013 sie will nicht stolpern.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eSich hier nachts fortzubewegen, war unm\u00f6glich\u201c, sagt Zima.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als wir wieder drau\u00dfen sind, \u00e4u\u00dfert eine der Damen ihre Erleichterung. Doch das Erlebnis war spannend und hat uns bewusster gemacht, wie das Leben hier vor einigen hundert Jahren gewesen sein mag.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Der tschechische L\u00f6we und das Jesus-Monogramm IHS \u2013 Iesus Hominum Salvator.\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"466\" data-nimg=\"1\" class=\"wp-image-5630273 size-image_700_x mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/evahabsburges-94225843-9670-700x466.5855212462b17f26118afcd8717eac44.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Der tschechische L\u00f6we und das Jesus-Monogramm IHS \u2013 Iesus Hominum Salvator.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir stellen fest, wie lebendig Wyschehrad ist. An einigen Stellen gibt es Tennispl\u00e4tze direkt vor den Mauern, und dort, wo wir die Kasematten verlassen, werden in Pflanzk\u00fcbeln neben der Mauer Gem\u00fcse und Blumen angebaut. Zima erz\u00e4hlt, dass die Menschen, die hier unten wohnen, die Fl\u00e4che zum Anbau nutzen d\u00fcrfen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die Johannes-der-T\u00e4ufer-Kirche<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Letzte, was wir im Rahmen der F\u00fchrung besichtigen, ist die dem heiligen Johannes dem T\u00e4ufer geweihte Kirche, die heute nicht mehr genutzt wird. Eine kleine Treppe am Altar f\u00fchrt hinunter zu einer noch laufenden arch\u00e4ologischen Ausgrabung. In der angrenzenden Sakristei zeigt der Stadtf\u00fchrer Holzkopien der Waffen, die von der Infanterie vom Ende des 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts verwendet wurden \u2013 Steinschlossgewehre.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Originalwaffen waren schwer und schwer zu handhaben. Zima zeigt und erkl\u00e4rt anschaulich, warum es schwierig war, mit der Waffe das Ziel zu treffen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein guter Soldat des 18. Jahrhunderts gab w\u00e4hrend einer Schlacht ein- oder zweimal einen Schuss ab, und wenn das Ziel mehr als 50 Meter entfernt war, war es fast unm\u00f6glich, es zu treffen. Im Nahkampf benutzten sie das Bajonett oder drehten das Gewehr um und setzten den Kolben ein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die F\u00fchrung ist zu Ende und wir bedanken uns f\u00fcr eine interessante Geschichtsstunde und spannende Erlebnisse.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/geschichte-in-stein-gemeisselt-die-kunst-antiker-steinhauer-a5605746.html\"><h4 class=\"heading-4\">Geschichte in Stein gemei\u00dfelt: Die Kunst antiker Steinhauer<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/geschichte-in-stein-gemeisselt-die-kunst-antiker-steinhauer-a5605746.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Geschichte in Stein gemei\u00dfelt: Die Kunst antiker Steinhauer\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-498277300-420x280.d6f8ded17610cb65da7ccd0fdbe5c940.webp\" class=\"wp-image-61423\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-498277300-420x280.d6f8ded17610cb65da7ccd0fdbe5c940.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-498277300-420x280.d6f8ded17610cb65da7ccd0fdbe5c940-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Das Museum im ehemaligen Pulvermagazin<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir gehen weiter zum ehemaligen Pulvermagazin, das heute ein Museum ist. Eine Ausstellung gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die lange Geschichte von Wyschehrad. In der Mitte steht eine Kanone aus dem 18. Jahrhundert, und in Vitrinen sind arch\u00e4ologische Funde ausgestellt. Hier sehen wir alte Pfeilspitzen zusammen mit \u201enordischen Kochgef\u00e4\u00dfen\u201c.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Die Kanone im alten Pulvermagazin stammt aus dem 18. Jahrhundert.\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"466\" data-nimg=\"1\" class=\"wp-image-5630278 size-image_700_x mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/copyofkanones-205811489-3026-700x466.98d3affefab2b6fbf2c973a3bac304c2.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Die Kanone im alten Pulvermagazin stammt aus dem 18. Jahrhundert.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zum Schluss betreten wir die Kirche, die noch immer f\u00fcr Zeremonien wie Messen und Hochzeiten genutzt wird. Die Basilika St. Peter und St. Paul, das geistliche Symbol von Wyschehrad, wurde 1070 von Vratislav II. gegr\u00fcndet. Die Kirche hat zwei hohe T\u00fcrme und ist im neugotischen Stil erbaut. Nach mehreren Umbauten und Renovierungen erhielt sie 1903 ihr heutiges Aussehen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Was uns als Erstes auff\u00e4llt, ist der goldene Altar, der in Gold gl\u00e4nzt. Wir betrachten die Malereien an der Decke. Hier gibt es viele Blumen, aber auch Szenen aus Erz\u00e4hlungen. Als wir weiter durch die Seitenschiffe gehen, werden unsere Blicke auf die S\u00e4ulenmalereien gelenkt, die katholische Heilige zeigen.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Die heilige Elisabeth ist eine der Heiligen, deren Portr\u00e4ts die S\u00e4ulen der Basilika schm\u00fccken.\" loading=\"lazy\" width=\"456\" height=\"685\" data-nimg=\"1\" class=\"size-full wp-image-5630282 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/stalzbetaesred-21226639-7452.92a51f9c599e6b05fb3c6a541176c905.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Die heilige Elisabeth ist eine der Heiligen, deren Portr\u00e4ts die S\u00e4ulen der Basilika schm\u00fccken.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Stil ist sanft und wirkt etwas vertraut. Die hellen, ged\u00e4mpften Farben tragen zu diesem sanften Eindruck bei. Die Heiligen befinden sich oft in Umgebungen mit einer beeindruckenden Detailf\u00fclle und werden auf menschliche und nat\u00fcrliche Weise dargestellt. Die Heilige Al\u017ebeta, auch bekannt als Elisabeth von Th\u00fcringen, wird unter anderem als Schutzpatronin von Krankenh\u00e4usern, B\u00e4ckern, Br\u00e4uten, sterbenden Kindern, Kl\u00f6pplerinnen und Witwen verehrt. Auf der Darstellung wirkt sie besorgt oder traurig, w\u00e4hrend sie mit zwei Kindern dasteht, von denen eines sie auf die Wange k\u00fcsst. Das andere Kind h\u00e4lt Blumen in der Hand. Auf dem Boden w\u00e4chst ein Fliegenpilz.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Jugendstil in der Peter-und-Paul-Basilika<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als wir sp\u00e4ter mehr \u00fcber die K\u00fcnstler erfahren, wird uns klar, warum uns der Stil so vertraut vorkommt. Das Ehepaar Franti\u0161ek Urban und Marie Urbanov\u00e1-Zahradnick\u00e1 malte im Jugendstil und schuf zwischen 1900 und 1903 Decken- und Wandmalereien in der Basilika St. Petrus und St. Paulus. Er war bekannt f\u00fcr seine gro\u00dfformatigen architektonischen Gem\u00e4lde, sie als Blumenmalerin. Seine Werke erinnern an den ber\u00fchmten tschechischen Jugendstilk\u00fcnstler Alfons Mucha.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Das Ehepaar Franti\u0161ek Urban und Marie Urbanov\u00e1-Zahradnick\u00e1 bemalte zwischen 1900 und 1903 die Decken und W\u00e4nde der Peter-und-Paul-Basilika.\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"465\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5630283 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/takmalningesred-21015457-2587-700x465.2cf7e73c1d99f069a1d24bf6939a9667.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Das Ehepaar Franti\u0161ek Urban und Marie Urbanov\u00e1-Zahradnick\u00e1 bemalte zwischen 1900 und 1903 die Decken und W\u00e4nde der Peter-und-Paul-Basilika.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Eva Sagerfors \/ Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In einer der Seitenkapellen sehen wir ein Gem\u00e4lde der Jungfrau Maria. Das Bild hat eine besondere Geschichte. Einer \u00dcberlieferung aus dem Jahr 1638 zufolge herrschte eine schwere D\u00fcrre, doch als das Gem\u00e4lde ein kurzes St\u00fcck zur St.-Pankratius-Kirche in Prag getragen wurde, begann es endlich zu regnen. Daraufhin fanden hier zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert besondere Pilgerwanderungen statt, um Regen zu erbitten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zufrieden verlassen wir die Kirche mit einem Gef\u00fchl der Ruhe und des Staunens.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\">\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/karl-der-grosse-der-kaiser-der-das-mittelalter-praegte-a5595439.html\"><h4 class=\"heading-4\">Karl der Gro\u00dfe: Der Kaiser, der das Mittelalter pr\u00e4gte<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/karl-der-grosse-der-kaiser-der-das-mittelalter-praegte-a5595439.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Karl der Gro\u00dfe: Der Kaiser, der das Mittelalter pr\u00e4gte\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-1197693536-420x280.bc7a369610f592574e0bfc66a2fd721b.webp\" class=\"wp-image-61427\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-1197693536-420x280.bc7a369610f592574e0bfc66a2fd721b.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-1197693536-420x280.bc7a369610f592574e0bfc66a2fd721b-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/ein-felsenkloster-fuer-den-erzengel-die-baugeschichte-von-mont-saint-michel-a5589848.html\"><h4 class=\"heading-4\">Ein Felsenkloster f\u00fcr den Erzengel: Die Baugeschichte von Mont-Saint-Michel<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/ein-felsenkloster-fuer-den-erzengel-die-baugeschichte-von-mont-saint-michel-a5589848.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Ein Felsenkloster f\u00fcr den Erzengel: Die Baugeschichte von Mont-Saint-Michel\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2150663355-420x280.895aec32526253434f4c1f2a656e8e93.webp\" class=\"wp-image-61428\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2150663355-420x280.895aec32526253434f4c1f2a656e8e93.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2150663355-420x280.895aec32526253434f4c1f2a656e8e93-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/raetselhafte-relikte-der-geschichte-im-ueberblick-a5554241.html\"><h4 class=\"heading-4\">R\u00e4tselhafte Relikte der Geschichte im \u00dcberblick<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/raetselhafte-relikte-der-geschichte-im-ueberblick-a5554241.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"R\u00e4tselhafte Relikte der Geschichte im \u00dcberblick\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2268566388-420x280.3ec798714ca592ab6092026a63a56328.webp\" class=\"wp-image-61429\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2268566388-420x280.3ec798714ca592ab6092026a63a56328.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/iStock-2268566388-420x280.3ec798714ca592ab6092026a63a56328-300x200.webp 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