{"id":60506,"date":"2026-10-22T06:23:55","date_gmt":"2026-10-22T05:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=60506"},"modified":"2026-10-22T06:23:55","modified_gmt":"2026-10-22T05:23:55","slug":"banken-vergesellschaftung-kann-immobilienkredite-verteuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/22\/banken-vergesellschaftung-kann-immobilienkredite-verteuern\/","title":{"rendered":"Banken: Vergesellschaftung kann Immobilienkredite verteuern"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit der geplanten Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin drohen nach Ansicht von Banken negative Folgen f\u00fcr Mieter, Hausbauer und Immobilienk\u00e4ufer. Die Pl\u00e4ne w\u00fcrden die eklatante Wohnungsnot weiter versch\u00e4rfen, \u201eda so kein einziger Quadratmeter Wohnraum geschaffen wird und zudem private Geldgeber, die das tun k\u00f6nnten, vertrieben werden\u201c, sagte Jens Tolckmitt, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (VDP), der Deutschen Presse-Agentur. \u201eMieter sind letztlich die eigentlichen Gesch\u00e4digten dieser Politik.\u201c Der Verband vertritt rund 50 Immobilienfinanzierer, darunter Deutsche Bank, Commerzbank und Sparkassen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aus Sicht von Tolckmitt k\u00f6nnte die geplante Vergesellschaftung von Wohnungen zur Belastung f\u00fcr Verbraucher werden, anstatt den Immobilienmarkt zu entspannen. \u201eWenn Grundschulden bei einer Vergesellschaftung ersatzlos entfallen, Kreditsicherheiten f\u00fcr Banken also nicht mehr sicher sind, wie es die Initiative \u201eDeutsche Wohnen &#038; Co. enteignen\u201c plant, legt das die Axt an die kosteng\u00fcnstige besicherte Immobilienfinanzierung \u2013 nicht nur f\u00fcr Wohnungsunternehmen, sondern auch f\u00fcr private Haushalte, die sich den Traum von Wohneigentum erf\u00fcllen wollen\u201c, kritisierte Tolckmitt. \u201eAuch deren Kredite werden merklich teurer.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Linke, Gr\u00fcne und SPD in Berlin planen ihrem Sondierungspapier zufolge, private Wohnungskonzerne ab einem Bestand von 10.000 Wohnungen in der Hauptstadt gegen Entsch\u00e4digung zu vergesellschaften. Die Linke argumentiert, niedrige Mieten bei landeseigenen Wohnungen h\u00e4tten einen d\u00e4mpfenden Effekt auf den gesamten Markt.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">\u201eGeht um Vertrauen in Rechts- und Wirtschaftssystem\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eBanken werden sich nach erfolgter Vergesellschaftung sehr genau \u00fcberlegen, was sie noch an Wohnungsbau finanzieren wollen\u201c, warnt Tolckmitt. \u201eSie tun das bereits jetzt allein aufgrund der Diskussion.\u201c Was Rot-Gr\u00fcn-Rot in Berlin plane, sei ein fatales Signal f\u00fcr den gesamten Standort Deutschland. \u201eEs geht um das Vertrauen in die Verl\u00e4sslichkeit unseres Rechts- und Wirtschaftssystems. Wird die Option der Vergesellschaftung gezogen, ist sie dahin.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Von der Bundesregierung forderte Tolckmitt mehr Tempo beim geplanten Bundesgesetz gegen Enteignungen. Man brauche eine \u201ez\u00fcgige bundespolitische Kl\u00e4rung\u201c. Jeder Monat der Ungewissheit belaste das Bild der Bundesrepublik als Investitionsstandort in der Welt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Spitzen von Union und SPD im Bund hatten sich im Juli darauf verst\u00e4ndigt, per Bundesgesetz zu regeln, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbest\u00e4nde durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr m\u00f6glich sein soll. Bisher gibt es allerdings keinen Gesetzentwurf, sondern nur einen Beschluss des Koalitionsausschusses. (dpa\/red)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":60507,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7198],"tags":[535,8296,29,226,1041,289,295],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60506"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60506"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60506\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60508,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60506\/revisions\/60508"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60507"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60506"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=60506"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=60506"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=60506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}