{"id":58096,"date":"2026-10-12T09:20:43","date_gmt":"2026-10-12T08:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=58096"},"modified":"2026-10-12T09:20:43","modified_gmt":"2026-10-12T08:20:43","slug":"plus-20-prozent-porto-kann-so-stark-steigen-wie-noch-nie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/12\/plus-20-prozent-porto-kann-so-stark-steigen-wie-noch-nie\/","title":{"rendered":"Plus 20 Prozent: Porto kann so stark steigen wie noch nie"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Briefversand wird sich in Deutschland aller Voraussicht nach so stark verteuern wie noch nie. Die Bundesnetzagentur ver\u00f6ffentlichte in Bonn ihren Plan, dem zufolge das Briefporto zum Januar 2027 um 20,35 Prozent steigen kann. Es geht um den \u201ePreis-Erh\u00f6hungsspielraum\u201c \u2013 um diesen Wert soll die Deutsche Post die f\u00fcr die Jahre 2027 und 2028 prognostizierte Gesamtmenge aller Briefe und Postkarten verteuern d\u00fcrfen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">2022 hatte der durchschnittliche Preisaufschlag 4,6 Prozent betragen; 2025 war mit 10,48 Prozent der bisherige H\u00f6chstwert erreicht worden, der sich mit dem neuen Vorhaben nun fast verdoppelt. Die einger\u00e4umten Spielr\u00e4ume f\u00fcr Preiserh\u00f6hungen hat die Post bislang immer voll genutzt, das d\u00fcrfte sie auch dieses Mal tun. Auch Pakete sollen sp\u00fcrbar teurer werden.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Porto f\u00fcr Standardbrief k\u00f6nnte auf 1,14 Euro steigen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Welche Briefart wie teuer wird, steht bislang nicht fest. Das entscheidet die Post sp\u00e4ter selbst. Sollte sie den Erh\u00f6hungsspielraum auf jede Briefart gleich anwenden, w\u00fcrde der Inlandsversand eines Standardbriefs ab Januar 1,14 Euro kosten. M\u00f6glicherweise geht die Post aber auch in 5-Cent-Schritten vor, dann werden es also 1,10 oder 1,15 Euro \u2013 und in einer anderen Briefart dann etwas mehr oder etwas weniger als der Durchschnittswert es erm\u00f6glicht. Bislang werden f\u00fcr einen bis zu 20 Gramm schweren Standardbrief 95 Cent f\u00e4llig.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seit 2012 h\u00e4tte sich das Porto eines Standardbriefs damit in etwa verdoppelt, damals waren es 55 Cent. Neben dem Standardbrief gibt es noch den Maxibrief, Gro\u00dfbrief, Postkarten und weitere Briefarten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Vergleich zu europ\u00e4ischen Nachbarstaaten ist der Briefversand noch relativ g\u00fcnstig. In \u00d6sterreich liegt das Porto f\u00fcr einen Standardbrief bei einem Euro und in den Niederlanden bei 1,40 Euro. In Frankreich sind es 1,52 Euro \u2013 dort steht schon fest, dass das Porto f\u00fcr einen Standardbrief zum Jahreswechsel auf 1,67 Euro steigt.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/reform-des-postgesetzes-der-briefversand-wird-laenger-dauern-a4742145.html\"><h4 class=\"heading-4\">Reform des Postgesetzes: Der Briefversand wird l\u00e4nger dauern<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/reform-des-postgesetzes-der-briefversand-wird-laenger-dauern-a4742145.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Reform des Postgesetzes: Der Briefversand wird l\u00e4nger dauern\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/urnnewsmldpa.com20090101240613-99-383185-v3-s2048-420x280.f3153d46436f817b58976d10caa0b417.webp\" class=\"wp-image-58099\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/urnnewsmldpa.com20090101240613-99-383185-v3-s2048-420x280.f3153d46436f817b58976d10caa0b417.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/10\/urnnewsmldpa.com20090101240613-99-383185-v3-s2048-420x280.f3153d46436f817b58976d10caa0b417-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Es werden immer weniger Briefe verschickt<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Digitalzeitalter sinkt die Briefmenge seit langem, da die Firmen und Verbraucher immer st\u00e4rker auf E-Mails und Chatnachrichten setzen. Wurden im Jahr 2005 in Deutschland noch 16,9 Milliarden Briefsendungen verschickt, so waren es 2025 nur noch knapp 9,4 Milliarden. Tendenz weiter sinkend. Die Kosten f\u00fcr die Post steigen hingegen, sie muss recht viele Briefk\u00e4sten, Filialen und Postboten haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In anderen EU-Staaten ist der Wandel noch deutlicher, die Niederl\u00e4ndische Post berichtet von einem R\u00fcckgang der Briefmenge um 70 Prozent binnen 20 Jahren. In Deutschland fiel der Strukturwandel der Postbranche zun\u00e4chst vergleichsweise moderat aus, das \u00e4ndert sich aber allm\u00e4hlich \u2013 immer mehr Post von Beh\u00f6rden und Firmen wird auf digitale Kan\u00e4le umgestellt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eWenn die Kosten unter anderem aufgrund der zunehmenden Digitalisierung auf weniger Briefe zu verteilen sind, steigen die Preise\u201c, sagt der Pr\u00e4sident der Bundesnetzagentur, Klaus M\u00fcller. Nach seiner Darstellung wollte die Post einen noch kr\u00e4ftigeren Preisaufschlag genehmigt bekommen: M\u00fcller wies darauf hin, dass die Regulierungsbeh\u00f6rde unter den von der Post geforderten Anpassungen geblieben sei und diverse Positionen, die der Bonner Konzern geltend gemacht hat, nicht ber\u00fccksichtigt habe.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">\u00a0Neues Porto gilt f\u00fcr zwei Jahre<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Deutsche Post darf das Porto nicht selbst festlegen, sondern sie ist auf die Zustimmung der Bundesnetzagentur angewiesen. Dies geschieht in einem mehrstufigen \u201ePrice-Cap-Ma\u00dfgr\u00f6\u00dfenverfahren\u201c: Nach dem nun publizierten Entwurf des Erh\u00f6hungsspielraums wird die Branche konsultiert, nach den Wortmeldungen der Logistiker legt die Regulierungsbeh\u00f6rde die Vorgabe fest. Danach entscheidet die Post, welche Briefart im Rahmen dieses Erh\u00f6hungsspielraums wie teuer wird. Das wiederum pr\u00fcft die Bundesnetzagentur und gibt dann das Porto f\u00fcr 2027 frei.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Neben den Briefen geht es bei den geplanten Preiserh\u00f6hungen auch um Porti f\u00fcr Pakete und f\u00fcr Gesch\u00e4ftskunden-Sendungen, also Post von Firmen und Beh\u00f6rden. Diese sollen ebenfalls steigen \u2013 bei Paketen um 10,72 Prozent und damit ebenfalls deutlich h\u00f6her als vor zwei Jahren, als es 7,21 Prozent gewesen waren. Bei der Gesch\u00e4ftskunden-Post schl\u00e4gt die Bundesnetzagentur einen Erh\u00f6hungsspielraum von ebenfalls 20,35 Prozent vor \u2013 es ist der gleiche Wert wie bei Privatkunden. Die neuen Porti gelten f\u00fcr die Jahre 2027 und 2028.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Deutsche Post und DHL sind Marktf\u00fchrer<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Deutsche Post ist hierzulande mit gro\u00dfem Abstand Marktf\u00fchrer bei Briefen und Paketen. Zu den kleineren Brief-Konkurrenten geh\u00f6ren die Citipost aus Hannover, die Pin Mail GmbH aus Berlin und die BWPost aus Stuttgart \u2013 keiner von ihnen ist bundesweit t\u00e4tig, vielmehr sind sie bei der bundesweiten Zustellung auf den Konkurrenten Deutsche Post angewiesen und zahlen daf\u00fcr Geld. Zu den Paketkonkurrenten geh\u00f6ren Hermes, DPD, GLS und UPS.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">All diese Wettbewerber des Bonner DHL-Konzerns, dessen deutsches Stammgesch\u00e4ft Deutsche Post AG hei\u00dft, sind nicht an die Portovorgaben der Bundesnetzagentur gebunden, da sie kein Universaldienstleister sind \u2013 sie haben sich also nicht verpflichtet, \u00fcberall in Deutschland Sendungen auszutragen und ein engmaschiges Netz an Infrastruktur zu betreiben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Deutsche Post macht circa 85 Prozent ihres Briefgesch\u00e4fts mit Firmen- und Beh\u00f6rdenkunden und 15 Prozent mit Privatkunden. Unter dem Begriff Privatkunden sind die Briefe gemeint, die in Briefk\u00e4sten eingeworfen oder in Filialen abgegeben werden \u2013 es geht also auch um Sendungen von Steuerberatern, Anw\u00e4lten, Vereinen und anderen kleinen Firmen, die ihre Briefe selbst frankieren und selbst zum Briefkasten oder in die Filiale bringen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bei der Bef\u00f6rderung und Zustellung von Briefen hat die Post einen gewissen Zeitdruck. 95 Prozent der heute eingeworfenen Sendungen m\u00fcssen nach drei Werktagen beim Empf\u00e4nger sein und 99 Prozent nach vier Werktagen. Diese staatliche Vorschrift gilt seit Anfang 2025, vorher war der Zeitdruck h\u00f6her. (dpa\/red)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":58097,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7198,131],"tags":[29,1221,1222,264,116],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58096"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58096"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58096\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58100,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58096\/revisions\/58100"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58096"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=58096"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=58096"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=58096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}