{"id":59833,"date":"2026-10-19T09:48:00","date_gmt":"2026-10-19T08:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=59833"},"modified":"2026-10-19T09:48:00","modified_gmt":"2026-10-19T08:48:00","slug":"kann-ein-darmbakterium-den-cholesterinspiegel-senken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/19\/kann-ein-darmbakterium-den-cholesterinspiegel-senken\/","title":{"rendered":"Kann ein Darmbakterium den Cholesterinspiegel senken?"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,0\">K\u00f6nnten mikroskopisch kleine Darmbakterien unser Herz vor Gef\u00e4\u00dfverkalkung sch\u00fctzen? Eine aktuelle <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-026-11142-x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> im renommierten Fachmagazin \u201eNature\u201c liefert daf\u00fcr erstaunliche Hinweise. Ein Forschungsteam hat darin das Darm-Mikrobiom von 189 gesunden Personen mit dem von 223 Herzkranken verglichen und nach auff\u00e4lligen Unterschieden in der Bakterienflora gesucht.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,1\">Eine Bakterienart stach dabei besonders hervor: <em>Bacteroides uniformis<\/em> (kurz: <em>B. uniformis<\/em>). Wer herzgesund war, trug das Bakterium in gro\u00dfer Zahl in sich; bei Herzkranken hingegen war es Mangelware.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,2\">Allerdings bedeutet der beobachtete Zusammenhang noch keinen Beweis f\u00fcr Ursache und Wirkung. Um herauszufinden, ob die Mikrobe das Herz tats\u00e4chlich sch\u00fctzt, brauchte es Folgeexperimente. Die medizinische K\u00f6nigsdisziplin daf\u00fcr w\u00e4re eine klinische Langzeitstudie, bei der man Jugendlichen \u00fcber 30 Jahre hinweg das Bakterium oder ein Scheinpr\u00e4parat verabreichen w\u00fcrde. Das ist jedoch aus praktischen und ethischen Gr\u00fcnden unm\u00f6glich. Die Wissenschaftler wichen deshalb auf ein Tiermodell aus.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,3\">Zum Einsatz kamen M\u00e4use mit einer genetischen Neigung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. \u00dcber zw\u00f6lf Wochen erhielten sie fettreiches Futter, um die Entstehung von Atherosklerose, also die gef\u00e4hrliche Plaque-Bildung in den Gef\u00e4\u00dfen, gezielt zu beschleunigen.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,3\">Das Ergebnis: Wurden die Tiere zus\u00e4tzlich mit <em>B. uniformis<\/em> gef\u00fcttert, bildeten sich deutlich weniger Ablagerungen in den Arterien. Der Schutzeffekt war vergleichbar mit dem etablierten Cholesterinsenker Atorvastatin. Zudem drangen messbar weniger entz\u00fcndliche Immunzellen in die Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nde ein.<\/p><\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/wundersame-rueckbildung-eines-seltenen-boesartigen-tumors-versetzt-aerzte-in-erstaunen-a4648492.html\"><h4 class=\"heading-4\">Wundersame R\u00fcckbildung eines seltenen b\u00f6sartigen Tumors versetzt \u00c4rzte in Erstaunen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/wundersame-rueckbildung-eines-seltenen-boesartigen-tumors-versetzt-aerzte-in-erstaunen-a4648492.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Wundersame R\u00fcckbildung eines seltenen b\u00f6sartigen Tumors versetzt \u00c4rzte in Erstaunen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/id5609647-zhang-1200x900-LSedit-1080x720-1-e1712066899577-420x280.890819a7af870b234974d20dd0beaa9c.webp\" class=\"wp-image-59837\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/id5609647-zhang-1200x900-LSedit-1080x720-1-e1712066899577-420x280.890819a7af870b234974d20dd0beaa9c.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/id5609647-zhang-1200x900-LSedit-1080x720-1-e1712066899577-420x280.890819a7af870b234974d20dd0beaa9c-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wie ein Darmbakterium den Cholesterinspiegel senkt<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"8,0\">Neben der entz\u00fcndungshemmenden Wirkung schraubte <em>B. uniformis<\/em> auch die Blutfettwerte herunter, insbesondere die Triglyceride und das umgangssprachlich oft als \u201eschlecht\u201c bezeichnete LDL-Cholesterin. Aber wie macht das Bakterium das?<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"8,2\">Die L\u00f6sung des R\u00e4tsels liegt laut den Forschern in der Leber, wo unser K\u00f6rper den Gro\u00dfteil des Cholesterins herstellt. Unter dem Einfluss von <em>B. uniformis<\/em> passten die Leberzellen ihre Genaktivit\u00e4t an: Die Gene f\u00fcr die k\u00f6rpereigene Cholesterinherstellung wurden gedrosselt, w\u00e4hrend jene f\u00fcr den Abbau und Abtransport des Cholesterins aus dem Blut hochgefahren wurden.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"8,3\">Eine besondere Rolle spielte dabei der LDL-Rezeptor. Man kann sich diese Rezeptoren wie kleine Greifarme auf den Leberzellen vorstellen, die das sch\u00e4dliche Cholesterin aus dem Blut fischen. Mehr Greifarme bedeuten einen besseren Fang. <em>B. uniformis<\/em> nutzt damit einen \u00e4hnlichen <a href=\"https:\/\/staycuriousmetabolism.substack.com\/p\/a-concise-masterclass-on-cholesterol?r=40ekz2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirkmechanismus<\/a> wie g\u00e4ngige Cholesterinsenker.<\/p><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Bote ist eine ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4ure<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,0\">Doch wie schafft es ein Bakterium im Darm, die Leber wie ein Kapit\u00e4n sein Schiff zu steuern? Die Antwort: Es reist nicht selbst dorthin, sondern verschickt chemische Botenstoffe.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,1\">Als dieser molekulare Brieftr\u00e4ger entpuppte sich eine spezielle Fetts\u00e4ure: die Pentadecans\u00e4ure, in der Fachwelt kurz als C15 bezeichnet \u2013 eine ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4ure mit einer Kette aus 15 Kohlenstoffatomen. \u00dcber die Blutbahn gelangt C15 direkt vom Darm in die Leber.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,2\">Rekonstruiert man die biologische Kettenreaktion, ergibt sich ein faszinierendes Bild:<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li data-path-to-node=\"4,2\">\n<b data-path-to-node=\"4,3,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Quelle:<\/b> Das bei herzgesunden Menschen reichlich vorhandene Bakterium <i data-path-to-node=\"4,3,0,0\" data-index-in-node=\"73\">B. uniformis<\/i> produziert im Darm die Fetts\u00e4ure C15.<\/li>\n<li data-path-to-node=\"4,2\">\n<b data-path-to-node=\"4,3,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Der Transport:<\/b> C15 gelangt \u00fcber den Blutkreislauf zielgenau zur Leber.<\/li>\n<li data-path-to-node=\"4,2\">\n<b data-path-to-node=\"4,3,2,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Blockade:<\/b> In den Leberzellen bremst die Fetts\u00e4ure ein Schl\u00fcsselenzym der Cholesterinsynthese aus, n\u00e4mlich die HMG-CoA-Reduktase \u2013 exakt dasselbe Enzym, an dem auch moderne Statine ansetzen.<\/li>\n<li data-path-to-node=\"4,2\">\n<b data-path-to-node=\"4,3,3,0\" data-index-in-node=\"0\">Der Schutzreflex:<\/b> Als Reaktion auf diesen Mangel bildet die Leber vermehrt LDL-Rezeptoren und fischt das sch\u00e4dliche Cholesterin im Eiltempo aus dem Blut.<\/li>\n<li data-path-to-node=\"4,2\">\n<b data-path-to-node=\"4,3,4,0\" data-index-in-node=\"0\">Das Ergebnis:<\/b> Bei den Versuchsm\u00e4usen f\u00fchrte diese Kaskade zu deutlich weniger Gef\u00e4\u00dfablagerungen und bremste die Arterienverkalkung sp\u00fcrbar aus.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">LDL: ein Teil eines gr\u00f6\u00dferen Systems<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,0\">Laut dem traditionellen Erkl\u00e4rungsmodell der Atherosklerose dringen LDL-Partikel in die Arterienwand ein, verfangen sich dort wie Fliegen im Spinnennetz und locken Entz\u00fcndungszellen an. Daraus entstehen schlie\u00dflich gef\u00e4hrliche Plaques.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,1\">Doch LDL-Partikel agieren nicht im luftleeren Raum. Wie sie sich verhalten, h\u00e4ngt entscheidend vom Zustand der Gef\u00e4\u00dfwand ab, und dieser wird ma\u00dfgeblich von Blutdruck, Entz\u00fcndungsprozessen, Insulinresistenz (einer Vorstufe von Typ-2-Diabetes) sowie der allgemeinen Stoffwechselgesundheit gepr\u00e4gt. In einem chronisch kranken Stoffwechselumfeld wirken diese Faktoren wie ein Brandbeschleuniger f\u00fcr das sch\u00e4dliche Potenzial von LDL. Bei stoffwechselgesunden Menschen hingegen fehlen diese Beschleuniger weitgehend.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,2\">Kurzum: LDL schlicht als \u201eschlechtes\u201c Cholesterin abzustempeln, greift zu kurz. In einer Gesellschaft jedoch, in der \u00dcbergewicht, stille Entz\u00fcndungen und ein gest\u00f6rter Zuckerstoffwechsel weit verbreitet sind, trifft LDL auf einen N\u00e4hrboden, der Gef\u00e4\u00dferkrankungen massiv beg\u00fcnstigt.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,3\">Daher ist es von medizinischer Bedeutung, das Gesamtbild zu betrachten und stets mehrere Risikofaktoren gleichzeitig anzupacken, statt den Fokus starr auf LDL und verwandte Marker wie ApoB zu verengen.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,4\">Hinzu kommt, dass medikament\u00f6se Cholesterinsenker, allen voran Statine, keineswegs frei von Kehrseiten sind.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"4,4\">Klinische <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S1550413123005053\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studien<\/a> am Menschen verkn\u00fcpfen die Einnahme von Statinen mit einer erh\u00f6hten Insulinresistenz und in manchen F\u00e4llen mit einem R\u00fcckgang des wichtigen Stoffwechselhormons GLP-1. Auch Hinweise auf eine Beeintr\u00e4chtigung der <a href=\"https:\/\/staycuriousmetabolism.substack.com\/p\/the-mitochondrial-cost-of-statins?r=40ekz2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Funktion der Mitochondrien<\/a>, der Kraftwerke unserer Zellen, werden diskutiert, wenngleich deren finale klinische Tragweite noch erforscht wird.<\/p><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Was uns diese Studie sagen kann und was nicht<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nun zu den Vorbehalten. Die Beweise f\u00fcr einen echten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang stammen bislang rein aus dem Tierversuch an M\u00e4usen. Beim Menschen belegen die Daten vorerst nur folgenden Zusammenhang: Wer herzgesund ist, hat viel <em>B. uniformis<\/em> im Darm; wer herzkrank ist, hat wenig davon.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es gibt zwar gute Gr\u00fcnde f\u00fcr die Annahme, dass dieser Mechanismus beim Menschen ganz \u00e4hnlich funktioniert. Dennoch steht der Beweis beim Menschen vorerst aus.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch die Annahme, man habe hier eine Art \u201enat\u00fcrliches Statin\u201c entdeckt, greift zu kurz. Zwar steuern die Fetts\u00e4ure C15 und klassische Statine dasselbe Zielmolek\u00fcl an, es handelt sich aber um grundverschiedene Substanzen. Unterschiedliche Molek\u00fcle bringen naturgem\u00e4\u00df auch unterschiedliche Nebenwirkungsprofile mit sich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zudem ist das Darmbakterium keineswegs die einzige Quelle f\u00fcr den sch\u00fctzenden Botenstoff: C15 wird nicht nur von Mikroben im Verdauungstrakt gebildet, sondern gelangt schon lange \u00fcber unsere Nahrung in den K\u00f6rper, vor allem \u00fcber vollfette Milchprodukte und fettreichen Fisch.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Ein N\u00e4hrstoff ist kein Lebensmittel<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Uns wird oft gesagt, dass ges\u00e4ttigtes Fett grunds\u00e4tzlich schlecht f\u00fcr das Herz sei, eine Ansicht, die sich weitgehend aus Beobachtungsstudien an Bev\u00f6lkerungsgruppen ableitet, deren Ergebnisse durch die enorme Vielfalt der Ern\u00e4hrungsgewohnheiten und Stoffwechselprozesse der Menschen verf\u00e4lscht sein k\u00f6nnen. Stellen Sie sich jemanden vor, der Burger und Pommes isst und dar\u00fcber hinaus eine Vielzahl anderer ungesunder Gewohnheiten pflegt. Das Fleisch enth\u00e4lt \u201eges\u00e4ttigtes Fett\u201c, und ges\u00e4ttigtes Fett wird in einer vereinfachten \u00dcberlegung zum S\u00fcndenbock.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Allerdings ist ges\u00e4ttigtes Fett nicht gleich ges\u00e4ttigtes Fett: Der Begriff steht f\u00fcr eine riesige Familie von Molek\u00fclen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften, die in verschiedensten Lebensmitteln stecken. Sardinen etwa liefern C15 zusammen mit wertvollen Omega-3-Fetts\u00e4uren und hochwertigem Eiwei\u00df. K\u00e4se wiederum bringt die Fetts\u00e4ure im Verbund mit Proteinen, Kalzium, Salz und weiteren Fetten mit. In der ern\u00e4hrungsmedizinischen Forschung werden vollfette Milchprodukte \u00fcberwiegend mit <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC6014779\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neutralen<\/a> oder sogar <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC11831352\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">positiven<\/a> Effekten auf Herz und Stoffwechsel in Verbindung gebracht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,0\">Die praktische Erkenntnis daraus ist jedoch nicht, sich nun ganze K\u00e4selaibe einverleiben zu m\u00fcssen, um an ein angebliches \u201eWundermolek\u00fcl\u201c zu gelangen: Wir sollten aufh\u00f6ren, uns auf einzelne N\u00e4hrstoffe zu versteifen und dabei das gro\u00dfe Ganze aus den Augen zu verlieren. Genau das ist der Kardinalfehler moderner Ern\u00e4hrungsratschl\u00e4ge. Menschen entwickeln pl\u00f6tzlich Angst vor isolierten Stoffen wie ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren oder Salz \u2013 und meiden am Ende v\u00f6llig wertvolle, naturbelassene Lebensmittel. Nicht selten greifen sie stattdessen zu hochverarbeiteten Ersatzprodukten. Und all das nur, weil sie einen einzelnen N\u00e4hrstoff mit einem vollwertigen Lebensmittel gleichsetzen.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,1\">Ja, Lebensmittel, die bei mir fast t\u00e4glich auf dem Teller landen, enthalten ges\u00e4ttigte Fette, die wom\u00f6glich unser Herz sch\u00fctzen. Aber ich esse Sardinen und Pecorino nicht, um Jagd auf ein bestimmtes Molek\u00fcl zu machen. Ich esse sie, weil sie n\u00e4hrstoffreich sind und mir schmecken. Manchmal ist genau das Grund genug.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-path-to-node=\"5,1\"><em>Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.<\/em><br><em>Zuerst erschienen auf <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">theepochtimes.com<\/a> unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/health\/this-saturated-fat-slows-heart-disease-6104542\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eThis Saturated Fat Slows Heart Disease\u201c<\/a>. (deutsche Bearbeitung kr)<\/em><\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7737,7198,7260],"tags":[8029],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59833"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59833"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59838,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59833\/revisions\/59838"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59833"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=59833"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=59833"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=59833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}